Bamberg Service beseitigt Sturmschäden und bittet um besondere Vorsicht
Sommergewitter verursacht Ast- und Gehölzschäden im Stadtgebiet
Ein starkes Sommergewitter mit Windböen von bis zu 9,5 Beaufort ist am gestrigen Donnerstag am späten Nachmittag über weite Teile des Stadtgebiets gezogen. Die Sturmböen führten an mehreren Stellen zu Ast- und Gehölzbrüchen. Die Feuerwehr rückte zu mehreren Einsätzen aus, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Auch die Gärtner und Baumpfleger von Bamberg Service waren gestern und heute im Dauereinsatz, um die städtischen Gehölzbestände zu kontrollieren, Gefahrenstellen zu sichern und die entstandenen Schäden zu beseitigen.
Zu den festgestellten Schäden zählen unter anderem mehrere größere Astabbrüche im Hain: An einer Rotbuche nahe der Tennishalle, an einer Rotbuche am Hutanger sowie an einer Rotbuche am Philosophenweg brachen Äste ab, teilweise versperrten sie Wege. Ebenfalls betroffen waren eine Robinie auf der Bayerleinswiese sowie ein Ahorn im Heinrichspark. In der Coburger Straße kam es zu einem schweren Gehölzbruch an einer Kiefer. Die unmittelbare Gefährdung wurde bereits beseitigt, der Abtransport des Holzes erfolgt in der kommenden Woche.
Besonders betroffen war auch der Friedhof Gaustadt. Dort führten mehrere Astabbrüche an wertvollen Habitat-Eichen zu Schäden an der Aussegnungshalle. Die Gefahrenstellen wurden umgehend gesichert. Der Beerdigungsbetrieb ist nicht beeinträchtigt und kann planmäßig stattfinden.
Die meisten Sturmschäden konnten bereits beseitigt werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bamberg Service sind jedoch auch heute noch im gesamten Stadtgebiet im Einsatz, um weitere Schäden aufzunehmen und abzuarbeiten.
Bamberg Service misst der Kontrolle und Pflege des städtischen Baumbestandes einen hohen Stellenwert bei. Drei zertifizierte Baumkontrolleure und drei professionelle Baumpflegeteams sorgen das ganze Jahr über dafür, dass die rund 30.000 städtischen Bäume verkehrssicher bleiben. Nach Sturmereignissen werden sämtliche Gehölzbestände zusätzlich kontrolliert.
Dennoch sind der Baumpflege bei extremen Wetterlagen Grenzen gesetzt. Bei Windstärken ab Beaufort 8 können selbst gesunde und regelmäßig kontrollierte Bäume durch außergewöhnliche Naturereignisse beschädigt werden. Solche Sturmereignisse gelten auch aus Sicht der Versicherungen als höhere Gewalt. Umso erfreulicher ist es, dass trotz Windböen von bis zu 9,5 Beaufort keine Personenschäden und keine größeren Sachschäden im Stadtgebiet zu verzeichnen waren.
Bamberg Service bittet die Bevölkerung deshalb grundsätzlich, bei Stürmen und schweren Gewittern Grünanlagen mit großem Baumbestand – insbesondere den Hain, die Uferwege, den Volkspark sowie Friedhöfe – zu meiden. Zudem wird empfohlen, sich während solcher Wetterlagen nicht unnötig im Bereich von Bäumen aufzuhalten und besondere Vorsicht walten zu lassen.
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Bamberg Service setzt auf moderne Technologie für eine klimafitte und ressourcenschonende Bewässerung
Smarte Sensoren für starke Bäume
Hitze und lange Trockenperioden machen den Bäumen im Bamberger Stadtgebiet zunehmend zu schaffen. Um insbesondere junge Stadtbäume fit für den Sommer zu machen, setzt die Abteilung Grünanlagen und Friedhöfe bei Bamberg Service künftig auf digitale Unterstützung, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Mit modernster Sensortechnik wird das Gießen jetzt „smart“.
Insgesamt 35 Bodenfeuchtesensoren wurden an ausgewählten Standorten im gesamten Stadtgebiet installiert. Sie messen die Bodenfeuchtigkeit nicht nur an der Oberfläche, sondern in drei verschiedenen Tiefen pro Standort. Zusätzlich erfassen sie die Bodentemperatur. Ergänzt wird das System durch sechs sogenannte Dendrometer – hochpräzise Messgeräte, die das Wachstum sowie minimale Dehnungsverhalten der Baumstämme minutengenau aufzeichnen.
