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Alba Berlin

BBL-Pokal aus­ge­lost

BMA365 Bam­berg Bas­kets star­ten in Berlin

Mit der Neu­auf­la­ge des Pokal­end­spiels beginnt für die BMA365 Bam­berg Bas­kets in die­ser Sai­son der Pokal­wett­be­werb. Wie die Aus­lo­sung ergab, gas­tiert die Mann­schaft von Head Coach Jesús Ramí­rez am Wochen­en­de des 17. und 18. Okto­ber im Ach­tel­fi­na­le beim amtie­ren­den deut­schen Meis­ter Alba Berlin.

Auf­grund des Errei­chens der Play­offs in der Vor­sai­son müs­sen die Bam­ber­ger in der ers­ten Pokal­run­de noch nicht ran und stei­gen – wie auch ihr Geg­ner im Ach­tel­fi­na­le – erst in der Run­de der letz­ten 16 Mann­schaf­ten ein.


„Frei­es Wochen­en­de“ wird anders genutzt

Den Spiel­ter­min der ers­ten Pokal­run­de nut­zen die BMA365 Bam­berg Bas­kets statt­des­sen dafür, ihre Fans zum Tag des Bas­ket­balls am 12.09. nach Strul­len­dorf ein­zu­la­den. Ab 12 Uhr erwar­ten alle Freaks auf dem Gelän­de des Trai­nings­zen­trums der Bam­ber­ger ver­schie­de­ne Mit­mach­sta­tio­nen mit Aktio­nen für Groß und Klein, Hüpf­bur­gen, Kin­der­schmin­ken sowie lecker Essen und Trinken.

Zudem wer­den Tre­von Scott und Co. vor dem Sai­son­start ein wei­te­res Test­spiel absol­vie­ren. Nach­dem zunächst die Damen der Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets gegen die USC Bas­Cats Hei­del­berg tes­ten (Tip-Off 14:30 Uhr), emp­fan­gen die Män­ner dann im Anschluss ab 18:00 Uhr ratio­ph­arm ulm. Tickets für die bei­den Test­spie­le am Tag des Bas­ket­balls gibt es online oder direkt im Freak City Store.


Die Erst­run­den-Spie­le im Net­to BBL Pokal im Überblick

HAKRO Mer­lins Crails­heim vs. Phoe­nix Hagen

BG Göt­tin­gen vs. SYNTAINICS MBC

GIESSEN 46ers vs. NINERS Chemnitz

Kreis­bau Kirch­heim Knights vs. MHP RIESEN Ludwigsburg

Eis­bä­ren Bre­mer­ha­ven vs. Bas­ket­ball Löwen Braunschweig

MLP Aca­de­mics Hei­del­berg vs. EWE Bas­kets Oldenburg

SKYLINERS vs. Sci­ence City Jena

Veo­lia Towers Ham­burg vs. ROSTOCK SEAWOLVE


Das Net­to BBL Pokal Ach­tel­fi­na­le im Überblick

Fit­ness First Würz­burg Bas­kets vs. Göt­tin­gen /​MBC

SKYLINERS /​Jena vs. VET-CONCEPT Gla­dia­tors Trier

ratio­ph­arm ulm vs. Crails­heim /​Hagen

Kirch­heim /​Lud­wigs­burg vs. RASTA Vechta

Hei­del­berg /​Olden­burg vs. Tele­kom Bas­kets Bonn

Ham­burg /​Ros­tock vs. FC Bay­ern Basketball

Alber Ber­lin vs. BMA365 Bam­berg Baskets

Bre­mer­ha­ven /​Braun­schweig vs. Gie­ßen /​Chem­nitz

Bas­ket­ball Bundesliga

Über­ra­gen­de Bam­ber­ger Sai­son endet mit bit­te­rer Nie­der­la­ge in Berlin

Eine groß­ar­ti­ge Sai­son ist am Diens­tag­abend für die BMA365 Bam­berg Bas­kets in Ber­lin zu Ende gegan­gen. In Spiel 5 der Halb­fi­nal-Serie unter­lag die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel in der aus­ver­kauf­ten Max-Schme­ling-Hal­le bei ALBA BERLIN mit 66:97 (26:52) und muss­te sich in der Best-of-five-Serie am Ende mit 2:3 Sie­gen geschla­gen geben.

Unglaub­lich auch im letz­ten Spiel der Sai­son war wie­der ein­mal der phä­no­me­na­le Sup­port der Fans aus Freak City, die mit ins­ge­samt sie­ben Bus­sen zu Hun­der­ten nach Ber­lin gereist waren, um ihr Team laut­stark bis zum Spie­len­de zu unterstützen.

Die Ent­schei­dung in Spiel 5 fiel wie schon in Par­tie 2 der Serie im zwei­ten Vier­tel, in dem den Ber­li­nern alles gelang. Mit 9:30 gaben die Bam­ber­ger die zwei­ten zehn Minu­ten ab und hat­ten in die­sem Abschnitt sowohl beim Rebound als auch im eige­nen Offen­siv-Spiel ihre lie­ben Mühen mit den Alba­tros­sen. Den 26 Bam­ber­ger Punk­ten zur Pau­se stan­den 26 ALBA-Rebounds gegen­über. Zudem sprach die Team­ef­fek­ti­vi­tät von 17:70 auch auf­grund zu vie­ler Bam­ber­ger Ball­ver­lus­te schon zur Pau­se eine mehr als deut­li­che Sprache.


Der Spiel­ver­lauf

Bam­berg star­te­te wie­der mit der gewohn­ten Anfangs­for­ma­ti­on, also wie­der mit EJ Onu, in die­ses alles ent­schei­den­de Spiel in der Haupt­stadt. Der Bam­ber­ger Cen­ter war es dann auch, der den ers­ten Angriff der Gäs­te spek­ta­ku­lär per Dun­king abschlie­ßen konn­te. Die Ber­li­ner prä­sen­tier­ten sich an die­sem Abend jedoch von Beginn an hoch kon­zen­triert, deut­lich sprit­zi­ger als noch in den bei­den Spie­len in Bam­berg und beim Rebound wie­der ein­mal äußerst bis­sig. All das war gleich im ers­ten ALBA-Angriff des Spiels erkenn­bar, als Mar­tin Her­manns­son nach Offen­siv-Rebound von Nor­ris Agba­ko­ko die Gast­ge­ber per Drei­er in Füh­rung brach­te. Der islän­di­sche Spiel­ma­cher (8 Punk­te im ers­ten Vier­tel) zeig­te sich wie­der als Len­ker des Spiels der Alba­tros­se, wäh­rend Ibi Wat­son auf Bam­ber­ger Sei­te einen schlech­ten Start in die Par­tie erwisch­te. Nach zwei ver­ge­be­nen Abschluss­mög­lich­kei­ten ging es für ihn nach gera­de ein­mal 3:15 Minu­ten Spiel­zeit mit dem zwei­ten Foul auf die Bank. Richard Bal­int glich mit einem Drei­er zum 7:7 (4.) aus, doch dem Bam­ber­ger Offen­siv­spiel fehl­te es ein wenig an der Leich­tig­keit aus den vor­an­ge­gan­ge­nen Heim­spie­len. Noch kei­ne vier­ein­halb Minu­ten waren absol­viert, da hat­te sich das Team aus Freak City bereits vier Ball­ver­lus­te geleis­tet. Ber­lin hin­ge­gen traf aus der Distanz und der drit­te Drei­er der Haus­her­ren durch Mal­te Delow bedeu­te­te das 7:13 (5.). Es folg­te der nächs­te Ball­ver­lust, den erneut Mal­te Delow zu zwei ein­fa­chen Zäh­lern nut­zen konn­te. Anton Gavel zog die Brem­se und nahm sei­ne ers­te Aus­zeit (7:15/6.). Auch der nächs­te Bam­ber­ger Angriff blieb ohne Zäh­ler. Statt­des­sen sorg­te Sam Grie­sel auf der Gegen­sei­te per Drei­er für die ers­te zwei­stel­li­ge ALBA-Füh­rung des Abends (7:18/6.). Doch plötz­lich schien ein Ruck durch das Team des Pokal­sie­gers zu gehen und Zäh­ler von Kep­pe­l­er, Ens­min­ger, Wil­liams und Crow­ley brach­ten die Gäs­te wie­der auf 15:20 (8.) her­an. Mit die­sen fünf Punk­ten Rück­stand ging es dann auch ins zwei­te Vier­tel (17:22).

