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Andreas Starke

OB Star­ke infor­mier­te über aktu­el­le Entwicklungen

Zwei­te Bür­ger­ver­samm­lung des Jah­res im Klemens-Fink-Zentrum

Bei der Bür­ger­ver­samm­lung im Kle­mens-Fink-Zen­trum nutz­ten vie­le Bür­ge­rin­nen und Bür­ger die Gele­gen­heit, ihre Anlie­gen vor­zu­brin­gen. Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke ging in sei­ner Rede unter ande­rem aus­führ­lich auf die Ver­ein­ba­rung mit dem Frei­staat über die Flä­che des Anker­zen­trums ein.

„Wir wol­len lang­fris­tig die Kon­trol­le über das Gebiet gewin­nen“, sag­te Star­ke. Außer­dem sei­en mit der Rege­lung zahl­rei­che Vor­tei­le für Bam­berg-Ost ver­bun­den. „Wir spre­chen über die Errich­tung einer bar­rie­re­frei­en Bus­hal­te­stel­le im Ein­gangs­be­reich des Anker­zen­trums, die Fort­set­zung des Ankers­hut­tles, die groß­zü­gi­ge För­de­rung der Sanie­rung des Bam­ba­dos-Frei­bads und des Volks­parks sowie die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung zur Rea­li­sie­rung eines neu­en Geh- und Rad­we­ges in der Armee­stra­ße.“ Der Bür­ger­ver­ein Bam­berg-Ost begrü­ße die­sen Fort­schritt ausdrücklich.

Star­ke the­ma­ti­sier­te wei­ter­hin den städ­ti­schen Haus­halt und eini­ge Infra­struk­tur-Pro­jek­te. Trotz erschwer­ter Rah­men­be­din­gun­gen blei­be Bam­berg mit dem Haus­halt 2026 hand­lungs­fä­hig. So wer­de die Schlag­loch-Offen­si­ve fort­ge­setzt und „mas­siv in die Schul­land­schaft inves­tiert“. Eine wich­ti­ge Tief­bau-Maß­nah­me im Stadt­ge­biet in den kom­men­den Jah­ren sei der Tie­fen­samm­ler. Nach den Wor­ten des Ober­bür­ger­meis­ters dient der Bau dazu, gro­ße Was­ser­men­gen auf­zu­neh­men und dadurch die Stadt zu schüt­zen. Beginn der Maß­nah­me wird vor­aus­sicht­lich im Mai 2026 sein. „Dabei ist uns die Bür­ger­infor­ma­ti­on beson­ders wich­tig“, so Starke.


Zwei Jubi­lä­en

Der OB mach­te die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger auf zwei Jubi­lä­en in 2026 auf­merk­sam: Anläss­lich des 250. Geburts­tags von E.T.A. Hoff­mann wer­den vie­le Kul­tur­ein­rich­tun­gen das Werk und das Wir­ken des Mul­ti­ta­lents beleuch­ten. Zudem fei­ern die Bam­ber­ger Sym­pho­ni­ker ihr 80-jäh­ri­ges Bestehen. Zum Schluss for­der­te Star­ke alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger auf, bei der Kom­mu­nal­wahl 2026 von ihrem Wahl­recht Gebrauch zu machen und demo­kra­ti­sche Par­tei­en zu wählen.

Von der anwe­sen­den Bür­ger­schaft wur­den ins­ge­samt 14 Anträ­ge gestellt. Ange­nom­men wur­de bei­spiels­wei­se der Antrag, den vor­über­ge­hen­den Weg­fall der Ver­kehrs­we­ge am Ade­naue­ru­fer durch den Tie­fen­samm­ler zu kom­pen­sie­ren und für aus­rei­chen­de Umlei­tungs­stre­cken in bei­den Rich­tun­gen zu sorgen.

Ober­bür­ger­meis­ter Star­ke lobt die Qua­li­tät und das Tem­po der Arbeiten

Drei wich­ti­ge Bau­stel­len erfolg­reich abgeschlossen

Gleich drei lang ersehn­te Stra­ßen- und Wege­pro­jek­te im Stadt­ge­biet wur­den in den ver­gan­ge­nen Wochen erfolg­reich abge­schlos­sen, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke mach­te sich gemein­sam mit Rein­hold Zenk von Bam­berg Ser­vice vor Ort ein Bild von den Ergeb­nis­sen und zeig­te sich sehr zufrie­den mit dem Ver­lauf und der Qua­li­tät der Arbei­ten. „Es ist rich­tig, dass wir in unse­re Infra­struk­tur inves­tie­ren und schritt­wei­se unser Stra­ßen­sys­tem ver­bes­sern“, so Starke.

„Die­se Bau­maß­nah­men wur­den rei­bungs­los und schnell umge­setzt, das ist sehr erfreu­lich. Die Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner haben Geduld bewie­sen, und nun kön­nen alle von einer deut­lich ver­bes­ser­ten Infra­struk­tur pro­fi­tie­ren“, beton­te Ober­bür­ger­meis­ter Star­ke beim Rundgang.

Beson­ders posi­tiv ver­lief die Sanie­rung der Bren­ner­stra­ße, die bereits am 22. Okto­ber – und damit zehn Tage frü­her als geplant – wie­der für den Ver­kehr frei­ge­ge­ben wer­den konn­te. Durch eine früh­zei­ti­ge Abstim­mung mit ansäs­si­gen Gewer­be­be­trie­ben und durch gute Ersatz­park­platz­re­ge­lun­gen konn­te die Maß­nah­me ohne grö­ße­re Stö­run­gen umge­setzt wer­den. Klei­ne­re Nach­ar­bei­ten am Geh­weg vor den Haus­num­mern 28 bis 36 wer­den bereits in die­sen Tagen durchgeführt.

