Neue Stu­di­en­gän­ge zum Win­ter­se­mes­ter 2026/​/​27

Pra­xis­nah, inter­na­tio­nal und zukunfts­ori­en­tiert studieren

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Foto: Christian Martin/Universität Bamberg
Stu­die­ren­de der Uni­ver­si­tät Bam­berg pro­fi­tie­ren von einem viel­fäl­ti­gen Stu­di­en­an­ge­bot, das zum Win­ter­se­mes­ter 2026/​/​27 um neue Stu­di­en­gän­ge und inter­na­tio­na­le Pro­gram­me ergänzt wird, wie die Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät mitteilt.

In Bam­berg stu­diert man pra­xis­nah, inter­na­tio­nal und mit Blick auf die Zukunft. Dass die Uni­ver­si­tät Bam­berg damit über­zeugt, zeigt auch eine aktu­el­le Absol­ven­tin­nen- und Absol­ven­ten­be­fra­gung. Beson­ders posi­tiv bewer­tet wer­den die Stu­di­en­qua­li­tät, die Pra­xis­nä­he und die viel­fäl­ti­gen Kar­rie­re­per­spek­ti­ven nach dem Stu­di­um. Zum Win­ter­se­mes­ter 2026/​/​27 erwei­tert die Uni­ver­si­tät ihr Ange­bot erneut um inno­va­ti­ve Stu­di­en­gän­ge und inter­na­tio­na­le Programme.


Mas­ter­stu­di­en­gang Com­pu­ta­tio­nal Eco­no­mics and Politics

Mit dem neu­en Mas­ter­stu­di­en­gang „Com­pu­ta­tio­nal Eco­no­mics and Poli­tics“ (CEP) erwei­tert die Uni­ver­si­tät Bam­berg ihr inter­dis­zi­pli­nä­res Stu­di­en­an­ge­bot wei­ter aus. Nach­dem der Bache­lor­stu­di­en­gang CEP bereits erfolg­reich eta­bliert wur­de, folgt nun der pas­sen­de Mas­ter, der sich aus­drück­lich auch an Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten ande­rer sozial‑, wirt­schafts- oder daten­wis­sen­schaft­li­cher Stu­di­en­gän­ge rich­tet. Die Stu­die­ren­den ler­nen, kom­ple­xe gesell­schaft­li­che und wirt­schafts­po­li­ti­sche Her­aus­for­de­run­gen wie Migra­ti­on, Popu­lis­mus, geo­po­li­ti­sche Kri­sen oder wirt­schaft­li­che Trans­for­ma­tio­nen daten­ba­siert und theo­rie­ge­lei­tet zu ana­ly­sie­ren. Dafür ver­bin­det der Stu­di­en­gang Poli­tik­wis­sen­schaft und Volks­wirt­schafts­leh­re mit moder­nen com­pu­ter­ge­stütz­ten Metho­den, infor­ma­ti­schen Inhal­ten und empi­ri­scher For­schung. Getra­gen wird CEP gemein­sam vom Insti­tut für Poli­tik­wis­sen­schaft und dem Insti­tut für Volks­wirt­schafts­leh­re. Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten eröff­nen sich viel­fäl­ti­ge beruf­li­che Per­spek­ti­ven – von For­schung und Pro­mo­ti­on über Poli­tik- und Stra­te­gie­be­ra­tung bis hin zu Tätig­kei­ten in inter­na­tio­na­len Orga­ni­sa­tio­nen, Minis­te­ri­en oder daten­ge­trie­be­nen Unter­neh­men. Der Stu­di­en­gang kann in Voll- oder Teil­zeit stu­diert wer­den und beginnt jeweils zum Win­ter- und Sommersemester.