Die Vier­tel­pau­se kam den Ber­li­nern hier aber ganz offen­sicht­lich genau zur rich­ti­gen Zeit und so mach­ten die Gast­ge­ber da wei­ter, wo sie am Anfang des Spiels begon­nen hat­ten. Einen Offen­siv-Rebound nut­ze Mal­te Delow zunächst per Korb­le­ger, traf dann für drei Punk­te aus der Distanz, ehe er Nor­ris Agba­ko­ko bedien­te, der zum 17:29 (13.) abschloss und so die zwei­te Bam­ber­ger Aus­zeit in der ers­ten Halb­zeit unum­gäng­lich mach­te. Doch auch im Anschluss blieb das Bam­ber­ger Spiel wei­ter sehr zer­fah­ren und nach dem bereits 10. Ball­ver­lust erhöh­te J’wan Roberts auf 20:40 (16.). Das Spiel glitt dem Team aus Freak City im zwei­ten Vier­tel nun immer wei­ter aus der Hand und nach einem 9:30 in den zwei­ten zehn Minu­ten sorg­te der Drei­er von Moses Wodd beim Pau­sen­stand von 26:52 für die bis dahin höchs­te ALBA-Füh­rung des Abends.


„Wir haben ab dem zwei­ten Vier­tel kei­nen Zugriff mehr auf das Spiel gehabt“

Mit einem 5:0‑Lauf star­te­ten die Bam­ber­ger dann in die zwei­te Halb­zeit (31:52/22.), doch näher als auf eben die­se 21 Zäh­ler Rück­stand kam man nicht mehr her­an. Im Gegen­teil: die Ber­li­ner kon­trol­lier­ten wei­ter die Bret­ter und hat­ten beim 36:60 (26.) mit 34:17 bei den Rebounds nicht nur klar die Nase vor­ne, son­dern mit 13 Offen­siv-Rebounds fast eben­so vie­le, wie die Bam­ber­ger zu die­sem Zeit­punkt ins­ge­samt. ALBA blieb wei­ter im Flow und Mar­tin Her­manns­son bau­te den Vor­sprung an der Frei­wurf­li­nie kurz vor Ende des drit­ten Abschnitts auf 39:70 aus.

Die Ber­li­ner blie­ben auch im Schluss­ab­schnitt kon­zen­triert und spiel­ten ihr Spiel wei­ter her­un­ter. Der Bam­ber­ger Rück­stand wuchs wei­ter an und beim 41:80 (32.) notier­te man die höchs­te ALBA-Füh­rung des Abends. Die Par­tie und die Fra­ge, wer dem FC Bay­ern Mün­chen in die Final-Serie um die Deut­sche Meis­ter­schaft fol­gen darf, war zu die­sem Zeit­punkt bereits längst ent­schie­den. „Glück­wunsch an Pedro Cal­les und sein Team zum Ein­zug ins Fina­le. Wir haben ab dem zwei­ten Vier­tel kei­nen Zugriff mehr auf das Spiel gehabt. Wir haben defen­siv nicht statt­ge­fun­den und es ALBA zu ein­fach gemacht. Dar­aus resul­tier­ten dann auch unse­re Schwie­rig­kei­ten in der Offen­se und die­se Nie­der­la­ge“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel.

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets glei­chen Halb­fi­nal-Serie aus und erzwin­gen Spiel 5

Die BMA365 Bam­berg Bas­kets haben im Play­off-Halb­fi­na­le auch ihr zwei­tes Heim­spiel gegen ALBA BERLIN gewon­nen und die Serie somit auf 2:2 aus­ge­gli­chen. Mit 81:67 (36:36) gewann das Team von Head Coach Anton Gavel am Sams­tag­abend Spiel 4 in der mit 5.700 Zuschau­ern erneut rest­los aus­ver­kauf­ten BROSE ARENA und erzwang so ein alles ent­schei­den­des fünf­tes Spiel. Die­ses wird am kom­men­den Diens­tag um 20:30 Uhr in der Ber­li­ner Max-Schme­ling-Hal­le ausgetragen.

Beim Sieg in Spiel 4 wur­den die BMA365 Bam­berg Bas­kets von einem Quar­tett ange­führt. Aus­tin Crow­ley (17), Ibi Wat­son (13) sowie Cobe Wil­liams und Demar­cus Demo­nia (je12) punk­te­ten zwei­stel­lig für das Team aus Freak City. Auf Sei­ten der Alba­tros­se gelang dies Micha­el Rataj (18) und Sam Grie­sel (11).


Der Spiel­ver­lauf

Wie schon in Spiel 3 begann Anton Gavel auch Spiel 4 mit Finn Dönt­gens auf der Cen­ter­po­si­ti­on. Die ers­ten Zäh­ler des Spiels erziel­ten jedoch die Ber­li­ner. Wie zu Beginn von Spiel 1 und auch von Spiel 2 war es Jonas Mat­tiss­eck, der ALBA mit einem Drei­er als ers­tes auf die Anzei­ge­ta­fel brach­te. Demar­cus Demo­nia mach­te Bam­bergs ers­te Punk­te, ehe Jus­tin Bean mit einem Drei-Punk­te-Spiel auf 2:6 (2.) stell­te. EJ Onu, der Spiel #3 ver­let­zungs­be­dingt pau­siert hat­te, war bereits ein­ge­wech­selt wor­den, doch wirk­lich lan­ge wehr­te sei­ne Zeit auf dem Par­kett nicht. Nach drei schnel­len Fouls muss­te er nach nur einer Minu­te und 51 Sekun­den schon wie­der auf der Bank Platz neh­men und wur­de durch Dani­el Kep­pe­l­er ersetzt (4:6/4.). Richard Bal­int sorg­te mit einem Drei­er dann für die ers­te Bam­ber­ger Füh­rung des Spiels (7:6/5.), das bis knapp vier Minu­ten vor Vier­tel­en­de nun eng blieb (12:12/7.). Fünf Bam­ber­ger Fehl­wür­fe lie­ßen ALBA dann zunächst auf 12:17 (8.) etwas ent­ei­len, doch Cobe Wil­liams mit einem Drei-Punk­te-Spiel, Moritz Krim­mer per Drei­er sowie zwei erfolg­rei­che Frei­wür­fe von Demar­cus Demo­nia brach­ten den BMA365 Bam­berg Bas­kets doch noch eine 20:19 Füh­rung nach dem ers­ten Abschnitt.

Vier­tel Num­mer zwei begann Richard Bal­int mit einem erfolg­rei­chen Distanz­wurf, den Moses Wood eben­falls per Drei­er jedoch prompt kon­ter­te (23:22/11.). Das Spiel wur­de nun noch eine Spur phy­si­scher und die Bam­ber­ger gin­gen dank zwei Dunks von Demar­cus Demo­nia mit 28:23 (13.) in Front, der hier aller­dings auch inner­halb von gut einer hal­ben Minu­te sei­ne Fouls zwei und drei auf­ge­brummt bekam und so das Spiel­feld erst ein­mal ver­las­sen muss­te. Die BMA365 Bam­berg Bas­kets aber blie­ben wei­ter fokus­siert und führ­ten, nach­dem Ibi Wat­son den Frei­wurf für das Tech­ni­sche Foul gegen Jonas Mat­tiss­eck ver­wan­delt hat­te mit 31:25 (15.). Die Ber­li­ner ant­wor­te­ten sofort und hol­ten sich durch Korb­er­fol­ge von Grie­sel, Rataj und Roberts die Füh­rung zurück (31:32/17.). Cobe Wil­liams und Zach Ens­min­ger dreh­ten auch hier den Spieß sofort wie­der um (35:32/18.), zur Pau­se aber führ­te kei­nes der bei­den Teams, da Mar­tin Her­manns­son per Korb­le­ger qua­si mit der Halb­zeit­si­re­ne zum 36:36 traf. Auch bei den Rebounds stand es zur Pau­se mit 22:22 unent­schie­den. Iden­tisch auch die Drei­er­quo­te auf bei­den Sei­ten mit je 4 Tref­fern bei 14 Ver­su­chen und damit 29 Pro­zent. Wäh­rend die Bam­ber­ger in Halb­zeit eins jedoch 8 ihrer 11 Frei­wür­fe im Ber­li­ner Korb unter­brin­gen konn­ten, lie­ßen die Alba­tros­se in den bei­den ers­ten Vier­teln 8 ihrer 12 Frei­wür­fe ungenutzt. 


