OB Starke informierte über aktuelle Entwicklungen
Zweite Bürgerversammlung des Jahres im Klemens-Fink-Zentrum
Bei der Bürgerversammlung im Klemens-Fink-Zentrum nutzten viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, ihre Anliegen vorzubringen. Oberbürgermeister Andreas Starke ging in seiner Rede unter anderem ausführlich auf die Vereinbarung mit dem Freistaat über die Fläche des Ankerzentrums ein.
„Wir wollen langfristig die Kontrolle über das Gebiet gewinnen“, sagte Starke. Außerdem seien mit der Regelung zahlreiche Vorteile für Bamberg-Ost verbunden. „Wir sprechen über die Errichtung einer barrierefreien Bushaltestelle im Eingangsbereich des Ankerzentrums, die Fortsetzung des Ankershuttles, die großzügige Förderung der Sanierung des Bambados-Freibads und des Volksparks sowie die finanzielle Unterstützung zur Realisierung eines neuen Geh- und Radweges in der Armeestraße.“ Der Bürgerverein Bamberg-Ost begrüße diesen Fortschritt ausdrücklich.
Starke thematisierte weiterhin den städtischen Haushalt und einige Infrastruktur-Projekte. Trotz erschwerter Rahmenbedingungen bleibe Bamberg mit dem Haushalt 2026 handlungsfähig. So werde die Schlagloch-Offensive fortgesetzt und „massiv in die Schullandschaft investiert“. Eine wichtige Tiefbau-Maßnahme im Stadtgebiet in den kommenden Jahren sei der Tiefensammler. Nach den Worten des Oberbürgermeisters dient der Bau dazu, große Wassermengen aufzunehmen und dadurch die Stadt zu schützen. Beginn der Maßnahme wird voraussichtlich im Mai 2026 sein. „Dabei ist uns die Bürgerinformation besonders wichtig“, so Starke.
Zwei Jubiläen
Der OB machte die Bürgerinnen und Bürger auf zwei Jubiläen in 2026 aufmerksam: Anlässlich des 250. Geburtstags von E.T.A. Hoffmann werden viele Kultureinrichtungen das Werk und das Wirken des Multitalents beleuchten. Zudem feiern die Bamberger Symphoniker ihr 80-jähriges Bestehen. Zum Schluss forderte Starke alle Bürgerinnen und Bürger auf, bei der Kommunalwahl 2026 von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und demokratische Parteien zu wählen.
Von der anwesenden Bürgerschaft wurden insgesamt 14 Anträge gestellt. Angenommen wurde beispielsweise der Antrag, den vorübergehenden Wegfall der Verkehrswege am Adenauerufer durch den Tiefensammler zu kompensieren und für ausreichende Umleitungsstrecken in beiden Richtungen zu sorgen.
Das könnte Sie auch interessieren...
Oberbürgermeister Starke lobt die Qualität und das Tempo der Arbeiten
Drei wichtige Baustellen erfolgreich abgeschlossen
Gleich drei lang ersehnte Straßen- und Wegeprojekte im Stadtgebiet wurden in den vergangenen Wochen erfolgreich abgeschlossen, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Oberbürgermeister Andreas Starke machte sich gemeinsam mit Reinhold Zenk von Bamberg Service vor Ort ein Bild von den Ergebnissen und zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf und der Qualität der Arbeiten. „Es ist richtig, dass wir in unsere Infrastruktur investieren und schrittweise unser Straßensystem verbessern“, so Starke.
„Diese Baumaßnahmen wurden reibungslos und schnell umgesetzt, das ist sehr erfreulich. Die Anwohnerinnen und Anwohner haben Geduld bewiesen, und nun können alle von einer deutlich verbesserten Infrastruktur profitieren“, betonte Oberbürgermeister Starke beim Rundgang.
Besonders positiv verlief die Sanierung der Brennerstraße, die bereits am 22. Oktober – und damit zehn Tage früher als geplant – wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte. Durch eine frühzeitige Abstimmung mit ansässigen Gewerbebetrieben und durch gute Ersatzparkplatzregelungen konnte die Maßnahme ohne größere Störungen umgesetzt werden. Kleinere Nacharbeiten am Gehweg vor den Hausnummern 28 bis 36 werden bereits in diesen Tagen durchgeführt.
