BBL-Pokal ausgelost
BMA365 Bamberg Baskets starten in Berlin
Mit der Neuauflage des Pokalendspiels beginnt für die BMA365 Bamberg Baskets in dieser Saison der Pokalwettbewerb. Wie die Auslosung ergab, gastiert die Mannschaft von Head Coach Jesús Ramírez am Wochenende des 17. und 18. Oktober im Achtelfinale beim amtierenden deutschen Meister Alba Berlin.
Aufgrund des Erreichens der Playoffs in der Vorsaison müssen die Bamberger in der ersten Pokalrunde noch nicht ran und steigen – wie auch ihr Gegner im Achtelfinale – erst in der Runde der letzten 16 Mannschaften ein.
„Freies Wochenende“ wird anders genutzt
Den Spieltermin der ersten Pokalrunde nutzen die BMA365 Bamberg Baskets stattdessen dafür, ihre Fans zum Tag des Basketballs am 12.09. nach Strullendorf einzuladen. Ab 12 Uhr erwarten alle Freaks auf dem Gelände des Trainingszentrums der Bamberger verschiedene Mitmachstationen mit Aktionen für Groß und Klein, Hüpfburgen, Kinderschminken sowie lecker Essen und Trinken.
Zudem werden Trevon Scott und Co. vor dem Saisonstart ein weiteres Testspiel absolvieren. Nachdem zunächst die Damen der Medikamente per Klick Bamberg Baskets gegen die USC BasCats Heidelberg testen (Tip-Off 14:30 Uhr), empfangen die Männer dann im Anschluss ab 18:00 Uhr ratiopharm ulm. Tickets für die beiden Testspiele am Tag des Basketballs gibt es online oder direkt im Freak City Store.
Die Erstrunden-Spiele im Netto BBL Pokal im Überblick
HAKRO Merlins Crailsheim vs. Phoenix Hagen
BG Göttingen vs. SYNTAINICS MBC
GIESSEN 46ers vs. NINERS Chemnitz
Kreisbau Kirchheim Knights vs. MHP RIESEN Ludwigsburg
Eisbären Bremerhaven vs. Basketball Löwen Braunschweig
MLP Academics Heidelberg vs. EWE Baskets Oldenburg
SKYLINERS vs. Science City Jena
Veolia Towers Hamburg vs. ROSTOCK SEAWOLVE
Das Netto BBL Pokal Achtelfinale im Überblick
Fitness First Würzburg Baskets vs. Göttingen /MBC
SKYLINERS /Jena vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier
ratiopharm ulm vs. Crailsheim /Hagen
Kirchheim /Ludwigsburg vs. RASTA Vechta
Heidelberg /Oldenburg vs. Telekom Baskets Bonn
Hamburg /Rostock vs. FC Bayern Basketball
Alber Berlin vs. BMA365 Bamberg Baskets
Bremerhaven /Braunschweig vs. Gießen /Chemnitz
Basketball Bundesliga
Überragende Bamberger Saison endet mit bitterer Niederlage in Berlin
Eine großartige Saison ist am Dienstagabend für die BMA365 Bamberg Baskets in Berlin zu Ende gegangen. In Spiel 5 der Halbfinal-Serie unterlag die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle bei ALBA BERLIN mit 66:97 (26:52) und musste sich in der Best-of-five-Serie am Ende mit 2:3 Siegen geschlagen geben.
Unglaublich auch im letzten Spiel der Saison war wieder einmal der phänomenale Support der Fans aus Freak City, die mit insgesamt sieben Bussen zu Hunderten nach Berlin gereist waren, um ihr Team lautstark bis zum Spielende zu unterstützen.
Die Entscheidung in Spiel 5 fiel wie schon in Partie 2 der Serie im zweiten Viertel, in dem den Berlinern alles gelang. Mit 9:30 gaben die Bamberger die zweiten zehn Minuten ab und hatten in diesem Abschnitt sowohl beim Rebound als auch im eigenen Offensiv-Spiel ihre lieben Mühen mit den Albatrossen. Den 26 Bamberger Punkten zur Pause standen 26 ALBA-Rebounds gegenüber. Zudem sprach die Teameffektivität von 17:70 auch aufgrund zu vieler Bamberger Ballverluste schon zur Pause eine mehr als deutliche Sprache.
Der Spielverlauf
Bamberg startete wieder mit der gewohnten Anfangsformation, also wieder mit EJ Onu, in dieses alles entscheidende Spiel in der Hauptstadt. Der Bamberger Center war es dann auch, der den ersten Angriff der Gäste spektakulär per Dunking abschließen konnte. Die Berliner präsentierten sich an diesem Abend jedoch von Beginn an hoch konzentriert, deutlich spritziger als noch in den beiden Spielen in Bamberg und beim Rebound wieder einmal äußerst bissig. All das war gleich im ersten ALBA-Angriff des Spiels erkennbar, als Martin Hermannsson nach Offensiv-Rebound von Norris Agbakoko die Gastgeber per Dreier in Führung brachte. Der isländische Spielmacher (8 Punkte im ersten Viertel) zeigte sich wieder als Lenker des Spiels der Albatrosse, während Ibi Watson auf Bamberger Seite einen schlechten Start in die Partie erwischte. Nach zwei vergebenen Abschlussmöglichkeiten ging es für ihn nach gerade einmal 3:15 Minuten Spielzeit mit dem zweiten Foul auf die Bank. Richard Balint glich mit einem Dreier zum 7:7 (4.) aus, doch dem Bamberger Offensivspiel fehlte es ein wenig an der Leichtigkeit aus den vorangegangenen Heimspielen. Noch keine viereinhalb Minuten waren absolviert, da hatte sich das Team aus Freak City bereits vier Ballverluste geleistet. Berlin hingegen traf aus der Distanz und der dritte Dreier der Hausherren durch Malte Delow bedeutete das 7:13 (5.). Es folgte der nächste Ballverlust, den erneut Malte Delow zu zwei einfachen Zählern nutzen konnte. Anton Gavel zog die Bremse und nahm seine erste Auszeit (7:15/6.). Auch der nächste Bamberger Angriff blieb ohne Zähler. Stattdessen sorgte Sam Griesel auf der Gegenseite per Dreier für die erste zweistellige ALBA-Führung des Abends (7:18/6.). Doch plötzlich schien ein Ruck durch das Team des Pokalsiegers zu gehen und Zähler von Keppeler, Ensminger, Williams und Crowley brachten die Gäste wieder auf 15:20 (8.) heran. Mit diesen fünf Punkten Rückstand ging es dann auch ins zweite Viertel (17:22).