Die Bodenfeuchte zählt zu den wichtigsten Faktoren für gesundes Pflanzenwachstum. Anhaltende Trockenheit bedeutet für Stadtbäume erheblichen Stress, schwächt ihre Vitalität und macht sie anfälliger für Krankheiten und Schädlinge.
Mit den neuen Messdaten können die Stadtgärtner künftig noch gezielter planen, welcher Baum wann und wie viel Wasser benötigt. Ziel ist eine bedarfsgerechte und ressourcenschonende Bewässerung, von der insbesondere junge Bäume profitieren. Wasser als wertvolle Ressource soll dadurch effizient und nachhaltig eingesetzt werden.
In Kombination mit einer vorausschauenden Auswahl vielfältiger und klimarobuster Baumarten sowie einer optimalen Pflege trägt die neue Technik dazu bei, den Anwachserfolg der Stadtbäume langfristig zu sichern. So bleibt Bamberg auch künftig von vitalen, gesunden und verkehrssicheren Bäumen geprägt.
Ermöglicht wurde das Projekt durch die Unterstützung des Bamberger Smart-City-Projekts BaKIM (BaumKIMensch). Das Vorhaben zeigt beispielhaft, wie moderne Technologie konkret zum Umwelt- und Klimaschutz beiträgt und gleichzeitig den Bürgerinnen und Bürgern direkt zugutekommt.
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Verbesserungen vor allem für Bamberg-Ost
Bamberg Service errichtet unterirdischen Entwässerungskanal
Eine wichtige Tiefbaumaßnahme zur Verbesserung des Gewässerschutzes und des Hochwasserschutzes im Stadtgebiet wird im kommenden Jahr gestartet: Mit dem Bau des sogenannten „Tiefensammler Bamberg Ost“ (TSBO) wird Bamberg Service die letzte Sanierunglücke im städtischen Entwässerungssystem schließen, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Die Bauarbeiten sollen im zweiten Quartal 2026 beginnen und dauern voraussichtlich bis Herbst 2030. „Dieses bedeutende Infrastrukturprojekt wird dafür sorgen, dass die Bilder von überfluteten Unterführungen der Vergangenheit angehören“, erklärte Oberbürgermeister Andreas Starke bei einem Pressegespräch. „Die Maßnahme ist gut für die Bevölkerung“, so Starke.
Auslöser des Großprojektes: Das vorhandene Kanalnetz mit seinen Einleitungsstellen in den Main-Donau-Kanal entspricht in Teilen nicht mehr den rechtlichen Vorgaben. Die Stadt Bamberg ist zu einer Sanierung seiner Entlastungsbauwerke nach allgemein anerkanntem Stand der Technik verpflichtet, um den gesetzlichen Gewässerschutzanforderungen zu entsprechen. Dies wurde im Rahmen des „Jahrhundertprojekts Kanalausbau“ westlich des Main-Donau-Kanals bereits erfolgreich umgesetzt, jetzt folgt der Lückenschuss für die Entwässerung des Bamberger Ostens.
Der geplante Tiefensammler dient aber nicht nur dem Gewässerschutz, sondern wird auch die Leistungsfähigkeit des städtischen Kanalsystems insgesamt verbessern und zu einem besseren Hochwasserschutz beitragen. Selbst bei Starkregen sollen Bahnunterführungen dann nicht mehr mit Wasser volllaufen.
3,6 Kilometer lange Strecke unter der Erde
Der Bau erfolgt als unterirdischer Rohrvortrieb auf einer Länge von insgesamt rund 3,6 Kilometern in einer Tiefe von 8 bis 20 Metern und verbindet mehrere bestehende Abwasserkanäle miteinander. Der neue Tiefensammler beginnt in der Moosstraße und verläuft über den Eichelberg, Robert-Bosch-Straße, Geisfelder Straße, Wunderberg und Bleichanger bis zum Main-Donau-Kanal. Vom Bleichanger führt er parallel zum Main-Donau-Damm weiter bis zu einem ebenfalls neu zu errichtenden Pumpwerk am Margaretendamm. Dieses kann im Bedarfsfall Wasser aus unterschiedlichen Stadtbereichen sicher ableiten.