Auch die Wildensorger Hauptstraße präsentiert sich frei von Schlaglöchern. Hier wurde ein Teilabschnitt mit dem Verfahren der „einfachen Oberflächenbehandlung“ saniert, das eine besonders kurze Bauzeit ermöglichte und bereits erfolgreich bei Geh- und Radwegen am Troppauplatz und am Heinrichsdamm zur Anwendung gekommen ist. Nach anfänglicher Staubentwicklung und losen Splittkörnern bei Abschluss der Arbeiten hat Bamberg Service bereits nachgebessert. „Kurze Bauzeiten bedeuten weniger Belastung für Anwohnerschaft und Verkehr. Das ist ein klarer Gewinn für Wildensorg“, betonte Starke.
Ein drittes Projekt betrifft den Fußweg am Weidendamm, der wegen Wurzelaufwerfungen lange gesperrt war. Fußgängerinnen und Fußgänger hatten allerdings an dieser Stelle auf mehrere, unmittelbar daneben verlaufende Wege ausweichen können. In nur einem Tag wurde hier eine Zwischensanierung durchgeführt, um die Verkehrssicherheit wiederherzustellen, ohne die wertvollen Pappeln zu gefährden. „Solche Maßnahmen zeigen, dass wir mit Augenmaß und Verantwortung handeln“, unterstrich der OB.
Das könnte Sie auch interessieren...
Einzigartige Verbindung von Naturschutz und Flugbetrieb
„Breitenau“ als neues und größtes Naturschutzgebiet in der Stadt Bamberg ausgewiesen
Die „Breitenau“ ist jetzt offiziell das dritte und größte Naturschutzgebiet der Stadt Bamberg. Dies teilt die Stadt Bamberg mit.
„Das ist ein bedeutender Meilenstein für den regionalen Naturschutz“, erklärte Oberbürgermeister Andreas Starke bei der feierlichen Einweihung gemeinsam mit Regierungspräsident Florian Luderschmid am Dienstag. Das rund 80 Hektar große Gebiet rund um den Sonderlandeplatz vereint auf einzigartige Weise ökologische Vielfalt und eine nachhaltige Nutzung durch den Flugbetrieb.
„Mit der Breitenau schützen wir den größten Sandlebensraum im Stadtgebiet und sichern zugleich den Fortbestand des traditionsreichen Flugbetriebs in Bamberg – ein Vorzeigeprojekt für Kooperation und Nachhaltigkeit“, sagte OB Starke. Diese Ausweisung zeige, dass Umweltschutz und aktive Nutzung keine Gegensätze sein müssen, „sondern sich – wie hier – gegenseitig stärken können“.
Die Breitenau blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Einst befand sich hier der rund 100 Hektar große Breitensee, später nutzten Militär, US-Streitkräfte und schließlich der Aero-Club Bamberg das Gelände. Seit 1969 ist die Breitenau zudem Stützpunkt der Luftrettungsstaffel Bayern. Nach Aufgabe der militärischen Nutzung im Jahr 2012 begann ein langer Prozess, der schließlich 2025 zur offiziellen Ausweisung durch die Regierung von Oberfranken führte.
Naturschutz mit Modellcharakter
Das neue Naturschutzgebiet umfasst 16 verschiedene Biotoptypen, darunter Sandmagerrasen, Borstgrasrasen, Tümpel und den renaturierten Seebach. Über 385 Pflanzenarten – darunter 83 Arten der Roten Liste – sowie seltene Tierarten wie Kreuzkröte, Heidelerche, Rebhuhn und Bekassine finden hier ihren Lebensraum. Fachleute gehen sogar davon aus, dass über 500 Pflanzenarten vorkommen könnten.
Regierungspräsident Florian Luderschmid betonte die überregionale Bedeutung der Ausweisung: „Mit der Breitenau ist ein weiterer wichtiger Baustein im Rahmen der SandAchse Franken geschaffen worden. Dieses Projekt vernetzt die wertvollsten Sandlebensräume Bayerns – von Bamberg bis Weißenburg – und leistet einen entscheidenden Beitrag zum Erhalt unserer Biodiversität.“
Die Ausweisung des Naturschutzgebiets geht unter andrem auf einen Bürgerantrag des Bund Naturschutz aus dem Jahr 2019 an die Stadt Bamberg zurück und ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit zwischen der Regierung von Oberfranken, der Stadt Bamberg, dem Aero-Club Bamberg, den Naturschutzverbänden und dem Luftamt Nordbayern.
„Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen“, sagte Bürgermeister und Umweltreferent Jonas Glüsenkamp. „Die Breitenau ist ein Symbol für einen modernen, partnerschaftlichen Naturschutz, der die Interessen von Natur, Mensch und Infrastruktur in Einklang bringt. Sie ist ein Gewinn für die Artenvielfalt und für Bamberg als lebenswerte, grüne Stadt.“ Er dankte insbesondere dem Bund Naturschutz für dessen Initiative.
Das größte Naturschutzgebiet der Stadt
Mit über 80 Hektar Fläche – das entspricht etwa 115 Fußballfeldern – ist die Breitenau fast doppelt so groß wie die bisherigen Naturschutzgebiete „Wolfsruhe“ und „Muna“. Insgesamt stehen damit in Bamberg nun rund 125 Hektar Fläche unter strengem Naturschutz.
OB Starke fasst zusammen: „Die Breitenau ist ein Paradebeispiel für vorausschauende Stadtentwicklung und gelebten Umwelt- und Artenschutz. Sie beweist, dass Bamberg Verantwortung übernimmt – für seine Geschichte, für die Natur und für kommende Generationen.“
Das könnte Sie auch interessieren...
Oberbürgermeister Starke besuchte die neuen Räumlichkeiten in Gaustadt und im Hain
Ganztagsbetreuung gut gestartet
Mit dem Schuljahresbeginn am 16. September 2025 ist auch der Bedarf an Ganztagsbetreuungsplätzen an den Schulen im Hain und in Gaustadt gestiegen, Abhilfe wurde über die Sommerferien geschaffen. Nun statteten Oberbürgermeister, Schulreferentin und weitere Fachleute den Schulen einen Besuch ab, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Über die Sommerferien war es in kürzester Zeit gelungen, an beiden Standorten zusätzliche Angebote zu schaffen. Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke, Schulreferentin Gabriele Kepic und weitere Fachleute aus der Stadtverwaltung waren vor Ort, um „sich selbst einen Eindruck über den Erfolg der durchgeführten Maßnahmen zu verschaffen“, so der Oberbürgermeister.
An der Bamberger Hainschule wurde innerhalb weniger Wochen die ehemalige Hausmeisterwohnung umgestaltet. Sie ist direkt ans Schulhaus angebaut. Daniel Reheuser, seit 1. März 2025 der neue Hausmeister, lobte die Modernisierungs- und Umbauentscheidungen. Gemeinsam mit dem Immobilienmanagement und dem Schulverwaltungsamt der Stadt Bamberg wurden Handwerksfirmen organisiert, koordiniert und beauftragt. Es entstand ein gemütlicher und kindgerechter Raum im Erdgeschoss, der Platz für die mittlerweile zwölfte Mittagsbetreuungsgruppe bietet. 22 Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse werden hier nach Schulschluss unter Aufsicht betreut. „Die Arbeiten im Obergeschoss, das ebenfalls ausgebaut werden soll, werden im Laufe des aktuellen Schuljahres stattfinden. Die Räume sollen dann zum Schuljahr 2026//2027 fertig sein. Dort wird Platz für weitere 20 Kinder sein“, kündigt Schulreferentin Gabriele Kepic an. Die Vorsitzenden und pädagogischen Fachkräfte des Trägervereins „Mittagsbetreuung Hainschule“ und Schulleiterin Jasmin Kremer begrüßen die Entwicklung und dankten den städtischen Akteuren. An der Hainschule werden bereits 140 Kinder bis maximal 16 Uhr betreut.
