vbw-Pres­se­mit­tei­lung zum Welt­tag der Wissenschaft

„For­schung und Ent­wick­lung zen­tral für unse­re Wettbewerbsfähigkeit“

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Wettbewerbsfähigkeit
Symbolbild, Foto: Pixabay
Die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. for­dert anläss­lich des Welt­tags der Wis­sen­schaft am 10. Novem­ber 2025 eine noch stär­ke­re För­de­rung von For­schung und Entwicklung.

„Bay­ern ver­fügt bereits über ein exzel­len­tes Netz­werk von Top-Uni­ver­si­tä­ten und Hoch­schu­len sowie renom­mier­ten For­schungs- und Wis­sen­schafts­ein­rich­tun­gen“, erklärt vbw Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Bros­sardt. So hielt Bay­ern in den Pro­zess­tech­no­lo­gien als Kern­be­reich der Indus­trie bei­spiels­wei­se im Jahr 2024 fast 5.000 Welt­klas­se­pa­ten­te und ran­giert damit im inter­na­tio­na­len Ver­gleich auf dem sieb­ten Platz. „Dar­auf dür­fen wir uns aber nicht aus­ru­hen, zumal sich eini­ge Stand­or­te deut­lich dyna­mi­scher ent­wi­ckeln, gera­de an den Schnitt­stel­len zu digi­ta­len Tech­no­lo­gien. Ange­sichts der tief­grei­fen­den struk­tu­rel­len Pro­ble­me, der sin­ken­den inter­na­tio­na­len Wett­be­werbs­fä­hig­keit und der fort­schrei­ten­den Deindus­tria­li­sie­rung ist die För­de­rung von Wis­sen­schaft und Inno­va­ti­on ein zen­tra­ler Hebel, um unse­re wirt­schaft­li­che Tal­fahrt lang­fris­tig zu über­win­den und welt­weit Impuls­ge­ber für Inno­va­ti­on zu blei­ben“, so Brossardt

Die vbw spricht sich daher dafür aus, den Wis­sen­schafts­stand­ort Bay­ern wei­ter zu stär­ken. Mit der High­tech Agen­da Bay­ern und der High­tech Agen­da Plus leis­te die Baye­ri­sche Staats­re­gie­rung Pio­nier­ar­beit, vor allem in der För­de­rung von zukunfts­wei­sen­den Tech­no­lo­gien wie Künst­li­cher Intel­li­genz und Robo­tik. Zudem wer­de der Hoch­schul­stand­ort Bay­ern bis 2027 mit 1.000 neu­en Pro­fes­su­ren in den Berei­chen Mathe­ma­tik, Infor­ma­tik, Natur­wis­sen­schaft und Tech­no­lo­gie (MINT) sowie zusätz­li­chen Stu­di­en­plät­zen aus­ge­stat­tet. „Die­se Anstren­gun­gen gilt es, künf­tig fort­zu­set­zen und zusätz­li­che wich­ti­ge Fel­der etwa im Bereich Nach­hal­tig­keits­tech­no­lo­gien aus­zu­bau­en“, führt Bros­sardt aus.

Die neue High­tech Agen­da Deutsch­land leis­tet laut vbw eben­falls einen wich­ti­gen Bei­trag zur tech­no­lo­gi­schen Sou­ve­rä­ni­tät von Bund und Län­dern. Davon kann auch der Wis­sen­schafts­stand­ort Bay­ern pro­fi­tie­ren. „Für die erfolg­rei­che Umset­zung braucht es nun einen kon­struk­ti­ven Betei­li­gungs­pro­zess. Lang­fris­tig muss die Ver­ste­ti­gung der Mit­tel in aus­rei­chen­der Höhe im Kern­haus­halt der nächs­ten Jah­re sicher­ge­stellt wer­den“, betont Bros­sardt und ergänzt: „Mit dem gesetz­li­chen Rücken­wind durch das Baye­ri­sche Hoch­schul­in­no­va­ti­ons­ge­setz müs­sen die baye­ri­schen Hoch­schu­len jetzt eige­ne inno­va­ti­ve Akzen­te set­zen und Unter­neh­mens­grün­dun­gen sowie den Tech­no­lo­gie­trans­fer inten­si­vie­ren. Auch die Digi­ta­li­sie­rung muss in Hoch­schu­len und For­schungs­ein­rich­tun­gen ent­schie­den vor­an­ge­bracht und ganz­heit­lich ver­an­kert wer­den. So sichern wir die inter­na­tio­na­le Wett­be­werbs­fä­hig­keit des Wis­sen­schafts- und Hoch­schul­stand­orts Bayern.“

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