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Basketball Bundesliga - Page 4

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Bam­berg Bas­kets tref­fen auf die Niners Chemnitz

Im letz­ten Heim­spiel des Jah­res 2024 wol­len die Bam­berg Bas­kets an die­sem Frei­tag gegen die Niners Chem­nitz noch­mals eine star­ke Leis­tung aufs Par­kett der Bro­se Are­na brin­gen, um ihre aktu­el­le Sie­ges­se­rie wei­ter auszubauen.

Mit den Niners Chemitz emp­fängt Bam­berg am 13. Spiel­tag in der Bas­ket­ball Bun­des­li­ga den letzt­jäh­ri­gen Play­off-Halb­fi­na­lis­ten und amtie­ren­den FIBA Euro­pe Cup Cham­pi­on in Freak City. Die Par­tie mor­gi­gen Frei­tag beginnt um 20 Uhr.


Extrem gefähr­li­cher Gegner

„Nach der Heim­nie­der­la­ge der Chem­nit­zer gegen Bonn erwar­ten wir die best­mög­li­che Ver­si­on der Niners, die sicher­lich die­ses Spiel wett­ma­chen wol­len“, so Anton Gavel, der Head Coach der Bam­berg Bas­kets . „Wir müs­sen bereit sein, denn sie wer­den mit unglaub­li­cher Ener­gie her­aus­kom­men und das gilt es für uns von Beginn an zu matchen. Chem­nitz spielt aggres­siv und varia­bel. Dar­auf müs­sen wir als Team und jeder Spie­ler auch ganz indi­vi­du­ell vor­be­rei­tet sein. Offen­siv wird die Bewe­gung des Bal­les wich­tig sein. Selbst­ver­ständ­lich wol­len wir die guten Sachen aus dem Hei­del­berg-Spiel mit­neh­men, aber auf der ande­ren Sei­te auch die schlech­ten Din­ge aus unse­rem Spiel ent­fer­nen. Chem­nitz zählt nach wie vor zu den Top-Mann­schaf­ten der Liga.“

Der­ar­tig eng in der Tabel­le bei­ein­an­der waren die Teams in der BBL schon lan­ge nicht mehr und so ging es für die Sach­sen nach zuletzt zwei Nie­der­la­gen erst ein­mal wie­der etwas nach unten. Mit aktu­ell sechs Sie­gen und fünf Nie­der­la­gen liegt das Team von Trai­ner Rodri­go Pas­to­re im Moment auf Posi­ti­on neun. Der 65:69-Auswärtsniederlage in Lud­wigs­burg folg­te die bis­lang wohl bit­ters­te Nie­der­la­ge der Sai­son, als man in der Mes­se Chem­nitz auf eige­nem Par­kett im Weih­nachts­spiel von den Tele­kom Bas­kets Bonn buch­stäb­lich zer­legt wur­de. Ange­führt von Dari­us McGhee (40 Punk­te, stell­te mit 12 getrof­fe­nen Drei­ern den Rekord von Hurl Bee­chum ein) sieg­ten die Rhein­län­der mit 123:88. Niners-Coach Pas­to­re ent­schul­dig­te sich nach dem Spiel bei den Fans für die wohl schlech­tes­te Leis­tung eines Teams wäh­rend sei­ner mitt­ler­wei­le zehn­jäh­ri­gen Tätig­keit in Chem­nitz. Die Bam­berg Bas­kets soll­ten auf jeden Fall gewarnt sein, denn von den Niners wird eine Reak­ti­on auf die­se Heim­bla­ma­ge zu erwar­ten sein.

79:68-Sieg in Heidelberg

Bam­berg Bas­kets gewin­nen beim Tabellenführer

Die Bam­berg Bas­kets haben ihre Sie­ges­se­rie wei­ter aus­bau­en kön­nen und das Gast­spiel beim Tabel­len­füh­rer der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga in Hei­del­berg gewon­nen. Wett­be­werbs­über­grei­fend war es der fünf­te Erfolg der Bam­ber­ger in Serie.

Im mit 4.410 Zuschau­ern aus­ver­kauf­ten SNP Dome sieg­te die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel am Sonn­tag­nach­mit­tag mit 79:68 bei den MLP Aca­de­mics und hol­te sich damit den 4. BBL-Sieg der Sai­son. Wett­be­werbs­über­grei­fend war es der fünf­te Erfolg der Bam­ber­ger in Serie.

Dabei taten sich die Bam­ber­ger gegen die Aca­de­mics zunächst extrem schwer. In der gesam­ten ers­ten Halb­zeit fand man offen­si­ve nicht zu sei­nem Rhyth­mus, leis­te­te sich acht Ball­ver­lus­te und traf nur 32 Pro­zent der Wür­fe aus dem Feld. Defen­siv hin­ge­gen lief es deut­lich bes­ser und so konn­te man den Hei­del­ber­gern auf den Fer­sen blei­ben. Nach der Pau­se arbei­te­ten sich Kars­ten Tad­da und Co. dann über die Ver­tei­di­gung in die­ses Spiel hin­ein und konn­ten die Par­tie so letzt­lich noch zu ihren Guns­ten dre­hen. Mit Ibi Wat­son (18), Kyle Lof­ton (13), Ronal­do Segu (13) und KeyShawn Fea­zell (11) punk­te­ten am Ende vier Bam­ber­ger Spie­ler zwei­stel­lig. Bes­ter Wer­fer der Hei­del­ber­ger war Ryan Mikesell mit 13 Punkten.

Die Bas­kets erwisch­ten einen äußerst schlech­ten Start. Nach nicht ein­mal einer Minu­te und zwei erfolg­rei­chen Abschlüs­sen von Dama­riae Hor­ne lag man mit 0:4 zurück. Die Bas­kets wirk­ten schläf­rig, leis­te­ten sich zwei Ball­ver­lus­te und nach dem Drei­er von Ryan Mikesell nahm Head Coach Anton Gavel bereits nach 94 Sekun­den sei­ne ers­te Aus­zeit. Die zahl­reich nach Hei­del­berg mit­ge­reis­ten Bam­ber­ger Schlach­ten­bumm­ler muss­ten bis in die 4. Spiel­mi­nu­te war­ten, ehe Ibi Wat­son per Drei­er die ers­ten Bas­kets-Zäh­ler auf die Anzei­gen­ta­fel brach­te (3:9/4.). Nach wie vor aber war man im Umschal­ten von Angriff auf Ver­tei­di­gung zu lang­sam, was die Aca­de­mics zu ein­fa­chen Zäh­lern und ihrer ers­ten zwei­stel­li­gen Füh­rung nutz­ten (3:13/5.). Die Bam­ber­ger Wür­fe woll­ten nicht fal­len und auch an der Frei­wurf­li­nie benö­tig­te man fünf Ver­su­che bis zum ers­ten Tref­fer. Die Gast­ge­ber behaup­te­ten so ihren Vor­sprung (9:19/8.), den Filip Sta­nić zum Ende des Vier­tels noch­mals etwas ein­damp­fen konn­te (15:21).

