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Alba Berlin

BBL-Pokal-Top Four

BMA365 Bam­berg Bas­kets tref­fen auf die Bayern

Der Geg­ner der BMA365 Bam­berg Bas­kets für das Halb­fi­na­le beim TOP FOUR im Febru­ar 2026 steht fest. Wie die Aus­lo­sung im Anschluss an die letz­te Vier­tel­fi­nal-Par­tie zwi­schen ALBA BERLIN und Sci­ence City Jena am Mon­tag­abend ergab, trifft das Team von Head Coach Anton Gavel in der Pokal-Vor­schluss­run­de auf den FC Bay­ern Mün­chen Basketball.

Rap­per Jalil Berk­holz fun­gier­te als Los­fee bei der Aus­lo­sung und zog die Bam­ber­ger Kugel als zwei­te nach der des FC Bay­ern. Wo das TOP FOUR am Wochen­en­de des 21. und 22. Febru­ar 2026 aus­ge­tra­gen wer­den wird, steht noch nicht hun­dert­pro­zen­tig fest. Im Anschluss an das vier­tel­jähr­li­che Tref­fen der Klubs im Okto­ber, bei dem auch das The­ma TOP FOUR dis­ku­tiert wor­den war, bestä­tig­te der Geschäfts­füh­rer er easy­Cre­dit BBL Dr. Ste­fan Holz der SPORT BILD gegen­über, dass es von Sei­ten der Klubs einen kla­ren Wunsch gäbe, das Tur­nier in Mün­chen aus­tra­gen zu wol­len. Die defi­ni­ti­ve Bekannt­ga­be des Aus­tra­gungs­orts, so der Liga-Boss bei der Aus­lo­sung, wer­de man in den kom­men­den Tagen bekanntgeben.


Die bei­den Halb­fi­nal­paa­run­gen am 21. Febru­ar 2026:

FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball vs. BMA365 Bam­berg Baskets

ALBA BERLIN vs. EWE Bas­kets Oldenburg

Das End­spiel um den BBL-Pokal fin­det dann am 22. Febru­ar 2026 statt.

Bas­ket­ball

Bam­berg Bas­kets gelingt Hat­trick gegen Alba Ber­lin nicht

Nach den bei­den Heim­sie­gen gegen ALBA in Bun­des­li­ga und BBL-Pokal haben die Bam­berg Bas­kets das drit­te Auf­ein­an­der­tref­fen mit den Ber­li­nern in die­ser Sai­son ver­lo­ren. In der Par­tie des 22. Spiel­tags in der Bun­des­li­ga unter­lag das Team von Head Coach Anton Gavel am Mon­tag­abend in der Uber Are­na bei den Alba­tros­sen mit 77:86 (34:39).

Die 7.631 Zuschau­er sahen über wei­te Stre­cken eine Par­tie zwei­er Teams auf Augen­hö­he. Erst gegen Mit­te des letz­ten Vier­tels konn­te das Euro­Le­ague-Team aus der Bun­des­haupt­stadt sei­nen Vor­sprung behaup­ten und letzt­lich von der im Ver­gleich schwä­che­ren Feld­wurf­quo­te der Bam­ber­ger profitieren. 

Erfolg­reichs­ter Punk­te­samm­ler im Team aus Freak City war KeyShawn Fea­zell mit 18 Zäh­lern. Tops­corer der Alba­tros­se war Matt Tho­mas mit 14 Punkten.

Gut ein­ge­stellt und hoch fokus­siert began­nen die Bam­ber­ger das Gast­spiel in der Haupt­stadt. Immer wie­der such­te das Team von Head Coach Anton Gavel in der Anfangs­pha­se den Weg unter den Korb, wo man in Per­son von Filip Sta­nić nahe­zu spie­le­risch erfolg­reich abschlie­ßen konn­te (6:2/2.). Die Bedeu­tung die­ses Spiels und der damit ver­bun­de­nen Chan­ce, in der Tabel­le einen Sprung nach oben zu machen, sorg­te jedoch ganz offen­sicht­lich bei bei­den Mann­schaf­ten für ordent­lich Ner­vo­si­tät und so hat­ten bei­de Teams nach dem ers­ten Vier­tel bereits je sechs Ball­ver­lus­te auf ihrem Kon­to. Nach dem Drei-Punkt-Spiel von Ibi Wat­son (9:2/4.) wur­den die Alba­tros­se zur Mit­te des ers­ten Abschnitts nun stär­ker. Der Drei­er von Matt Tho­mas sowie ein erfolg­rei­cher Korb­le­ger von Jus­tin Bean brach­ten die Haus­her­ren erst­mals in Füh­rung (10:11/6.), die ihren Vor­sprung mit einem 11:0‑Lauf gar bis auf 10:15 (7.) aus­bau­en konn­ten. Die Bam­ber­ger lie­ßen sich aber den­noch nicht aus dem Kon­zept brin­gen und ver­kürz­ten bis zum Ende des ers­ten Abschnitts wie­der auf 16:18.

Das zwei­te Vier­tel war gera­de ein­mal 80 Sekun­den alt, als KeyShawn Fea­zell mit dem ers­ten Bam­ber­ger Drei­er des Abends die Füh­rung wie­der zurück­hol­te (21:20/12.). Die Ber­li­ner such­ten nun ver­stärkt den Weg in die Zone. Immer wie­der cut­te­te man erfolg­reich zum Korb und nach einem 7:0‑Run zum 21:27 (25.) zog Bam­bergs Head Coach Anton Gavel in Form einer Aus­zeit erst ein­mal die Brem­se. Sein Team hat­te die Ansa­ge in der 60-sekün­di­gen Unter­bre­chung ganz offen­sicht­lich ver­stan­den und ging wenig spä­ter durch den Drei­er von Noah Locke wie­der in Füh­rung (30:29/18.). Einer der schöns­ten Bam­ber­ger Angrif­fe des gesam­ten Spiels zwang ALBAs Chef­trai­ner dann zu einer Aus­zeit. Ronal­do Segu hat­te sich in die Ber­li­ner Zone bis unter den Korb durch­ge­spielt. Anstel­le jedoch selbst abzu­schlie­ßen, steck­te er den Ball durch zu KeyShawn Fea­zell, der zwi­schen zwei Ber­li­nern den Ball zum 32:29 im Korb unter­brin­gen konn­te. Hat­ten die Ber­li­ner bis hier­hin nur einen ihrer acht Ver­su­che von jen­seits der 6,75-Meter-Linie getrof­fen, mach­ten es Mat­tiss­eck und Her­manns­son nun bes­ser und ALBA lag wie­der vor­ne (32:35/19.) Ein wei­te­rer Distanz­wurf von Yan­ni Wet­zell sorg­te drei Sekun­den vor der Halb­zeit­si­re­ne für den 34:39 Pausenstand.


„Wenn wir dann auch noch von außen nichts tref­fen, kön­nen wir in Ber­lin nicht gewinnen”

Auch zu Beginn der zwei­ten Halb­zeit war es kein hoch­klas­si­ges Spiel. Bei­de Teams wei­ter mit vie­len Feh­lern, aber auch mit gro­ßem Kampf. ALBA in die­ser Pha­se jedoch häu­fig einen win­zi­gen Tick schnel­ler und so konn­ten die Ber­li­ner ihre Pau­sen­füh­rung zunächst ein­mal behaup­ten (39:43/22.). Wil­liam McDo­well-White und Jus­tin Bean pack­ten dann jedoch noch­mals fünf Punk­te drauf und es folg­te eine wei­te­re Bam­ber­ger Aus­zeit (39:48/24.). Dies­mal aber lie­ßen die Gast­ge­ber zunächst kei­nen Bam­ber­ger Kon­ter zu und ALBA hat­te nach dem Korb­le­ger von Tim Schnei­der beim 44:55 (26.) sei­ne höchs­te Füh­rung des gesam­ten Spiels. Ent­schie­den war das Spiel aber noch lan­ge nicht, denn Anton Gavels Team gab noch ein­mal alles. Nach dem Korb­le­ger von Kyle Lof­ton zum 54:58 war man 109 Sekun­den vor Ende des drit­ten Vier­tels wie­der im Spiel. Der Drei­er von Ibi Wat­son zum Ende des Abschnitts ver­kürz­te den Rück­stand gar auf nur noch drei Zäh­ler (59:62).