„In Ber­lin wer­den wir nun min­des­tens noch ein­mal so eine Leis­tung brauchen”

Halb­zeit zwei begann mit einem wun­der­schö­nen Back­door-Play, das Ibi Wat­son abschloss. EJ Onu dunk­te einen Fehl­wurf von Cobe Wil­liams, der den fol­gen­den Angriff dann selbst für einen Korb­le­ger zum 42:38 nutz­te. Weni­ger gefal­len dürf­te Anton Gavel die Tat­sa­che haben, dass sein Team im drit­ten Vier­tel bereits nach 2:35 Minu­ten die Mann­schafts­foul­gren­ze erreicht hat­te. Demar­cus Demo­nia ließ es auf jeden Fall wei­ter kra­chen. Zunächst ver­wer­te­te er ein Alley Oop-Anspiel von Dani­el Kep­pe­l­er zum 44:39 (23.), ehe er es wenig spä­ter auf Zuspiel von Cobe Wil­liams schon wie­der schep­pern ließ (56:48/8). Die Fans in der BROSE ARENA hier natür­lich aus dem Häus­chen und mit der Hoff­nung, ihr Team könn­te nun noch etwas wei­ter davon­zie­hen. ALBA aber ließ sich nicht abschüt­teln und kam dank Micha­el Rataj sogar bis auf 56:53 (29.) wie­der her­an. Beim Stand von 60:54 ende­ten die drit­ten zehn Minuten.

Mit Beginn des letz­ten Vier­tels leg­ten die Bam­ber­ger in der Ver­tei­di­gung nun noch­mals deut­lich zu. 2:29 Minu­ten waren bereits gespielt, als Nor­ris Agba­ko­ko die ers­ten ALBA-Punk­te zum 62:56 (33.) erzie­len konn­te. Bei den Bam­ber­gern fie­len nun die Drei­er. Ibi Wat­son, Aus­tin Crow­ley und Cobe Wil­liams tra­fen und Freak City beb­te (71:56/35.). ALBA ver­such­te nun noch­mals alles und ver­kürz­te durch den Drei­er von Sam Grie­sel auf 73:61 (37.), doch mit acht Punk­ten am Stück sorg­te Aus­tin Crow­ley beim 81:63 (39.) für die Ent­schei­dung und so den 2:2‑Ausgleich in der Serie.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zu die­ser erneu­ten Ener­gie­leis­tung. Wir haben heu­te das Rebound-Duell gewon­nen, was enorm wich­tig für uns war. Klar haben wir dann auch in der zwei­ten Halb­zeit unse­re Wür­fe vorn getrof­fen, die zum Teil aber auch gut her­aus­ge­spielt waren. In Ber­lin wer­den wir nun min­des­tens noch ein­mal so eine Leis­tung brau­chen, aber wenn wir jetzt schon in Spiel 5 sind, wol­len wir natür­lich auch alles dafür tun, dass wir auch das nächs­te Spiel gewin­nen”, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. Am kom­men­den Diens­tag­abend um 20:30 Uhr steigt in der Max-Schme­ling Hal­le im Play­off-Halb­fi­na­le nun das alles ent­schei­den­de Spiel 5 um den Ein­zug ins Finale!

Bas­ket­ball Bundesliga

Aus­ver­kauf­te Hal­le peitscht BMA365 Bam­berg Bas­kets zum Sieg gegen Berlin

Auch im drit­ten Spiel der Play­off-Halb­fi­nal-Serie zwi­schen den BMA365 Bam­berg Bas­kets und ALBA BERLIN hat es einen Heim­sieg gege­ben. Nach den bei­den Auf­takt­sie­gen der Ber­li­ner gewan­nen die Bam­ber­ger nun am Don­ners­tag­abend in der mit 5.700 Zuschau­ern aus­ver­kauf­ten BROSE ARENA mit 81:73 (39:30) und ver­kürz­ten damit auf 1:2. Spiel 4 steigt am mor­gi­gen Sams­tag (6. Juni).

Mit einem wei­te­ren Heim­sieg am Sams­tag um 18:30 Uhr in Spiel 4 hät­ten die Bam­ber­ger nun die Mög­lich­keit, die Serie noch­mals nach Ber­lin zurückzuschicken.

Obwohl dem Team von Head Coach Anton Gavel EJ Onu ver­let­zungs­be­dingt fehl­te, prä­sen­tier­ten sich die Bam­ber­ger auch ohne ihren Defen­siv play­er of the year in der Ver­tei­di­gung dies­mal deut­lich stär­ker. Groß­ar­tig von ihren Fans unter­stützt hat­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets die offen­si­ve Aus­beu­te der Alba­tros­se in Vier­tel eins, zwei und vier jeweils unter 20 Zäh­ler hal­ten können.

Tops­corer im Team der Alba­tros­se waren Nor­ris Agba­ko­ko und Jus­tin Bean mit jeweils 14 Punk­ten. Im Team der Haus­her­ren tra­fen Cobe Wil­liams (20) und Ibi Wat­son (18) am bes­ten. Zudem hol­te sich Demar­cus Demo­nia ein Dou­ble Dou­ble mit 12 Punk­ten und 11 Rebounds.

Spiel 4 im Play­off-Halb­fi­na­le zwi­schen Bam­berg und Ber­lin steigt am mor­gi­gen Sams­tag (6. Juni) erneut in Freak City. Tip-Off in der BROSE ARENA ist dann um 18:30 Uhr.


Der Spiel­ver­lauf

Die ers­te Über­ra­schung des Abends für die 5.700 Zuschau­er hat­te Head Coach Anton Gavel parat, der den ver­letz­ten EJ Onu in der Start­for­ma­ti­on durch Finn Dönt­gens ersetz­te. Der 22-Jäh­ri­ge ver­lor zwar den Eröff­nungs­sprung­ball gegen Nor­ris Agba­ko­ko, stör­te den Ber­li­ner Big Man aber in den bei­den ers­ten Angrif­fen des Spiels der­art, dass die­ser nicht erfolg­reich abschlie­ßen konn­te. Wenig Pro­ble­me im Abschluss hat­te hin­ge­gen Cobe Wil­liams. Der Bam­ber­ger Point Guard voll­ende­te zwei Korb­le­ger sowie einen Sprung­wurf und war beim 6:2 (4.) für alle Bam­ber­ger Zäh­ler ver­ant­wort­lich. Durch die Ein­wechs­lung von Jack Kay­il kamen die Haupt­städ­ter nun bes­ser in ihren Rhyth­mus und per Drei­er sorg­te Mar­tin Her­manns­son (6:8/5.) für die ers­te Gäs­te­füh­rung. Ibi Wat­son kon­ter­te jedoch umge­hend eben­falls mit einem Drei­er, doch Sam Grie­sel und Nor­ris Agba­ko­ko ant­wor­te­ten für ALBA (9:12/6.). Mit sei­nem zwei­ten Drei­er hol­te Ibi Wat­son die Füh­rung zurück (15:14/8.), ehe Moritz Krim­mer 79 Sekun­den vor Vier­tel­en­de mit sei­nem Korb­le­ger zum 17:16 bereits für den Zwi­schen­stand nach den ers­ten zehn Minu­ten sorgte.

Wäh­rend in den ers­ten bei­den Spie­len in Ber­lin die Drei­er auf Bam­ber­ger Sei­te nicht wirk­lich fal­len woll­ten, so lief es auf eige­nem Par­kett deut­lich bes­ser (dafür fan­den dies­mal nur einer von 13 Drei­er­ver­su­chen der Ber­li­ner in der ers­ten Halb­zeit das Ziel). Ibi Wat­son und Demar­cus Demo­nia tra­fen zum Start ins zwei­te Vier­tel aus der Distanz (25:18/13.) Ein Drei-Punk­te-Spiel von Dani­el Kep­pe­l­er sowie ein Sprung­wurf aus dem Schnell­an­griff her­aus von Demar­cus Demo­nia sorg­ten beim 32:22 (15.) für die ers­te zwei­stel­li­ge Füh­rung. Bis auf 39:26 (19.) gelang es den BMA365 Bam­berg Bas­kets, ihren Vor­sprung aus­zu­bau­en, ehe Jack Kay­il mit vier Zäh­lern in Fol­ge das 39:30 erziel­te, mit dem es für bei­de Teams auch in die Halb­zeit­pau­se ging. Unmit­tel­bar nach der Halb­zeit­si­re­ne sorg­te Head Coach Anton Gavel noch­mals für einen Auf­re­ger, da er sich der­art hef­tig beschwer­te, dass er von den Schieds­rich­tern mit einem Tech­ni­schen Foul bestraft wurde.