Wie schon das ers­te Vier­tel began­nen die Hei­del­ber­ger auch den zwei­ten Abschnitt mit einem 7:0‑Run. 4:01 Minu­ten waren nach dem Korb­le­ger von Mateo Šerić gespielt, als Anton Gavel erneut die Not­brem­se in Form sei­ner zwei­ten Aus­zeit zie­hen muss­te (15:28). Nun schien Ronal­do Segu im Spiel ange­kom­men zu sein. Mit zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen und einem Drei-Punk­te-Spiel stell­te er auf 20:28 (15.). Doch schon im nächs­ten Angriff nahm er sich mit einem unsport­li­chen Foul qua­si selbst wie­der aus dem Spiel. Kyle Lof­ton über­nahm den Spiel­auf­bau und sein Drei-Punk­te-Spiel ver­kürz­te den Rück­stand wei­ter (23:29/17.). Die Hei­del­ber­ger aber wehr­ten sich und zogen wie­der leicht davon (29:39/19.). Das bes­se­re Ende die­ser ers­ten Halb­zeit hat­ten aber die Bam­ber­ger. 35 Sekun­den vor der Halb­zeit­si­re­ne netz­te zunächst Moritz Krim­mer einen Drei­er ein, ehe Kars­ten Tad­da mit all sei­ner Rou­ti­ne und einem Drei-Punk­te-Spiel für den 35:39-Pausenstand sorgte


„Jetzt müs­sen wir wei­ter nachlegen“

Auch zu Beginn der zwei­ten Hälf­te blie­ben die Gast­ge­ber zunächst wei­ter in Füh­rung. Nach­dem Ronal­do Segu auf 41:43 (23.) ver­kür­zen konn­te, hat­te MaCio Teague wenig spä­ter per Drei­er die Chan­ce, Bam­berg erst­mals in Füh­rung zu wer­fen. Sein Ver­such ver­fehl­te jedoch den Korb. Eine gewon­ne­ne Coa­ches Chall­enge (das gegen Moritz Krim­mer zunächst als unsport­lich gepfif­fe­ne Foul wur­de her­un­ter­ge­stuft) und einen Drei­er von Ibi Wat­son zum 44:45 (26.) spä­ter, hat­ten die Bas­kets durch Ronal­do Segu die nächs­te Mög­lich­keit zur Füh­rung. Was aber auch ihm hier nicht gelang, schaff­te dann Kyle Lof­ton an der Frei­wurf­li­nie (46:45/26.) und sein Team blieb nun wei­ter am Drü­cker. Vor allem defen­siv stand man im drit­ten Abschnitt aus­ge­zeich­net und gestat­te­te dem Geg­ner hier nur elf Punk­te, wäh­rend man selbst 22 Zäh­ler auf das Score­board brach­te und mit einer 57:50-Führung in den Schluss­ab­schnitt gehen konnte. 

Ronal­do Segu erhöh­te den Vor­sprung zunächst auf neun Zäh­ler, ehe die nächs­te Coa­ches Chall­enge das Bam­ber­ger Spiel ein wenig brems­te. Die Ent­schei­dung des unsport­li­chen Fouls gegen KeyShawn Fea­zell wur­de zwar auch hier her­ab­ge­stuft, doch plötz­lich waren die Hei­del­ber­ger wie­der auf 59:54 dran. Anton Gavels Aus­zeit kam genau im rich­ti­gen Moment, denn mit dem Drei­er von Ibi Wat­son (63:55/34.) konn­te man hier die ers­te Auf­hol­jagd der Gast­ge­ber erst ein­mal abweh­ren. Der Spit­zen­rei­ter aber zeig­te nun, war­um er da oben in der Tabel­le steht und warf noch­mals alles nach vor­ne. Zwei Drei­er von Mar­cel Keßen gli­chen die Par­tie erneut aus (63:63/34.). Die nächs­te Bam­ber­ger Aus­zeit folg­te, doch die Hei­del­ber­ger zogen dank eines 12:0‑Laufs wie­der etwas davon (63:67). Die Hal­le tob­te, doch Kars­ten Tad­da & Co. waren noch lan­ge nicht bezwun­gen. 2:49 Minu­ten vor dem Ende ver­senk­te der Kapi­tän einen ganz wich­ti­gen Drei­er (66:67) und lei­te­te damit einen 12:0‑Lauf der Bam­ber­ger ein, die das Spiel ner­ven­stark und mit viel Lei­den­schaft doch noch zu ihren Guns­ten dre­hen konn­ten. Schluss­punkt der Par­tie war der Drei­er plus Bonus­frei­wurf von Ibi Wat­son zum 79:68-Endstand.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zum Sieg. Wir sind enorm glück­lich, dass wir hier gewin­nen konn­ten. Wir haben sehr schlecht ange­fan­gen und waren direkt 0:9 hin­ten gele­gen“, so Anton Gavel, Head Coach der Bam­berg Bas­kets. „Defen­siv war unser Spiel ordent­lich und wir haben 39 Punk­te bis zur Halb­zeit zuge­las­sen. Offen­siv aber waren wir ein­fach schlecht und haben kei­ne guten Ent­schei­dun­gen getrof­fen. Mit der Zeit haben wir uns in der zwei­ten Halb­zeit dann aber auch offen­siv gestei­gert. Das Wich­tigs­te war für uns, dass wir uns nicht auf­ge­ge­ben haben, als Hei­del­berg den letz­ten Run im vier­ten Vier­tel hat­te. Wir haben wei­ter­ge­spielt, die rich­ti­gen Ant­wor­ten gefun­den und Stopps geholt. Wir sind froh, dass wir gewon­nen haben. Jetzt müs­sen wir wei­ter nachlegen.“

Gast­spiel beim BBL-Tabellenführer

Bam­berg Bas­kets rei­sen nach Heidelberg

Unmit­tel­bar vor dem Weih­nachts­fest hat der Spiel­plan in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga den Bam­berg Bas­kets noch­mals ein dickes Paket unter den Christ­baum gelegt. Am 12. Spiel­tag geht es für die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel am Sonn­tag, 22. Dezem­ber, zum BBL-Tabel­len­füh­rer nach Heidelberg.

Erst am letz­ten Spiel­tag mach­ten die MLP Aca­de­mics den Sprung auf Platz eins, als sie das Spit­zen­spiel bei ratio­ph­arm ulm mit 69:67 gewin­nen und so ihren vier­ten Sieg in Serie fei­ern konn­ten. Vor allem in der zwei­ten Halb­zeit demons­trier­ten die Hei­del­ber­ger in die­ser Par­tie ihre Stär­ke, als sie den Ulmern nur noch 19 Zäh­ler gestat­te­ten und das Spiel nach einem 15-Punk­te-Halb­zeit­rück­stand noch drehten.

So süß der Sieg in Ulm für die Hei­del­ber­ger war, so bit­ter war die Nie­der­la­ge in der Vor­wo­che, als das Team von Chef­trai­ner Dan­ny Jans­son im Pokal-Vier­tel­fi­na­le mit 85:100 beim SYNTAINICS MBC die Segel strei­chen musste.

Bam­berg Bas­kets Point Guard Ronal­do Segu erwar­tet am Sonn­tag ab 15:00 Uhr im SNP Dome einen extrem har­ten Kampf, bei dem bei­de Teams ihre aktu­el­le Sie­ges­se­rie – Hei­del­berg mit vier BBL-Sie­gen in Serie, Bam­berg wett­be­werbs­über­grei­fend mit zuletzt vier Sie­gen in Serie – unbe­dingt fort­füh­ren möchten.

„Das Spiel beim Tabel­len­füh­rer ist für uns die nächs­te gro­ße Her­aus­for­de­rung. Hei­del­berg spielt aktu­ell sehr gut und vor allem aggres­siv. Wir wol­len am Sonn­tag an unse­re letz­ten Leis­tun­gen anknüp­fen“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Klar ist, dass wir defen­siv eine nahe­zu per­fek­te Leis­tung brau­chen wer­den, um in Hei­del­berg zu gewin­nen. Zudem müs­sen wir gut auf den Ball auf­pas­sen, da sie sehr aggres­siv ver­tei­di­gen. Ins­ge­samt aber haben wir zuletzt jetzt vie­le Her­aus­for­de­run­gen gemeis­tert und so bau­chen wir uns in keins­ter Wei­se ver­ste­cken. In der Liga bau­chen wir wei­te­re Sie­ge und egal wo und gegen wen wir spie­len, wer­den wir alles dar­an­setz­ten, erfolg­reich zu sein.“


Von Null auf Hundert

Im letz­ten Jahr noch hauch­dünn als Tabel­len-Sechs­zehn­ter dem Abstieg ent­kom­men, sor­gen die Hei­del­ber­ger in die­ser Sai­son am ande­ren Ende der Tabel­le für Schlag­zei­len. Wäh­rend man in der Vor­sai­son als Geheim­fa­vo­rit gehan­delt wur­de und letzt­lich ent­täusch­te, über­ra­schen die Aca­de­mics in der bis­he­ri­gen Serie mit aktu­el­le acht Sie­gen und nur drei Nie­der­la­gen. In eige­ner Hal­le besieg­te man die Teams aus Vech­ta, Chem­nitz, Ham­burg und Ros­tock. Ledig­lich gegen Bonn (76:95) und gegen Würz­burg (67:72) muss­te man sich geschla­gen geben.

