Vie­le Chan­cen, knap­per Sieg

Dom­rei­ter gewin­nen 2:1 in Burgebrach

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Burgebrach
Foto: FC Eintracht Bamberg
Zwei­ter Sieg im vier­ten Test­spiel: Beim Lan­des­li­gis­ten TSV Wind­eck Bur­ge­brach setz­ten sich die Dom­rei­ter am Diens­tag­abend mit 2:1 durch. Der Sieg war auf­grund der Spiel­an­tei­le und der Viel­zahl an Tor­chan­cen ver­dient, fiel letzt­lich aber knap­per aus, als es der Spiel­ver­lauf ver­mu­ten ließ.

Im Ver­gleich zum domi­nan­ten Pokal­auf­tritt am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de beim 1:0‑Erfolg gegen die DJK Don Bosco Bam­berg leis­te­te sich die Mann­schaft von Trai­ner Patrick Sulew­ski deut­lich mehr Ball­ver­lus­te. Den­noch kon­trol­lier­ten die Dom­rei­ter die Par­tie über wei­te Stre­cken und erspiel­ten sich zahl­rei­che hoch­ka­rä­ti­ge Möglichkeiten.


Tobi­as Linz sorgt für die Führung

Bereits in der ers­ten Halb­zeit hät­ten die Gäs­te mehr­fach in Füh­rung gehen kön­nen. Kapi­tän Chris­to­pher Kett­ler traf aus gut 12 Metern nur die Lat­te. Kurz vor der Pau­se belohn­te sich der FCE dann doch für sei­nen Auf­wand. Eine prä­zi­se Flan­ke von Luca Auer schoss Tobi­as Linz in der 39. Minu­te zur ver­dien­ten 1:0‑Führung ein.

Bur­ge­brach blieb jedoch enga­giert und kämpf­te sich nach dem Sei­ten­wech­sel zurück in die Begeg­nung. Phil­ipp Hör­nes traf in der 55. Minu­te ins lin­ke Tor­eck zum 1:1‑Ausgleich.


Nach 60 Minu­ten ziem­lich durchgewechselt

Wenig spä­ter wech­sel­te Chef­trai­ner Patrick Sulew­ski nahe­zu sei­ne kom­plet­te Mann­schaft durch. Ledig­lich Kapi­tän Chris­to­pher Kett­ler und Luca Auer blie­ben nach einer Stun­de auf dem Feld. Trotz der vie­len Wech­sel hat­ten die Dom­rei­ter mehr Ball­be­sitz und erspiel­ten sich wei­ter­hin bes­te Möglichkeiten.

Vor allem Neu­zu­gang Tim Gen­si­chen hät­te die Par­tie früh­zei­tig ent­schei­den kön­nen. Der Angrei­fer lief in der zwei­ten Halb­zeit gleich drei­mal allein auf Bur­ge­brachs Schluss­mann Juli­an Stro­bler zu, ver­zog aber jeweils nur knapp.

Der Sieg­tref­fer fiel schließ­lich in der 78. Minu­te nach einem fol­gen­schwe­ren Miss­ver­ständ­nis der Gast­ge­ber. Tor­hü­ter Juli­an Stro­bler leg­te sich den Ball bei der Spiel­eröff­nung zu weit vor. Paul Krauß­old setz­te ener­gisch nach, gewann den Zwei­kampf, umkurv­te den Kee­per und schob den Ball aus spit­zem Win­kel ins lee­re Tor zum 2:1‑Endstand.

„Natür­lich war es heu­te nicht ganz ein­fach, die Jungs nach dem inten­si­ven Pokal­spiel wie­der auf die glei­che Span­nung zu brin­gen. Das waren zwei völ­lig unter­schied­li­che Spie­le. Ich war des­halb heu­te nicht ganz zufrie­den mit unse­rer Ball­ge­schwin­dig­keit, unse­rem Zwei­kampf­ver­hal­ten und dem Gegen­pres­sing. Das sind eigent­lich die Din­ge, die uns in den ver­gan­ge­nen Wochen aus­ge­zeich­net haben“, ana­ly­sier­te Trai­ner Patrick Sulew­ski nach der Par­tie. Mit Blick auf die Chan­cen­ver­wer­tung bleibt der neue Chef­trai­ner den­noch gelas­sen: „Dass wir aktu­ell noch nicht jede Chan­ce nut­zen, gehört auch zur Ent­wick­lung. Man darf nicht ver­ges­sen, dass wir in den ver­gan­ge­nen Jah­ren nicht gera­de für domi­nan­ten Ball­be­sitz­fuß­ball und eine Viel­zahl an Tor­chan­cen bekannt waren. Sol­che Abläu­fe ent­wi­ckelt man nicht inner­halb von drei Wochen. Für mich ist ent­schei­dend, dass wir uns vie­le gute Chan­cen erspie­len. Die Effi­zi­enz vor dem Tor wird mit der Zeit kom­men. Unser Fokus liegt aktu­ell dar­auf, Sta­bi­li­tät in unser Spiel und unse­re Abläu­fe zu bekom­men. Wenn wir wei­ter­hin so vie­le Chan­cen kre­ieren, bin ich über­zeugt, dass wir auch die nöti­gen Tore erzie­len werden.“

Anstoß gegen Greu­ther Fürth bereits um 17 Uhr

Der nächs­te Här­te­test war­tet bereits am Sams­tag auf die Dom­rei­ter. Dann emp­fängt der FC Ein­tracht Bam­berg zum offi­zi­el­len Sai­son­auf­takt vor hei­mi­schem Publi­kum den Zweit­li­gis­ten SpVgg Greu­ther Fürth, Anstoß im Fuchs-Park-Sta­di­on ist um 17 Uhr.

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