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bay­me vbm vbw zum Aus­bil­dungs­start 2025

Wei­ter gute Chan­cen für Jugend­li­che auf Ausbildungsplatz

Zum Start des neu­en Aus­bil­dungs­jah­res am 1. Sep­tem­ber machen die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. und die baye­ri­schen Metall- und Elek­tro­ar­beit­ge­ber­ver­bän­de bay­me vbm klar, dass Jugend­li­che trotz der momen­ta­nen Kon­junk­tur- und Struk­tur­kri­se gute Chan­cen auf einen Aus­bil­dungs­platz haben.

„Auch wenn die Zahl der bran­chen­über­grei­fend gemel­de­ten Aus­bil­dungs­stel­len im Frei­staat bis Ende August 2025 um 5,4 Pro­zent gesun­ken ist, stan­den laut aktu­el­len Berech­nun­gen der Bun­des­agen­tur für Arbeit einem Jugend­li­chen auf der Suche nach einer Aus­bil­dungs­stel­le wei­ter­hin etwa 1,5 gemel­de­te Aus­bil­dungs­plät­ze gegen­über“, erklärt bay­me vbm vbw Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Bros­sardt. Gleich­zei­tig sei die Über­nah­me­si­tua­ti­on her­vor­ra­gend. So blie­ben zum Bei­spiel in der baye­ri­schen Metall- und Elek­tro Indus­trie fast 91 Pro­zent der Azu­bis 2025 nach der erfolg­reich abge­schlos­se­nen Aus­bil­dung in einem befris­te­ten oder unbe­fris­te­ten Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis im Betrieb. Die Siche­rung des Nach­wuchs­kräf­te­be­darfs blei­be für die Unter­neh­men zen­tra­le Zukunfts­auf­ga­be, dar­um inves­tier­ten sie wei­ter in Ausbildung.

Ins­be­son­de­re Pre- und Onboar­ding-Maß­nah­men wür­den immer wich­ti­ger, um die Azu­bis best­mög­lich auf den Aus­bil­dungs­start vor­zu­be­rei­ten und in den ers­ten Tagen eng zu beglei­ten. Die Betrie­be orga­ni­sier­ten zum Bei­spiel Ein­füh­rungs­ta­ge, häu­fig unter Ein­be­zie­hung älte­rer Azu­bis. Dabei kön­nen die neu­en Aus­zu­bil­den­den das Unter­neh­men und die Beschäf­tig­ten ken­nen­ler­nen und sich aus­tau­schen. Sie wür­den von Anfang an inten­siv ein­be­zo­gen und in ihre neu­en Auf­ga­ben ein­ge­ar­bei­tet. „Der ers­te Ein­druck zählt. Des­halb ist es für die wei­te­re Zusam­men­ar­beit ent­schei­dend, dass die Begeis­te­rung der Jugend­li­chen gleich zu Anfang geweckt und die Moti­va­ti­on kon­stant hoch­ge­hal­ten wird. Der Weg zum Erfolg im Betrieb führt über eine posi­ti­ve Ein­stel­lung zur Aus­bil­dung und eine enge Bin­dung zum Unter­neh­men“, so Brossardt.

Ein erfolg­rei­cher Aus­bil­dungs­ver­lauf sei für die Betrie­be wie­der­um die Grund­la­ge für ihre Fach­kräf­te­si­che­rung. Dar­um sei laut bay­me vbm vbw neben einem guten Ein­stieg für die Azu­bis eine effek­ti­ve Berufs­ori­en­tie­rung im Vor­feld unab­ding­bar. „Pra­xis­na­he, ganz­heit­li­che und früh­zei­ti­ge Berufs­ori­en­tie­rung senkt die Abbre­cher­quo­te und infor­miert die Jugend­li­chen drü­ber, wo sie der Arbeits­markt tat­säch­lich braucht. Hier müs­sen Unter­neh­men und Schu­len noch enger zusam­men­ar­bei­ten und dadurch die Poten­zia­le heben“, for­dert Brossardt. 

Inter­na­tio­na­ler Tag der Jugend am 12. August

Nach­wuchs­ge­ne­ra­ti­on hat zen­tra­len Stel­len­wert für Wettbewerbsfähigkeit

Zum inter­na­tio­na­len Tag der Jugend am 12. August beto­nen die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. und die baye­ri­schen Metall- und Elek­tro-Arbeit­ge­ber­ver­bän­de bay­me vbm den Stel­len­wert der nach­wach­sen­den Gene­ra­ti­on für die Wett­be­werbs­fä­hig­keit der Unter­neh­men im Freistaat.