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Bam­berg Bas­kets besie­gen Bonn

Drei Sie­ge in drei Spie­len in drei unter­schied­li­chen Wett­be­wer­ben. Das ist die Bilanz der Bam­berg Bas­kets in der zurück­lie­gen­den Woche, die ges­tern Abend mit dem Erfolg gegen die Tele­kom Bas­kets Bonn ihren Abschluss gefun­den hat.

In der Rei­he der Erfol­ge mit dem Sieg im Pokal-Vier­tel­fi­na­le gegen Ber­lin und dem im ENBL-Spiel in War­schau dürf­te der Heim­sieg am Sams­tag­abend gegen die Tele­kom Bas­kets Bonn wahr­schein­lich der wich­tigs­te für das Team von Head Coach Anton Gavel gewe­sen sein. Schließ­lich woll­ten die Bam­ber­ger nach zuletzt tol­len Leis­tun­gen in den ande­ren Wett­be­wer­ben nun auch in der easy­Cre­dit BBL wie­der einen Erfolg ver­bu­chen, was beim 92:73 (43:39) Heim­sieg gegen die Tele­kom Bas­kets Bonn auch ein­drucks­voll gelang.

4.631 Zuschau­ern in der BROSE ARRENA sahen eine ins­ge­samt über­le­ge­ne Bam­ber­ger Mann­schaft, die vor allem an den Bret­tern mit 54:35 Rebounds domi­nier­te. Auch die Team­ef­fek­ti­vi­tät von am Ende 120:76 ver­deut­lich­te ein­drucks­voll die Über­le­gen­heit der Bam­ber­ger in die­ser Par­tie, wel­che man hoch­ver­dient für sich ent­schei­den konn­te. Die bes­ten Punk­te­samm­ler des Spiels waren jeweils mit 22 Zäh­lern Ibi Wat­son auf Bam­ber­ger sowie Till Pape auf Bon­ner Seite.

Nach­dem Bonns Point Guard Dari­us McGhee in bis­lang nur zwei der neun BBL-Par­tien der Rhein­län­der in der Start­for­ma­ti­on gestan­den hat­te, ent­schied sich Bam­bergs Chef­trai­ner Anton Gavel dazu, Ronal­do Segu eben­falls von der Bank kom­men zu las­sen und das Spiel mit Kyle Lof­ton in der Start­ing Five neben MaCio Teague, Ibi Wat­son, Moritz Krim­mer und Filip Sta­nić zu begin­nen. Die ers­ten Minu­ten des Spiels konn­te man als gegen­sei­ti­ges Abtas­ten bezeich­nen (4:4/6.), dann aber leg­ten die Bam­ber­ger rich­tig los. Mit der ein­mal mehr groß­ar­ti­gen Unter­stüt­zung der Fans stand die Ver­tei­di­gung nun gut und in der Offen­si­ve wur­de der freie Mann gesucht und auch gefun­den. Das Drei-Punk­te-Spiel von KeyShawn Fea­zell brach­te die Haus­her­ren bereits im ers­ten Abschnitt zwei­stel­lig in Füh­rung (17:6/7.) und so muss­te Bonns Coach Roel Moors sei­ne ers­te Aus­zeit neh­men. Bonn zeig­te sich danach zwar wie­der etwas kon­zen­trier­ter, doch die Bam­ber­ger konn­ten ihren Vor­sprung ver­tei­di­gen und führ­ten mit 24:14 nach dem ers­ten Viertel.

Mit Beginn des zwei­ten Abschnitts schal­te­ten die Bam­ber­ger noch­mals einen Gang hoch und star­te­ten mit einem 9:0‑Lauf in die zwei­ten zehn Minu­ten (33:14/12.). Wenig spä­ter ver­senk­te KeyShawn Fea­zell einen Drei­er und die Bam­ber­ger Füh­rung war auf 20 Zäh­ler ange­wach­sen (36:16/13.). Nun aber kam die gro­ße Zeit von Till Pape. Der Bon­ner Power For­ward führ­te sein Team bei­na­he im Allein­gang wie­der her­an. 14 Punk­te erziel­te er allein in den letz­ten sechs Minu­ten vor dem Sei­ten­wech­sel und 39 Sekun­den vor Halb­zeit waren die Rhein­län­der auf ein­mal wie­der bis auf zwei Zäh­ler her­an (41:39). Ronal­do Segu mar­kier­te dann noch den 43:39 Pausenstand.

„Auf die­se Leis­tung kön­nen wir sicher­lich aufbauen“

Zu Beginn der zwei­ten Halb­zeit ver­stan­den es die Bam­ber­ger, sich die Gäs­te wei­ter vom Leib zu hal­ten. Wäh­rend man in der Ver­tei­di­gung erneut gro­ße Inten­si­tät zeig­te, hielt unter ande­rem Kyle Lof­ton per Korb­le­ger (50:42/22.) und dann per Drei­er (55:46/24.) den Vor­sprung zunächst kon­stant. 4:57 Minu­ten vor Ende des drit­ten Abschnitts traf mal wie­der Till Pape für die Bon­ner (58:53), ehe nun die wohl stärks­te Pha­se der Bam­ber­ger folg­te. Die Gäs­te fan­den kein Mit­tel gegen die unglaub­li­che Bam­ber­ger Defen­se, die den Bon­nern im drit­ten Abschnitt kei­ne Punk­te mehr gestat­te­te. Ein eige­ner 12:0‑Lauf brach­te die Bam­berg Bas­kets mit 70:53 nach 30 Minu­ten in Führung.

Damit noch nicht genug. Auch im Schluss­ab­schnitt lie­ßen die Bam­ber­ger nicht nach und pack­ten noch­mals drauf. Der Drei­er von MaCio Teague erhöh­te den Vor­sprung auf 75:53 (32.). Als Filip Sta­nić mit zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen auf 80:57 stell­te, stand bei noch 5:55 Minu­ten Rest­spiel­zeit für vie­le in der BROSE ARENA der Sie­ger die­ser Par­tie bereits fest, zumal die Mann­schaft von Anton Gavel ihr Spiel auch hier wei­ter kon­se­quent durch­zog. Als Ronal­do Segu 2:57 Minu­ten vor der Schluss­si­re­ne beim 87:61 für die höchs­te Bam­ber­ger Füh­rung des Abends sorg­te, war die Ent­schei­dung gefal­len. Letzt­lich sieg­ten die Bam­berg Bas­kets hoch ver­dient und ohne ein ein­zi­ges Mal in Rück­stand gele­gen zu haben gegen die Tele­kom Bas­kets Bonn mit 92:73 und konn­ten nach gut drei­ein­halb Jah­ren ein­mal wie­der einen Sieg gegen die Rhein­län­der feiern.

„Für uns war es unheim­lich wich­tig, die­sen Erfolg zu errei­chen. In der Defen­si­ve haben wir pha­sen­wei­se wirk­lich gut aus­ge­se­hen“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Ende drit­tes und Anfang vier­tes Vier­tel haben wir ich glau­be zehn Stopps in Fol­ge gehabt und so ein Team, das im Schnitt über 80 Punk­te erzielt letzt­lich bei um die 70 gehal­ten. Auf die­se Leis­tung kön­nen wir sicher­lich auf­bau­en, aber es ist auch nur ein Spiel.“

Tabel­len­schluss­licht mit ers­tem Saisonsieg

Bam­berg Bas­kets ver­lie­ren in Göttingen

Am 10. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga haben die Bam­berg Bas­kets am Mon­tag­abend ihre drit­te Aus­wärts­nie­der­la­ge in Serie hin­neh­men müs­sen. Auch im Gast­spiel beim Tabel­len­letz­ten in Göt­tin­gen gab es für die Bam­berg Bas­kets letzt­lich nichts zu holen. Vor 2.539 Zuschau­ern unter­la­gen die Bam­ber­ger in der Spar­kas­sen-Are­na bei der BG Göt­tin­gen mit 88:97 (46:57).

