Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets erar­bei­ten sich Heim­sieg gegen Braunschweig

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Braunschweig
Symbolbild, Foto: Pixabay
Am 22. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga behiel­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets gegen die Bas­ket­ball Löwen Braun­schweig mit 88:81 (32:44) die Ober­hand und klet­ter­ten am Frei­tag­abend in der Tabel­le dank des 13. Sai­son­sie­ges auf Posi­ti­on sechs.

Gegen sehr gut ein­ge­stell­te und äußerst bis­si­ge Bas­ket­ball Löwen taten sich die Bam­ber­ger jedoch zunächst äußerst schwer. Bereits im ers­ten Abschnitt lag man zwei­stel­lig im Rück­stand und konn­te die­sen Abstand auch bis zur Pau­se nicht ver­rin­gern. Nach dem Sei­ten­wech­sel gelang es den BMA365 Bam­berg Bas­kets dann aller­dings, das Tem­po zu ver­schär­fen und so die Par­tie wie­der offen zu gestal­ten. Mit neun Punk­ten von Ibi Wat­son sowie sie­ben von Demar­cus Demo­nia allein im Schluss­ab­schnitt gelang es den Bam­ber­gern dann im Schluss­vier­tel, die Par­tie doch noch auf ihre Sei­te zu zie­hen. Spie­ler der Par­tie mit einem Dou­ble Dou­ble aus 19 Punk­ten und 10 Rebounds war Aus­tin Crow­ley. Demar­cus Demo­nia mit 20 und Ibi Wat­son mit 17 Punk­ten waren neben ihm die auf­fäl­ligs­ten Spie­ler der Bam­ber­ger. In Rei­hen der Nie­der­sach­sen punk­te­te Kaza Kaja­mi-Kea­ne mit 20 Zäh­lern am besten.


Der Spiel­ver­lauf

Mit einer hohen Feh­ler­quo­te star­te­ten die Bam­ber­ger in die­se Par­tie. Die Start­for­ma­ti­on, auch dies­mal wie­der bestehend aus Cobe Wil­liams, Richard Bal­int, Ibi Wat­son, Demar­cus Demo­nia und EJ Onu, hat­te nach gera­de ein­mal drei gespiel­ten Minu­ten bereits vier Ball­ver­lus­te fabri­ziert. Wäh­rend also bei den Gast­ge­bern zu Beginn kaum etwas zusam­men­lau­fen woll­te, zogen die Bas­ket­ball Löwen gleich ein­mal davon. 3:21 Minu­ten waren gespielt, als Anton Gavel beim 3:11 sei­ne ers­te Aus­zeit bean­trag­te, um sein Team hier noch­mals ein­zu­stel­len. So recht woll­te aber auch das nicht funk­tio­nie­ren, denn die Braun­schwei­ger gaben wei­ter ordent­lich Gas und nach­dem Kaza Kaja­mi-Kea­ne Adri­an Pet­ko­vic mit dem Ellen­bo­gen zunächst aus­ge­knockt und anschlie­ßend mit einem Drei­er die Füh­rung in den zwei­stel­li­gen Bereich gebracht hat­te, erhöh­te Ben­ja­min Schrö­der wenig spä­ter sogar auf 5:20 (7.). Kurz dar­auf muss­te auch Moritz Krim­mer das Feld erst ein­mal ver­las­sen, nach­dem er bei einer Rebound-Situa­ti­on unter dem eige­nen Korb von Josh Haw­ley im Gesicht getrof­fen wur­de und blu­te­te. Bis zum Ende des ers­ten Vier­tels kamen die BMA365 Bam­berg Bas­kets zwar noch­mals etwas her­an, der zwei­stel­li­ge Rück­stand hat­te aber auch nach den ers­ten zehn Minu­ten wei­ter Bestand (11:23).

Mit einem 6:0‑Lauf star­te­ten die Bam­ber­ger in den zwei­ten Abschnitt und ver­kürz­ten den Rück­stand schnell auf 17:23 (13.). Die Bas­ket­ball Löwen aber ant­wor­te­ten umge­hend und nach dem Drei­er von Grant Sher­field war der Bam­ber­ger Rück­stand erneut zwei­stel­lig (26:38/16.). Der sechs­te Braun­schwei­ger Drei­er (bei 12 Ver­su­chen) ver­an­lass­te Head Coach Anton Gavel zu sei­ner zwei­ten Aus­zeit. Neun Ball­ver­lus­te stan­den in die­ser 16. Spiel­mi­nu­te auf Bam­ber­ger Sei­te bereits zu Buche, die das Spiel in die­ser ers­ten Halb­zeit häu­fig immer dann stopp­ten, wenn man gera­de dabei war, etwas Fahrt auf­zu­neh­men. Auch die Wür­fe aus der Distanz woll­ten auf Bam­ber­ger Sei­te nicht fal­len (2 Tref­fer bei 14 Ver­su­chen) und so hat­te der 12-Punk­te-Rück­stand nach dem ers­ten Vier­tel auch zur Halb­zeit­pau­se noch Bestand (32:44).


