Zum Welt­dia­be­tes­tag per­sön­li­ches Risi­ko mit Online-Test prüfen

Dia­be­tes Typ 2 früh erkennen

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Diabetes
Symbolbild, Foto: Pixabay
Dia­be­tes mel­li­tus Typ 2, umgangs­sprach­lich auch als „Zucker­krank­heit“ bekannt, ent­steht meist schlei­chend und kann über Jah­re völ­lig sym­ptom­los blei­ben. Er gehört zu den häu­figs­ten nicht-über­trag­ba­ren Erkran­kun­gen in Deutsch­land – doch nicht jeder weiß, dass er betrof­fen oder gefähr­det ist. Zum Welt­dia­be­tes­tag am 14. Novem­ber star­tet das Bun­des­in­sti­tut für Öffent­li­che Gesund­heit (BIÖG) daher eine bun­des­wei­te Auf­klä­rungs­kam­pa­gne, um auf den kos­ten­lo­sen digi­ta­len Dia­be­tes-Risi­ko-Test auf­merk­sam zu machen.

In nur weni­gen Minu­ten kön­nen Erwach­se­ne dem­nach damit ihr per­sön­li­ches Risi­ko bestim­men, inner­halb der nächs­ten zehn Jah­re an Typ-2-Dia­be­tes zu erkran­ken. Auf Basis weni­ger Fra­gen zum Lebens­stil und zu fami­liä­ren Risi­ko­fak­to­ren ermit­telt der Test das per­sön­li­che Risi­ko in Pro­zent und gibt prak­ti­sche Tipps, wie sich das Risi­ko ver­rin­gern lässt. Der Test steht auf dem natio­na­len Dia­be­tes­in­for­ma­ti­ons­por­tal www.diabinfo.de bereit. Dort fin­den Bür­ge­rin­nen und Bür­ger qua­li­täts­ge­si­cher­te und wis­sen­schaft­lich fun­dier­te Infor­ma­tio­nen zur Vor­beu­gung von Dia­be­tes sowie prak­ti­sche Tipps zum Leben mit der Erkrankung.

Nach Schät­zun­gen des Robert Koch-Insti­tuts leben in Deutsch­land rund 1,3 Mil­lio­nen Men­schen mit einem bis­lang uner­kann­ten Dia­be­tes. Wei­te­re sie­ben Mil­lio­nen Fäl­le von Dia­be­tes Typ 1 und Typ 2 sind bereits bekannt. Wäh­rend Typ-2-Dia­be­tes meist durch Lebens­stil­fak­to­ren (unge­sun­de Ernäh­rung, wenig Bewe­gung und Über­ge­wicht) und eine erb­li­che Ver­an­la­gung begüns­tigt wird, sind die Ursa­chen von Typ-1-Dia­be­tes noch wei­test­ge­hend unklar. Fest steht aber, dass Typ-1-Dia­be­tes nicht ent­steht, weil zu viel „Süßes“ geges­sen wur­de. Unbe­han­delt kann Dia­be­tes zu schwe­ren Schä­den an Augen und Nie­ren füh­ren sowie das Risi­ko für Herz­in­fark­te und Schlag­an­fäl­le erhö­hen. Hier ist der Dia­be­tes-Typ-2-Risi­ko-Test zu finden.

Das „Dia­be­tes­netz Deutsch­land – gemein­sam gesün­der“ infor­miert im Auf­trag des Bun­des­in­sti­tuts für Öffent­li­che Gesund­heit über Risi­ken und Mög­lich­kei­ten der Diabetesprävention.

Hier kön­nen kos­ten­los Mate­ria­li­en bestellt werden.

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