CERATONIA Vol­leys rei­sen als Außen­sei­ter nach Gotha

Elt­mann zu Gast beim amtie­ren­den Meister

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Eltmann
Symbolbild, Foto: Pixabay
Nach dem erfolg­rei­chen Heim­spiel­wo­chen­en­de war­tet auf die CERATONIA Vol­leys am kom­men­den Spiel­tag die wohl schwie­rigs­te Auf­ga­be der lau­fen­den Sai­son. Mit dem Aus­wärts­spiel beim amtie­ren­den Meis­ter aus Gotha trifft das Team von Trai­ner Rakic auf den aktu­el­len Ligaprimus.

Auch wenn die Favo­ri­ten­rol­le klar ver­teilt ist, wol­len die Unter­fran­ken ihre Außen­sei­ter­chan­ce nut­zen und wei­te­re wich­ti­ge Punk­te im Kampf um die Play­off-Plät­ze sammeln.

Nicht ganz opti­mal gestal­tet sich die per­so­nel­le Situa­ti­on vor der Begeg­nung. Hin­ter dem Ein­satz von Zuspie­ler Jason Lieb steht wei­ter­hin ein Fra­ge­zei­chen, nach­dem er zuletzt ver­let­zungs­be­dingt pas­sen muss­te und noch nicht bei hun­dert Pro­zent ist. Für den Fall der Fäl­le ist man in Elt­mann jedoch bes­tens vor­be­rei­tet: Bru­no Simu­nic hat sei­ne Auf­ga­be zuletzt mit Bra­vour gelöst und ein­drucks­voll bewie­sen, dass er Lieb mehr als eben­bür­tig ver­tre­ten kann. Unab­hän­gig von der per­so­nel­len Situa­ti­on zeigt sich Trai­ner Rakic gewohnt opti­mis­tisch: „Wir haben einen brei­ten Kader und kön­nen zum Glück auf jeder Posi­ti­on wech­seln. Wich­tig ist, dass wir uns gegen­sei­tig ver­trau­en und uns im Trai­ning voll rein­hau­en. Ein gesun­der Kon­kur­renz­kampf sorgt dafür, dass jeder an sei­ne Gren­zen gehen muss, wenn er am Wochen­en­de auf dem Feld ste­hen möch­te“, so Rakic nach dem Trai­ning am Dienstag.


Favo­rit, aber nicht unverwundbar

Gotha prä­sen­tiert sich bis­lang äußerst kon­stant, hat in die­ser Sai­son jedoch auch gezeigt, dass der Meis­ter durch­aus ver­wund­bar ist. Nie­der­la­gen gegen Krif­tel, Gra­fing und Fried­richs­ha­fen ver­deut­li­chen, dass mit der rich­ti­gen tak­ti­schen Aus­rich­tung, einem muti­gen Auf­tritt und an einem guten Tag durch­aus etwas Zähl­ba­res mög­lich ist. Genau dar­an wol­len die CERATONIA Vol­leys anknüp­fen. „Wir wer­den uns die Spie­le natür­lich genau anschau­en, um das Team best­mög­lich auf Gotha ein­zu­stel­len. Die rich­ti­ge Tak­tik allein wird uns nicht hel­fen – wir benö­ti­gen einen abso­lu­ten Sah­n­etag, um dort zu bestehen. Trotz­dem wer­de ich ver­su­chen, die weni­gen Schwach­stel­len zu iden­ti­fi­zie­ren und an das Team wei­ter­zu­ge­ben“, erklärt Chef­scout Tho­mas Wüstner.

Anschluss wah­ren im Kampf um die Playoffs

Der Spiel­tag gewinnt zusätz­li­che Bedeu­tung, da die direk­te Kon­kur­renz im Tabel­len­um­feld auf dem Papier eher leich­te­re Auf­ga­ben vor sich hat. Um den Anschluss im Ren­nen um die Play­offs nicht zu ver­lie­ren, wer­den die CERATONIA Vol­leys daher alles in die Waag­scha­le wer­fen, um jeden Punkt kämp­fen und ver­su­chen, dem Meis­ter das Leben so schwer wie mög­lich zu machen. „Am meis­ten freue ich mich natür­lich dar­auf, mei­nen Freund Ben wie­der­zu­se­hen. Es ist schön zu sehen, dass er in Gotha ange­kom­men ist und dort so erfolg­reich ist – auch wenn ich mir natür­lich gewünscht hät­te, wir hät­ten die­se Erfol­ge gemein­sam in Elt­mann gefei­ert“, so Tobi­as Wer­ner, der sich beson­ders auf das Duell mit sei­nem ehe­ma­li­gen Team­kol­le­gen freut.

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