Naturschutzbehörden bitten Bürgerschaft um Mithilfe bei der Erfassung von Hirschkäfer, Eremit und Großem Eichenbock
Gesucht: Seltene Großkäfer im Bamberger Stadtgebiet
Der Große Eichenbock, der Eremit und der Hirschkäfer zählen zu den seltensten und am stärksten gefährdeten Käferarten Europas. Alle drei Arten stehen unter strengem Schutz. Gleichzeitig gilt das Bamberger Stadtgebiet als eines ihrer bedeutendsten Vorkommensgebiete. Deshalb werden in diesem Sommer die aktuellen Bestände der seltenen Großkäfer in Bamberg, insbesondere im Bamberger Hain, erfasst, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Um die wissenschaftlichen Erhebungen zu ergänzen, bitten die Naturschutzbehörden der Regierung von Oberfranken und der Stadt Bamberg die Bevölkerung um Unterstützung. Wer bis Ende August 2026 einen Großen Eichenbock, Eremiten oder Hirschkäfer entdeckt, kann seine Beobachtung mit Standortangabe und möglichst aussagekräftigem Foto per E‑Mail an naturschutz@stadt.bamberg.de melden. Ein Fotobeleg ist wichtig, damit die Arten zuverlässig bestimmt werden können.
„Alte Bäume sind wahre Schatzkammern der Artenvielfalt. Dass mit Hirschkäfer, Eremit und Großem Eichenbock gleich drei europaweit geschützte Käferarten in Bamberg vorkommen, zeigt, wie wertvoll unsere grünen Lebensräume sind“, sagt Bürgermeister und Umweltreferent Jonas Glüsenkamp. „Mit jeder gemeldeten Sichtung helfen Bürgerinnen und Bürger dabei, mehr über die Bestände dieser faszinierenden Tiere zu erfahren und ihren Lebensraum besser zu schützen. Ich lade deshalb alle ein, in diesem Sommer mit offenen Augen durch den Hain und unsere Parks zu gehen – vielleicht gelingt dem ein oder der anderen ja sogar die Entdeckung eines Eremiten. Das wäre ein echter Glücksfall für den Artenschutz.“
Wo die Käfer zu finden sind
Die Käfer halten sich meist an oder in der Nähe alter Bäume auf, insbesondere an Eichen. Im Bamberger Hain wurden bislang die meisten Nachweise im Bereich der Buger Spitze sowie rund um den Musikpavillon erbracht. Dort stehen zahlreiche alte Eichen, die den seltenen Arten ideale Lebensbedingungen bieten.
So lassen sich die Arten unterscheiden
Der Hirschkäfer ist vor allem durch die großen, geweihartigen Oberkiefer der Männchen bekannt. Die Weibchen besitzen diese nicht und wirken deutlich kompakter.
Beim Großen Eichenbock sind die Geschlechter ebenfalls gut zu unterscheiden: Die Antennen der Männchen sind länger als ihr Körper, während die Antennen der Weibchen deutlich kürzer ausfallen.
Besonders selten ist der Eremit. Der Käfer lebt verborgen in mulmgefüllten Baumhöhlen (Mulm: feuchtes, zersetztes Holz) und verlässt diese nur selten. Anders als der Große Eichenbock besiedelt er nicht nur Eichen, sondern auch andere alte Bäume wie Linden oder Obstbäume. Die Männchen verströmen einen charakteristischen aprikosenähnlichen Duft, um Weibchen anzulocken. Wer einen Eremiten entdeckt, kann sich daher besonders glücklich schätzen.
Alle drei Käferarten stehen unter strengem Schutz. Die Tiere dürfen weder gefangen noch mitgenommen werden. Für die Kartierung werden ausschließlich Beobachtungen mit Foto und Standortangabe benötigt.
Kartierung liefert Grundlage für künftige Schutzmaßnahmen
Mit der Kartierung der seltenen Großkäfer wurde ein biologisches Fachinstitut beauftragt. Die Meldungen aus der Bevölkerung ergänzen diese Untersuchungen und fließen in die Auswertung ein. So tragen Bürgerinnen und Bürger unmittelbar dazu bei, ein möglichst vollständiges Bild zu erhalten.
Die Kartierung wird aus Mitteln des Freistaats Bayern und der Europäischen Union finanziert. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für gezielte Schutz- und Entwicklungsmaßnahmen, um die Lebensräume der seltenen Käferarten langfristig zu erhalten und zu verbessern.
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„Bamberg Nix“ erstmals im Endspiel
Siebter Pfingstcuptitel für „Just do it“
Ein Turnier der Superlative ging am Pfingstsonntag mit dem spannenden Finale zwischen dem Seriensieger „Just do it“ und dem Herausforderer „Bamberg Nix“ zu Ende. Der 48. Pfingstcup in Bamberg.
