„Bam­berg Nix“ erst­mals im Endspiel

Sieb­ter Pfingst­cup­ti­tel für „Just do it“

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Just
Symbolbild, Foto: Pixabay
Ein Tur­nier der Super­la­ti­ve ging am Pfingst­sonn­tag mit dem span­nen­den Fina­le zwi­schen dem Seri­en­sie­ger „Just do it“ und dem Her­aus­for­de­rer „Bam­berg Nix“ zu Ende. Der 48. Pfingst­cup in Bamberg.

Vor etwa 250 Zuschaue­rin­nen und Zuschau­ern schenk­ten sich bei­de Teams bei die­sem hart umkämpf­ten Fina­le nichts, so dass bis kurz vor Schluss nicht abzu­se­hen war, wer das bes­se­re Ende für sich behal­ten soll­te. Die etwas grö­ße­re Erfah­rung gab am Ende gegen­über der jugend­li­chen Unbe­küm­mert­heit am Ende wohl den Aus­schlag und sicher­te „Just do it“ deren sieb­ten Turniererfolg.

In der anschlie­ßen­den Sie­ger­eh­rung wür­dig­te SJR-Geschäfts­füh­rer Richard Röckel­ein nicht nur die außer­ge­wöhn­li­chen Leis­tun­gen der Bes­ten, son­dern er hob vor allem ein Team her­vor, das auf ein­zig­ar­ti­ge Wei­se den Geist des Pfingst­cups lebt. Trotz wie­der­hol­ter ent­täu­schen­der Plat­zie­run­gen am Ende des Klas­se­ments las­sen es sich die „Mon­tags­play­er“ nicht neh­men, Jahr für Jahr das Teil­neh­mer­feld zu kom­plet­tie­ren und mit gro­ßer Freu­de am Pfingst­cup teilzunehmen.

Ihr Lohn war unter fre­ne­ti­schem Applaus der Fair­ness­po­kal, den die drit­te Bür­ger­meis­te­rin Eva Jutz­ler mit einem gro­ßen Schmun­zeln über­reich­te. In ihrem kur­zen Gruß­wort lob­te sie nicht nur die betei­lig­ten Spieler:innen sowie die vie­len anwe­sen­den Kin­der, Eltern und Groß­el­tern. Sie hob vor allem die groß­ar­ti­ge Leis­tung und das vor­bild­li­che Zusam­men­spiel der betei­lig­ten Orga­ni­sa­to­ren her­vor. Seit 48 Jah­ren orga­ni­sie­ren der Stadt­ju­gend­ring Bam­berg, ver­tre­ten durch ihre ehren­amt­li­che Vor­sit­zen­de Michae­la Rüg­hei­mer, und die TSG 05 Bam­berg mit ihrem lang­jäh­ri­gen Vor­sit­zen­den Harald Kobold die­ses Frei­zeit­tur­nier und ‑ver­gnü­gen, das in Deutsch­land sei­nes­glei­chen sucht. Gemein­sam mit der Johan­ni­ter­ju­gend, der Jugend­feu­er­wehr und der Mäd­chen­fuß­ball-Abtei­lung der TSG sor­gen sie dafür, dass sich die Teams gut auf­ge­ho­ben, gut ver­pflegt und mög­lichst ver­let­zungs­frei durch das Tur­nier bewe­gen konnten.

Dem sport­li­chen Lei­ter der TSG Wolf­gang Fran­ke gelang das Kunst­stück, den Spiel­plan trotz zwei­er kurz­fris­ti­ger Absa­gen rei­bungs­los zu gestal­ten. Dass es auch Ent­täu­schun­gen bei Mann­schaf­ten gab, die sich den Tur­nier­sieg fest zum Ziel gesetzt hat­ten, zeigt das Bei­spiel von „Ren­ners Räu­bers“, die uner­war­tet als Grup­pen­zwei­te auf­grund einer Son­der­ta­bel­le aus dem Titel­ren­nen aus­schie­den. Ihnen wie so vie­len ande­ren bleibt nichts ande­res übrig, als es im nächs­ten Jahr erneut zu ver­su­chen, die Vor­herr­schaft von „Just do it“ und „Toon Squad“ zu brechen.

Der Blick auf den Ver­lauf des Final­spiels lässt auf wei­te­re zukünf­ti­ge High­lights hof­fen: Die „Bam­berg Nix“, die erst­mals in einem End­spiel stan­den, began­nen ner­vös, leich­te Korb­le­ger wur­den ver­ge­ben. Star­ke defen­si­ve Leis­tun­gen auf bei­den Sei­ten erschwer­ten wei­ter­hin die Abschlüs­se und so dau­er­te es eine Wei­le, bis das Scoring in Gang kam. Nach fünf gespiel­ten Minu­ten stand es erst 11:9. Dann zog „Just do it“ vor­über­ge­hend etwas davon. Halb­zeit­stand war 22:17 für „Just do it“. Doch die „Bam­berg Nix“ lie­ßen sich nicht abschüt­teln und stan­den wie­der­holt dicht vor einer Wen­de. Beim 38:35 und auch 40:38 hät­te das Spiel kip­pen kön­nen. Aber letzt­lich war es die gro­ße End­spiel­erfah­rung von „Just do it“, die den 54:48 Final­sieg sicherte.

Das klei­ne Fina­le, um Platz drei und vier, gewann das Team „Toon Squad“ gegen „Flower Power“.

Ins­ge­samt befan­den sich mehr als 500 begeis­ter­te Spie­le­rin­nen und Spie­ler in 39 Teams auf dem Par­kett, die bei der 48. Auf­la­ge des Tur­niers um den Sieg und Punk­te kämpf­ten. Und die meis­ten von Ihnen wer­den auf­grund der tol­len Stim­mung auch im kom­men­den Jahr wie­der mit von der Par­tie sein.

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