Die Viertelpause kam den Berlinern hier aber ganz offensichtlich genau zur richtigen Zeit und so machten die Gastgeber da weiter, wo sie am Anfang des Spiels begonnen hatten. Einen Offensiv-Rebound nutze Malte Delow zunächst per Korbleger, traf dann für drei Punkte aus der Distanz, ehe er Norris Agbakoko bediente, der zum 17:29 (13.) abschloss und so die zweite Bamberger Auszeit in der ersten Halbzeit unumgänglich machte. Doch auch im Anschluss blieb das Bamberger Spiel weiter sehr zerfahren und nach dem bereits 10. Ballverlust erhöhte J’wan Roberts auf 20:40 (16.). Das Spiel glitt dem Team aus Freak City im zweiten Viertel nun immer weiter aus der Hand und nach einem 9:30 in den zweiten zehn Minuten sorgte der Dreier von Moses Wodd beim Pausenstand von 26:52 für die bis dahin höchste ALBA-Führung des Abends.
„Wir haben ab dem zweiten Viertel keinen Zugriff mehr auf das Spiel gehabt“
Mit einem 5:0‑Lauf starteten die Bamberger dann in die zweite Halbzeit (31:52/22.), doch näher als auf eben diese 21 Zähler Rückstand kam man nicht mehr heran. Im Gegenteil: die Berliner kontrollierten weiter die Bretter und hatten beim 36:60 (26.) mit 34:17 bei den Rebounds nicht nur klar die Nase vorne, sondern mit 13 Offensiv-Rebounds fast ebenso viele, wie die Bamberger zu diesem Zeitpunkt insgesamt. ALBA blieb weiter im Flow und Martin Hermannsson baute den Vorsprung an der Freiwurflinie kurz vor Ende des dritten Abschnitts auf 39:70 aus.
Die Berliner blieben auch im Schlussabschnitt konzentriert und spielten ihr Spiel weiter herunter. Der Bamberger Rückstand wuchs weiter an und beim 41:80 (32.) notierte man die höchste ALBA-Führung des Abends. Die Partie und die Frage, wer dem FC Bayern München in die Final-Serie um die Deutsche Meisterschaft folgen darf, war zu diesem Zeitpunkt bereits längst entschieden. „Glückwunsch an Pedro Calles und sein Team zum Einzug ins Finale. Wir haben ab dem zweiten Viertel keinen Zugriff mehr auf das Spiel gehabt. Wir haben defensiv nicht stattgefunden und es ALBA zu einfach gemacht. Daraus resultierten dann auch unsere Schwierigkeiten in der Offense und diese Niederlage“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel.
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BMA365 Bamberg Baskets gleichen Halbfinal-Serie aus und erzwingen Spiel 5
Die BMA365 Bamberg Baskets haben im Playoff-Halbfinale auch ihr zweites Heimspiel gegen ALBA BERLIN gewonnen und die Serie somit auf 2:2 ausgeglichen. Mit 81:67 (36:36) gewann das Team von Head Coach Anton Gavel am Samstagabend Spiel 4 in der mit 5.700 Zuschauern erneut restlos ausverkauften BROSE ARENA und erzwang so ein alles entscheidendes fünftes Spiel. Dieses wird am kommenden Dienstag um 20:30 Uhr in der Berliner Max-Schmeling-Halle ausgetragen.
Beim Sieg in Spiel 4 wurden die BMA365 Bamberg Baskets von einem Quartett angeführt. Austin Crowley (17), Ibi Watson (13) sowie Cobe Williams und Demarcus Demonia (je12) punkteten zweistellig für das Team aus Freak City. Auf Seiten der Albatrosse gelang dies Michael Rataj (18) und Sam Griesel (11).
Der Spielverlauf
Wie schon in Spiel 3 begann Anton Gavel auch Spiel 4 mit Finn Döntgens auf der Centerposition. Die ersten Zähler des Spiels erzielten jedoch die Berliner. Wie zu Beginn von Spiel 1 und auch von Spiel 2 war es Jonas Mattisseck, der ALBA mit einem Dreier als erstes auf die Anzeigetafel brachte. Demarcus Demonia machte Bambergs erste Punkte, ehe Justin Bean mit einem Drei-Punkte-Spiel auf 2:6 (2.) stellte. EJ Onu, der Spiel #3 verletzungsbedingt pausiert hatte, war bereits eingewechselt worden, doch wirklich lange wehrte seine Zeit auf dem Parkett nicht. Nach drei schnellen Fouls musste er nach nur einer Minute und 51 Sekunden schon wieder auf der Bank Platz nehmen und wurde durch Daniel Keppeler ersetzt (4:6/4.). Richard Balint sorgte mit einem Dreier dann für die erste Bamberger Führung des Spiels (7:6/5.), das bis knapp vier Minuten vor Viertelende nun eng blieb (12:12/7.). Fünf Bamberger Fehlwürfe ließen ALBA dann zunächst auf 12:17 (8.) etwas enteilen, doch Cobe Williams mit einem Drei-Punkte-Spiel, Moritz Krimmer per Dreier sowie zwei erfolgreiche Freiwürfe von Demarcus Demonia brachten den BMA365 Bamberg Baskets doch noch eine 20:19 Führung nach dem ersten Abschnitt.
Viertel Nummer zwei begann Richard Balint mit einem erfolgreichen Distanzwurf, den Moses Wood ebenfalls per Dreier jedoch prompt konterte (23:22/11.). Das Spiel wurde nun noch eine Spur physischer und die Bamberger gingen dank zwei Dunks von Demarcus Demonia mit 28:23 (13.) in Front, der hier allerdings auch innerhalb von gut einer halben Minute seine Fouls zwei und drei aufgebrummt bekam und so das Spielfeld erst einmal verlassen musste. Die BMA365 Bamberg Baskets aber blieben weiter fokussiert und führten, nachdem Ibi Watson den Freiwurf für das Technische Foul gegen Jonas Mattisseck verwandelt hatte mit 31:25 (15.). Die Berliner antworteten sofort und holten sich durch Korberfolge von Griesel, Rataj und Roberts die Führung zurück (31:32/17.). Cobe Williams und Zach Ensminger drehten auch hier den Spieß sofort wieder um (35:32/18.), zur Pause aber führte keines der beiden Teams, da Martin Hermannsson per Korbleger quasi mit der Halbzeitsirene zum 36:36 traf. Auch bei den Rebounds stand es zur Pause mit 22:22 unentschieden. Identisch auch die Dreierquote auf beiden Seiten mit je 4 Treffern bei 14 Versuchen und damit 29 Prozent. Während die Bamberger in Halbzeit eins jedoch 8 ihrer 11 Freiwürfe im Berliner Korb unterbringen konnten, ließen die Albatrosse in den beiden ersten Vierteln 8 ihrer 12 Freiwürfe ungenutzt.