Auch die Wil­densor­ger Haupt­stra­ße prä­sen­tiert sich frei von Schlag­lö­chern. Hier wur­de ein Teil­ab­schnitt mit dem Ver­fah­ren der „ein­fa­chen Ober­flä­chen­be­hand­lung“ saniert, das eine beson­ders kur­ze Bau­zeit ermög­lich­te und bereits erfolg­reich bei Geh- und Rad­we­gen am Trop­pau­platz und am Hein­richs­damm zur Anwen­dung gekom­men ist. Nach anfäng­li­cher Staub­ent­wick­lung und losen Splitt­kör­nern bei Abschluss der Arbei­ten hat Bam­berg Ser­vice bereits nach­ge­bes­sert. „Kur­ze Bau­zei­ten bedeu­ten weni­ger Belas­tung für Anwoh­ner­schaft und Ver­kehr. Das ist ein kla­rer Gewinn für Wil­densorg“, beton­te Starke.

Ein drit­tes Pro­jekt betrifft den Fuß­weg am Wei­den­damm, der wegen Wur­zel­auf­wer­fun­gen lan­ge gesperrt war. Fuß­gän­ge­rin­nen und Fuß­gän­ger hat­ten aller­dings an die­ser Stel­le auf meh­re­re, unmit­tel­bar dane­ben ver­lau­fen­de Wege aus­wei­chen kön­nen. In nur einem Tag wur­de hier eine Zwi­schen­sa­nie­rung durch­ge­führt, um die Ver­kehrs­si­cher­heit wie­der­her­zu­stel­len, ohne die wert­vol­len Pap­peln zu gefähr­den. „Sol­che Maß­nah­men zei­gen, dass wir mit Augen­maß und Ver­ant­wor­tung han­deln“, unter­strich der OB.

Ein­zig­ar­ti­ge Ver­bin­dung von Natur­schutz und Flugbetrieb

„Brei­ten­au“ als neu­es und größ­tes Natur­schutz­ge­biet in der Stadt Bam­berg ausgewiesen

Die „Brei­ten­au“ ist jetzt offi­zi­ell das drit­te und größ­te Natur­schutz­ge­biet der Stadt Bam­berg. Dies teilt die Stadt Bam­berg mit.

„Das ist ein bedeu­ten­der Mei­len­stein für den regio­na­len Natur­schutz“, erklär­te Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke bei der fei­er­li­chen Ein­wei­hung gemein­sam mit Regie­rungs­prä­si­dent Flo­ri­an Luder­schmid am Diens­tag. Das rund 80 Hekt­ar gro­ße Gebiet rund um den Son­der­lan­de­platz ver­eint auf ein­zig­ar­ti­ge Wei­se öko­lo­gi­sche Viel­falt und eine nach­hal­ti­ge Nut­zung durch den Flugbetrieb.

„Mit der Brei­ten­au schüt­zen wir den größ­ten Sand­le­bens­raum im Stadt­ge­biet und sichern zugleich den Fort­be­stand des tra­di­ti­ons­rei­chen Flug­be­triebs in Bam­berg – ein Vor­zei­ge­pro­jekt für Koope­ra­ti­on und Nach­hal­tig­keit“, sag­te OB Star­ke. Die­se Aus­wei­sung zei­ge, dass Umwelt­schutz und akti­ve Nut­zung kei­ne Gegen­sät­ze sein müs­sen, „son­dern sich – wie hier – gegen­sei­tig stär­ken können“.

Die Brei­ten­au blickt auf eine beweg­te Geschich­te zurück: Einst befand sich hier der rund 100 Hekt­ar gro­ße Brei­ten­see, spä­ter nutz­ten Mili­tär, US-Streit­kräf­te und schließ­lich der Aero-Club Bam­berg das Gelän­de. Seit 1969 ist die Brei­ten­au zudem Stütz­punkt der Luft­ret­tungs­staf­fel Bay­ern. Nach Auf­ga­be der mili­tä­ri­schen Nut­zung im Jahr 2012 begann ein lan­ger Pro­zess, der schließ­lich 2025 zur offi­zi­el­len Aus­wei­sung durch die Regie­rung von Ober­fran­ken führte.


Natur­schutz mit Modellcharakter

Das neue Natur­schutz­ge­biet umfasst 16 ver­schie­de­ne Bio­top­ty­pen, dar­un­ter Sand­ma­ger­ra­sen, Borst­gras­ra­sen, Tüm­pel und den rena­tu­rier­ten See­bach. Über 385 Pflan­zen­ar­ten – dar­un­ter 83 Arten der Roten Lis­te – sowie sel­te­ne Tier­ar­ten wie Kreuz­krö­te, Hei­de­ler­che, Reb­huhn und Bekas­si­ne fin­den hier ihren Lebens­raum. Fach­leu­te gehen sogar davon aus, dass über 500 Pflan­zen­ar­ten vor­kom­men könnten.