Pfarrsaal als Zwischennutzung
In Gaustadt werden die städtischen Vertreterinnen und Vertreter von Schulleiterin Susanne Dörfler und Pfarrer Helmut Hetzel in Empfang genommen. „Als wir von dem hohen Betreuungsbedarf gehört haben, war für uns klar: Wir wollen helfen“, sagt der Leitende Pfarrer für den Seelsorgebereich Bamberger Westen. Nach den Beratungen in der Kirchengemeinde war klar: Der Pfarrsaal von St. Josef wird übergangsweise zur Verfügung gestellt und die Stadt Bamberg mietet diesen von der Kirchengemeinde St. Josef an. Dadurch können im aktuellen Schuljahr dort insgesamt 40 Kinder in der Offenen Ganztagsschule betreut werden. Im Schulhaus selbst kümmern sich Mitarbeiter des Trägers KoBiS gGmbH darüber hinaus um 120 weitere Kinder. Das längerfristige Ziel ist es, einen Teil des Dachgeschosses des Grundschulgebäudes zu sanieren und auch hier die ehemalige Hausmeisterwohnung für schulische und Ganztagsangebote zu nutzen. Die Planung hierfür wird aktuell vorangetrieben, um das Provisorium durch eine endgültige Lösung zu ersetzen.
Oberbürgermeister Andreas Starke: „Es ist dem außerordentlichen Engagement aller Beteiligten zu verdanken, dass wir innerhalb kürzester Zeit an beiden Schulen diese zusätzlichen und dringend benötigten Plätze schaffen konnten.“
Das könnte Sie auch interessieren...
Delegation aus der Domstadt besucht Partnerstädte in Österreich
80. Villacher Kirchtag begeistert Bambergerinnen und Bamberger
Eine Abordnung bestehend aus Bamberger Gärtnern, der Feuerwehr, des Stadtrates und der Stadtverwaltung, unter ihnen Oberbürgermeister Andreas Starke und Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp, reiste am vergangenen Wochenende zum 80. Kirchtag in Bambergs Partnerstadt Villach, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Höhepunkt des Festwochenendes war ein Trachtenzug mit rund 2.000 Teilnehmenden und 55 Gruppen. Mit von der Partie war auch eine Gruppe der Bamberger Gärtner, die Bürgermeister Günther Albel aus Villach und Oberbürgermeister Andreas Starke aus Bamberg jeweils eine Zwiebelkette überreichte. Ebenso vertreten war eine Abordnung der Bamberger Feuerwehr, die gemeinsam mit ihren Villacher Kameraden im Festzug mitmarschierten. Trotz heftiger Regenfälle säumten viele Zuschauerinnen und Zuschauer die Straßen. Im Rahmen des Villach-Besuchs der Bamberger Delegation ernannte die Faschingsgilde Landskron Villach Bambergs Zweiten Bürgermeister Jonas Glüsenkamp zum NÄRRity-Botschafter und überreichte ihm Orden und Urkunde.
Neben Villach besuchten die Bambergerinnen und Bamberger auch die weitere Partnerstadt Feldkirchen, wo gemeinsam die lange Einkaufsnacht eröffnet wurde. Bürgermeister Martin Treffner zeigte den Bamberger Gästen auch den Bamberger Amthof, der derzeit im Inneren saniert wird und anschließend wieder als beliebtes Kulturzentrum weitergeführt werden soll.
Das könnte Sie auch interessieren...
Oberbürgermeister Starke traf sich mit der Anwohnerschaft
Die Gestaltung des Erba-Parks beginnt sofort
Der Bamberger Stadtrat hat in der Vollsitzung am Mittwoch den Weg für die Gestaltung des Erba-Parks freigemacht. Mit der nun erfolgten Auftragsvergabe beginnen ab sofort die Bauarbeiten auf dem Areal an der Krackhardtstraße, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
„Wir freuen uns, dass es nun konkret wird“, sagt Oberbürgermeister Andreas Starke bei einem Besuch der Baustelle. „Der Erba-Park wird ein wichtiger Naherholungsraum für unsere Stadt – grün, offen und nutzbar für alle.“ Starke betonte, dass die Planung ganz eng mit der Anwohnerschaft abgestimmt worden ist.
