Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Bro­se Bam­berg gewinnt mit 79:73 in Würzburg

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Würzburg
Foto: Pixabay
Bro­se Bam­berg setz­te sich am 13. Spiel­tag der easy­Credit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga bei den Würz­burg Bas­kets mit 79:73 durch, sicher­te sich damit den zwei­ten Sieg in Serie und den 31. Erfolg im 38. Fran­ken­der­by.

Der Sieg in der aus­ver­kauf­ten tec­ta­ke Are­na – dar­un­ter rund 100 laut­star­ke Bam­ber­ger Fans – war in ers­ter Linie einer star­ken Ver­tei­di­gungs­ar­beit der Bam­ber­ger geschul­det und einer noch bes­se­ren Rebound­per­for­mance. Das Rebound­ver­hält­nis ging näm­lich mit 49:32 an die Gäs­te, die es zudem schaff­ten, die Würz­bur­ger Schüt­zen alle­samt in Zaum zu hal­ten. Bes­ter Bam­ber­ger Wer­fer wur­de der stark auf­spie­len­de Gabri­el Chach­ash­vi­li mit 20 Punkten.

Das Spiel wur­de anfangs von bei­den Ver­tei­di­gungs­rei­hen bestimmt. Es dau­er­te gut 90 Sekun­den, ehe Bro­se durch Gabri­el Chach­ash­vi­li erst­mals erfolg­reich abschlie­ßen konn­te, noch­mals 45 Sekun­den län­ger, ehe Würz­burg die ers­ten Zäh­ler erziel­te (2:3, 3.). Die Gäs­te kamen in ers­ter Linie in der Zone zum Scoren, schaff­ten es immer wie­der Chach­ash­vi­li in gute Posi­ti­on zu brin­gen. Dafür fiel nichts von außen. Sie­ben Ver­su­che gab es von jen­seits der 6,75-Meter-Linie, kei­ner fand den Weg in den Korb. Und den­noch: durch den Fakt, dass Bro­se gut ver­tei­dig­te und sich auch Würz­burg von der Drei­er­li­nie schwertat, war es nach zehn Minu­ten eine aus­ge­gli­che­ne Par­tie, ging es mit 17:19 in die ers­te Viertelpause.

Auch im zwei­ten Abschnitt blieb es dabei, dass sich zunächst kei­ne Mann­schaft wirk­lich abset­zen konn­te. Zwar hol­te Bro­se durch Chach­ash­vi­li die Füh­rung nach knapp 15 Minu­ten wie­der auf sei­ne Sei­te, in der Fol­ge leis­te­ten sich die Gäs­te aber vie­le, teils zu ein­fa­che Ball­ver­lus­te – zwölf waren es zur Pau­se. Die­se nah­men zum einen den Bam­ber­ger Spiel­fluss kom­plett raus, ermög­lich­ten es ande­rer­seits zudem den Würz­bur­gern zu ein­fa­chen Punk­ten zu kom­men. Die nutz­ten das zu einem zwi­schen­zeit­li­chen 7:0‑Lauf und brach­ten Bro­se nach 39 Minu­ten mit sie­ben Zäh­ler in Rück­stand: 35:42. Kurz vor der Sire­ne fand dann auch end­lich der ers­te Bam­ber­ger Drei­er durch Amir Bell den Weg in den Korb, der damit zur Halb­zeit auf minus drei ver­kürz­te: 40:43.


„Ein gro­ßer Dank an unse­re fan­tas­ti­schen Fans“

Die zwei­te Halb­zeit eröff­ne­te ein Würz­bur­ger Drei­er (40:46, 21.). Doch wie im Abschnitt zuvor Bro­se, gelang es den Haus­her­ren eben­falls nicht, sich ent­schei­dend abzu­set­zen. Mit dafür ver­ant­wort­lich: die Gäs­te tra­fen nun den Drei­er etwas bes­ser – vier Stück im drit­ten Vier­tel –, zudem stan­den sie nach wie vor gut gegen Würz­burgs Schüt­zen und, wahr­schein­lich die wich­tigs­te Kom­po­nen­te, sie beherrsch­ten den Rebound. Nach gut 27 Minu­ten brach­te ein Drei­er von Solo­mon Young Bro­se wie­der in Front: 59:57. Sim­mons leg­te einen Korb­le­ger nach, jedoch folg­te ein klei­ner 0:5‑Lauf aus Bam­ber­ger Sicht, ehe es mit der Sire­ne Spen­cer Rea­ves war, der den Distanz­wurf ver­senk­te und somit zum 64:62 nach drei Vier­teln stellte.

Der Schluss­ab­schnitt hat­te es dann in sich. Zunächst traf Rea­ves den nächs­ten Drei­er, Sim­mons und noch­mals Rea­ves leg­ten nach und sicher­ten durch einen 7:0‑Lauf die bis dato höchs­te Füh­rung (71:62, 33.). Es dau­er­te über vier Minu­ten, ehe Würz­burg erst­mals erfolg­reich abschlie­ßen konn­te. Doch die Punk­te von Sta­nic waren ein Weck­ruf für die gesam­te Mann­schaft und der Auf­takt eines 9:2‑Runs der Gast­ge­ber, der 150 Sekun­den vor Ende das 73:71 bedeu­te­te. Bro­se aber behielt in der Cruncht­i­me die Ner­ven. Patrick Mil­ler, Chris­ti­an Seng­fel­der, Jaromír Bohačík – sie alle blie­ben cool, ent­we­der an der Frei­wurf­li­nie oder aus der Halb­di­stanz. Und wei­ter­hin stand die Defen­se, war Bro­se stark beim Reboun­ding. Die Fol­ge: Bro­se Bam­berg brach­te den Vor­sprung über die Zeit und sicher­te sich mit dem 79:73-Erfolg den fünf­ten BBL-Sieg und den zwei­ten in Serie.

„Es ist sehr schwer hier zu spie­len. Es ist kein Geheim­nis, dass wir in den letz­ten Wochen und Mona­ten unse­re Pro­ble­me hat­ten. Wir haben uns, auch durch unse­re Neu­zu­gän­ge, gefan­gen und heu­te gegen ein sehr gutes Team gewon­nen“, so Bam­berg-Coach Oren Amiel. „In der ers­ten Halb­zeit haben wir viel zu oft den Ball ver­lo­ren und auch im Defen­siv­re­bound oft­mals nicht gut agiert. Das haben wir in der zwei­ten Hälf­te ver­bes­sert, haben dadurch Selbst­ver­trau­en getankt und uns auch bes­se­re Wür­fe erar­bei­tet. Zum Abschluss: ein gro­ßer Dank an unse­re fan­tas­ti­schen Fans, sie haben uns zum Sieg gepusht!“

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