„Es war ein wich­ti­ger Sieg für unser Selbst­ver­trau­en und für unse­re Köpfe“

Halb­zeit zwei begann mit einem Frei­wurf für die Ber­li­ner. Die Stra­fe für das Tech­ni­sche Foul gegen Anton Gavel nutz­te Moses Wood eis­kalt. Eis­kalt trifft auch die Art und Wei­se, wie Finn Dönt­gens die bei­den fol­gen­den Bam­ber­ger Angrif­fe abschloss. Mit zwei wun­der­schö­nen Haken­wür­fen stell­te der Links­hän­der auf 43:31 (21.) und das Bam­ber­ger Spiel nahm immer wei­ter an Fahrt auf. Mit sei­nem vier­ten Drei­er (bei 4 Ver­su­chen) traf Ibi Wat­son bei ablau­fen­der Shot­clock zum 56:41 und Pedro Cal­les muss­te eine Aus­zeit neh­men. Doch auch der fol­gen­de Angriff sei­nes Teams dürf­te ihm nicht gefal­len haben, denn den Ber­li­ner Ein­wurf direkt nach die­ser Aus­zeit angel­te sich Dani­el Kep­pe­l­er, der per Dunk zum 58:41 abschloss (26.). Die Bam­ber­ger schie­nen das Spiel nun voll­ends unter Kon­trol­le zu haben, doch weit gefehlt. ALBA dreh­te wie­der auf und kam mit einem 9:0‑Lauf bis auf 58:50 (29) wie­der her­an. Zach Ens­min­ger been­de­te die Bam­ber­ger Durst­stre­cke mit einem Drei­er aus der lin­ken Spiel­fel­de­cke (61:50/30.), doch auch Jus­tin Bean schlug vor dem Ende des Vier­tels gleich noch zwei­mal von jen­seits der 6,75-Meter-Linie zu und so stand es nach 30 Minu­ten 63:56 für die Hausherren.

J‘wan Roberts nutz­te den ers­ten Ber­li­ner Angriff des Schluss­ab­schnitts zum 63:58, doch Cobe Wil­liams sorg­te auf der Gegen­sei­te für ein Bam­ber­ger Aus­ru­fe­zei­chen. Im Eins-gegen-eins schlug der Bam­ber­ger Auf­bau­spie­ler Ber­lins Micha­el Rataj und stopf­te den Ball zum 65:58 (31.). Wenig spä­ter folg­te der nächs­te Dunk. Dies­mal bedien­te Cobe Wil­liams Finn Dönt­gens, der den Ball im Schnell­an­griff zum 69:59 (33.) in den ALBA-Korb häm­mer­te. Die Ber­li­ner aber kamen umge­hend zurück und nach dem Drei­er von Jonas Mat­tiss­eck (69:64/34.) hol­te Anton Gavel sein Team erst ein­mal wie­der zusam­men. Demo­nia und Crow­ley tra­fen und Bam­berg lag wie­der mit 73:64 vor­ne (36.), doch wenig spä­ter dunk­te Micha­el Rataj den Ball zum 76:71 (39.). Es folg­te die nächs­te Aus­zeit von Anton Gavel in deren Anschluss Cobe Wil­liams aber­mals zum Korb zog und unwi­der­steh­lich zum 78:71 ein­netz­te. Mar­tin Her­manns­son ver­kürz­te an der Frei­wurf­li­nie wie­der auf 78:73, doch 1:04 Minu­ten vor dem Ende mach­te dann Zach Ens­min­ger mit einem wei­te­ren Drei­er zum 81:73 end­gül­tig den Deckel auf Spiel #3, zumal Cobe Wil­liams auf der Gegen­sei­te den Ber­li­ner Angriff mit sei­nem 6. Ste­al in die­ser Par­tie stoppte.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zum Sieg. Es war ein wich­ti­ger Sieg für unser Selbst­ver­trau­en und für unse­re Köp­fe. Jetzt geht es dar­um, so schnell als mög­lich zu rege­ne­rie­ren, weil das heu­te auch von den Minu­ten her doch sehr eng war, und dann schau­en wir, dass wir die Mann­schaft so gut es geht auf Sams­tag vor­be­rei­ten“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. Schon am mor­gi­gen Sams­tag geht es nun wei­ter. Dann steht Spiel 4 auf dem Pro­gramm, Tip-Off zur 4. Par­tie ist dann um 18:30 Uhr.

Bas­ket­ball Bundesliga

Halb­fi­na­le Spiel 3: BMA365 Bam­berg Bas­kets wol­len ihren Heim­vor­teil nutzen

Nach den bei­den ers­ten Par­tien in der Haupt­stadt kommt die Halb­fi­nal-Serie in den Play­offs in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga jetzt nach Freak City. Hat­ten die Ber­li­ner ihre bei­den Heim­spie­le sou­ve­rän gewin­nen kön­nen, hof­fen die BMA365 Bam­berg Bas­kets nun eben­falls, ihren Heim­vor­teil aus­nut­zen und so die Serie noch wei­ter ver­län­gern zu kön­nen. Tip-Off am Don­ners­tag­abend zu Spiel 3 im Play­off-Halb­fi­na­le zwi­schen den BMA365 Bam­berg Bas­kets und ALBA BERLIN ist um 20:30 Uhr.

„Wir wis­sen, wel­che Bedeu­tung das Spiel für uns hat. Wir sind ja eigent­lich zum Sie­gen ver­dammt und wol­len die Serie jetzt erst ein­mal ver­län­gern, um dann zu schau­en, wie es wei­ter­geht. Dafür brau­chen wir aber eine deut­li­che Stei­ge­rung im Ver­gleich zur Leis­tung aus den bei­den Spie­len in Ber­lin. Wir hof­fen jetzt auf eine vol­le Hal­le und die vol­le Unter­stüt­zung unse­rer Fans, um Spiel 3 zu gewin­nen“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel.

Spiel 1 und Spiel 2 gin­gen letzt­lich klar an die Ber­li­ner, die vor allem in der Auf­takt­par­tie eine immens star­ke Per­for­mance aufs Par­kett der Max-Schme­ling-Hal­le brach­ten. 105 Punk­te, 28 Assists und ein zudem extrem gut ver­teil­tes Scoring brach­ten ALBA den ver­dien­ten Sieg. In Spiel #2 zeig­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets ein ande­res Gesicht, hat­ten aber auch hier Pro­ble­me zum einen mit ihrer eige­nen Treff­si­cher­heit, dem auch in Spiel #2 star­ken Auf­tre­ten von ALBA sowie der im Ver­gleich zur Ulm-Serie nun auf dem Spiel­feld erlaub­ten bezie­hungs­wei­se ver­bo­te­nen Spiel­wei­se. Wäh­rend in der Ulm-Serie sehr viel Phy­sis zuge­las­sen wur­de, war die Regel­aus­le­gung in den bei­den Spie­len in Ber­lin nun doch wie­der eher sehr streng.

Zwei Spie­le hin­ter­ein­an­der ver­lo­ren haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets in die­ser Sai­son übri­gens nur zwei Mal zuvor. Der Nie­der­la­ge nach Ver­län­ge­rung in Trier am 3. Spiel­tag folg­te eine wei­te­re beim Gast­spiel in Mün­chen und der am 14. Spiel­tag in Bonn folg­te zuhau­se eine Plei­te gegen Lud­wigs­burg. Drei Nie­der­la­gen in Serie haben die Bam­ber­ger in die­ser Sai­son noch nie hin­neh­men müssen.

