Vorbereitungsturnier
BMA365 Bamberg Baskets gewinnen Medikamente per Klick-Cup
Der in diesem Jahr in der Bayreuther Oberfrankenhalle erstmals ausgespielte Medikamente per Klick-Cup geht nach Bamberg. Nachdem das Team von Head Coach Anton Gavel am Freitagabend im Halbfinale zunächst den BBL-Ligakonkurrenten aus Würzburg ausgeschaltet hatte, siegten die Bamberger auch am Samstag im Endspiel gegen die Nürnberg Falcons mit 106:78 (53:43).
Im Schlussabschnitt machten die BMA365 Bamberg Baskets mit einem 34:15 alles klar, zogen dem ProA-Ligisten aus Nürnberg so davon und sicherten sich den Turniersieg.
Erfolgreichste Schützen im Team aus Freak City waren Adrian Petković (ohne Fehlwurf!) und Cobe Williams mit jeweils 17 Punkten, dicht gefolgt von Zach Ensminger mit 15 Zählern.
Ins Endspiel der inoffiziellen fränkischen Meisterschaft starteten die Nürnberger deutlich besser und gingen schnell in Führung (0:5). Das Team von Head Coach Anton Gavel hatte aber schnell eine passende Antwort parat und zog nach einem eigenen 6:0‑Lauf in Front (9:8). Während die BMA365 Bamberg Baskets im Rebound-Duell von Beginn an die Nase vorne hatten (10:5 im ersten Viertel), leistete man sich hingegen sechs Ballverluste und lag so nach zehn gespielten Minuten nur knapp voraus (22:20).
Im zweiten Viertel taten sich nun die Falcons schwer auf den Ball aufzupassen. Sechs Nürnberger Turnovers sowie eine ausgezeichnete Trefferquote der Bamberger (68% Feldwurfquote, davon 8 von 15 Dreier (53%)) ließen die Führung des Erstligisten bis zur Halbzeitpause in den zweistelligen Bereich anwachsen (53:43). Bereits zur Pause hatte Adrian Petković in etwas mehr als sieben Minuten Spielzeit schon 12 seiner letztlich 17 Zähler gesammelt.
Auch die zweite Hälfte begannen die Falcons stark. Der Ball lief gut uns so hatte man nach dem dritten Abschnitt insgesamt nicht nur 24 Assists, sondern auch mit 20:19 das Viertel gewonnen. Bei drei Treffern aus 12 Versuchen ging auf Bamberger Seite in den dritten zehn Minuten zudem auch die Trefferquote von jenseits der 6,75-Meter-Linie zurück (41%), weshalb die Mittelfranken den Rückstand so um die zehn Zähler halten konnten (72:63).
Der Schlussabschnitt war dann jedoch eine absolut klare Angelegenheit. Die BMA365 Bamberg Baskets hatten ganz einfach mehr Kraftreserven. So zwang man den Gegner zu weiteren sieben Ballverlusten (am Ende insgesamt 20) und forcierte das eigene Inside-Spiel (Bamberg beherrschte letztlich mit 42:22 Punkte die Zone). Mit 34:15 gewann man das Schlussviertel und ließ in der Oberfrankenhalle keinen Zweifel daran, wohin der Pokal des Medikamente per Klick-Cups in diesem Jahr gehen würde. Mit 106:78-Endstand gewannen die BMA365 Bamberg Baskets das Finale gegen Nürnberg und damit den Cup in Bayreuth.
Der Medikamente per Klick-Cup im Überblick
Freitag, 5. September
BBC Bayreuth vs. Nürnberg Falcons 76:79
BMA365 Bamberg Baskets vs. Fitness First Würzburg Baskets 81:75
Samstag, 6. September
BBC Bayreuth vs. Fitness First Würzburg Baskets 82:89
Nürnberg Falcons vs. BMA365 Bamberg Baskets 78:106
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Knapp die Überraschung verpasst
Baunach Young Pikes unterliegen BBC Bayreuth 2
Eine über weite Strecken überzeugende kämpferische Leistung boten die Baunach Young Pikes in der 2. Regionalliga, als sie den Tabellenzweiten aus Bayreuth am Rande einer Niederlage hatten, am Ende sich aber nicht belohnen konnten und mit 71:73 unterlagen.
Für die 2. Mannschaft des BBC Bayreuth ging es bei diesem Oberfrankenderby noch um die Meisterschaft, dementsprechend kam das Team von Tim Nees mit voller Kapelle nach Strullendorf, während bei den Gastgebern weiterhin einige Leistungsträger verletzt ausfielen. In den Anfangsminuten wurden die Gäste auch ihrer hohen Favoritenrolle gerecht, als sie gleich mit 9:3 davonzogen, bevor Jonas Mendl mit 8 Punkten zum 12:9 (5. Minute) ein erstes Lebenszeichen versendete. Bis zum Ende des 1. Viertels hatte der BBC beim Stand von 15:26 die Relationen wieder geradegerückt.
Der 2. Abschnitt war von noch intensiverer Abwehrarbeit der Baunacher geprägt, auch wenn es dem Lokalrivalen gelang, mit einer Serie von Dreipunktewürfen gegen die Zonenverteidigung auf 44:27 (15.) davonzuziehen. Der kampfstarke Abdul Karioui brachte sein Team gegen die körperlich weit überlegenen Gäste bis zur Pause wieder auf 38:49 heran.
„Schade, dass wir uns nicht belohnt haben“
Nach dem Seitenwechsel agierten die Schützlinge von Jörg Mausolf und Lucas Kolloch nun häufiger mit einer Mannverteidigung, sodass sich ein korbarmes drittes Viertel entwickelte, an dessen Ende (46:62) alles nach dem erwarteten Sieg des Aufstiegskandidaten aussah.
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