Für den unterirdischen Bau werden mehrere Schachtbauwerke als Start- und Zielgruben benötigt: Am Margaretendamm, an der Europabrücke, am Adenauerufer auf Höhe der Erlöserkirche sowie auf Höhe Bleichanger, in der Geisfelder Straße sowie in der Robert-Bosch-Straße und in der Moosstraße.
Straßenverkehr kaum betroffen, aber Adenauerufer gesperrt
Die Erschließung der Baustelle erfolgt von Norden her über die A 70 und Hafenstraße zum Margaretendamm, von Süden her über die Forchheimer Straße und die Neue Bughofer Straße zum Adenauerufer. Vorteil: Fast während der gesamten Bauzeit sind keine großen Straßensperrungen erforderlich, das innerstädtische Verkehrssystem wird also kaum belastet, zumindest was den PKW-Verkehr angeht. Allerdings muss der Geh- und Radweg am Adenauerufer während der gesamten Bauzeit im Abschnitt zwischen Galgenfuhr und Luitpoldbrücke voll gesperrt werden. Entsprechende Umleitungskonzepte werden derzeit in Absprache mit (Rad-)Verkehrsverbänden erstellt.
„Bei einem Großprojekt dieser Dimension ist für uns eine gute Information und Abstimmung mit Anwohnenden und Betroffenen besonders wichtig“, stellte OB Starke heraus. So wurden bereits zahlreiche Gespräche mit direkt Betroffenen geführt. Im ersten Quartal des kommenden Jahres werden außerdem mehrere Bürgerinformationen angeboten. Auch wurde schon eine eigene Internetseite mit Informationen zu dem Projekt eingerichtet: www.stadt.bamberg.de/tiefensammler. Dort können sich Interessierte auch für einen Newsletter anmelden, der regelmäßig über das Vorhaben informieren wird.
Tiefensammler Bamberg Ost
Funktionsweise
Das städtische Kanalsystem im Bamberg Osten ist bisher insbesondere bei Starkregenereignissen nicht leistungsfähig genug, um zusätzlich zum Schmutzwasser das Oberflächenwasser abzuleiten. Folge sind Überflutungen tiefgelegener Flächen. Der neu zu errichtende Tiefensammler kann dagegen große Wassermengen aufnehmen, Mischwasser effektiv lenken und Einleitungen in andere Gewässer minimieren. Das „in der Tiefe gesammelte“ Wasser kann dann kontrolliert zum neuen Pumpwerk am Margaretendamm und von dort zur Kläranlage abgeleitet werden. Auf diese Weise ist Bamberg Ost besser für zukünftige Starkregen- oder Hochwasserszenarien gerüstet, die Entwässerungsinfrastruktur wird nachhaltiger, wetterfest und zukunftssicher.
Daten und Fakten
Länge: 3,6 Km
Innendurchmesser: 2,4 m
Tiefenlage: 8–20 Meter unter der Oberfläche
Stauraumvolumen: 15.000 Kubikmeter
Bauzeit:
Baufeldfreimachung: Mai 2026
Baugruben + Verbau: August 2026
Baubeginn Vortrieb: August 2027
Gesamtfertigstellung: August 2030
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Teilweise Sperrungen von Durchfahrt und Parkplätzen nötig
Umfangreiche Baumkronenpflege an der Weide
Im Zeitraum vom 19. Mai bis 13. Juni wird Bamberg Service Pflegearbeiten an rund 30 Straßenbäumen an der Weide durchführen, teilt die Stadt Bamberg mit.
Aufgrund der erforderlichen Sicherheitsabstände und der stattlichen Größe der Bäume muss im Bereich der südlichen Weide der Durchgangsverkehr voll gesperrt werden. Anwohner können bis zum jeweiligen Arbeitsort anfahren. Radfahrer und Fußgänger können durch zusätzliche Sicherungsposten das Baufeld sicher passieren. Abschnittsweise werden auch Stellplätze gesperrt werden. Lizenzparkplätze werden an der Nordseite der Weide als Ersatzparkplätze ausgewiesen.