„Die Jugend­li­chen sind die Beschäf­tig­ten von mor­gen, man­che sogar schon die Beschäf­tig­ten von heu­te, und unse­re Gesell­schaft wird in den nächs­ten Jah­ren und Jahr­zehn­ten auf ihre Arbeits­leis­tung ange­wie­sen sein. Ent­spre­chend wich­tig ist es für uns, her­aus­zu­fin­den, was die jun­gen Men­schen arbei­ten wol­len, wo sie arbei­ten wol­len, wie und wie­viel sie arbei­ten wol­len“, macht bay­me vbm vbw Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Bros­sardt klar. „Dar­um haben wir die Ver­an­stal­tungs­rei­he ‚vbw Jugend­Werk­statt‘ ins Leben geru­fen. Der Work­shop bie­tet ein Forum für den Aus­tausch mit der Gene­ra­ti­on Z zu ihren Anfor­de­run­gen an die künf­ti­ge Arbeitswelt.“

Das For­mat fand erst­ma­lig im März die­ses Jah­res in Mün­chen statt, eine wei­te­re Ver­an­stal­tung führ­ten die Ver­bän­de am 25. Juni durch. Bros­sardt zieht eine posi­ti­ve Zwi­schen­bi­lanz: „Der ers­te Ter­min war so erkennt­nis­reich, dass wir das For­mat ein wei­te­res Mal durch­ge­führt haben, und mein guter Ein­druck hat sich erneut bestä­tigt. Es hat sich gezeigt: Wenn man mit den jun­gen Men­schen redet, statt über sie, erhält man vie­le neue Impul­se, die wir für unse­re Arbeit dan­kend auf­neh­men. Ich bin begeis­tert von dem Enga­ge­ment und der Moti­va­ti­on der jun­gen Men­schen und ich bin dank­bar für die Ein­drü­cke und Ein­bli­cke, die sie mit uns geteilt haben. Ich freue mich auf die wei­te­re Fort­set­zung des Dialogs.“

Die jun­ge Gene­ra­ti­on, die momen­tan auf den Arbeits­markt strömt, hat laut bay­me vbm vbw sehr kla­re Anfor­de­run­gen an den künf­ti­gen Arbeit­ge­ber. Gleich­zei­tig bringt sie Kom­pe­ten­zen mit, von denen die Unter­neh­men im Zuge der Trans­for­ma­ti­on pro­fi­tie­ren. Bros­sardt erklärt: „Die Jugend­li­chen sind ‘Digi­tal Nati­ves’, digi­ta­le For­ma­te und Inhal­te sind selbst­ver­ständ­li­cher Teil ihrer Lebens­welt. Gleich­zei­tig ist digi­ta­le Kom­pe­tenz am Arbeits­markt inzwi­schen eine Schlüs­sel­fer­tig­keit. Damit sie den Wan­del lang­fris­tig meis­tern kön­nen, sind unse­re Unter­neh­men auf gut qua­li­fi­zier­te, enga­gier­te jun­ge Nach­wuchs­kräf­te drin­gend angewiesen.“

Fin­den die Jugend­li­chen ihren Weg in die baye­ri­schen Unter­neh­men, war­ten bran­chen­über­grei­fend und ins­be­son­de­re in der baye­ri­schen M+E Indus­trie lang­fris­tig sta­bi­le Zukunfts­per­spek­ti­ven auf sie. „Die Aus­bil­dungs­ver­gü­tung ist aus­ge­zeich­net, die Jugend­li­chen ver­die­nen im Schnitt über alle Aus­bil­dungs­jah­re 1.347 €. Gleich­zei­tig bleibt auch die Über­nah­me­quo­te hoch. So wer­den laut unse­rer aktu­el­len bay­me vbm Som­mer­um­fra­ge im lau­fen­den Jahr 2025 knapp 91 Pro­zent der baye­ri­schen M+E Unter­neh­men ihre Azu­bis nach dem erfolg­rei­chen Abschluss befris­tet oder unbe­fris­tet übernehmen.“