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Braunschweig

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets erar­bei­ten sich Heim­sieg gegen Braunschweig

Am 22. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga behiel­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets gegen die Bas­ket­ball Löwen Braun­schweig mit 88:81 (32:44) die Ober­hand und klet­ter­ten am Frei­tag­abend in der Tabel­le dank des 13. Sai­son­sie­ges auf Posi­ti­on sechs.

Gegen sehr gut ein­ge­stell­te und äußerst bis­si­ge Bas­ket­ball Löwen taten sich die Bam­ber­ger jedoch zunächst äußerst schwer. Bereits im ers­ten Abschnitt lag man zwei­stel­lig im Rück­stand und konn­te die­sen Abstand auch bis zur Pau­se nicht ver­rin­gern. Nach dem Sei­ten­wech­sel gelang es den BMA365 Bam­berg Bas­kets dann aller­dings, das Tem­po zu ver­schär­fen und so die Par­tie wie­der offen zu gestal­ten. Mit neun Punk­ten von Ibi Wat­son sowie sie­ben von Demar­cus Demo­nia allein im Schluss­ab­schnitt gelang es den Bam­ber­gern dann im Schluss­vier­tel, die Par­tie doch noch auf ihre Sei­te zu zie­hen. Spie­ler der Par­tie mit einem Dou­ble Dou­ble aus 19 Punk­ten und 10 Rebounds war Aus­tin Crow­ley. Demar­cus Demo­nia mit 20 und Ibi Wat­son mit 17 Punk­ten waren neben ihm die auf­fäl­ligs­ten Spie­ler der Bam­ber­ger. In Rei­hen der Nie­der­sach­sen punk­te­te Kaza Kaja­mi-Kea­ne mit 20 Zäh­lern am besten.


Der Spiel­ver­lauf

Mit einer hohen Feh­ler­quo­te star­te­ten die Bam­ber­ger in die­se Par­tie. Die Start­for­ma­ti­on, auch dies­mal wie­der bestehend aus Cobe Wil­liams, Richard Bal­int, Ibi Wat­son, Demar­cus Demo­nia und EJ Onu, hat­te nach gera­de ein­mal drei gespiel­ten Minu­ten bereits vier Ball­ver­lus­te fabri­ziert. Wäh­rend also bei den Gast­ge­bern zu Beginn kaum etwas zusam­men­lau­fen woll­te, zogen die Bas­ket­ball Löwen gleich ein­mal davon. 3:21 Minu­ten waren gespielt, als Anton Gavel beim 3:11 sei­ne ers­te Aus­zeit bean­trag­te, um sein Team hier noch­mals ein­zu­stel­len. So recht woll­te aber auch das nicht funk­tio­nie­ren, denn die Braun­schwei­ger gaben wei­ter ordent­lich Gas und nach­dem Kaza Kaja­mi-Kea­ne Adri­an Pet­ko­vic mit dem Ellen­bo­gen zunächst aus­ge­knockt und anschlie­ßend mit einem Drei­er die Füh­rung in den zwei­stel­li­gen Bereich gebracht hat­te, erhöh­te Ben­ja­min Schrö­der wenig spä­ter sogar auf 5:20 (7.). Kurz dar­auf muss­te auch Moritz Krim­mer das Feld erst ein­mal ver­las­sen, nach­dem er bei einer Rebound-Situa­ti­on unter dem eige­nen Korb von Josh Haw­ley im Gesicht getrof­fen wur­de und blu­te­te. Bis zum Ende des ers­ten Vier­tels kamen die BMA365 Bam­berg Bas­kets zwar noch­mals etwas her­an, der zwei­stel­li­ge Rück­stand hat­te aber auch nach den ers­ten zehn Minu­ten wei­ter Bestand (11:23).

Mit einem 6:0‑Lauf star­te­ten die Bam­ber­ger in den zwei­ten Abschnitt und ver­kürz­ten den Rück­stand schnell auf 17:23 (13.). Die Bas­ket­ball Löwen aber ant­wor­te­ten umge­hend und nach dem Drei­er von Grant Sher­field war der Bam­ber­ger Rück­stand erneut zwei­stel­lig (26:38/16.). Der sechs­te Braun­schwei­ger Drei­er (bei 12 Ver­su­chen) ver­an­lass­te Head Coach Anton Gavel zu sei­ner zwei­ten Aus­zeit. Neun Ball­ver­lus­te stan­den in die­ser 16. Spiel­mi­nu­te auf Bam­ber­ger Sei­te bereits zu Buche, die das Spiel in die­ser ers­ten Halb­zeit häu­fig immer dann stopp­ten, wenn man gera­de dabei war, etwas Fahrt auf­zu­neh­men. Auch die Wür­fe aus der Distanz woll­ten auf Bam­ber­ger Sei­te nicht fal­len (2 Tref­fer bei 14 Ver­su­chen) und so hat­te der 12-Punk­te-Rück­stand nach dem ers­ten Vier­tel auch zur Halb­zeit­pau­se noch Bestand (32:44).