Vor etwa 250 Zuschauerinnen und Zuschauern schenkten sich beide Teams bei diesem hart umkämpften Finale nichts, so dass bis kurz vor Schluss nicht abzusehen war, wer das bessere Ende für sich behalten sollte. Die etwas größere Erfahrung gab am Ende gegenüber der jugendlichen Unbekümmertheit am Ende wohl den Ausschlag und sicherte „Just do it“ deren siebten Turniererfolg.
In der anschließenden Siegerehrung würdigte SJR-Geschäftsführer Richard Röckelein nicht nur die außergewöhnlichen Leistungen der Besten, sondern er hob vor allem ein Team hervor, das auf einzigartige Weise den Geist des Pfingstcups lebt. Trotz wiederholter enttäuschender Platzierungen am Ende des Klassements lassen es sich die „Montagsplayer“ nicht nehmen, Jahr für Jahr das Teilnehmerfeld zu komplettieren und mit großer Freude am Pfingstcup teilzunehmen.
Ihr Lohn war unter frenetischem Applaus der Fairnesspokal, den die dritte Bürgermeisterin Eva Jutzler mit einem großen Schmunzeln überreichte. In ihrem kurzen Grußwort lobte sie nicht nur die beteiligten Spieler:innen sowie die vielen anwesenden Kinder, Eltern und Großeltern. Sie hob vor allem die großartige Leistung und das vorbildliche Zusammenspiel der beteiligten Organisatoren hervor. Seit 48 Jahren organisieren der Stadtjugendring Bamberg, vertreten durch ihre ehrenamtliche Vorsitzende Michaela Rügheimer, und die TSG 05 Bamberg mit ihrem langjährigen Vorsitzenden Harald Kobold dieses Freizeitturnier und ‑vergnügen, das in Deutschland seinesgleichen sucht. Gemeinsam mit der Johanniterjugend, der Jugendfeuerwehr und der Mädchenfußball-Abteilung der TSG sorgen sie dafür, dass sich die Teams gut aufgehoben, gut verpflegt und möglichst verletzungsfrei durch das Turnier bewegen konnten.
Dem sportlichen Leiter der TSG Wolfgang Franke gelang das Kunststück, den Spielplan trotz zweier kurzfristiger Absagen reibungslos zu gestalten. Dass es auch Enttäuschungen bei Mannschaften gab, die sich den Turniersieg fest zum Ziel gesetzt hatten, zeigt das Beispiel von „Renners Räubers“, die unerwartet als Gruppenzweite aufgrund einer Sondertabelle aus dem Titelrennen ausschieden. Ihnen wie so vielen anderen bleibt nichts anderes übrig, als es im nächsten Jahr erneut zu versuchen, die Vorherrschaft von „Just do it“ und „Toon Squad“ zu brechen.
Der Blick auf den Verlauf des Finalspiels lässt auf weitere zukünftige Highlights hoffen: Die „Bamberg Nix“, die erstmals in einem Endspiel standen, begannen nervös, leichte Korbleger wurden vergeben. Starke defensive Leistungen auf beiden Seiten erschwerten weiterhin die Abschlüsse und so dauerte es eine Weile, bis das Scoring in Gang kam. Nach fünf gespielten Minuten stand es erst 11:9. Dann zog „Just do it“ vorübergehend etwas davon. Halbzeitstand war 22:17 für „Just do it“. Doch die „Bamberg Nix“ ließen sich nicht abschütteln und standen wiederholt dicht vor einer Wende. Beim 38:35 und auch 40:38 hätte das Spiel kippen können. Aber letztlich war es die große Endspielerfahrung von „Just do it“, die den 54:48 Finalsieg sicherte.
Das kleine Finale, um Platz drei und vier, gewann das Team „Toon Squad“ gegen „Flower Power“.
Insgesamt befanden sich mehr als 500 begeisterte Spielerinnen und Spieler in 39 Teams auf dem Parkett, die bei der 48. Auflage des Turniers um den Sieg und Punkte kämpften. Und die meisten von Ihnen werden aufgrund der tollen Stimmung auch im kommenden Jahr wieder mit von der Partie sein.