„In Berlin werden wir nun mindestens noch einmal so eine Leistung brauchen”
Halbzeit zwei begann mit einem wunderschönen Backdoor-Play, das Ibi Watson abschloss. EJ Onu dunkte einen Fehlwurf von Cobe Williams, der den folgenden Angriff dann selbst für einen Korbleger zum 42:38 nutzte. Weniger gefallen dürfte Anton Gavel die Tatsache haben, dass sein Team im dritten Viertel bereits nach 2:35 Minuten die Mannschaftsfoulgrenze erreicht hatte. Demarcus Demonia ließ es auf jeden Fall weiter krachen. Zunächst verwertete er ein Alley Oop-Anspiel von Daniel Keppeler zum 44:39 (23.), ehe er es wenig später auf Zuspiel von Cobe Williams schon wieder scheppern ließ (56:48/8). Die Fans in der BROSE ARENA hier natürlich aus dem Häuschen und mit der Hoffnung, ihr Team könnte nun noch etwas weiter davonziehen. ALBA aber ließ sich nicht abschütteln und kam dank Michael Rataj sogar bis auf 56:53 (29.) wieder heran. Beim Stand von 60:54 endeten die dritten zehn Minuten.
Mit Beginn des letzten Viertels legten die Bamberger in der Verteidigung nun nochmals deutlich zu. 2:29 Minuten waren bereits gespielt, als Norris Agbakoko die ersten ALBA-Punkte zum 62:56 (33.) erzielen konnte. Bei den Bambergern fielen nun die Dreier. Ibi Watson, Austin Crowley und Cobe Williams trafen und Freak City bebte (71:56/35.). ALBA versuchte nun nochmals alles und verkürzte durch den Dreier von Sam Griesel auf 73:61 (37.), doch mit acht Punkten am Stück sorgte Austin Crowley beim 81:63 (39.) für die Entscheidung und so den 2:2‑Ausgleich in der Serie.
„Glückwunsch an unsere Spieler zu dieser erneuten Energieleistung. Wir haben heute das Rebound-Duell gewonnen, was enorm wichtig für uns war. Klar haben wir dann auch in der zweiten Halbzeit unsere Würfe vorn getroffen, die zum Teil aber auch gut herausgespielt waren. In Berlin werden wir nun mindestens noch einmal so eine Leistung brauchen, aber wenn wir jetzt schon in Spiel 5 sind, wollen wir natürlich auch alles dafür tun, dass wir auch das nächste Spiel gewinnen”, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. Am kommenden Dienstagabend um 20:30 Uhr steigt in der Max-Schmeling Halle im Playoff-Halbfinale nun das alles entscheidende Spiel 5 um den Einzug ins Finale!
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Ausverkaufte Halle peitscht BMA365 Bamberg Baskets zum Sieg gegen Berlin
Auch im dritten Spiel der Playoff-Halbfinal-Serie zwischen den BMA365 Bamberg Baskets und ALBA BERLIN hat es einen Heimsieg gegeben. Nach den beiden Auftaktsiegen der Berliner gewannen die Bamberger nun am Donnerstagabend in der mit 5.700 Zuschauern ausverkauften BROSE ARENA mit 81:73 (39:30) und verkürzten damit auf 1:2. Spiel 4 steigt am morgigen Samstag (6. Juni).
Mit einem weiteren Heimsieg am Samstag um 18:30 Uhr in Spiel 4 hätten die Bamberger nun die Möglichkeit, die Serie nochmals nach Berlin zurückzuschicken.
Obwohl dem Team von Head Coach Anton Gavel EJ Onu verletzungsbedingt fehlte, präsentierten sich die Bamberger auch ohne ihren Defensiv player of the year in der Verteidigung diesmal deutlich stärker. Großartig von ihren Fans unterstützt hatten die BMA365 Bamberg Baskets die offensive Ausbeute der Albatrosse in Viertel eins, zwei und vier jeweils unter 20 Zähler halten können.
Topscorer im Team der Albatrosse waren Norris Agbakoko und Justin Bean mit jeweils 14 Punkten. Im Team der Hausherren trafen Cobe Williams (20) und Ibi Watson (18) am besten. Zudem holte sich Demarcus Demonia ein Double Double mit 12 Punkten und 11 Rebounds.
Spiel 4 im Playoff-Halbfinale zwischen Bamberg und Berlin steigt am morgigen Samstag (6. Juni) erneut in Freak City. Tip-Off in der BROSE ARENA ist dann um 18:30 Uhr.
Der Spielverlauf
Die erste Überraschung des Abends für die 5.700 Zuschauer hatte Head Coach Anton Gavel parat, der den verletzten EJ Onu in der Startformation durch Finn Döntgens ersetzte. Der 22-Jährige verlor zwar den Eröffnungssprungball gegen Norris Agbakoko, störte den Berliner Big Man aber in den beiden ersten Angriffen des Spiels derart, dass dieser nicht erfolgreich abschließen konnte. Wenig Probleme im Abschluss hatte hingegen Cobe Williams. Der Bamberger Point Guard vollendete zwei Korbleger sowie einen Sprungwurf und war beim 6:2 (4.) für alle Bamberger Zähler verantwortlich. Durch die Einwechslung von Jack Kayil kamen die Hauptstädter nun besser in ihren Rhythmus und per Dreier sorgte Martin Hermannsson (6:8/5.) für die erste Gästeführung. Ibi Watson konterte jedoch umgehend ebenfalls mit einem Dreier, doch Sam Griesel und Norris Agbakoko antworteten für ALBA (9:12/6.). Mit seinem zweiten Dreier holte Ibi Watson die Führung zurück (15:14/8.), ehe Moritz Krimmer 79 Sekunden vor Viertelende mit seinem Korbleger zum 17:16 bereits für den Zwischenstand nach den ersten zehn Minuten sorgte.
Während in den ersten beiden Spielen in Berlin die Dreier auf Bamberger Seite nicht wirklich fallen wollten, so lief es auf eigenem Parkett deutlich besser (dafür fanden diesmal nur einer von 13 Dreierversuchen der Berliner in der ersten Halbzeit das Ziel). Ibi Watson und Demarcus Demonia trafen zum Start ins zweite Viertel aus der Distanz (25:18/13.) Ein Drei-Punkte-Spiel von Daniel Keppeler sowie ein Sprungwurf aus dem Schnellangriff heraus von Demarcus Demonia sorgten beim 32:22 (15.) für die erste zweistellige Führung. Bis auf 39:26 (19.) gelang es den BMA365 Bamberg Baskets, ihren Vorsprung auszubauen, ehe Jack Kayil mit vier Zählern in Folge das 39:30 erzielte, mit dem es für beide Teams auch in die Halbzeitpause ging. Unmittelbar nach der Halbzeitsirene sorgte Head Coach Anton Gavel nochmals für einen Aufreger, da er sich derart heftig beschwerte, dass er von den Schiedsrichtern mit einem Technischen Foul bestraft wurde.
