Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets erwar­ten hei­ßen Tanz im RASTA Dome

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RASTA
Symbolbild, Foto: Pixabay
Eine hohe Aus­wärts­hür­de gilt es für die BMA365 Bam­berg Bas­kets am 27. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga zu meis­tern. Am heu­ti­gen Grün­don­ners­tag sind die Bam­ber­ger zu Gast bei RASTA Vech­ta, die nach zuletzt vier Sie­gen aus den letz­ten fünf Spie­len im Kampf um die Play-In-Plät­ze wie­der voll mitmischen.

Das Team von Head Coach Anton Gavel reist als Tabel­len­drit­ter mit sechs BBL-Sie­gen in Serie nach Nie­der­sach­sen und wird heu­te Abend ab 18:30 Uhr wie­der alles dafür tun, die Serie wei­ter aus­zu­bau­en und so den nächs­ten Sieg im Kampf um einen der begehr­ten Play­off-Plät­ze nach Freak City holen zu können.


Rekord­ver­däch­tig!

Soll­te Head Coach Anton Gavel auch bei RASTA Vech­ta wie­der mit der glei­chen Start­for­ma­ti­on wie bis­her die Par­tie begin­nen, wäre das ein neu­er Ligarekord!

Die bis­he­ri­ge Best­mar­ke, die seit der Erfas­sung der Start­for­ma­tio­nen in der BBL-Sai­son 2004/​/​05 doku­men­tiert ist, näm­lich 26 Spie­len in Serie mit der glei­chen Start­for­ma­ti­on, hat man schon ein­ge­stellt. Der bis­he­ri­ge Rekord stamm­te aus der Sai­son 2011/​/​12 als die EWE Bas­kets Olden­burg in 26 Liga­spie­len (plus ein Pokal­spiel) mit Bob­by Brown, Ken­ny Has­b­rouck, Rickey Paul­ding, Ronald Bur­rell und Adam Chubb die Spie­le begannen.

Apro­pos Zah­len und Best­wer­te: Für Moritz Krim­mer wird das Spiel in Vech­ta sein 100. BBL-Spiel sein.

„In Vech­ta erwar­tet uns ein schwie­ri­ges Aus­wärts­spiel. Vech­ta hat­te bis zum letz­ten Spiel eigent­lich einen guten Lauf gehabt und zuvor meh­re­re Spie­le in Fol­ge gewon­nen“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Mit Malik Par­sons haben sie sich jetzt kürz­lich auch noch ein­mal ver­stärkt. Vor allem auf den klei­nen Posi­tio­nen und mit ihrem Guard-Play sind sie extrem gefähr­lich und kön­nen gut sco­ren. Des­halb wird es wich­tig sein, dass wir vor allem die Guards stop­pen, bezie­hungs­wei­se sie ver­lang­sa­men, denn ganz stop­pen kann man sie nicht. In Vech­ta ist es mit die­ser Atmo­sphä­re sehr schwer zu spie­len. Hier­für müs­sen wir gewapp­net sein, aber vor allem kommt es dar­auf an, dass wir defen­siv gut­ste­hen, um deren Guards zu stoppen.“

In den ers­ten drei Vier­teln des Hin­spiels ging es hin und her. Die Bam­ber­ger leg­ten zunächst vor und lagen nach dem ers­ten Abschnitt mit fünf Zäh­lern in Füh­rung. Bis zur Pau­se kamen die Gäs­te aus Nie­der­sach­sen jedoch bis auf 49:48 wie­der her­an. Nach 30 Minu­ten stand es unent­schie­den und so muss­te das letz­te Vier­tel die Ent­schei­dung brin­gen. Sechs­ein­halb Minu­ten vor dem Ende war beim 83:81 noch immer alles offen, doch dann star­te­ten Ibi Wat­son & Co. einen 11:2‑Lauf und zogen drei Minu­ten vor Schluss vor­ent­schei­dend auf 94:83 davon.