Wäh­rend die BMA365 Bam­berg Bas­kets deut­lich weni­ger Ball­ver­lus­te in den ers­ten bei­den Spie­len hat­ten, unter­strei­chen die 21,5 Assists pro Spiel das aus­ge­zeich­ne­te Team­play der Ber­li­ner. Bei den Wurf­quo­ten hat­ten die Ber­li­ner in den bei­den ers­ten Spie­len aus allen Berei­chen deut­li­che Vor­tei­le. Vor allem bei den Drei­ern lag ALBA um 14,5 Pro­zent bes­ser. Wäh­rend der regu­lä­ren Sai­son hat­ten die Bam­ber­ger 37,4% ihrer Wür­fe von jen­seits der 6,75-Meter-Linie getrof­fen (ALBA: 33,3%).

Auch in der ande­ren Serie zwi­schen dem FC Bay­ern Mün­chen und den Tele­kom Bas­kets Bonn gab es bis­lang noch kei­nen Aus­wärts­sieg und so füh­ren auch hier die Münch­ner mit 2:0.

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets ver­lie­ren Halb­fi­nal­auf­takt in Berlin

Die BMA365 Bam­berg Bas­kets haben Spiel 1 im Play­off-Halb­fi­na­le bei ALBA BERLIN ver­lo­ren. Mit 86:105 (34:53) zogen die Bam­ber­ger am Sams­tag­nach­mit­tag in der Max-Schme­ling-Hal­le am Ende den Kür­ze­ren. Nach zuletzt zehn Sie­gen in Serie muss­te die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel damit wie­der eine Nie­der­la­ge hinnehmen.

Dabei war man gut in die Auf­takt­par­tie der Halb­fi­nal-Serie gestar­tet und hat­te das ers­te Vier­tel mit 19:18 gewin­nen kön­nen. In Vier­tel Num­mer zwei ging dann jedoch so gut wie nichts mehr. Wäh­rend man selbst nur 15 Zäh­ler auf die Anzei­ge­ta­fel brach­te, gestat­te­te man ALBA 35 Punk­te und lag zur Pau­se bereits deut­lich zurück. Auch im drit­ten Abschnitt konn­te man den Spiel­fluss der Ber­li­ner nicht stop­pen, die noch­mals 30 Zäh­ler erziel­ten und so kurz vor dem Start des Schluss­ab­schnitts schon spiel­ent­schei­dend mit 30 Punk­ten in Füh­rung lagen.

Bes­ter Wer­fer bei ALBA BERLIN war Jack Kay­il mit 18 Punk­ten. Ibi Wat­son war Bam­bergs Tops­corer mit 16 Zählern.


Der Spiel­ver­lauf

Bei­de Mann­schaf­ten leg­ten mun­ter los in die­sem ers­ten Halb­fi­nal-Match. Nach­dem Jonas Mat­tiss­eck und Nor­ris Agba­ko­ko für die Haus­her­ren erst ein­mal vor­ge­legt hat­ten (2:5/2.), zogen Ibi Wat­son und Richard Bal­int für die Bam­ber­ger nach. Cobe Wil­liams war es dann, der mit einem Schnell­an­griff Coast-to-coast für die ers­te Bam­ber­ger Füh­rung des Abends gesorgt hat­te (9:7/4.). Demar­cus Demo­nia flog zwei wei­te­re Zäh­ler per Alley Oop zum 11:7 ein, doch bereits in den fol­gen­den Minu­ten hat­te die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung ihre Pro­ble­me mit dem Ber­li­ner Angriffs­spiel. Vor allem Mar­tin Her­manns­son zog hier ein Foul nach dem nächs­ten und sein Team ging wie­der in Füh­rung (11:13/7.). Die Bam­ber­ger aber blie­ben dran und lagen nach Korb­er­fol­gen von Dani­el Kep­pe­l­er, Moritz Krim­mer und Aus­tin Crow­ley 50 Sekun­den vor dem Ende des ers­ten Abschnitts mit 19:13 vor­ne. Ein Drei­er von Moses Wood sowie ein Korb­le­ger aus dem Fast­break von Micha­el Rataj lie­ßen die Bam­ber­ger Füh­rung jedoch wie­der auf einen ein­zi­gen Zäh­ler schrump­fen (19:18). 

Auch im zwei­ten Vier­tel agier­ten bei­de Teams auf Augen­hö­he. Die Füh­rung wech­sel­te im zwei­ten Abschnitt nun zum ins­ge­samt sie­ben Mal hin und her, nach­dem Jus­tin Bean den Füh­rungs­tref­fer von Ibi Wat­son zum 27:26 (13.) mit einem Korb­er­folg in der Bam­ber­ger Zone zur erneu­ten ALBA-Füh­rung gekon­tert hat­te. In die­sem Moment riss nun jedoch der Faden im Bam­ber­ger Spiel kom­plett. Ein 25:4‑Run von ALBA in den fol­gen­den 5:42 Minu­ten schraub­te deren Füh­rung auf 20 Zäh­ler (31:51/19.). Wäh­rend in die­ser Pha­se beim Team aus Freak City so gut wie nichts funk­tio­nie­ren und auch in den Korb fal­len woll­te, spiel­ten die Ber­li­ner ihre Wür­fe gedul­dig her­aus und nutz­ten ihre Chan­cen eis­kalt. Bereits zur Halb­zeit konn­ten die Gast­ge­ber 17 Assists (Bam­berg 6) ver­zeich­nen und ihrer Tref­fer­quo­te aus dem Feld (20 aus 33) lag bei über­ra­gen­den 61 Pro­zent (Bam­berg 39%). Mit 15:35 muss­ten die Bam­ber­ger das zwei­te Vier­tel abge­ben und lagen beim Gang in die Halb­zeit­pau­se mit 34:53 zurück.


„Wir waren nicht bereit für die­ses Spiel“

Mit drei wei­te­ren erfolg­rei­chen Drei­ern star­te­ten die Ber­li­ner in die zwei­te Halb­zeit und bau­ten ihren Vor­sprung so wei­ter aus (36:62/22.). Wäh­rend das Spiel der Haupt­städ­ter auch wei­ter­hin wie am Schnür­chen funk­tio­nier­te, tat sich das Team von Anton Gavel nach wie vor extrem schwer. Bam­bergs Head Coach ver­such­te zwar mit Wech­seln und Aus­zei­ten sein Team wie­der in die Spur zu brin­gen, doch nach dem Drei­er von Jack Kay­il zum 44:75 (28.) erhöh­te sich der Rück­stand erst­mals auf über 30 Zäh­ler. Mit einem Drei-Punk­te-Spiel war es dann erneut der 20-Jäh­ri­ge, der beim 44:78 (28.) für die höchs­te Ber­li­ner Füh­rung des Abends und eine Vor­ent­schei­dung sorg­te. 30:20 ging das drit­te Vier­tel an die Ber­li­ner (54:83).

Doch auch wenn es aus Bam­ber­ger Sicht an die­sem Nach­mit­tag in der Haupt­stadt nicht lau­fen woll­te, auf­ge­ben kam nicht in Fra­ge und so bis­sen sich die Jungs um Kapi­tän Ibi Wat­son noch­mals in die Par­tie hin­ein. Nach Drei­ern von Zach Ens­min­ger sowie zwei Distanz-Tref­fern von Adri­an Pet­ko­vic hat­te man den Rück­stand bei noch knapp sechs­ein­halb Minu­ten Spiel­zeit auf 71:88 ver­kürzt. ALBA ließ sich aber nicht noch ein­mal in Bedräng­nis brin­gen und hielt den Vor­sprung nun immer so um die 20 Punk­te. Mit dem ins­ge­samt 16. Ber­li­ner Drei­er (bei 37 Ver­su­chen /​43% – Bam­berg 8 aus 26 /​31%) knack­te Mal­te Delow die Hun­dert-Punk­te-Mar­ke. Am Ende unter­la­gen die Bam­ber­ger in Spiel #1 der Serie mit 86:105. „Glück­wunsch an Pedro Cal­les und sein Team zu die­sem abso­lut ver­dien­ten Sieg. Wir haben heu­te im zwei­ten und drit­ten Vier­tel 65 ALBA-Punk­te zuge­las­sen – außer­dem sind die 28 Ber­li­ner Assists auch deut­lich zu viel. Wir waren nicht bereit für die­ses Spiel“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel.

