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Bundespolizei

Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum Bamberg

244 Poli­zei­meis­te­rin­nen und Poli­zei­meis­ter ernannt

Nach zwei­ein­halb­jäh­ri­ger Aus­bil­dung haben 244 jun­ge Frau­en und Män­ner die Lauf­bahn­prü­fung des mitt­le­ren Poli­zei­voll­zugs­diens­tes im Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum (BPOLAFZ) Bam­berg erfolg­reich abge­schlos­sen. Die Poli­zei­meis­te­rin­nen und Poli­zei­meis­ter wur­den am gest­ri­gen Frei­tag verabschiedet.

Die Jahr­gangs­spre­cher, Poli­zei­meis­ter Phlipp Kli­sa und Poli­zei­meis­ter Tho­mas Haus­mann gaben in ihrer Rede einen Ein­blick in die zurück­lie­gen­de Aus­bil­dungs­zeit und bedank­ten sich beim Lei­ter des BPOLAFZ Bam­berg, Lei­ten­dem Poli­zei­di­rek­tor Tho­mas Leh­mann, für die prä­gen­de Zeit in Bam­berg. Als Lehr­gangs­bes­ter wur­de Herr Lau­ren­ti­us Buch­mann aus­ge­zeich­net und zum Poli­zei­meis­ter ernannt.

Im Rah­men der Fest­re­de gra­tu­lier­te Tho­mas Leh­mann allen Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten zum erfolg­rei­chen Bestehen und beton­te, dass jede und jeder Ein­zel­ne nun das Hand­werks­zeug für den anspruchs­vol­len Poli­zei­be­ruf mit­be­kom­men habe. Es gel­te nun, mit einem hohen Maß an Dis­zi­plin, wür­de­vol­lem Han­deln und demo­kra­ti­scher Resi­li­enz in die Berufs­pra­xis einzusteigen.

Die Lauf­bahn­ab­sol­ven­tin­nen und ‑absol­ven­ten wur­den im Bei­sein von etwa 1.200 Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen und 50 Ehren­gäs­ten unter musi­ka­li­scher Beglei­tung des Bun­des­po­li­zei­or­ches­ters Mün­chen fei­er­lich ver­ab­schie­det und zu Poli­zei­meis­te­rin­nen und Poli­zei­meis­tern ernannt.

Auch die Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Mela­nie Huml sprach in ihrem Gruß­wort ihren Dank an alle Poli­zis­tin­nen und Poli­zis­ten aus, weil sie stets für die Sicher­heit im Land sor­gen. Der 3. Bür­ger­meis­ter der Stadt Bam­berg, Wolf­gang Metz­ner, freu­te sich beson­ders, dass 162 Poli­zei­meis­te­rin­nen und ‑meis­ter im Frei­staat Bay­ern verbleiben.

Seit Beginn des Aus­bil­dungs­be­trie­bes im Sep­tem­ber 2016 haben 4398 Poli­zis­tin­nen und Poli­zis­ten ihre Aus­bil­dung in Bam­berg erfolg­reich been­det, wie das BPOLAFZ Bam­berg mitteilte.

Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum Bamberg

Gedenk­ver­an­stal­tung zum Holocaustgedenktag

Anläss­lich des Holo­caust­ge­denk­ta­ges, seit 2005 ein inter­na­tio­na­ler Gedenk­tag, gab es ges­tern im Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum Bam­berg eine Gedenkveranstaltung.

Vor 78 Jah­ren, am 27. Janu­ar 1945, befrei­ten sowje­ti­sche Trup­pen die Ver­nich­tungs­la­ger in Aus­schwitz. Zwi­schen 1940 und 1945 wur­den dort durch Natio­nal­so­zia­lis­ten und ihre Ver­bün­de­ten mehr als eine Mil­li­on Men­schen ermor­det. Durch die Bil­der der Befrei­ung lern­te die Welt­öf­fent­lich­keit erst­mals die Dimen­si­on der Nazi-Ver­bre­chen kennen.

Seit 1996 ist der 27. Janu­ar ein bun­des­wei­ter und seit 2005 ein inter­na­tio­na­ler Gedenktag.

