BAne­fiz Kulturstream

Cha­peau Claque reist zum Mond

3 Min. zu lesen
Szene aus "Armstrong"
Der Ver­an­stal­tungs­ser­vice Bam­berg legt sei­nen BAne­fiz Kul­tur­stream neu auf. Dies­mal ist das Pro­gramm auf ein jün­ge­res Publi­kum zuge­schnit­ten, wenn das Kin­der- und Jugend­thea­ter Cha­peau Claque heu­te und mor­gen jeweils um 15 Uhr das Stück „Arm­strong – Die aben­teu­er­li­che Rei­se einer Maus zum Mond“ für den Online-Kon­sum aufführt.

Weit oben über den Dächern von New York lebt eine alte Maus namens Arm­strong. Lan­ge schon betrach­tet er durch sein Tele­skop den Welt­raum und die Ster­ne und besucht heim­lich die Uni­ver­si­tät der Men­schen. Ganz beson­ders hat es ihm der Mond ange­tan. Eines Tages bekommt Arm­strong Besuch von sei­nem Enkel, der beim Stö­bern auf dem Dach­bo­den eigen­ar­ti­ge Notiz­bü­cher ent­deckt. Hat sein Groß­va­ter etwa ein Geheim­nis? Kennt er sich mit Mond­flü­gen so gut aus, weil er schon­mal bei einem dabei gewe­sen ist?

Unter ande­ren dar­um geht es in „Arm­strong – Die aben­teu­er­li­che Rei­se einer Maus zum Mond“, insze­niert nach der Spiel­fas­sung von Chris­ti­an Claas und dem Bil­der­buch von Tor­ben Kuhl­mann. Bezü­ge zur aktu­el­len Situa­ti­on im Stück, wenn auch nur zufäl­li­ge, sind inklu­si­ve: „Eine spon­ta­ne Coro­na-Les­art“, sagt Hei­di Leh­nert, die künst­le­ri­sche Lei­te­rin des Thea­ters, „bei Arm­strong könn­te dar­in bestehen, dass in die­sem das Stück eine gro­ße Sehn­sucht nach einer ande­ren Welt herrscht.“

„Arm­strong“ ist die neu­es­te Pro­duk­ti­on von Cha­peau Claque und hät­te in die­sen Tagen eigent­lich Pre­mie­re auf der Büh­ne in der Gra­fen­stein­stra­ße fei­ern sol­len. Bekann­ter­ma­ßen kam aber nicht nur für Thea­ter alles anders. Da das Cha­peau Claque-Thea­ter den Kon­takt zu sei­nem Publi­kum aber nicht ganz auf­ge­ben möch­te, kommt die Zusam­men­ar­beit mit dem Ver­an­stal­tungs­ser­vice wie gerufen.

„Für uns als frei­es Thea­ter“, sagt Hei­di Leh­nert, die künst­le­ri­sche Lei­te­rin des Thea­ters, „ist die Situa­ti­on natür­lich schwie­rig. Anfang März hat­ten wir noch eine Pre­mie­re, danach gab es kei­ne Vor­stel­lun­gen mehr. Die Ein­nah­men, von denen das Kin­der­thea­ter lebt, feh­len. Wir wis­sen zwar, dass es wei­ter­ge­hen kann, aber mit den Auf­la­gen, die für Thea­ter­auf­füh­run­gen im Raum ste­hen, krie­gen wir unser Haus in keins­ter Wei­se voll und mit einem Vier­tel an Aus­las­tung ist es schwie­rig, sich über Was­ser zu hal­ten. Da wären Spen­den, die wir mit dem Stream gene­rie­ren kön­nen, im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes Gold wert.“

Der Stream beginnt heu­te, Frei­tag, 29. Mai, und mor­gen, Sams­tag, 30. Mai jeweils um 15 Uhr unter: www.banefiz-kulturstream.de

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