vbw und bay­me äußern sich zum Schul­start 2025

Bil­dungs­qua­li­tät in Bay­ern hoch

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Bayern
Symbolbild, Foto: Pixabay
Die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. und die baye­ri­schen Metall- und Elek­tro- Arbeit­ge­ber­ver­bän­de bay­me vbm haben sich zum Beginn des neu­en Schul­jah­res zur Bil­dungs­qua­li­tät in Bay­ern geäußert.

bay­me vbm vbw-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Bros­sardt betont zu Beginn des neu­en Schul­jah­res die hohe Qua­li­tät des Bil­dungs­stand­or­tes Bay­ern: „Unser Schul­sys­tem ist tra­di­tio­nell stark und der Nach­wuchs fin­det im Frei­staat bes­te Vor­aus­set­zun­gen, um früh die Grund­la­gen für eine erfolg­rei­che beruf­li­che Zukunft zu schaf­fen. Wir dür­fen jetzt aber nicht nach­las­sen und müs­sen dafür Sor­ge tra­gen, dass das Bil­dungs­ni­veau wei­ter auf die­sem hohen Level bleibt.“ Denn der PISA-Schock 2023 habe auch vor baye­ri­schen Klas­sen­zim­mern nicht halt gemacht. Dass die Baye­ri­sche Staats­re­gie­rung zügig reagie­re und mit ihrem Maß­nah­men­ka­ta­log einen Schwer­punkt ins­be­son­de­re auf Sprach­för­de­rung in den frü­hen Bil­dungs­pha­sen gelegt habe, sei der rich­ti­ge Schritt gewe­sen. „Aus­ge­hend davon müs­sen wir nun alle wei­te­ren Bil­dungs­pha­sen sys­te­ma­tisch in den Blick nehmen.“

Dabei müss­ten laut bay­me vbm vbw gera­de auch die sprach­li­chen und mathe­ma­ti­schen Basis­kom­pe­ten­zen durch­weg und gezielt geför­dert wer­den. „Bil­dung ist die wich­tigs­te Res­sour­ce, die wir als roh­stoff­ar­mer Wirt­schafts­stand­ort haben. Eine zen­tra­le Stell­schrau­be ist die Ver­mitt­lung einer gesi­cher­ten Sprach­kom­pe­tenz“, führt Bros­sardt aus. „Mit der Ein­füh­rung von ver­bind­li­chen Sprach­tests ein­ein­halb Jah­re vor der Ein­schu­lung und der gestärk­ten För­de­rung von Kern­kom­pe­ten­zen in der Grund­schu­le wur­den bereits wich­ti­ge Wei­chen gestellt. Als nächs­ten Schritt brau­chen wir nun einen Maß­nah­men­plan für die wei­ter­füh­ren­den Schulen.“

In dem Zuge for­dert die vbw, auch die drit­te und vier­te Jahr­gangs­stu­fe sowie den Über­tritt in die wei­ter­füh­ren­den Schu­len beweg­li­cher zu gestal­ten. „Wir müs­sen sicher­stel­len, dass ein grund­le­gen­des Kom­pe­tenz­ni­veau erreicht wird und dafür, wenn erfor­der­lich, auch die indi­vi­du­el­len Lern­zei­ten fle­xi­bi­li­sie­ren. Im Zuge des demo­gra­fi­schen Wan­dels sind unse­re Unter­neh­men auf jede jun­ge Nach­wuchs­kraft ange­wie­sen. Wir kön­nen es uns nicht leis­ten, dass Kin­der und Jugend­li­che im Bil­dungs­sys­tem den Anschluss ver­lie­ren“, so Brossardt.

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