Fachleute aus ganz Europa diskutierten in Bamberg über den Schutz des UNESCO-Welterbes vor den Klimafolgen
Bamberg als internationaler Vorreiter im klimaresilienten Welterbe-Management
Das Zentrum Welterbe Bamberg blickt auf eine erfolgreiche und intensive Woche zurück. Im April war Bamberg Gastgeber des ersten „Urban Living Labs” der EU-geförderten COST-Action Go2CHANGE – und damit Schauplatz eines internationalen Fachaustausches zum Thema Klimaschutz, Klimaanpassung und Resilienz in UNESCO-Welterbestätten, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Über 30 internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Fachleute – darunter Experten von ICOMOS International, Historic England, der Polytechnischen Universität Torino, der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegens, der Universität Leicester – kamen in Bamberg zusammen, um gemeinsam mit lokalen Akteuren konkrete Strategien für Klimaschutz, Klimaanpassung und Resilienz im Welterbe zu erarbeiten. Die Relevanz des Themas unterstreicht auch der UNESCO-Aktionsplan für das Welterbe in Europa und Nordamerika, der Resilienzdenken, Katastrophenrisikomanagement sowie Klimaschutz und Klimaanpassung als strategische Ziele für ein zukunftsfähiges Welterbe-Management definiert. Mit der Ausrichtung der Training School übernimmt Bamberg eine Vorreiterrolle und bringt sich aktiv in die internationale Diskussion zur Zukunftsfähigkeit von Welterbestätten ein.
Welterbe schützen – und selbst zum Klimaschutz beitragen
Im Mittelpunkt der Training School stand eine doppelte Fragestellung: Wie lässt sich das UNESCO-Welterbe wirksam vor den Auswirkungen des Klimawandels schützen (wie zum Beispiel vor extremer Hitze, Starkniederschläge, erhöhte Verdunstung oder langhaltenden stagnierenden Wetterlagen) und welchen eigenen Beitrag kann das Welterbe selbst zum Klimaschutz leisten?
Das Programm der einwöchigen Training School verband wissenschaftlichen Austausch mit praxisnaher Anwendung. Fachvorträge und Diskussionen widmeten sich zentralen Themen wie Klimarisiken und Welterbe-vulnerabilitäten, naturbasierten Lösungen, der energetischen Sanierung historischer Gebäude sowie Fragen zu Governance, Beteiligung und Klimagerechtigkeit. In täglichen Nachmittagssessions des „Urban Lab Bamberg” übertrugen interdisziplinäre Arbeitsgruppen das erarbeitete Wissen direkt auf die Situation in Bamberg, im Dialog mit lokalen Akteuren aus Stadtverwaltung, Bamberger Klimabeirat, Universität Bamberg und Erzbistum. Im Fokus standen dabei die Berg‑, Insel- und Gärtnerstadt mit ihren spezifischen Herausforderungen und Potenzialen im Umgang mit dem Klimawandel. Auch Exkursionen und Ortsbegehungen bildeten einen wichtigen Bestandteil der Training School. Den Abschluss bildeten öffentliche Präsentationen der Gruppenergebnisse und eine Zertifikatsverleihung im Zentrum Welterbe Bamberg.
Internationale Anerkennung und lokale Wirkung
Die Bedeutung der Veranstaltung spiegelt sich auch in der hochrangigen Beteiligung wider: Friederike Hansell, Focal Point für Welterbe im Auswärtigen Amt, unterstrich mit ihrer Teilnahme den nationalen Stellenwert des Projekts und Bambergs Rolle als Modellstandort für klimaresilienz-orientiertes Welterbe-Management in Deutschland.
Die Erkenntnisse der Training School sollen langfristig in die Fortschreibung des Welterbe-Managementplans für die „Altstadt von Bamberg“ einfließen. Ziel ist es, lokale Klimarisiken systematisch zu analysieren, konkrete Maßnahmen zu entwickeln und die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Wissenschaft, Fachbehörden und Zivilgesellschaft weiter zu stärken.
Weitere Termine
Das Projekt geht weiter: Ein internationaler Expertenworkshop findet vom 30. Juni bis 1. Juli 2026 in Bamberg statt. Die Gesamtergebnisse werden im Rahmen einer Abschluss- und Disseminationsveranstaltung am 16. Oktober 2026 vorgestellt.
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Bamberg Service setzt auf moderne Technologie für eine klimafitte und ressourcenschonende Bewässerung
Smarte Sensoren für starke Bäume
Hitze und lange Trockenperioden machen den Bäumen im Bamberger Stadtgebiet zunehmend zu schaffen. Um insbesondere junge Stadtbäume fit für den Sommer zu machen, setzt die Abteilung Grünanlagen und Friedhöfe bei Bamberg Service künftig auf digitale Unterstützung, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Mit modernster Sensortechnik wird das Gießen jetzt „smart“.
Insgesamt 35 Bodenfeuchtesensoren wurden an ausgewählten Standorten im gesamten Stadtgebiet installiert. Sie messen die Bodenfeuchtigkeit nicht nur an der Oberfläche, sondern in drei verschiedenen Tiefen pro Standort. Zusätzlich erfassen sie die Bodentemperatur. Ergänzt wird das System durch sechs sogenannte Dendrometer – hochpräzise Messgeräte, die das Wachstum sowie minimale Dehnungsverhalten der Baumstämme minutengenau aufzeichnen.
