Nürn­berg

Pro Baby ein Baum: Zukunfts­bäu­me berei­chern den hei­mi­schen Baumbestand

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Zukunftsbäume
Vergangene Woche folgten der jährlichen Einladung der Stadt Nürnberg zur Pflanzaktion „Pro Baby ein Baum“ mehr als 30 Familien. Jeder Baum steht für ein Kind, das im Jahr 2024 geboren wurde. Oberbürgermeister Marcus König, Bürgermeister Christian Vogel und Fachleute des Tiergartens der Stadt Nürnberg und des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten haben die Aktion tatkräftig unterstützt. Foto: Stadt Nürnberg/Christine Dierenbach
Mehr als 30 Fami­li­en haben ver­gan­ge­ne Woche Dut­zen­de Bäu­me auf einer Flä­che an der Klein­gar­ten­an­la­ge „Beim Königs­hof“ in Nürn­berg gepflanzt, wie der Tier­gar­ten Nürn­berg mit­teilt. Jeder Baum steht für ein Kind, das im Jahr 2024 in Nürn­berg gebo­ren wur­de: Die Akti­on ist Teil der Initia­ti­ve „Pro Baby ein Baum“, die von Nürn­bergs Ober­bür­ger­meis­ter Mar­cus König ins Leben geru­fen wurde.

Der Ober­bür­ger­meis­ter hat gemein­sam mit Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Vogel, Fach­leu­ten des Tier­gar­tens der Stadt Nürn­berg sowie des Amts für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten (AELF) die Fami­li­en bei der Pflan­zung tat­kräf­tig unter­stützt. „Die­se Akti­on berei­tet mir jedes Jahr wie­der sehr gro­ße Freu­de“, sagt Ober­bür­ger­meis­ter Mar­cus König. „Schon zum fünf­ten Mal in Fol­ge pflan­zen wir nun meh­re­re Tau­send Gebur­ten­bäu­me – für die zukünf­ti­gen Gene­ra­tio­nen, die unser Nürn­berg auch in eini­gen Jahr­zehn­ten noch als lebens- und lie­bens­wer­ten Ort erfah­ren sollen.“

Ins­ge­samt wur­den bei „Pro Baby ein Baum“ bereits 20.326 Setz­lin­ge gepflanzt. Hin­zu kom­men nun 4.739 Setz­lin­ge für die im Jahr 2024 in Nürn­berg gebo­re­nen Kin­der. Der Tier­gar­ten wählt dafür als Forst­be­trieb der Stadt in enger Abstim­mung mit dem AELF in Fra­ge kom­men­de Flä­chen sowie geeig­ne­te Baum­ar­ten aus und koor­di­niert die Pflan­zung. „Unse­re Fach­leu­te vom Tier­gar­ten und die Part­ner des AELF füh­ren den stra­te­gi­schen und zukunfts­ge­rich­te­ten Wald­um­bau mit den Gebur­ten­bäu­men fort“, sagt Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Vogel.

So haben die Fami­li­en in die­sem Jahr Win­ter­lin­den und Edel­kas­ta­ni­en gepflanzt – Baum­ar­ten, die mit Hit­ze und Tro­cken­heit gut zurecht­kom­men. Zusätz­lich pflan­zen die Fach­leu­te noch Ori­ent­bu­chen, Hain­bu­chen und Atlas­ze­dern. „Um unse­re Wäl­der für den Kli­ma­wan­del zu wapp­nen, müs­sen wir jetzt Bäu­me pflan­zen, die sowohl heu­te Spät­frös­te ertra­gen als auch in 100 oder 200 Jah­ren noch tro­cke­ne­re und hei­ße­re Som­mer aus­hal­ten. Unse­re forst­li­chen Maß­nah­men sol­len meh­re­re Zie­le erfül­len: Die Erho­lungs­funk­ti­on des Walds bewah­ren, das Öko­sys­tem mit sei­nen Kreis­läu­fen intakt hal­ten sowie die nach­hal­ti­ge Holz­pro­duk­ti­on sicher­stel­len. Und das alles in der Dyna­mik des Kli­ma­wan­dels. Die­se Ver­ant­wor­tung für Gene­ra­tio­nen kön­nen wir nur mit enga­gier­ten und ver­läss­li­chen Part­nern über­neh­men“, sagt der bio­lo­gi­sche Lei­ter und stell­ver­tre­ten­de Direk­tor des Tier­gar­tens, Jörg Beckmann.

Auf der gut 5.000 Qua­drat­me­ter gro­ßen Flä­che an der Klein­gar­ten­an­la­ge „Beim Königs­hof“ wer­den ins­ge­samt 1.000 Gebur­ten­bäu­me gepflanzt, wei­te­re 3.739 Bäu­me wer­den auf Flä­chen in Katzwang und in Erlen­ste­gen in die bestehen­de Vege­ta­ti­on integriert.

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