„Heu­te war es wich­tig, die­sen Sieg zu holen, egal wie“

Nach dem Sei­ten­wech­sel konn­ten die Löwen ihren Vor­sprung erst ein­mal behaup­ten (37:48/22.). Nun aber zog die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung end­lich an und man konn­te so auch mehr Geschwin­dig­keit ins Spiel brin­gen. Ange­führt von Demar­cus Demo­nia und Aus­tin Crow­ley kamen die BMA365 Bam­berg Bas­kets nun näher und näher (44:50/25.). Auch die Aus­zeit von Ramon Diaz San­chez nach dem Dunk im Schnell­an­griff von Ibi Wat­son ver­puff­te. Erneut war es ein Fast Break, den dies­mal Zach Ens­min­ger abschlie­ßen konn­te und die Bam­ber­ger beim 51:50 (26.) wie­der in Füh­rung brach­te. Bei­de Teams nun Kopf an Kopf (57:57/30.) doch den letz­ten Punsh in die­sem drit­ten Vier­tel lan­de­ten die Bam­ber­ger. Genau­er gesagt war es Aus­tin Crow­ley, der mit der Schluss­si­re­ne einen Drei­er aus der lin­ken Spiel­fel­de­cke ein­netz­te und sein Team so vor dem abschlie­ßen­den zehn Minu­ten mit 61:59 in Front gebracht hatte.

Cobe Wil­liams, zwei­mal Ibi Wat­son und Demar­cus Demo­nia tra­fen in den ers­ten drei Minu­ten des Schluss­vier­tels für die Bam­ber­ger von jen­seits der 6,75-Meter-Linie und so führ­te man mit 72:66 (33.). Die Bas­ket­ball Löwen bis­sen aber noch­mals ordent­lich zurück und über­nah­men nach dem Drei­er von Grant Sher­field und einem 8:0‑Lauf erneut die Füh­rung (72:74/36.). Die BROSE ARENA aber stand nun wie­der wie ein Mann hin­ter ihrer Mann­schaft und durf­te sofort wie­der jubeln, als Ibi Wat­son per Drei­er die Füh­rung umge­hen zurück­hol­te (75:74/36.). Moritz Krim­mer leg­te nach Offen­siv Rebound zum 77:74 nach, ehe wie­der Ibi Wat­son bei ablau­fen­der Shot­clock noch­mals per Drei­er zum 80:74 (38.) erfolg­reich war. Wäh­rend bei den Braun­schwei­gern in die­ser Pha­se des Spiels offen­siv kaum noch etwas gelin­gen woll­te, leg­te Aus­tin Crow­ley, der ein bären­star­kes Spiel ablie­fer­te und mit einem Wert von 26 effek­tivs­ter Akteur auf dem Par­kett war, knapp zwei Minu­ten vor dem Ende zum 82:74 nach. Mit einem Dri­ve durch die Zone und abschlie­ßen­dem Korb­le­ger sorg­te Demar­cus Demo­nia 84 Sekun­den vor dem Ende mit dem 84:74 für die Vorentscheidung. 

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zum Sieg. Wie wir das erwar­tet haben, war es kein ein­fa­ches Spiel. Gegen Mann­schaf­ten, die unten der Tabel­le ste­hen, ist es immer schwie­rig zu spie­len. Braun­schweig hat heu­te hier alles rein­ge­wor­fen und war super vor­be­rei­tet. Genau so sah das dann auch in der ers­ten Halb­zeit aus“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Hut ab, dass wir dann in der zwei­ten Halb­zeit so reagiert haben und zurück­ge­kom­men sind. In einem Vier­tel haben wir den Rück­stand wett­ma­chen kön­nen und im letz­ten Vier­tel dann das Spiel doch noch posi­tiv über die Büh­ne gebracht. Wir sind jetzt in der Liga wie­der im Tages­ge­schäft. Hier muss nun der vol­le Fokus lie­gen, denn wir brau­chen die Sie­ge. Heu­te war es wich­tig, die­sen Sieg zu holen, egal wie. Wir müs­sen uns aber steigern.“

Bereits am Sonn­tag geht es für die BMA365 Bam­berg Bas­kets in den nächs­ten Spiel­tag. Dann ist man in der Süwag Ener­gie Are­na in Frank­furt zu Gast bei den SKYLINERS. Tip-Off zur Par­tie des 23. Spiel­tags in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga ist um 15:00 Uhr. 