Im Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum Bam­berg kamen aus die­sem Anlass Aus­zu­bil­den­de, Stamm­per­so­nal, Frau Rab­bi­ne­rin Dr. Deu­sel der jüdi­schen Gemein­de „Misch­kan-ha-tfi­la“, Herr Rab­bi­ner Dr. Alme­ki­as-Siegl der israe­li­ti­schen Kul­tus­ge­mein­de Bam­berg sowie deren Vor­sit­zen­der Herr Rudolph zu einem gemein­sa­men Geden­ken zusammen.

Im Mit­tel­punkt der Ver­an­stal­tung stand eine Schwei­ge­mi­nu­te, die durch Gebe­te der Rab­bi­ner und einem Geden­ken durch Frau Pfar­re­rin Dr. Groß sowie einer Aus­zu­bil­den­den umrahmt wur­de.
Herr Lei­ten­der Poli­zei­di­rek­tor Tho­mas Leh­mann beton­te, dass sie als Bun­des­po­li­zis­tin­nen und Bun­des­po­li­zis­ten sich ver­pflich­ten, für Demo­kra­tie, Men­schen­rech­te und Gerech­tig­keit ein­zu­ste­hen, damit sol­ches Unrecht nie wie­der geschieht.

Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum (BPOLAFZ) Bamberg

Das Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum (BPOLAFZ) Bam­berg ist fach­lich der Bun­des­po­li­zei­aka­de­mie in Lübeck nach­ge­ord­net. Es ist das größ­te der sie­ben Aus- und Fort­bil­dungs­zen­tren der Bun­des­po­li­zei. Seit dem 1. Sep­tem­ber 2016 wur­den bereits mehr als 3000 Poli­zis­tin­nen und Poli­zis­ten aus­ge­bil­det und an die Ein­satz­di­rek­tio­nen im gesam­ten Bun­des­ge­biet über­ge­ben. Mehr als 900 Stamm­kräf­te ermög­li­chen den Aus­bil­dungs­be­trieb von aktu­ell rund 2.650 jun­gen Män­nern und Frauen.

Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum Bamberg

Ver­ei­di­gung Stu­die­ren­der des geho­be­nen Polizeivollzugsdienstes

Am gest­ri­gen Frei­tag fand die Ver­ei­di­gung von 125 Stu­die­ren­den des geho­be­nen Poli­zei­voll­zugs­diens­tes im Bun­des­po­li­zei­aus- und –fort­bil­dungs­zen­trum Bam­berg statt.

Im fami­liä­ren Rah­men schwo­ren die jun­gen Beam­tin­nen und Beam­ten im Bei­sein von zahl­rei­chen Ehren­gäs­ten, „das Grund­ge­setz und alle in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land gel­ten­den Geset­ze zu wah­ren und ihre Amts­pflich­ten gewis­sen­haft zu erfül­len“, wie das Bun­des­po­li­zei­aus- und –fort­bil­dungs­zen­trum Bam­berg mitteilt. 

Umrahmt wur­de die Ver­ei­di­gung durch einen öku­me­ni­schen Got­tes­dienst der Seel­sor­ger der Bun­des­po­li­zei in der Pfarr­kir­che St. Kuni­gund, eine Fest­re­de des Lei­ters der Aus­bil­dungs­ein­rich­tung, Lei­ten­der Poli­zei­di­rek­tor Tho­mas Leh­mann, und ein Gruß­wort der Stadt Bam­berg durch den 3. Bür­ger­meis­ter Wolf­gang Metz­ner. Die Red­ner leg­ten einen Fokus auf die aktu­el­le Sicher­heits­la­ge und das Wer­te­ver­ständ­nis eines Bun­des­po­li­zei­be­am­ten. Musi­ka­lisch beglei­tet wur­de das Zere­mo­ni­ell durch eine Beset­zung des Bun­des­po­li­zei­or­ches­ters München.