Regie­rungs­prä­si­dent Flo­ri­an Luder­schmid beton­te die über­re­gio­na­le Bedeu­tung der Aus­wei­sung: „Mit der Brei­ten­au ist ein wei­te­rer wich­ti­ger Bau­stein im Rah­men der San­dAch­se Fran­ken geschaf­fen wor­den. Die­ses Pro­jekt ver­netzt die wert­volls­ten Sand­le­bens­räu­me Bay­erns – von Bam­berg bis Wei­ßen­burg – und leis­tet einen ent­schei­den­den Bei­trag zum Erhalt unse­rer Biodiversität.“

Die Aus­wei­sung des Natur­schutz­ge­biets geht unter and­rem auf einen Bür­ger­an­trag des Bund Natur­schutz aus dem Jahr 2019 an die Stadt Bam­berg zurück und ist das Ergeb­nis einer inten­si­ven Zusam­men­ar­beit zwi­schen der Regie­rung von Ober­fran­ken, der Stadt Bam­berg, dem Aero-Club Bam­berg, den Natur­schutz­ver­bän­den und dem Luft­amt Nordbayern.

„Die­ses Pro­jekt zeigt ein­drucks­voll, was mög­lich ist, wenn alle Betei­lig­ten an einem Strang zie­hen“, sag­te Bür­ger­meis­ter und Umwelt­re­fe­rent Jonas Glüsen­kamp. „Die Brei­ten­au ist ein Sym­bol für einen moder­nen, part­ner­schaft­li­chen Natur­schutz, der die Inter­es­sen von Natur, Mensch und Infra­struk­tur in Ein­klang bringt. Sie ist ein Gewinn für die Arten­viel­falt und für Bam­berg als lebens­wer­te, grü­ne Stadt.“ Er dank­te ins­be­son­de­re dem Bund Natur­schutz für des­sen Initiative.


Das größ­te Natur­schutz­ge­biet der Stadt

Mit über 80 Hekt­ar Flä­che – das ent­spricht etwa 115 Fuß­ball­fel­dern – ist die Brei­ten­au fast dop­pelt so groß wie die bis­he­ri­gen Natur­schutz­ge­bie­te „Wolfs­ru­he“ und „Muna“. Ins­ge­samt ste­hen damit in Bam­berg nun rund 125 Hekt­ar Flä­che unter stren­gem Naturschutz.

OB Star­ke fasst zusam­men: „Die Brei­ten­au ist ein Para­de­bei­spiel für vor­aus­schau­en­de Stadt­ent­wick­lung und geleb­ten Umwelt- und Arten­schutz. Sie beweist, dass Bam­berg Ver­ant­wor­tung über­nimmt – für sei­ne Geschich­te, für die Natur und für kom­men­de Generationen.“

Ober­bür­ger­meis­ter Star­ke besuch­te die neu­en Räum­lich­kei­ten in Gau­stadt und im Hain

Ganz­tags­be­treu­ung gut gestartet

Mit dem Schul­jah­res­be­ginn am 16. Sep­tem­ber 2025 ist auch der Bedarf an Ganz­tags­be­treu­ungs­plät­zen an den Schu­len im Hain und in Gau­stadt gestie­gen, Abhil­fe wur­de über die Som­mer­fe­ri­en geschaf­fen. Nun stat­te­ten Ober­bür­ger­meis­ter, Schul­re­fe­ren­tin und wei­te­re Fach­leu­te den Schu­len einen Besuch ab, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Über die Som­mer­fe­ri­en war es in kür­zes­ter Zeit gelun­gen, an bei­den Stand­or­ten zusätz­li­che Ange­bo­te zu schaf­fen. Bam­bergs Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke, Schul­re­fe­ren­tin Gabrie­le Kepic und wei­te­re Fach­leu­te aus der Stadt­ver­wal­tung waren vor Ort, um „sich selbst einen Ein­druck über den Erfolg der durch­ge­führ­ten Maß­nah­men zu ver­schaf­fen“, so der Oberbürgermeister.

An der Bam­ber­ger Hain­schu­le wur­de inner­halb weni­ger Wochen die ehe­ma­li­ge Haus­meis­ter­woh­nung umge­stal­tet. Sie ist direkt ans Schul­haus ange­baut. Dani­el Reheu­ser, seit 1. März 2025 der neue Haus­meis­ter, lob­te die Moder­ni­sie­rungs- und Umbau­ent­schei­dun­gen. Gemein­sam mit dem Immo­bi­li­en­ma­nage­ment und dem Schul­ver­wal­tungs­amt der Stadt Bam­berg wur­den Hand­werks­fir­men orga­ni­siert, koor­di­niert und beauf­tragt. Es ent­stand ein gemüt­li­cher und kind­ge­rech­ter Raum im Erd­ge­schoss, der Platz für die mitt­ler­wei­le zwölf­te Mit­tags­be­treu­ungs­grup­pe bie­tet. 22 Kin­der von der ers­ten bis zur vier­ten Klas­se wer­den hier nach Schul­schluss unter Auf­sicht betreut. „Die Arbei­ten im Ober­ge­schoss, das eben­falls aus­ge­baut wer­den soll, wer­den im Lau­fe des aktu­el­len Schul­jah­res statt­fin­den. Die Räu­me sol­len dann zum Schul­jahr 2026/​/​2027 fer­tig sein. Dort wird Platz für wei­te­re 20 Kin­der sein“, kün­digt Schul­re­fe­ren­tin Gabrie­le Kepic an. Die Vor­sit­zen­den und päd­ago­gi­schen Fach­kräf­te des Trä­ger­ver­eins „Mit­tags­be­treu­ung Hain­schu­le“ und Schul­lei­te­rin Jas­min Kre­mer begrü­ßen die Ent­wick­lung und dank­ten den städ­ti­schen Akteu­ren. An der Hain­schu­le wer­den bereits 140 Kin­der bis maxi­mal 16 Uhr betreut.