Bas­ket­ball Bundesliga

Pokal­sie­ger emp­fan­gen Braunschweig

Vor einer extrem gefähr­li­chen Auf­ga­be ste­hen die BMA365 Bam­berg Bas­kets am 22. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga, wenn der frisch geba­cke­ne Pokal­sie­ger den Tabel­len­letz­ten aus Braun­schweig in Freak City emp­fängt. Tip-Off zum ers­ten Heim­spiel der BMA365 Bam­berg Bas­kets nach dem Gewinn des BBL-Pokals ist am Frei­tag um 18:30 Uhr.

Die Nie­der­sach­sen, die kurz vor der Län­der­spiel­pau­se mit dem Spa­ni­er Ramon Diaz San­chez einen neu­en Head Coach ver­pflich­tet haben, ste­hen aktu­ell mit fünf Sie­gen und 16 Nie­der­la­gen auf dem 18. Tabel­len­platz und brau­chen im Kampf um den Klas­sen­er­halt drin­gend Punk­te. Für das Team von Head Coach Anton Gavel geht es hin­ge­gen dar­um, die bestechen­de beim BMW TOP FOUR gezeig­te Leis­tung erneut zu bestä­ti­gen, um im Kampf um einen Platz in der Post-Sea­son wei­ter­hin im Geschäft zu bleiben.

„Nach der Län­der­spiel­pau­se wird es wich­tig sein, vor allem im Kopf bereit zu sein und zwar im Hin­blick auf die Sachen, die wir auf dem Feld machen wol­len. Sich in die­ser Situa­ti­on gegen Braun­schweig vor­zu­be­rei­ten, mit einem neu­en Coach und ein paar neu­en Spie­lern, ist kei­ne leich­te Auf­ga­be“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Klar ist, dass die Braun­schwei­ger alles geben wer­den und es schon allein des­halb eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für uns sein wird, zumal wir zuhau­se auch nicht immer die bes­ten Per­for­man­ces abge­lie­fert haben. Wir müs­sen uns auf unse­re Defen­si­ve kon­zen­trie­ren und es damit den Braun­schwei­gern schwer machen. Es gilt jetzt den vol­len Fokus auf die rest­li­chen Spie­le in der BBL zu rich­ten. Mit Blick auf das bevor­ste­hen­de Wochen­en­de und die Par­tien am Frei­tag gegen Braun­schweig und dann am Sonn­tag in Frank­furt wird es dar­auf ankom­men, psy­chisch von Anfang an in den Spie­len da zu sein und sich auf die defen­si­ven Aspek­te unse­res Spiels zu konzentrieren.“

Mit dem Gast­spiel in Braun­schweig star­te­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets in die aktu­el­le Spiel­zeit. Hat­ten die Bas­ket­ball Löwen die Par­tie des 1. Spiel­tags bis zur Pau­se noch aus­ge­gli­chen gestal­ten kön­nen, fan­den die Bam­ber­ger nach dem Sei­ten­wech­sel immer bes­ser zu ihrem Spiel. Vor allem aus der Distanz lief es in der Volks­wa­gen Hal­le sehr gut für die Bam­ber­ger (Demo­nia und Crow­ley je 4 Drei­er, Wat­son und Bal­int je 3), die mit einem 25:6‑Run von 50:49 (23.) auf 75:55 (30.) davon­zo­gen und so bereits nach 30 Minu­ten für die Ent­schei­dung sorgten.

Nur eines ihrer letz­ten fünf Spie­le konn­ten die Nie­der­sach­sen gewin­nen. In Frank­furt sieg­ten die Braun­schwei­ger nach Ver­län­ge­rung bei den SKYLINERS. Der Sieg gelang bereits unter der Regie ihres neu­en Coa­ches, der am Vor­tag über­haupt erst in Deutsch­land ein­ge­trof­fen war. Ramon Diaz San­chez war zuletzt in der spa­ni­schen ACB tätig, wo der 43-Jäh­ri­ge in Gra­na­da gear­bei­tet hat­te, ehe er im Janu­ar dann von sei­nem Pos­ten zurück­ge­tre­ten war. Braun­schweigs Sport­di­rek­tor Nils Mitt­mann sieht in Diaz einen Coach, des­sen Teams für eine aggres­si­ve Ver­tei­di­gung sowie ein schnel­les und mann­schaft­li­ches Offen­siv-Spiel stehen.

