2. Damen Bas­ket­ball Bundesliga

Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets am Sams­tag zu Gast in Heidelberg

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Baskets
Symbolbild, Foto: Pixabay
Nach den BMA365 Bam­berg Bas­kets in der easy­Cre­dit BBL und dem JBBL-Team des Freak City Bam­berg e. V. geht es nun an die­sem Wochen­en­de auch für Bam­bergs Bun­des­li­ga-Damen gegen Hei­del­berg. Am 20. Spiel­tag in der Toyo­ta 2. Damen Bas­ket­ball Bun­des­li­ga ist das Team von Head Coach Samu­el Glo­ser am Sams­tag­nach­mit­tag zu Gast bei den aktu­ell auf Tabel­len­po­si­ti­on zwei ste­hen­den USC Bas­Cats Heidelberg.

Wäh­rend den Bam­ber­ge­rin­nen mit einem Sieg der Klas­sen­er­halt zu 100 Pro­zent sicher wäre, stün­den die Hei­del­ber­ge­rin­nen mit einem Erfolg defi­ni­tiv in den Playoffs. 

„Das Spiel in Hei­del­berg wird eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für uns. Hei­del­berg ver­fügt über einen sehr tief besetz­ten Kader und ver­folgt das Ziel, unter die Top 4 der Play­offs zu kom­men. Gegen ein Team wie Hei­del­berg braucht es eine geschlos­se­ne Mann­schafts­leis­tung. Die Spie­le gegen Bad Hom­burg haben uns aber auch gezeigt, dass wir mit Play­off-Teams com­pe­ten kön­nen und genau das wol­len wir auch in Hei­del­berg zei­gen“, so Bam­bergs Head Coach Samu­el Glo­ser. „Die Nie­der­la­ge im Hin­spiel mit 35 Punk­ten war trotz der Umstän­de deut­lich zu hoch. Seit­dem haben wir uns im Lau­fe der Sai­son klar wei­ter­ent­wi­ckelt, und gera­de die­se schwie­ri­ge Pha­se war ein wich­ti­ger Lern­mo­ment für das Team. Unser Ziel ist es, Platz sechs zu ver­tei­di­gen, die letz­ten Wochen der Sai­son gemein­sam zu genie­ßen und das Maxi­mum aus uns herauszuholen.“

Im Hin­spiel sorg­ten die Bas­Cats in der Graf-Stauf­fen­berg Hal­le schnell für kla­re Ver­hält­nis­se. Das ers­te Vier­tel domi­nier­ten die Hei­del­ber­ge­rin­nen und führ­ten nach den ers­ten zehn Minu­ten bereits mit 31:12. Im zwei­ten Abschnitt ließ man ein 21:7 fol­gen und hat­te die Par­tie so zur Pau­se bereits für sich ent­schie­den, auch wenn die Bam­ber­ge­rin­nen nach dem Sei­ten­wech­sel noch­mals alles ver­such­ten und das Ergeb­nis in Halb­zeit zwei aus­ge­gli­chen gestal­ten konn­ten. Mela­nie Hoyt und Anna-Lisa Wuckel waren mit jeweils 16 Punk­ten die bes­ten Wer­fe­rin­nen der Bas­Cats. Bei den Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets traf Lara Mendl damals mit 11 Punk­ten am besten.

Mit vier Sie­gen aus den letz­ten fünf Spie­len konn­ten die Hei­del­ber­ge­rin­nen ihre Posi­ti­on in der Spit­zen­grup­pe der Tabel­le wei­ter fes­ti­gen. Doch auch die Nie­der­la­ge gegen Jena hat­te ihr Gutes. Nach­dem man am 11. Spiel­tag kurz vor Weih­nach­ten in Jena mit 64:60 gewon­nen hat­te, konn­te man im Rück­spiel zumin­dest den direk­ten Ver­gleich für sich behaup­ten. Ähn­lich ver­hält es sich auch mit dem ande­ren Kon­kur­ren­ten im Kampf um die bes­te Aus­gangs­si­tua­ti­on für die Play­offs aus Würz­burg. Auch gegen die QOOL Sharks hat man hauch­dünn die Nase vor­ne. Das Hin­spiel in Unter­fran­ken ging mit 55:67 ver­lo­ren, zuhau­se gewann man am Valen­tins­tag jedoch mit 78:65.

