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Champions League

Keg­le­rin­nen des SKC Vic­to­ria Bam­berg tra­gen sich ins Gol­de­ne Buch ein

Bam­berg wür­digt Tri­umph in der Cham­pi­ons League

Ober­bür­ger­meis­ter Sebas­ti­an M. Nie­der­mai­er hat mit den Keg­le­rin­nen des SKC Vic­to­ria Bam­berg eine der erfolg­reichs­ten Sport­mann­schaft der Stadt im Roko­ko­saal emp­fan­gen. Anläss­lich ihres Sie­ges in der Cham­pi­ons League am 29. März 2026 durf­ten sich die erfolg­rei­chen Sport­le­rin­nen in das Gol­de­ne Buch der Stadt Bam­berg ein­tra­gen, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Seit der letz­ten Wür­di­gung im Jahr 2018 haben die SKC-Damen vier­mal die Cham­pi­ons League gewon­nen und sich zudem sechs wei­te­re Deut­sche Meis­ter­ti­tel gesichert.

OB Nie­der­mai­er zeig­te sich von den Erfol­gen der Bam­ber­ger Frau­en­mann­schaft beein­druckt: „Durch die­se außer­ge­wöhn­li­che sport­li­che Leis­tung wird die Stadt Bam­berg inter­na­tio­nal reprä­sen­tiert.“ Neben den vie­len Tri­um­phen – mehr­fach wur­de auch der Welt­po­kal gewon­nen – lob­te der Ober­bür­ger­meis­ter auch die Jugend­ar­beit des Ver­eins, wel­che auch in der Zukunft Bestand haben soll. Feri­en­kur­se und Ganz­ta­ges­an­ge­bo­te an Schu­len wer­den aus­ge­ar­bei­tet, und auch ein För­der­ver­ein wird der­zeit gegrün­det, um finan­zi­el­le Unter­stüt­zung, die För­de­rung jun­ger Talen­te und die Auf­recht­erhal­tung des Spit­zen­sport- und Brei­ten­sport­ke­gelns zu sichern. Sebas­ti­an Nie­der­mai­er bot bei die­sen Pro­jek­ten auch sei­ne Unter­stüt­zung an.

In der Frau­en­mann­schaft des SKC Vic­to­ria Bam­berg kegeln Sport­le­rin­nen aus Hei­del­berg, Müns­ter und Bam­berg. Alle Betei­lig­ten brin­gen Lie­be, Lei­den­schaft, Fit­ness und Tech­nik mit. „Wir möch­ten inter­na­tio­nal genau­so wei­ter­ma­chen, naht­los mit Erfol­gen anschlie­ßen und bedan­ken uns für die Wert­schät­zung und Aner­ken­nung der Stadt Bam­berg sowie den Ein­trag in das Gol­de­ne Buch“, beton­te SKC-Trai­ne­rin Danie­la Kicker.

Im Anschluss an die Ehrung nahm sich der Ober­bür­ger­meis­ter Zeit für den Aus­tausch. Er erfuhr, dass immer wie­der Her­aus­for­de­run­gen durch neue Mate­ria­li­en im Sport ent­ste­hen und dass sich das Bild des Kegel­sports gewan­delt hat. Um Sport­ke­geln und das Ver­eins­le­ben für die Zukunft zu sichern, müs­se deut­lich mehr Öffent­lich­keits­ar­beit geleis­tet wer­den. Am Ende ver­ab­schie­de­ten sich die flei­ßi­gen Titel­samm­le­rin­nen mit dem Schlacht­ruf „Gut Holz, Gut Holz, Gut Holz“.

Bro­se Bamberg

Nie­der­la­ge gegen Ben­fi­ca Lis­sa­bon bedeu­tet Cham­pi­ons League-Aus

Bro­se Bam­berg hat im Fina­le des Cham­pi­ons League Qua­li­fi­ka­ti­ons­tur­niers 73:87 gegen Ben­fi­ca Lis­sa­bon ver­lo­ren. Damit haben die Bam­ber­ger die BCL-Haupt­run­de ver­passt und spie­len nächs­te Sai­son im FIBA Euro­pe Cup.

Ein Vier­tel lang konn­te Bam­berg im Fina­le des Cham­pi­ons League Qua­li­fi­ka­ti­ons­tur­niers gegen Ben­fi­ca Lis­sa­bon mit­hal­ten. So stand es nach zehn Minu­ten 21:20. Aber bereits zur Halb­zeit lagen die lagen die por­tu­gie­si­schen Gast­ge­ber mit elf Punk­ten in Füh­rung (33:44). Die­sen Rück­stand konn­ten die Bam­ber­ger auch in der zwei­ten Hälf­te nicht mehr drehen.