Die sta­tis­ti­schen Wer­te bei­der Teams in den Kate­go­rien Rebounds, Assists, Ball­ge­win­ne und auch Ball­ver­lus­te sind nach 21 gespiel­ten Par­tien in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga ins­ge­samt recht ähn­lich. Deut­lich die Nase vor­aus haben die Bam­ber­ger jedoch bei den pro Spiel erziel­ten Punkten.

Der Tabel­len­stand spie­gelt sich im Duell des Tabel­len­sieb­ten gegen das Schluss­licht beson­ders in der Sta­tis­tik der Team­ef­fek­ti­vi­tät wider. Mit einem Wert von 83,6 lie­gen die Bas­ket­ball Löwen hier am Ende der Liga, wäh­rend die Bam­ber­ger als eines von nur vier Teams einen drei­stel­li­gen Wert vor­wei­sen kön­nen und nur hin­ter dem Tabel­len­füh­rer aus Mün­chen (107,7) auf Rang zwei rangieren.

Star­ker Start in die 60. Bundesligasaison

BMA365 Bam­berg Bas­kets sie­gen in Braunschweig

Mit zwei Aus­wärts­sie­gen im Gepäck keh­ren die BMA365 Bam­berg Bas­kets von ihrem ers­ten Aus­wärts­trip der neu­en Sai­son nach Freak City zurück. Nach dem Sieg am Mitt­woch­abend in der ers­ten BBL-Pokal-Run­de in Ham­burg gewann das Team von Head Coach Anton Gavel auch drei Tage spä­ter sei­ne Par­tie des 1. Spiel­tags in der easy­Cre­dit BBL in Braunschweig.

Zum Auf­takt der 60. Bun­des­li­ga-Sai­son sieg­te das Team aus Freak City am Sams­tag­abend gegen die Bas­ket­ball Löwen Braun­schweig mit 98:75 (46:42).

Nach­dem die bei­den ers­ten Vier­tel noch recht aus­ge­gli­chen ver­lau­fen waren, über­nah­men die Bam­ber­ger im drit­ten Abschnitt das Kom­man­do. Mit einem 25:6‑Run zog man vom 50:49 (23.) auf 75:55 (30.) davon und erspiel­te sich hier den letzt­lich ent­schei­den­den Vor­sprung. Die Nie­der­sach­sen kamen im Schluss­ab­schnitt zwar noch­mals her­an, doch die BMA365 Bam­berg Bas­kets blie­ben kon­zen­triert und erspiel­ten sich als Team den hoch ver­dien­ten Auftaktsieg.

Effek­tivs­ter Spie­ler im Team der Bam­ber­ger mit einem Wert von 23 war Demar­cus Demo­nia, der am Ende mit 21 Punk­ten und 11 Rebounds ein Dou­ble Dou­ble auf dem Sta­tis­tik­zet­tel ste­hen hat­te. Bar­ra Njie und Ben­ja­min Schrö­der tra­fen für die Bas­ket­ball Löwen mit je 16 Punk­ten am besten. 

„Wir haben das Spiel heu­te mit der nöti­gen Inten­si­tät und Aggres­si­vi­tät begon­nen. Das hat uns im letz­ten Jahr ab und an immer so ein biss­chen gefehlt. Natür­lich war unser Spiel heu­te noch bei wei­tem nicht per­fekt, aber wir haben uns vor­ge­nom­men, ein­fach jedes Mal här­ter zu spie­len als unser Geg­ner“, resü­mier­te Bam­bergs Kapi­tän Ibi Watson.


Bam­ber­ger 46:42-Pausen-Führung

Vor den Augen von Welt- und Euro­pa­meis­ter Den­nis Schrö­der fan­den die BMA365 Bam­berg Bas­kets schnell ins Spiel. Nach dem Dunk von Ibi Wat­son und dem Drei-Punk­te-Spiel von Cobe Wil­liams führ­te man nach gera­de ein­mal 74 Sekun­den mit 5:0. Die Bam­ber­ger blie­ben in Füh­rung (13:6/6.). Auch das zwei­te Foul gegen Cobe Wil­liams steck­ten die Gäs­te zunächst pro­blem­los weg (18:9/7.). Nun aber wur­den die Bas­ket­ball Löwen stär­ker und ver­kürz­ten auf 18:16 (8.) wor­auf Anton Gavel sein Team in einer Aus­zeit um sich ver­sam­mel­te. Der Run der Löwen ging aber wei­ter. Chip Fla­nig­an ver­senk­te einen Drei­er und brach­te sein Team erst­mals in Front (18:19). Die BMA365 Bam­berg Bas­kets aber lie­ßen sich nicht beein­dru­cken und schlu­gen bis zum Vier­tel­e­len­de (23:19) noch­mals zurück.

