Pflicht­spiel­auf­takt der Bam­ber­ger Damen

Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets ver­lie­ren Pokal­spiel gegen Würzburg

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Würzburg
Symbolbild, Foto: Pixabay
Im DBBL-Pokal ist für die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets bereits nach dem ers­ten Spiel End­sta­ti­on. Vor 586 Zuschau­ern unter­lag das Team von Head Coach Samu­el Glo­ser am Sonn­tag­nach­mit­tag in der Graf-Stauf­fen­berg-Hal­le gegen die QOOL Sharks Würz­burg mit 42:74 (24:29).

Die Ent­schei­dung zuguns­ten der Unter­fran­ken fiel im drit­ten Vier­tel, das die Gäs­te mit 29:11 für sich ent­schei­den konn­ten. 14 ihrer 18 Zäh­ler erziel­te Würz­burgs Tops­core­rin Johan­na Michel im drit­ten Vier­tel und führ­te ihr Team hier auf die Sie­ger­stra­ße. Erfolg­reichs­te Punk­te­samm­le­rin auf Bam­ber­ger Sei­te war Emma Ret­tin­ger mit 13 Zählern.

„Ver­letzt hier nur von der Bank zuschau­en zu kön­nen war schon hart. In der zwei­ten Halb­zeit hat man ein­fach gemerkt, dass wir doch eini­ge ver­letz­te Spie­le­rin­nen haben und uns damit Per­so­nal und so letzt­lich auch Kraft gefehlt hat“, sag­te die Bam­ber­ge­rin Eli­se Tweed­ie. „Natür­lich ist es nicht schön, aus dem Pokal aus­ge­schie­den zu sein. Auf der ande­ren Sei­te haben wir so jetzt mehr Zeit, um im Trai­ning noch mehr dar­an zu arbei­ten eine star­ke Ein­heit als Mann­schaft zu werden.“

Vor einer wahr­lich präch­ti­gen Kulis­se in der Blau­en war es Emma Ret­tin­ger vor­be­hal­ten, für die Medi­ka­ment per Klick Bam­berg Bas­kets die ers­ten Punk­te der neu­en Sai­son zu erzie­len. Die 17-Jäh­ri­ge traf zum 3:4 (2.) von jen­seits der 6,75-Meter-Linie. Beson­ders in der Anfangs­pha­se taten sich die Bam­ber­ge­rin­nen aber sicht­lich schwer, gegen den Druck der Gäs­te den Ball kon­trol­liert nach vor­ne zu brin­gen. Meh­re­re Ball­ver­lus­te führ­ten so zum 6:11-Zwischenstand (8.), den Lau­ra Mendl per Drei­er zum 9:11 wie­der etwas ein­damp­fen konn­te. Ins­ge­samt sahen die Zuschau­er vie­le Feh­ler und wenig Spiel­fluss auf bei­den Sei­ten. Auch Tref­fer­quo­ten bei­der Teams waren durch­aus aus­bau­fä­hig und so stand es nur 9:13 nach den ers­ten zehn Minuten.

Die ers­ten Punk­te der Gast­ge­be­rin­nen im zwei­ten Abschnitt kamen erneut aus der Distanz. Lin­da Rosi­wal ver­senk­te einen der ins­ge­samt 19 Drei­er­ver­su­che der Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets in der ers­ten Hälf­te zum 12:15 im Korb (12.). Die­ser Korb­er­folg blieb jedoch das ein­zig Zähl­ba­re in der ers­ten Hälf­te des zwei­ten Vier­tels und beim Stand von 12:21 muss­te Head Coach Samu­le Glo­ser sein zwei­tes Time­out neh­men. Sein Team kämpf­te sich nach dem 12:23 im Anschluss wie­der her­an. Der nächs­te Drei­er zum 19:25 zog nun auch eine Aus­zeit der Gäs­te (18.) nach sich. Ins­ge­samt leis­tet sich bei­de Teams je 11 Ball­ver­lus­te in der ers­ten Halb­zeit, was sich gemein­sam mit den schwa­chen Wurf­quo­ten auf bei­den Sei­ten im Halb­zeit­stand von 24:29 widerspiegelte.

Wie ver­wan­delt kamen die Würz­bur­ge­rin­nen dann jedoch aus der Umklei­de­ka­bi­ne. Allen vor­an dreh­te nun Johan­na Michel auf. Bis zum 27:40 (24.) steu­er­te sie allein 9 Punk­te für ihr Team bei. Mit fünf wei­te­ren Zäh­lern brach­te sie die Haie bis auf 30:47 in Front (27.), ehe Eli­na Timo­schen­ko per Drei­er für eine 20-Punk­te-Füh­rung sorg­te. Mit 29:11 gewan­nen die Gäs­te den drit­ten Abschnitt und lagen so nach 30 Minu­ten mit 35:58 vorne.

Im Schluss­ab­schnitt ver­teil­ten bei­de Coa­ches die Spiel­zeit nun auf alle Spie­le­rin­nen. Die Par­tie war längst ent­schie­den. Über 40:60 (32.) kamen die QOOL Sharks letzt­lich zu einem sou­ve­rä­nen Aus­wärts­sieg und zogen nach dem 42:74 ver­dient in die nächs­te Pokal­run­de ein.

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