Eine besondere Premiere gibt es am Samstag in der Brose Arena, wenn zunächst die Damen der Medikamente per Klick Bamberg Baskets und anschließend die Herren der Bamberg Baskets ihr Heimspiel bestreiten. Hallenöffnung ist um 14 Uhr, um 15 Uhr starten die Damen gegen die VIMODROM Baskets aus Jena.
Der 10. Spieltag in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga wird für die Medikamente per Klick Bamberg Baskets ein ganz besonderer werden. Das Team von Head Coach Samuel Gloser wird sein Heimspiel am Samstag nämlich nicht wie bisher in der Graf-Stauffenberg-Halle austragen. Diesmal laufen die Bambergerinnen exakt da auf, wo dreieinhalb Stunden später dann auch die Bundesliga-Männer der BMA365 Bamberg Baskets spielen werden. Gegen den Tabellenvierten aus Jena spielen Faith Alston & Co. am Samstag ab 15:00 Uhr erstmals auf dem Parkett der BROSE ARENA und geben damit den Startschuss für ein bislang in Freak City noch nie dagewesenes Event: einen Doppelspieltag in der Arena mit Partien der Frauen und Männer direkt hintereinander.
Die Thüringerinnen kommen mit einer Bilanz von 6 Siegen und 3 Niederlagen nach Freak City. Nach dem Sieg am letzten Spieltag (74:46) gegen Ulm liegt die Mannschaft von Chef-Trainerin Sandra Rosanke aktuell auf Tabellenposition vier. Vier ihrer bisherigen fünf Heimspiele konnten die VIMODROM Baskets gewinnen. In fremden Hallen ist die Bilanz mit 2:2 ausgeglichen. Niederlagen kassierten die Jenaerinnen in Würzburg (58:65) und in Freiburg (54:81).
„Wir haben bereits in der Preseason gegen Jena gespielt und dabei gut gesehen, welche Qualitäten diese Mannschaft mitbringt. Die Schlüsselpositionen sind 1 und 5, wo sie mit Laila Walker und Marta Miscenko zwei sehr konstante Spielerinnen in ihren Reihen haben. Besonders im Pick & Roll müssen wir gegen beide äußerst aufmerksam sein, früh Druck aufbauen und ihre Entscheidungsfindung stören“, so Bambergs Head Coach Samuel Gloser. „Unsere mannschaftliche Geschlossenheit hat in den letzten beiden Spielen den Unterschied gemacht und wird ein wichtiger Anker sein, um die Siegesserie fortzuführen. Auch gegen Jena wird es entscheidend sein, physisch zu rebounden und offensiv mit hohem Tempo zu agieren. Als Klub haben wir das Damen-Projekt im Laufe der letzten Saison gestartet und meine Vision war es immer, eines Tages in der Brose Arena zu spielen. Dass dieser Traum nun Realität wird, ist unglaublich und zugleich das Ergebnis harter Arbeit vieler Menschen, die täglich für diese Organisation alles geben. Diesen historisch bedeutenden Tag wollen wir genießen und gleichzeitig zeigen, welches Potenzial in dieser Mannschaft und in diesem Projekt steckt.“
Allein mit ihrer Größe sticht Marta Miscenko schon heraus. Sie misst stattliche 1,96 Meter und ist die wohl wichtigste Spielerin im Team der Gäste. Die lettische Nationalspielerin schnappt sich pro Partie 12,4 Rebounds, gibt 2,8 Assists, stiehlt dem Gegner im Schnitt 1,6‑mal den Ball und blockt 1,4 Würfe. Mit zudem im Schnitt 18,9 Zählern pro Partie (zweitbester Wert in der Liga) bei einer Feldwurfquote von 61,8 Prozent ist die 30-Jährige Centerin die effektivste Spielerin der Liga (26,9). Beim Heimspiel gegen Dillingen sammelte sie 20 Abpraller ein. Will man etwas Negatives in ihrer Statistik finden, dann wären es vielleicht die 3,0 Ballverluste pro Spiel, die sich bei einer Einsatzzeit von im Schnitt 34:18 Minute jedoch schnell wieder relativieren.
Insgesamt kommen die Jenaerinnen auf 50,1 Rebounds pro Partie und führen damit die Liga an. Marta Miscenko wird mit ihrem Schnitt sogar noch von einer Teamkollegin übertroffen. Cianna Gloster (#20) kommt pro Begegnung auf 12,7 Rebounds, Ligaspitze! Die 23-jährige US-Amerikanerin ist zwar nur 1,80 Meter groß, hat aber ein unglaubliches Gespür dafür, wo die Bälle wieder herunterkommen. In sechs der neun Spielen hat sie zweistellig gereboundet, in sieben zweistellig gescoret (in drei Spielen sogar 20 oder mehr Punkte). Ihr Punkteschnitt liegt aktuell bei 15,2 Zählern pro Partie, ihre Effektivität bei 19,9.
Aufbauspielerin Laila Walker (#2) steht wie ihre bereits erwähnten Mitspielerinnen ebenfalls deutlich über 30 Minuten pro Partie auf dem Parkett (34:31 Minuten). Mit 11,9 Punkten, 4,6 Assists und 4,4 Rebounds pro Spiel ist auch sie eine wichtige Säule im Spiel der Thüringerinnen. Die nur 1,65 Meter große US-Amerikanerin klaut ihren Gegenspielerinnen 3,1‑mal pro Partie den Ball. Trotz dieser echt starken Werte kommt die 23-Jährige allerdings nur auf eine Effektivität von 7,6. Grund hierfür sind ihre schwachen Wurfquoten sowie die 4,8 Ballverluste, die sie sich pro Begegnung erlaubt.