Den 10:0‑Lauf der Löwen kon­ter­te man vier­tel­über­grei­fend mit einem eige­nen 10:0‑Run und lag dann mit 28:19 wie­der vor­ne. Das Hin und Her ging wei­ter und so waren nun wie­der die Nie­der­sach­sen dran, die bis zur 26. Minu­te durch Fer­di­nand Zyl­ka erneut auf 32:31 ver­kür­zen konn­ten. An sich vor­bei­zie­hen lie­ßen Ibi Wat­son & Co. die Löwen jedoch nicht. Ein klei­ner Zwi­schen­spurt unmit­tel­bar vor der Halb­zeit­pau­se sicher­te den Bam­ber­gern eine knap­pe aber ver­dien­te 46:42 Pausen-Führung.


„Wenn wir ein biss­chen mehr auf ‚Ego‘ gespielt haben, sahen wir nicht gut aus“

Die ers­ten drei Minu­ten nach dem Sei­ten­wech­sel ver­lie­fen völ­lig aus­ge­gli­chen (50:49/23.). Nun aber dreh­ten die Bam­ber­ger auf. Knapp drei Minu­ten spä­ter und nach dem zwei­ten Drei­er von Demar­cus Demo­nia inner­halb von nicht ein­mal einer Minu­te führ­ten die Bas­kets erst­mals zwei­stel­lig (61:51/26.). Richard Bal­int, Demar­cus Demo­nia und zwei­mal Aus­tin Crow­ley ver­senk­ten den Ball im Anschluss von jen­seits der 6,75-Meter-Linie im Braun­schwei­ger Korb und so war der Vor­sprung 49 Sekun­den vor dem Ende des drit­ten Vier­tels auf 20 Zäh­ler ange­wach­sen (75:55). Sechs der zehn Bam­ber­ger Drei­punk­te­wür­fe im drit­ten Abschnitt fie­len und so führ­te man vor dem Schluss­ab­schnitt deut­lich (75:58).

Wür­de der Vor­sprung zum ers­ten Sai­son­sieg rei­chen? Eine berech­tig­te Fra­ge, nach­dem die Nie­der­sach­sen mit einem 6:0‑Start ins vier­te Vier­tel auf 75:64 ver­kür­zen konn­ten. Die BMA365 Bam­berg Bas­kets aber blie­ben fokus­siert und gaben die pas­sen­de Ant­wort. Zunächst hat­te Luka Scu­ka zwar den Wurf von Ibi Wat­son ins Aus blo­cken kön­nen, doch in den zwei ver­blei­ben­den Sekun­den Angriffs­zeit war es EJ Onu, der per Drei­er zum 80:64 (34.) traf und die ins­ge­samt tol­le Stim­mung in der Volks­wa­gen Hal­le hier erst ein­mal auf Null her­un­ter dreh­te. Im Spiel der Bam­ber­ger flutsch­te es nun und 3:39 Minu­ten vor dem Ende war es erneut der an die­sem Abend bären­star­ke Demar­cus Demo­nia, der mit sei­nem vier­ten erfolg­rei­chen Drei­er beim 88:67 (37.) für die Vor­ent­schei­dung sorg­te. Die letz­ten Punk­te der Par­tie zum abso­lut ver­dien­ten 98:75-Endstand erziel­te Finn Dönt­gens mit sei­nem ers­ten Korb­er­folg in der easy­Cre­dit BBL.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zum ers­ten Sieg der Sai­son! Wie in Ham­burg haben wir gut ange­fan­gen und uns gute Wür­fe erar­bei­tet. Aber jedes Mal, wenn wir ein biss­chen mehr auf ‚Ego‘ gespielt haben, sahen wir nicht gut aus, was Braun­schweig aus­nut­zen konn­te“, bemän­gel­te Head Coach Anton Gavel. „Sie haben uns in der ers­ten Halb­zeit mit viel Bewe­gung und Cuts weh­ge­tan. Das drit­te Vier­tel oder sogar die kom­plet­te zwei­te Halb­zeit haben wir das dann gut gemacht. Wir hat­ten zwar einen klei­nen Durch­hän­ger und haben wie­der sehr früh Wür­fe genom­men. Aber wenn du hier­her­kommst und so deut­lich gewinnst, dann kann man damit zufrie­den sein. Der ers­te Sieg in die­ser Sai­son tut gut, aber wir haben noch drei wei­te­re Aus­wärts­spie­le, auf die wir uns jetzt best­mög­lich vor­be­rei­ten müssen.“