„Es war ein wichtiger Sieg für unser Selbstvertrauen und für unsere Köpfe“
Halbzeit zwei begann mit einem Freiwurf für die Berliner. Die Strafe für das Technische Foul gegen Anton Gavel nutzte Moses Wood eiskalt. Eiskalt trifft auch die Art und Weise, wie Finn Döntgens die beiden folgenden Bamberger Angriffe abschloss. Mit zwei wunderschönen Hakenwürfen stellte der Linkshänder auf 43:31 (21.) und das Bamberger Spiel nahm immer weiter an Fahrt auf. Mit seinem vierten Dreier (bei 4 Versuchen) traf Ibi Watson bei ablaufender Shotclock zum 56:41 und Pedro Calles musste eine Auszeit nehmen. Doch auch der folgende Angriff seines Teams dürfte ihm nicht gefallen haben, denn den Berliner Einwurf direkt nach dieser Auszeit angelte sich Daniel Keppeler, der per Dunk zum 58:41 abschloss (26.). Die Bamberger schienen das Spiel nun vollends unter Kontrolle zu haben, doch weit gefehlt. ALBA drehte wieder auf und kam mit einem 9:0‑Lauf bis auf 58:50 (29) wieder heran. Zach Ensminger beendete die Bamberger Durststrecke mit einem Dreier aus der linken Spielfeldecke (61:50/30.), doch auch Justin Bean schlug vor dem Ende des Viertels gleich noch zweimal von jenseits der 6,75-Meter-Linie zu und so stand es nach 30 Minuten 63:56 für die Hausherren.
J‘wan Roberts nutzte den ersten Berliner Angriff des Schlussabschnitts zum 63:58, doch Cobe Williams sorgte auf der Gegenseite für ein Bamberger Ausrufezeichen. Im Eins-gegen-eins schlug der Bamberger Aufbauspieler Berlins Michael Rataj und stopfte den Ball zum 65:58 (31.). Wenig später folgte der nächste Dunk. Diesmal bediente Cobe Williams Finn Döntgens, der den Ball im Schnellangriff zum 69:59 (33.) in den ALBA-Korb hämmerte. Die Berliner aber kamen umgehend zurück und nach dem Dreier von Jonas Mattisseck (69:64/34.) holte Anton Gavel sein Team erst einmal wieder zusammen. Demonia und Crowley trafen und Bamberg lag wieder mit 73:64 vorne (36.), doch wenig später dunkte Michael Rataj den Ball zum 76:71 (39.). Es folgte die nächste Auszeit von Anton Gavel in deren Anschluss Cobe Williams abermals zum Korb zog und unwiderstehlich zum 78:71 einnetzte. Martin Hermannsson verkürzte an der Freiwurflinie wieder auf 78:73, doch 1:04 Minuten vor dem Ende machte dann Zach Ensminger mit einem weiteren Dreier zum 81:73 endgültig den Deckel auf Spiel #3, zumal Cobe Williams auf der Gegenseite den Berliner Angriff mit seinem 6. Steal in dieser Partie stoppte.
„Glückwunsch an unsere Spieler zum Sieg. Es war ein wichtiger Sieg für unser Selbstvertrauen und für unsere Köpfe. Jetzt geht es darum, so schnell als möglich zu regenerieren, weil das heute auch von den Minuten her doch sehr eng war, und dann schauen wir, dass wir die Mannschaft so gut es geht auf Samstag vorbereiten“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. Schon am morgigen Samstag geht es nun weiter. Dann steht Spiel 4 auf dem Programm, Tip-Off zur 4. Partie ist dann um 18:30 Uhr.
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Halbfinale Spiel 3: BMA365 Bamberg Baskets wollen ihren Heimvorteil nutzen
Nach den beiden ersten Partien in der Hauptstadt kommt die Halbfinal-Serie in den Playoffs in der easyCredit Basketball Bundesliga jetzt nach Freak City. Hatten die Berliner ihre beiden Heimspiele souverän gewinnen können, hoffen die BMA365 Bamberg Baskets nun ebenfalls, ihren Heimvorteil ausnutzen und so die Serie noch weiter verlängern zu können. Tip-Off am Donnerstagabend zu Spiel 3 im Playoff-Halbfinale zwischen den BMA365 Bamberg Baskets und ALBA BERLIN ist um 20:30 Uhr.
„Wir wissen, welche Bedeutung das Spiel für uns hat. Wir sind ja eigentlich zum Siegen verdammt und wollen die Serie jetzt erst einmal verlängern, um dann zu schauen, wie es weitergeht. Dafür brauchen wir aber eine deutliche Steigerung im Vergleich zur Leistung aus den beiden Spielen in Berlin. Wir hoffen jetzt auf eine volle Halle und die volle Unterstützung unserer Fans, um Spiel 3 zu gewinnen“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel.
Spiel 1 und Spiel 2 gingen letztlich klar an die Berliner, die vor allem in der Auftaktpartie eine immens starke Performance aufs Parkett der Max-Schmeling-Halle brachten. 105 Punkte, 28 Assists und ein zudem extrem gut verteiltes Scoring brachten ALBA den verdienten Sieg. In Spiel #2 zeigten die BMA365 Bamberg Baskets ein anderes Gesicht, hatten aber auch hier Probleme zum einen mit ihrer eigenen Treffsicherheit, dem auch in Spiel #2 starken Auftreten von ALBA sowie der im Vergleich zur Ulm-Serie nun auf dem Spielfeld erlaubten beziehungsweise verbotenen Spielweise. Während in der Ulm-Serie sehr viel Physis zugelassen wurde, war die Regelauslegung in den beiden Spielen in Berlin nun doch wieder eher sehr streng.
Zwei Spiele hintereinander verloren haben die BMA365 Bamberg Baskets in dieser Saison übrigens nur zwei Mal zuvor. Der Niederlage nach Verlängerung in Trier am 3. Spieltag folgte eine weitere beim Gastspiel in München und der am 14. Spieltag in Bonn folgte zuhause eine Pleite gegen Ludwigsburg. Drei Niederlagen in Serie haben die Bamberger in dieser Saison noch nie hinnehmen müssen.