Vor allem in der Defen­si­ve hat­te man erneut gro­ße Pro­ble­me. Allein im zwei­ten Vier­tel gestat­te­te man den Nie­der­sach­sen 36 Zäh­ler und bau­te den Geg­ner hier durch eige­ne Unzu­läng­lich­kei­ten mit auf. 

Erfolg­reichs­te Wer­fer auf Sei­ten der Bam­ber­ger waren Bran­don Hor­vath, MaCio Teague und Filip Sta­nić mit je 13 Punk­ten. Für die Veil­chen der BG Göt­tin­gen scor­ten Jim­my Boe­heim und Colin Welp mit je 18 Zäh­lern am besten.

Die Bam­ber­ger star­te­ten gut in die Par­tie und lagen nach nur zwei Minu­ten und einem Korb­er­folg von Filip Sta­nić sowie einem Drei­er von Kars­ten Tad­da mit 5:0 in Front. Der Kapi­tän leg­te wenig spä­ter noch­mals von jen­seits der 6,75-Meter-Linie nach und die Bas­kets führ­ten mit 10:6 (5.). Die Göt­tin­ger fan­den nun aber immer bes­ser ins Spiel und Kost­ja Mus­hi­di glich die Par­tie an der Frei­wurf­li­nie wie­der aus (13:13/7.). Bam­berg kon­ter­te und der Drei­er von einem im ers­ten Vier­tel star­ken MaCio Teague bedeu­te­te das 20:16 (9.). Die Veil­chen tra­fen durch Colin Welp auf der Gegen­sei­te aber eben­falls für drei und als Jim­my Boe­heim sei­nen eige­nen Fehl­wurf in den Korb tipp­te, lagen die Gast­ge­ber erst­mals in die­sem Spiel in Füh­rung (20:21/10.). Noch­mals kam jedoch MaCio Teague. Mit einem Nah­di­stanz­wurf und einem wei­te­ren Drei­er schraub­te er sein Punk­te­kon­to im ers­ten Abschnitt bereits auf acht Zäh­ler (zudem 3 Rebounds) und hol­te die Füh­rung wie­der zurück (25:21).

Zu Beginn des zwei­ten Vier­tels blie­ben die Bam­ber­ger zunächst in Front (30:25/11.). Wie schon im ers­ten Abschnitt zogen aber auch hier die Göt­tin­ger nach und ver­an­lass­ten Anton Gavel beim 32:32 (13.) zur Aus­zeit. Die Unter­bre­chung schien gefruch­tet zu haben, denn durch Kör­be von Lof­ton und Wat­son stand es schnell wie­der 36:32. In den bei­den nächs­ten Minu­ten hat­ten die Bas­kets die Chan­ce, ihren Vor­sprung wei­ter aus­zu­bau­en, doch der Drei­er im Schnell­an­griff von Kars­ten Tad­da ver­fehl­te eben­so sein Ziel, wie der Dun­king-Ver­such von Ibi Wat­son. Aus den Feh­lern der Bam­ber­ger zogen die Göt­tin­ger nun spür­bar Kraft und dreh­ten auf. Ein 13:3‑Run der Veil­chen dreh­te die Par­tie in kür­zes­ter Zeit erneut und 2:37 Minu­ten vor der Pau­se muss­te Anton Gavel beim 39:45 sei­ne nächs­te Aus­zeit neh­men. Die Göt­tin­ger aber drück­ten wei­ter auf die Tube und gin­gen nach dem Drei­er von Zach Ens­min­ger beim 44:55 (20.) erst­mals zwei­stel­lig in Führung. 


„Jetzt müs­sen wir gemein­sam aus die­ser Mise­re herauskommen“

Wie­der mit der Start­for­ma­ti­on auf dem Par­kett lief es für die Bam­ber­ger zu Beginn der zwei­ten Hälf­te zunächst wie­der bes­ser. Ibi Wat­son ver­kürz­te per Drei­er auf 56:61(23.). Doch wie schon im zwei­ten Vier­tel ließ die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung dem Geg­ner zu vie­le Mög­lich­kei­ten, die Tra Hol­der trotz unsport­li­chem Fouls von Ronal­do Segu zu einem And-one nut­zen konn­te und so die Veil­chen wie­der deut­lich in Füh­rung brach­te (62:72/26.). Mus­hi­di, Welp und Boe­heim leg­ten noch­mals nach und so führ­ten die Nie­der­sach­sen zum Ende des drit­ten Vier­tels deut­lich (68:82).

Im Schluss­ab­schnitt ver­stand es die BG es, die Bam­ber­ger auf Distanz zu hal­ten. Als Filip Sta­nić 4:51 Minu­ten vor dem Ende zum 78:90 traf, hol­te BG-Coach Oli­vi­er Fou­cart sein Team noch­mals in einer Time­out kurz zusam­men, das im Anschluss wie­der stark davon­zog (80:97/39.) und so letzt­lich kei­ne Zwei­fel am ers­ten Göt­tin­ger Sai­son­sieg mehr ließ. Noch erwähnt sei, dass Ben Diede­richs 1:35 Minu­ten vor dem Ende ein­ge­wech­selt wur­de und so zu sei­nem BBL-Debüt kam. 

„Ich glau­be, das ist jetzt das drit­te oder vier­te Spiel in Fol­ge, nach dem wir dem geg­ne­ri­schen Team und dem Trai­ner zu einem ver­dien­ten Sieg gra­tu­lie­ren müs­sen. Das Spiel war nach dem Ende des zwei­ten Vier­tels vor­bei“, so das Resü­me von Bam­berg Bas­kets-Head Coach Anton Gavel. „Wir haben in den letz­ten zwölf Angrif­fen im zwei­ten Vier­tel nur einen Stopp gene­riert. Da hat Göt­tin­gen sehr viel Selbst­ver­trau­en getankt, nicht nur weil wir so schlecht waren, son­dern weil sie es auch sehr gut gemacht haben. Mal wie­der haben wir 97 Punk­te kas­siert. Nor­ma­ler­wei­se soll­te man, wenn man 88 Punk­te in der geg­ne­ri­schen Hal­le erzielt, sich min­des­tens in die Posi­ti­on brin­gen das Spiel zu gewin­nen. Das waren wir ab dem zwei­ten Vier­tel aber gar nicht mehr. So wer­den wir kei­ne Spie­le gewin­nen. Wir haben das zwar ange­spro­chen, aber anschei­nend war das nicht genug. Jetzt müs­sen wir gemein­sam aus die­ser Mise­re herauskommen.“

BG Göt­tin­gen bis­her sieg­los in der Liga

Bam­berg Bas­kets rei­sen zum Tabellenletzten

Mit der Par­tie zwi­schen Hei­del­berg und Ros­tock beginnt am Sams­tag­abend der 10. Spiel­tag in der Bas­ket­ball Bun­des­li­ga. Alle Fans aus Freak City müs­sen jedoch bis Mon­tag­abend war­ten, ehe ihre Bam­berg Bas­kets ins Gesche­hen ein­grei­fen und mit dem Gast­spiel bei der BG Göt­tin­gen den Spiel­tag abschließen.

Nach über zwei Wochen ohne Spiel ist die Par­tie in der Spar­kas­sen Are­na für bei­de Teams eine enorm wich­ti­ge, gilt es die aktu­el­le Nie­der­la­gen­se­rie mit einem Sieg zu been­den. Wäh­rend die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel nach zuletzt knap­pen Nie­der­la­gen in Vech­ta und in Wei­ßen­fels nach Nie­der­sach­sen reist, haben die Veil­chen in der bis­he­ri­gen BBL-Sai­son noch über­haupt kein Erfolgs­er­leb­nis ver­bu­chen können. 

