Bam­berg spielt fair

Fair­trade-Fuß­bäl­le für städ­ti­sche Initiativen

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Fairtrade-Fußbälle
Tobias Schenk, Leiter des Klima- und Umweltamtes, mit Bürgermeister Jonas Glüsenkamp, Klaus Achatzy, Koordinator der Steuerungsgruppe Fairtrade und Robert Weber von der „Bad Boyz Ballfabrik“ (v.l.). Foto: Pressestelle Stadt Bamberg, Anna Lienhardt
Im ver­gan­ge­nen Jahr fei­er­te Bam­berg sein 10-jäh­ri­ges Jubi­lä­um als Fair­trade-Stadt. Nun gibt es zum run­den Geburts­tag nach­träg­lich noch ein run­des Geschenk: einen eigens dafür design­ten, fair her­ge­stell­ten und fair gehan­del­ten Fußball.

Das Fair­trade-Sie­gel steht für Öko­lo­gie, Nach­hal­tig­keit sowie sozia­le Ver­ant­wor­tung. Es darf nur auf Waren erschei­nen, die nach den Stan­dards von Fair­trade Inter­na­tio­nal ange­baut und gehan­delt wer­den. Dazu gehö­ren unter ande­rem siche­re Arbeits­be­din­gun­gen und umwelt­scho­nen­de Pro­duk­ti­on. Fai­re und öko­gi­sche Bedin­gun­gen am Ort der Pro­duk­ti­on neh­men direk­ten posi­ti­ven Ein­fluss auf den Klimawandel.

Nach 10 Jah­ren Fair­trade-Stadt haben das Umwelt­amt der Stadt Bam­berg 30 Bäl­le und die Fair­trade Steue­rungs­grup­pe zehn Bäl­le nach eige­nem Design über die Auf­se­ßer Fir­ma „Bad Boyz Ball­fa­brik e.K.“ bezo­gen. Die­se ist spe­zia­li­siert auf hoch­wer­ti­ge, fair her­ge­stell­te und gehan­del­te Bälle.

An die­ser Stel­le gilt auch ein aus­drück­li­cher Dank der Steue­rungs­grup­pe der Fair­trade-Stadt Bam­berg für den Impuls und die Umset­zung der Idee. Wer sich in sol­che Aktio­nen ger­ne selbst ein­brin­gen möch­te und die Stadt Bam­berg dabei beglei­ten und unter­stüt­zen möch­te, in Zukunft noch nach­hal­ti­ger zu wer­den und den Fair­trade-Gedan­ken wei­ter zu ver­fes­ti­gen, kann sich ger­ne an der Steue­rungs­grup­pe betei­li­gen. Sie steht Jeder und Jedem offen – ob Pri­vat­per­son, Unter­neh­men, Bil­dungs­ein­rich­tung, Kir­chen­ge­mein­de oder Vereine.

Die Fair­trade-Bäl­le sind eine Mög­lich­keit, in zum Bei­spiel Schu­len, zivil­ge­sell­schaft­li­chen Orga­ni­sa­tio­nen, Ver­ei­nen, et cete­ra den Gedan­ken zu ver­an­kern, den Anstoß zu geben und auf fair gehan­del­te Pro­duk­te umzu­stei­gen. Jonas Glüsen­kamp, Bür­ger­meis­ter und Sozi­al­re­fe­rent, beton­te beim Über­ga­be-Ter­min im Rat­haus am Max­platz: „Das Fair­trade-Sie­gel ist eine ver­läss­li­che Ori­en­tie­rung für alle, die Wert auf Nach­hal­tig­keit und gute Arbeits­be­din­gun­gen im Her­stel­lungs­pro­zess legen. Ich freue mich, dass wir als Stadt Bam­berg nun auch Fair­trade-Fuß­bäl­le haben, die die die­se Bot­schaft nach außen tragen.“

Wie kommt man an so einen Ball? Wer Inter­es­se ein einem der auf 30 Stück limi­tier­ten Bäl­le hat, schickt per Mail ein kur­zes Moti­va­ti­ons­schrei­ben an das Kli­ma- und Umwelt­amt der Stadt Bam­berg umwelt@stadt.bamberg.de. Aus dem Text muss her­vor­ge­hen, dass ein Pro­jekt mit Fair­trade oder öko­lo­gi­schem Umgang mit der Umwelt im Fokus steht und die­ser Gedan­ke wei­ter nach außen getra­gen wer­den soll. Aus dem Anfra­gen wer­den dann unter­schied­li­che Pro­jek­te aus­ge­wählt und ver­schie­de­ne Berei­che berück­sich­tigt. Denn auch dabei geht es fair zu!

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