Während die BMA365 Bamberg Baskets deutlich weniger Ballverluste in den ersten beiden Spielen hatten, unterstreichen die 21,5 Assists pro Spiel das ausgezeichnete Teamplay der Berliner. Bei den Wurfquoten hatten die Berliner in den beiden ersten Spielen aus allen Bereichen deutliche Vorteile. Vor allem bei den Dreiern lag ALBA um 14,5 Prozent besser. Während der regulären Saison hatten die Bamberger 37,4% ihrer Würfe von jenseits der 6,75-Meter-Linie getroffen (ALBA: 33,3%).
Auch in der anderen Serie zwischen dem FC Bayern München und den Telekom Baskets Bonn gab es bislang noch keinen Auswärtssieg und so führen auch hier die Münchner mit 2:0.
Basketball Bundesliga
BMA365 Bamberg Baskets verlieren Halbfinalauftakt in Berlin
Die BMA365 Bamberg Baskets haben Spiel 1 im Playoff-Halbfinale bei ALBA BERLIN verloren. Mit 86:105 (34:53) zogen die Bamberger am Samstagnachmittag in der Max-Schmeling-Halle am Ende den Kürzeren. Nach zuletzt zehn Siegen in Serie musste die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel damit wieder eine Niederlage hinnehmen.
Dabei war man gut in die Auftaktpartie der Halbfinal-Serie gestartet und hatte das erste Viertel mit 19:18 gewinnen können. In Viertel Nummer zwei ging dann jedoch so gut wie nichts mehr. Während man selbst nur 15 Zähler auf die Anzeigetafel brachte, gestattete man ALBA 35 Punkte und lag zur Pause bereits deutlich zurück. Auch im dritten Abschnitt konnte man den Spielfluss der Berliner nicht stoppen, die nochmals 30 Zähler erzielten und so kurz vor dem Start des Schlussabschnitts schon spielentscheidend mit 30 Punkten in Führung lagen.
Bester Werfer bei ALBA BERLIN war Jack Kayil mit 18 Punkten. Ibi Watson war Bambergs Topscorer mit 16 Zählern.
Der Spielverlauf
Beide Mannschaften legten munter los in diesem ersten Halbfinal-Match. Nachdem Jonas Mattisseck und Norris Agbakoko für die Hausherren erst einmal vorgelegt hatten (2:5/2.), zogen Ibi Watson und Richard Balint für die Bamberger nach. Cobe Williams war es dann, der mit einem Schnellangriff Coast-to-coast für die erste Bamberger Führung des Abends gesorgt hatte (9:7/4.). Demarcus Demonia flog zwei weitere Zähler per Alley Oop zum 11:7 ein, doch bereits in den folgenden Minuten hatte die Bamberger Verteidigung ihre Probleme mit dem Berliner Angriffsspiel. Vor allem Martin Hermannsson zog hier ein Foul nach dem nächsten und sein Team ging wieder in Führung (11:13/7.). Die Bamberger aber blieben dran und lagen nach Korberfolgen von Daniel Keppeler, Moritz Krimmer und Austin Crowley 50 Sekunden vor dem Ende des ersten Abschnitts mit 19:13 vorne. Ein Dreier von Moses Wood sowie ein Korbleger aus dem Fastbreak von Michael Rataj ließen die Bamberger Führung jedoch wieder auf einen einzigen Zähler schrumpfen (19:18).
Auch im zweiten Viertel agierten beide Teams auf Augenhöhe. Die Führung wechselte im zweiten Abschnitt nun zum insgesamt sieben Mal hin und her, nachdem Justin Bean den Führungstreffer von Ibi Watson zum 27:26 (13.) mit einem Korberfolg in der Bamberger Zone zur erneuten ALBA-Führung gekontert hatte. In diesem Moment riss nun jedoch der Faden im Bamberger Spiel komplett. Ein 25:4‑Run von ALBA in den folgenden 5:42 Minuten schraubte deren Führung auf 20 Zähler (31:51/19.). Während in dieser Phase beim Team aus Freak City so gut wie nichts funktionieren und auch in den Korb fallen wollte, spielten die Berliner ihre Würfe geduldig heraus und nutzten ihre Chancen eiskalt. Bereits zur Halbzeit konnten die Gastgeber 17 Assists (Bamberg 6) verzeichnen und ihrer Trefferquote aus dem Feld (20 aus 33) lag bei überragenden 61 Prozent (Bamberg 39%). Mit 15:35 mussten die Bamberger das zweite Viertel abgeben und lagen beim Gang in die Halbzeitpause mit 34:53 zurück.
„Wir waren nicht bereit für dieses Spiel“
Mit drei weiteren erfolgreichen Dreiern starteten die Berliner in die zweite Halbzeit und bauten ihren Vorsprung so weiter aus (36:62/22.). Während das Spiel der Hauptstädter auch weiterhin wie am Schnürchen funktionierte, tat sich das Team von Anton Gavel nach wie vor extrem schwer. Bambergs Head Coach versuchte zwar mit Wechseln und Auszeiten sein Team wieder in die Spur zu bringen, doch nach dem Dreier von Jack Kayil zum 44:75 (28.) erhöhte sich der Rückstand erstmals auf über 30 Zähler. Mit einem Drei-Punkte-Spiel war es dann erneut der 20-Jährige, der beim 44:78 (28.) für die höchste Berliner Führung des Abends und eine Vorentscheidung sorgte. 30:20 ging das dritte Viertel an die Berliner (54:83).
Doch auch wenn es aus Bamberger Sicht an diesem Nachmittag in der Hauptstadt nicht laufen wollte, aufgeben kam nicht in Frage und so bissen sich die Jungs um Kapitän Ibi Watson nochmals in die Partie hinein. Nach Dreiern von Zach Ensminger sowie zwei Distanz-Treffern von Adrian Petkovic hatte man den Rückstand bei noch knapp sechseinhalb Minuten Spielzeit auf 71:88 verkürzt. ALBA ließ sich aber nicht noch einmal in Bedrängnis bringen und hielt den Vorsprung nun immer so um die 20 Punkte. Mit dem insgesamt 16. Berliner Dreier (bei 37 Versuchen /43% – Bamberg 8 aus 26 /31%) knackte Malte Delow die Hundert-Punkte-Marke. Am Ende unterlagen die Bamberger in Spiel #1 der Serie mit 86:105. „Glückwunsch an Pedro Calles und sein Team zu diesem absolut verdienten Sieg. Wir haben heute im zweiten und dritten Viertel 65 ALBA-Punkte zugelassen – außerdem sind die 28 Berliner Assists auch deutlich zu viel. Wir waren nicht bereit für dieses Spiel“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel.