Nach den Bay­ern wur­de auch Alba besiegt

Bam­berg Bas­kets sind Pokalsieger

Die Sen­sa­ti­on ist per­fekt! Die BMA365 Bam­berg Bas­kets haben den BBL Pokal gewon­nen. Im Fina­le des BMW TOP FOUR bezwang das Team aus Freak City am Sonn­tag­nach­mit­tag im SAP Gar­den in Mün­chen Alba Ber­lin mit 74:72 (36:37) und hol­te damit den ins­ge­samt sieb­ten Pokal­sieg nach Bamberg.

Das Team von Head Coach Anton Gavel muss­te sich in die Par­tie hin­ein kämp­fen. Nach der rund­um über­zeu­gen­den Par­tie im Halb­fi­na­le gegen den FC Bay­ern Mün­chen hat­te man im End­spiel gegen die Alba­tros­se gro­ße Pro­ble­me beim Rebound. Die Haupt­städ­ter gewann das Duell unter den Bret­tern mit 44:26 und hat­ten so am Ende 18 Wür­fe mehr aus dem Feld. Wie aber schon so oft in die­ser Sai­son blie­ben die Bam­ber­ger sich und ihrem Game­plan treu, spiel­ten sich aus so manch schwie­ri­ger Situa­ti­on wie­der her­aus und hat­ten am Ende in die­sem Pokal­fi­na­le knapp, aber ver­dient die Nase vor­ne und das, obwohl man allein an der Frei­wurf­li­nie bei einer Quo­te von nur 64% (21 von 33) ein Dut­zend an Punk­ten lie­gen ließ.

Bes­ter Wer­fer der Alba­tros­se war Mal­te Delow mit 17 Punk­ten. Ibi Wat­son (10), EJ Onu (12) und Demar­cus Demo­nia (19) punk­te­ten zwei­stel­lig für den neu­en Pokal­sie­ger. Bam­bergs Num­mer 8 wur­de zum wert­volls­ten Spie­ler des End­spiels gewählt.


Der Spiel­ver­lauf

Dass es in die­sem Fina­le um jeden Zen­ti­me­ter gehen wür­de, zeig­te sich bereits nach 61 Sekun­den, als Bam­bergs Head Coach Anton Gavel nach einem Block von EJ Onu sei­ne Coa­ches Chall­enge bean­spruch­te. Die Schieds­rich­ter hat­ten auf Goal­ten­ding ent­schie­den, doch nach Stu­die der Fern­seh­bil­der wur­den die Punk­te für Ber­lin annul­liert. Bei­de Mann­schaf­ten waren zu Beginn des Spiels gleich­auf. Richard Bal­ints Drei­er brach­te die BMA365 Bam­berg Bas­kets zunächst in Front (5:4/2.), ehe Mal­te Delow eben­falls per Drei­er auf der Gegen­sei­te die Alba­tros­se wie­der in Füh­rung warf (5:7/3.). Delow war in die­ser Anfangs­pha­se der gefähr­lichs­te Ber­li­ner und ALBA zog so etwas davon (5:12/5.). Die Bam­ber­ger aber blie­ben fokus­siert und kamen durch Tref­fer von Dani­el Kep­pe­l­er und EJ Onu wie­der auf 15:16 her­an. Der Schluss­spurt gehör­te dann aber den Ber­li­nern. Mal­te Delow netz­te sei­ne Zäh­ler 10, 11 und 12 zum 15:19 ein, ehe Jack Kay­il einen Bam­ber­ger Tur­no­ver auf der Gegen­sei­te zum Vier­tel­en­de mit einem wei­te­ren Drei­er zum 15:22 bestrafte.

Zu Beginn des zwei­ten Vier­tels ver­letz­te sich dann auch noch Aus­tin Crow­ley am lin­ken Fuß und muss­te aus­ge­wech­selt wer­den. Die Bam­ber­ger zu die­sem Zeit­punkt bereits mit fünf Ball­ver­lus­ten und ALBA mit 9 Offen­siv­re­bounds, die man zu einer 17:26-Führung nut­zen konn­te. Anton Gavel zog die Brem­se und nahm eine Aus­zeit. ALBA aber blieb ton­an­ge­bend. Zudem hat­ten die Bam­ber­ger ab der 15. Minu­ten ein wei­te­res Pro­blem, da Cobe Wil­liams mit sei­nem drit­ten Foul erst ein­mal auf die Bank muss­te (22:29). Zumin­dest aber konn­te Aus­tin Crow­ley aufs Feld zurück­keh­ren und gleich mit einem Drei­er zum 25:29 (15.) einen wich­ti­gen Tref­fer set­zen. Demar­cus Demo­nia brach­te die Bam­ber­ger mit einem And-One auf 28:29 (17.) wie­der her­an und mit exakt die­sem einen Punkt Rück­stand ging es dann beim 36:37 auch in die Halbzeitpause.


„Wenn man schaut, wen wir alles aus­ge­schal­tet haben“

Das Bam­ber­ger Spiel zu die­sem Zeit­punkt wahr­lich nicht gut, doch das Team kämpf­te. Kapi­tän Ibi Wat­son brach­te sei­ne Mann­schaft per Drei­er beim 39:37 wie­der in Füh­rung, Alba kon­ter­te aber sofort (39:41) und blieb nun wie­der stets leicht in Füh­rung, auch obwohl Noris Agba­ko­ko ab der 24. Minu­te mit vier Fouls belas­tet, mehr von der Bank aus zuschau­en muss­te. Die Ber­li­ner aber auch wei­ter­hin stark unter den Bret­tern und dank ihrer zwei­ten in der Lage, sich aber­mals etwas abzu­set­zen (45:53/29.). Cobe Wil­liams und Demar­cus Demo­nia hiel­ten offen­siv hier aber dage­gen und so ging es beim Stand von 52:58 in die letz­ten zehn Minuten.

ALBA zog gleich zu Beginn des vier­ten Abschnitts wie­der auf acht Punk­te davon, doch Moritz Krim­mer traf aus der Distanz und ver­kürz­te wie­der auf 55:60 (32.). Zwei wei­te­re Drei von Richard Bal­int und von EJ Onu rüt­tel­ten die Bam­ber­ger Fan­kur­ve wie­der rich­tig wach und auf ein­mal konn­te man den es wie­der spü­ren: die­ses unfass­ba­re Ver­trau­en, es als Mann­schaft doch irgend­wie rich­ten zu kön­nen. 5:52 Minu­ten vor dem Ende waren die rund 1.000 Bam­ber­ger Fans im erneut aus­ver­kauf­ten SAP Gar­den völ­lig aus dem Häus­chen, als EJ Onu den Ball zum 66:62 in den Korb häm­mer­te. Nach Pedro Cal­les Aus­zeit kamen die Ber­li­ner doch noch ein­mal bären­stark zurück. 3:35 Minu­ten vor dem Ende traf Jonas Mat­tiss­eck aus der Ecke für drei und ALBA führ­te plötz­lich wie­der (66:69). Demar­cus Demo­nia ant­wor­te­te mit einem Drei­er auf der Gegen­sei­te, doch Ber­lins Kapi­tän hat­te noch einen wei­te­ren Drei­er aus der Ecke im Köcher (69:72/39.). Das soll­ten aber die letz­ten Ber­li­ner Punk­te gewe­sen sein. Cobe Wil­liams traf einen Frei­wurf (70:72). Im Anschluss stopp­te man den Ber­li­ner Angriff und Ibi Wat­son glich 81 Sekun­den vor dem Ende zum 72:72 aus. Es folg­ten Ball­ver­lus­te hüben und drü­ben. 31 Sekun­den vor dem Ende ver­warf dann Jonas Mat­tiss­eck. Zach Ens­min­ger sicher­te den Rebound und sei­nen <Sekun­den vor dem Ende traf Demar­cus Demo­nia zum 74:72. Der letz­te Wurf des Spiels von Jack Kay­il wur­de von Aus­tin Crow­ley geblockt und die Par­ty im Bam­ber­ger Fan­block zum BBL-Pokal­sieg 2026 konn­te beginnen!