Die jun­gen Anwär­te­rin­nen und Anwär­ter wer­den in den kom­men­den drei Jah­ren neben Bam­berg in Brühl und Lübeck dual stu­die­ren und in diver­sen Prak­ti­ka das „Rüst­zeug“ zu einer Poli­zis­tin bezie­hungs­wei­se einem Poli­zis­ten im geho­be­nen Dienst erlernen.

Im Anschluss an die Ver­ei­di­gung konn­ten die Gäs­te die Bun­des­po­li­zei an infor­ma­ti­ven Stän­den und durch Vor­füh­run­gen noch näher kennenlernen.


Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum (BPOLAFZ) Bamberg

Das Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum (BPOLAFZ) Bam­berg ist fach­lich der Bun­des­po­li­zei­aka­de­mie in Lübeck nach­ge­ord­net. Es ist das Größ­te der sie­ben Aus- und Fort­bil­dungs­zen­tren der Bun­des­po­li­zei. Seit dem 1. Sep­tem­ber 2016 wur­den bereits mehr als 3000 Poli­zis­tin­nen und Poli­zis­ten aus­ge­bil­det und an die Ein­satz­di­rek­tio­nen im gesam­ten Bun­des­ge­biet über­ge­ben. Mehr als 900 Stamm­kräf­te ermög­li­chen den Aus­bil­dungs­be­trieb von aktu­ell rund 2.650 jun­gen Män­nern und Frauen.

Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum Bamberg

3.000 Aus­zu­bil­den­de dank Adventseinstellung

Ges­tern konn­te im Bun­des­po­li­zei­aus- und –fort­bil­dungs­zen­trum Bam­berg erst­ma­lig eine drit­te Ein­stel­lung inner­halb eines Jah­res für den mitt­le­ren Poli­zei­voll­zugs­dienst durch­ge­führt wer­den. Damit ist das Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum Bam­berg erst­mals für etwa 3.000 Aus­zu­bil­den­de verantwortlich.

Ins­ge­samt reis­ten 173 ange­hen­de Anwär­te­rin­nen und Anwär­ter nach Bam­berg, um ihre Aus­bil­dung in der Bun­des­po­li­zei zu begin­nen. Für die Ein­stel­lung zum Jah­res­en­de haben sich vor allem jun­ge Frau­en und Män­ner bewor­ben, die bereits eine abge­schlos­se­ne Berufs­aus­bil­dung und Lebens­er­fah­rung in der frei­en Wirt­schaft gesam­melt haben. In den kom­men­den 2,5 Jah­ren wer­den sie nun auf die beson­de­ren Her­aus­for­de­run­gen, die den Berufs­all­tag der Bun­des­po­li­zei prä­gen, vor­be­rei­tet. Die Zahl der Aus­zu­bil­den­den im Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum Bam­berg wird einen vor­aus­sicht­li­chen Höhe­punkt mit der Ein­stel­lung im März 2022 erreichen.


Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum (BPOLAFZ) Bamberg

Das Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum (BPOLAFZ) Bam­berg ist die bun­des­weit größ­te und moderns­te Ein­rich­tung die­ser Art der Bun­des­po­li­zei. Die fach­lich der Bun­des­po­li­zei­aka­de­mie in Lübeck nach­ge­ord­ne­te Lehr­ein­rich­tung ist das sechs­te Aus- und –fort­bil­dungs­zen­trum der Bun­des­po­li­zei. Seit dem 1. Sep­tem­ber 2016 wer­den dort über 2.800 Poli­zei­meis­ter­an­wär­te­rin­nen und ‑anwär­ter aus­ge­bil­det. Mehr als 900 Stamm­kräf­te ermög­li­chen den Ausbildungsbetrieb.

Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum Bamberg

Zwei­te Ver­ei­di­gung der Bun­des­po­li­zei im Jahr 2021

Bereits die zwei­te Ver­ei­di­gungs­ze­re­mo­nie in die­sem Jahr fei­er­te die Bun­des­po­li­zei ges­tern im Aus- und –fort­bil­dungs­zen­trum in Bam­berg. Nach­dem im Juli Dienst­an­fän­ger des Jahr­gan­ges 2020 ver­ei­digt wur­den, stan­den nun­mehr 645 jun­ge Frau­en und Män­ner im Mit­tel­punkt, wel­che ihre Aus­bil­dung für den mitt­le­ren Poli­zei­voll­zugs­dienst im März und Sep­tem­ber 2021 begon­nen hatten.