Der neue Stadtpark wird im Rahmen des Förderprojekts MitMachKlima des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz der Stadt Bamberg realisiert. Ziel ist es, die ehemalige Brachfläche ökologisch aufzuwerten, einen Begegnungsraum zu schaffen und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. „Mit dem Erba-Pocket-Park verbessern wir das Mikroklima entscheidend und schaffen hier einen begrünten Treffpunkt für alle Bürgerinnen und Bürger“, erklärte Bürgermeister und Umweltreferent Jonas Glüsenkamp. „Ich freue mich sehr, dass nun dank des Projekts MitMachKlima ein tolles Projekt zur Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt Bamberg umgesetzt wird.“
Zu Beginn wird der bestehende Bauzaun erweitert, um ausreichend Platz für die anstehenden Arbeiten zu schaffen. Anschließend wird die gesamte Fläche vorbereitet: Die oberste Bodenschicht wird abgetragen, Pflanzgruben werden ausgehoben und für die zu pflanzenden Bäume mit hochwertigem Pflanzsubstrat gefüllt. Hierfür muss kurzfristig temporär ein neues, kleineres Haufwerk entstehen, das binnen circa vier bis sechs Wochen beprobt und entsorgt werden soll. Danach wird Oberboden aufgetragen.
Vorschläge der Bürgerschaft berücksichtigt
Stellplätze müssen für die Baumaßnahme voraussichtlich nicht gesperrt werden. Die Zufahrt für das Baufeld erfolgt über die öffentliche Wegeachse zwischen beiden Baufeldern. Diese muss deshalb für die Dauer der Baumaßnahmen gesperrt werden. Die Vorschläge aus der Bürgerschaft lauteten im Wesentlichen: Begegnen, Begrünen und Beschatten. „Das haben wir berücksichtigt“, erklärte der Oberbürgermeister an Ort und Stelle beim Baubeginn.
Im nächsten Schritt folgt die Anlage von Wegeverbindungen und Aufenthaltsflächen sowie die Installation von Parkmöbeln und Ausstattungselementen. Die Bepflanzung des Geländes ist für Oktober 2025 vorgesehen. Die Fertigstellung und damit der Abschluss aller Arbeiten ist für Dezember 2025 geplant.
Das könnte Sie auch interessieren...
Einsatz für Erhalt zahlreicher Baudenkmäler wird in München gewürdigt
OB Starke wird mit dem Denkmalschutz-Oscar geehrt
Es ist eine hohe Auszeichnung für Oberbürgermeister Andreas Starke wegen „seines hohen Engagements für Denkmalschutz und Denkmalpflege in der UNESCO-Welterbestadt Bamberg“, wie der bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume, betont. OB Starke wurde am Dienstag mit der Denkmalschutzmedaille 2025 in der „Alten Münze“ in München ausgezeichnet, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Mit diesem angesehenen Preis wird sein „langjähriger und herausragender Einsatz für den Erhalt von Baudenkmälern in Bamberg gewürdigt“, so die Laudatio.
Seit 2006 setzt sich Andreas Starke als Oberbürgermeister von Bamberg dafür ein, dass das UNESCO-Welterbe auch für nachfolgende Generationen erlebbar bleibt. Er sorgte für die Instandsetzung von „stadtbildprägenden Gebäuden über Bürgerhäuser und Schulbauten bis hin zu kirchlichen und privaten Denkmälern“, wie Blume in der Laudatio herausstellte. Ein Meilenstein von Starkes Engagements war die Gründung eines städtischen Immobilienmanagements, das qualitätsvolle und langfristig tragfähige Sanierungen ermöglichte. Deswegen bedankte sich Starke vor allem beim Immobilien- und Stiftungsreferenten Bertram Felix, der „zusammen mit seinem Team herausragende Leistungen für den Denkmalschutz und das Welterbe erbringt“.
„Der Schutz unserer historischen Bausubstanz ist kein Selbstzweck. Er sichert Identität, stiftet Gemeinsinn und stärkt die Attraktivität unserer Stadt für zukünftige Generationen“, erklärte Andreas Starke anlässlich der Auszeichnung mit dem „Denkmalschutz-Oscar“.