Gleich zu Beginn des Schluss­ab­schnitts kamen die Bam­ber­ger durch den Dunk von KeyShawn Fea­zell noch wei­ter her­an (61:62/31.) Bei­de Mann­schaf­ten aber auch wei­ter­hin mit wenig Wurf­glück aus der Distanz. Die Ber­li­ner jedoch immer wie­der über Offen­siv-Rebounds erfolg­reich (64:68/34.) und hier nun mit dem wahr­schein­lich vor­ent­schei­den­den Zwi­schen­spurt. Ein 7:0‑Lauf bescher­te ALBA 4:11 Minu­ten vor dem Ende erneut eine 11 Punk­te-Füh­rung (64:75). Aber­mals ver­such­ten die Bas­kets alles, doch der Korb­le­ger von Wil­liam McDo­well-White zum 73:82 bei nur noch 48 Sekun­den Rest­spiel­zeit bedeu­te­te die Ent­schei­dung. „Glück­wunsch an Isra­el Gon­zá­lez und sein Team zum Sieg. Wir hat­ten heu­te im ers­ten und drit­ten Vier­tel eine Pha­se, wo wir Fouls zu geben hat­ten, die­se aber nicht genutzt haben und so zwei Läu­fe von ALBA nicht unter­bin­den konn­ten. Dazu haben wir den einen oder ande­ren Offen­siv­re­bound zuge­las­sen und unse­re Ball­ver­lus­te waren auch kon­tra­pro­duk­tiv. Wenn wir dann auch noch von außen nichts tref­fen, kön­nen wir in Ber­lin nicht gewin­nen”, resü­mier­te Anton Gavel, der Head Coach der Bam­berg Baskets.

Bas­ket­ball

Bam­berg Bas­kets begin­nen Road­trip in Berlin

14 Tage nach dem Pokal-Wochen­en­de und der dar­an anschlie­ßen­den Län­der­spiel­pau­se in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga star­ten die Bam­berg Bas­kets nun wie­der voll durch. Für die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel ste­hen in den nächs­ten acht Tagen gleich vier Par­tien auf dem Pro­gramm, zunächst am mor­gi­gen Mon­tag bei Alba Berlin.

Vor den bei­den Heim­spie­len gegen Frank­furt sowie gegen den FC Bay­ern Mün­chen geht es für die Bam­ber­ger von Sonn­tag an erst ein­mal auf die Rei­se. Ers­te Sta­ti­on ist die Bun­des­haupt­stadt, wo man am Mon­tag­abend um 20:00 Uhr in der Uber Are­na zu Gast bei Alba Ber­lin sein wird. Nach dem Spiel bei den Alba­tros­sen reist man von Ber­lin aus dann wei­ter nach War­schau, wo es am Mitt­woch um 18:00 Uhr im Hin­spiel des Play­off-Vier­tel­fi­na­les der Euro­pean North Bas­ket­ball League dar­um geht, bei Dzi­ki War­schau eine gute Aus­gangs­si­tua­ti­on für das Rück­spiel zwei Wochen spä­ter in Bam­berg zu erzielen.

Los geht es für die Bam­berg Bas­kets zunächst in Ber­lin. Die eigent­lich für den gest­ri­gen Sams­tag ange­setz­te Par­tie bei ALBA wur­de auf­grund der Euro­Le­ague-Par­tie der Ber­li­ner am Frei­tag­abend bei Ana­do­lu Efes Istan­bul gleich zwei­mal ver­scho­ben. Tip-Off in der Uber Are­na ist nun am Mon­tag­abend um 20:00 Uhr.

„Auch wenn wir in die­ser Sai­son schon zwei­mal gegen die Ber­li­ner gewon­nen haben, dür­fen wir sie natür­lich nicht unter­schät­zen. Zuhau­se spie­len sie defi­ni­tiv stär­ker und haben jetzt erst in die­ser Woche noch­mals nach­ver­pflich­tet, um ihren Kader noch­mals tie­fer zu machen“, so der Mann­schafts­ka­pi­tän der Bam­berg Bas­kets, Kars­ten Tad­da. „Unse­re Trai­ner haben uns aller­dings gut ein­ge­stellt und wir wer­den gut vor­be­rei­tet zum Aus­wärts­spiel nach Ber­lin fahren.“


Bam­berg gewann im Pokal und in der Liga zuhause

Mit zwei Sie­gen aus den bei­den letz­ten Par­tien vor der Län­der­spiel­pau­se gegen Ham­burg (92:77) und in Ros­tock (78:71) haben die Ber­li­ner etwas an Fahrt auf­ge­nom­men und ste­hen mit einer Bilanz von neun Sie­gen und zehn Nie­der­la­gen auf Tabel­len­po­si­ti­on elf. Nach wie vor befin­den sich gefühlt alle BBL-Teams im Kampf um die Play­off-Plät­ze, denn zwi­schen dem auf Rang vier ste­hen­den Team von RASTA Vech­ta (elf Sie­ge) und den auf Posi­ti­on fünf­zehn ran­gie­ren­den Tele­kom Bas­kets Bonn (acht Sie­ge) lie­gen alle Mann­schaf­ten extrem eng bei­ein­an­der. Per­so­nell hat man in Ber­lin noch­mals nach­ge­bes­sert. Nach der Ver­pflich­tung von Big Man Micha­el Kes­sens Mit­te Janu­ar (gewann 2023 zusam­men mit Kars­ten Tad­da in Bonn die Bas­ket­ball Cham­pi­ons League) gaben die Alba­tros­se am Don­ners­tag die Ver­pflich­tung von Robert Bak­er II bekannt. Der 26-Jäh­ri­ge kommt vom Farm­team der Orlan­do Magic und war zuletzt noch mit Team USA bei den FIBA Ame­ri­Cup Qua­li­fiers im Ein­satz. Beim 72:71-Sieg der US-Ame­ri­ka­ner gegen Puer­to Rico steu­er­te der 2,08-Meter-Mann 6 Punk­te und 8 Rebounds bei. Beim 105:83-Sieg am Mon­tag auf den Baha­mas waren es 10 Punk­te, 11 Rebounds sowie sie­ben geblock­te Würfe.

Sowohl im Pokal als auch in der BBL stan­den sich bei­de Teams in die­ser Sai­son schon ein­mal gegen­über. Bei­de Spie­le fan­den in Freak City statt und in bei­den Spie­len sieg­ten die Bam­ber­ger. Nach­dem man Anfang Novem­ber zunächst im Liga­spiel mit 87:82 das bes­se­re Ende für sich hat­te, gewann man Anfang Dezem­ber auch im Vier­tel­fi­na­le des BBL-Pokals mit 80:67.

Die auf­fäl­ligs­ten Akteu­re im Liga­spiel waren Ber­lins Mar­tin Her­manns­son mit 28 Punk­ten und Bam­bergs Ibi Wat­son mit 23 Zählern.

Im Pokal-Vier­tel­fi­na­le traf Matt Tho­mas mit 15 Punk­ten am bes­ten für ALBA. Gro­ßen Anteil am Top Four-Ein­zug der Bam­berg Bas­kets hat­ten Ronal­do Segu mit 16 Punk­ten, 6 Rebounds und 8 Assists sowie Filip Sta­nić mit 12 Punk­ten und 11 Rebounds.

