Stadt Bam­berg und Lebens­hil­fe star­ten Kooperation

Neu­er Kaf­fee für Bam­berg – mit dop­pel­ter Wirkung

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Kaffee
Haben das „Bamberger Böhnla“ getestet und sind überzeugt: (Hintere Reihe von links nach rechts) Patrick Mittelberger, kaufmännische Leitung, Lebenshilfe Bamberg e.V., Christoph Wich, Gruppenleitung ADESSE-Kaffeerösterei & RehaWe-Lädla, Werkstatt RehaWe, Christoph Kaiser, Leiter der RehaWe, Tourismusdirektor Michael Heger, Thomas Klostermann, Klima- und Umweltamt. Foto: Michael Memmel, Stadt Bamberg
Ein Kaf­fee, der nicht nur gut schmeckt, son­dern auch Gutes bewirkt: Wer sich in der Tou­rist Infor­ma­ti­on einen Kaf­fee gönnt, bekommt ab sofort mehr als nur einen frisch gebrüh­ten Wach­ma­cher. Denn dort bekom­men die Gäs­te aus­schließ­lich das in der ADESSE-Kaf­fee­rös­te­rei der Bam­ber­ger Lebens­hil­fe Werk­stät­ten gerös­te­te „Bam­ber­ger Böhn­la“, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Das Beson­de­re: Mit jedem Espres­so, Cap­puc­ci­no oder Lat­te Mac­chia­to, der aus der Maschi­ne fließt, wer­den fai­rer Han­del, regio­na­le Wert­schöp­fung und Arbeits­plät­ze für Men­schen mit Behin­de­rung unterstützt.

Der Kaf­fee „Bam­ber­ger Böhn­la“ ist das Ergeb­nis einer neu­en Koope­ra­ti­on zwi­schen dem Kli­ma- und Umwelt­amt der Stadt Bam­berg und der Lebens­hil­fe Bam­berg. Vor­ge­stellt wur­de die Zusam­men­ar­beit in der Tou­rist Infor­ma­ti­on gemein­sam von Ober­bür­ger­meis­ter Sebas­ti­an M. Nie­der­mai­er, dem Aus­sichts­rats­vor­sit­zen­den der Lebens­hil­fe Bam­berg, Klaus Gal­lenz, sowie Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern der Stadt Bamberg.

Das „Bam­ber­ger Böhn­la“ erfüllt den Leit­ge­dan­ken der Bam­ber­ger Agen­da 2030 „Glo­bal den­ken – lokal han­deln“ und glei­cher­ma­ßen das tou­ris­ti­sche Leit­bild als kon­kre­tes Bei­spiel nach­hal­ti­gen Han­delns: Die Boh­nen stam­men aus zer­ti­fi­zier­tem Fair­trade-Anbau in Hon­du­ras und wer­den anschlie­ßend direkt in Bam­berg von den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern der Bam­ber­ger Lebens­hil­fe Werk­stät­ten gerös­tet, ver­packt und vertrieben.

„Mit dem Bam­ber­ger Böhn­la ver­bin­den wir gleich meh­re­re Zie­le, die unse­rer Stadt wich­tig sind: fai­ren Han­del, regio­na­le Wert­schöp­fung und geleb­te Inklu­si­on. Ich freue mich sehr, dass wir gemein­sam mit der Lebens­hil­fe einen Kaf­fee anbie­ten kön­nen, der nach­hal­tig pro­du­ziert wird und gleich­zei­tig Arbeits­plät­ze für Men­schen mit Behin­de­rung stärkt“, sagt Ober­bür­ger­meis­ter Niedermaier.

Für die Lebens­hil­fe ist die Koope­ra­ti­on ein gro­ßer Gewinn, betont der kauf­män­ni­sche Lei­ter Patrick Mit­tel­ber­ger. „Mit jeder ver­kauf­ten Packung sichern wir Arbeits­plät­ze und erhal­ten die Viel­falt an Arbeits­mög­lich­kei­ten für Men­schen mit Behin­de­rung. Das macht die­se Zusam­men­ar­beit für uns so wert­voll.“ Ihren Anfang nahm die Kaf­fee­rös­te­rei bei einer gemein­sa­men Kaf­fee­pau­se. „Begon­nen haben wir mit einem klei­nen Zwei-Kilo-Rös­ter in unse­rer Cafe­te­ria. Schnell haben wir gemerkt, dass wir rich­tig guten Kaf­fee rös­ten kön­nen und die Arbeit unse­ren Beschäf­tig­ten gro­ße Freu­de berei­tet. Heu­te ste­hen vier Zwei-Kilo-Rös­ter im Reha­We-Läd­la in der Gun­dels­hei­mer Stra­ße und das Bam­ber­ger Böhn­la ist zu einem ech­ten Gemein­schafts­pro­jekt geworden.“

Bereits jetzt gibt es das „Bam­ber­ger Böhn­la“ als gan­ze Boh­ne oder gemah­len im Reha­We-Läd­la und direkt im Aus­schank in der Tou­rist Infor­ma­ti­on, Gey­ers­wörth­stra­ße 5. Ab dem 1. Sep­tem­ber ist der Kaf­fee an wei­te­ren Ver­kaufs­stel­len in Bam­berg sowie online unter www.lebenshilfe-bamberg.shop erhältlich.

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