Michaelsberg im Mittelpunkt
Das Stadtoberhaupt setzte dabei auf offene Kommunikation und Bürgerbeteiligung, was zur breiten Akzeptanz der Baumaßnahmen in der Bevölkerung beitrug. Zu den zentralen Projekten gehören die Instandsetzung des Komplexes rund um die ehemalige Abteikirche St. Michael, darunter der Wirtschaftshof, der Stiftsladen und die Konventfassaden (abgeschlossen), die Restaurierung des Kircheninneren (aktuell in Ausführung) sowie die geplante Instandsetzung der Abtei und Gartenanlagen. Auch Minister Blume erinnerte sich bei dem Festakt schmunzelnd an einem Besuch am Michaelsberg, bei dem es gemeinsam mit Starke im Baulift hoch hinausging: „Da haben Sie mich auch an meine persönlichen Grenzen gebracht.“
Außerdem engagierte sich Starke für den Ankauf des ruinierten Baudenkmals Obere Sandstraße 20. Hier gelang es, ein Sicherungs- und Nutzungskonzept zu entwickeln, das eine nachhaltige und dem Baudenkmal angemessene Mischnutzung mit Kultur und Gastronomie ermöglichen wird. Weitere wichtige Projekte waren die Sanierung von Schloss Geyerswörth sowie der Wiederaufbau der Unteren Mühlen, in denen das Welterbe-Besuchszentrum seine Heimat gefunden hat.
Beeindruckende Bilanz
Insgesamt verzeichnet die Stadt während der Amtszeit des Oberbürgermeisters eine beeindruckende Sanierungsbilanz: 25 Projekte sind abgeschlossen, zehn befinden sich derzeit in Ausführung und 15 weitere sind in der Planung. Die erstaunlichen Zahlen in finanzieller Hinsicht: Gut 260 Millionen Euro wurden in diesem Zeitraum investiert, wobei fast 199 Millionen Euro davon durch Fördermittel finanziert wurden.
Die Jury würdigte darüber hinaus Starkes Impulse über die Grenzen Bambergs hinaus: Durch sein interkommunales Engagement habe er auch die Förderbedingungen für kommunale Denkmalpflege auf Landesebene positiv beeinflusst, zum Beispiel durch sein Wirken in der Oberfrankenstiftung oder im Verteilerausschuss für den Entschädigungsfonds.
Eine Gemeinschaftsaufgabe
„Diese Auszeichnung nehme ich nicht persönlich. Sie gehört zuallerst den vielen Menschen in der Stadtverwaltung, in den Vereinen und in der Bürgerschaft, die sich tagtäglich für unser kulturelles Erbe einsetzen“, so Starke. „Denkmalpflege ist eine Gemeinschaftsaufgabe und wird in Bamberg mit großer Leidenschaft gelebt.“
Mit der Denkmalschutzmedaille ehrt das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege einmal im Jahr Persönlichkeiten und Kommunen, die sich in besonderem Maße um die Pflege, den Erhalt und die Vermittlung baukulturellen Erbes in Bayern verdient gemacht haben. Sie gilt als höchste Auszeichnung des Freistaats Bayern auf diesem Gebiet.
Das könnte Sie auch interessieren...
„Wir haben die Kraft der Versöhnung und des Dialogs entdeckt“
Gedenken an Kriegsende vor 80 Jahren
Vor 80 Jahren, am 8. Mai 1945, endete der Zweite Weltkrieg, der unzählige Leben gefordert und unermessliches Leid gebracht hat. Gemeinsam mit dem Rodezer Bürgermeister gedachte OB Starke der Opfer des Zweiten Weltkriegs, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
An der Unteren Brücke gedachte Oberbürgermeister Andreas Starke gemeinsam mit dem Bürgermeister der Partnerstadt Rodez, Christian Teyssèdre, der „Millionen Opfer des schrecklichen Krieges und der sechs Millionen Juden, die von den Nazis ermordet wurden“, so Starke.
Der Zweite Weltkrieg war auch der Höhepunkt der sogenannten deutsch-französischen Erbfeindschaft. In den vergangenen 80 Jahren haben beide Nationen einen bemerkenswerten Wandel durchlebt. „Der Krieg hat uns gelehrt, dass Hass und Gewalt niemals die Antwort sein können. Stattdessen haben wir die Kraft der Versöhnung und des Dialogs entdeckt, diese Kraft müssen wir heute mehr denn je bewahren“, betonte OB Starke. Ein beeindruckendes Zeichen hierfür sei die Städtepartnerschaft mit Rodez, die seit 55 Jahren besteht. „Eine echte Freundschaft hat die ‚Erbfeindschaft‘ zwischen Deutschland und Frankreich abgelöst“, erklärte Starke. Die deutsch-französische Freundschaft und das Europäische betonte auch der Rodezer Bürgermeister Teyssèdre in seiner Rede.
