2. Damen Bas­ket­ball Bundesliga

Serie geris­sen! Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets ver­lie­ren in Mainz

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Baskets
Symbolbild, Foto: Pixabay
Nach zuletzt vier Sie­gen in Fol­ge ist die Serie der Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets am 18. Spiel­tag in der Toyo­ta 2. Damen Bas­ket­ball Bun­des­li­ga geris­sen. Beim ASC The­re­sia­num Mainz unter­lag das Team von Head Coach Samu­el Glo­ser am Sams­tag­abend mit 59:61 (31:26) und hat somit nun erneut eine aus­ge­gli­che­ne Bilanz.

Die Ent­schei­dung in die­ser Par­tie fiel im drit­ten Abschnitt, in dem den Bam­ber­ge­rin­nen das Spiel buch­stäb­lich aus den Hän­den glitt. Hat­te man bis hier­her eine soli­de ers­te Halb­zeit gespielt, gab man das drit­te Vier­tel mit 9:22 ab und ver­schaff­te den Gast­ge­be­rin­nen so den nöti­gen Rücken­wind für den Rest des Spiels, um sich mit dem Sieg für die 59:67-Niederlage aus dem Hin­spiel zu revan­chie­ren. In einem Spiel mit ins­ge­samt sehr schwa­chen Wurf­quo­ten und somit nur weni­gen Punk­ten auf bei­den Sei­ten gaben die Ball­ver­lus­te den Aus­schlag. Wäh­rend sich die Main­ze­rin­nen nur acht Tur­no­ver erlaub­ten, waren es bei den Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets am Ende 18. 

Auf Sei­ten der Main­ze­rin­nen zeich­ne­ten sich mit Tay­lor Gol­em­biew­ski (24), Jor­dan Bar­ron (13) und Ali­na Kraus (12) nur drei Spie­le­rin­nen für über 80 Pro­zent der gesam­ten Punk­te ver­ant­wort­lich. Für die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets, die auf Emma Ret­tin­ger ver­zich­ten muss­ten (spiel­te am Sams­tag mit dem Post-SV Nürn­berg im Play­off-Vier­tel­fi­na­le in der Regio­nal­li­ga Süd­ost in Würz­burg), punk­te­ten Faith Als­ton (15), Hai­ley van Roe­kel (11), Eli­se Tweed­ie (11) und Ste­pha­nie Sach­nov­ski (10) zwei­stel­lig. Eli­se Tweed­ie hol­te zudem 16 Rebounds und war mit einem Wert von 23 die effek­tivs­te Spie­le­rin der Partie.


Der Spiel­ver­lauf

Die Bam­ber­ge­rin­nen erwisch­ten einen super Start in die­ses Spiel und lagen nach nicht ein­mal 90 Sekun­den mit 6:0 in Füh­rung. Doch auch die Main­ze­rin­nen fan­den im Ver­lauf des ers­ten Abschnitts in ihren Rhyth­mus und über­nah­men nach dem Drei­er von Tay­lor Gol­em­biew­ski beim 8:10 (6.) erst­mals selbst die Füh­rung. Da sich bei­de Teams zum einen vie­le Feh­ler in die­sem ers­ten Abschnitt erlaub­ten (Mainz 4 Ball­ver­lus­te, Bam­berg 5) und auch die Tref­fer­quo­ten zu wün­schen lie­ßen, konn­ten die Gast­ge­be­rin­nen die­sen klei­nen Vor­sprung auch bis zum 12:14 nach dem ers­ten Vier­tel behaupten.

Auch zu Beginn des zwei­ten Vier­tels blie­ben die ASC-Damen in Füh­rung (16:17/13.) Dann jedoch folg­te die bes­te Pha­se der Bam­ber­ge­rin­nen, die nach einem Drei-Punkt-Spiel von Hai­ley van Roe­kel und einem 12:3‑Lauf mit 28:20 (18.) etwas davon­zo­gen. Nach­dem Mari­sa Köh­ler 19 Sekun­den vor der Halb­zeit­si­re­ne mit einem getrof­fe­nen Frei­wurf den Vor­sprung bei acht Zäh­lern hal­ten konn­te (31:23/20.), netz­te Ali­na Kraus doch noch einen Drei­er zum 31:26-Pausenstand ein.