Die Bodenfeuchte zählt zu den wichtigsten Faktoren für gesundes Pflanzenwachstum. Anhaltende Trockenheit bedeutet für Stadtbäume erheblichen Stress, schwächt ihre Vitalität und macht sie anfälliger für Krankheiten und Schädlinge.
Mit den neuen Messdaten können die Stadtgärtner künftig noch gezielter planen, welcher Baum wann und wie viel Wasser benötigt. Ziel ist eine bedarfsgerechte und ressourcenschonende Bewässerung, von der insbesondere junge Bäume profitieren. Wasser als wertvolle Ressource soll dadurch effizient und nachhaltig eingesetzt werden.
In Kombination mit einer vorausschauenden Auswahl vielfältiger und klimarobuster Baumarten sowie einer optimalen Pflege trägt die neue Technik dazu bei, den Anwachserfolg der Stadtbäume langfristig zu sichern. So bleibt Bamberg auch künftig von vitalen, gesunden und verkehrssicheren Bäumen geprägt.
Ermöglicht wurde das Projekt durch die Unterstützung des Bamberger Smart-City-Projekts BaKIM (BaumKIMensch). Das Vorhaben zeigt beispielhaft, wie moderne Technologie konkret zum Umwelt- und Klimaschutz beiträgt und gleichzeitig den Bürgerinnen und Bürgern direkt zugutekommt.
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Ist Verbot einer kommunalen Übernachtungssteuer verfassungsgemäß?
Stadt Bamberg beteiligt sich an Verfassungsbeschwerde
Die Stadt Bamberg beteiligt sich an einer Kommunalverfassungsbeschwerde der Landeshauptstadt München beim Bundesverfassungsgericht. Ziel ist eine grundsätzliche und abschließende Klärung, ob der Freistaat Bayern Kommunen die Erhebung einer Übernachtungssteuer rechtlich untersagen darf, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
„Es geht ausdrücklich nicht darum, dass die Stadt Bamberg jetzt die Einführung einer Übernachtungssteuer vorantreiben möchte“, erklärt Finanzreferent Bertram Felix. „Zunächst muss geklärt werden, ob der Freistaat mit seinem Eingriff in die kommunalen Gestaltungsmöglichkeiten überhaupt im Einklang mit der im Grundgesetz garantierten kommunalen Selbstverwaltung handelt.“ Dafür hat Felix auch die Rückendeckung des Finanzsenats, der die Beteiligung an der Beschwerde vor einigen Wochen beschlossen hat.
Hintergrund ist eine Entscheidung des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs vom 14. November 2025. Dieser hatte eine Klage gegen ein vom Freistaat Bayern eingeführtes Verbot einer kommunalen Übernachtungssteuer zurückgewiesen. Der Freistaat hatte dieses Verbot zuvor im Kommunalabgabengesetz verankert und damit den Kommunen die Möglichkeit genommen, selbst über die Einführung einer solchen Abgabe zu entscheiden.
Für die Stadt Bamberg steht daher zunächst die grundsätzliche Frage im Mittelpunkt, ob ein solcher Eingriff in die kommunale Finanz- und Selbstverwaltungshoheit zulässig ist. Erst wenn hierzu Rechtssicherheit besteht, kann über die Frage diskutiert werden, ob und in welcher Form die Stadt von einem solchen Instrument Gebrauch machen sollte.
„Es geht um eine grundlegende verfassungsrechtliche Frage: Wie weit reicht die kommunale Selbstverwaltung – und wo darf der Freistaat Grenzen setzen? Diese Frage sollte abschließend geklärt werden“, meint Bertram Felix.
Drei Städte ziehen an einem Strang
Mit der gemeinsamen Beschwerde verfolgen die beteiligten Städte – neben München und Bamberg auch Günzburg – das Ziel, ihre Interessen gebündelt vor dem Bundesverfassungsgericht zu vertreten. Die voraussichtlichen Gesamtkosten des Verfahrens liegen zwischen 52.000 und 65.000 Euro und werden unter den beteiligten Kommunen entsprechend ihrer Einwohnerzahl aufgeteilt. Für die Stadt Bamberg entstehen dabei nach aktueller Schätzung Kosten in Höhe von rund 3.000 Euro.