Seit Anfang März sind die Vechtaer wie­der rich­tig stark unter­wegs. Vier Sie­ge hol­te das Team von Head Coach Chris­ti­an Held in den letz­ten vier Wochen und steht mit einer Bilanz von 11 Sie­gen und 15 Nie­der­la­gen auf Posi­ti­on 12 der Tabel­le. Der Abstand zu den Play-In-Plät­zen und den Teams aus Ros­tock (9.) und Chem­nitz (10.) beträgt gera­de ein­mal einen Sieg.

Wie schon das Hin­spiel könn­te auch die Par­tie am Don­ners­tag­abend ein offen­siv­ge­präg­tes Spiel wer­den, denn bei­de Mann­schaf­ten ste­hen für vie­le Punk­te in die­ser Sai­son. Mit exakt 87 Zäh­lern pro Par­tie hat RASTA liga­weit den viert­bes­ten Wert. Bam­berg belegt hin­ter dem Auf­stei­ger aus Trier (90,4) Platz zwei.

Vor allem aus der Distanz kön­nen bei­de Teams heiß lau­fen. Mit der iden­ti­schen Quo­te von jen­seits der 6,75-Meter-Linie belegt man in der easy­Cre­dit BBL gemein­sam hin­ter den Olden­bur­gern (38,2%) und dem FC Bay­ern (38,1%) Rang drei. 

Mit einer Aus­beu­te von 18,2 Zäh­lern pro Par­tie (Platz 3 in der BBL) hat Alon­zo Ver­ge Jr. den bes­ten Wert von ins­ge­samt sechs Spie­lern im Team von RASTA, die einen zwei­stel­li­gen Punk­te­schnitt vor­wei­sen kön­nen. Mit einer Tref­fer­quo­te von 50,7 Pro­zent aus dem Zwei-Punkt­be­reich sowie 33,3 Pro­zent bei den Drei­ern bringt es der in Auro­ra, Illi­nois gebo­re­ne Guard auf eine her­vor­ra­gen­de Tref­fer­quo­te aus dem Feld von 47,3 Prozent.

Die Liga staun­te nicht schlecht, als RASTA Vech­ta Anfang Dezem­ber die Ver­pflich­tung von Tibor Pleiß bekannt­gab. Der zwei­fa­che Euro­Le­ague-Cham­pi­on ver­lieh dem Spiel der Nie­der­sach­sen nicht nur wegen sei­ner 2,18 Meter Kör­per­grö­ße eine neue Dimen­si­on. Auch von sei­ner immensen Erfah­rung aus fast zwei Jahr­zehn­ten als Bas­ket­ball-Pro­fi pro­fi­tier­te RASTA. Aktu­ell müs­sen die Nie­der­sach­sen aber auf ihren bes­ten Reboun­der ver­zich­ten. Der 109-fache deut­sche Natio­nal­spie­ler zog sich beim Heim­spiel gegen Lud­wigs­burg einen Innen­band­riss im rech­ten Knie zu und wird län­ger ausfallen.

Die Nach­ver­pflich­tung eines wei­te­ren Guards sorg­te bei so man­chem Exper­ten ein wenig für Unver­ständ­nis. RASTA aber traf hier ins Schwar­ze, denn seit Malik Par­sons zum Team gehört, konn­ten eben die schon mehr­fach ange­spro­che­nen vier Sie­ge aus den letz­ten fünf Spie­len geholt wer­den. Der US-Ame­ri­ka­ner, der aus sei­ner Zeit in Frank­furt bereits über BBL-Erfah­rung ver­fügt, steu­er­te in sei­nen bis­he­ri­gen Ein­sät­zen im Schnitt gut 12 Punk­te pro Par­tie bei und füg­te sich nahe­zu naht­los ins Team ein. In allen fünf Par­tien scor­te er zwei­stel­lig und hol­te zudem durch­schnitt­lich 5,0 Rebounds und gab 3,0 Assists (Effek­ti­vi­tät: 16,2).

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