Nach den Bayern wurde auch Alba besiegt
Bamberg Baskets sind Pokalsieger
Die Sensation ist perfekt! Die BMA365 Bamberg Baskets haben den BBL Pokal gewonnen. Im Finale des BMW TOP FOUR bezwang das Team aus Freak City am Sonntagnachmittag im SAP Garden in München Alba Berlin mit 74:72 (36:37) und holte damit den insgesamt siebten Pokalsieg nach Bamberg.
Das Team von Head Coach Anton Gavel musste sich in die Partie hinein kämpfen. Nach der rundum überzeugenden Partie im Halbfinale gegen den FC Bayern München hatte man im Endspiel gegen die Albatrosse große Probleme beim Rebound. Die Hauptstädter gewann das Duell unter den Brettern mit 44:26 und hatten so am Ende 18 Würfe mehr aus dem Feld. Wie aber schon so oft in dieser Saison blieben die Bamberger sich und ihrem Gameplan treu, spielten sich aus so manch schwieriger Situation wieder heraus und hatten am Ende in diesem Pokalfinale knapp, aber verdient die Nase vorne und das, obwohl man allein an der Freiwurflinie bei einer Quote von nur 64% (21 von 33) ein Dutzend an Punkten liegen ließ.
Bester Werfer der Albatrosse war Malte Delow mit 17 Punkten. Ibi Watson (10), EJ Onu (12) und Demarcus Demonia (19) punkteten zweistellig für den neuen Pokalsieger. Bambergs Nummer 8 wurde zum wertvollsten Spieler des Endspiels gewählt.
Der Spielverlauf
Dass es in diesem Finale um jeden Zentimeter gehen würde, zeigte sich bereits nach 61 Sekunden, als Bambergs Head Coach Anton Gavel nach einem Block von EJ Onu seine Coaches Challenge beanspruchte. Die Schiedsrichter hatten auf Goaltending entschieden, doch nach Studie der Fernsehbilder wurden die Punkte für Berlin annulliert. Beide Mannschaften waren zu Beginn des Spiels gleichauf. Richard Balints Dreier brachte die BMA365 Bamberg Baskets zunächst in Front (5:4/2.), ehe Malte Delow ebenfalls per Dreier auf der Gegenseite die Albatrosse wieder in Führung warf (5:7/3.). Delow war in dieser Anfangsphase der gefährlichste Berliner und ALBA zog so etwas davon (5:12/5.). Die Bamberger aber blieben fokussiert und kamen durch Treffer von Daniel Keppeler und EJ Onu wieder auf 15:16 heran. Der Schlussspurt gehörte dann aber den Berlinern. Malte Delow netzte seine Zähler 10, 11 und 12 zum 15:19 ein, ehe Jack Kayil einen Bamberger Turnover auf der Gegenseite zum Viertelende mit einem weiteren Dreier zum 15:22 bestrafte.
Zu Beginn des zweiten Viertels verletzte sich dann auch noch Austin Crowley am linken Fuß und musste ausgewechselt werden. Die Bamberger zu diesem Zeitpunkt bereits mit fünf Ballverlusten und ALBA mit 9 Offensivrebounds, die man zu einer 17:26-Führung nutzen konnte. Anton Gavel zog die Bremse und nahm eine Auszeit. ALBA aber blieb tonangebend. Zudem hatten die Bamberger ab der 15. Minuten ein weiteres Problem, da Cobe Williams mit seinem dritten Foul erst einmal auf die Bank musste (22:29). Zumindest aber konnte Austin Crowley aufs Feld zurückkehren und gleich mit einem Dreier zum 25:29 (15.) einen wichtigen Treffer setzen. Demarcus Demonia brachte die Bamberger mit einem And-One auf 28:29 (17.) wieder heran und mit exakt diesem einen Punkt Rückstand ging es dann beim 36:37 auch in die Halbzeitpause.
„Wenn man schaut, wen wir alles ausgeschaltet haben“
Das Bamberger Spiel zu diesem Zeitpunkt wahrlich nicht gut, doch das Team kämpfte. Kapitän Ibi Watson brachte seine Mannschaft per Dreier beim 39:37 wieder in Führung, Alba konterte aber sofort (39:41) und blieb nun wieder stets leicht in Führung, auch obwohl Noris Agbakoko ab der 24. Minute mit vier Fouls belastet, mehr von der Bank aus zuschauen musste. Die Berliner aber auch weiterhin stark unter den Brettern und dank ihrer zweiten in der Lage, sich abermals etwas abzusetzen (45:53/29.). Cobe Williams und Demarcus Demonia hielten offensiv hier aber dagegen und so ging es beim Stand von 52:58 in die letzten zehn Minuten.
ALBA zog gleich zu Beginn des vierten Abschnitts wieder auf acht Punkte davon, doch Moritz Krimmer traf aus der Distanz und verkürzte wieder auf 55:60 (32.). Zwei weitere Drei von Richard Balint und von EJ Onu rüttelten die Bamberger Fankurve wieder richtig wach und auf einmal konnte man den es wieder spüren: dieses unfassbare Vertrauen, es als Mannschaft doch irgendwie richten zu können. 5:52 Minuten vor dem Ende waren die rund 1.000 Bamberger Fans im erneut ausverkauften SAP Garden völlig aus dem Häuschen, als EJ Onu den Ball zum 66:62 in den Korb hämmerte. Nach Pedro Calles Auszeit kamen die Berliner doch noch einmal bärenstark zurück. 3:35 Minuten vor dem Ende traf Jonas Mattisseck aus der Ecke für drei und ALBA führte plötzlich wieder (66:69). Demarcus Demonia antwortete mit einem Dreier auf der Gegenseite, doch Berlins Kapitän hatte noch einen weiteren Dreier aus der Ecke im Köcher (69:72/39.). Das sollten aber die letzten Berliner Punkte gewesen sein. Cobe Williams traf einen Freiwurf (70:72). Im Anschluss stoppte man den Berliner Angriff und Ibi Watson glich 81 Sekunden vor dem Ende zum 72:72 aus. Es folgten Ballverluste hüben und drüben. 31 Sekunden vor dem Ende verwarf dann Jonas Mattisseck. Zach Ensminger sicherte den Rebound und seinen <Sekunden vor dem Ende traf Demarcus Demonia zum 74:72. Der letzte Wurf des Spiels von Jack Kayil wurde von Austin Crowley geblockt und die Party im Bamberger Fanblock zum BBL-Pokalsieg 2026 konnte beginnen!