Bam­berg Bas­kets besie­gen Alba Berlin

Ein­zug ins Top Four des BBL-Pokals

Die Bam­berg Bas­kets ste­hen im Top Four des BBL-Pokals! In der mit 5.700 Zuschau­ern aus­ver­kauf­ten Bro­se Are­na besieg­te die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel am Sonn­tag­abend im Vier­tel­fi­na­le den elf­ma­li­gen Cup-Gewin­ner aus der Bun­des­haupt­stadt und mach­te so ihrem Spitz­na­men als „Albak­il­ler“ ein­mal mehr alle Ehre.

Gut einen Monat nach­dem die Bam­berg Bas­kets in der Bun­des­li­ga­par­tie Alba Ber­lin in Freak City bereits bezwin­gen konn­ten, sieg­ten die Bam­ber­ger mit 80:67 (35:36) auch im Pokal­wett­be­werb und zogen so ins Halb­fi­na­le ein.

Aus einer star­ken Bam­ber­ger Mann­schaft rag­ten Ronal­do Segu (16 Punk­te, 8 Assists), MaCio Teague (15 Punk­te) und Filip Sta­nić (12 Punk­te, 11 Rebounds) her­aus. Bes­ter Wer­fer der Ber­li­ner war Matt Tho­mas mit 15 Zählern.

Eben­falls qua­li­fi­ziert für das Top Four sind der Syn­tai­nics MBC und die Sky­li­ners Frank­furt. Der letz­te Teil­neh­mer wird am Mon­tag­abend in der Par­tie zwi­schen dem FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball und Ras­ta Vech­ta ermit­telt. Wäh­rend mit dem Wochen­en­de um den 15./16. Febru­ar 2025 der Ter­min für das Top Four bereits fixiert wur­de, steht der Aus­tra­gungs­ort für das Final­tur­nier noch nicht fest.

Unter den Augen der bei­den 3x3-Olym­pia­sie­ge­rin­nen Sven­ja Brunck­horst und Son­ja Greinacher ent­wi­ckel­te sich von Beginn an ein tol­ler Pokal­fight zwi­schen bei­den Mann­schaf­ten. Den ers­ten erfolg­rei­chen Drei­er der Par­tie von Bran­don Hor­vath kon­ter­ten die Alba­tros­se blitz­schnell (3:6/2.). Von Beginn an aber prä­sen­tier­ten sich die Bas­kets an bei­den Enden des Fel­des höchst­kon­zen­triert. Wäh­rend man es in der Ver­tei­di­gung als Team sehr gut ver­stand, gemein­schaft­lich den nahe­zu in Best­be­set­zung ange­tre­te­nen Ber­li­nern das Leben schwer zu machen, erspiel­te man sich im Angriff gedul­dig gute Mög­lich­kei­ten und nutz­te die­se zu einer 16:11 Füh­rung (7.). Die Aus­zeit von Isra­el Gon­za­lez ver­puff­te zunächst, denn Moritz Krim­mer per Drei­er und Kyle Lof­ton mit Korb­le­ger sorg­ten bereits im ers­ten Vier­tel für einen zwei­stel­li­gen Bam­ber­ger Vor­sprung (21:11/9.), an dem auch Ibi Wat­son mit allein 9 Punk­ten im ers­ten Vier­tel gro­ßen Anteil hat­te. Unnö­ti­ge Ball­ver­lus­te lie­ßen den Vor­sprung bis zum Ende des Vier­tels jedoch wie­der auf 21:16 schrumpfen.

Gleich mit zwei erfolg­rei­chen Drei­ern von KeyShawn Fea­zell star­te­ten die Bas­kets in den zwei­ten Abschnitt und konn­ten sich so wie­der etwas abset­zen (27:18/12.). Nun aber lie­ßen die Tref­fer­quo­ten auf Sei­ten der Bas­kets etwas nach. Die Ber­li­ner schnapp­ten sich die Rebounds (15 Rebounds allein im 2. Vier­tel) und über 29:25 führ­te Matt Tho­mas (9 Punk­te im 2. Vier­tel) ALBA wie­der her­an (33:32/17.). 81 Sekun­den vor der Halb­zeit­si­re­ne war es dann Yan­ni Wet­zell, der die Gäs­te wie­der in Füh­rung warf. Das 35:36 war auch der Halbzeitstand.

„Sol­che Ener­gie­leis­tun­gen müs­sen wir jetzt kon­ti­nu­ier­lich bringen“

Auch nach dem Sei­ten­wech­sel blieb es zunächst knapp und aus­ge­gli­chen. Das 44:44 (25.) ver­wan­del­ten die Ber­li­ner dann jedoch in nur 90 Sekun­den zu einer 46:51 Füh­rung (26.). Tono Gavel reagier­te, nahm eine Aus­zeit und brach­te sein Team sofort wie­der in die Spur. 2:48 Minu­ten spä­ter war es dann näm­lich Gäs­te Coach Gon­za­lez, der nach einem 11:0‑Run der Bam­ber­ger sei­ner­seits eine Aus­zeit neh­men muss­te (57:51/29.). Die BROSE ARENA tob­te und so war es wenig ver­wun­der­lich, dass das Freak-O-Meter in die­sem Moment mit 101,9 Dezi­bel gar einen neu­en Laut­stär­ke­re­kord in der Hal­le aus­spuck­te. Die Bas­kets lie­ßen sich nun von der unfass­ba­ren Stim­mung in der Are­na tra­gen und ent­schie­den die drit­ten zehn Minu­ten mit 27:17 für sich. 12 sei­ner ins­ge­samt 15 Punk­te sam­mel­te MaCio Teague in die­sem Vier­tel, an des­sem Ende die Bam­ber­ger mit 62:53 die Nase vor­ne hatten.

Bam­berg blieb fokus­siert, vor allem in der Ver­tei­di­gung und spiel­te sein Spiel. Zudem sah man nicht nur einem vor­bild­lich kämp­fen­den Moritz Krim­mer den unbän­di­gen Sie­ges­wil­len an. Das gesam­te Team half zusam­men und setz­te sich so im Anschluss an die Aus­zeit von Tono Gavel in der 26. Minu­te mit einem 30:9‑Run in knapp neun Minu­ten Spiel­zeit bis auf 76:60 (35.) ab. Die­se Füh­rung lie­ßen sich die Bas­kets nicht noch ein­mal strei­tig machen. Geschickt und äußerst gedul­dig spiel­te man die Angrif­fe nun zu Ende und brach­te den Vor­sprung letzt­lich sou­ve­rän zu einem ins­ge­samt abso­lut ver­dien­ten Heim­sieg übe die Ziellinie.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zum Sieg. Wir sind natür­lich sehr glück­lich, dass wir ins Top Four ein­zie­hen konn­ten. So weit ist das sicher­lich ein sehr außer­ge­wöhn­li­ches Top Four. Wenn man nur 67 Punk­te zulässt gegen Alba Ber­lin, dann war das sicher­lich eine Leis­tung, die wir uns so vor­ge­stellt und erhofft hat­ten. Sol­che Defen­siv- und Ener­gie­leis­tun­gen müs­sen wir jetzt aber auch kon­ti­nu­ier­lich brin­gen und eben nicht nur an bestimm­ten Tagen“, so das Resü­me von Bam­berg Bas­kets-Head Coach Anton Gavel.

Bas­ket­ball

Heim­sieg: Bam­berg Bas­kets bezwin­gen Alba Berlin

Den Bam­berg Bas­kets ist der ers­te Heim­sieg der neu­en Sai­son gelun­gen. In einem bis zum Ende aus­ge­gli­che­nen Spiel bezwang die Mann­schaft Alba Berlin.

