Ein Kaffee, der nicht nur gut schmeckt, sondern auch Gutes bewirkt: Wer sich in der Tourist Information einen Kaffee gönnt, bekommt ab sofort mehr als nur einen frisch gebrühten Wachmacher. Denn dort bekommen die Gäste ausschließlich das in der ADESSE-Kaffeerösterei der Bamberger Lebenshilfe Werkstätten geröstete „Bamberger Böhnla“, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Das Besondere: Mit jedem Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato, der aus der Maschine fließt, werden fairer Handel, regionale Wertschöpfung und Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung unterstützt.
Der Kaffee „Bamberger Böhnla“ ist das Ergebnis einer neuen Kooperation zwischen dem Klima- und Umweltamt der Stadt Bamberg und der Lebenshilfe Bamberg. Vorgestellt wurde die Zusammenarbeit in der Tourist Information gemeinsam von Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier, dem Aussichtsratsvorsitzenden der Lebenshilfe Bamberg, Klaus Gallenz, sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Bamberg.
Das „Bamberger Böhnla“ erfüllt den Leitgedanken der Bamberger Agenda 2030 „Global denken – lokal handeln“ und gleichermaßen das touristische Leitbild als konkretes Beispiel nachhaltigen Handelns: Die Bohnen stammen aus zertifiziertem Fairtrade-Anbau in Honduras und werden anschließend direkt in Bamberg von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bamberger Lebenshilfe Werkstätten geröstet, verpackt und vertrieben.
„Mit dem Bamberger Böhnla verbinden wir gleich mehrere Ziele, die unserer Stadt wichtig sind: fairen Handel, regionale Wertschöpfung und gelebte Inklusion. Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam mit der Lebenshilfe einen Kaffee anbieten können, der nachhaltig produziert wird und gleichzeitig Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung stärkt“, sagt Oberbürgermeister Niedermaier.
Für die Lebenshilfe ist die Kooperation ein großer Gewinn, betont der kaufmännische Leiter Patrick Mittelberger. „Mit jeder verkauften Packung sichern wir Arbeitsplätze und erhalten die Vielfalt an Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung. Das macht diese Zusammenarbeit für uns so wertvoll.“ Ihren Anfang nahm die Kaffeerösterei bei einer gemeinsamen Kaffeepause. „Begonnen haben wir mit einem kleinen Zwei-Kilo-Röster in unserer Cafeteria. Schnell haben wir gemerkt, dass wir richtig guten Kaffee rösten können und die Arbeit unseren Beschäftigten große Freude bereitet. Heute stehen vier Zwei-Kilo-Röster im RehaWe-Lädla in der Gundelsheimer Straße und das Bamberger Böhnla ist zu einem echten Gemeinschaftsprojekt geworden.“
Bereits jetzt gibt es das „Bamberger Böhnla“ als ganze Bohne oder gemahlen im RehaWe-Lädla und direkt im Ausschank in der Tourist Information, Geyerswörthstraße 5. Ab dem 1. September ist der Kaffee an weiteren Verkaufsstellen in Bamberg sowie online unter www.lebenshilfe-bamberg.shop erhältlich.