Pfarr­saal als Zwischennutzung

In Gau­stadt wer­den die städ­ti­schen Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter von Schul­lei­te­rin Susan­ne Dörf­ler und Pfar­rer Hel­mut Het­zel in Emp­fang genom­men. „Als wir von dem hohen Betreu­ungs­be­darf gehört haben, war für uns klar: Wir wol­len hel­fen“, sagt der Lei­ten­de Pfar­rer für den Seel­sor­ge­be­reich Bam­ber­ger Wes­ten. Nach den Bera­tun­gen in der Kir­chen­ge­mein­de war klar: Der Pfarr­saal von St. Josef wird über­gangs­wei­se zur Ver­fü­gung gestellt und die Stadt Bam­berg mie­tet die­sen von der Kir­chen­ge­mein­de St. Josef an. Dadurch kön­nen im aktu­el­len Schul­jahr dort ins­ge­samt 40 Kin­der in der Offe­nen Ganz­tags­schu­le betreut wer­den. Im Schul­haus selbst küm­mern sich Mit­ar­bei­ter des Trä­gers KoBiS gGmbH dar­über hin­aus um 120 wei­te­re Kin­der. Das län­ger­fris­ti­ge Ziel ist es, einen Teil des Dach­ge­schos­ses des Grund­schul­ge­bäu­des zu sanie­ren und auch hier die ehe­ma­li­ge Haus­meis­ter­woh­nung für schu­li­sche und Ganz­tags­an­ge­bo­te zu nut­zen. Die Pla­nung hier­für wird aktu­ell vor­an­ge­trie­ben, um das Pro­vi­so­ri­um durch eine end­gül­ti­ge Lösung zu ersetzen.

Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke: „Es ist dem außer­or­dent­li­chen Enga­ge­ment aller Betei­lig­ten zu ver­dan­ken, dass wir inner­halb kür­zes­ter Zeit an bei­den Schu­len die­se zusätz­li­chen und drin­gend benö­tig­ten Plät­ze schaf­fen konnten.“

Dele­ga­ti­on aus der Dom­stadt besucht Part­ner­städ­te in Österreich

80. Vil­la­cher Kirch­tag begeis­tert Bam­ber­ge­rin­nen und Bamberger

Eine Abord­nung bestehend aus Bam­ber­ger Gärt­nern, der Feu­er­wehr, des Stadt­ra­tes und der Stadt­ver­wal­tung, unter ihnen Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke und Zwei­ter Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsen­kamp, reis­te am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de zum 80. Kirch­tag in Bam­bergs Part­ner­stadt Vil­lach, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Höhe­punkt des Fest­wo­chen­en­des war ein Trach­ten­zug mit rund 2.000 Teil­neh­men­den und 55 Grup­pen. Mit von der Par­tie war auch eine Grup­pe der Bam­ber­ger Gärt­ner, die Bür­ger­meis­ter Gün­ther Albel aus Vil­lach und Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke aus Bam­berg jeweils eine Zwie­bel­ket­te über­reich­te. Eben­so ver­tre­ten war eine Abord­nung der Bam­ber­ger Feu­er­wehr, die gemein­sam mit ihren Vil­la­cher Kame­ra­den im Fest­zug mit­mar­schier­ten. Trotz hef­ti­ger Regen­fäl­le säum­ten vie­le Zuschaue­rin­nen und Zuschau­er die Stra­ßen. Im Rah­men des Vil­lach-Besuchs der Bam­ber­ger Dele­ga­ti­on ernann­te die Faschings­gil­de Lands­kron Vil­lach Bam­bergs Zwei­ten Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsen­kamp zum NÄR­Ri­ty-Bot­schaf­ter und über­reich­te ihm Orden und Urkunde.

Neben Vil­lach besuch­ten die Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­ger auch die wei­te­re Part­ner­stadt Feld­kir­chen, wo gemein­sam die lan­ge Ein­kaufs­nacht eröff­net wur­de. Bür­ger­meis­ter Mar­tin Treff­ner zeig­te den Bam­ber­ger Gäs­ten auch den Bam­ber­ger Amt­hof, der der­zeit im Inne­ren saniert wird und anschlie­ßend wie­der als belieb­tes Kul­tur­zen­trum wei­ter­ge­führt wer­den soll.

Ober­bür­ger­meis­ter Star­ke traf sich mit der Anwohnerschaft

Die Gestal­tung des Erba-Parks beginnt sofort

Der Bam­ber­ger Stadt­rat hat in der Voll­sit­zung am Mitt­woch den Weg für die Gestal­tung des Erba-Parks frei­ge­macht. Mit der nun erfolg­ten Auf­trags­ver­ga­be begin­nen ab sofort die Bau­ar­bei­ten auf dem Are­al an der Krack­hardt­stra­ße, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

„Wir freu­en uns, dass es nun kon­kret wird“, sagt Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke bei einem Besuch der Bau­stel­le. „Der Erba-Park wird ein wich­ti­ger Nah­erho­lungs­raum für unse­re Stadt – grün, offen und nutz­bar für alle.“ Star­ke beton­te, dass die Pla­nung ganz eng mit der Anwoh­ner­schaft abge­stimmt wor­den ist. 