„Heu­te war es wich­tig, die­sen Sieg zu holen, egal wie“

Nach dem Sei­ten­wech­sel konn­ten die Löwen ihren Vor­sprung erst ein­mal behaup­ten (37:48/22.). Nun aber zog die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung end­lich an und man konn­te so auch mehr Geschwin­dig­keit ins Spiel brin­gen. Ange­führt von Demar­cus Demo­nia und Aus­tin Crow­ley kamen die BMA365 Bam­berg Bas­kets nun näher und näher (44:50/25.). Auch die Aus­zeit von Ramon Diaz San­chez nach dem Dunk im Schnell­an­griff von Ibi Wat­son ver­puff­te. Erneut war es ein Fast Break, den dies­mal Zach Ens­min­ger abschlie­ßen konn­te und die Bam­ber­ger beim 51:50 (26.) wie­der in Füh­rung brach­te. Bei­de Teams nun Kopf an Kopf (57:57/30.) doch den letz­ten Punsh in die­sem drit­ten Vier­tel lan­de­ten die Bam­ber­ger. Genau­er gesagt war es Aus­tin Crow­ley, der mit der Schluss­si­re­ne einen Drei­er aus der lin­ken Spiel­fel­de­cke ein­netz­te und sein Team so vor dem abschlie­ßen­den zehn Minu­ten mit 61:59 in Front gebracht hatte.

Cobe Wil­liams, zwei­mal Ibi Wat­son und Demar­cus Demo­nia tra­fen in den ers­ten drei Minu­ten des Schluss­vier­tels für die Bam­ber­ger von jen­seits der 6,75-Meter-Linie und so führ­te man mit 72:66 (33.). Die Bas­ket­ball Löwen bis­sen aber noch­mals ordent­lich zurück und über­nah­men nach dem Drei­er von Grant Sher­field und einem 8:0‑Lauf erneut die Füh­rung (72:74/36.). Die BROSE ARENA aber stand nun wie­der wie ein Mann hin­ter ihrer Mann­schaft und durf­te sofort wie­der jubeln, als Ibi Wat­son per Drei­er die Füh­rung umge­hen zurück­hol­te (75:74/36.). Moritz Krim­mer leg­te nach Offen­siv Rebound zum 77:74 nach, ehe wie­der Ibi Wat­son bei ablau­fen­der Shot­clock noch­mals per Drei­er zum 80:74 (38.) erfolg­reich war. Wäh­rend bei den Braun­schwei­gern in die­ser Pha­se des Spiels offen­siv kaum noch etwas gelin­gen woll­te, leg­te Aus­tin Crow­ley, der ein bären­star­kes Spiel ablie­fer­te und mit einem Wert von 26 effek­tivs­ter Akteur auf dem Par­kett war, knapp zwei Minu­ten vor dem Ende zum 82:74 nach. Mit einem Dri­ve durch die Zone und abschlie­ßen­dem Korb­le­ger sorg­te Demar­cus Demo­nia 84 Sekun­den vor dem Ende mit dem 84:74 für die Vorentscheidung. 

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zum Sieg. Wie wir das erwar­tet haben, war es kein ein­fa­ches Spiel. Gegen Mann­schaf­ten, die unten der Tabel­le ste­hen, ist es immer schwie­rig zu spie­len. Braun­schweig hat heu­te hier alles rein­ge­wor­fen und war super vor­be­rei­tet. Genau so sah das dann auch in der ers­ten Halb­zeit aus“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Hut ab, dass wir dann in der zwei­ten Halb­zeit so reagiert haben und zurück­ge­kom­men sind. In einem Vier­tel haben wir den Rück­stand wett­ma­chen kön­nen und im letz­ten Vier­tel dann das Spiel doch noch posi­tiv über die Büh­ne gebracht. Wir sind jetzt in der Liga wie­der im Tages­ge­schäft. Hier muss nun der vol­le Fokus lie­gen, denn wir brau­chen die Sie­ge. Heu­te war es wich­tig, die­sen Sieg zu holen, egal wie. Wir müs­sen uns aber steigern.“

Bereits am Sonn­tag geht es für die BMA365 Bam­berg Bas­kets in den nächs­ten Spiel­tag. Dann ist man in der Süwag Ener­gie Are­na in Frank­furt zu Gast bei den SKYLINERS. Tip-Off zur Par­tie des 23. Spiel­tags in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga ist um 15:00 Uhr. 

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