Bei den Baumpflegearbeiten an der Weide handelt es sich um eine sogenannte Kronenpflege. Diese Maßnahme ist notwendig, um die Gesundheit, Sicherheit und das Erscheinungsbild der Linden zu erhalten und zu verbessern. Die schonenden Eingriffe bei der Kronenpflege beschränken sich meist auf dünnere Äste in der Baumkrone. In erster Linie gilt es, die Verkehrssicherheit zu erhalten oder wiederherzustellen. So werden Äste, die über Gehwege, Straßen oder Gebäude ragen und eine Gefahr darstellen könnten, entfernt oder eingekürzt. Auch werden Fehlentwicklungen wie Zwieselbildungen (Gabelungen mit spitzem Winkel, die leicht auseinanderbrechen können) oder sich behindernde Äste korrigiert. Solche Pflegemaßnahmen während der Vegetationszeit verursachen an den Linden die geringsten Folgeschäden, da Wunden in dieser Zeit am besten verheilen.
Bei der Maßnahme werden die Belange des Artenschutzes berücksichtigt. Vor jeder Schnittmaßnahme werden die Bäume auf das Vorhandensein von geschützten Arten oder deren Lebensstätten – zum Beispiel Vogelnester, Fledermausquartiere oder Höhlen – kontrolliert und die Arbeiten entsprechend geplant beziehungsweise angepasst.
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In über 100 Straßen wurde dieses Jahr schon „geflickt“
Straßenunterhalt von Bamberg Service ist im „Spezialeinsatz“ gegen Schlaglöcher
Immer wieder erreichen Hinweise von Bürgerinnen und Bürgern zu Schlaglöchern auf den Bamberger Straßen und Radwegen die Stadtverwaltung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bamberg Service geben ihr Bestes, um die Schäden zu reparieren, die durch Abnutzung und Frost immer wieder neu entstehen. Allein seit Anfang Februar waren die Einsatztrupps bereits in mehr als 100 Straßen unterwegs, um die schlimmsten Schlaglöcher zu füllen, teilt die Stadt mit.
Schlaglöcher werden im Rahmen der vorhandenen Ressourcen im gesamten Stadtgebiet ausgebessert, allerdings können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbstverständlich nicht überall gleichzeitig tätig werden. Dennoch: von A wie Amalienstraße bis Z wie Zollnerstraße reicht die lange Liste von Straßen, in denen in diesem Frühjahr bereits eines oder mehrere Schlaglöcher geflickt wurden (siehe Tabelle). Oberste Priorität hat dabei die Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit der Straßen, Brücken und Wege. Reine „Schönheitsreparaturen“ müssen daher hintenanstehen.
Da auch geflickte Schlaglöcher immer wieder neu aufbrechen können, hilft langfristig nur eine sachgerechte Straßensanierung. Diese bedarf aber – neben viel Geld und verfügbaren Straßenbaufirmen – einer genauen Vorplanung und Abstimmung. Gerade in der Innenstadt können natürlich auch die Auswirkungen auf den Verkehrsfluss ganz erheblich sein, mit entsprechenden Reaktionen der Bürgerinnen und Bürger oder der betroffenen Gewerbetreibenden. Erschwerend hinzu kommt die weiterhin unklare Perspektive im Zusammenhang mit dem Bahnausbau, denn zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht bekannt, wann und wie die Arbeiten an sämtlichen Bahn-Über- und –Unterführungen durchgeführt werden.
Eine weitere Herausforderung für den Straßenunterhalt von Bamberg Service stellen „Notmaßnahmen“ dar, die naturgemäß unplanbar sind, wie zum Beispiel die Behebung von Fahrbahnabsenkungen, plötzlichen Straßeneinbrüchen oder den Folgen von Wasserrohrbrüchen. Dann müssen auch Schlaglöcher in der Priorität nach hinten rücken.
Abteilung Straßen- und Brückenbau
Die Abteilung Straßen- und Brückenbau von Bamberg Service ist zuständig für den Neubau und Unterhalt der innerstädtischen Verkehrsflächen. Dabei handelt es sich um rund 270 km Straßen, circa 70 km Radwege und zahlreiche Brückenbauwerke: 61 Brücken bzw. Stege, 14 weitere Ingenieurbauwerke und drei Lärmschutzwände. Auch die Verkehrsbeschilderung, die Straßenmarkierung und die Ampelanlagen fallen in den Bereich von Bamberg Service.
Zu den weiteren Aufgaben zählen außerdem zum Beispiel das Aufstellen von Fahrradbügeln, der Bau und Unterhalt von öffentlichen Treppenanlagen und Sicherheitsgeländern, der Unterhalt der Ruhebänke und der Brunnenanlagen sowie die Erneuerung und Unterhaltung von Holzbrücken und ‑stegen.
