Der Arbeits­markt im April 2026

Arbeits­lo­sig­keit im Bezirk der Agen­tur für Arbeit Bam­berg-Coburg gesunken

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Arbeitsmarkt
Symbolbild, Foto: Pixabay
Die Arbeits­lo­sig­keit ist im Bezirk der Agen­tur für Arbeit Bam­berg-Coburg im April 2026 gesun­ken. 14.398 Men­schen waren arbeits­los gemel­det, 351 Per­so­nen weni­ger als im März, aber 396 Per­so­nen bezie­hungs­wei­se 3 Pro­zent mehr als vor einem Jahr, wie die Agen­tur für Arbeit Bam­berg-Coburg mit­teilt. Die Arbeits­lo­sen­quo­te betrug 4,1 Pro­zent und lag mit 0,1 Pro­zent­punk­ten unter dem Vor­mo­nats­ni­veau. Vor einem Jahr lag sie bei 4 Prozent.

Die Unter­be­schäf­ti­gung lag nach vor­läu­fi­gen Anga­ben im April bei 17.980 Per­so­nen. Sie sank gegen­über dem Vor­mo­nat März (-427 Per­so­nen bzw. ‑2,3 Pro­zent) und erhöh­te sich ver­gli­chen mit April 2025 (268 Per­so­nen bezie­hungs­wei­se 1,5 Pro­zent). Zur Unter­be­schäf­ti­gung zäh­len neben den Arbeits­lo­sen sol­che Per­so­nen, die nicht als arbeits­los gel­ten, weil sie bei­spiels­wei­se im Rah­men von arbeits­markt­po­li­ti­schen Maß­nah­men geför­dert werden.

Im ver­gan­ge­nen Monat mel­de­ten sich ins­ge­samt 3.770 Per­so­nen arbeits­los. Davon kamen 1.516 Per­so­nen direkt aus Erwerbs­tä­tig­keit. 4.113 Men­schen been­de­ten ihre Arbeits­lo­sig­keit, davon nah­men 1.665 eine Erwerbs­tä­tig­keit auf.

Die Unter­neh­men suchen wei­ter­hin Mit­ar­bei­ten­de: 1.158 Stel­len wur­den im April neu gemel­det (266 weni­ger als im Vor­mo­nat und 63 weni­ger als vor einem Jahr). Aktu­ell befan­den sich damit 5.773 freie Stel­len im Bestand der Arbeitsagentur.


Anpas­sung an wech­sel­haf­te Zeiten

Erfreu­li­cher­wei­se weist auch der Monat April für den Arbeits­agen­tur­be­zirk Bam­berg-Coburg einen wei­te­ren, sai­so­na­len Rück­gang der Arbeits­lo­sig­keit auf, wenn auch in abge­schwäch­ter Form. Agen­tur­chef Ste­fan Tre­bes erläu­tert die Hin­ter­grün­de: „Bei den Ein­stel­lun­gen regis­trie­ren wir wei­ter eine deut­li­che Zurück­hal­tung der Arbeit­ge­ber. Die­se trifft auf spür­ba­re Abbau­pro­zes­se im Per­so­nal­be­reich und lei­der auch immer wie­der auf Massenentlassungen.“

„Die mas­siv gestie­ge­nen Treib­stoff­kos­ten haben auch in unse­rer Regi­on zu ers­ten Ent­las­sun­gen geführt“, so Tre­bes wei­ter. „Die Betrof­fe­nen ste­hen nun vor der Her­aus­for­de­rung, Alter­na­ti­ven zu fin­den, und das am bes­ten schnell, aber auch nach­hal­tig. Die Betrof­fe­nen ste­hen jedoch nicht allei­ne vor die­ser kom­ple­xen Auf­ga­be: Die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen in unse­ren Ver­mitt­lungs­teams ste­hen den Men­schen mit Rat und Tat zur Seite!“