Um dem Infek­ti­ons­ge­sche­hen zu begeg­nen, ver­zich­te­te die Bun­des­po­li­zei erneut auf eine öffent­li­che Ver­ei­di­gung auf dem Dom­platz in Bam­berg. Statt­des­sen wur­de mit dem „Chan­ge of Com­mand“ ein Ort in der Lie­gen­schaft der Bun­des­po­li­zei gewählt, wel­cher bereits unter den vor­ma­li­gen Nut­zern der Kaser­ne für der­ar­tig bedeut­sa­me Zere­mo­nien genutzt wurde.

Umrahmt wur­de die Ver­ei­di­gung durch einen öku­me­ni­schen Got­tes­dienst der Seel­sor­ger der Bun­des­po­li­zei, einer Anspra­che des Lei­ters der Aus­bil­dungs­ein­rich­tung, Lei­ten­der Poli­zei­di­rek­tor Tho­mas Leh­mann und einer Fest­re­de des Prä­si­den­ten der Bun­des­po­li­zei­aka­de­mie, Alfons Aigner. Dabei erin­ner­ten die Red­ner die Aus­zu­bil­den­den an die Ver­ant­wor­tung wel­che sie in Aus­übung ihres Diens­tes tra­gen, die Pflich­ten die sie als Poli­zei­voll­zugs­be­am­te zu erfül­len haben aber auch an die Her­aus­for­de­run­gen, wel­che mit dem Poli­zei­be­ruf einhergehen.


Beglei­tet wur­de die Ver­an­stal­tung tra­di­tio­nell durch das Bun­des­po­li­zei­or­ches­ter Mün­chen, wel­ches im Übri­gen für die Öffent­lich­keit am 30. Novem­ber erneut für ein Bene­fiz­kon­zert in der Kir­che St. Mar­tin in Bam­berg gas­tiert. Da die Bun­des­po­li­zei in die­sem Jahr erst­ma­lig auch im Dezem­ber jun­gen Frau­en und Män­nern einen Aus­bil­dungs­be­ginn ermög­licht, wird es bereits im Febru­ar 2022 erneut eine Ver­ei­di­gung der Bun­des­po­li­zei geben. Ob die­se öffent­lich zele­briert wird, ent­schei­det sich im Janu­ar nächs­ten Jahres.


Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum (BPOLAFZ) Bamberg

Das Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum (BPOLAFZ) Bam­berg ist die bun­des­weit größ­te und moderns­te Ein­rich­tung die­ser Art der Bun­des­po­li­zei. Die fach­lich der Bun­des­po­li­zei­aka­de­mie in Lübeck nach­ge­ord­ne­te Lehr­ein­rich­tung ist das sechs­te Aus- und –fort­bil­dungs­zen­trum der Bun­des­po­li­zei. Seit dem 1. Sep­tem­ber 2016 wer­den dort über 2.800 Poli­zei­meis­ter­an­wär­te­rin­nen und ‑anwär­ter aus­ge­bil­det. Mehr als 850 Stamm­kräf­te ermög­li­chen den Ausbildungsbetrieb.

Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum Bamberg

Nach Ver­ab­schie­dung star­tet neu­er Jahrgang

In fei­er­li­cher Atmo­sphä­re und unter musi­ka­li­scher Beglei­tung des Bun­des­po­li­zei­or­ches­ters Mün­chen wur­den am 27. August am Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum Bam­berg ins­ge­samt 385 Aus­zu­bil­den­de zu Poli­zei­meis­te­rin­nen und Poli­zei­meis­tern ernannt.

