Sieg gegen Gol­den Eagle Ylli

Bro­se Bam­berg zieht in zwei­te Run­de des FIBA Euro­pe Cups ein

2 Min. zu lesen
FIBA Europe Cups
Symbolbild, Foto: Pixabay
Am letz­ten Spiel­tag der ers­ten Grup­pen­pha­se des FIBA Euro­pe Cups hat sich Bro­se Bam­berg für die zwei­te Run­de des inter­na­tio­na­len Wett­be­werbs qua­li­fi­ziert. Bei Gol­den Eagle Ylli gewann Bam­berg mit 76:60 und zieht damit als Zwei­ter der Grup­pe A in die nächs­te Run­de ein.

Die Aus­gangs­la­ge im letz­ten Spiel der ers­ten Grup­pen­pha­se des FIBA Euro­pe Cups war für Bro­se Bam­berg klar. Mit einem Sieg ist die Qua­li­fi­ka­ti­on für die nächs­te Run­de sicher. Ent­spre­chend kon­zen­triert begann Bro­se, in der viel zu kal­ten Are­na, traf anfangs jedoch nichts. Das änder­te sich nach gut zwei­ein­halb Minu­ten, als Chris­ti­an Seng­fel­der den ers­ten Drei­er ver­senk­te. Jaromír Bohačík ließ zwei wei­te­re fol­gen (9:6, 4.).

Ylli blieb aller­dings dran und Bro­se schaff­te es nicht, sich abzu­set­zen. Nach sie­ben Minu­ten traf Sir­ko zum 13:13-Ausgleich. Das war ein klei­ner Weck­ruf, denn die nächs­ten 170 Sekun­den spiel­ten nur noch die Bam­ber­ger Gäs­te, die durch einen 10:0‑Lauf zur ers­ten zwei­stel­li­gen Füh­rung kamen: 23:13. Den Schluss­punkt setz­te jedoch ein Drei­er von Thre­att, so dass es mit 23:16 in die ers­te Vier­tel­pau­se ging.

Die bei­den Patricks waren für die ers­ten vier Punk­te des zwei­ten Abschnitts ver­ant­wort­lich. Zunächst traf Heck­mann, im Anschluss Mil­ler zum erneu­ten zwei­stel­li­gen Vor­sprung (27:16, 11.). Ab Minu­te 12 gönn­ten sich die Bam­ber­ger jedoch eine rund 90-sekün­di­ge Pau­se, die die Haus­her­ren für sechs Punk­te in Fol­ge aus­nutz­ten (23:29, 14.).

Kevin Wohl­rath erziel­te Mit­te des Vier­tels die nächs­ten Bam­ber­ger Zäh­ler, denen Seng­fel­der ein And1, Chach­ash­vi­li einen Dun­king und Mil­ler einen Frei­wurf sowie einen Halb­di­stanz­wurf fol­gen lie­ßen. Zwei Minu­ten vor der Pau­se lag Bro­se mit 39:24 in Front. Elf Zäh­ler Vor­sprung nah­men die Gäs­te beim Stand von 43:32 mit in die Kabine.

Am 14. Dezem­ber geht es weiter

Der drit­te Abschnitt war ein zer­fah­re­ner. Offen­siv woll­te bei Bro­se kaum etwas gelin­gen, aller­dings stan­den die Bam­ber­ger nach wie vor soli­de in der Ver­tei­di­gung. Aber den­noch, der nach 23 Minu­ten auf 16 Punk­te ange­wach­se­ne Vor­sprung (50:34) ver­rin­ger­te sich kon­stant. Ein 4:17-Lauf war es schließ­lich, der Ylli 90 Sekun­den vor Ende des Vier­tels wie­der auf drei Punk­te ran­brach­te: 54:51.

Spen­cer Rea­ves war es aber, der für Bro­se kurz vor der Sire­ne den Drei­er traf und sei­ne Mann­schaft damit mit einer Sechs-Zäh­ler-Füh­rung ins letz­te Vier­tel schick­te: 57:51. Trotz­dem ging Abschnitt drei mit 14:19 an die Haus­her­ren. Bro­se war vor den abschlie­ßen­den zehn Minu­ten defi­ni­tiv gewarnt.

Umso kon­zen­trier­ter gin­gen die Gäs­te denn auch den Schluss­ab­schnitt an. Vor allem defen­siv stan­den sie nun wie­der siche­rer und erst nach fünf Minu­ten tra­fen die Haus­her­ren die ers­ten Feld­punk­te. Zuvor war Ylli zwar mit Frei­wür­fen erfolg­reich, Bro­se aber eben­falls, so dass die Füh­rung wie­der Zwei­stel­lig­keit erreich­te (64:53, 35.).

Die­sen Vor­sprung lie­ßen sich die Bam­ber­ger dann auch nicht mehr neh­men. Die letz­ten drei Zäh­ler gin­gen auf die Kon­ten der Youngs­ters. Zunächst traf Tyree­se Blunt einen Frei­wurf, den Schluss­punkt setz­te Jan­nis Son­ne­feld per Dun­king. Bro­se Bam­berg setz­te sich mit 76:60 in Ylli durch und sicher­te sich damit als Grup­pen­zwei­ter den Ein­zug in die zwei­te Run­de des FIBA Euro­pe Cups. Grup­pen­ers­ter wur­de Bam­bergs Liga­kon­kur­rent Niners Chemnitz.

In Grup­pe L bekommt es Bam­berg nun in der zwei­ten Run­de mit Anwil Wlo­cla­wek, Ker­av­nos BC und CSM CSU Ora­dea zu tun. Das ers­te Spiel ist am 14. Dezem­ber in der Bro­se Are­na gegen die rumä­ni­sche Mann­schaft von CSM CSU Oradea.

Weiterer Artikel

Ein­schät­zung Akti­on Mensch

Inklu­si­ons­ba­ro­me­ter Arbeit: Pan­de­mie für Men­schen mit Behin­de­rung noch nicht vorbei

Nächster Artikel

Neu­er Min­dest­lohn noch ohne Auswirkungen

Leich­ter Anstieg der Arbeits­lo­sig­keit in der Region