Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

BMA365 Bam­berg Bas­kets unter­lie­gen klar beim FC Bayern

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Bayern
Symbolbild, Foto: Pixabay
Mit einer Aus­wärts­nie­der­la­ge beim Meis­ter­schafts-Top­fa­vo­ri­ten sind die BMA365 Bam­berg Bas­kets in die neue Spiel­zeit in der easy­Cre­dit BBL gestar­tet. Im Gast­spiel beim FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball unter­lag das Team aus Freak City am Sonn­tag­abend mit 72:108 (28:55).

Im zum Wies‘n‑Start mit nur 4.020 Zuschau­ern gefüll­ten BMW Park konn­te die Mann­schaft von Head Coach Jesús Ramí­rez nur bis Mit­te des ers­ten Vier­tels mit­hal­ten. Danach zogen die Mün­che­ner in allen Berei­chen an sowie Punkt um Punkt davon und beherrsch­ten fort­an das Spiel, das zur Pau­se bereits ent­schie­den war.

Bes­ter Wer­fer auf Bam­ber­ger Sei­te war Jor­dan Wright mit 16 Punk­ten. Jus­ti­ni­an Jes­sup und Johan­nes Voigt­mann waren mit je 15 Zäh­lern die erfolg­reichs­ten Scorer der Bayern.

Der Spiel­ver­lauf:

Mit Richard Bal­int, Yuval Hoch­stad­ter, Tre­von Scott, Hason Ward und Geburts­tags­kind Mylik Wil­son begann Head Coach Jesús Ramí­rez die Par­tie beim FC Bay­ern. Obwohl sich die Bam­ber­ger in der ers­ten Minu­te bereits zwei Ball­ver­lus­te erlaubt hat­ten, war es Tre­von Scott vor­be­hal­ten, mit einem Drei­er die ers­ten Bam­ber­ger Zäh­ler der neu­en Sai­son zur 3:0‑Führung (2.) zu erzie­len. Die Mün­che­ner ant­wor­te­ten (3:6/3.), doch mit dem zwei­ten Bam­ber­ger Drei­er hol­te Richard Bal­int die Füh­rung wie­der zurück (8:6/4.). Nach einem Ste­al von Hason Ward schloss Mylik Wil­son zum 10:6 (4.) ab. Miles Nor­ris ver­kürz­te per Dunk für den FCBB (10:8/5.), ehe Coach Ramí­rez nach 4:34 gespiel­ten Minu­ten kom­plett wech­sel­te. Die Bay­ern pack­ten in die­ser Pha­se 10 wei­te­re Punk­te auf das Score­board und führ­ten nach einem 12:0‑Lauf erst­mals deut­lich (10:18/7.). Jor­dan Wright konn­te den Run der Roten hier zwar been­den, doch die 24:3‑Serie der Münch­ner bis zum 13:30-Zwischenstand nach den ers­ten zehn Minu­ten sorg­te bereits für kla­re Verhältnisse.

Etwas mehr als eine Minu­te war dann im zwei­ten Abschnitt gespielt, als Jus­ti­ni­an Jes­sup per Korb­le­ger den Bam­ber­ger Rück­stand erst­mals auf über 20 Zäh­ler anwach­sen ließ (15:36/12.). In den fol­gen­den Minu­ten änder­te sich dann wenig am Abstand bei­der Mann­schaf­ten (25:47/17.), ehe die Bay­ern bis zur Pau­se noch­mals etwas anzo­gen und man beim Stand von 28:55 in die Halb­zeit­pau­se ging.


„Wir waren nicht bereit und wur­den zerstört”

Die Bay­ern hat­ten auch nach der Pau­se das Gesche­hen auf dem Spiel­feld wei­ter fest im Griff und erlaub­ten es ihrem Coach so, mun­ter durch­zu­wech­seln. Nur Andre­as Obst (20:30 min) und Miles Nor­ris (20:14 min) kamen am Ende auf über 20 Minu­ten Spiel­zeit. Mit 22:28 ver­lief der drit­te Abschnitt ins­ge­samt deut­lich aus­ge­gli­che­ner als die bei­den vor­her­ge­gan­ge­nen, doch beim 50:83-Zwischenstand nach 30 Minu­ten war die Par­tie längst entschieden.

Im letz­ten Vier­tel plät­scher­te das Spiel dann so dahin. Die Mün­che­ner prä­sen­tier­ten sich auch wei­ter­hin stark unter dem Korb (56 Zäh­ler erziel­te der FCBB in der Zone!) und hiel­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets so auf Distanz. Beim 67:106 notier­te man 128 Sekun­den vor dem Ende die höchs­te Füh­rung der Bay­ern, die in sou­ve­rä­ner Art und Wei­se den Sea­son Ope­ner in hei­mi­scher Hal­le gewannen.

„Gra­tu­la­ti­on an Coach Gavel, die Spie­ler des FC Bay­ern und die gesam­te Orga­ni­sa­ti­on. Was heu­te Abend pas­siert ist, geschieht, wenn eine Mann­schaft nicht ver­steht, was die BBL ist und wo man sich befin­det. Die Ver­ant­wor­tung dafür liegt ganz offen­sicht­lich bei mir, denn ich konn­te es ihnen nicht ver­mit­teln, wie das Geschäft hier läuft“, so Bam­berg Bas­kets-Coach Jesus Rami­rez. „Wir waren nicht bereit und wur­den zer­stört. Wir müs­sen ver­ste­hen, wo wir sind. Die Mann­schaft hat Poten­ti­al und die Sai­son dau­ert noch sehr sehr lan­ge, ähn­lich einem Mara­thon­lauf. Heu­te aller­dings hat­ten wir – um in die­sem Bild zu blei­ben – unse­re Schu­he nicht fest genug gebun­den, was auch ein­mal pas­sie­ren kann. Aner­ken­nung an Mün­chen dafür, wie hart und fokus­siert sie heu­te gespielt haben.”

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