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zu die­sem Pokal­sieg. Das ist ein unglaub­li­cher Erfolg für uns. Wir haben heu­te die Rebounds klar ver­lo­ren, was uns sehr weh­ge­tan hat wie schon die Spie­le zuvor. Wir hat­ten deut­lich weni­ger Wür­fe als die Ber­li­ner und konn­ten dann erst im letz­ten Vier­tel in Füh­rung gehen. Natür­lich gehört auch ein biss­chen Glück dazu, dass man am Ende dann so ein Spiel auch gewinnt, aber wir kön­nen sehr stolz auf unse­re Trup­pe sein“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Wenn man schaut, wen wir alles aus­ge­schal­tet haben – zunächst eine Euro­Cup-Mann­schaft, dann den aktu­el­len BBL-Tabel­len­füh­rer, gefolgt von einer Cham­pi­ons League Mann­schaft mit Hei­del­berg, das Euro­Le­ague-Team der Bay­ern und jetzt mit ALBA ein wei­te­res Cham­pi­ons League-Team – das sind schon Kali­ber, zu denen wir eigent­lich nicht zäh­len. Umso schö­ner ist es, dass wir das geschafft haben, dass die Jungs dar­an geglaubt haben und jetzt sind wir ein­fach nur unheim­lich glücklich.”

BBL-Pokal-Top Four

BMA365 Bam­berg Bas­kets tref­fen auf die Bayern

Der Geg­ner der BMA365 Bam­berg Bas­kets für das Halb­fi­na­le beim TOP FOUR im Febru­ar 2026 steht fest. Wie die Aus­lo­sung im Anschluss an die letz­te Vier­tel­fi­nal-Par­tie zwi­schen ALBA BERLIN und Sci­ence City Jena am Mon­tag­abend ergab, trifft das Team von Head Coach Anton Gavel in der Pokal-Vor­schluss­run­de auf den FC Bay­ern Mün­chen Basketball.

Rap­per Jalil Berk­holz fun­gier­te als Los­fee bei der Aus­lo­sung und zog die Bam­ber­ger Kugel als zwei­te nach der des FC Bay­ern. Wo das TOP FOUR am Wochen­en­de des 21. und 22. Febru­ar 2026 aus­ge­tra­gen wer­den wird, steht noch nicht hun­dert­pro­zen­tig fest. Im Anschluss an das vier­tel­jähr­li­che Tref­fen der Klubs im Okto­ber, bei dem auch das The­ma TOP FOUR dis­ku­tiert wor­den war, bestä­tig­te der Geschäfts­füh­rer er easy­Cre­dit BBL Dr. Ste­fan Holz der SPORT BILD gegen­über, dass es von Sei­ten der Klubs einen kla­ren Wunsch gäbe, das Tur­nier in Mün­chen aus­tra­gen zu wol­len. Die defi­ni­ti­ve Bekannt­ga­be des Aus­tra­gungs­orts, so der Liga-Boss bei der Aus­lo­sung, wer­de man in den kom­men­den Tagen bekanntgeben.


Die bei­den Halb­fi­nal­paa­run­gen am 21. Febru­ar 2026:

FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball vs. BMA365 Bam­berg Baskets

ALBA BERLIN vs. EWE Bas­kets Oldenburg

Das End­spiel um den BBL-Pokal fin­det dann am 22. Febru­ar 2026 statt.

Bas­ket­ball

Bam­berg Bas­kets gelingt Hat­trick gegen Alba Ber­lin nicht

Nach den bei­den Heim­sie­gen gegen ALBA in Bun­des­li­ga und BBL-Pokal haben die Bam­berg Bas­kets das drit­te Auf­ein­an­der­tref­fen mit den Ber­li­nern in die­ser Sai­son ver­lo­ren. In der Par­tie des 22. Spiel­tags in der Bun­des­li­ga unter­lag das Team von Head Coach Anton Gavel am Mon­tag­abend in der Uber Are­na bei den Alba­tros­sen mit 77:86 (34:39).

Die 7.631 Zuschau­er sahen über wei­te Stre­cken eine Par­tie zwei­er Teams auf Augen­hö­he. Erst gegen Mit­te des letz­ten Vier­tels konn­te das Euro­Le­ague-Team aus der Bun­des­haupt­stadt sei­nen Vor­sprung behaup­ten und letzt­lich von der im Ver­gleich schwä­che­ren Feld­wurf­quo­te der Bam­ber­ger profitieren. 

Erfolg­reichs­ter Punk­te­samm­ler im Team aus Freak City war KeyShawn Fea­zell mit 18 Zäh­lern. Tops­corer der Alba­tros­se war Matt Tho­mas mit 14 Punkten.

Gut ein­ge­stellt und hoch fokus­siert began­nen die Bam­ber­ger das Gast­spiel in der Haupt­stadt. Immer wie­der such­te das Team von Head Coach Anton Gavel in der Anfangs­pha­se den Weg unter den Korb, wo man in Per­son von Filip Sta­nić nahe­zu spie­le­risch erfolg­reich abschlie­ßen konn­te (6:2/2.). Die Bedeu­tung die­ses Spiels und der damit ver­bun­de­nen Chan­ce, in der Tabel­le einen Sprung nach oben zu machen, sorg­te jedoch ganz offen­sicht­lich bei bei­den Mann­schaf­ten für ordent­lich Ner­vo­si­tät und so hat­ten bei­de Teams nach dem ers­ten Vier­tel bereits je sechs Ball­ver­lus­te auf ihrem Kon­to. Nach dem Drei-Punkt-Spiel von Ibi Wat­son (9:2/4.) wur­den die Alba­tros­se zur Mit­te des ers­ten Abschnitts nun stär­ker. Der Drei­er von Matt Tho­mas sowie ein erfolg­rei­cher Korb­le­ger von Jus­tin Bean brach­ten die Haus­her­ren erst­mals in Füh­rung (10:11/6.), die ihren Vor­sprung mit einem 11:0‑Lauf gar bis auf 10:15 (7.) aus­bau­en konn­ten. Die Bam­ber­ger lie­ßen sich aber den­noch nicht aus dem Kon­zept brin­gen und ver­kürz­ten bis zum Ende des ers­ten Abschnitts wie­der auf 16:18.

Das zwei­te Vier­tel war gera­de ein­mal 80 Sekun­den alt, als KeyShawn Fea­zell mit dem ers­ten Bam­ber­ger Drei­er des Abends die Füh­rung wie­der zurück­hol­te (21:20/12.). Die Ber­li­ner such­ten nun ver­stärkt den Weg in die Zone. Immer wie­der cut­te­te man erfolg­reich zum Korb und nach einem 7:0‑Run zum 21:27 (25.) zog Bam­bergs Head Coach Anton Gavel in Form einer Aus­zeit erst ein­mal die Brem­se. Sein Team hat­te die Ansa­ge in der 60-sekün­di­gen Unter­bre­chung ganz offen­sicht­lich ver­stan­den und ging wenig spä­ter durch den Drei­er von Noah Locke wie­der in Füh­rung (30:29/18.). Einer der schöns­ten Bam­ber­ger Angrif­fe des gesam­ten Spiels zwang ALBAs Chef­trai­ner dann zu einer Aus­zeit. Ronal­do Segu hat­te sich in die Ber­li­ner Zone bis unter den Korb durch­ge­spielt. Anstel­le jedoch selbst abzu­schlie­ßen, steck­te er den Ball durch zu KeyShawn Fea­zell, der zwi­schen zwei Ber­li­nern den Ball zum 32:29 im Korb unter­brin­gen konn­te. Hat­ten die Ber­li­ner bis hier­hin nur einen ihrer acht Ver­su­che von jen­seits der 6,75-Meter-Linie getrof­fen, mach­ten es Mat­tiss­eck und Her­manns­son nun bes­ser und ALBA lag wie­der vor­ne (32:35/19.) Ein wei­te­rer Distanz­wurf von Yan­ni Wet­zell sorg­te drei Sekun­den vor der Halb­zeit­si­re­ne für den 34:39 Pausenstand.