Der neue Stadt­park wird im Rah­men des För­der­pro­jekts Mit­Mach­Kli­ma des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Kli­ma­schutz der Stadt Bam­berg rea­li­siert. Ziel ist es, die ehe­ma­li­ge Brach­flä­che öko­lo­gisch auf­zu­wer­ten, einen Begeg­nungs­raum zu schaf­fen und die Auf­ent­halts­qua­li­tät zu erhö­hen. „Mit dem Erba-Pocket-Park ver­bes­sern wir das Mikro­kli­ma ent­schei­dend und schaf­fen hier einen begrün­ten Treff­punkt für alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger“, erklär­te Bür­ger­meis­ter und Umwelt­re­fe­rent Jonas Glüsen­kamp. „Ich freue mich sehr, dass nun dank des Pro­jekts Mit­Mach­Kli­ma ein tol­les Pro­jekt zur Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­li­tät in der Stadt Bam­berg umge­setzt wird.“

Zu Beginn wird der bestehen­de Bau­zaun erwei­tert, um aus­rei­chend Platz für die anste­hen­den Arbei­ten zu schaf­fen. Anschlie­ßend wird die gesam­te Flä­che vor­be­rei­tet: Die obers­te Boden­schicht wird abge­tra­gen, Pflanz­gru­ben wer­den aus­ge­ho­ben und für die zu pflan­zen­den Bäu­me mit hoch­wer­ti­gem Pflanz­sub­strat gefüllt. Hier­für muss kurz­fris­tig tem­po­rär ein neu­es, klei­ne­res Hauf­werk ent­ste­hen, das bin­nen cir­ca vier bis sechs Wochen beprobt und ent­sorgt wer­den soll. Danach wird Ober­bo­den aufgetragen.


Vor­schlä­ge der Bür­ger­schaft berücksichtigt

Stell­plät­ze müs­sen für die Bau­maß­nah­me vor­aus­sicht­lich nicht gesperrt wer­den. Die Zufahrt für das Bau­feld erfolgt über die öffent­li­che Wege­ach­se zwi­schen bei­den Bau­fel­dern. Die­se muss des­halb für die Dau­er der Bau­maß­nah­men gesperrt wer­den. Die Vor­schlä­ge aus der Bür­ger­schaft lau­te­ten im Wesent­li­chen: Begeg­nen, Begrü­nen und Beschat­ten. „Das haben wir berück­sich­tigt“, erklär­te der Ober­bür­ger­meis­ter an Ort und Stel­le beim Baubeginn.

Im nächs­ten Schritt folgt die Anla­ge von Wege­ver­bin­dun­gen und Auf­ent­halts­flä­chen sowie die Instal­la­ti­on von Park­mö­beln und Aus­stat­tungs­ele­men­ten. Die Bepflan­zung des Gelän­des ist für Okto­ber 2025 vor­ge­se­hen. Die Fer­tig­stel­lung und damit der Abschluss aller Arbei­ten ist für Dezem­ber 2025 geplant.

Ein­satz für Erhalt zahl­rei­cher Bau­denk­mä­ler wird in Mün­chen gewürdigt

OB Star­ke wird mit dem Denk­mal­schutz-Oscar geehrt

Es ist eine hohe Aus­zeich­nung für Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke wegen „sei­nes hohen Enga­ge­ments für Denk­mal­schutz und Denk­mal­pfle­ge in der UNESCO-Welt­erbe­stadt Bam­berg“, wie der baye­ri­sche Staats­mi­nis­ter für Wis­sen­schaft und Kunst, Mar­kus Blu­me, betont. OB Star­ke wur­de am Diens­tag mit der Denk­mal­schutz­me­dail­le 2025 in der „Alten Mün­ze“ in Mün­chen aus­ge­zeich­net, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Mit die­sem ange­se­he­nen Preis wird sein „lang­jäh­ri­ger und her­aus­ra­gen­der Ein­satz für den Erhalt von Bau­denk­mä­lern in Bam­berg gewür­digt“, so die Laudatio.

Seit 2006 setzt sich Andre­as Star­ke als Ober­bür­ger­meis­ter von Bam­berg dafür ein, dass das UNESCO-Welt­erbe auch für nach­fol­gen­de Gene­ra­tio­nen erleb­bar bleibt. Er sorg­te für die Instand­set­zung von „stadt­bild­prä­gen­den Gebäu­den über Bür­ger­häu­ser und Schul­bau­ten bis hin zu kirch­li­chen und pri­va­ten Denk­mä­lern“, wie Blu­me in der Lau­da­tio her­aus­stell­te. Ein Mei­len­stein von Star­kes Enga­ge­ments war die Grün­dung eines städ­ti­schen Immo­bi­li­en­ma­nage­ments, das qua­li­täts­vol­le und lang­fris­tig trag­fä­hi­ge Sanie­run­gen ermög­lich­te. Des­we­gen bedank­te sich Star­ke vor allem beim Immo­bi­li­en- und Stif­tungs­re­fe­ren­ten Bert­ram Felix, der „zusam­men mit sei­nem Team her­aus­ra­gen­de Leis­tun­gen für den Denk­mal­schutz und das Welt­erbe erbringt“.

„Der Schutz unse­rer his­to­ri­schen Bau­sub­stanz ist kein Selbst­zweck. Er sichert Iden­ti­tät, stif­tet Gemein­sinn und stärkt die Attrak­ti­vi­tät unse­rer Stadt für zukünf­ti­ge Gene­ra­tio­nen“, erklär­te Andre­as Star­ke anläss­lich der Aus­zeich­nung mit dem „Denk­mal­schutz-Oscar“.


