Kranz­nie­der­le­gung am Mahn­mal im Harmoniegarten

Bam­berg erin­nert an den Wider­stand gegen das NS-Regime

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Widerstand
Die Gedenkfeier am 20. Juli im Harmoniegarten war gut besucht. Foto: Stadt Bamberg, Gerhard Beck
Unter reger Betei­li­gung fand am 20. Juli eine Gedenk­fei­er am Mahn­mal für Wider­stand und Zivil­cou­ra­ge im Har­mo­nie­gar­ten statt. Ein­ge­la­den hat­te die Stadt Bam­berg in Koope­ra­ti­on mit der Wil­ly-Aron-Gesell­schaft Bam­berg e.V. 

Drit­te Bür­ger­meis­te­rin Eva Jutz­ler erin­ner­te am 82. Jah­res­tag des Hit­ler-Atten­tats durch Claus Schenk Graf von Stauf­fen­berg an den Mut der Frau­en und Män­ner, die mit hoher Risi­ko­be­reit­schaft alles dar­an­setz­ten, das Unrechts­re­gime zu besei­ti­gen. Mecht­hil­dis Boksch, Vor­sit­zen­de der Wil­ly-Aron-Gesell­schaft, mahn­te, die demo­kra­ti­schen Wer­te zu bewahren.

Den Haupt­teil der Gedenk­fei­er bestrit­ten Schü­le­rin­nen und Schü­ler – und jun­ge Musi­zie­ren­de. Ange­hö­ri­ge der Dr. Sel­ma Graf-Pfle­ge­schu­le zitier­ten unse­re Grund­rech­te. Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Franz-Lud­wig-Gym­na­si­ums erin­ner­ten an Wil­ly Aron, neben Claus Graf Schenk von Stauf­fen­berg eine wei­te­re Per­sön­lich­keit mit Bam­ber­ger Geschich­te, die mit dem Mahn­mal gewür­digt wird. Der Jung­so­zia­list war Mit­glied jüdi­scher Jugend­or­ga­ni­sa­tio­nen und ver­tei­dig­te als Rechts­re­fe­ren­dar Sozi­al­de­mo­kra­ten straf­recht­lich. Er wur­de bereits 1933 im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Dach­au zu Tode geprü­gelt. Der Drit­te im Bun­de ist Hans Wöl­fel. Der Rechts­an­walt warn­te als Vor­stand der Katho­li­schen Akti­on schon früh vor der NS-Ideo­lo­gie. Als Regime­kri­ti­ker denun­ziert wur­de er 1944 ent­haup­tet. An ihn erin­ner­ten Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Kaiser-Heinrich-Gymnasiums.

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