„Ganz klar ist die­ses Spiel für bei­de Mann­schaf­ten extrem wich­tig. Wir konn­ten in der ver­gan­ge­nen Woche viel und hart arbei­ten“, so Anton Gavel, der Head Coach der Bam­berg Bas­kets. „Natür­lich konn­te das Göt­tin­gen auch und so kön­nen uns vie­le neue Sachen am Mon­tag erwar­ten. Für uns war es wich­tig, dass wir uns auf uns kon­zen­triert haben und ver­schie­de­ne Sachen auch ein­mal etwas detail­lier­ter ange­hen und auch umsetz­ten konn­ten. In die­ser Par­tie geht es um sehr viel und es ist für uns enorm wich­tig, mit die­sem Spiel wie­der zurück in die Spur zu kommen.“


Noch ohne BBL-Saisonsieg

Alle ihre bis­he­ri­gen sie­ben Bun­des­li­ga-Par­tien haben die Göt­tin­ger ver­lo­ren. In eige­ner Hal­le zog man bis­her gegen Frank­furt (72:100), den FC Bay­ern (81:95) und gegen Hei­del­berg (73:95) den Kür­ze­ren. Auch aus­wärts setz­te es in Ros­tock (74:102), Lud­wigs­burg (62:91), Chem­nitz (88:96) und in Ulm (70:109) teils def­ti­ge Nie­der­la­gen. Fasst man die Ergeb­nis­se der Veil­chen zusam­men, ste­hen durch­schnitt­lich 74,3 selbst erziel­ten Punk­ten aktu­ell 98,3 kas­sier­te Zäh­ler gegenüber. 

Was in der BBL noch nicht gelin­gen woll­te, klapp­te im BBL-Pokal hin­ge­gen bereits zwei Mal. Nach­dem die Veil­chen in der ers­ten Run­de des Cup-Wett­be­werbs beim ProA-Ligis­ten in Hagen mit 83:80 gewin­nen konn­ten, setz­te sich das Team von Chef­trai­ner Oli­vi­er Fou­cart auch im Ach­tel­fi­na­le gegen die FIT/​ONE Würz­burg Bas­kets durch. Mit 86:78 warf man die Unter­fran­ken aus dem Pokal und zeig­te nicht nur hier, wor­auf sich jeder in Göt­tin­gen ein­zu­stel­len hat. Der Kampf der Veil­chen bis zur letz­ten Sekun­de des Spiels wur­de in die­ser Par­tie Mit­te Okto­ber belohnt. Mit 29:19 gewann die BG damals das letz­te Spiel­vier­tel und zog so ins Pokal-Vier­tel­fi­na­le ein, wo man nun am 7. Dezem­ber in eige­ner Hal­le im Duell mit den SKYLINERS aus Frank­furt um den Ein­zug ins BBL-Pokal Top Four spie­len wird. 

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Bam­berg Bas­kets: Schwa­cher Start kos­tet das Spiel in Weißenfels

Die Bam­berg Bas­kets haben ihr Aus­wärts­spiel am 9. Spiel­tag der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga ver­lo­ren. In Wei­ßen­fels unter­la­gen die Bam­ber­ger am Sams­tag­abend (16. Novem­ber) beim Syn­tai­nics MBC mit 94:99. Vor allem die man­gel­haf­ten Leis­tun­gen der Anfangs­pha­se mach­ten es Bam­berg schwer, das Spiel für sich zu gestalten.

Die Nie­der­la­ge gegen die Syn­tai­nics MBC aus Wei­ßen­fels ist die fünf­te Sai­son­nie­der­la­ge der Bam­berg Bas­kets. Die Mann­schaft von Trai­ner Gavel belegt nun Tabel­len­platz 14, kurz vor den Abstiegsplätzen.

Den bes­se­ren Start in die Par­tie hat­te der MBC. Nach etwas mehr als vier Minu­ten konn­te sich Syn­tai­nics bereits leicht abset­zen und Anton Gavel nahm die ers­te Aus­zeit (4:11, 5. Minu­te). Doch auch im Anschluss fan­den die Bas­kets nicht zu ihrem Spiel. Vor allem in der Defen­si­ve haper­te es, was die Wei­ßen­fel­ser Wöl­fe bereits im ers­ten Abschnitt und einer 14:28-Führung nutzten.

Auch zu Beginn des zwei­ten Vier­tels gaben die Gast­ge­ber Gas und bau­ten ihren Vor­sprung zur höchs­ten Füh­rung des Abends aus. Der zwei­te Drei­er von Spen­cer Rea­ves (der fünf­te Drei­er des MBC bei acht Ver­su­chen) bedeu­te­te das 19:37 (14. Minu­te). Auf Bam­ber­ger Sei­te war bis hier­her nur einer der acht ver­such­ten Distanz­wür­fe im Netz gelan­det. Wie domi­nant Wei­ßen­fels bis hier­her spiel­te, ver­deut­licht die Effek­ti­vi­tät bei­der Teams zu die­sem Zeit­punkt. Die­se sprach mit 14:50 klar gegen Bamberg.

Nun aber begann sich das Team von Anton Gavel in die Par­tie hin­ein­zu­ar­bei­ten. KeyShawn Fea­zells Dunk ver­kürz­te den Rück­stand auf 35:45 (19. Minu­te). MaCio Teagues Drei­er brach­te die Bam­ber­ger 64 Sekun­den vor der Halb­zeit beim 38:47 noch näher heran.

Den letz­ten Angriff des zwei­ten Vier­tels nutz­te der MBC jedoch noch­mals zu vier wei­te­ren Punk­ten. So ging es beim Stand von 39:54 in die Pause.

Selbst ein Loch gegraben

Am Abstand zwi­schen bei­den Mann­schaf­ten tat sich in der zwei­ten Hälf­te zunächst wenig. Über 43:59 (22. Minu­te), 46:64 (24. Minu­te) und 57:71 (27. Minu­te) ver­stan­den es die Haus­her­ren geschickt, die Bam­ber­ger auf Distanz zu hal­ten. Zum Ende des Vier­tels aber wur­den die Bas­kets stärker.

86 Sekun­den vor Ende des Abschnitts drück­te MaCio Teague den Rück­stand wie­der in den ein­stel­li­gen Bereich (63:71, 29. Minu­te). Kars­ten Tad­da mit zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen und Kyle Lof­ton per Sprung­wurf sorg­ten für den 67:73-Zwischenstand nach 30 Minuten.

Die Bam­ber­ger waren in die­ser Pha­se jetzt klar am Drü­cker. In der Ver­tei­di­gung gestat­te­te man den Wöl­fen nichts. Und mit einem 7:0‑Start ins Schluss­vier­tel ging man bei noch zu spie­len­den 7:18 Minu­ten durch einen Korb von Filip Sta­nić beim 74:73 erst­mals in Führung.

Die Wöl­fe waren hier kurz­zei­tig völ­lig von der Rol­le und so muss­te Coach Gai­li­tis eine Aus­zeit neh­men. Eine, die sich jedoch aus­zahl­te. Denn nur gut 30 Sekun­den spä­ter holt Ty Bre­wer die Füh­rung per Drei­er wie­der zurück.

Das Spiel blieb zunächst knapp, doch die Auf­hol­jagd hat­te den Bam­ber­gern viel Kraft gekos­tet. Drei Ball­ver­lus­te inner­halb von nur 34 Sekun­den sowie ein unsport­li­ches Foul gegen Ibi Wat­son lie­ßen Wei­ßen­fels bei noch 4:11 Minu­ten wie­der auf 78:87 entwischen.

Bam­berg ver­such­te noch ein­mal alles und kam in der Tat bei noch 55 Sekun­den Rest­spiel­zeit auf 90:93 her­an. Ein Drei­er von Micha­el Devoe im Gegen­an­griff zum 90:96 bedeu­te­te dann jedoch die Ent­schei­dung zuguns­ten des MBC.

Anton Gavel sag­te nach dem Spiel: „Wir haben uns, wie in vie­len Spie­len vor­her, ein Loch gegra­ben, aus dem es unfass­bar schwer war, wie­der her­aus­zu­kom­men. Wir lagen teil­wei­se mit 18 Punk­ten hin­ten. Wir haben den bes­ten Wei­ßen­fel­ser Schüt­zen zu vie­le Drei­er erlaubt, ins­ge­samt über 60 Pro­zent, und wir waren nicht phy­sisch genug. Das war nun das zwei­te Spiel in der BBL, in dem wir um die 100 Punk­te bekom­men haben. Wir waren am Anfang der Sai­son defen­siv eini­ger­ma­ßen gut dage­stan­den, das ist jetzt nicht mehr der Fall. Trotz­dem haben wir es wie­der mal geschafft, ins Spiel zurück­zu­kom­men. Aber wenn man jedes Mal einem Rück­stand hin­ter­her­lau­fen muss, gewinnt man kein Spiel.“

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Auf­re­gung um Bam­ber­ger Nie­der­la­ge gegen Ras­ta Vechta

Am Frei­tag (8. Novem­ber) muss­ten sich die Bam­berg Bas­kets am 8. Spiel­tag der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga Ras­ta Vech­ta geschla­gen geben. Als einen Grund für die Nie­der­la­ge mach­te Bam­berg eine Schieds­rich­ter­ent­schei­dung aus dem drit­ten Vier­tel aus.