Bei­de Mann­schaf­ten haben ihr letz­tes Spiel gewon­nen und gehen mit Rücken­wind in die­se Par­tie. Auch die Sta­tis­ti­ken spie­geln den Abstand zwi­schen den zweit­plat­zier­ten Hei­del­ber­ge­rin­nen und den auf Posi­ti­on 6 ste­hen­den Bam­ber­ge­rin­nen wider.

Die Zah­len über die bis­her gespiel­ten 19 Par­tien zeig­ten sich auch beim ers­ten Auf­ein­an­der­tref­fen in Freak City. Auch hier lagen die Zah­len bei­der Teams in Sachen Rebounds (41:46) oder auch Ball­ver­lus­te (16:11) nicht sehr weit aus­ein­an­der. Die Hei­del­ber­ge­rin­nen hat­ten im Hin­spiel – wie auch über die gesam­te Spiel­zeit betrach­tet – jedoch die zum Teil deut­lich bes­se­ren Wurfquoten.

Mit einem Wert von 15,4 Punk­ten pro Par­tie führt Mela­nie Hoyt gemein­sam mit Kel­ly Moton das Scoring der Bas­Cats an. Erst am letz­ten Spiel­tag stell­te die 23-jäh­ri­ge US-Ame­ri­ka­ne­rin ihren Sai­son­best­wert auf, als sie beim Aus­wärts­sieg in Mainz 28 Punk­te erziel­te. Nur ein­mal in ihren bis­he­ri­gen 14 Ein­sät­zen – und zwar am 1. Spiel­tag im Heim­spiel gegen Mainz – ging sie mit einer ein­stel­li­gen Punkt­aus­beu­te vom Par­kett. Zudem leg­te sie bis­lang drei Dou­ble Dou­ble auf. 

Sie ist die Spiel­ma­che­rin der Bas­Cats und über­all auf dem Par­kett zu fin­den. Mit 8,1 Rebounds schnappt sich Kel­ly Moton die meis­ten zurück­sprin­gen­den Bäl­le im Team und führt die­se Sta­tis­tik vor Mela­nie Hoyt (7,3) und Ele­ah Steins (6,0) an. Im Hin­spiel in Bam­berg kam die 32-jäh­ri­ge US-Ame­ri­ka­ne­rin auf 14 Punk­te, hol­te 12 Rebounds und gab 5 direk­te Korbvorlagen.

Auch in Sachen Assists führt Kel­ly Moton die Sta­tis­tik der Bas­Cats an. Im Schnitt füh­ren 4,4 ihrer Päs­se zu Kör­ben der Hei­del­ber­ge­rin­nen. In der Toyo­ta 2. DBBL sind hier nur die Bad Hom­bur­ge­rin Isa­bel Gre­gor (6,1) sowie die Würz­bur­ge­rin Kath­le­en Anne Hill (6,0) etwas bes­ser unterwegs.

Mit einem Wert von 19,1 fin­det man Kel­ly Moton im Liga-Ran­king auf Posi­ti­on acht. Man möch­te fast „nur“ sagen, doch eben hier zeigt sich die Tie­fe im Kader der Mann­schaft von Head Coach René Span­dauw. Der Nie­der­län­der hat näm­lich neben Kel­ly Moton mit Mela­nie Hoyt (15,5), Jay­la Shanell Oden (11,8) und Cha­ris­se Fair­ley (9,4) noch drei wei­te­re Spie­le­rin­nen mit her­vor­ra­gen­den Effek­ti­vi­täts­wer­ten im Kader. (Foto: Ste­phan Hahne) 

Das Heim­fi­na­le der Bam­ber­ger Damen in der Toyo­ta 2. Damen Bas­ket­ball Bun­des­li­ga fin­det am 4. April (Kar­sams­tag) statt. Im letz­ten Heim­spiel ist dann der Lou’s Food­truck MTV Stutt­gart in der Graf-Stauf­fen­berg Hal­le zu Gast.

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