Seit 2016 wur­den damit 2282 Poli­zei­schü­ler aus­ge­bil­det und von Bam­berg in ihre Ein­satz­di­rek­tio­nen ent­sandt. Aus Infek­ti­ons­schutz­grün­den fand die Ver­ab­schie­dung auf dem Gelän­de des Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trums Bam­berg ohne Ehren­gäs­te und Ange­hö­ri­ge der Ernann­ten statt. Der Lei­ter des Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trums Bam­berg, Tho­mas Leh­mann, beton­te in sei­ner Rede, dass das Mot­to der Bun­des­po­li­zei „Wir sind Sicher­heit!“ zugleich ein Ver­spre­chen als auch Anspruch sei. Dies haben die jun­gen Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen bereits 2020 erfah­ren dür­fen, als sie zu Beginn der Coro­na-Kri­se als ers­te Ein­satz­kräf­te seit Beginn der Pan­de­mie des Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trums Bam­berg an den Gren­zen zu Öster­reich und der Schweiz bei ver­stärk­te Grenz­kon­trol­len unterstützten.

Erst­mals eine drit­te Ein­stel­lung im Dezember

Die frei­ge­wor­de­nen Zim­mer wur­den bereits am 1. Sep­tem­ber wie­der belegt. So reis­ten zum Aus­bil­dungs­be­ginn ins­ge­samt 543 Dienst­an­fän­ge­rin­nen und ‑anfän­ger nach Bam­berg an. 172 davon wer­den in den nächs­ten 3 Jah­ren im geho­be­nen Dienst das Stu­di­um zur Poli­zei­kom­mis­sa­rin /​zum Poli­zei­kom­mis­sar absolvieren.

Die Mehr­heit wird die nächs­ten 2,5 Jah­re in Bam­berg im mitt­le­ren Dienst zu Poli­zei­meis­te­rin­nen und ‑meis­tern aus­ge­bil­det. Die jun­gen Frau­en und Män­ner sind nicht nur aus allen Tei­len Deutsch­lands nach Bam­berg ange­reist, son­dern 15 von ihnen auch aus dem euro­päi­schem Aus­land. Unter ande­rem aus Ita­li­en, Grie­chen­land und Kroatien.

Seit Grün­dung des Aus­bil­dungs­zen­trums im Jah­re 2016 fin­det die­ses Jahr zum ers­ten Mal eine drit­te Ein­stel­lung im Dezem­ber statt. Damit wer­den vor­aus­sicht­lich erst­mals über 3.000 Aus­zu­bil­den­de und Stu­die­ren­de dem Bun­des­po­li­zei­aus- und –fort­bil­dungs­zen­trum Bam­berg angehören.


Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum Bamberg

Das Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum Bam­berg ist die bun­des­weit größ­te und moderns­te Ein­rich­tung die­ser Art der Bun­des­po­li­zei. Die fach­lich der Bun­des­po­li­zei­aka­de­mie in Lübeck nach­ge­ord­ne­te Lehr­ein­rich­tung ist das sechs­te Aus- und –fort­bil­dungs­zen­trum der Bun­des­po­li­zei. Seit dem 1. Sep­tem­ber 2016 wer­den dort über 2.500 Poli­zei­meis­ter­an­wär­te­rin­nen und ‑anwär­ter aus­ge­bil­det. Mehr als 800 Stamm­kräf­te ermög­li­chen den Ausbildungsbetrieb.

Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum Bamberg

Ver­ei­di­gung II der Aus­zu­bil­den­den des Jahr­gan­ges 2020

Am Don­ners­tag­mor­gen fan­den sich cir­ca 470 Aus­zu­bil­den­de des ers­ten Dienst­jah­res auf dem Gelän­de des Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trums Bam­berg unter Ein­hal­tung der Hygie­ne­schutz­maß­nah­men ein, um gemein­sam ihren Dienst­eid abzulegen.