Auch Stun­den nach Spie­len­de dürf­te der Blut­druck der Bam­ber­ger Bas­ket­ball­fans noch über dem Nor­mal­wert gele­gen haben. Ver­ant­wort­lich dafür wäre eine Spiel­si­tua­ti­on aus der 27. Minu­te der Aus­wärts­par­tie gegen Ras­ta Vech­ta, wie die Bas­kets mit­tei­len. So habe eine Schieds­rich­ter­ent­schei­dung einen wesent­li­chen Ein­fluss auf die 101:98-Niederlage Bam­bergs gehabt.

Spiel­ver­lauf

Die Bam­ber­ger woll­ten der Ener­gie der Vechtaer gleich zu Beginn des Spiels etwas ent­ge­gen­set­zen, was der Mann­schaft zunächst auch gelang. Nach einem Drei­er von Ibi Wat­son lag die Mann­schaft nach nur drei Minu­ten bereits mit 9:2 in Füh­rung. Erneut war es der US-Ame­ri­ka­ner, der beim 15:5 mit sei­nen Zäh­lern sechs und sie­ben für die ers­te zwei­stel­li­ge Bam­ber­ger Füh­rung sorg­te (5. Minute).

Doch plötz­lich dreh­te sich das Spiel. Ras­ta kam nun immer bes­ser ins Lau­fen und nach einem 12:4‑Run waren die Gast­ge­ber 93 Sekun­den vor Ende des ers­ten Vier­tels wie­der auf 19:17 her­an­ge­kom­men. Mike Bothwell sorg­te mit sei­nem Dri­ve zum Ende des Abschnitts dann sogar für die Füh­rung der Haus­her­ren. Auf Bam­ber­ger Sei­te kam in die­sem ers­ten Vier­tel auch Adri­an Pet­ko­vić zum Ein­satz und so zu sei­nem Bundesliga-Debüt.

Mit Josch­ka Fer­ner lief bei Ras­ta Vech­ta gleich zu Beginn des zwei­ten Vier­tels ein wei­te­rer Spie­ler heiß. Vier Drei­er netz­te Vech­t­as Kapi­tän in nur 3:15 Minu­ten ein. So warf er sein Team noch etwas deut­li­cher in Front (27:34/14. Minute).

Die Bam­ber­ger aber schlu­gen prompt zurück und waren nach zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen von MaCio Teague beim 34:35 (15. Minu­te) wie­der dran. Mit sei­nem zehn­ten Punkt sor­get Filip Sta­nić beim 45:44 (19. Minu­te) sogar für die erneu­te Bam­ber­ger Füh­rung. Die­se luchs­te Bran­don Ran­dolph den Bam­ber­ger Gäs­ten aber noch­mals ab (48:50 Minu­te). Den Schluss­punkt unter die­se ers­te Halb­zeit setz­te dann jedoch MaCio Teague, der tief aus der eige­nen Hälf­te per Drei­er mit der Sire­ne noch die Bam­ber­ger Halb­zeit­füh­rung erziel­te (51:50).

Auf­re­ger der Partie

Zu Beginn der zwei­ten Hälf­te waren die Bam­berg Bas­kets erneut die stär­ke­re Mann­schaft und erspiel­ten sich beim 63:57 (23. Minu­te) einen klei­nen Vor­sprung. Vech­ta blieb aber dran und ein Drei­er von Johann Grün­loh bedeu­te­te in der 25. Minu­te den erneu­ten Aus­gleich (63:63). Bei­de Teams lagen nun gleich­auf, ehe es 3:03 Minu­ten vor dem Ende des drit­ten Vier­tels beim 70:70 zum Auf­re­ger der Par­tie kam.

Was war gesche­hen? Ronal­do Segu und Vech­t­as Bran­don Ran­dolph waren unter dem Bam­ber­ger Korb anein­an­der­ge­ra­ten. KeyShawn Fea­zell eil­te sei­nem bis dahin mit 19 Punk­ten und zehn Assists über­ra­gen­den Point Guard Segu zu Hil­fe und ver­such­te zu schlich­ten. Auch Vech­t­as Coach Mar­tin Schil­ler betrat das Spiel­feld und „ram­mel­te bewusst mit Segu zusam­men“, so Schieds­rich­ter Robert Lot­ter­mo­ser wäh­rend der Video­be­gut­ach­tung der Sze­ne. „Was Schil­ler hier macht, ist nicht dees­ka­lie­rend, im Gegen­teil“, so Lot­ter­mo­ser weiter.

Doch wäh­rend Segu für sei­ne Reak­ti­on auf die Pro­vo­ka­tio­nen von Ran­dolph und Schil­ler mit zwei Tech­ni­schen Fouls bestraft und damit dis­qua­li­fi­ziert wur­de, kam Ran­dolph mit sei­ner Pro­vo­ka­ti­on und einem Schub­ser nur mit einem Tech­ni­schen Foul davon.

Vor allem die Schieds­rich­ter­ent­schei­dung gegen Segu betrach­te­ten die Bas­kets und der Kom­men­ta­tor der Spiel­über­tra­gung, Ste­fan Koch, als nicht gerecht­fer­tigt. Trotz­dem muss­ten die Bas­kets nun ohne ihren Spiel­ma­cher aus­kom­men und schie­nen dadurch aus der Bahn gewor­fen. Nach dem Drei­er von Kyle Lof­ton zum Ende des drit­ten Abschnitts lag man mit 78:81 aber noch gut im Rennen.

Bam­berg kommt noch­mals ran

Wie schon zu Beginn des zwei­ten Vier­tels star­te­ten die Vechtaer auch in den Schluss­ab­schnitt mit zwei erfolg­rei­chen Distanz­wür­fen (78:87/32. Minu­te). Bam­bergs Coach Anton Gavel nahm eine Aus­zeit, doch gegen die Drei­er der Gast­ge­ber fand man an kein Gegen­mit­tel. So zogen die Haus­her­ren immer wei­ter davon.

5:29 Minu­ten vor dem Ende schien die Par­tie für Bam­berg beim 82:98 gelau­fen. Die Bas­kets bäum­ten sich aber noch­mal auf und kamen zurück. Nach einem 16:1‑Lauf ver­kürz­te man fünf Sekun­den vor dem Ende auf 98:99.

Tyger Camp­bell bewies für Vech­ta aber Ner­ven­stär­ke und ver­wan­del­te nach einem Foul zwei Frei­wür­fe. 4,8 Sekun­den blie­ben Bam­berg noch, um in die Ver­län­ge­rung zu kom­men – doch der letz­te Wurf von KeyShawn Fea­zell ging dane­ben. Ras­ta Vech­ta gewann mit 101:98.

Am Ende des Spiels hat­te Bam­berg mehr Rebounds und weni­ger Ball­ver­lus­te als der Geg­ner pro­du­ziert und war die effek­ti­ve­re Mann­schaft. Die her­vor­ra­gen­de Drei­punk­te­quo­te von 19 Tref­fern bei 33 Ver­su­chen war jedoch letzt­lich der gewinn­brin­gen­de Fak­tor für Ras­ta Vechta.

