Bas­ket­ball Bundesliga

2026 beginnt für die BMA365 Bam­berg Bas­kets mit einer Rei­se an den Rhein

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Bamberg
Symbolbild, Foto: Pixabay
Mit dem Gast­spiel bei den Tele­kom Bas­kets Bonn star­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets Off am Mon­tag­abend ins neue Jahr. Dabei kommt es am 14. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga zum Wie­der­se­hen mit Patrick Heck­mann, der die Sai­son wäh­rend des ver­let­zungs­be­ding­ten Aus­falls von Moritz Krim­mer im Tri­kot der Bam­ber­ger begon­nen hat­te und nun seit der Län­der­spiel­pau­se das magen­ta­far­be­ne Jer­sey der Rhein­län­der trägt.

Vor dem Spiel­tag lagen bei­de Mann­schaf­ten in der Tabel­le auf den Plät­zen sechs und sie­ben direkt hin­ter­ein­an­der. Die Bon­ner konn­ten das Jahr 2025 mit zwei Sie­gen in Serie abschlie­ßen. Tip-Off am Mon­tag­abend im Tele­kom Dome in Bonn ist um 20 Uhr.

„Mit dem Spiel in Bonn war­tet gleich zu Beginn des Jah­res ein schwie­ri­ges Spiel auf uns. Nicht zuletzt wegen der Kulis­se ist es dort immer schwie­rig zu spie­len. In ihren letz­ten bei­den Spie­len haben sie gezeigt, was sie drauf­ha­ben und wie sie agie­ren kön­nen“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Für uns wird es wie­der dar­auf ankom­men, frü­her als im letz­ten Spiel defen­siv Zugriff zu bekom­men. Gegen ihre aggres­si­ve Ver­tei­di­gung müs­sen wir mit unse­rer Offen­si­ve bereit sein, den Ball gut zu bewe­gen. Wir wol­len aus­wärts wie­der eine gute Leis­tung brin­gen, um so an einen Sieg den­ken zu können.“

Drei der letz­ten vier Heim­spie­le konn­ten die Bon­ner gewin­nen. Gegen Ulm (81:79), Chem­nitz (86:82) und Frank­furt (88:76) hat­te man das bes­se­re Ende für sich. Ledig­lich gegen den FC Bay­ern Mün­chen (55:83) muss­te man sich auf eige­nem Par­kett zuletzt geschla­gen geben. Die bei­den letz­ten Sie­ge hol­ten die Rhein­län­der aus­wärts. In Hei­del­berg (100:63) nahm man dank eines über­ra­gen­den ers­ten Vier­tels, das man mit 30:5 gewann, die Punk­te mit und auch beim Aus­wärts­spiel in Jena hat­te man beim 92:80 kei­ne Probleme.

Die Lis­te der Spie­ler im Team der Tele­kom Bas­kets auf der Home­page der easy­Cre­dit BBL ist lang. 19 Namen sind neu, nur einer ist geblie­ben. 16 Spie­ler aus dem Team der Rhein­län­der (dar­un­ter bei­spiels­wei­se Dari­us McGhee, Sam Grie­sel, Bodie Hume, Till Pape, Lars Thie­mann oder auch Tho­mas Ken­ne­dy) ver­zeich­net die Wech­sel­bör­se der BBL als Abgänge. 

Nach drei Jah­ren in Lud­wigs­burg spielt Jona­than Bäh­re (29 Jah­re – PF – 2,08 m) nun sei­ne zwei­te Sai­son im Tri­kot der Tele­kom Bas­kets. Der Power For­ward stand dem Team zuletzt jedoch nicht zur Ver­fü­gung. Anfang Novem­ber muss­te er sich infol­ge anhal­ten­der Knie-Pro­ble­me einem arthro­sko­pi­schen Ein­griff unter­zie­hen, wes­halb er in die­ser Spiel­zeit bis­lang erst zu vier Ein­sät­zen kam. In die­sen Spie­len stand Bäh­re im Schnitt 12:39 Minu­ten auf dem Feld, erziel­te 2,3 Punk­te und hol­te 2,5 Rebounds. Zuletzt stand er am 12. Okto­ber beim 86:68-Auswärtssieg in Ham­burg auf dem Parkett.