Im drit­ten Anlauf haben es die Bam­berg Bas­kets am Sonn­tag­nach­mit­tag (3. Novem­ber) geschafft, sich auf eige­nem Par­kett die ers­ten Punk­te der Sai­son zu holen. Am 7. Spiel­tag der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga hol­te die Mann­schaft von Anton Gavel im Duell gegen Alba Ber­lin den ers­ten Heim­sieg der Spiel­zeit mit 87:82.

Vor 5.117 Zuschaue­rin­nen und Zuschau­ern lie­fer­ten sich bei­de Teams laut einer Mit­tei­lung der Bas­kets einen tol­len Kampf. Tops­corer auf Bam­ber­ger Sei­te war Ibi Wat­son mit 23 Punk­ten, gefolgt von Ronal­do Segu (17) und MaCio Teague (16). Die Auf­fäl­ligs­ten im Team der Ber­li­ner waren der Islän­der Mar­tin Her­manns­son mit 28 Zäh­lern sowie Tre­vi­on Wil­liams mit zehn Punk­ten und zehn Rebounds.

„Es ist ein tol­les Gefühl und eine groß­ar­ti­ge Erfah­rung, gegen ein Euro­Le­ague Team gewon­nen zu haben“, sag­te Segu nach dem Spiel. „Die Zuschau­er waren groß­ar­tig und wir haben an bei­den Enden des Fel­des heu­te gut gespielt.“

Teams im Gleichschritt

Bei­de Mann­schaf­ten kamen gut in die Par­tie und es ent­wi­ckel­te sich von der ers­ten Sekun­de an eine inter­es­san­te und inten­si­ve Par­tie. Auf Bam­ber­ger Sei­te waren es anfangs vor allem Filip Sta­nić und Ibi Wat­son, die den Abschluss such­ten. Nach etwa drei Minu­ten hat­ten sie ihr Team mit 7:4 in Füh­rung gebracht.

Mar­tin Her­manns­son diri­gier­te die Angrif­fe der Ber­li­ner, die dank bereits drei Offen­siv-Rebounds in den ers­ten vier Minu­ten immer wie­der zu zwei­ten Chan­cen kamen. Gabrie­le Pro­ci­da sorg­te mit einem Drei­er beim 9:9 (7. Minu­te) für den Ausgleich.

Wäh­rend bei den Gäs­ten auch Eli­as Rapie­que aus der Distanz erfolg­reich war, ging bei Bam­berg nur wenig aus der Distanz. Ledig­lich Ibi Wat­son traf und brach­te mit sei­nem zwei­ten Drei­er die Bas­kets wie­der in Front (14:12/8. Minu­te). Tim Schnei­der hat­te jedoch prompt eben­falls per Drei­er die pas­sen­de Ant­wort parat. Mit 18:18 ende­te ein abwechs­lungs­rei­ches ers­tes Viertel.

Qua­si im Gleich­schritt absol­vier­ten bei­de Teams die ers­ten vier Minu­ten des zwei­ten Abschnitts (23:22/14. Minu­te). Erneut war es Ibi Wat­son, der mit einem wei­te­ren Drei­er das 26:22 (15. Minu­te) erziel­te. Nach wie vor hat­ten die Bam­ber­ger beim Rebound jedoch Pro­ble­me mit den gro­ßen Ber­li­ner Flü­gel­spie­lern. Den­noch aber stand die Bam­ber­ger Defen­si­ve gut und erlaub­te den Haupt­städ­tern im zwei­ten Abschnitt nur 16 Zähler.

Offen­siv trat bei den Bas­kets nun MaCio Teague ins Ram­pen­licht. Mit sei­nen bei­den Drei­ern in der Schluss­pha­se der ers­ten Halb­zeit sorg­te er beim 37:31 für die bis dato größ­ter Bam­ber­ger Füh­rung. Die­se hat­te beim 39:34-Halbzeitstand bei­na­he noch Bestand.

Hit­zi­ge Zweikämpfe

Die ers­ten Minu­ten nach dem Sei­ten­wech­sel gehör­ten den Bam­ber­gern, die nach dem Dunk von Bran­don Hor­vath mit 43:36 (22. Minu­te) führ­ten. Die Alba­tros­se schlu­gen jedoch zurück. 1:38 Minu­ten spä­ter muss­te Coach Anton Gavel nach einem 8:0‑Lauf der Ber­li­ner beim 43:44 sei­ne ers­te Aus­zeit der zwei­ten Hälf­te neh­men (23. Minute).

5:04 Minu­ten waren im drit­ten Vier­tel noch zu spie­len, als die Emo­tio­nen auf dem Spiel­feld beim Stand von 47:46 plötz­lich hoch­koch­ten. Jus­tin Bean war bei einem Dri­ve zum Korb in der Luft mit Filip Sta­nić zusam­men­ge­prallt und anschlie­ßend unglück­lich mit der lin­ken Hand vor­aus auf den Boden gestürzt.

Bean blieb lie­gen, Olin­de schubs­te Sta­nić, Sta­nić schubs­te Olin­de. Wäh­rend der Ber­li­ner Flü­gel­spie­ler vom Feld geführt wur­de, dau­er­te es knapp fünf­ein­halb Minu­ten, ehe es nach zwei unsport­li­chen Fouls gegen die bei­den Schub­ser wei­ter­ge­hen konnte.

Bam­berg leg­te im Anschluss wie­der vor. Nach­dem Ronal­du Segu mit sei­nem Dri­ve in die Ber­li­ner Zone die kom­plet­te Defen­se der Gäs­te auf sich gezo­gen hat­te, fand er in der rech­ten Spiel­fel­de­cke Ibi Wat­son. Des­sen Drei­er schlug zum 55:48 (27. Minu­te) im Alba-Korb ein.

Die Ber­li­ner aber ant­wor­te­ten sofort und kamen Sekun­den vor der Vier­tel­pau­se durch Danie­le Pro­ci­da bis auf 59:58 wie­der her­an. Für das 61:58 nach 30 Minu­ten sorg­te auf der Gegen­sei­te dann noch Moritz Krim­mer, der nach einem Offen­siv-Rebound erfolg­reich abschlie­ßen konnte.

Wat­son macht alles klar

Ner­ven­stär­ke war nun gefragt und das Team von Anton Gavel schien ent­schlos­sen, sich vor der Kulis­se in der Bro­se Are­na den ers­ten Heim­sieg der Sai­son nicht neh­men zu las­sen. Per Drei­er und Alley Oop sorg­te KeyShawn Fea­zell für das 66:58 (31. Minu­te). Nach dem Korb­le­ger von Ronal­do Segu, 4:30 Minu­ten vor dem Ende, gin­gen die Bam­ber­ger erst­mals zwei­stel­lig in Füh­rung (72:62/36. Minute).

Das Spiel war aber noch lan­ge nicht ent­schie­den und durch das zwei­te unsport­li­che Foul gegen Filip Sta­nić, der damit das Spiel­feld ver­las­sen muss­te, beka­men die Ber­li­ner noch­mals Auf­wind. 1:50 Minu­ten vor dem Ende klau­te Mar­tin Her­manns­son Ronal­do Segu den Ball an der Mit­tel­li­nie und ver­kürz­te zum 76:72 (39. Minu­te). Anton Gavel nahm sei­ne nächs­te Aus­zeit und im Anschluss warf Ibi Wat­son sei­ne Far­ben zum ers­ten Heim­sieg. Neun Punk­te erziel­te Bam­bergs Num­mer 2 in 83 Sekun­den und beim 85:77 war elf Sekun­den vor dem Ende die Ent­schei­dung gefal­len. Bam­berg fuhr sei­nen ers­ten Heim­sieg der Sai­son ein, das Spiel ende­te 87:82.