Bache­lor­stu­di­en­gang Bau­er­halt und tra­di­tio­nel­le Werktechniken

Mit dem neu­en Bache­lor­stu­di­en­gang „Bau­er­halt und tra­di­tio­nel­le Werk­tech­ni­ken“ set­zen die Uni­ver­si­tät Bam­berg, die Hoch­schu­le Coburg und die Hand­werks­kam­mer für Ober­fran­ken gemein­sam ein bun­des­weit bis­lang ein­zig­ar­ti­ges Koope­ra­ti­ons­pro­jekt um. Im Mit­tel­punkt steht die Fra­ge, wie bestehen­de Gebäu­de nach­hal­tig erhal­ten und wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den kön­nen – ein The­ma, das ange­sichts von Kli­ma­schutz, Res­sour­cen­knapp­heit und wach­sen­dem Sanie­rungs­be­darf immer wich­ti­ger wird. Der Stu­di­en­gang ver­bin­det hand­werk­li­che Pra­xis mit wis­sen­schaft­li­chen Metho­den und knüpft damit an die Tra­di­ti­on der his­to­ri­schen Dom­bau­hüt­ten an, in denen Pla­nung, For­schung und Hand­werk eng zusam­men­ar­bei­te­ten. Stu­die­ren­de beschäf­ti­gen sich unter ande­rem mit Bau­ge­schich­te, his­to­ri­schen Werk­stof­fen, Denk­mal­pfle­ge und tra­di­tio­nel­len Werk­tech­ni­ken und ler­nen, Sanie­rungs­kon­zep­te zu ent­wi­ckeln und deren Umset­zung zu koor­di­nie­ren. Das Stu­di­um kann in Voll­zeit oder dual in Ver­bin­dung mit einer hand­werk­li­chen Aus­bil­dung absol­viert wer­den. Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten qua­li­fi­zie­ren sich für Tätig­kei­ten an der Schnitt­stel­le von Pla­nung und Bau­stel­le – etwa in Hand­werks­be­trie­ben, Pla­nungs- und Bera­tungs­bü­ros oder bei Bauämtern.


Lehr­amt: Erwei­te­rungs­fach Bil­dung für nach­hal­ti­ge Entwicklung

Mit dem neu­en Erwei­te­rungs­fach „Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung“ (BNE) kön­nen Lehr­amts­stu­die­ren­de und bereits täti­ge Lehr­kräf­te aller Schul­ar­ten zen­tra­le Zukunfts­the­men wie Kli­ma­wan­del, Res­sour­cen­schutz, glo­ba­le Gerech­tig­keit oder Gene­ra­tio­nen­ge­rech­tig­keit ver­tieft in ihr Stu­di­um inte­grie­ren. Das inter­dis­zi­pli­nä­re Ange­bot ver­mit­telt wis­sen­schaft­li­che Grund­la­gen eben­so wie kon­kre­te Ansät­ze für Unter­richts- und Schul­ge­stal­tung. Im Mit­tel­punkt steht die Fra­ge, wie jun­ge Men­schen dazu befä­higt wer­den kön­nen, ver­ant­wor­tungs­be­wusst an einer nach­hal­ti­gen Zukunft mit­zu­wir­ken. Neben der Aus­ein­an­der­set­zung mit aktu­el­len gesell­schaft­li­chen Her­aus­for­de­run­gen ent­wi­ckeln die Stu­die­ren­den eige­ne Bil­dungs- und Schul­ent­wick­lungs­pro­jek­te, teil­wei­se in Zusam­men­ar­beit mit außer­uni­ver­si­tä­ren Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen. Das Erwei­te­rungs­fach rich­tet sich an Lehr­kräf­te und Lehr­amts­stu­die­ren­de aller Fächer, die Nach­hal­tig­keit als Quer­schnitts­the­ma in Schu­le und Unter­richt ver­an­kern möchten.


Inter­na­tio­na­le Pro­gram­me an der Fakul­tät Sozi­al- und Wirtschaftswissenschaften

Die Fakul­tät Sozi­al- und Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten erwei­tert ihr Stu­di­en­an­ge­bot auch inter­na­tio­nal deut­lich: In den Mas­ter­stu­di­en­gän­gen der Poli­tik­wis­sen­schaft sowie in Betriebs- und Volks­wirt­schafts­leh­re ste­hen Stu­die­ren­den neue Dop­pel­ab­schluss­pro­gram­me mit inter­na­tio­na­len Part­ner­uni­ver­si­tä­ten offen. Neu hin­zu­ge­kom­men ist unter ande­rem eine Koope­ra­ti­on mit der Uni­ver­si­ty of Eco­no­mics and Busi­ness in Bra­tis­la­va (Slo­wa­kei). Die Pro­gram­me ermög­li­chen es, inner­halb der Regel­stu­di­en­zeit zwei Mas­ter­ab­schlüs­se zu erwer­ben – einen Abschluss der Uni­ver­si­tät Bam­berg und einen zusätz­li­chen inter­na­tio­na­len Abschluss der jewei­li­gen Part­ner­hoch­schu­le. Die Stu­di­en­ver­läu­fe sind eng auf­ein­an­der abge­stimmt und ver­bin­den inter­na­tio­na­le Stu­di­en­erfah­rung mit indi­vi­du­el­ler Betreu­ung und her­vor­ra­gen­den Kar­rie­re­per­spek­ti­ven. Dar­über hin­aus betei­ligt sich die Fakul­tät an einem neu­en euro­päi­schen Triple-Master-Programm.

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