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Alle Gefahrenbäume entfernt
Oberer Leinritt wieder frei
Der Obere Leinritt an der Regnitz zwischen Villa Concordia und Wolfsschlucht ist wieder für die Öffentlichkeit freigegeben, teilt die Stadt Bamberg mit.
Nachdem die Stadt im Januar die letzten noch im Hang befindlichen Bäume, die als besonders umsturzgefährdet eingestuft wurden, entfernt hatte, sind nun auch die auf Privatgrund stehenden Gefahrenbäume beseitigt worden.
Der Fußweg war seit Ende Mai 2024 nach mehreren Hangrutschen mit umgestürzten Bäumen voll gesperrt. Ausgelöst worden waren die Hangbewegungen durch Starkregenereignisse Ende Mai 2024. Auf voller Länge des Oberen Leinritt waren damals etliche Bäume ins Rutschen geraten oder umgestürzt. Diejenigen Bäume, welche auf den Fußweg und bis in die Regnitz gefallen waren, konnten zeitnah in einer Gemeinschaftsaktion von Wasserwirtschaftsamt und Bamberg Service geborgen werden.
Hinsichtlich der weiteren Bäume musste eine externe Expertise eingeholt werden, inwieweit weitere Hangrutschungen zu befürchten sind. Außerdem wurde eine Kartierung erstellt mit allen sich im Hang befindlichen Bäumen, die bereits angeschoben waren oder als stark umsturzgefährdet einzustufen sind.
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Kostenlose Abfuhr ausrangierter Christbäume ab Montag
Gehwege sind keine Müllhalde für ausrangierte Christbäume
Am Montag, 13. Januar 2025, beginnt in der Stadt Bamberg die kostenlose Abfuhr von ausrangierten Christbäumen und zwar im Stadtteil Gartenstadt. Die Abfuhrtouren in den zwölf Abfuhrbezirken enden am 30. Januar 2025 im südlichen Berggebiet und in Bug. Darüber informiert die Stadt Bamberg.
An vielen Orten im Stadtgebiet stößt man jedoch bereits jetzt auf ganze Ansammlungen von weggeworfenen Tannen und Fichten. Und das auch in Bereichen, in denen der Abfuhrtermin erst gegen Ende des Monats anberaumt ist. Das sieht nicht nur chaotisch aus, sondern ist auch ein echtes Ärgernis und Sicherheitsrisiko für die Öffentlichkeit.
An manchen „wilden Ablagestellen“ ist der Gehweg bereits eingeengt oder schon nahezu unpassierbar. Auch am Straßenrand sollten die Bäume nicht länger als unbedingt nötig liegen, denn bei einem starken Wind oder einfach nur durch Zeitablauf wird Geäst zunehmend verstreut und verteilt sich auf immer größerer Fläche im öffentlichen Straßenraum. Bereits in den ersten Januartagen wurden Christbäume auf Straßen geweht – eine Unfallgefahr für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.
Hinweise des Bamberg Service
- Das willkürliche Bereitstellen der Christbäume auf öffentlichem Grund vor dem eigentlichen Abholtermin ist nicht zulässig und stellt eine Ordnungswidrigkeit nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) dar.
- Die Abteilung Entsorgung bittet daher alle Bürgerinnen und Bürger eindringlich, sich an die aktuellen, veröffentlichten Abfuhrtermine für die Christbäume zu halten und die Bäume erst dann bereitzustellen, wenn im jeweiligem Abfuhrbezirk die Abholung auch unmittelbar anberaumt ist.
- Nur so können wirtschaftliche und zugleich umweltschonende Abfuhrtouren ermöglicht werden. Natürlich trägt dies letztendlich auch für ein sauberes Erscheinungsbild unserer Stadt bei.
- Falls die von Bamberg Service geplanten Termine für Sie nicht passend sind, so besteht die Möglichkeit zur Abgabe der Christbäume an der Kompostierungsanlage in der Rheinstraße.