Anton Gavel kam nach dem Spiel jedoch auch noch ein­mal auf die Dis­qua­li­fi­zie­rung von Segu zu spre­chen. „Ich glau­be, dass ich bei der Sze­ne im 3. Vier­tel einen bes­se­ren Job machen muss, um die Situa­ti­on zu schlich­ten. Ich wuss­te nicht, dass man, wenn man als Coach aufs Feld läuft, nur ein Tech­ni­sches Foul bekommt. Des­we­gen muss ich da einen bes­se­ren Job machen, damit so eine Situa­ti­on auf jeden Fall nicht noch ein­mal vor­kommt und sich unse­re Mann­schaft am Rie­men reißt und einen küh­len Kopf bewahrt. Die Sze­ne hat sicher­lich Ein­fluss aufs Spiel gehabt. Aber ich glau­be, dass wir im 3. Vier­tel defen­siv kei­nen guten Job gemacht haben. Vech­ta hat vie­le Drei­er, mit denen wir viel­leicht nicht so gerech­net haben, getrof­fen. Erst gegen Ende des Spiels haben wir ein ande­res Gesicht gezeigt und defen­siv mehr Sta­bi­li­tät gehabt. Das war letzt­lich aber nicht genug.“

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Sie­ges­se­rie der Bam­berg Bas­kets reißt gegen Ros­tock Seawolves

Die Bam­berg Bas­kets haben ihre aktu­el­le Sie­ges­se­rie nicht fort­füh­ren kön­nen. Nach zuletzt vier gewon­ne­nen Spie­len in Fol­ge unter­lag die Mann­schaft ges­tern den Ros­tock Sea­wol­ves verdient.

75:89 hieß es am Ende in der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga-Par­tie der Bam­berg Bas­kets gegen die Ros­tock Sea­wol­ves. Vor 4.781 Zuschauer:innen riss damit ges­tern Nach­mit­tag (20. Okto­ber) die wett­be­werbs­über­grei­fen­de Sie­ges­se­rie der Bam­ber­ger. Außer­dem müs­sen die Bas­kets wei­ter auf den ers­ten BBL-Heim­sieg der Sai­son warten.

Die Tat­sa­che, dass den Ros­to­ckern 15 Tage zur Vor­be­rei­tung auf das Spiel gegen Bam­berg zur Ver­fü­gung gestan­den hat­ten, man selbst nach dem ENBL-Spiel am Mitt­woch in Bris­tol hin­ge­gen nur zwei Trai­nings­ein­hei­ten absol­vie­ren konn­te, ließ Bam­bergs Coach Anton Gavel nach dem Spiel im Inter­view nicht als Aus­re­de gel­ten. „Wir haben im zwei­ten Vier­tel in fast sechs Minu­ten nur zwei Punk­te erzielt, weil jeder ver­sucht hat, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen. So gewinnt man kein Spiel“, ana­ly­sier­te Gavel eine Ursa­che für die Niederlage.

Auf Sei­ten der Bam­ber­ger konn­ten ledig­lich Filip Sta­nić mit zehn Punk­ten und neun Rebounds sowie Moritz Krim­mer mit 17 Zäh­lern und der bes­ten Effek­ti­vi­tät aller Spie­ler auf dem Par­kett (24) über­zeu­gen. Bei den Ros­to­ckern scor­ten D’Shawn Schwartz (25) und Bryce Hamil­ton (24) am besten.

Der Spiel­ver­lauf

Auf­grund der Ver­let­zung von Aigars Ske­le muss­te Ros­tocks Chef­trai­ner Prze­mys­law Frasun­kie­wicz sei­ne Start­for­ma­ti­on erst­mals in die­ser Sai­son umstel­len. Die Bam­berg Bas­kets hin­ge­gen began­nen wie zuletzt bei den Sie­gen im Pokal gegen Ulm und in der ENBL in Bris­tol und mit ordent­lich Druck in der Verteidigung.

Bereits in den ers­ten 90 Sekun­den hat­te man den Gäs­ten zwei­mal inner­halb der ihnen zur Ver­fü­gung ste­hen­den 24 Sekun­den Angriffs­zeit kei­nen Abschluss zuge­las­sen. Offen­siv for­cier­te die Mann­schaft von Anton Gavel das Spiel immer wie­der in die Zone, wo man unter dem Korb Filip Sta­nić such­te und auch fand. Beim 6:2 (4. Minu­te) hat­te der Bam­ber­ger Cen­ter­spie­ler alle Zäh­ler sei­nes Teams erzielt.

Die Ros­to­cker leb­ten in die­sem ers­ten Abschnitt von ihren Indi­vi­dua­lis­ten. Vor allem Schwartz, Amai­ze und Hamil­ton hiel­ten die Sea­wol­ves im Spiel (19:14, 8. Minu­te). Da die Bam­ber­ger ein­fach zu wenig aus ihren Mög­lich­kei­ten mach­ten, konn­ten die Gäs­te nach dem Dunk von God­win Ome­na­ka 43 Sekun­den vor Ende des Vier­tels wie­der in Füh­rung gehen (21:22). MaCio Teague kon­ter­te auf der Gegen­sei­te aller­dings noch­mals mit einem 3‑Punk­te-Spiel. So lagen die Haus­her­ren nach zehn Minu­ten mit 24:22 vorne.

Die ers­ten bei­den Minu­ten des zwei­ten Vier­tels gab es auf bei­den Sei­ten kei­ne Punk­te. Bereits vier Minu­ten waren ver­gan­gen, als erneut Bryce Hamil­ton mit einer Ein­zel­ak­ti­on für die Sea­wol­ves traf. Sein Drei­er brach­te Ros­tock wie­der in Füh­rung (26:29/14. Minu­te) und zog eine Bam­ber­ger Aus­zeit nach sich.

Hat­ten die Bas­kets bis hier­hin in 5:52 Minu­ten nur zwei Punk­te auf die Anzei­gen­ta­fel gebracht, waren es in den fol­gen­den 88 Sekun­den nur sie­ben Punk­te. Alle die­se Zäh­ler mar­kier­te Moritz Krim­mer, der so sei­ne Far­ben mit 33:29 (18. Minu­te) wie­der nach vor­ne warf.

Die Ros­to­cker Distanz­wer­fer waren aller­dings ihrer­seits treff­si­cher. Sie­ben ihrer zwölf Drei­punk­te­wür­fe in der ers­ten Halb­zeit fan­den das Ziel wie auch der Buz­zer Bea­ter von Bryce Hamil­ton zum 36:40 Halbzeitstand.

„So gewinnt man ganz ein­fach kein Spiel“

Den Schwung zum Ende der ers­ten Halb­zeit nah­men die Ros­to­cker naht­los in die zwei­te Halb­zeit mit. Nach einem 7:0‑Lauf lagen die Bas­kets erst­mals zwei­stel­lig zurück (36:47, 23. Minu­te). Auch die nächs­te Aus­zeit brach­te nicht die gewünsch­te Struk­tur ins Bam­ber­ger Offen­siv-Spiel. Immer wie­der ver­such­te man es in der Offen­si­ve auf eige­ne Faust, was den Sea­wol­ves in die­ser Pha­se jedoch in die Hän­de spielte.

Neben Hamil­ton und Amai­ze lief nun auch noch D’Shawn Schwartz bei den Gäs­ten rich­tig heiß. Sein Drei­er zum 45:63 aus Bam­ber­ger Sicht, bedeu­te­te die höchs­te Gäs­te­füh­rung des Nach­mit­tags. Die Bas­kets stemm­ten sich noch­mals dage­gen und erneut war es Moritz Krim­mer, der mit zwei wei­te­ren Drei­ern zum Ende des drit­ten Abschnitts sei­ne Mann­schaft wie­der auf 56:66 heranbrachte.

Die Ros­to­cker prä­sen­tier­ten sich jedoch wenig beein­druckt und zogen zu Beginn des Schluss­ab­schnitts wie­der davon (62:78, 35. Minu­te). Die Par­tie war aber noch immer nicht ent­schie­den, denn sie­ben Punk­te in Fol­ge von KeyShawn Fea­zell sowie ein Korb­le­ger von Kyle Lof­ton brach­ten die Bam­ber­ger 2:41 Minu­ten vor dem Ende wie­der auf 71:80 heran.