Erst­mals wur­de für die Ver­ei­di­gung der Platz des „Chan­ge of Com­mand“ der ehe­mals in der Lie­gen­schaft sta­tio­nier­ten US-ame­ri­ka­ni­schen Streit­kräf­te genutzt, der der Zere­mo­nie eine wür­di­ge Atmo­sphä­re ver­lieh. Für die musi­ka­li­sche Umrah­mung sorg­te das Bun­des­po­li­zei­or­ches­ter Mün­chen in klei­ner Beset­zung unter der Lei­tung von Mar­kus Mot­schen­ba­cher. Lei­der konn­ten aus Infek­ti­ons­schutz­grün­den weder Ehren­gäs­te noch die Ange­hö­ri­gen der zu Ver­ei­di­gen­den gela­den wer­den. Der Lei­ter der Aus­bil­dungs­ein­rich­tung der Bun­des­po­li­zei, Lei­ten­der Poli­zei­di­rek­tor Tho­mas Leh­mann, unter­strich in sei­ner Rede an die jun­gen Poli­zei­meis­ter­an­wär­te­rin­nen und ‑anwär­ter die Bedeu­tung des Arti­kel 1 des Grund­ge­set­zes, wonach die Men­schen­wür­de unan­tast­bar ist und sie zu ach­ten und zu schüt­zen Ver­pflich­tung aller staat­li­chen Gewalt ist. Er beton­te nach­drück­lich, dass in der Bun­des­po­li­zei kei­ner­lei Platz für jeg­li­che Art von Dis­kri­mi­nie­rung ist.

Im Anschluss schwo­ren die Dienst­an­fän­ge­rin­nen und ‑anfän­ger „das Grund­ge­setz und alle in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land gel­ten­den Geset­ze zu wah­ren und ihre Dienst­pflich­ten gewis­sen­haft zu erfül­len“. Bereits im Okto­ber letz­ten Jah­res wur­de die ers­te Hälf­te des Ein­stel­lungs­jahr­gan­ges 2020 – 970 jun­ge Frau­en und Män­ner – auf dem Gelän­de der Bun­des­po­li­zei ver­ei­digt. Auf­grund der stei­gen­den Infek­ti­ons­zah­len in Deutsch­land konn­te der ursprüng­lich im Novem­ber vor­ge­se­he­ne zwei­te Teil der Ver­ei­di­gung lei­der nicht statt­fin­den und wur­de nun nachgeholt.


Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum (BPOLAFZ) Bamberg

Das Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum (BPOLAFZ) Bam­berg ist die bun­des­weit größ­te und moderns­te Ein­rich­tung die­ser Art der Bun­des­po­li­zei. Die fach­lich der Bun­des­po­li­zei­aka­de­mie in Lübeck nach­ge­ord­ne­te Lehr­ein­rich­tung ist das sechs­te Aus- und –fort­bil­dungs­zen­trum der Bun­des­po­li­zei. Seit dem 1. Sep­tem­ber 2016 wer­den dort über 2.800 Poli­zei­meis­ter­an­wär­te­rin­nen und ‑anwär­ter aus­ge­bil­det. Mehr als 850 Stamm­kräf­te ermög­li­chen den Ausbildungsbetrieb.

Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum Bamberg

380 jun­ge Poli­zis­tin­nen und Poli­zis­ten für die deut­sche Sicher­heits­ar­chi­tek­tur ausgebildet

In der ver­gan­ge­nen Woche absol­vier­ten 380 jun­ge Aus­zu­bil­den­de der Bun­des­po­li­zei ihre münd­li­che Prü­fung im Bun­des­po­li­zei­aus- und –fort­bil­dungs­zen­trum in Bam­berg. Damit endet für die Aus­zu­bil­den­den der zwei­ein­halb­jäh­ri­ge Vor­be­rei­tungs­dienst der mitt­le­ren Lauf­bahn bei der Bundespolizei.

Nach der erfolg­rei­chen Beant­wor­tung der letz­ten Prü­fungs­fra­gen wur­den die jun­gen Frau­en und Män­ner zu Poli­zei­meis­te­rin­nen und Poli­zei­meis­tern ernannt und unmit­tel­bar an die Dienst­stel­len der Bun­des­po­li­zei über­ge­ben. Dort wer­den sie in allen Tei­len der Bun­des­re­pu­blik ihren Dienst leis­ten und die Ein­satz­kräf­te der Bun­des­po­li­zei vor Ort verstärken.