Abfuhrtermine für die einzelnen Abfuhrbezirke
Montag 13.01.2025 Abfuhrbezirk 1
Dienstag 14.01.2025 Abfuhrbezirk 2
Mittwoch 15.01.2025 Abfuhrbezirk 3
Donnerstag 16.01.2025 Abfuhrbezirk 4
Montag 20.01.2025 Abfuhrbezirk 5
Dienstag 21.01.2025 Abfuhrbezirk 6
Mittwoch 22.01.2025 Abfuhrbezirk 7
Donnerstag 23.01.2025 Abfuhrbezirk 8
Montag 27.01.2025 Abfuhrbezirk 9
Dienstag 28.01.2025 Abfuhrbezirk 10
Mittwoch 29.01.2025 Abfuhrbezirk 11
Donnerstag 30.01.2025 Abfuhrbezirk 12
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Bamberg Service
Mehr Sicherheit für den Radverkehr
Sicherheit für den Radverkehr ist der Stadt Bamberg laut einer Mitteilung des Rathauses ein großes Anliegen. Entsprechend hat der Bamberg Service in den letzten Tagen in der Stadt mehrere Nachbesserungen unternommen.
Am Schiffbauplatz wurde die Öffnung der Einbahnstraße für den Radverkehr in Gegenrichtung markiert. Gleiches gilt für die südliche Weide. Damit wurde eine Maßnahme aus dem Verkehrsentwicklungsplan umgesetzt und die Fahrradstraßen-Achse von der Mayerschen Gärtnerei über Mußstraße, Schiffbauplatz und Fischerei in die Innenstadt in beide Richtungen komplettiert. Außerdem wurde am Margaretendamm im Bereich zwischen DLRG und Hafenstraße ein Schutzstreifen aufgetragen.
In der ersten Oktoberwoche war der Bamberg Service vor allem mit Markierungsarbeiten für die Radverkehrsinfrastruktur beschäftigt. So wurde der Ende März in der Oberen Königstraße zwischen Kettenbrücke und Letzengasse aufgetragene Schutzstreifen rot markiert, um ihn optisch deutlicher von der Restfahrbahn abzugrenzen.
Eine weitere Maßnahme in der Oberen Königstraße betrifft die Situation an der Ampelanlage vor der Kreuzung Luitpoldstraße stadteinwärts. Dort wurde wie bereits an mehreren Verkehrsknoten im Stadtgebiet ein sogenannter „ARAS“ – ein „Aufgeweiteter Rad-Aufstell-Streifen“ – markiert. Damit gemeint ist eine vergrößerte Wartefläche an Ampeln speziell für den Radverkehr. Zuletzt wurde im April an der Kreuzung Heinrichsdamm-Marienbrücke vor der Ampelanlage im Heinrichsdamm ein „ARAS“ markiert.
Radwegsanierungen
Zur erhöhten Sicherheit für Radfahrende sollen jedoch nicht nur neue Straßenmarkierungen beitragen, auch die bestehende Radverkehrsinfrastruktur muss aufrechterhalten und gepflegt werden, so die städtische Mitteilung weiter. Der Leinritt ist im Bereich zwischen „Kesselhaus“ und Heinrich-Bosch-Steg in einem sehr schlechten Zustand. Dieser viel befahrene Abschnitt soll ebenfalls bald einen neuen Asphaltbelag erhalten.
Im Hollergraben auf Höhe Hainstraße hat der Bamberg Service in der letzten Septemberwoche beschädigte Stellen des Geh- und Radwegs behoben, gleiches soll noch auf Höhe Ottostraße erfolgen.
75 neue Grünpfeile an Ampelanlagen
Erst seit vier Jahren gibt es ihn offiziell: den grünen Pfeil für Radfahrende. Das Verkehrszeichen an bestimmten Ampelanlagen erlaubt diesen das Rechtsabbiegen bei Rotschaltung. In Bamberg gab es die ersten Grünpfeile 2019 im Rahmen eines Pilotversuches.
In diesem Jahr hat der Bamberg Service nun weitere Grünpfeile für mehr Verkehrssicherheit angebracht. Insgesamt 75 Grünpfeil-Schilder wurden an Ampelkreuzungen vorzugsweise im Innenstadtgebiet installiert. Weitere 50 Schilder sollen noch im Herbst folgen.
Fahrradstraße und „Bike & Ride“
Die „Fahrrad-Cityroute 11“ verbindet von Stegaurach kommend den Stadtteil Südwest mit der Bamberger Innenstadt. Ein Teilstück der Route in der Graf-Arnold-Straße wurde im Frühjahr durch die Ausweisung als „Fahrradstraße“ aufgewertet. Letzte Markierungsarbeiten werden ebenfalls in diesen Tagen noch umgesetzt.
Die Bushaltestelle an der Waizendorfer Straße stadteinwärts wurde jüngst um ein neues Element ergänzt. Dort wird Anfang Oktober eine „Bike & Ride“-Station eröffnet. Dabei handelt es sich um eine überdachte Abstellfläche mit Radbügeln, die den direkten Umstieg vom Rad auf den Bus oder umgekehrt erleichtern soll.