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Stadt stellt 150.000 Euro für Bürgerprojekte bereit
Unterstützungsfonds: Noch bis 7. Juni können Mittel beantragt werden
Die Stadt Bamberg hat auch 2026 ihre Unterstützungsfonds zur Förderung bürgerschaftlicher Projekte aufgelegt. Dafür stehen insgesamt 150.000 Euro zur Verfügung, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Dazu sind bereits etliche Anträge eingegangen. Es können aber noch bis Sonntag, 7. Juni, für alle drei Bereiche Mittel beantragt werden. Gefördert werden Projekte in den Bereichen „Schule, Hort, Kitas und Büchereien“, „Zusammenhalt in der Stadt und für Vereine“ sowie „Mobilität, Klima und Umwelt“. Ziel der Unterstützungsfonds ist es, Initiativen zu ermöglichen, die einen positiven Beitrag für das Zusammenleben in Bamberg leisten und möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen.
Infos zu den Förderbereichen, den Richtlinien sowie zur Antragstellung sind unter www.stadt.bamberg.de/unterstuetzungsfonds verfügbar. Die Antragstellung ist bequem online möglich. Über die eingegangenen Anträge entscheidet im Herbst der zuständige Fachsenat des Stadtrates. Jedes bewilligte Projekt kann mit bis zu 3.000 Euro gefördert werden. Der Umsetzungszeitraum beträgt ein Jahr und beginnt am 1. Oktober 2026. Die Stadt Bamberg lädt alle Interessierten herzlich ein, ihre Ideen einzubringen und diese attraktive Fördermöglichkeit zu nutzen.
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„Ein wunderbarer Zwischenstand“
Diakonie-Kita Friedrich Oberlin feierte in Bamberg 50-jähriges Jubiläum
„50 Jahre Kita Friedrich Oberlin sind kein Abschluss, sondern ein wunderbarer Zwischenstand!“ Mit diesen Worten beschloss Einrichtungsleiterin Heidi Zillig den offiziellen Teil der Jubiläumsfeier in der Bamberger Diakonie-Kita Friedrich Oberlin. Mit vielen Gästen und neuem Konzept feierte die Diakonie-Kita Friedrich Oberlin in Bamberg ihr 50-jähriges Jubiläum.
Mit einem bunten Gottesdienst hatten die Kita-Kinder und Diakonie-Mitarbeitenden gemeinsam mit Pfarrerin Dorothea Münch von der Erlöserkirche das Fest im Mai 2026 eröffnet: „Alle in dieser Kita erfahren, dass sie sich in ihrer Unterschiedlichkeit ergänzen und in ihrer Vielfalt respektieren“, so Pfarrerin Dorothea Münch. Das sei ein guter Boden für Vertrauen und neue Impulse, wie zum Beispiel das offene Konzept, das seit Beginn dieses Jahres in der Oberlin-Kita umgesetzt werde: „ein Konzept, das so viel Rücksicht auf die persönliche Entwicklung jedes einzelnen Kindes nimmt, aber auch die Gemeinsamkeiten erfahrbar werden lässt“. Stefanie Roppelt, zuständige Abteilungsleiterin bei der Diakonie Bamberg-Forchheim, begrüßte nicht nur die Festgäste. Sie dankte allen Partner_innen, Förder_innen und den Einrichtungsleitungen, insbesondere Petra Beck, die 36 Jahre lang als Leiterin die Oberlin-Kita wesentlich mitgeprägt hatte und persönlich zum Jubiläum gekommen war. „Kinder brauchen keine perfekten Einrichtungen – sie brauchen verlässliche Erwachsene, die ihnen Sicherheit geben, sie stärken und ihnen mit Aufmerksamkeit begegnen, und verlässliche Rahmenbedingungen“, so Stefanie Roppelt. „Ich wünsche mir deshalb, dass die Bedeutung frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung künftig die Unterstützung und Wertschätzung bekommt, die sie verdient – gesellschaftlich, politisch und ganz praktisch im Alltag.“ Verbunden mit einem großen Dank an Heidi Zillig, ihr Team und die Oberlin-Familien schloss sie weitere Wünsche an: „Ich wünsche der Kita Friedrich Oberlin für die Zukunft, dass sie weiterhin ein lebendiger Ort bleibt: Ein Ort der Vielfalt. Ein Ort der Geborgenheit. Ein Ort, an dem Kinder mutig werden dürfen. Ein Ort, an dem Neues wachsen kann. Und ich wünsche allen, die hier ein- und ausgehen, dass sie auch in Zukunft immer wieder erfahren: Vielfalt ist keine Herausforderung, die wir bewältigen müssen. Vielfalt ist ein Geschenk, das unser Leben reicher macht.“
Von der Kaserne bis zum offenen Konzept
Dass Vielfalt eine große Stärke sei, hätten die Kinder und das Oberlin-Team beeindruckend gezeigt, bestätigte auch Eva Jutzler. Sie hatte beim Jubiläumsfest ihren ersten offiziellen Einsatz als Bambergs 3. Bürgermeisterin und überbrachte die Glückwünsche des Oberbürgermeisters und der Stadt Bamberg: „Sie leisten hier sehr wichtige Arbeit und machen die Diakonie-Kita durch das, was sie den Kindern vorleben, zu einem Ort der Demokratie.“ Das neue offene Konzept ermögliche es den Kindern, die eigene Wirksamkeit zu erfahren, und verwirkliche eine ganzheitliche Pädagogik ganz im Sinne des Namensgebers der Kita Friedrich Oberlin.
