Auf­wer­tung der Grün­flä­che unter Berück­sich­ti­gung öko­lo­gi­scher Belange

Eröff­nung des Heidelsteig-Parks

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Eröffnung
Das aus regionalem Muschelkalk bestehende „Grüne Klassenzimmer“ ist eines der im Heidelsteig-Park umgesetzten Projekte. Foto: Stadt Bamberg, Christian Baumgärtner
In Bam­berg-Ost ist unter gro­ßer Bür­ger­be­tei­li­gung eine Grün­flä­che neben der Uni­ver­si­tät auf­ge­wer­tet wor­den, die kom­men­de Woche eröff­net wird, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Im Rah­men des Bun­des­för­der­pro­jek­tes „Mit­Mach­Kli­ma“ der Stadt Bam­berg fin­det am 7. Okto­ber 2025 die Eröff­nung der Grün­flä­che am Hei­del­steig statt, die mit vie­len hel­fen­den Hän­den umge­stal­tet wur­de. Ziel der Umge­stal­tung war die Auf­wer­tung der Grün­flä­che für mehr Auf­ent­halts­qua­li­tät unter Berück­sich­ti­gung öko­lo­gi­scher Belange.

Am Hei­del­steig kön­nen die Ergeb­nis­se nun direkt vor Ort besich­tigt wer­den: Alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sind am 7. Okto­ber 2025, ab 16.30 Uhr, herz­lich ein­ge­la­den, gemein­sam die Eröff­nung des Hei­del­steig-Parks zu fei­ern und sich alles genau anzu­schau­en. Der Park befin­det sich neben der Men­sa und Teil­bi­blio­thek 3 der Universität.

Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­de in Work­shops mit enga­gier­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, dem Bür­ger­ver­ein Ost, ansäs­si­gen Schu­len sowie Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­nern ein Gesamt­kon­zept mit kon­kre­ten Mit­Mach-Bau­stel­len ent­wi­ckelt, um die Flä­che kon­ti­nu­ier­lich auf­zu­wer­ten. Alle Inter­es­sier­ten brach­ten sich nicht nur in der Ideen­ge­bung ein, son­dern wirk­ten auch prak­tisch mit. Über meh­re­re Mona­te wur­de tat­kräf­tig ange­packt, geschraubt, geschau­felt und gepflanzt. Ent­stan­den sind viel­fäl­ti­ge Pro­jek­te im Bereich Bil­dung, Arten- und Kli­ma­schutz und zur Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­li­tät. Über die gro­ße Bür­ger­be­tei­li­gung freut sich beson­ders Zwei­ter Bür­ger­meis­ter und Umwelt­re­fe­rent Jonas Glüsen­kamp: „Die Auf­wer­tung der Flä­che ist das Ergeb­nis nach­hal­ti­ger Zukunfts­per­spek­ti­ven aus unse­rer Stadt­ge­sell­schaft. Sie macht unse­re Stadt nicht nur lebens­wer­ter, son­dern führt uns auch vor Augen, welch gro­ßen Unter­schied es macht, wenn Bür­ge­rin­nen und Bür­ger unse­re Stadt aktiv mitgestalten.“

So bie­ten nun bei­spiels­wei­se ein Wild­bie­nen­beet und eine Tot­holz­he­cke zahl­rei­chen Arten Lebens­raum und Nist­plät­ze. Ergänzt wird dies durch Wild-Gehölz­pflan­zun­gen, Naschobst und eine Wild­blu­men­wie­se. Das „Grü­ne Klas­sen­zim­mer“ aus regio­na­lem Muschel­kalk kann im Schat­ten der Bäu­me als Raum für Schul­un­ter­richt, Work­shops, Aus­stel­lun­gen oder ein­fach zum Ent­span­nen genutzt wer­den. Zum Ver­wei­len laden auch eine Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­bank, XXL-Chill­bän­ke und eine außer­ge­wöhn­li­che Lüm­mel­bank ein. Bun­te Akzen­te set­zen zusätz­lich die in Schul­work­shops gestal­te­ten Stelen.

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