Anton Gavel sag­te nach dem Spiel: „Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zu die­sem enorm wich­ti­gen Sieg. Wir wol­len Spie­le gewin­nen, egal wer in die Hal­le kommt. Pha­sen­wei­se haben wir heu­te gut gespielt. Vor allem offen­siv war es bes­ser als das, was wir die Spie­le zuvor gezeigt haben. Wir müs­sen es aber noch bes­ser schaf­fen, in sol­chen Spie­len auch küh­len Kopf zu bewah­ren, denn ansons­ten kann das dem Geg­ner Läu­fe gestat­ten oder uns schlech­tes­ten­falls Spie­le kos­ten. Hier müs­sen wir bes­ser wer­den. Der Sieg heu­te war wich­tig, aber er ist nur etwas wert, wenn wir ihn am Frei­tag auch bestä­ti­gen können.”

Dann, am 8. Novem­ber, tref­fen die Bas­kets im nächs­ten Liga­spiel auf Ras­ta Vechta.

Bas­ket­ball

Bam­berg Bas­kets ver­lie­ren gegen Alba Berlin

Auch die Bam­berg Bas­kets haben die Sie­ges­se­rie von Alba Ber­lin nicht stop­pen kön­nen. Am 29. Spiel­tag der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga ver­lor das Team ges­tern mit 92:98 in der Haupt­stadt. Ein Rück­schlag im Ren­nen um die Play-In-Plätze.

In der gewohn­ten Beset­zung (John­son, Cope­land, Wohl­rath, Nel­son, Sta­nić) star­te­ten die Bam­berg Bas­kets vor knapp 7.000 Zuschauer:innen ges­tern (21. April) in die Par­tie gegen den Tabel­len­zwei­ten Alba Ber­lin. Durch zwei erfolg­rei­che Abschlüs­se von Adri­an Nel­son lag Bam­berg nach 77 Sekun­den schnell mit 4:0 in Füh­rung. Doch auch die Ber­li­ner, die auf sie­ben ihrer Stamm­spie­ler ver­zich­ten muss­ten, brauch­ten nicht lan­ge, um Fahrt aufzunehmen.

Vor allem Tim Schnei­der, der nach dem ers­ten Vier­tel bereits neun Zäh­ler auf sei­nem Kon­to hat­te, war immer wie­der zur Stel­le und sorg­te per Dun­king zum 12:11 für die ers­te Ber­li­ner Füh­rung des Spiels (6. Minu­te). Dar­auf­hin setz­te sich Alba leicht ab (16:11, 7. Minu­te), doch per Drei­er hol­te Trey Wood­bu­ry die Füh­rung zurück auf die Sei­te der Gäs­te aus Bam­berg (16:17, 8. Minu­te). Die­se hat­te bis zum Vier­tel­en­de Bestand (20:24).

Auch der Start in den zwei­ten Durch­gang gehör­te den Bas­kets. Nach­dem zunächst Malik John­son von jen­seits der 6,75-Meter-Linie ein­ge­netzt hat­te, voll­ende­te EJ Onu nach Zuspiel von Patrick Heck­mann per Alley-Oop zum 20:29 (12. Minu­te). Die Alba­tros­se ant­wor­te­ten jedoch prompt und gli­chen in der 15. Minu­te aus: 32:32.

Bam­bergs Coach Arne Wolt­mann nahm dar­auf­hin sei­ne ers­te Aus­zeit. Nur zwei Minu­ten spä­ter rief Wolt­mann sein Team erneut neben dem Spiel­feld zusam­men, denn der Rück­stand hat­te sich ver­grö­ßert: 34:38, 17. Minu­te. Alba Ber­lin blieb jedoch wei­ter am Drü­cker und lag 61 Sekun­den vor der Pau­se nach einem Dunk von Tim Schnei­der mit 45:39 vor­ne. Trey Wood­bu­ry konn­te den Rück­stand vor dem Gang in die Umklei­de­ka­bi­ne jedoch noch­mals redu­zie­ren. Zunächst voll­ende­te er einen Korb­le­ger trotz Fouls und hol­te im Anschluss dann auch noch den Rebound nach sei­nem ver­wor­fe­nen Bonus­frei­wurf, den er eben­falls im Korb zum 43:45 Halb­zeit­stand unter­brin­gen konnte.

Bam­berg fällt in der Tabelle

Nach der Pau­se hol­te Zach Cope­land mit einem Drei-Punk­te-Spiel die Füh­rung zunächst wie­der auf die Sei­te der Bam­ber­ger Gäs­te. Alba aber konn­te sich auf ihre Gro­ßen unter dem Korb ver­las­sen. Tim Schnei­der und Kre­si­mir Nikić waren von der Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung beson­ders in die­ser Pha­se des Spiels nicht in den Griff zu bekom­men. Nikić war es dann auch, der mit sei­nen Punk­ten 17 und 18 sein Team beim 65:55 (26. Minu­te) erst­mals zwei­stel­lig in Füh­rung warf.

Die Bas­kets blie­ben aber dran und nach­dem EJ Onu zunächst bei einem Alley-Oop Pech im Abschluss hat­te, da der Ball in die­ser Sze­ne vom Ring zurück ins Feld sprang, ver­senk­te der Cen­ter im nächs­ten Angriff einen Drei­er und stell­te auf 63:69 (28. Minu­te). Beim Stand von 66:73 für Ber­lin ging es in den Schlussabschnitt.

Die­sen begann Alba mit einem 13:2‑Run. In nur 2:49 Minu­ten zog die Mann­schaft bis auf 86:68 davon und erspiel­te sich hier den höchs­ten Vor­sprung des Spiels. Die Vor­ent­schei­dung war gefallen.

Drei­ein­halb Minu­ten vor Schluss waren die Bas­kets beim 80:88 zwar noch­mals her­an­ge­kom­men und 101 Sekun­den vor dem Ende betrug der Rück­stand nach einem wei­te­ren Cope­land-Drei­er nur noch fünf Zäh­ler (87:92). Ins­ge­samt kam die Auf­hol­jagd der Bam­ber­ger aber zu spät. Zudem mach­ten die Alba­tros­se nicht den Anschein, als hät­te man ihnen den letzt­lich ver­dien­ten und somit zwölf­ten Sieg in Serie noch­mals aus den Hän­den rei­ßen können.

Durch die Nie­der­la­ge ist Bam­berg um einen Tabel­len­platz gefal­len. Hin­ter den Veo­lia Towers ste­hen die Bas­kets nun auf Posi­ti­on elf und wären somit nicht für die Play-In-Run­de qualifiziert.

Ber­li­ner seit elf Spie­len unbesiegt

Bam­berg Bas­kets wol­len Sie­ges­se­rie von Alba beenden

Der 29. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga führt die Bam­berg Bas­kets an die­sem Wochen­en­de in die Bun­des­haupt­stadt, wo es die Mann­schaft von Head Coach Arne Wolt­mann am Sonn­tag­abend mit der aktu­ell kon­stan­tes­ten Mann­schaft der gesam­ten Liga zu tun bekommt. Alba Ber­lin, seit nun­mehr elf BBL-Par­tien unge­schla­gen, geht als kla­rer Favo­rit in die Partie.

Nach dem Heim­sieg zuletzt gegen die Veo­lia Towers Ham­burg neh­men die Bam­ber­ger jedoch viel Selbst­ver­trau­en mit nach Ber­lin und wer­den dort alles dar­an­set­zen, die Sie­ges­se­rie der Ber­li­ner zu been­den. Spiel­be­ginn zwi­schen Alba Ber­lin und den Bam­berg Bas­kets ist am Sonn­tag um 18:30 Uhr.


