Inter­na­tio­na­ler Tag der Jugend am 12. August

Nach­wuchs­ge­ne­ra­ti­on hat zen­tra­len Stel­len­wert für Wettbewerbsfähigkeit

1 Min. zu lesen
Nachwuchsgeneration
Symbolbild, Foto: Pixabay
Zum inter­na­tio­na­len Tag der Jugend am 12. August beto­nen die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. und die baye­ri­schen Metall- und Elek­tro-Arbeit­ge­ber­ver­bän­de bay­me vbm den Stel­len­wert der nach­wach­sen­den Gene­ra­ti­on für die Wett­be­werbs­fä­hig­keit der Unter­neh­men im Freistaat.

„Die Jugend­li­chen sind die Beschäf­tig­ten von mor­gen, man­che sogar schon die Beschäf­tig­ten von heu­te, und unse­re Gesell­schaft wird in den nächs­ten Jah­ren und Jahr­zehn­ten auf ihre Arbeits­leis­tung ange­wie­sen sein. Ent­spre­chend wich­tig ist es für uns, her­aus­zu­fin­den, was die jun­gen Men­schen arbei­ten wol­len, wo sie arbei­ten wol­len, wie und wie­viel sie arbei­ten wol­len“, macht bay­me vbm vbw Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Bros­sardt klar. „Dar­um haben wir die Ver­an­stal­tungs­rei­he ‚vbw Jugend­Werk­statt‘ ins Leben geru­fen. Der Work­shop bie­tet ein Forum für den Aus­tausch mit der Gene­ra­ti­on Z zu ihren Anfor­de­run­gen an die künf­ti­ge Arbeitswelt.“

Das For­mat fand erst­ma­lig im März die­ses Jah­res in Mün­chen statt, eine wei­te­re Ver­an­stal­tung führ­ten die Ver­bän­de am 25. Juni durch. Bros­sardt zieht eine posi­ti­ve Zwi­schen­bi­lanz: „Der ers­te Ter­min war so erkennt­nis­reich, dass wir das For­mat ein wei­te­res Mal durch­ge­führt haben, und mein guter Ein­druck hat sich erneut bestä­tigt. Es hat sich gezeigt: Wenn man mit den jun­gen Men­schen redet, statt über sie, erhält man vie­le neue Impul­se, die wir für unse­re Arbeit dan­kend auf­neh­men. Ich bin begeis­tert von dem Enga­ge­ment und der Moti­va­ti­on der jun­gen Men­schen und ich bin dank­bar für die Ein­drü­cke und Ein­bli­cke, die sie mit uns geteilt haben. Ich freue mich auf die wei­te­re Fort­set­zung des Dialogs.“

Die jun­ge Gene­ra­ti­on, die momen­tan auf den Arbeits­markt strömt, hat laut bay­me vbm vbw sehr kla­re Anfor­de­run­gen an den künf­ti­gen Arbeit­ge­ber. Gleich­zei­tig bringt sie Kom­pe­ten­zen mit, von denen die Unter­neh­men im Zuge der Trans­for­ma­ti­on pro­fi­tie­ren. Bros­sardt erklärt: „Die Jugend­li­chen sind ‘Digi­tal Nati­ves’, digi­ta­le For­ma­te und Inhal­te sind selbst­ver­ständ­li­cher Teil ihrer Lebens­welt. Gleich­zei­tig ist digi­ta­le Kom­pe­tenz am Arbeits­markt inzwi­schen eine Schlüs­sel­fer­tig­keit. Damit sie den Wan­del lang­fris­tig meis­tern kön­nen, sind unse­re Unter­neh­men auf gut qua­li­fi­zier­te, enga­gier­te jun­ge Nach­wuchs­kräf­te drin­gend angewiesen.“

Fin­den die Jugend­li­chen ihren Weg in die baye­ri­schen Unter­neh­men, war­ten bran­chen­über­grei­fend und ins­be­son­de­re in der baye­ri­schen M+E Indus­trie lang­fris­tig sta­bi­le Zukunfts­per­spek­ti­ven auf sie. „Die Aus­bil­dungs­ver­gü­tung ist aus­ge­zeich­net, die Jugend­li­chen ver­die­nen im Schnitt über alle Aus­bil­dungs­jah­re 1.347 €. Gleich­zei­tig bleibt auch die Über­nah­me­quo­te hoch. So wer­den laut unse­rer aktu­el­len bay­me vbm Som­mer­um­fra­ge im lau­fen­den Jahr 2025 knapp 91 Pro­zent der baye­ri­schen M+E Unter­neh­men ihre Azu­bis nach dem erfolg­rei­chen Abschluss befris­tet oder unbe­fris­tet übernehmen.“

Weiterer Artikel

Dele­ga­ti­on aus der Dom­stadt besucht Part­ner­städ­te in Österreich

80. Vil­la­cher Kirch­tag begeis­tert Bam­ber­ge­rin­nen und Bamberger

Nächster Artikel

Über­re­gio­na­les Enga­ge­ment für die Kom­mu­na­le Jugend­ar­beit in Bayern

Kom­mu­na­ler Jugend­pfle­ger der Stadt Bam­berg Sebas­ti­an Weh­ner in ABJ-Vor­stand­schaft gewählt