Aus der Erlöserkirchengemeinde gab es noch einen Geburtstagsgruß des Kirchenvorstands, der der Diakonie-Kita ein Experimentierspiel schenkte. Außerdem schauten Micki und Mausi, die beiden Kirchenmäuse vorbei, und erzählten den Kita-Kindern über die enge Verbindung zwischen der Kita und der Kirchengemeinde. Ein vom Kita-Team zusammengestellter Film erzählte den Kindern über die Geschichte der Kita: von den Anfängen in der Ulanenkaserne in den 50er Jahren, über den Kindergarten-Bau in der Hans-Böckler-Straße 1976, die Erweiterung um eine Krippengruppe 2011, bis zum Umbau mit Ausweich-Kita im Container von 2015 und Einzug ins sanierte Gebäude 2016 bis zur Umgestaltung im Rahmen des neuen offenen Konzepts 2026.
Heidi Zillig schließlich bedankte sich noch bei den Kolleg_innen aus dem Seniorenzentrum Wilhelm Löhe, die auf Initiative der Bewohner_innenfürsprecherin Monika Lang einen Frühlingsbasar organisiert und den Erlös der Kita gespendet hatten. Davon waren – auch mit Unterstützung des Trägers – für alle Kinder Jubiläums-T-Shirts angeschafft worden, die das Fest noch bunter machten. Sie dankte allen Kooperationspartnern, der Stadt Bamberg mit dem Stadtjugendamt, den Kita-Familien, dem Elternbeirat, der Diakonie Bamberg-Forchheim, den Einrichtungsleitungs-Kolleg_innen und ihrem „wunderbaren Team“: „Wenn man 50 wird, darf man ruhig ein bisschen stolz sein,“ so Heidi Zillig. „Ich freue mich auf alles, was jetzt kommt!“
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Vollsperrung von Pfingsten bis Mitte Juli erforderlich
Torschuster-Kreuzung wird neu gepflastert
Die Kreuzung Jakobsplatz – Michelsberger Straße – Sutte/Maternstraße, kurz „Torschuster“, wird ab Dienstag, 26. Mai, für voraussichtlich acht Wochen voll gesperrt, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Grund ist die Wiederherstellung der stark geschädigten Straßenoberflächen im Zusammenhang mit dem Großprojekt “Wasser 2025“ in den Straßenzügen Sutte und Michelsberg. Zusätzlich finden Leitungsarbeiten der Stadtwerke Bamberg und von Telekommunikationsunternehmen statt.
Da im Bereich der Torschuster-Kreuzung der Pflasterbelag auch Schwerlastverkehr tragen muss, muss das Pflaster auf Beton verlegt werden. Dieser hat eine Aushärtungszeit von vier Wochen, bis er für Verkehrsbelastungen freigegeben werden kann. Dies erklärt zum einen die vermeintlich lange Bauzeit und beantwortet zugleich die Frage, warum eine Vollsperrung erforderlich ist. Denn würde man zuerst nur einen Teilbereich pflastern, könnte dieser Bereich nicht bereits für den Verkehr freigegeben werden. Daher wird die gesamte Fläche „in einem Zug“ wiederhergestellt.
Die gute Nachricht: Die Erreichbarkeit aller Privatanwesen und öffentlicher Einrichtungen ist gewährleistet, auch wenn teilweise größere Umwege in Kauf genommen werden müssen. Der Beginn der Arbeiten wurde zudem bewusst in den Zeitraum der deutlich verkehrsärmeren Pfingstferien gelegt. Eine Ausführung in den Sommerferien ist wegen der Sandkerwa nicht möglich.
Baufeld
Während der Baumaßnahme am „Torschuster“ ist die Erreichbarkeit von Jakobsberg und St.-Getreu-Straße mit den hier angesiedelten öffentlichen Einrichtungen wie Klinikum Michelsberg, Altenheime, Musikschule etc. nur über Münchner Ring – Wildensorg – Wildensorger Straße – Am Bundleshof – St.-Getreu-Straße gegeben. Eine großräumige Umleitung ist ausgeschildert.