Tylan Birts (29 Jah­re – SF – 1,98 m) ist der gefähr­lichs­te Scorer im Team. Der US-Ame­ri­ka­ner kam aus Tsche­chi­en von ERA Nym­burk und macht im Schnitt 12,4 Punk­te pro Spiel. Mit fast 30 Minu­ten Ein­satz­zeit steht er zudem die längs­te Zeit auf dem Feld und nimmt hier­bei mit 11,6 Ver­su­chen pro Par­tie auch die meis­ten Wür­fe aus dem Feld. Ali­jah Comit­hi­er (24 Jah­re – SF – 2,01 m) dürf­te so man­chem Bam­ber­ger Bas­ket­ball-Fan noch im Gedächt­nis sein. Der 24-Jäh­ri­ge spiel­te in der Vor­sai­son für Dzi­ki War­schau und warf mit sei­nem Sprung­wurf in der letz­ten Sekun­de des Rück­spiels in den ENBL-Play­offs in der BROSE ARENA die Polen ins Final Four. In Magen­ta erzielt er bis­her 12,1 Punk­te pro Spiel. Mit Kur Jongkuch (26 Jah­re – C – 2,06 m) haben die Rhein­län­der einen Big Man ver­pflich­tet, den man mit „groß, stark, sta­bil“ umschrie­ben hat. Der Kana­di­er spiel­te letz­te Sai­son im slo­we­ni­schen Ljublja­na und unter­schrieb einen Zwei­jah­res­ver­trag am Rhein. Mit Joel Ami­nu (28 Jah­re – SG – 1,92 m) von RASTA Vech­ta, Micha­el Kes­sens (34 Jah­re – C – 2,05 m) von ALBA BERLIN, Zachery Cooks (26 Jah­re – PG – 1,80 m) von Sci­ence City Jena, Patrick Heck­mann (33 Jah­re – PF – 1,98 m) von den BMA365 Bam­berg Bas­kets und Jeff Gar­rett Jr. (31 Jah­re – PF – 2,01 m) von den NINERS Chem­nitz hat man sich ordent­lich BBL-Erfah­rung ins Team geholt.

Mel­vin Jos­t­mann (25 Jah­re – PF – 1,98 m), Ken­an Rein­hart (18 Jah­re – SG – 1,94 m), Vuk Sce­pa­no­vic (18 Jah­re – SF – 1,95 m), Juh­wan Har­ris-Dys­on (26 Jah­re – SG – 1,98 m), Ben­ja­min Sadi­ko­vic (22 Jah­re – C – 2,08 m), Duje Duj­mo­vic (23 Jah­re – PF – 2,03 m), Jor­ge Meji­as San­chez (24 Jah­re – PG – 1,90 m), Dusan Ilic (17 Jah­re – PG – 1,88 m), Car­lo Schmid (18 Jah­re – PF – 2,05 m), Dani­el Mayr (30 Jah­re – C- 2,18 m) und Malik Idbihi (16 Jah­re – PG – 1,94 m) kom­plet­tie­ren das Ros­t­er der Tele­kom Baskets.

Nach Par­ker Jack­son-Cart­wright, TJ Shorts, Harald Frey und Dari­us McGhee heißt Bonns Play­maker in die­ser Sai­son nun Gray­son Mur­phy (26 Jah­re – PG – 1,88 m). Der US-ame­ri­ka­ni­sche Spiel­ma­cher kam aus der NBA G‑League von den South Bay Lakers, dem Farm­team der Los Ange­les Lakers. Der 26-Jäh­ri­ge hat in Bonn für zwei Jah­re unter­schrie­ben und wird von Head Coach Mar­ko Stan­ko­vic als ein exzel­len­ter Spiel­ma­cher bezeich­net, der aus dem Pick-And-Roll für sich und sei­ne Mit­spie­ler kre­ieren kann. Außer­dem ist er mit sei­nen lan­gen Armen in der Defen­se sehr aktiv, sam­melt kon­se­quent Rebounds und Ste­als ein und kann schnell ins Umschalt­spiel schal­ten, das er eben­so gut beherrscht, so Bonns Chef­trai­ner wei­ter. Im bis­he­ri­gen Sai­son­ver­lauf sam­mel­te er drei Dou­ble Dou­bles, ein Tri­ple Dou­ble und ist mit einem Wert von 17,1 der effek­tivs­te Spie­ler der Bas­kets (12,1 Punk­te und 4,8 Rebounds). Sei­ne 7,3 Assists pro Spiel sind der zweit­bes­te Wert in der easy­Cre­dit BBL.

Seit Ende Janu­ar ist Mar­ko Stan­ko­vic nun Chef­trai­ner der Tele­kom Bas­kets. Nach der Tren­nung von Roel Moors über­nahm der Ser­be das Team und erhielt einen Ver­trag bis 2027. Bis 2017 war der fast 42-Jäh­ri­ge im Nach­wuchs­be­reich von Par­tizan Bel­grad tätig, ehe er ins Jugend-Pro­gramm der Crails­heim Mer­lins wech­sel­te. Hier arbei­te­te er an der Sei­te von Head Coach Sebas­ti­an Gleim in der Spiel­zeit 2021/​/​22 als Co-Trai­ner der Bun­des­li­ga-Mann­schaft, ehe er 2022 nach Bonn in den Coa­ching Staff von Tuo­mas Iisa­lo wech­sel­te, an des­sen Sei­te er mit den Rhein­län­dern 2023 um den dama­li­gen Team-Cap­tain Kars­ten Tad­da die Bas­ket­ball Cham­pi­ons League gewann. 

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