Nach den beiden ersten Partien in der Hauptstadt kommt die Halbfinal-Serie in den Playoffs in der easyCredit Basketball Bundesliga jetzt nach Freak City. Hatten die Berliner ihre beiden Heimspiele souverän gewinnen können, hoffen die BMA365 Bamberg Baskets nun ebenfalls, ihren Heimvorteil ausnutzen und so die Serie noch weiter verlängern zu können. Tip-Off am Donnerstagabend zu Spiel 3 im Playoff-Halbfinale zwischen den BMA365 Bamberg Baskets und ALBA BERLIN ist um 20:30 Uhr.
„Wir wissen, welche Bedeutung das Spiel für uns hat. Wir sind ja eigentlich zum Siegen verdammt und wollen die Serie jetzt erst einmal verlängern, um dann zu schauen, wie es weitergeht. Dafür brauchen wir aber eine deutliche Steigerung im Vergleich zur Leistung aus den beiden Spielen in Berlin. Wir hoffen jetzt auf eine volle Halle und die volle Unterstützung unserer Fans, um Spiel 3 zu gewinnen“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel.
Spiel 1 und Spiel 2 gingen letztlich klar an die Berliner, die vor allem in der Auftaktpartie eine immens starke Performance aufs Parkett der Max-Schmeling-Halle brachten. 105 Punkte, 28 Assists und ein zudem extrem gut verteiltes Scoring brachten ALBA den verdienten Sieg. In Spiel #2 zeigten die BMA365 Bamberg Baskets ein anderes Gesicht, hatten aber auch hier Probleme zum einen mit ihrer eigenen Treffsicherheit, dem auch in Spiel #2 starken Auftreten von ALBA sowie der im Vergleich zur Ulm-Serie nun auf dem Spielfeld erlaubten beziehungsweise verbotenen Spielweise. Während in der Ulm-Serie sehr viel Physis zugelassen wurde, war die Regelauslegung in den beiden Spielen in Berlin nun doch wieder eher sehr streng.
Zwei Spiele hintereinander verloren haben die BMA365 Bamberg Baskets in dieser Saison übrigens nur zwei Mal zuvor. Der Niederlage nach Verlängerung in Trier am 3. Spieltag folgte eine weitere beim Gastspiel in München und der am 14. Spieltag in Bonn folgte zuhause eine Pleite gegen Ludwigsburg. Drei Niederlagen in Serie haben die Bamberger in dieser Saison noch nie hinnehmen müssen.
Während die BMA365 Bamberg Baskets deutlich weniger Ballverluste in den ersten beiden Spielen hatten, unterstreichen die 21,5 Assists pro Spiel das ausgezeichnete Teamplay der Berliner. Bei den Wurfquoten hatten die Berliner in den beiden ersten Spielen aus allen Bereichen deutliche Vorteile. Vor allem bei den Dreiern lag ALBA um 14,5 Prozent besser. Während der regulären Saison hatten die Bamberger 37,4% ihrer Würfe von jenseits der 6,75-Meter-Linie getroffen (ALBA: 33,3%).
Auch in der anderen Serie zwischen dem FC Bayern München und den Telekom Baskets Bonn gab es bislang noch keinen Auswärtssieg und so führen auch hier die Münchner mit 2:0.