Während der Dauer der Arbeiten mit anschließender Aushärtezeiten geltenden folgende Verkehrsregelungen:
- alle zuführenden Straßen zur Kreuzung „Torschuster“ – Obere Karolinenstraße, Michelsberg/Michelsberger Straße, Jakobsberg und Maternstraße – sind Sackgassen
- der Anliegerverkehr ist jeweils bis zur Baustelle möglich, die Erreichbarkeit aller Anwesen ist gewährleistet, dies gilt auch für die Müllentsorgung
- die Einbahnregelung Michelsberg und Michelsberger Straße ist aufgehoben, die Straße wird zur Sackgasse mit Gegenverkehr für Anwohner bzw. die hier vorhandenen Einrichtungen (Aufseesianum und Kindergarten St. Michael)
- für Anwohner der Maternstraße (Einbahnstraße) ist die Weiterfahrt über die Sutte möglich (Ringverbindung unterhalb der Baustelle Torschuster)
- für Fußgänger ist die Baustelle am „Torschuster“ auf einer Seite passierbar
- Radverkehr kann den Torschuster über Aufseßstraße – Michelsberg – Storchsgasse umfahren. Radverkehr kann den Torschuster bergaufärts über Aufseßstraße – Michelsberg – Storchsgasse umfahren. Stadteinwärts ist eine Umfahrung über Jakobsplatz (Rückseite) – Sutte – Domgrund möglich.
Stadtbus mit Sonderfahrplan
Von der Sperrung sind auch die Stadtbusse der Stadtwerke Bamberg betroffen. Die Linie 910 wird großräumig umgeleitet und in zwei Linienäste aufgeteilt: Richtung Michelsberg und zurück verkehrt die Linie über den Münchner Ring und Wildensorg. Bei diesen Fahrten entfallen die Haltestellen „Lange Straße“ bis „Jakobsplatz“ bzw. „Jakobsplatz“ bis „Schönleinsplatz“. Zusätzlich werden Montag bis Samstag Fahrten bis Domplatz und zurück angeboten.
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Pilotprojekt zwischen Eichendorff-Gymnasium und Rupprechtschule startet
Elftklässlerinnen als Mentorinnen von Grundschulkindern
Was passiert, wenn Oberstufenschülerinnen jüngere Kinder wöchentlich begleiten – freiwillig, verlässlich und auf Augenhöhe? Am Eichendorff-Gymnasium Bamberg ist die Antwort seit diesem Schuljahr keine Theorie mehr: Dank des bundesweiten Mentoringprogramms „Balu und Du“ begleiten Jugendliche der 11. Jahrgangsstufe als „Balus“ jüngere Kinder der Rupprechtschule, die „Moglis“, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Die jüngeren Kinder profitieren dabei von verlässlichen Bezugspersonen zusätzlich zur Familie und erleben regelmäßige Treffen, die ihnen Stabilität, Zugewandtheit und neue Erfahrungen schenken. „Dieses Projekt zeigt, was möglich ist, wenn Schülerinnen echte Verantwortung übernehmen dürfen. Wir sind stolz auf das, was hier entstanden ist“, sagt Ansgar Lennartz, Schulleiter des EG. Wissenschaftliche Begleitstudien belegen: Kinder, die an „Balu und Du“ teilnehmen, sind selbstsicherer, fühlen sich in der Schule wohler und entwickeln ein stärkeres Zugehörigkeitsgefühl. Gleichzeitig wachsen die Balus: Sie übernehmen Verantwortung, stärken ihre sozialen Kompetenzen und erleben, wie viel Wirkung persönliches Engagement entfalten kann. „Bei Balu und Du geht es darum, zu sehen, wie ein Kind sich Schritt für Schritt öffnet und immer mutiger wird. Man merkt mit der Zeit, wie eine vertrauensvolle Verbindung entsteht“, erzählt zum Beispiel „Balu“ Mira aus der 11. Klasse. Eine neunjährige Grundschülerin, eine „Mogli“, macht ihrer „Balu“ wohl das größte Kompliment: „Ich wünschte, du wärst meine große Schwester!“
Bamberg als Pilotstandort: Zwei Schulen, eine Idee
Das Eichendorff-Gymnasium hat das Programm in Kooperation mit der Rupprechtschule Bamberg eingeführt. Oberstufenschülerinnen des EG übernehmen die Balu-Rolle und werden dabei von ihrer Lehrerin und Projektleiterin Katrin Kaiser sowie den Schulsozialarbeiterinnen der Rupprechtschule, Lena Hecht-Wiechert und Tatjana Djukanovic, pädagogisch und fachlich begleitet. Der Bamberger Psychologe Dr. Michael Svitak hat als Multiplikator das Konzept von „Balu und Du e.V.“ nach Bamberg getragen und die Implementierung am Eichendorff-Gymnasium unterstützt. Bambergs aktueller Zweiter Bürgermeister und Sozialreferent, Jonas Glüsenkamp, ist beeindruckt von der Professionalität des Projekts. „Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden bestens fachlich begleitet. Balu und Du trägt dazu bei, dass die jüngeren Mitglieder unserer Stadtgesellschaft sich zusammentun und gemeinsam durch bereichernde Erfahrungen wachsen.“
Der Pilot startete im Schuljahr 2025//26 mit rund elf Balu-Mogli-Tandems, die sich seit Oktober 2025 regelmäßig treffen. Die Auftaktveranstaltung im April markierte nun den offiziellen öffentlichen Abschluss der ersten Phase – und den Startschuss für die Weiterentwicklung.