Micha­els­berg im Mittelpunkt

Das Stadt­ober­haupt setz­te dabei auf offe­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on und Bür­ger­be­tei­li­gung, was zur brei­ten Akzep­tanz der Bau­maß­nah­men in der Bevöl­ke­rung bei­trug. Zu den zen­tra­len Pro­jek­ten gehö­ren die Instand­set­zung des Kom­ple­xes rund um die ehe­ma­li­ge Abtei­kir­che St. Micha­el, dar­un­ter der Wirt­schafts­hof, der Stifts­la­den und die Kon­vent­fas­sa­den (abge­schlos­sen), die Restau­rie­rung des Kir­chen­in­ne­ren (aktu­ell in Aus­füh­rung) sowie die geplan­te Instand­set­zung der Abtei und Gar­ten­an­la­gen. Auch Minis­ter Blu­me erin­ner­te sich bei dem Fest­akt schmun­zelnd an einem Besuch am Micha­els­berg, bei dem es gemein­sam mit Star­ke im Bau­lift hoch hin­aus­ging: „Da haben Sie mich auch an mei­ne per­sön­li­chen Gren­zen gebracht.“

Außer­dem enga­gier­te sich Star­ke für den Ankauf des rui­nier­ten Bau­denk­mals Obe­re Sand­stra­ße 20. Hier gelang es, ein Siche­rungs- und Nut­zungs­kon­zept zu ent­wi­ckeln, das eine nach­hal­ti­ge und dem Bau­denk­mal ange­mes­se­ne Misch­nut­zung mit Kul­tur und Gas­tro­no­mie ermög­li­chen wird. Wei­te­re wich­ti­ge Pro­jek­te waren die Sanie­rung von Schloss Gey­ers­wörth sowie der Wie­der­auf­bau der Unte­ren Müh­len, in denen das Welt­erbe-Besuchs­zen­trum sei­ne Hei­mat gefun­den hat.


Beein­dru­cken­de Bilanz

Ins­ge­samt ver­zeich­net die Stadt wäh­rend der Amts­zeit des Ober­bür­ger­meis­ters eine beein­dru­cken­de Sanie­rungs­bi­lanz: 25 Pro­jek­te sind abge­schlos­sen, zehn befin­den sich der­zeit in Aus­füh­rung und 15 wei­te­re sind in der Pla­nung. Die erstaun­li­chen Zah­len in finan­zi­el­ler Hin­sicht: Gut 260 Mil­lio­nen Euro wur­den in die­sem Zeit­raum inves­tiert, wobei fast 199 Mil­lio­nen Euro davon durch För­der­mit­tel finan­ziert wurden.

Die Jury wür­dig­te dar­über hin­aus Star­kes Impul­se über die Gren­zen Bam­bergs hin­aus: Durch sein inter­kom­mu­na­les Enga­ge­ment habe er auch die För­der­be­din­gun­gen für kom­mu­na­le Denk­mal­pfle­ge auf Lan­des­ebe­ne posi­tiv beein­flusst, zum Bei­spiel durch sein Wir­ken in der Ober­fran­ken­stif­tung oder im Ver­tei­ler­aus­schuss für den Entschädigungsfonds.


Eine Gemein­schafts­auf­ga­be

„Die­se Aus­zeich­nung neh­me ich nicht per­sön­lich. Sie gehört zual­lerst den vie­len Men­schen in der Stadt­ver­wal­tung, in den Ver­ei­nen und in der Bür­ger­schaft, die sich tag­täg­lich für unser kul­tu­rel­les Erbe ein­set­zen“, so Star­ke. „Denk­mal­pfle­ge ist eine Gemein­schafts­auf­ga­be und wird in Bam­berg mit gro­ßer Lei­den­schaft gelebt.“

Mit der Denk­mal­schutz­me­dail­le ehrt das Baye­ri­sche Staats­mi­nis­te­ri­um für Wis­sen­schaft und Kunst in Zusam­men­ar­beit mit dem Baye­ri­schen Lan­des­amt für Denk­mal­pfle­ge ein­mal im Jahr Per­sön­lich­kei­ten und Kom­mu­nen, die sich in beson­de­rem Maße um die Pfle­ge, den Erhalt und die Ver­mitt­lung bau­kul­tu­rel­len Erbes in Bay­ern ver­dient gemacht haben. Sie gilt als höchs­te Aus­zeich­nung des Frei­staats Bay­ern auf die­sem Gebiet.

„Wir haben die Kraft der Ver­söh­nung und des Dia­logs entdeckt“

Geden­ken an Kriegs­en­de vor 80 Jahren

Vor 80 Jah­ren, am 8. Mai 1945, ende­te der Zwei­te Welt­krieg, der unzäh­li­ge Leben gefor­dert und uner­mess­li­ches Leid gebracht hat. Gemein­sam mit dem Rode­zer Bür­ger­meis­ter gedach­te OB Star­ke der Opfer des Zwei­ten Welt­kriegs, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

An der Unte­ren Brü­cke gedach­te Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke gemein­sam mit dem Bür­ger­meis­ter der Part­ner­stadt Rodez, Chris­ti­an Teyssèd­re, der „Mil­lio­nen Opfer des schreck­li­chen Krie­ges und der sechs Mil­lio­nen Juden, die von den Nazis ermor­det wur­den“, so Starke.

Der Zwei­te Welt­krieg war auch der Höhe­punkt der soge­nann­ten deutsch-fran­zö­si­schen Erb­feind­schaft. In den ver­gan­ge­nen 80 Jah­ren haben bei­de Natio­nen einen bemer­kens­wer­ten Wan­del durch­lebt. „Der Krieg hat uns gelehrt, dass Hass und Gewalt nie­mals die Ant­wort sein kön­nen. Statt­des­sen haben wir die Kraft der Ver­söh­nung und des Dia­logs ent­deckt, die­se Kraft müs­sen wir heu­te mehr denn je bewah­ren“, beton­te OB Star­ke. Ein beein­dru­cken­des Zei­chen hier­für sei die Städ­te­part­ner­schaft mit Rodez, die seit 55 Jah­ren besteht. „Eine ech­te Freund­schaft hat die ‚Erb­feind­schaft‘ zwi­schen Deutsch­land und Frank­reich abge­löst“, erklär­te Star­ke. Die deutsch-fran­zö­si­sche Freund­schaft und das Euro­päi­sche beton­te auch der Rode­zer Bür­ger­meis­ter Teyssèd­re in sei­ner Rede.