SPD-Fraktionschef Heinz Kuntke hob den 8. Mai als Tag der Befreiung hervor. Anschließend legten sie gemeinsam mit Oberbürgermeister Starke und Drittem Bürgermeister Wolfgang Metzner Kränze vor den Gedenktafeln an der Unteren Brücke nieder.
Die Veranstaltung wurde von Schülerinnen und Schülern des Franz-Ludwig-Gymnasiums musikalisch umrahmt. Zwei AbiBac-Schüler des Dientzenhofer-Gymnasiums berichteten auf Deutsch und Französisch von zwei französischen Kriegsgefangenen, die erschossen wurden. An deren Schicksal erinnern heute zwei Stolpersteine in Bamberg.
Das könnte Sie auch interessieren...
Stadtteilrundgang mit dem Oberbürgermeister
Was die Kramersfelder bewegt
Zahlreiche Kramersfelderinnen und Kramersfelder waren bei einem Spaziergang mit Oberbürgermeister Andreas Starke dabei. Darunter auch der Bürgervereinsvorsitzende Hans-Jürgen Bengel und weitere zuständige Referenten aus der Verwaltung.
Was ist mit einem möglichen Container-Standort für Flüchtlinge in Kramersfeld, falls das Ankerzentrum in Bamberg-Oste aufgelöst werden sollte? Auf diese Frage ging Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke gleich am Anfang ein. „Ich bin in einem engen und regelmäßigen Austausch mit dem bayerischen Innenminister. Gleichwohl sind wir auch davon abhängig, welche Entscheidungen die neue Bundesregierung zur Migration treffen wird“, so Starke.
Ein weiteres Thema war die Frage, was man tun könne, um seinen Keller bei starken Regenfällen vor Wasser zu schützen und wie das mit der Kanalisation im Stadtteil zusammenhänge. Hierzu empfahl Baureferent Thomas Beese eine kurzfristige Beratung durch Bamberg Service, um individuelle Lösungen zu erarbeiten. Als Beispiel nannte er geeignete Regenrückstauklappen in betroffenen Häusern. Interessierte können sich an die Abteilung Entwässerung unter der Rufnummer 0951÷87−7211 oder per Mail an entwaesserung@bamberg-service.de wenden.
Warum das Format des Stadtteilgesprächs so beliebt ist, zeigte sich auch beim nächsten Halt: Die Fragen können direkt an Ort und Stelle an die zuständigen Fachleute gestellt werden. So beantwortete Sebastian Sonnauer, Leiter Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Bamberg, Anregungen zur Bus-Taktung und kündigte zudem an, dass der optimierte Verlauf der Nachtlinie nach Kramersfeld nochmals geprüft werde.
Zum teilweise abgesenkten geschotterten Bankett an der Hauptstraße erklärte Baureferent Thomas Beese, dass er eine technische Untersuchung zur Ursache vornehmen werde.
Das könnte Sie auch interessieren...
Anerkennung für jahrzehntelangen Dienst am Gemeinwohl
Oberbürgermeister Andreas Starke verleiht dreimal das staatliche Ehrenzeichen
Auf zusammen 100 Jahre ehrenamtliches Engagement kommen Peter Süß beim Technischen Hilfswerk sowie Fabian Reh und Hans-Joachim Wagner beim Malteser Hilfsdienst. Alle drei wurden nun für ihre besonderen Verdienste mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration ausgezeichnet.
„Es freut mich sehr, dass ich drei vorbildlichen und verdienten Mitgliedern von Hilfsorganisationen offiziellen Dank und die öffentliche Anerkennung für ihre beeindruckenden Leistungen für das Gemeinwohl aussprechen darf“, betonte Oberbürgermeister Andreas Starke bei der Verleihung. „Sie alle setzen sich seit vielen Jahren uneigennützig zum Wohl unserer Stadt und unserer Mitmenschen ein. Unsere Stadtgesellschaft braucht dieses Engagement“, so der OB.