„Wenn wir dann auch noch von außen nichts tref­fen, kön­nen wir in Ber­lin nicht gewinnen”

Auch zu Beginn der zwei­ten Halb­zeit war es kein hoch­klas­si­ges Spiel. Bei­de Teams wei­ter mit vie­len Feh­lern, aber auch mit gro­ßem Kampf. ALBA in die­ser Pha­se jedoch häu­fig einen win­zi­gen Tick schnel­ler und so konn­ten die Ber­li­ner ihre Pau­sen­füh­rung zunächst ein­mal behaup­ten (39:43/22.). Wil­liam McDo­well-White und Jus­tin Bean pack­ten dann jedoch noch­mals fünf Punk­te drauf und es folg­te eine wei­te­re Bam­ber­ger Aus­zeit (39:48/24.). Dies­mal aber lie­ßen die Gast­ge­ber zunächst kei­nen Bam­ber­ger Kon­ter zu und ALBA hat­te nach dem Korb­le­ger von Tim Schnei­der beim 44:55 (26.) sei­ne höchs­te Füh­rung des gesam­ten Spiels. Ent­schie­den war das Spiel aber noch lan­ge nicht, denn Anton Gavels Team gab noch ein­mal alles. Nach dem Korb­le­ger von Kyle Lof­ton zum 54:58 war man 109 Sekun­den vor Ende des drit­ten Vier­tels wie­der im Spiel. Der Drei­er von Ibi Wat­son zum Ende des Abschnitts ver­kürz­te den Rück­stand gar auf nur noch drei Zäh­ler (59:62).

Gleich zu Beginn des Schluss­ab­schnitts kamen die Bam­ber­ger durch den Dunk von KeyShawn Fea­zell noch wei­ter her­an (61:62/31.) Bei­de Mann­schaf­ten aber auch wei­ter­hin mit wenig Wurf­glück aus der Distanz. Die Ber­li­ner jedoch immer wie­der über Offen­siv-Rebounds erfolg­reich (64:68/34.) und hier nun mit dem wahr­schein­lich vor­ent­schei­den­den Zwi­schen­spurt. Ein 7:0‑Lauf bescher­te ALBA 4:11 Minu­ten vor dem Ende erneut eine 11 Punk­te-Füh­rung (64:75). Aber­mals ver­such­ten die Bas­kets alles, doch der Korb­le­ger von Wil­liam McDo­well-White zum 73:82 bei nur noch 48 Sekun­den Rest­spiel­zeit bedeu­te­te die Ent­schei­dung. „Glück­wunsch an Isra­el Gon­zá­lez und sein Team zum Sieg. Wir hat­ten heu­te im ers­ten und drit­ten Vier­tel eine Pha­se, wo wir Fouls zu geben hat­ten, die­se aber nicht genutzt haben und so zwei Läu­fe von ALBA nicht unter­bin­den konn­ten. Dazu haben wir den einen oder ande­ren Offen­siv­re­bound zuge­las­sen und unse­re Ball­ver­lus­te waren auch kon­tra­pro­duk­tiv. Wenn wir dann auch noch von außen nichts tref­fen, kön­nen wir in Ber­lin nicht gewin­nen”, resü­mier­te Anton Gavel, der Head Coach der Bam­berg Baskets.

Bas­ket­ball

Bam­berg Bas­kets begin­nen Road­trip in Berlin

14 Tage nach dem Pokal-Wochen­en­de und der dar­an anschlie­ßen­den Län­der­spiel­pau­se in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga star­ten die Bam­berg Bas­kets nun wie­der voll durch. Für die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel ste­hen in den nächs­ten acht Tagen gleich vier Par­tien auf dem Pro­gramm, zunächst am mor­gi­gen Mon­tag bei Alba Berlin.

Vor den bei­den Heim­spie­len gegen Frank­furt sowie gegen den FC Bay­ern Mün­chen geht es für die Bam­ber­ger von Sonn­tag an erst ein­mal auf die Rei­se. Ers­te Sta­ti­on ist die Bun­des­haupt­stadt, wo man am Mon­tag­abend um 20:00 Uhr in der Uber Are­na zu Gast bei Alba Ber­lin sein wird. Nach dem Spiel bei den Alba­tros­sen reist man von Ber­lin aus dann wei­ter nach War­schau, wo es am Mitt­woch um 18:00 Uhr im Hin­spiel des Play­off-Vier­tel­fi­na­les der Euro­pean North Bas­ket­ball League dar­um geht, bei Dzi­ki War­schau eine gute Aus­gangs­si­tua­ti­on für das Rück­spiel zwei Wochen spä­ter in Bam­berg zu erzielen.

Los geht es für die Bam­berg Bas­kets zunächst in Ber­lin. Die eigent­lich für den gest­ri­gen Sams­tag ange­setz­te Par­tie bei ALBA wur­de auf­grund der Euro­Le­ague-Par­tie der Ber­li­ner am Frei­tag­abend bei Ana­do­lu Efes Istan­bul gleich zwei­mal ver­scho­ben. Tip-Off in der Uber Are­na ist nun am Mon­tag­abend um 20:00 Uhr.

„Auch wenn wir in die­ser Sai­son schon zwei­mal gegen die Ber­li­ner gewon­nen haben, dür­fen wir sie natür­lich nicht unter­schät­zen. Zuhau­se spie­len sie defi­ni­tiv stär­ker und haben jetzt erst in die­ser Woche noch­mals nach­ver­pflich­tet, um ihren Kader noch­mals tie­fer zu machen“, so der Mann­schafts­ka­pi­tän der Bam­berg Bas­kets, Kars­ten Tad­da. „Unse­re Trai­ner haben uns aller­dings gut ein­ge­stellt und wir wer­den gut vor­be­rei­tet zum Aus­wärts­spiel nach Ber­lin fahren.“


Bam­berg gewann im Pokal und in der Liga zuhause

Mit zwei Sie­gen aus den bei­den letz­ten Par­tien vor der Län­der­spiel­pau­se gegen Ham­burg (92:77) und in Ros­tock (78:71) haben die Ber­li­ner etwas an Fahrt auf­ge­nom­men und ste­hen mit einer Bilanz von neun Sie­gen und zehn Nie­der­la­gen auf Tabel­len­po­si­ti­on elf. Nach wie vor befin­den sich gefühlt alle BBL-Teams im Kampf um die Play­off-Plät­ze, denn zwi­schen dem auf Rang vier ste­hen­den Team von RASTA Vech­ta (elf Sie­ge) und den auf Posi­ti­on fünf­zehn ran­gie­ren­den Tele­kom Bas­kets Bonn (acht Sie­ge) lie­gen alle Mann­schaf­ten extrem eng bei­ein­an­der. Per­so­nell hat man in Ber­lin noch­mals nach­ge­bes­sert. Nach der Ver­pflich­tung von Big Man Micha­el Kes­sens Mit­te Janu­ar (gewann 2023 zusam­men mit Kars­ten Tad­da in Bonn die Bas­ket­ball Cham­pi­ons League) gaben die Alba­tros­se am Don­ners­tag die Ver­pflich­tung von Robert Bak­er II bekannt. Der 26-Jäh­ri­ge kommt vom Farm­team der Orlan­do Magic und war zuletzt noch mit Team USA bei den FIBA Ame­ri­Cup Qua­li­fiers im Ein­satz. Beim 72:71-Sieg der US-Ame­ri­ka­ner gegen Puer­to Rico steu­er­te der 2,08-Meter-Mann 6 Punk­te und 8 Rebounds bei. Beim 105:83-Sieg am Mon­tag auf den Baha­mas waren es 10 Punk­te, 11 Rebounds sowie sie­ben geblock­te Würfe.

Sowohl im Pokal als auch in der BBL stan­den sich bei­de Teams in die­ser Sai­son schon ein­mal gegen­über. Bei­de Spie­le fan­den in Freak City statt und in bei­den Spie­len sieg­ten die Bam­ber­ger. Nach­dem man Anfang Novem­ber zunächst im Liga­spiel mit 87:82 das bes­se­re Ende für sich hat­te, gewann man Anfang Dezem­ber auch im Vier­tel­fi­na­le des BBL-Pokals mit 80:67.

Die auf­fäl­ligs­ten Akteu­re im Liga­spiel waren Ber­lins Mar­tin Her­manns­son mit 28 Punk­ten und Bam­bergs Ibi Wat­son mit 23 Zählern.

Im Pokal-Vier­tel­fi­na­le traf Matt Tho­mas mit 15 Punk­ten am bes­ten für ALBA. Gro­ßen Anteil am Top Four-Ein­zug der Bam­berg Bas­kets hat­ten Ronal­do Segu mit 16 Punk­ten, 6 Rebounds und 8 Assists sowie Filip Sta­nić mit 12 Punk­ten und 11 Rebounds.

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