Von der Idee zum P‑Seminar: Die Baghira-Erweiterung
Beim Bamberger sozialen Hackathon „Mach halt!“ erarbeitete Projektleiterin Katrin Kaiser gemeinsam mit zwei Teilnehmern eine Weiterentwicklung: die sogenannte Baghira-Erweiterung. Inspiriert von der Figur des schlauen Panthers aus dem Dschungelbuch sollen künftig Schülerinnen und Schüler der Oberstufe nicht nur als Mentoren fungieren, sondern als Projektverantwortliche. Sie akquirieren Sponsoren, organisieren Veranstaltungen und vertreten das Projekt nach außen. Ab dem kommenden Schuljahr wird das Konzept am Eichendorff-Gymnasium im zweiten P‑Seminar-Durchgang umgesetzt. Das Modell ist von Anfang an als übertragbares Format für andere Schulen gedacht. „Für mich als Lehrerin ist die Umsetzung und Weiterentwicklung der Mentoring-Idee von Balu und Du ein wertvolles und wirkungsvolles Lern- und Handlungsfeld“, so Projektleiterin Katrin Kaiser. Sie bedankte sich bei allen Sponsoren, die das Pilotprojekt unterstützen. Bambergs Schulreferentin, Gabriele Kepic, greift den Gedanken zur Nachahmung auf: „Es wäre in der Tat schön, wenn auch weitere Schulen sich für dieses Tandem-Projekt begeistern würden.“
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Feuerwehr Bamberg stellt Weichen für die Zukunft
Alexander Wilhelm zum neuen Stadtbrandrat gewählt
Die Feuerwehr Bamberg hat einen neuen Stadtbrandrat gewählt: Alexander Wilhelm wird ab dem 22. August 2026 die Leitung der Feuerwehr Bamberg übernehmen. Er folgt auf Florian Kaiser, dessen Amtszeit nach sechs Jahren endet.
Die Wahl des Kommandanten beziehungsweise Stadtbrandrats findet gemäß dem Bayerischen Feuerwehrgesetz turnusmäßig alle sechs Jahre statt. Neben dem bisherigen Amtsinhaber Florian Kaiser kandidierte auch Alexander Wilhelm, bislang Stadt-Jugendfeuerwehrwart der Feuerwehr Bamberg.
Zur Wahlversammlung in der Konzert- und Kongresshalle Bamberg kamen rund 250 Mitglieder der Feuerwehr Bamberg zusammen. Wahlberechtigt waren insgesamt 380 aktive Feuerwehrdienstleistende, Mitarbeitende der Ständigen Wache sowie Feuerwehranwärterinnen und Feuerwehranwärter ab 16 Jahren.
Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier begrüßte neben den Mitgliedern der Feuerwehr auch Bürgermeister Jonas Glüsenkamp, den Referenten für öffentliche Sicherheit, Recht und Ordnung Christian Hinterstein, Stadträtinnen und Stadträte sowie Ehrengäste des Kreisfeuerwehrverbandes Bamberg. In seiner Ansprache hob er die Bedeutung des Amtes für die Welterbestadt Bamberg hervor.
Beide Kandidaten wurden von Mitgliedern verschiedener Löschgruppen vorgeschlagen und vorgestellt, bevor die geheime Wahl unter Aufsicht eines Wahlausschusses durchgeführt wurde. Nach der Auszählung stand das Ergebnis fest: Der neue Stadtbrandrat heißt Alexander Wilhelm. Unter großem Applaus bedankte er sich für das Vertrauen und blickte auf die kommenden Aufgaben und Herausforderungen der Feuerwehr Bamberg.
Bis zur offiziellen Amtsübergabe im August 2026 bleibt Florian Kaiser weiterhin im Amt. Mit seinem Namen verbinden sich zahlreiche wichtige Entwicklungen innerhalb der Feuerwehr Bamberg: die Modernisierung des Fuhrparks, neue Strukturen zur Aufgabenverteilung, die vollständige Erneuerung der Schutzkleidung, zusätzliche Führungsstellen sowie die Ansiedlung der Brandübungsanlage des Freistaats Bayern in Bamberg. Viele weitere Projekte wurden in seiner Amtszeit angestoßen und erfolgreich umgesetzt.