2. Damen Bas­ket­ball Bundesliga

Dop­pel­spiel­tag Teil 1: Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets tref­fen auf Jena

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Jena
Symbolbild, Foto: Pixabay
Eine beson­de­re Pre­mie­re gibt es am Sams­tag in der Bro­se Are­na, wenn zunächst die Damen der Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets und anschlie­ßend die Her­ren der Bam­berg Bas­kets ihr Heim­spiel bestrei­ten. Hal­len­öff­nung ist um 14 Uhr, um 15 Uhr star­ten die Damen gegen die VIMODROM Bas­kets aus Jena.

Der 10. Spiel­tag in der Toyo­ta 2. Damen Bas­ket­ball Bun­des­li­ga wird für die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets ein ganz beson­de­rer wer­den. Das Team von Head Coach Samu­el Glo­ser wird sein Heim­spiel am Sams­tag näm­lich nicht wie bis­her in der Graf-Stauf­fen­berg-Hal­le aus­tra­gen. Dies­mal lau­fen die Bam­ber­ge­rin­nen exakt da auf, wo drei­ein­halb Stun­den spä­ter dann auch die Bun­des­li­ga-Män­ner der BMA365 Bam­berg Bas­kets spie­len wer­den. Gegen den Tabel­len­vier­ten aus Jena spie­len Faith Als­ton & Co. am Sams­tag ab 15:00 Uhr erst­mals auf dem Par­kett der BROSE ARENA und geben damit den Start­schuss für ein bis­lang in Freak City noch nie dage­we­se­nes Event: einen Dop­pel­spiel­tag in der Are­na mit Par­tien der Frau­en und Män­ner direkt hintereinander.

Die Thü­rin­ge­rin­nen kom­men mit einer Bilanz von 6 Sie­gen und 3 Nie­der­la­gen nach Freak City. Nach dem Sieg am letz­ten Spiel­tag (74:46) gegen Ulm liegt die Mann­schaft von Chef-Trai­ne­rin San­dra Rosan­ke aktu­ell auf Tabel­len­po­si­ti­on vier. Vier ihrer bis­he­ri­gen fünf Heim­spie­le konn­ten die VIMODROM Bas­kets gewin­nen. In frem­den Hal­len ist die Bilanz mit 2:2 aus­ge­gli­chen. Nie­der­la­gen kas­sier­ten die Jenae­rin­nen in Würz­burg (58:65) und in Frei­burg (54:81).

„Wir haben bereits in der Pre­se­a­son gegen Jena gespielt und dabei gut gese­hen, wel­che Qua­li­tä­ten die­se Mann­schaft mit­bringt. Die Schlüs­sel­po­si­tio­nen sind 1 und 5, wo sie mit Lai­la Wal­ker und Mar­ta Mis­cen­ko zwei sehr kon­stan­te Spie­le­rin­nen in ihren Rei­hen haben. Beson­ders im Pick & Roll müs­sen wir gegen bei­de äußerst auf­merk­sam sein, früh Druck auf­bau­en und ihre Ent­schei­dungs­fin­dung stö­ren“, so Bam­bergs Head Coach Samu­el Glo­ser. „Unse­re mann­schaft­li­che Geschlos­sen­heit hat in den letz­ten bei­den Spie­len den Unter­schied gemacht und wird ein wich­ti­ger Anker sein, um die Sie­ges­se­rie fort­zu­füh­ren. Auch gegen Jena wird es ent­schei­dend sein, phy­sisch zu reboun­den und offen­siv mit hohem Tem­po zu agie­ren. Als Klub haben wir das Damen-Pro­jekt im Lau­fe der letz­ten Sai­son gestar­tet und mei­ne Visi­on war es immer, eines Tages in der Bro­se Are­na zu spie­len. Dass die­ser Traum nun Rea­li­tät wird, ist unglaub­lich und zugleich das Ergeb­nis har­ter Arbeit vie­ler Men­schen, die täg­lich für die­se Orga­ni­sa­ti­on alles geben. Die­sen his­to­risch bedeu­ten­den Tag wol­len wir genie­ßen und gleich­zei­tig zei­gen, wel­ches Poten­zi­al in die­ser Mann­schaft und in die­sem Pro­jekt steckt.“

Allein mit ihrer Grö­ße sticht Mar­ta Mis­cen­ko schon her­aus. Sie misst statt­li­che 1,96 Meter und ist die wohl wich­tigs­te Spie­le­rin im Team der Gäs­te. Die let­ti­sche Natio­nal­spie­le­rin schnappt sich pro Par­tie 12,4 Rebounds, gibt 2,8 Assists, stiehlt dem Geg­ner im Schnitt 1,6‑mal den Ball und blockt 1,4 Wür­fe. Mit zudem im Schnitt 18,9 Zäh­lern pro Par­tie (zweit­bes­ter Wert in der Liga) bei einer Feld­wurf­quo­te von 61,8 Pro­zent ist die 30-Jäh­ri­ge Cen­te­rin die effek­tivs­te Spie­le­rin der Liga (26,9). Beim Heim­spiel gegen Dil­lin­gen sam­mel­te sie 20 Abpral­ler ein. Will man etwas Nega­ti­ves in ihrer Sta­tis­tik fin­den, dann wären es viel­leicht die 3,0 Ball­ver­lus­te pro Spiel, die sich bei einer Ein­satz­zeit von im Schnitt 34:18 Minu­te jedoch schnell wie­der relativieren.

Ins­ge­samt kom­men die Jenae­rin­nen auf 50,1 Rebounds pro Par­tie und füh­ren damit die Liga an. Mar­ta Mis­cen­ko wird mit ihrem Schnitt sogar noch von einer Team­kol­le­gin über­trof­fen. Cian­na Glos­ter (#20) kommt pro Begeg­nung auf 12,7 Rebounds, Liga­spit­ze! Die 23-jäh­ri­ge US-Ame­ri­ka­ne­rin ist zwar nur 1,80 Meter groß, hat aber ein unglaub­li­ches Gespür dafür, wo die Bäl­le wie­der her­un­ter­kom­men. In sechs der neun Spie­len hat sie zwei­stel­lig gere­boun­det, in sie­ben zwei­stel­lig gescoret (in drei Spie­len sogar 20 oder mehr Punk­te). Ihr Punk­te­schnitt liegt aktu­ell bei 15,2 Zäh­lern pro Par­tie, ihre Effek­ti­vi­tät bei 19,9.

Auf­bau­spie­le­rin Lai­la Wal­ker (#2) steht wie ihre bereits erwähn­ten Mit­spie­le­rin­nen eben­falls deut­lich über 30 Minu­ten pro Par­tie auf dem Par­kett (34:31 Minu­ten). Mit 11,9 Punk­ten, 4,6 Assists und 4,4 Rebounds pro Spiel ist auch sie eine wich­ti­ge Säu­le im Spiel der Thü­rin­ge­rin­nen. Die nur 1,65 Meter gro­ße US-Ame­ri­ka­ne­rin klaut ihren Gegen­spie­le­rin­nen 3,1‑mal pro Par­tie den Ball. Trotz die­ser echt star­ken Wer­te kommt die 23-Jäh­ri­ge aller­dings nur auf eine Effek­ti­vi­tät von 7,6. Grund hier­für sind ihre schwa­chen Wurf­quo­ten sowie die 4,8 Ball­ver­lus­te, die sie sich pro Begeg­nung erlaubt. 

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