Seit Ende Janu­ar ungeschlagen 

Kein Team war zuletzt bes­ser drauf als die Ber­li­ner. Seit der 75:76-Niederlage am 28. Janu­ar in Würz­burg hat die Mann­schaft von Chef­trai­ner Isra­el Gon­za­les in der Bun­des­li­ga nicht mehr ver­lo­ren. Elf Spie­le in Serie konn­ten die Alba­tros­se seit­her gewin­nen und sich hin­ter die Bay­ern und die Niners aus Chem­nitz auf Platz drei der Tabel­le vor­ar­bei­ten. Gegen die Münch­ner gab es in der Bun­des­li­ga bis­lang noch kei­nen Ver­gleich bei­der Mann­schaf­ten, da die Par­tie des 10. Spiel­tags auf den 10. Mai ver­scho­ben wur­de. Gegen die zweit­plat­zier­ten Sach­sen hat Alba bereits bei­de Spie­le gewon­nen und somit ist der Sprung an die Tabel­len­spit­ze für Johan­nes Thie­mann & Co. durch­aus noch möglich.

„Ber­lin ist eine Euro­Le­ague-Mann­schaft, die über die in der Euro­Le­ague nöti­ge Phy­sis und auch Län­ge ver­fügt. Ihr Spiel­stil ist sehr frei und aus die­sem Grund muss man sie, wenn mög­lich, erst ein­mal ins Halb­feld brin­gen“, so Bam­bergs Head Coach Arne Wolt­mann. „Sie ver­su­chen auch nach Gegen­kör­ben immer wie­der sehr schnell nach vor­ne zu spie­len und den Ball mit Päs­sen aus der eige­nen Hälf­te nach vor­ne zu bewe­gen, um so früh­zei­tig atta­ckie­ren zu kön­nen. Offen­siv ver­fü­gen sie über ver­schie­de­ne Waf­fen und haben seit der Nach­ver­pflich­tung von Mar­tin Her­manns­son, der ja beim Hin­spiel in Bam­berg noch nicht dabei war, jetzt auch einen Ball-domi­nan­ten Guard.“

Der Run der Ber­li­ner gewinnt noch zusätz­lich an Qua­li­tät, wenn man sich die per­so­nel­le Situa­ti­on von Alba in den letz­ten Wochen ein­mal etwas genau­er ansieht. Für den ita­lie­ni­schen Shoo­ting Guard Gabrie­le Pro­ci­da ist die Sai­son gelau­fen, nach­dem er infol­ge einer chro­ni­schen Rei­zung der lin­ken Patel­la­seh­ne ope­riert wer­den muss­te. Welt­meis­ter Johan­nes Thie­mann (wie­der­keh­ren­de Schmer­zen im Rücken) und Matteo Spa­gno­lo (Fuß­pro­ble­me) fal­len vor­aus­sicht­lich eini­ge Wochen aus.
Beim Spiel der Ber­li­ner in Ham­burg am Mitt­woch muss­ten zudem Lou­is Olin­de (Fuß­ge­lenk), Matt Tho­mas (Ober­schen­kel) und auch Yan­ni Wet­zell (Knö­chel) passen.


97:77-Heimsieg im Hnspiel

Mit einer Tref­fer­quo­te aus dem Feld von 51,3 Pro­zent füh­ren die Ber­li­ner die Bun­des­li­ga im Moment an und erzie­len im Schnitt pro Par­tie stol­ze 91,4 Punk­te. Da ist nur Ulm mit 91,8 etwas bes­ser. Im Hin­spiel in der damals aus­ver­kauf­ten Bro­se Are­na waren es aller­dings nur 77 und die Begeg­nung ging mit 97:77 letzt­lich deut­lich an die Bamberger.

Vor allem im letz­ten Vier­tel, das die Bas­kets mit 36:17 domi­nier­ten, merk­te man den Ber­li­nern die Stra­pa­zen der vor­an­ge­gan­ge­nen Woche mit dem Spit­zen­spiel gegen Chem­nitz sowie die bei­den Euro­Le­ague-Par­tien in Kau­nas und gegen Bolo­gna deut­lich an. Tad­da & Co. nutz­ten die sich so bie­ten­de Chan­ce eis­kalt und spiel­ten sich in den letz­ten zehn Minu­ten buch­stäb­lich in einen Rausch. Nur acht Ball­ver­lus­te und ein Rebound-Ver­hält­nis von 42:28 (Sta­nić 11, Onu 9) ebne­ten den Weg zum Bam­ber­ger Heim­sieg. Bes­te Wer­fer bei den Bas­kets waren Zach Cope­land (24), Adri­an Nel­son (18) und Jus­tin Gray (14). Bei den Alba­tros­sen gin­gen Ster­ling Brown (21), Matt Tho­mas (14) und Gabrie­le Pro­ci­da (12) voraus.

Bas­ket­ball

Deut­li­cher Sieg: Bam­berg Bas­kets schla­gen Alba Berlin

Die Bam­berg Bas­kets sind mit einem Heim­sieg gegen Alba Ber­lin ins neue Jahr in der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga gestar­tet. Gegen das Top-Team aus der Haupt­stadt gewann die Mann­schaft deut­lich mit 97:77.

Am Sonn­tag­nach­mit­tag (7. Janu­ar) haben die Bam­berg Bas­kets in der zum zwei­ten Mal in Fol­ge aus­ver­kauf­ten Bro­se Are­na am 15. Spiel­tag der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga ihren sechs­ten Sai­son­sieg ein­ge­fah­ren. Gegen den Euro-League-Ver­tre­ter Alba Ber­lin stei­ger­ten sich die Bas­kets von Vier­tel zu Vier­tel und gewan­nen die Par­tie durch ein domi­nan­tes Schluss­vier­tel deut­lich mit 97:77.

Vor allem unter dem Korb hat­ten die Bas­kets gegen die Alba­tros­se kla­re Vor­tei­le. Sowohl bei den Rebounds (42:28) als auch was die erziel­ten Punk­te in der geg­ne­ri­schen Zone (40:12) anging, hat­te man am Ende ganz klar die Nase vor­ne. Bes­te Punk­te­samm­ler auf Sei­ten Bam­bergs waren Zach Cope­land mit 24, gefolgt von Adri­an Nel­son mit 18 und Jus­tin Gray mit 14 Zählern.

Bes­se­rer Start für Berlin

Alba Ber­lin star­te­te bes­ser ins Spiel und führ­te 0:7 nach drei Minu­ten. Nach zwei­ein­halb Minu­ten waren es dann Zach Cope­land, Kars­ten Tad­da, Adri­an Nel­son, Filip Sta­nić und Trey Wood­bu­ry, die die ers­ten Bam­ber­ger Punk­te erzie­len konn­te. Ein Spie­ler Ber­lins mach­te den Bam­ber­gern jedoch beson­ders zu schaf­fen. Matt Tho­mas mar­kier­te acht der ers­ten zehn Ber­li­ner Punk­te, wes­halb Bas­kets-Head-Coach Oren Amiel im Anschluss sei­ne ers­te Aus­zeit nahm. Wei­te­re Drei­er von Ber­lins Yan­ni Wet­zell und Ster­ling Brown folg­ten jedoch und ver­grö­ßer­ten den Bam­ber­ger Rück­stand (2:16, 5. Minute).

Dann aber kamen auch die Bam­ber­ger bes­ser ins Spiel und tra­fen aus der Distanz. EJ Onu und Jus­tin Gray ver­senk­ten ihre Wür­fe und Bam­berg war nach sie­ben­ein­halb Minu­ten wie­der da (13:19). Beim Stand von 15:23 ging es in die ers­te Viertelpause.

Vor 5.700 Fans leg­ten die Bam­berg Bas­kets im zwei­ten Vier­tel einen Gang zu. Ein Drei­er von Kevin Wohl­rath und Korb­er­fol­ge von Adri­an Nel­son und Filip Sta­nić brach­ten die Gast­ge­ber auf 26:28 (14. Minu­te) heran.