Bro­se kam schlep­pend ins Spiel und benö­tig­te rund zwei Minu­ten für den ers­ten Korb­er­folg: 2:6. Danach aber wur­de es bes­ser. Wright-Fore­man traf einen Drei­er, Bohačík zwei Frei­wür­fe und noch­mals Wright-Fore­man das And1. Die­ser 8:0‑Lauf brach­te Bam­berg erst­mals Mit­te des ers­ten Vier­tels in Führung.

Dabei blieb es aller­dings auch in der Fol­ge. Bro­se muss­te für jeden Wurf hart arbei­ten, Ben­fi­ca Lis­sa­bon war offen­siv und defen­siv stark. Trotz­dem war die Par­tie nahe­zu das kom­plet­te ers­te Vier­tel aus­ge­gli­chen. Bro­se hat­te den eigent­lich letz­ten Angriff der ers­ten zehn Minu­ten, schloss jedoch zu früh ab, ver­gab und im Gegen­zug netz­te Bar­bo­sa den Drei­er aus dem Lauf und mit der Sire­ne ein: 21:20.

Im zwei­ten Abschnitt ging bei Bro­se deut­lich weni­ger zusam­men und die Mann­schaft erziel­te kaum Tref­fer. Anders die Lis­sa­boner, die sich nach und nach einen grö­ße­ren Vor­sprung her­aus­spiel­ten. Knapp sie­ben Minu­ten waren in Vier­tel zwei absol­viert, da lag Bro­se nach einem 0:11-Run gegen sich erst­mals zwei­stel­lig in Rück­stand: 26:37. Die­ser Rück­stand hat­te auch zur Pau­se noch Bestand, stand es 33:44 nach 20 Minu­ten. Die mäßi­gen Zah­len zu die­sem Zeit­punkt: Bro­se traf nur zwei von neun Drei­er­ver­su­chen, dazu mage­re 36 Pro­zent aus dem Zweierbereich.

Kur­zer Hoff­nungs­schim­mer im Schlussabschnitt

Bam­berg kam gut aus der Kabi­ne, erziel­te fünf schnel­le Punk­te und kam wie­der auf sechs Zäh­ler ran. Ein Drei­er von Seng­fel­der kurz danach ver­kürz­te den Rück­stand sogar auf drei Zäh­ler (45:48, 23.). Wann immer aber Not im Spiel von Ben­fi­ca Lis­sa­bon war, gab es an die­sem Abend Ivan Almeida.

Der Mann von den Kap­ver­di­schen Inseln zog das Spiel immer dann an sich, wenn es für sein Team nötig war. Er traf Drei­er über Drei­er (am Ende waren es neun Stück), hat­te Zug zum Korb und schloss genau­so aus der Halb­di­stanz ab. Bro­se hat­te ihm kaum etwas ent­ge­gen­zu­set­zen. Die Fol­ge: Der Bam­ber­ger Rück­stand wuchs wie­der an und lag zum Ende des drit­ten Vier­tels erneut bei elf Zäh­lern: 59:70.

Kurz hät­te man in der Fol­ge den­ken kön­nen, Bam­berg kom­me im Schluss­ab­schnitt noch­mal ran als Jus­tin Wright-Fore­man einen Drei­er traf, Bohačík mit einem Frei­wurf nach­leg­te und Bro­se wie­der auf sie­ben Punk­te an Lis­sa­bon her­an­ge­rückt war (63:70, 33.). Aber was folg­te von Lis­sa­bon? Natür­lich, ein Drei­er von Almei­da, kurz dar­auf ein wei­te­rer. Und als er Mit­te des Vier­tels mit einem kra­chen­den Dun­king nicht nur sei­nen 32. Punkt erziel­te, son­dern sei­ne Mann­schaft auch wie­der mit 13 Zäh­ler in Front brach­te, war klar, das es an die­sem Abend für Bro­se nicht mehr rei­chen wird. Am Ende unter­lag Bro­se Bam­berg mit 73:87, ver­passt damit den Ein­zug in die Bas­ket­ball Cham­pi­ons League und spielt ab 12. Okto­ber im FIBA Euro­pe Cup.