„Wir waren nicht in der Lage zu scoren“

Knapp drei Minu­ten waren in der zwei­ten Halb­zeit gespielt, da war der Bam­ber­ger Vor­sprung auf­ge­braucht (33:34/23.). Den Bam­ber­ge­rin­nen schien das Spiel nun aus den Hän­den zu glei­ten, doch man kämpf­te und konn­te an den Hes­sin­nen dran­blei­ben (40:43/28.). Für den Schluss­punkt in die­sem Vier­tel sorg­ten aber auch dies­mal die Main­ze­rin­nen, die nach dem Drei­er von Jor­dan Bar­ron sowie zwei ver­wan­del­ten Frei­wür­fen von Tay­lor Gol­em­biew­ski ihren Vor­sprung nach drei­ßig Minu­ten wie­der auf acht Zäh­ler aus­bau­en konn­ten (40:48).

Das Team von Head Coach Samu­el Glo­ser biss wei­ter­hin auf die Zäh­ne und blieb zunächst dran (43:49/31.), ehe erneut das Duo Barron/​Golembiewski zuschlug. Dies­mal traf die Main­zer Tops­core­rin von jen­seits der 6,75-Meter-Linie gefolgt von einem erfolg­rei­chen Abschluss ihrer Lands­män­nin in der Zone zum 43:54 (33.). Head Coach Samu­el Glo­ser nahm eine Aus­zeit doch auch in den fol­gen­den Minu­ten konn­ten die Gast­ge­be­rin­nen ihren Vor­sprung ver­tei­di­gen (48:58/36.). Nun aber war­fen die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets noch­mals alles in die Waag­scha­le. Mit einem 11:2‑Lauf war man nach dem Drei­er von Hai­ley van Roe­kel bei noch 20 Sekun­den Rest­spiel­zeit auf ein­mal doch wie­der auf 59:60 dran. Die Bam­ber­ge­rin­nen foul­ten und schick­ten Ali­na Kraus an die Frei­wurf­li­nie, wo die 26-Jäh­ri­ge nur einen der bei­den Frei­wür­fe traf (59:61/40.). Somit hat­te man noch eine letz­te Chan­ce, doch der Korb­le­ger von Ste­pha­nie Sach­nov­ski ging drei Sekun­den vor dem Ende nicht in den Korb.

„In der ers­ten Halb­zeit war es zunächst ein Abtas­ten, wobei wir ganz gut ins Spiel gestar­tet sind. Im zwei­ten Vier­tel konn­ten wir etwas bes­ser abschlie­ßen und uns so dann auch ein wenig abset­zen. Ins­ge­samt aber waren die Wurf­quo­ten sehr schwach, wes­halb jede Pos­ses­si­on sehr wich­tig war für den Aus­gang des Spiels. Lei­der haben wir dann nach der Pau­se eines unse­rer schwächs­ten Vier­tel der gesam­ten Sai­son gespielt. Wir waren nicht in der Lage zu sco­ren und egal wer auf dem Feld war, war nicht in der Lage, in der Offen­si­ve Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men“, so Bam­bergs Head Coach Samu­el Glo­ser. „Ins­ge­samt hat­ten wir eine Feld­wurf­quo­te von gera­de ein­mal 28 Pro­zent, mit der man gegen kein Team in der Liga gewin­nen kann. Auch unse­re Drei­er-Quo­te mit 12 Pro­zent bei 26 Ver­su­chen spricht Bän­de, eben­so wie die 18 Ball­ver­lus­te, die wir uns geleis­tet haben. Den­noch aber muss ich der Mann­schaft auch ein Lob aus­spre­chen, denn im vier­ten Vier­tel, als wir das Spiel eigent­lich schon ver­lo­ren hat­ten, haben wir dann die letz­ten sie­ben Minu­ten doch noch gut run­ter­ge­spielt. Wir konn­ten den hohen Rück­stand hier aber nur noch bedingt ver­kür­zen und müs­sen letzt­lich die ver­dien­te Nie­der­la­ge hin­neh­men, denn die Main­ze­rin­nen waren in die­sem Spiel ein­fach besser.“

Am kom­men­den Wochen­en­de haben die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets nun ein­mal spiel­frei. Das nächs­te Heim­spiel der Bam­ber­ge­rin­nen steigt dann am 22. März, wenn man um 13:00 Uhr die KuSG Lei­men in der Graf-Stauf­fen­berg Hal­le emp­fan­gen wird.

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