Peter Süß, der auch SPD-Stadtrat ist, arbeitet seit bereits 50 Jahren beim Technischen Hilfswerk, wofür er von Oberbürgermeister Andreas Starke das Große Ehrenzeichen verliehen bekam. Süß war 1975 als Junghelfer ins THW eingetreten. Seine Grundausbildung absolvierte er im Jahr 1995 und war dann als Einsatzkraft im früheren Instandsetzungszug des THW Bamberg tätig. Später war er dann Einsatzkraft im THW Ortsverband Bamberg, als sich die drei separaten Züge zusammengeschlossen hatten. Süß qualifizierte sich für die Mitarbeit im Zugtrupp, für die Führungskomponente, sowie im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit im THW. Über seinen aktiven Dienst hinaus ist er dem THW sehr verbunden, war stets eine wertvolle Stütze und hat sich durch anhaltenden Einsatz und große Verlässlichkeit ausgezeichnet.
„Gutes tun und sich mit Herzblut engagieren ist eine der prägenden Charaktereigenschaften von Peter Süß“, betonte der OB in seiner Laudatio. Süß ist auch Mitglied in zahlreichen Gremien des Bamberger Stadtrates. Außerdem zweiter Vorsitzender des Bürgervereins Kramersfeld.
25 Jahre bei den Maltesern engagiert
Auf jeweils 25 Jahre Engagement beim Malteser Hilfsdienst Bamberg e.V. können Fabian Reh aus Litzendorf und Hans-Joachim Wagner aus Stegaurach blicken. Dafür wurden beide von Oberbürgermeister Starke mit dem Ehrenzeichen am Bande ausgezeichnet.
Fabian Reh ist 1999 in die Jugendgruppe bei den Maltesern in Litzendorf eingetreten. Bereits mit 18 Jahren hat er sich bei den Einsatzdiensten eingebracht. Besonders in der Unterstützungsgruppe Sanitäts-Einsatzleitung war er bis zu ihrer Auflösung aktiv. Schon immer hat Reh die Malteser fotografisch begleitet und mit Einführung von Social Media auch dort die Arbeit der Malteser kommuniziert. Ebenso wirkt er sowohl bei Sanitätsdiensten im Raum Bamberg, als auch bei Wallfahrten ins In- und Ausland mit. Im vergangenen Jahr zum Beispiel bei der Ministrantenwallfahrt nach Rom, bei der mehr als 40.000 deutschsprachige Ministrantinnen und Ministranten und auch 1200 aus der Erzdiözese Bamberg teilgenommen haben.
Auch Hans-Joachim Wagner ist mit 18 Jahren bei den Maltesern, allerdings in Bonn, eingetreten. Im Jahr 1972 nahm Wagner bei den Maltesern eine interessante und außerordentlich wichtige Tätigkeit auf: Der heute 77-Jährige ging mit einem Team von Ärzten und Pflegepersonal nach Da Nang in Vietnam, um dort fast ein Jahr lang Kriegsverletzte in einem mit deutschen Mitteln gebauten Krankenhaus zu versorgen.
1992 verschlug es ihn dann berufsbedingt nach Bayern und Thüringen und er zog in den Raum Bamberg. Immer, wenn es seine Zeit zuließ, war Wagner ehrenamtlich bei Wallfahrten dabei, davon zwei Behinderten-Wallfahrten nach Rom. Auch im Sanitätsdienst war er aktiv.
Seit seinem Ruhestand engagiert sich Wagner im Fahr- und Mahlzeitendienst und ist in den letzten Jahren vier Mal für 14 Tage im Marienwallfahrtsort Medjugorje in Bosnien-Herzegowina zum Sanitätsdienst gewesen. Dieses Örtchen hat nur 6000 Einwohner, nimmt aber pro Jahr ca. zwei Millionen Pilger aus aller Herren Länder auf.
„Als Oberbürgermeister der Stadt Bamberg, aber auch ganz persönlich, danke ich Ihnen von Herzen für Ihr Engagement und gratuliere Ihnen zu diesen beachtlichen Auszeichnungen!“, würdigte OB Starke die Leistungen der Geehrten.