SPD-Frak­ti­ons­chef Heinz Kunt­ke hob den 8. Mai als Tag der Befrei­ung her­vor. Anschlie­ßend leg­ten sie gemein­sam mit Ober­bür­ger­meis­ter Star­ke und Drit­tem Bür­ger­meis­ter Wolf­gang Metz­ner Krän­ze vor den Gedenk­ta­feln an der Unte­ren Brü­cke nieder.

Die Ver­an­stal­tung wur­de von Schü­le­rin­nen und Schü­lern des Franz-Lud­wig-Gym­na­si­ums musi­ka­lisch umrahmt. Zwei Abi­Bac-Schü­ler des Dient­zen­ho­fer-Gym­na­si­ums berich­te­ten auf Deutsch und Fran­zö­sisch von zwei fran­zö­si­schen Kriegs­ge­fan­ge­nen, die erschos­sen wur­den. An deren Schick­sal erin­nern heu­te zwei Stol­per­stei­ne in Bamberg.

Stadt­teil­rund­gang mit dem Oberbürgermeister

Was die Kra­mers­fel­der bewegt

Zahl­rei­che Kra­mers­fel­de­rin­nen und Kra­mers­fel­der waren bei einem Spa­zier­gang mit Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke dabei. Dar­un­ter auch der Bür­ger­ver­eins­vor­sit­zen­de Hans-Jür­gen Ben­gel und wei­te­re zustän­di­ge Refe­ren­ten aus der Verwaltung.

Was ist mit einem mög­li­chen Con­tai­ner-Stand­ort für Flücht­lin­ge in Kra­mers­feld, falls das Anker­zen­trum in Bam­berg-Oste auf­ge­löst wer­den soll­te? Auf die­se Fra­ge ging Bam­bergs Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke gleich am Anfang ein. „Ich bin in einem engen und regel­mä­ßi­gen Aus­tausch mit dem baye­ri­schen Innen­mi­nis­ter. Gleich­wohl sind wir auch davon abhän­gig, wel­che Ent­schei­dun­gen die neue Bun­des­re­gie­rung zur Migra­ti­on tref­fen wird“, so Starke.

Ein wei­te­res The­ma war die Fra­ge, was man tun kön­ne, um sei­nen Kel­ler bei star­ken Regen­fäl­len vor Was­ser zu schüt­zen und wie das mit der Kana­li­sa­ti­on im Stadt­teil zusam­men­hän­ge. Hier­zu emp­fahl Bau­re­fe­rent Tho­mas Bee­se eine kurz­fris­ti­ge Bera­tung durch Bam­berg Ser­vice, um indi­vi­du­el­le Lösun­gen zu erar­bei­ten. Als Bei­spiel nann­te er geeig­ne­te Regen­rück­stau­klap­pen in betrof­fe­nen Häu­sern. Inter­es­sier­te kön­nen sich an die Abtei­lung Ent­wäs­se­rung unter der Ruf­num­mer 0951÷87−7211 oder per Mail an entwaesserung@bamberg-service.de wenden.

War­um das For­mat des Stadt­teil­ge­sprächs so beliebt ist, zeig­te sich auch beim nächs­ten Halt: Die Fra­gen kön­nen direkt an Ort und Stel­le an die zustän­di­gen Fach­leu­te gestellt wer­den. So beant­wor­te­te Sebas­ti­an Son­nau­er, Lei­ter Ver­kehrs­be­trieb der Stadt­wer­ke Bam­berg, Anre­gun­gen zur Bus-Tak­tung und kün­dig­te zudem an, dass der opti­mier­te Ver­lauf der Nacht­li­nie nach Kra­mers­feld noch­mals geprüft werde.

Zum teil­wei­se abge­senk­ten geschot­ter­ten Ban­kett an der Haupt­stra­ße erklär­te Bau­re­fe­rent Tho­mas Bee­se, dass er eine tech­ni­sche Unter­su­chung zur Ursa­che vor­neh­men werde.

Aner­ken­nung für jahr­zehn­te­lan­gen Dienst am Gemeinwohl

Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke ver­leiht drei­mal das staat­li­che Ehrenzeichen

Auf zusam­men 100 Jah­re ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment kom­men Peter Süß beim Tech­ni­schen Hilfs­werk sowie Fabi­an Reh und Hans-Joa­chim Wag­ner beim Mal­te­ser Hilfs­dienst. Alle drei wur­den nun für ihre beson­de­ren Ver­diens­te mit dem Ehren­zei­chen des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­ums des Innern, für Sport und Inte­gra­ti­on ausgezeichnet.

„Es freut mich sehr, dass ich drei vor­bild­li­chen und ver­dien­ten Mit­glie­dern von Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen offi­zi­el­len Dank und die öffent­li­che Aner­ken­nung für ihre beein­dru­cken­den Leis­tun­gen für das Gemein­wohl aus­spre­chen darf“, beton­te Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke bei der Ver­lei­hung. „Sie alle set­zen sich seit vie­len Jah­ren unei­gen­nüt­zig zum Wohl unse­rer Stadt und unse­rer Mit­men­schen ein. Unse­re Stadt­ge­sell­schaft braucht die­ses Enga­ge­ment“, so der OB.

