Ein Turnier der Superlative ging am Pfingstsonntag mit dem spannenden Finale zwischen dem Seriensieger „Just do it“ und dem Herausforderer „Bamberg Nix“ zu Ende. Der 48. Pfingstcup in Bamberg.
Vor etwa 250 Zuschauerinnen und Zuschauern schenkten sich beide Teams bei diesem hart umkämpften Finale nichts, so dass bis kurz vor Schluss nicht abzusehen war, wer das bessere Ende für sich behalten sollte. Die etwas größere Erfahrung gab am Ende gegenüber der jugendlichen Unbekümmertheit am Ende wohl den Ausschlag und sicherte „Just do it“ deren siebten Turniererfolg.
In der anschließenden Siegerehrung würdigte SJR-Geschäftsführer Richard Röckelein nicht nur die außergewöhnlichen Leistungen der Besten, sondern er hob vor allem ein Team hervor, das auf einzigartige Weise den Geist des Pfingstcups lebt. Trotz wiederholter enttäuschender Platzierungen am Ende des Klassements lassen es sich die „Montagsplayer“ nicht nehmen, Jahr für Jahr das Teilnehmerfeld zu komplettieren und mit großer Freude am Pfingstcup teilzunehmen.
Ihr Lohn war unter frenetischem Applaus der Fairnesspokal, den die dritte Bürgermeisterin Eva Jutzler mit einem großen Schmunzeln überreichte. In ihrem kurzen Grußwort lobte sie nicht nur die beteiligten Spieler:innen sowie die vielen anwesenden Kinder, Eltern und Großeltern. Sie hob vor allem die großartige Leistung und das vorbildliche Zusammenspiel der beteiligten Organisatoren hervor. Seit 48 Jahren organisieren der Stadtjugendring Bamberg, vertreten durch ihre ehrenamtliche Vorsitzende Michaela Rügheimer, und die TSG 05 Bamberg mit ihrem langjährigen Vorsitzenden Harald Kobold dieses Freizeitturnier und ‑vergnügen, das in Deutschland seinesgleichen sucht. Gemeinsam mit der Johanniterjugend, der Jugendfeuerwehr und der Mädchenfußball-Abteilung der TSG sorgen sie dafür, dass sich die Teams gut aufgehoben, gut verpflegt und möglichst verletzungsfrei durch das Turnier bewegen konnten.
Dem sportlichen Leiter der TSG Wolfgang Franke gelang das Kunststück, den Spielplan trotz zweier kurzfristiger Absagen reibungslos zu gestalten. Dass es auch Enttäuschungen bei Mannschaften gab, die sich den Turniersieg fest zum Ziel gesetzt hatten, zeigt das Beispiel von „Renners Räubers“, die unerwartet als Gruppenzweite aufgrund einer Sondertabelle aus dem Titelrennen ausschieden. Ihnen wie so vielen anderen bleibt nichts anderes übrig, als es im nächsten Jahr erneut zu versuchen, die Vorherrschaft von „Just do it“ und „Toon Squad“ zu brechen.
Der Blick auf den Verlauf des Finalspiels lässt auf weitere zukünftige Highlights hoffen: Die „Bamberg Nix“, die erstmals in einem Endspiel standen, begannen nervös, leichte Korbleger wurden vergeben. Starke defensive Leistungen auf beiden Seiten erschwerten weiterhin die Abschlüsse und so dauerte es eine Weile, bis das Scoring in Gang kam. Nach fünf gespielten Minuten stand es erst 11:9. Dann zog „Just do it“ vorübergehend etwas davon. Halbzeitstand war 22:17 für „Just do it“. Doch die „Bamberg Nix“ ließen sich nicht abschütteln und standen wiederholt dicht vor einer Wende. Beim 38:35 und auch 40:38 hätte das Spiel kippen können. Aber letztlich war es die große Endspielerfahrung von „Just do it“, die den 54:48 Finalsieg sicherte.
Das kleine Finale, um Platz drei und vier, gewann das Team „Toon Squad“ gegen „Flower Power“.
Insgesamt befanden sich mehr als 500 begeisterte Spielerinnen und Spieler in 39 Teams auf dem Parkett, die bei der 48. Auflage des Turniers um den Sieg und Punkte kämpften. Und die meisten von Ihnen werden aufgrund der tollen Stimmung auch im kommenden Jahr wieder mit von der Partie sein.