Die all­ge­mein dyna­mi­sche Ent­wick­lung füh­re auch zu geän­der­ten Anfor­de­run­gen am Arbeits­markt. Wer sich die­sen anpas­se, kön­ne sei­ne Chan­cen erheb­lich ver­bes­sern. „Fol­ge­rich­tig stel­len wir die­ses Jahr deut­lich höhe­re Mit­tel für Qua­li­fi­zie­rung und Umschu­lung zur Ver­fü­gung. Hoff­nungs­voll stimmt in die­sem Zusam­men­hang, dass die Agen­tur für Arbeit Bam­berg – Coburg gro­ße Erfol­ge bei der Inte­gra­ti­on von zuge­wan­der­ten Men­schen vor­wei­sen kann und hier seit drei Jah­ren eine Vor­rei­ter­rol­le sowohl in Bay­ern als auch im Bund ein­nimmt. Und wenn ein Blick in die Berufs-schu­len zeigt, dass hier neben jugend­li­chen Schul­ab­gän­gern auch lebens­er­fah­re­ne­re Umschü­ler sowie Men­schen mit unter­schied­lichs­ten kul­tu­rel­len Hin­ter­grün­den an ihrem beruf­li­chen Wer­de­gang arbei­ten, dann bil­det sich dort nicht nur gelun­ge­ne Inte­gra­ti­on ab, son­dern auch das Bewer­ber­po­ten­ti­al, auf wel­ches wir in der Zeit nach der Kri­se ange­wie­sen sein werden.“


Arbeits­markt­ent­wick­lung in der Regi­on Bamberg
Stadt Bam­berg

Im Stadt­ge­biet Bam­berg ist die Arbeits­lo­sig­keit im April 2026 gestie­gen. 2.241 Men­schen waren arbeits­los gemel­det, 2 Per­so­nen mehr (0,1 Pro­zent) als im März und 41 Per­so­nen bezie­hungs­wei­se 2 Pro­zent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeits­lo­sen­quo­te betrug 5 Pro­zent und war iden­tisch zum Vor­mo­nats­ni­veau. Vor einem Jahr lag sie eben­falls bei 5 Prozent.

Im ver­gan­ge­nen Monat mel­de­ten sich ins­ge­samt 599 Per­so­nen arbeits­los. Davon kamen 209 Per­so­nen direkt aus Erwerbs­tä­tig­keit. 599 Men­schen been­de­ten ihre Arbeits­lo­sig­keit, davon nah­men 248 eine Erwerbs­tä­tig­keit auf.

Bam­ber­ger Arbeit­ge­ber haben im April 199 Stel­len neu gemel­det (11 weni­ger als im Vor­mo­nat und 53 weni­ger als vor einem Jahr). Aktu­ell befan­den sich damit 856 freie Stel­len im Bestand der Arbeitsagentur.


Land­kreis Bamberg

Im April 2026 zeigt sich im Land­kreis Bam­berg eine posi­ti­ve Ent­wick­lung bei der Arbeits­lo­sig­keit. Mit 2.481 gemel­de­ten Arbeits­lo­sen ist ein Rück­gang um 156 Per­so­nen oder ‑6 Pro­zent im Ver­gleich zum März zu ver­zeich­nen. Aller­dings liegt die Zahl um 84 Per­so­nen oder 4 Pro­zent höher als im Vor­jahr. Die Arbeits­lo­sen­quo­te sank auf 2,8 Pro­zent, was einem Rück­gang von 0,2 Pro­zent­punk­ten gegen­über dem Vor­mo­nat ent­spricht. Im Ver­gleich zum Vor­jahr bleibt sie leicht über dem Niveau von 2,7 Pro­zent. Im April mel­de­ten sich 697 Per­so­nen arbeits­los, davon kamen 274 direkt aus einer Erwerbs­tä­tig­keit. Gleich­zei­tig been­de­ten 841 Men­schen ihre Arbeits­lo­sig­keit, davon nah­men 302 eine Erwerbs­tä­tig­keit auf.

Sta­bi­les Niveau bei der Nach­fra­ge nach Arbeits­kräf­ten im Land­kreis Bam­berg. Im April wur­den 215 neue Stel­len gemel­det. Dies sind 69 weni­ger als im Vor­mo­nat, aber 19 mehr als im Vor­jahr. Aktu­ell ste­hen 1.138 freie Stel­len im Bestand der Arbeitsagentur.

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