Bam­berg Ser­vice besei­tigt Sturm­schä­den und bit­tet um beson­de­re Vorsicht

Som­mer­ge­wit­ter ver­ur­sacht Ast- und Gehölz­schä­den im Stadtgebiet

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Sommergewitter
Das Sommergewitter mit Windböen von bis zu 9,5 Beaufort verursachte an mehreren Bäumen im Stadtgebiet erhebliche Ast- und Kronenbrüche. Die Baumpfleger von Bamberg Service sicherten die Gefahrenstellen und beseitigten die Sturmschäden. Foto: Michael Böhm, Bamberg Service
Ein star­kes Som­mer­ge­wit­ter mit Wind­bö­en von bis zu 9,5 Beau­fort ist am gest­ri­gen Don­ners­tag am spä­ten Nach­mit­tag über wei­te Tei­le des Stadt­ge­biets gezo­gen. Die Sturm­bö­en führ­ten an meh­re­ren Stel­len zu Ast- und Gehölz­brü­chen. Die Feu­er­wehr rück­te zu meh­re­ren Ein­sät­zen aus, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Auch die Gärt­ner und Baum­pfle­ger von Bam­berg Ser­vice waren ges­tern und heu­te im Dau­er­ein­satz, um die städ­ti­schen Gehölz­be­stän­de zu kon­trol­lie­ren, Gefah­ren­stel­len zu sichern und die ent­stan­de­nen Schä­den zu beseitigen.

Zu den fest­ge­stell­ten Schä­den zäh­len unter ande­rem meh­re­re grö­ße­re Ast­ab­brü­che im Hain: An einer Rot­bu­che nahe der Ten­nis­hal­le, an einer Rot­bu­che am Hutan­ger sowie an einer Rot­bu­che am Phi­lo­so­phen­weg bra­chen Äste ab, teil­wei­se ver­sperr­ten sie Wege. Eben­falls betrof­fen waren eine Robi­nie auf der Bay­er­leins­wie­se sowie ein Ahorn im Hein­richs­park. In der Cobur­ger Stra­ße kam es zu einem schwe­ren Gehölz­bruch an einer Kie­fer. Die unmit­tel­ba­re Gefähr­dung wur­de bereits besei­tigt, der Abtrans­port des Hol­zes erfolgt in der kom­men­den Woche.

Beson­ders betrof­fen war auch der Fried­hof Gau­stadt. Dort führ­ten meh­re­re Ast­ab­brü­che an wert­vol­len Habi­tat-Eichen zu Schä­den an der Aus­seg­nungs­hal­le. Die Gefah­ren­stel­len wur­den umge­hend gesi­chert. Der Beer­di­gungs­be­trieb ist nicht beein­träch­tigt und kann plan­mä­ßig stattfinden.

Die meis­ten Sturm­schä­den konn­ten bereits besei­tigt wer­den. Die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter von Bam­berg Ser­vice sind jedoch auch heu­te noch im gesam­ten Stadt­ge­biet im Ein­satz, um wei­te­re Schä­den auf­zu­neh­men und abzuarbeiten.

Bam­berg Ser­vice misst der Kon­trol­le und Pfle­ge des städ­ti­schen Baum­be­stan­des einen hohen Stel­len­wert bei. Drei zer­ti­fi­zier­te Baum­kon­trol­leu­re und drei pro­fes­sio­nel­le Baum­pfle­ge­teams sor­gen das gan­ze Jahr über dafür, dass die rund 30.000 städ­ti­schen Bäu­me ver­kehrs­si­cher blei­ben. Nach Sturm­ereig­nis­sen wer­den sämt­li­che Gehölz­be­stän­de zusätz­lich kontrolliert.

Den­noch sind der Baum­pfle­ge bei extre­men Wet­ter­la­gen Gren­zen gesetzt. Bei Wind­stär­ken ab Beau­fort 8 kön­nen selbst gesun­de und regel­mä­ßig kon­trol­lier­te Bäu­me durch außer­ge­wöhn­li­che Natur­er­eig­nis­se beschä­digt wer­den. Sol­che Sturm­ereig­nis­se gel­ten auch aus Sicht der Ver­si­che­run­gen als höhe­re Gewalt. Umso erfreu­li­cher ist es, dass trotz Wind­bö­en von bis zu 9,5 Beau­fort kei­ne Per­so­nen­schä­den und kei­ne grö­ße­ren Sach­schä­den im Stadt­ge­biet zu ver­zeich­nen waren.

Bam­berg Ser­vice bit­tet die Bevöl­ke­rung des­halb grund­sätz­lich, bei Stür­men und schwe­ren Gewit­tern Grün­an­la­gen mit gro­ßem Baum­be­stand – ins­be­son­de­re den Hain, die Ufer­we­ge, den Volks­park sowie Fried­hö­fe – zu mei­den. Zudem wird emp­foh­len, sich wäh­rend sol­cher Wet­ter­la­gen nicht unnö­tig im Bereich von Bäu­men auf­zu­hal­ten und beson­de­re Vor­sicht wal­ten zu lassen.

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