Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets gewin­nen auch Spiel 3 in Ulm und ste­hen im Halbfinale!

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Baskets
Symbolbild, Foto: Pixabay
Die BMA365 Bam­berg Bas­kets ste­hen in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga im Play­off-Halb­fi­na­le. Nach den bei­den Heim­sie­gen zum Auf­takt der Best-of-five-Serie gewann das Team von Head Coach Anton Gavel am Sams­tag­nach­mit­tag auch Spiel 3 bei ratio­ph­arm ulm mit 96:87 und zog so mit einem sou­ve­rä­nen 3:0 in die nächs­te Run­de ein.

Den Grund­stein für den drit­ten Sieg im drit­ten Spiel in der Vier­tel­fi­nal-Serie leg­ten die Bam­ber­ger wie­der ein­mal im drit­ten Vier­tel. Mit 32:19 gewan­nen die Bam­ber­ger die drit­ten zehn Minu­ten und zogen somit auf 79:66 davon. Vor 5.798 Zuschau­ern in der ratio­ph­arm are­na gab Kapi­tän Ibi Wat­son von Spiel­be­ginn an den Takt vor und erziel­te 13 sei­ner am Ende 28 Punk­te (stell­te damit sei­ne BBL-Best­leis­tung ein) bereits im ers­ten Abschnitt. Demar­cus Demo­nia (17) sowie Cobe Wil­liams und Aus­tin Crow­ley (bei­de je 11) punk­te­ten eben­falls zwei­stel­lig für das Team aus Freak City. Wie schon in Spiel 2 war Mark Smith (21 Punk­te) auch dies­mal der bes­te Ulmer Score des Spiels.


Der Spiel­ver­lauf

Natür­lich star­te­te Head Coach Anton Gavel auch dies­mal wie­der mit sei­ner gewohn­ten Start­ing Five in die­ses Spiel und Wil­liams, Bal­int, Wat­son, Demo­nia und Onu fan­den offen­siv schnell zu ihrem Rhyth­mus. Gleich die ers­ten Wür­fe fie­len und so führ­te man nach Drei­ern von Richard Bal­int und Ibi Wat­son nach noch nicht ein­mal 90 Sekun­den mit 6:2. Der Tsche­che muss­te das Spiel­feld dann jedoch schon wie­der ver­las­sen, hat­te er sich hier bereits sein zwei­tes Foul ein­ge­fan­gen. Auch die Ulmer zeig­ten sich stark und gli­chen durch ein And-One von Chris Led­lum zum 8:8 (4.) aus. Der nächs­te Drei­er von Ibi Wat­son sowie drei ver­wan­del­te Frei­wür­fe von Demar­cus Demo­nia brach­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets Mit­te des ers­ten Vier­tels wie­der mit 15:10 in Füh­rung. Doch auch dies­mal ant­wor­te­ten die Ulmer umge­hend. Kei­ne zwei­ein­halb Minu­ten brauch­ten die Ulmer, um nach einem 10:0 Run selbst mit 5 Zäh­lern in Füh­rung zu gehen (15:20/8.). Head Coach Anton Gavel hat­te ja ein eben­so enges Spiel wie in den bei­den Par­tien in Bam­berg vor­her­ge­sagt und genau so kam es auch. Aus­tin Crow­leys Drei­er in der 9. Minu­te bedeu­te­te das 20:20, der von Tho­mas Klepei­sz 34 Sekun­den vor dem Ende des Vier­tels das 25:25. Am Ende des ers­ten Abschnitts hat­ten dann die Ulmer hauch­dünn die Nase vor­ne, nach­dem Chris­ti­an Seng­fel­der einen Offen­siv-Rebound noch in zwei Punk­te für die Gast­ge­ber ver­wan­deln konn­te (27:28).

Das zwei­te Vier­tel eröff­ne­te Ibi Wat­son mit einem star­ken Dri­ve zum Korb gegen Tobi­as Jen­sen (29:28/12.). Chris Led­lum und vor allem Joel Soria­no über­nah­men jetzt aber für die Ulmer in der Offen­si­ve Ver­ant­wor­tung. Der US-ame­ri­ka­ni­sche Big Man erziel­te acht sei­ner ins­ge­samt zehn Punk­te in den ers­ten vier Minu­ten des zwei­ten Vier­tels und brach­te Ulm wie­der in Front (35:39/14.). Zu die­sem Zeit­punkt wuss­te die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung nicht voll­ends zu über­zeu­gen, was auch in der immens hohen Tref­fer­quo­te der Ulmer im Zwei-Punkt-Bereich deut­lich wur­de. Den­noch aber blie­ben die Bam­ber­ger dran, denn offen­siv lief es auch wei­ter­hin gut. Zach Ens­min­ger, der auf­grund der Foul­pro­ble­me von Richard Bal­int viel Spiel­zeit erhielt, mach­te sei­nen Job eben­so tadel­los wie auch Dani­el Kep­pe­l­er, der auf dem Par­kett eben­falls auf­grund von Foul­pro­ble­men für EJ Onu über­neh­men muss­te. Gemein­sam mit Aus­tin Crow­ley und Moritz Krim­mer führ­ten die bei­den ihr Team wie­der her­an (44:45/17.) und Moritz Krim­mer war es dann auch, der per Drei­er für den 47:47 Halb­zeit­stand sorgte.


