vbw zum Durch­schlag am Brenner-Basistunnel

Stra­te­gi­sches Pro­jekt für frei­en Waren­ver­kehr in Europa

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Warenverkehr
Foto: Pixabay
Anläss­lich des Fest­akts zum Durch­schlag im Erkun­dungs­stol­len des Bahn­tun­nels unter dem Bren­ner an der Gren­ze von Öster­reich und Ita­li­en hat die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. auf die zen­tra­le Bedeu­tung des Bau­pro­jekts für den Waren­ver­kehr in Euro­pa hingewiesen.

„Der Bren­ner ist sowohl im Stra­ßen- als auch im Schie­nen­ver­kehr der am stärks­ten befah­re­ne Über­gang im Alpen­raum. Mehr als 50 Mil­lio­nen Ton­nen Güter wer­den jähr­lich über den Berg trans­por­tiert – vor allem von und nach Öster­reich und Ita­li­en, die wich­ti­ge Han­dels­part­ner für den Frei­staat sind. Damit ist der Bren­ner-Basis­tun­nel ein, wenn nicht das zen­tra­le Pro­jekt für frei­en und kli­ma­scho­nen­den Waren­ver­kehr in Euro­pa“ erklärt vbw-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Brossardt.

Das baye­ri­sche Export­vo­lu­men nach Ita­li­en lag 2024 bei rund 14,4 Mil­li­ar­den Euro. Das waren 6,3 Pro­zent aller baye­ri­schen Expor­te. Im sel­ben Jahr führ­te Bay­ern Waren im Wert von 17,7 Mil­li­ar­den Euro nach Öster­reich aus. Dies ent­spricht 7,9 Pro­zent aller baye­ri­schen Expor­te. Öster­reich nahm damit erneut hin­ter den USA Platz zwei unter den wich­tigs­ten Export­märk­ten für baye­ri­sche Unter­neh­men ein.

„Eng­päs­se auf der Bren­ner­rou­te kos­ten viel Zeit und Geld und brem­sen damit die baye­ri­sche Wirt­schaft wort­wört­lich aus. Der­zeit steu­ern wir auf einen Ver­kehrs­kol­laps im alpen­que­ren­den Ver­kehr zu“, betont Bros­sardt. „Hier sehen wir bereits kurz­fris­tig kla­ren Hand­lungs­be­darf. Lang­fris­tig wer­den aber nur der Bren­ner-Basis­tun­nel und sei­ne Zuläu­fe den rei­bungs­lo­sen Güter­ver­kehr sicher­stel­len – auch mit Blick auf die künf­ti­gen Bedar­fe.“ Mit Blick nach Ber­lin hat Bros­sardt eine kla­re Erwar­tungs­hal­tung: „Das stra­te­gisch wich­ti­ge Pro­jekt muss der Bun­des­tag jetzt zügig auf sei­ne Tages­ord­nung set­zen. Eine Grund­satz­ent­schei­dung zur Tras­sen­füh­rung, die den Weg für eine rasche Umset­zung frei­macht, ist überfällig.“

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