In der anschlie­ßen­den Ver­tei­di­gungs­se­quenz hat­ten die Haus­her­ren dann Pech. Zunächst über­sa­hen die Schieds­rich­ter ein kla­res Offen­siv-Foul von God­win Ome­na­ka. Anstel­le mit Ball­be­sitz den Rück­stand wei­ter ver­kür­zen zu kön­nen, nutz­te Schwartz die­se Situa­ti­on für die Gäs­te per Drei­er zum 71:83. Mit einem wei­te­ren Drei­er besie­gel­te Eli­as Bag­get­te im fol­gen­den Angriff end­gül­tig einen letzt­lich ver­dien­ten Ros­to­cker Sieg.

Kri­tisch der eige­nen Mann­schaft gegen­über sag­te Anton Gavel nach dem Spiel: „Ich gra­tu­lie­re Ros­tock zu einem abso­lut ver­dien­ten Sieg. Sie waren heu­te deut­lich phy­si­scher und haben es geschafft, uns aus jedem Play her­aus­zu­neh­men. Bis auf das ers­te Vier­tel haben wir es immer wie­der mit 1‑gegen‑4 oder auch 1‑gegen‑5 Aktio­nen ver­sucht und so gewinnt man ganz ein­fach kein Spiel. Bis­lang ist es uns in die­ser Sai­son noch nicht gelun­gen, ein­mal kon­stant zu spie­len. Wir haben immer wie­der die­se Ups and Downs und dann sind die Läu­fe des Geg­ners ein­fach auch zu groß, um sich davon noch­mals zu erho­len. Dar­an müs­sen wir arbeiten.“

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Bam­berg Bas­kets besie­gen MLP Aca­de­mics Heidelberg

Im ers­ten Spiel ohne Oren Amiel haben die Bam­berg Bas­kets ihr Heim­spiel gegen die MLP Aca­de­mics Hei­del­berg gewon­nen und damit ihren ach­ten Sai­son­sieg ein­ge­fah­ren. Nach einer ner­vö­sen ers­ten Halb­zeit fing sich die Mannschaft.

Bei­den Teams war in der Anfangs­pha­se die Bedeu­tung die­ser Par­tie des 21. Spiel­tags der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga deut­lich anzu­mer­ken. Die MLP Aca­de­mics Hei­del­berg brauch­ten einen Sieg, da sie von den letz­ten zehn Spie­len nur eines gewin­nen konn­ten. Und die Leis­tung der Bam­berg Bas­kets stand aus dem Grund beson­ders im Fokus, da im Vor­feld auf­grund schwan­ken­der Leis­tun­gen, so die Begrün­dung der Geschäfts­füh­rung, Trai­ner Oren Amiel ent­las­sen wor­den war. Ges­tern (13. Febru­ar) lei­te­te Arne Wolt­mann, vor­her Assis­tenz­trai­ner, das Spiel für Bamberg.

Vor etwa 4.000 Zuschaue­rin­nen und Zuschau­ern benö­tig­ten die Hei­del­ber­ger vier Wurf­ver­su­che, um ihre ers­ten Punk­te der Par­tie zu erzie­len, und die Bas­kets leis­te­ten sich in den ers­ten ein­ein­halb Sekun­den des Spiels zwei Ballverluste.

Adri­an Nel­son, der wie in den letz­ten Spie­len gemein­sam mit John­son, Cope­land, Wohl­rath und Sta­nić die Start­for­ma­ti­on bil­de­te, erziel­te mit sei­nen bei­den Zäh­lern von der Frei­wurf­li­nie das 6:5 (3. Minu­te). Die Hei­del­ber­ger Gäs­te such­ten in der Offen­si­ve immer wie­der mit Erfolg Eli­jah Childs, der mit sei­nem Korb­er­folg einen 13:2‑Run der Aca­de­mics zum 18:8 (7. Minu­te) abschloss. Die Bas­kets aber arbei­te­ten sich in die Par­tie hin­ein und kämpf­ten sich bis zum Ende des Vier­tels wie­der bis auf 17:23 heran.

Fünf schnel­le Punk­te von Mar­cel Keßen zu Beginn des zwei­ten Vier­tels lie­ßen die Hei­del­ber­ger erneut zwei­stel­lig in Füh­rung gehen (28:17, 11. Minu­te). Doch auch dies­mal blie­ben die Bas­kets dran und ver­kürz­ten durch den Drei­er von EJ Onu erneut bis auf 29:32 (14. Minute).

Das MLP-Team von Coach Ingo Frey­er lief nun aber ein Spie­ler rich­tig heiß. Jef­frey Car­roll traf in etwas mehr als zwei Minu­ten sei­ne Drei­er zwei, drei und vier. Bei noch 4:31 Minu­ten Rest­spiel­zeit in der ers­ten Hälf­te lagen die Aca­de­mics wie­der mit 43:35 in Front.

Wie schon im ers­ten Vier­tel war es auch dies­mal ein Drei­er von Bam­bergs Kapi­tän Kars­ten Tad­da, der sei­ner Mann­schaft Schwung gab. 66 Sekun­den vor dem Gang in die Halb­zeit­pau­se glich Trey Wood­bu­ry per Drei­er zum 45:45 wie­der aus. Die Hei­del­ber­ger aber kon­ter­ten noch­mals und durch Kör­be von Abu Kigab und Ben­net Hundt nah­men sie eine 49:45-Führung mit in die Kabine.

Bam­berg nutzt die Chan­cen besser

Mit Beginn der zwei­ten Halb­zeit gelang es den Bam­ber­gern, die Inten­si­tät in ihrem Spiel zu erhö­hen. In der Ver­tei­di­gung agier­te die Mann­schaft ent­schlos­se­ner und dreh­te den 47:50-Rückstand in fünf Minu­ten in eine Elf-Punk­te-Füh­rung (66:55, 16. Minu­te). Vor allem Malik John­son, der allein neun Punk­te im drit­ten Vier­tel sam­mel­te, nahm nun immer häu­fi­ger die Zügel in die Hand. Knapp eine Minu­te vor Ende des drit­ten Abschnitts lagen die Bas­kets mit 76:58 vor­ne. Mit einem Drei­er been­de­te Hei­del­bergs Ben­net Hundt den Bam­ber­ger Lauf jedoch und sorg­te für den 76:61-Zwischenstand nach dem drit­ten Viertel.

Der Schluss­ab­schnitt begann mit je zwei Drei­ern auf bei­den Sei­ten. Wäh­rend Jef­fery Car­roll für die MLP Aca­de­mics Hei­del­berg sei­nen mitt­ler­wei­le sechs­ten und sieb­ten Drei­er ein­netz­te, hielt für die Bas­kets Kevin Wohl­rath mit zwei Distanz­wür­fen dage­gen (83:67, 32. Minuten).

Nach einer Aus­zeit von Arne Wolt­mann kam der gro­ße Auf­tritt von Malik John­son. Hat­te er im Spiel sei­nes Teams bis zu die­sem Zeit­punkt schon sehr ordent­lich Regie geführt, über­nahm er nun im Allein­gang. In gera­de ein­mal 35 Sekun­den mar­kier­te er acht Punk­te und sorg­te beim 91:69 (34. Minu­te) für die Vor­ent­schei­dung. Hei­del­berg punk­te­te zwar wei­ter­hin, auf­grund einer star­ken zwei­ten Halb­zeit stand am Ende aber ein ver­dien­ter 98:83-Erfolg für die Bam­berg Baskets.

Arne Wolt­mann sag­te nach dem Spiel: „Nach einer zer­fah­re­nen ers­ten Halb­zeit, in der wir vie­le Feh­ler gemacht haben und auch vie­le deren Wür­fe nicht gut ver­tei­digt haben, konn­ten wir es den Hei­del­ber­gern in der zwei­ten Halb­zeit deut­lich schwie­ri­ger machen. Wir waren dann auch ohne Ball viel akti­ver, haben so immer wie­der die Hand in die Päs­se der Hei­del­ber­ger bekom­men und konn­ten dann auch etwas schnel­ler spie­len, was uns ein paar leich­te Punk­te gebracht hat. Ins­ge­samt haben wir in der zwei­ten Halb­zeit in der Offen­si­ve bes­ser unse­re Chan­cen genutzt und zudem die Ball­ver­lus­te redu­ziert, was letzt­lich aus­schlag­ge­bend für den Sieg war.“