Die Chan­ce, erst­mals in die­ser Par­tie in Füh­rung zu gehen, konn­ten in der Fol­ge jedoch weder Zach Cope­land noch Filip Sta­nić nut­zen. Statt­des­sen wur­de Alba Ber­lin nun wie­der etwas stär­ker und erspiel­te sich mit einem 11:4‑Run eine soli­de Pau­sen­füh­rung (33:41).

Bam­berg führt erstmals

Die Halb­zeit­pau­se schien den Bam­berg Bas­kets aber gut getan zu haben, denn mit Beginn der zwei­ten Hälf­te dreh­te die Mann­schaft auf. Ein 11:2‑Run in den ers­ten drei Minu­ten brach­te die ers­te Bam­ber­ger Füh­rung der Partie.

Bei­de Mann­schaf­ten schenk­ten sich in der Fol­ge nichts und die Par­tie wog­te hin und her. Nach einem Drei­er von Kars­ten Tad­da und zwei erfolg­rei­chen Abschlüs­sen von Malik John­son hat­ten sich die Bam­ber­ger zum Ende des drit­ten Abschnitts etwas abge­setzt (61:56). Doch die Ber­li­ner kon­ter­ten. Gabrie­le Pro­ci­da ver­senk­te zunächst einen Drei­er mit Foul. Den fäl­li­gen Bonus­frei­wurf ver­gab der Ita­lie­ner zwar, doch Kha­li­fa Kou­m­a­d­je hol­te den Offen­siv-Rebound und ging nach Foul von EJ Onu selbst an die Frei­wurf­li­nie. Von dort ver­senk­te er einen sei­ner bei­den Wür­fe zum 61:60 Zwi­schen­stand nach 30 Minuten.

Im Schluss­vier­tel zog Bam­berg davon

Auch im Schluss­vier­tel erwisch­ten die Bam­berg Bas­kets einen Start nach Maß. Mit einer 9:0‑Serie gin­ge sie in der 33. Spiel­mi­nu­te erst­mals zwei­stel­lig in Füh­rung (70:60). Alba gab sich aber noch nicht geschla­gen und kam schnell wie­der auf 70:65 her­an (34. Minute).

Die Bas­kets lie­ßen aber nun nicht mehr locker und kon­ter­ten ihrer­seits (75:65, 35. Minu­te). Wäh­rend auf Sei­ten der Ber­li­ner die Kräf­te schwan­den, hat­ten die Bam­ber­ger mit ihren Fans im Rücken nun einen Lauf. Die Drei­er fie­len und als Zach Cope­land mit einem Ein­wurf von der Sei­ten­li­nie Jus­tin Gray unter dem Korb bedien­te, der dort drei Minu­ten vor dem Ende mit Foul zum 86:68 abschlie­ßen konn­te, war die Gegen­wehr der Ber­li­ner gebro­chen. Bis auf 97:74 zogen die Bas­kets davon, ehe Gabrie­le Pro­ci­da mit der Schluss­si­re­ne per Drei­er den ver­dien­ten 97:77-Endstand herstellte.

Oren Amiel sag­te nach dem Spiel: „Der Schlüs­sel zum Sieg heu­te war, dass wir dar­an geglaubt haben, guten Bas­ket­ball spie­len zu kön­nen und so auch gegen Ber­lin eine Chan­ce haben. Für uns ist es nach wie vor das Wich­tigs­te, Kon­stanz in unser Spiel zu brin­gen. Wir kann­ten ihren Spiel­plan und wuss­ten, dass er sehr anstren­gend ist und haben des­halb ver­sucht, mit mehr Geschwin­dig­keit und Inten­si­tät zu spie­len. Das Aller­wich­tigs­te heu­te war aber, dass wir dies­mal am Ende die grund­le­gen­den Sachen rich­tig gemacht haben. Wir haben den Ball gere­boun­det, uns gute Wür­fe her­aus­ge­spielt und so immer mehr an Selbst­ver­trau­en gewon­nen. Zudem stan­den die Leu­te wie­der hin­ter uns, die Stim­mung in der Hal­le war ver­rückt und am Ende haben die Spie­ler ein­fach nur Spaß auf dem Feld gehabt.“

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Bam­berg Bas­kets emp­fan­gen Alba Berlin

Mit dem Start ins neue Jahr tref­fen die Bam­berg Bas­kets in der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga in einer Art Vor­ab-Check auf die wei­te­ren Teil­neh­mer am dies­jäh­ri­gen Top Four-Tur­nier um den BBL-Pokal. Vor dem Gast­spiel beim Aus­rich­ter der Pokal­end­run­de, dem FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball, am kom­men­den Frei­tag und dem Heim­spiel gegen den Meis­ter aus Ulm am 19. Janu­ar steht am mor­gi­gen Sonn­tag um 15:30 Uhr zunächst das Heim­spiel gegen ALBA Ber­lin auf dem Programm.

Die Ter­min­ka­len­der bei­der Teams sahen kurz vor sowie in den Tagen nach Sil­ves­ter doch recht unter­schied­lich aus. Wäh­rend die Bam­ber­ger nach der Nie­der­la­ge bei den Tele­kom Bas­kets Bonn am 29. Dezem­ber ein paar Tage frei­ma­chen und sich im Anschluss voll­ends der Vor­be­rei­tung auf das Match gegen die Alba­tros­se wid­men konn­ten, beschloss ALBA das Jahr 2023 am Sil­ves­ter­tag mit dem Spit­zen­spiel gegen den Tabel­len­füh­rer der easy­Cre­dit BBL aus Chem­nitz. Nach dem 101:90-Heimsieg gegen die NINERS ging es für Welt­meis­ter Johan­nes Thie­mann und sei­ne Mann­schafts­ka­me­ra­den ohne Pau­se wei­ter. Bereits zwei Tage spä­ter war man aus­wärts in der Euro­Le­ague bei Zal­gi­ris Kau­nas gefragt. Hier spiel­ten die Ber­li­ner lan­ge gut mit, muss­ten sich am Ende im ers­ten Spiel der Litau­er unter der Regie von Head Coach Andrea Trin­chie­ri aller­dings mit 71:77 geschla­gen geben. Damit jedoch noch nicht genug, denn die ers­te Kalen­der­wo­che des Jah­res 2024 sieht in Euro­pas höchs­ter Spiel­klas­se einen Dop­pel­spiel­tag vor und so ist ALBA am Frei­tag­abend gleich noch­mals im Ein­satz gewe­sen. Kei­ne 48 Stun­den vor dem Tip-Off in Bam­berg emp­fing ALBA Ber­lin dies­mal den Tabel­len­zwei­ten der Euro­Le­ague, Vir­tus Segaf­re­do Bolo­gna, und unter­lag mit 68:83.


Breit auf­ge­stell­ter Ber­li­ner Spielerkader

Allein die­ser klei­ne Aus­zug aus dem Spiel­plan der Ber­li­ner macht klar, war­um der Kader der Alba­tros­se mit ins­ge­samt 19 (BBL) bezie­hungs­wei­se 20 (Euro­Le­ague) Spie­lern extrem breit auf­ge­stellt ist. Head Coach Isra­el Gon­za­lez hat aber nicht nur vie­le Spie­ler zur Ver­fü­gung, son­dern gibt ihnen auch die Mög­lich­keit, sich auf dem Spiel­feld zu bewei­sen. Ins­ge­samt 13 Spie­ler im Team der Ber­li­ner haben in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga Ein­satz­zei­ten von im Schnitt mehr als 15 Minuten.