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Schwerer Schnee
Kälteeinbruch: Bambergs Grünanlagen haben gelitten
Der unerwartet heftige Kälteeinbruch samt Schneefall am Wochenende hat an den Bamberger Grünanlagen Schäden hinterlassen. Das zeigt eine erste Zwischenbilanz der Abteilung Grünanlagen von Bamberg Service.
Richtung Gefrierpunkt fielen am zurückliegenden Wochenende (21. April) die Temperaturen in Bamberg. Dieser Kälteeinbruch ist an den städtischen Grünanlagen und Bäumen nicht spurlos vorbeigegangen. So seien, wie die Stadt mitteilt, mehrere ungünstige Faktoren am Sonntagmorgen zusammengetroffen. Der schwere Nass-Schnee traf auf für April bereits sehr weit ausgebildetes Blattwerk und blieb daher auf den Bäumen liegen und drückte diese nach unten. Überall seien am Montag entsprechend abgebrochene Äste herumgelegen.
„Wer schon einmal mit einem Schneeschieber eine Schippe Nassschnee gewuchtet hat, weiß, wie schwer dieser ist“, sagte Michael Böhm, Abteilungsleiter Grünanlagen, am Montag. Auf einen komplett grünen Baum können so leicht etliche hundert Kilo drücken. Manche Äste geben dem hohen Gewicht nach, was die vielen Astbrüche im Stadtgebiet erklärt.
Erschwerend kam hinzu, dass der viele Regen der letzten Tage die Böden aufgeweicht und somit instabiler gemacht hat. Bäume können so auch angeschoben oder ganz umgeworfen werden. Besonders bei jüngeren Bäumen, die noch nicht so stark verwurzelt sind wie ein alter Baum, sei dieses Schadensbild vermehrt aufgetreten. Die Abteilung Grünanlagen und Friedhöfe des Bamberg Services sind noch die ganze Woche im Einsatz, um die Schäden zu beseitigen.
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Biologischer Wirkstoff kommt zum Einsatz
Gesundheitsrisiko: Rückkehr des Eichenprozessionsspinners
Die Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners könnte auch in diesem Frühjahr ein Risiko für Mensch und Pflanzen darstellen. Seit gestern wird darum im Stadtgebiet ein biologischer Wirkstoff gegen die Raupen des Insekts versprüht.
Die warmen Temperaturen des Frühjahrs sorgen nicht nur dafür, dass Pflanzen früher sprießen, sie begünstigen auch die Entwicklung des Eichenprozessionsspinners. Die Raupen der Falterart sind gefürchtete Schädlinge, die immer wieder Pflanzen und Bäume befallen und massenhaft Blattwerk auffressen. Vor allem der dem Namen des Insekts entsprechende Befall von Eichen war im Bamberger Stadtgebiet in den letzten Jahren ein allgegenwärtiges Problem.
Auch können die Härchen der Raupen des Eichenprozessionsspinners ein Gesundheitsrisiko für Menschen darstellen. Die feinen Brennhaare können bei Berührung oder beim Einatmen verschiedenste allergische Reaktionen auslösen, von starken und Hautausschlägen bis hin zu Schockreaktionen.
Seit gestern (15. April) versprüht der für die städtischen Grünanlagen zuständige Bamberg Service laut einer Mitteilung der Stadtverwaltung darum besonders betroffene Bereiche mit einem ungefährlichen Biozid. Die Behandlung aller Bäume soll etwa eine Woche in Anspruch nehmen.
An diesen Eichen-Standorte werden Bäume besprüht:
- ERBA-Park
- Adenauerufer – Heinrichsbrücke
- Panzerleite
- Lobenhofferstraße
- E.T.A. Hofmann Gymnasium
- Bolzplatz Süd-West
- Wildensorger Schule
- Bayerleinswiese
- Heinrichspark
- Distelweg
- Trimbergschule
- Moos- und Jahnstraße
- Stauffenbergschulen
- Dr. Hans-Neubauerstraße
- Dientzenhofer Gymnasium
- Fuchsparkstadion
- Pödeldorfer Straße, Ankerzentrum
- Kemmerstraße
- Hans-Morper Straße 3
- Wacholderweg
- Pestalozzistraße
- Giechburgblick