Peter Süß, der auch SPD-Stadt­rat ist, arbei­tet seit bereits 50 Jah­ren beim Tech­ni­schen Hilfs­werk, wofür er von Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke das Gro­ße Ehren­zei­chen ver­lie­hen bekam. Süß war 1975 als Jung­hel­fer ins THW ein­ge­tre­ten. Sei­ne Grund­aus­bil­dung absol­vier­te er im Jahr 1995 und war dann als Ein­satz­kraft im frü­he­ren Instand­set­zungs­zug des THW Bam­berg tätig. Spä­ter war er dann Ein­satz­kraft im THW Orts­ver­band Bam­berg, als sich die drei sepa­ra­ten Züge zusam­men­ge­schlos­sen hat­ten. Süß qua­li­fi­zier­te sich für die Mit­ar­beit im Zug­trupp, für die Füh­rungs­kom­po­nen­te, sowie im Bereich der Öffent­lich­keits­ar­beit im THW. Über sei­nen akti­ven Dienst hin­aus ist er dem THW sehr ver­bun­den, war stets eine wert­vol­le Stüt­ze und hat sich durch anhal­ten­den Ein­satz und gro­ße Ver­läss­lich­keit ausgezeichnet.

„Gutes tun und sich mit Herz­blut enga­gie­ren ist eine der prä­gen­den Cha­rak­ter­ei­gen­schaf­ten von Peter Süß“, beton­te der OB in sei­ner Lau­da­tio. Süß ist auch Mit­glied in zahl­rei­chen Gre­mi­en des Bam­ber­ger Stadt­ra­tes. Außer­dem zwei­ter Vor­sit­zen­der des Bür­ger­ver­eins Kramersfeld.


25 Jah­re bei den Mal­te­sern engagiert

Auf jeweils 25 Jah­re Enga­ge­ment beim Mal­te­ser Hilfs­dienst Bam­berg e.V. kön­nen Fabi­an Reh aus Lit­zen­dorf und Hans-Joa­chim Wag­ner aus Ste­gau­rach bli­cken. Dafür wur­den bei­de von Ober­bür­ger­meis­ter Star­ke mit dem Ehren­zei­chen am Ban­de ausgezeichnet.

Fabi­an Reh ist 1999 in die Jugend­grup­pe bei den Mal­te­sern in Lit­zen­dorf ein­ge­tre­ten. Bereits mit 18 Jah­ren hat er sich bei den Ein­satz­diens­ten ein­ge­bracht. Beson­ders in der Unter­stüt­zungs­grup­pe Sani­täts-Ein­satz­lei­tung war er bis zu ihrer Auf­lö­sung aktiv. Schon immer hat Reh die Mal­te­ser foto­gra­fisch beglei­tet und mit Ein­füh­rung von Social Media auch dort die Arbeit der Mal­te­ser kom­mu­ni­ziert. Eben­so wirkt er sowohl bei Sani­täts­diens­ten im Raum Bam­berg, als auch bei Wall­fahr­ten ins In- und Aus­land mit. Im ver­gan­ge­nen Jahr zum Bei­spiel bei der Minis­tran­ten­wall­fahrt nach Rom, bei der mehr als 40.000 deutsch­spra­chi­ge Minis­tran­tin­nen und Minis­tran­ten und auch 1200 aus der Erz­diö­ze­se Bam­berg teil­ge­nom­men haben.

Auch Hans-Joa­chim Wag­ner ist mit 18 Jah­ren bei den Mal­te­sern, aller­dings in Bonn, ein­ge­tre­ten. Im Jahr 1972 nahm Wag­ner bei den Mal­te­sern eine inter­es­san­te und außer­or­dent­lich wich­ti­ge Tätig­keit auf: Der heu­te 77-Jäh­ri­ge ging mit einem Team von Ärz­ten und Pfle­ge­per­so­nal nach Da Nang in Viet­nam, um dort fast ein Jahr lang Kriegs­ver­letz­te in einem mit deut­schen Mit­teln gebau­ten Kran­ken­haus zu versorgen.

1992 ver­schlug es ihn dann berufs­be­dingt nach Bay­ern und Thü­rin­gen und er zog in den Raum Bam­berg. Immer, wenn es sei­ne Zeit zuließ, war Wag­ner ehren­amt­lich bei Wall­fahr­ten dabei, davon zwei Behin­der­ten-Wall­fahr­ten nach Rom. Auch im Sani­täts­dienst war er aktiv.

Seit sei­nem Ruhe­stand enga­giert sich Wag­ner im Fahr- und Mahl­zei­ten­dienst und ist in den letz­ten Jah­ren vier Mal für 14 Tage im Mari­en­wall­fahrts­ort Med­jug­or­je in Bos­ni­en-Her­ze­go­wi­na zum Sani­täts­dienst gewe­sen. Die­ses Ört­chen hat nur 6000 Ein­woh­ner, nimmt aber pro Jahr ca. zwei Mil­lio­nen Pil­ger aus aller Her­ren Län­der auf.

„Als Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Bam­berg, aber auch ganz per­sön­lich, dan­ke ich Ihnen von Her­zen für Ihr Enga­ge­ment und gra­tu­lie­re Ihnen zu die­sen beacht­li­chen Aus­zeich­nun­gen!“, wür­dig­te OB Star­ke die Leis­tun­gen der Geehrten.

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