„Ulm hat in allen drei Spie­len sehr phy­sisch gespielt”

In den bei­den ers­ten Par­tien hat­ten die Bam­ber­ger jeweils im drit­ten Vier­tel ihre stärks­te Pha­se. So auch in Spiel drei. Richard Bal­int eröff­ne­te den drit­ten Abschnitt mit einem erfolg­rei­chen Korb­le­ger, ehe der Tsche­che wenig spä­ter nach sei­nem 4. Foul (21.) bereits wie­der zurück auf die Bank muss­te. Zuvor hat­te er aber EJ Onu noch einen Drei­er auf­ge­legt (52:49/22.). Per Alley Oop und nach unwi­der­steh­li­chem Dri­ve (hat­te die Pres­se der Ulmer mit einem Dribb­ling durch die Mit­te geschla­gen und war beim Abschluss auch noch gefoult wor­den) erhöh­te Demar­cus Demo­nia auf 57:49 (23.). Wat­son und Wil­liams scor­ten eben­falls und die Bam­ber­ger gin­gen nach einem 15:4‑Start in die zwei­te Halb­zeit erst­mals zwei­stel­lig in Füh­rung (62:51/24.). Auch das vier­te Foul in die­ser Pha­se gegen EJ Onu wur­de nicht zum Pro­blem. Den Drei­er von Chris Led­lum kon­ter­te Demar­cus Demo­nia (65:54/25.), den von Chris­ti­an Seng­fel­der beant­wor­te­te Ibi Wat­son (68:57/27.) und auf den von Mark Smith hat­te Aus­tin Crow­ley die pas­sen­de Ant­wort aus 6,75 Metern Ent­fer­nung (71:62/28.). Klei­ne Unacht­sam­kei­ten lie­ßen die Ulmer nun aber doch noch­mals her­an­kom­men (71:66/29.), wor­auf Anton Gavel eine Aus­zeit bean­trag­te. Die­se Unter­bre­chung hat­te geses­sen, denn in den letz­ten 93 Sekun­den die­ses Vier­tels leg­ten die Bam­ber­ger noch­mals einen 8:0‑Lauf (Drei­er von Wil­liams und Crow­ley sowie ein Korb­le­ger von Moritz Krim­mer) aufs Par­kett und lagen so vor dem letz­ten Vier­tel mit 79:66 in Führung.

Die Ulmer war­fen noch­mals alles aufs Par­kett und nach dem Drei­er von Tho­mas Klepei­sz und den Punk­ten von Mark Smith waren die Haus­her­ren schnell auf 79:71 (31.) wie­der her­an. Kapi­tän Wat­son beför­der­te den Vor­sprung mit einem wei­te­ren Drei­er jedoch schnell wie­der in den zwei­stel­li­gen Bereich, ehe Moritz Krim­mer per Dun­king und Dani­el Kep­pe­l­er auf 86:71 (35.) erhöh­ten. Ty Har­rel­son nahm sei­ne nächs­te Aus­zeit, doch auch im Anschluss blie­ben die BMA365 Bam­berg Bas­kets zunächst wei­ter­hin mit zehn oder mehr Punk­ten vor­aus. Vier schnel­le Ulmer Zäh­ler von Chris Seng­fel­der und Mark Smith zum 90:83 (37.) lie­ßen Head Coach Anton Gavel sei­ne Mann­schaft noch­mals zusam­men­ru­fen. Wil­liams, Wat­son, Crow­ley und eine in der gesam­ten zwei­ten Halb­zeit deut­lich stär­ke­re Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung hiel­ten die Ulmer nun aber auch wei­ter­hin auf Distanz und als Aus­tin Crow­ley 30 Sekun­den vor dem Ende mit zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen zum 96:87 traf, war der 10. Bam­ber­ger Sieg in Serie sowie der Ein­zug ins Play­off-Halb­fi­na­le perfekt!

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zum Ein­zug ins Halb­fi­na­le. Wir wuss­ten, dass uns ein star­ker Geg­ner erwar­tet, und das hat sich in allen drei Spie­len bestä­tigt. Für uns war es ent­schei­dend, den Ball heu­te offen­siv bes­ser zu bewe­gen und an die Frei­wurf­li­nie zu kom­men. Bei­de Mann­schaf­ten waren abso­lut auf Augen­hö­he, es war ein inten­si­ver Fight und wir sind froh, dass wir uns am Ende durch­set­zen konn­ten“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Die Serie war eng und es war wich­tig für uns, in die­ser Pha­se so getes­tet zu wer­den. Ulm hat in allen drei Spie­len sehr phy­sisch gespielt.”

Im Halb­fi­na­le bekom­men es die Bam­ber­ger nun mit dem Sie­ger der Serie zwi­schen ALBA BERLIN und RASTA Vech­ta zu tun. Vech­ta führt hier mit 2:1 Sie­gen. Wäre ALBA der nächs­te Geg­ner der BMA365 Bam­berg Bas­kets, wür­den die bei­den ers­ten Spie­le der Halb­fi­nal-Serie in der Haupt­stadt statt­fin­den. Spiel 3 wäre dann am 4. Juni in Freak City. Soll­ten die Nie­der­sach­sen aus Vech­ta den Sprung ins Halb­fi­na­le schaf­fen, wür­den die bei­den ers­ten Spie­le im Halb­fi­na­le in Bam­berg statt­fin­den. Ter­mi­ne hier­für wären der 30. Mai sowie der 1. Juni.

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