Wenn man über­haupt eine Schwä­che im Team von ALBA Ber­lin fin­den möch­te, dann ist es viel­leicht der noch sehr jun­ge und damit uner­fah­re­ne Back­court, bestehend aus den bei­den Ita­lie­nern Matteo Spa­gno­lo (20) und Gabrie­le Pro­ci­da (21) sowie dem 22-jäh­ri­gen von Ham­burg nach Ber­lin zurück­ge­kehr­ten Ziga Samar. Wäh­rend ALBA in Sta­tis­ti­ken wie zum Bei­spiel Punk­te pro Spiel, Effek­ti­vi­tät, Feld­wurf­quo­te und auch Assists unter den Top-Teams der Liga ran­giert, gehen nur die Mann­schaf­ten aus Crails­heim und Ham­burg noch unacht­sa­mer mit dem Ball um. Knapp 42 Pro­zent aller Ball­ver­lus­te (15,8 pro Spiel) gehen dabei auf die Kon­ten von Spa­gno­lo (1,9), Pro­ci­da (1,7) und Samar (3,0).

Neben dem ita­lie­nisch-slo­we­ni­schen Back­court, dem lang­zeit­ver­letz­ten Schwe­den Mar­cus Eriks­son und dem aus dem Tschad stam­men­den Kha­li­fa Kou­m­a­d­je hat ALBA in die­ser Sai­son noch drei US-Ame­ri­ka­ner im Team: Small For­ward Ster­ling Brown (28 Jah­re) ist mit einem Wert von 14,3 hin­ter Johan­nes Thie­mann (17,2) der zweit­ef­fek­tivs­te Spie­ler im Team. Shoo­ting Guard Matt Tho­mas (29 Jah­re), der von Pan­athi­nai­kos Athen in die Haupt­stadt wech­sel­te, ist hin­ter Welt­meis­ter Thie­mann (15,7) mit durch­schnitt­lich 13,6 Zäh­lern pro Spiel zweit­bes­ter Scorer. Eben­falls hin­ter JT fin­det sich bei den Rebounds in der ALBA-Sta­tis­tik der drit­te US-Ame­ri­ka­ner im Team. Power For­ward Jus­tin Bean greift sich bis­lang 4,3 Abpral­ler pro Par­tie. Neben Thie­mann (4,8) ist hier aber auch Kou­m­a­d­je (5,4) noch bes­ser als der 27-Jährige.

Bas­ket­ball

Bro­se Bam­berg unter­liegt gegen Alba Berlin

Bro­se Bam­berg hat am 25. Spiel­tag der Bas­ket­ball Bun­des­li­ga mit 67:84 gegen Alba Ber­lin ver­lo­ren. Eine gute Halb­zeit reich­te den Ber­li­nern, um zu gewin­nen und Bam­berg von den Play­off-Plät­zen zu verdrängen.

Bro­se Bam­berg kam stark ins Spiel gegen den Tabel­len­ers­ten Alba Ber­lin. Vor allem defen­siv stan­den die Gäs­te von Anfang an gut. Offen­siv traf zunächst Chach­ash­vi­li zur 2:0‑Führung. Die­sen Vor­sprung gaben die Bam­ber­ger bis Ende des Vier­tels nicht mehr ab. Geschul­det war dies neben der guten Ver­tei­di­gung auch einer treff­si­che­ren Offen­si­ve. Zwar fiel nicht alles, was Bam­berg ver­such­te, aber zwei Drei­er, vier Halb­di­stanz­wür­fe und zwei Frei­wür­fe sorg­ten für die 16:13-Führung nach zehn Minuten.

Ber­lins Smith glich jedoch direkt nach Beginn des zwei­ten Abschnitts per Drei­er aus. Doch im Gegen­zug traf Wohl­rath eben­falls aus der Distanz und Chach­ash­vi­li leg­te nach 13 Minu­ten nach: 21:16.

Es blieb dabei: Die Ber­li­ner Haus­her­ren bis­sen sich immer wie­der an der Bam­ber­ger Defen­se die Zäh­ne aus und schaff­ten es auch bis zur Pau­se nicht, in Füh­rung zu gehen. Die­se behielt Bro­se und mehr noch, die Bam­ber­ger bau­ten sie auf sechs Zäh­ler aus: 34:28.

Ber­lin zieht in der zwei­ten Hälf­te an

Die­se sechs Punk­te waren nach zwei schnel­len Ber­li­ner Drei­ern aber nach einer Minu­te in Hälf­te zwei auf­ge­braucht: 34:34. Drei wei­te­re Minu­ten dau­er­te es, ehe Alba Ber­lin Bro­se Bam­berg erst­mals in Rück­stand brach­te (40:41, 34.).

Die Bam­ber­ger Gäs­te leis­te­ten sich in die­ser Pha­se eini­ge leich­te Ball­ver­lus­te und tra­fen ledig­lich einen ihrer zehn Drei­er­ver­su­che. Anders die Ber­li­ner: Sie stan­den nun kom­pakt in der Ver­tei­di­gung und netz­ten sechs Distanz­wür­fe bei sie­ben Ver­su­chen ein. Bro­se muss­te das drit­te Vier­tel mit 11:31 abge­ben und ging damit mit einem Rück­stand von 14 Punk­ten in den Schluss­ab­schnitt: 45:59.

Dort bäum­ten sich die Bam­ber­ger aber noch­mals auf. Der Drei­er fiel nun wie­der etwas bes­ser, zudem war Patrick Mil­ler wei­ter­hin Bro­ses bes­ter Wer­fer. Ein And1 von ihm brach­te die Gäs­te rund drei­ein­halb Minu­ten vor Schluss wie­der auf sechs Zäh­ler ran: 64:70.

Im Gegen­zug traf aller­dings Smith den nächs­ten Ber­li­ner Drei­er – am Ende ver­senk­ten sie 13 bei 27 Ver­su­chen – und Bro­se muss­te sich geschla­gen geben. Eine gute Halb­zeit hat­te Ber­lin gereicht, Bam­berg zu besie­gen, auch wenn die 67:84-Niederlage etwas zu hoch ausfiel.

Play­off-Platz verloren

Bro­ses Trai­ner Oren Amiel sag­te nach dem Spiel: „Wir wuss­ten, dass wir ihr Tem­po nicht über die kom­plet­te Spiel­zeit wür­den mit­ge­hen kön­nen. Daher haben wir unser Spiel etwas ver­lang­samt. Das hat uns in der ers­ten Halb­zeit sehr gehol­fen. Anfang des drit­ten Vier­tels haben sie dann jedoch in ihr Spiel gefun­den, konn­ten es schnel­ler machen, wir hat­ten ein paar Feh­ler, sie sind in Füh­rung gegan­gen und haben Selbst­ver­trau­en bekom­men. Das kann schnell zu einem Vor­sprung von 25 oder gar 40 Punk­ten füh­ren. Das haben wir aber nicht zuge­las­sen. Wir haben dage­gen­ge­hal­ten, behiel­ten unse­ren Kopf oben und haben den Rück­stand immer so um die zehn Zäh­ler hal­ten kön­nen. Am Ende zählt, dass wir über wei­tes­te Stre­cken des Spiels gut mit­ge­spielt haben. Jetzt ist es wich­tig, dass wir unse­re ver­letz­ten Spie­ler schnellst­mög­lich wie­der fit bekom­men, da wir sie im Play­off-End­spurt defi­ni­tiv brauchen.“

Durch die Nie­der­la­ge fiel Bam­berg in der Tabel­le auf Posi­ti­on neun und steht somit nicht mehr auf einem Play­off-Platz. Die­sen kann die Mann­schaft aber bereits am kom­men­den Wochen­en­de wie­der­ge­win­nen, wenn der Tabel­len­ach­te, die Würz­burg Bas­kets, zum Fran­ken­der­by in Bam­berg gas­tiert. Das Hin­spiel im Janu­ar konn­te Bam­berg gewin­nen.

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