Unter dem Ein­fluss des Coro­na Infek­ti­ons­ge­sche­hens war nicht nur die Abschluss­prü­fung eine beson­de­re Her­aus­for­de­rung. Statt des gewöhn­li­chen Prä­senz­un­ter­richts in der Aus­bil­dungs­ein­rich­tung in Bam­berg wer­den die jun­gen Frau­en und Män­ner in der Fern­leh­re unter­rich­tet. Trotz inten­si­vem Ein­satz von vir­tu­el­len Unter­rich­tungs­me­tho­den und neu­en tech­ni­schen Lösun­gen bleibt dies nur eine Ergän­zung zur prak­ti­schen Aus­bil­dung vor Ort in Bam­berg. Denn der nun fol­gen­de Ein­satz wird eben­so real statt­fin­den und nicht mit­tels vir­tu­el­lem Kon­takt zu den Bür­gern.
Damit wäh­rend der prak­ti­schen Aus­bil­dung und wäh­rend der Prü­fun­gen kein erhöh­tes Infek­ti­ons­ri­si­ko besteht, gel­ten in der Lie­gen­schaft der Bun­des­po­li­zei stren­ge Hygie­ne­vor­schrif­ten. Dazu zählt unter ande­rem die gene­rel­le Pflicht zum Tra­gen von FFP‑2 Schutz­mas­ken in allen Gebäu­den und wäh­rend prak­ti­scher Aus­bil­dungs­in­hal­te.
Durch die stren­gen, mit dem Gesund­heits­amt des Land­krei­ses Bam­berg abge­stimm­ten, Maß­nah­men kann die Wei­ter­füh­rung der Prak­ti­schen Aus­bil­dung gewähr­leis­tet und so die hohe Qua­li­tät der Aus­bil­dung zukünf­ti­ger Poli­zis­ten garan­tiert werden.


Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum (BPOLAFZ) Bamberg

Das Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum (BPOLAFZ) Bam­berg ist die bun­des­weit größ­te und moderns­te Ein­rich­tung die­ser Art der Bun­des­po­li­zei. Die fach­lich der Bun­des­po­li­zei­aka­de­mie in Lübeck nach­ge­ord­ne­te Lehr­ein­rich­tung ist das sechs­te Aus- und –fort­bil­dungs­zen­trum der Bun­des­po­li­zei. Seit dem 1. Sep­tem­ber 2016 wer­den dort rund 3000 Poli­zei­meis­ter­an­wär­te­rin­nen und ‑anwär­ter aus­ge­bil­det. Mehr als 800 Stamm­kräf­te ermög­li­chen den Ausbildungsbetrieb.

Aus­bil­dungs­zen­trum der Bundespolizei

Kampf gegen Corona

Eine der Auf­ga­ben der Bun­des­po­li­zei besteht im Grenz­schutz. Seit dem 16. März führt sie zudem vor­über­ge­hen­de Grenz­kon­trol­len zu meh­re­ren Nach­bar­län­dern durch. Ziel der Maß­nah­men ist, das Rei­se­auf­kom­men nach Deutsch­land zu redu­zie­ren und somit die Ver­brei­tung des Coro­na­vi­rus zu ver­lang­sa­men. Zur aktu­el­len Lage stand uns Tho­mas Leh­mann, lei­ten­der Poli­zei­di­rek­tor des Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trums Bam­berg, Rede und Antwort.
Wel­che Vor­keh­run­gen wur­den für den Stand­ort getrof­fen, um die Gefahr der Anste­ckung mit dem Coro­na-Virus best­mög­lich zu bannen?

Tho­mas Leh­mann: Wir haben zunächst die Aus­bil­dung, wo immer mög­lich, suk­zes­si­ve auf ein ange­lei­te­tes „Fern­stu­di­um“ umge­stellt. Fer­ner wur­de dem Per­so­nal des Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trums Bam­berg weit­ge­hend die Mög­lich­keit zur Arbeit im Home-Office ein­ge­räumt. Neben der gene­rel­len Gesund­heits­vor­sor­ge und Betreu­ung haben sich unse­re Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen der Mini­mie­rung eines Infek­ti­ons­ri­si­kos ver­schrie­ben. Die all­ge­mein­gül­ti­gen Hin­wei­se und Emp­feh­lun­gen des Robert Koch-Insti­tuts sind für unse­re Mit­ar­bei­ter eben­so exis­tent wie für den Bür­ger. Vor­ga­ben des Gesund­heits­am­tes gel­ten entsprechend.