Deut­sche Youth Quadball-Meisterschaft

Bam­ber­ger Dra­gon Riders wol­len in Braun­schweig um den Titel spielen

Am Sams­tag tre­ten die Bam­ber­ger Dra­gon Riders bei der Deut­schen Youth Quad­ball-Meis­ter­schaft in Braun­schweig an. Nach ihrem Sieg beim euro­päi­schen Youth Cup rei­sen die jun­gen Bam­ber­ger mit viel Selbst­ver­trau­en an und gel­ten als einer der Favo­ri­ten auf den Titel.

Quad­ball ist eine Sport­art, die ursprüng­lich aus der Fan­ta­sy-Welt von Har­ry Pot­ter („Quid­ditch“) inspi­riert wur­de und sich inzwi­schen als dyna­mi­scher Mann­schafts­sport eta­bliert hat. Gespielt wird in gemisch­ten Teams mit bis zu sie­ben Spieler:innen. Alle füh­ren wäh­rend des Spiels einen „Besen“ – ein leich­tes PVC-Rohr – zwi­schen den Bei­nen. Die Sport­art ver­eint Ele­men­te aus Hand­ball, Völ­ker­ball und Rug­by, ergänzt durch beson­de­re Rol­len wie Hüter:in, Treiber:in oder Sucher:in. Der soge­nann­te „Schnatz“ wird in der rea­len Vari­an­te von einer neu­tra­len Per­son ver­tei­digt und sorgt regel­mä­ßig für span­nen­de Spielentscheidungen.

Neben den Dra­gon Riders gehen drei wei­te­re Teams an den Start: die Flie­gen­den Füch­se Karls­ru­he, die Braun­schwei­ger Boom­ber­ries sowie die Darm­stadt Don­ner­dra­chen. Damit tritt in Braun­schweig ein star­kes Teil­neh­mer­feld gegen­ein­an­der an, das für hoch­klas­si­ge Begeg­nun­gen sor­gen dürfte.

Das Tur­nier wird in zwei Pha­sen aus­ge­tra­gen: Zunächst spielt jedes Team ein­mal gegen jedes ande­re. Auf Grund­la­ge die­ser Vor­run­de ergibt sich eine ers­te Plat­zie­rung. Anschlie­ßend fol­gen die Plat­zie­rungs­spie­le – das Fina­le der bei­den bes­ten Teams sowie das Spiel um Platz drei. Jedes Team absol­viert somit ins­ge­samt vier Par­tien an die­sem Tag.

Für die Bam­ber­ger Dra­gon Riders ist es eine beson­de­re Gele­gen­heit, sich erneut auf natio­na­ler Büh­ne zu bewei­sen. Schon beim letz­ten gro­ßen Tur­nier in Bam­berg über­zeug­ten sie mit Team­geist, Cle­ver­ness und einem schnel­len, dyna­mi­schen Spiel­stil. Mit dem Rücken­wind ihres inter­na­tio­na­len Erfol­ges wol­len sie nun in Braun­schweig um den deut­schen Meis­ter­ti­tel kämpfen.

„Wir freu­en uns auf die Her­aus­for­de­rung und erwar­ten enge, span­nen­de Spie­le. Unser Ziel ist es natür­lich, ganz oben zu ste­hen – aber gleich­zei­tig ist es ein tol­les Erleb­nis, gegen ande­re Jugend­mann­schaf­ten aus ganz Deutsch­land anzu­tre­ten“, erklärt Johan­nes Win­ter, Coach der Dra­gon Riders.

Wer die Dra­gon Riders ken­nen­ler­nen möch­te, kann don­ners­tags um 17 Uhr zum Pro­be­trai­ning auf der Klein­feld­an­la­ge in der Moos­stra­ße 127, Bam­berg vor­bei­schau­en und sich auf dem Insta­gram-Kanal https://www.instagram.com/quadballbamberg informieren.