„Glückwunsch an unsere Spieler zu diesem Pokalsieg. Das ist ein unglaublicher Erfolg für uns. Wir haben heute die Rebounds klar verloren, was uns sehr wehgetan hat wie schon die Spiele zuvor. Wir hatten deutlich weniger Würfe als die Berliner und konnten dann erst im letzten Viertel in Führung gehen. Natürlich gehört auch ein bisschen Glück dazu, dass man am Ende dann so ein Spiel auch gewinnt, aber wir können sehr stolz auf unsere Truppe sein“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Wenn man schaut, wen wir alles ausgeschaltet haben – zunächst eine EuroCup-Mannschaft, dann den aktuellen BBL-Tabellenführer, gefolgt von einer Champions League Mannschaft mit Heidelberg, das EuroLeague-Team der Bayern und jetzt mit ALBA ein weiteres Champions League-Team – das sind schon Kaliber, zu denen wir eigentlich nicht zählen. Umso schöner ist es, dass wir das geschafft haben, dass die Jungs daran geglaubt haben und jetzt sind wir einfach nur unheimlich glücklich.”
BBL-Pokal-Top Four
BMA365 Bamberg Baskets treffen auf die Bayern
Der Gegner der BMA365 Bamberg Baskets für das Halbfinale beim TOP FOUR im Februar 2026 steht fest. Wie die Auslosung im Anschluss an die letzte Viertelfinal-Partie zwischen ALBA BERLIN und Science City Jena am Montagabend ergab, trifft das Team von Head Coach Anton Gavel in der Pokal-Vorschlussrunde auf den FC Bayern München Basketball.
Rapper Jalil Berkholz fungierte als Losfee bei der Auslosung und zog die Bamberger Kugel als zweite nach der des FC Bayern. Wo das TOP FOUR am Wochenende des 21. und 22. Februar 2026 ausgetragen werden wird, steht noch nicht hundertprozentig fest. Im Anschluss an das vierteljährliche Treffen der Klubs im Oktober, bei dem auch das Thema TOP FOUR diskutiert worden war, bestätigte der Geschäftsführer er easyCredit BBL Dr. Stefan Holz der SPORT BILD gegenüber, dass es von Seiten der Klubs einen klaren Wunsch gäbe, das Turnier in München austragen zu wollen. Die definitive Bekanntgabe des Austragungsorts, so der Liga-Boss bei der Auslosung, werde man in den kommenden Tagen bekanntgeben.
Die beiden Halbfinalpaarungen am 21. Februar 2026:
FC Bayern München Basketball vs. BMA365 Bamberg Baskets
ALBA BERLIN vs. EWE Baskets Oldenburg
Das Endspiel um den BBL-Pokal findet dann am 22. Februar 2026 statt.
Basketball
Bamberg Baskets gelingt Hattrick gegen Alba Berlin nicht
Nach den beiden Heimsiegen gegen ALBA in Bundesliga und BBL-Pokal haben die Bamberg Baskets das dritte Aufeinandertreffen mit den Berlinern in dieser Saison verloren. In der Partie des 22. Spieltags in der Bundesliga unterlag das Team von Head Coach Anton Gavel am Montagabend in der Uber Arena bei den Albatrossen mit 77:86 (34:39).
Die 7.631 Zuschauer sahen über weite Strecken eine Partie zweier Teams auf Augenhöhe. Erst gegen Mitte des letzten Viertels konnte das EuroLeague-Team aus der Bundeshauptstadt seinen Vorsprung behaupten und letztlich von der im Vergleich schwächeren Feldwurfquote der Bamberger profitieren.
Erfolgreichster Punktesammler im Team aus Freak City war KeyShawn Feazell mit 18 Zählern. Topscorer der Albatrosse war Matt Thomas mit 14 Punkten.
Gut eingestellt und hoch fokussiert begannen die Bamberger das Gastspiel in der Hauptstadt. Immer wieder suchte das Team von Head Coach Anton Gavel in der Anfangsphase den Weg unter den Korb, wo man in Person von Filip Stanić nahezu spielerisch erfolgreich abschließen konnte (6:2/2.). Die Bedeutung dieses Spiels und der damit verbundenen Chance, in der Tabelle einen Sprung nach oben zu machen, sorgte jedoch ganz offensichtlich bei beiden Mannschaften für ordentlich Nervosität und so hatten beide Teams nach dem ersten Viertel bereits je sechs Ballverluste auf ihrem Konto. Nach dem Drei-Punkt-Spiel von Ibi Watson (9:2/4.) wurden die Albatrosse zur Mitte des ersten Abschnitts nun stärker. Der Dreier von Matt Thomas sowie ein erfolgreicher Korbleger von Justin Bean brachten die Hausherren erstmals in Führung (10:11/6.), die ihren Vorsprung mit einem 11:0‑Lauf gar bis auf 10:15 (7.) ausbauen konnten. Die Bamberger ließen sich aber dennoch nicht aus dem Konzept bringen und verkürzten bis zum Ende des ersten Abschnitts wieder auf 16:18.
Das zweite Viertel war gerade einmal 80 Sekunden alt, als KeyShawn Feazell mit dem ersten Bamberger Dreier des Abends die Führung wieder zurückholte (21:20/12.). Die Berliner suchten nun verstärkt den Weg in die Zone. Immer wieder cuttete man erfolgreich zum Korb und nach einem 7:0‑Run zum 21:27 (25.) zog Bambergs Head Coach Anton Gavel in Form einer Auszeit erst einmal die Bremse. Sein Team hatte die Ansage in der 60-sekündigen Unterbrechung ganz offensichtlich verstanden und ging wenig später durch den Dreier von Noah Locke wieder in Führung (30:29/18.). Einer der schönsten Bamberger Angriffe des gesamten Spiels zwang ALBAs Cheftrainer dann zu einer Auszeit. Ronaldo Segu hatte sich in die Berliner Zone bis unter den Korb durchgespielt. Anstelle jedoch selbst abzuschließen, steckte er den Ball durch zu KeyShawn Feazell, der zwischen zwei Berlinern den Ball zum 32:29 im Korb unterbringen konnte. Hatten die Berliner bis hierhin nur einen ihrer acht Versuche von jenseits der 6,75-Meter-Linie getroffen, machten es Mattisseck und Hermannsson nun besser und ALBA lag wieder vorne (32:35/19.) Ein weiterer Distanzwurf von Yanni Wetzell sorgte drei Sekunden vor der Halbzeitsirene für den 34:39 Pausenstand.