Tho­mas Leh­mann, lei­ten­der Poli­zei­di­rek­tor des Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trums Bamberg
Wel­che Aus­wir­kun­gen hat die­se Kri­se spe­zi­ell auf den Aus­bil­dungs­be­trieb in Bamberg?

Tho­mas Leh­mann: Um die Infek­ti­ons­ket­ten zu unter­bre­chen, wur­de die Aus­bil­dung in der Bun­des­po­li­zei in ein ange­lei­te­tes Selbst­stu­di­um umge­wan­delt. Die Aus­zu­bil­den­den ver­blei­ben an ihren Hei­mat­or­ten und wer­den durch Nut­zung digi­ta­ler Medi­en unter­rich­tet. Wesent­li­che Bestand­tei­le der Aus­bil­dung in der Bun­des­po­li­zei bestehen aus der Ver­mitt­lung theo­re­ti­scher Inhal­te im Bereich der Gesell­schafts­wis­sen­schaf­ten, der Rechts­wis­sen­schaf­ten und Ein­satz­leh­re. Die­se Fächer sind teil­wei­se dazu geeig­net, auch ohne Prä­senz in der Aus­bil­dungs­ein­rich­tung ver­mit­telt zu wer­den. Neben der Über­mitt­lung von Auf­ga­ben­stel­lun­gen per E‑Mail ver­fügt die Bun­des­po­li­zei über eine e‑Lear­ning-Platt­form. Hier kön­nen die Aus­zu­bil­den­den auch von ihrem Wohn­ort aus auf Arbeits­un­ter­la­gen zugrei­fen. Nor­ma­ler­wei­se wech­seln sich die theo­re­ti­schen und prak­ti­schen Antei­le ab bezie­hungs­wei­se bau­en jeweils inhalt­lich, metho­disch und didak­tisch auf­ein­an­der auf.

Wie stark ist das Aus- und Fort­bil­dungs­zen­trum invol­viert, sprich wer­den Aus­bil­der ein­ge­setzt bezie­hungs­wei­se unter wel­chen Umstän­den wür­den auch Aus­zu­bil­den­de ein­ge­setzt werden?

Tho­mas Leh­mann: Das Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum Bam­berg unter­stützt auf Anfor­de­rung die Bun­des­be­reit­schafts­po­li­zei mit Ein­satz­zü­gen. Die­se set­zen sich aus Aus­bil­dungs­per­so­nal sowie Anwär­te­rin­nen und Anwär­tern des zwei­ten und drit­ten Dienst­jah­res zusam­men. Aktu­ell unter­stüt­zen bereits ein­ge­setz­te Ein­satz­kräf­te aus Bam­berg die vor­über­ge­hend wie­der­ein­ge­führ­ten Grenz­kon­trol­len an den Gren­zen zu Frank­reich, Öster­reich und der Schweiz.

Wie gehen die Beam­tin­nen und Beam­ten mit dem stän­dig bestehen­den Risi­ko einer Anste­ckung um?

Tho­mas Leh­mann: Durch die kon­se­quen­te Beach­tung der Hygie­ne­stan­dards und Emp­feh­lun­gen des Robert-Koch-Insti­tuts ver­su­chen wir das Infek­ti­ons­ri­si­ko zu redu­zie­ren. Dies gelang bis­her sehr gut.

Was machen Sie als ers­tes, wenn die Aus­gangs­be­schrän­kung auf­ge­ho­ben ist?

Tho­mas Leh­mann: Auf einem Bier­kel­ler ein küh­les Rauch­bier trin­ken, ein Kon­zert besu­chen, ins Thea­ter gehen und dar­auf hof­fen, dass die Mensch­heit die rich­ti­gen Leh­ren aus der Pan­de­mie zieht.