Aus­leih­sta­tio­nen sind „belieb­te Anlauf­stel­len für alle Men­schen“ in der Stadt Bamberg

Stadt­bü­che­rei Bam­berg als „Ort der Hoff­nung“ ausgezeichnet

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Stadtbücherei
Freuen sich gemeinsam bei der Auszeichnung der Stadtbücherei Bamberg zum „Ort der Hoffnung“ (v.l.): Monika Cobb (Leitung St. Kunigund), Sylvia Folger (ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Zweigstelle St. Heinrich), Domkapitular Martin Emge (Leiter des Seelsorgeamtes), Christiane Weiß (Leiterin der Stadtbücherei), Diözesanbibliothekarin Melanie Dirauf, Kulturreferentin Ulrike Siebenhaar und Ordinariatsrat Christian Kainzbauer-Wütig (Leiter der Hauptabteilung außerschulische Bildung). Foto: Stadtarchiv Bamberg, Nadine Gumpert
„Orte der Hoff­nung sind Anker­plät­ze für Leib und See­le.“ Mit die­sen Wor­ten ver­lieh Dom­ka­pi­tu­lar Mar­tin Emge allen vier Aus­leih­stel­len der Stadt­bü­che­rei Bam­berg die Aus­zeich­nung „Orte der Hoff­nung“ und über­reich­te allen Ein­rich­tun­gen ein Schild mit dem Mot­to der Hei­li­gen Jah­res, das welt­weit gefei­ert wird, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Dass Büche­rei­en in den Kreis die­ser Ein­rich­tun­gen auf­ge­nom­men wer­den, war für Diö­ze­san­bi­blio­the­ka­rin Mela­nie Dirauf klar. Und selbst­ver­ständ­lich gehört dazu auch die Stadt­bü­che­rei Bam­berg, die größ­te aller Büche­rei­en, die vom kirch­li­chen Büche­rei­fach­ver­band betreut wird. Seit 64 Jah­ren ver­sorgt sie die Bam­ber­ger mit Büchern, Medi­en und einem brei­ten Veranstaltungsangebot.

„Unse­re Aus­leih­stel­len sind in Bam­berg belieb­te Anlauf­stel­len für alle Men­schen, gleich wel­cher Her­kunft, wel­chen Alters oder wel­cher poli­ti­schen oder reli­giö­sen Gesin­nung“, erklärt Chris­tia­ne Weiß, die Lei­te­rin der Stadt­bü­che­rei. Mit unse­rem nie­der­schwel­li­gen Ange­bot mit brei­tem, inklu­si­vem Spek­trum kön­nen wir hier in Bam­berg maß­geb­lich zur Chan­cen­gleich­heit, Teil­ha­be und Bil­dung für alle beitragen.

„Leseca­fé, vie­le gemüt­li­che Lese­ecken, ein brei­tes Ange­bot an Zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten, das gro­ße Ange­bot an Öff­nungs­zei­ten sowie das freund­li­che Büche­rei­team ver­brei­ten in allen Aus­leih­stel­len eine gro­ße Auf­ent­halts­qua­li­tät. Büche­rei­en sind damit Wohn­zim­mer der Stadt soge­nann­te ´Drit­te Orte´“, schwärmt die städ­ti­sche Kul­tur­re­fe­ren­tin Ulri­ke Siebenhaar.

Stell­ver­tre­tend für die Lei­tung der Zweig­stel­le St. Hein­rich nahm Syl­via Fol­ger die Aus­zeich­nung ent­ge­gen. Sie hat ihre ehren­amt­li­che Tätig­keit von ihrer Schwie­ger­mut­ter „geerbt“. „Zur Mit­ar­beit in der Büche­rei hat mich damals nicht nur die Schwie­ger­mut­ter son­dern mein Inter­es­se an Büchern und Medi­en geführt. Büche­rei­ar­beit ist für mich aber auch Begeg­nung mit und Dienst am Men­schen.“ Mehr als 15 Jah­re ist sie bereits mit gro­ßer Freu­de dabei, berich­tet Büche­rei­lei­te­rin Chris­tia­ne Weiß, und damit steht sie nicht allei­ne. Vie­le der 17 haupt- und 56 ehren­amt­li­chen Mit­ar­bei­ter und Mit­ar­bei­te­rin­nen sind bereits seit meh­re­ren Jahr­zehn­ten im Büche­rei­team, weil auch sie sich in der Büche­rei wohl füh­ren und sich ger­ne für die Bam­ber­ger Stadt­ge­sell­schaft engagieren.

Der Spaß am Lesen, die Freu­de im Umgang mit Men­schen, die Zahl der Begeg­nun­gen und Gesprä­che mit Gleich­ge­sinn­ten las­sen sich weder mes­sen noch bewer­ten. Ande­re Zah­len spre­chen dafür aber eine deut­li­che Spra­che: So besuch­ten im letz­ten Jahr mehr als 160.000 Men­schen eine der vier Büche­rei­ein­rich­tun­gen und tätig­ten über 600.00 Aus­lei­hen. Die Stadt­bü­che­rei Bam­berg ist ein wich­ti­ger, belieb­ter und geschätz­ter Ort der öffent­li­chen Daseinsvorsorge.

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