„Wenn wir dann auch noch von außen nichts treffen, können wir in Berlin nicht gewinnen”
Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit war es kein hochklassiges Spiel. Beide Teams weiter mit vielen Fehlern, aber auch mit großem Kampf. ALBA in dieser Phase jedoch häufig einen winzigen Tick schneller und so konnten die Berliner ihre Pausenführung zunächst einmal behaupten (39:43/22.). William McDowell-White und Justin Bean packten dann jedoch nochmals fünf Punkte drauf und es folgte eine weitere Bamberger Auszeit (39:48/24.). Diesmal aber ließen die Gastgeber zunächst keinen Bamberger Konter zu und ALBA hatte nach dem Korbleger von Tim Schneider beim 44:55 (26.) seine höchste Führung des gesamten Spiels. Entschieden war das Spiel aber noch lange nicht, denn Anton Gavels Team gab noch einmal alles. Nach dem Korbleger von Kyle Lofton zum 54:58 war man 109 Sekunden vor Ende des dritten Viertels wieder im Spiel. Der Dreier von Ibi Watson zum Ende des Abschnitts verkürzte den Rückstand gar auf nur noch drei Zähler (59:62).
Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts kamen die Bamberger durch den Dunk von KeyShawn Feazell noch weiter heran (61:62/31.) Beide Mannschaften aber auch weiterhin mit wenig Wurfglück aus der Distanz. Die Berliner jedoch immer wieder über Offensiv-Rebounds erfolgreich (64:68/34.) und hier nun mit dem wahrscheinlich vorentscheidenden Zwischenspurt. Ein 7:0‑Lauf bescherte ALBA 4:11 Minuten vor dem Ende erneut eine 11 Punkte-Führung (64:75). Abermals versuchten die Baskets alles, doch der Korbleger von William McDowell-White zum 73:82 bei nur noch 48 Sekunden Restspielzeit bedeutete die Entscheidung. „Glückwunsch an Israel González und sein Team zum Sieg. Wir hatten heute im ersten und dritten Viertel eine Phase, wo wir Fouls zu geben hatten, diese aber nicht genutzt haben und so zwei Läufe von ALBA nicht unterbinden konnten. Dazu haben wir den einen oder anderen Offensivrebound zugelassen und unsere Ballverluste waren auch kontraproduktiv. Wenn wir dann auch noch von außen nichts treffen, können wir in Berlin nicht gewinnen”, resümierte Anton Gavel, der Head Coach der Bamberg Baskets.
Basketball
Bamberg Baskets beginnen Roadtrip in Berlin
14 Tage nach dem Pokal-Wochenende und der daran anschließenden Länderspielpause in der easyCredit Basketball Bundesliga starten die Bamberg Baskets nun wieder voll durch. Für die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel stehen in den nächsten acht Tagen gleich vier Partien auf dem Programm, zunächst am morgigen Montag bei Alba Berlin.
Vor den beiden Heimspielen gegen Frankfurt sowie gegen den FC Bayern München geht es für die Bamberger von Sonntag an erst einmal auf die Reise. Erste Station ist die Bundeshauptstadt, wo man am Montagabend um 20:00 Uhr in der Uber Arena zu Gast bei Alba Berlin sein wird. Nach dem Spiel bei den Albatrossen reist man von Berlin aus dann weiter nach Warschau, wo es am Mittwoch um 18:00 Uhr im Hinspiel des Playoff-Viertelfinales der European North Basketball League darum geht, bei Dziki Warschau eine gute Ausgangssituation für das Rückspiel zwei Wochen später in Bamberg zu erzielen.
Los geht es für die Bamberg Baskets zunächst in Berlin. Die eigentlich für den gestrigen Samstag angesetzte Partie bei ALBA wurde aufgrund der EuroLeague-Partie der Berliner am Freitagabend bei Anadolu Efes Istanbul gleich zweimal verschoben. Tip-Off in der Uber Arena ist nun am Montagabend um 20:00 Uhr.
„Auch wenn wir in dieser Saison schon zweimal gegen die Berliner gewonnen haben, dürfen wir sie natürlich nicht unterschätzen. Zuhause spielen sie definitiv stärker und haben jetzt erst in dieser Woche nochmals nachverpflichtet, um ihren Kader nochmals tiefer zu machen“, so der Mannschaftskapitän der Bamberg Baskets, Karsten Tadda. „Unsere Trainer haben uns allerdings gut eingestellt und wir werden gut vorbereitet zum Auswärtsspiel nach Berlin fahren.“
Bamberg gewann im Pokal und in der Liga zuhause
Mit zwei Siegen aus den beiden letzten Partien vor der Länderspielpause gegen Hamburg (92:77) und in Rostock (78:71) haben die Berliner etwas an Fahrt aufgenommen und stehen mit einer Bilanz von neun Siegen und zehn Niederlagen auf Tabellenposition elf. Nach wie vor befinden sich gefühlt alle BBL-Teams im Kampf um die Playoff-Plätze, denn zwischen dem auf Rang vier stehenden Team von RASTA Vechta (elf Siege) und den auf Position fünfzehn rangierenden Telekom Baskets Bonn (acht Siege) liegen alle Mannschaften extrem eng beieinander. Personell hat man in Berlin nochmals nachgebessert. Nach der Verpflichtung von Big Man Michael Kessens Mitte Januar (gewann 2023 zusammen mit Karsten Tadda in Bonn die Basketball Champions League) gaben die Albatrosse am Donnerstag die Verpflichtung von Robert Baker II bekannt. Der 26-Jährige kommt vom Farmteam der Orlando Magic und war zuletzt noch mit Team USA bei den FIBA AmeriCup Qualifiers im Einsatz. Beim 72:71-Sieg der US-Amerikaner gegen Puerto Rico steuerte der 2,08-Meter-Mann 6 Punkte und 8 Rebounds bei. Beim 105:83-Sieg am Montag auf den Bahamas waren es 10 Punkte, 11 Rebounds sowie sieben geblockte Würfe.
Sowohl im Pokal als auch in der BBL standen sich beide Teams in dieser Saison schon einmal gegenüber. Beide Spiele fanden in Freak City statt und in beiden Spielen siegten die Bamberger. Nachdem man Anfang November zunächst im Ligaspiel mit 87:82 das bessere Ende für sich hatte, gewann man Anfang Dezember auch im Viertelfinale des BBL-Pokals mit 80:67.
Die auffälligsten Akteure im Ligaspiel waren Berlins Martin Hermannsson mit 28 Punkten und Bambergs Ibi Watson mit 23 Zählern.
Im Pokal-Viertelfinale traf Matt Thomas mit 15 Punkten am besten für ALBA. Großen Anteil am Top Four-Einzug der Bamberg Baskets hatten Ronaldo Segu mit 16 Punkten, 6 Rebounds und 8 Assists sowie Filip Stanić mit 12 Punkten und 11 Rebounds.