Hochschulranking
Universität Bamberg: Gute Ergebnisse im CHE-Ranking
Im aktuellen CHE-Ranking wurden erneut Fächer der Universität Bamberg bewertet. Nun hat die Hochschule die Ergebnisse veröffentlicht.
Studierende der Universität Bamberg haben erneut ihre Fächer im CHE-Ranking bewertet, wie die Hochschule mitteilte. In diesem Jahr standen die Fächer Geographie, Informatik, Politikwissenschaft und – erstmals wieder seit 2011 – Soziologie im Fokus. Das CHE-Hochschulranking ist seit mehr als 25 Jahren der umfassendste und detaillierteste Hochschulvergleich im deutschsprachigen Raum. Neben Fakten zu den Bereichen Studium, Lehre und Forschung umfasst das Ranking Urteile von rund 120.000 Studierenden zu den Studienbedingungen an ihren Hochschulen. Die Bewertungskategorien reichen von der Studienorganisation über den Einsatz digitaler Lehrelemente bis hin zur Praxisorientierung des Fachs.
Das Fach Soziologie schneidet in der Studierendenbefragung hervorragend ab und liegt im bundesweiten Vergleich in 10 von insgesamt 14 Bewertungskategorien über dem Durchschnitt. In acht Kategorien erreicht sie sogar die Spitzengruppe, gemessen an den absoluten Noten.
Die Studierenden loben im CHE-Ranking insbesondere die Studienorganisation und das Lehrangebot. So schätzen sie die inhaltliche Breite des Studiums, die Möglichkeiten der fachlichen Schwerpunktsetzung und die inhaltliche Abstimmung des Lehrangebots. Besonders herausragend ist die Bewertung der Praxisorientierung der Lehre – gerade im bundesweiten Vergleich.
Bewertungen der Politikwissenschaft und Informatik
Der Bamberger Politikwissenschaft verliehen die Studierenden ebenfalls Top-Noten. Sie erreicht so in zehn Kategorien Noten über dem bundesweiten Durchschnitt. Besonders positiv bewerten die Studierenden die Studienorganisation. Der Zugang zu Lehrveranstaltungen ist einfach und die Seminare sind durch die eher kleine Gruppengröße sehr persönlich, Lehre findet auf Augenhöhe statt. Daneben sind die Studierenden mit der Betreuung durch die Lehrenden überaus zufrieden. Sie bewerten vor allem die Erreichbarkeit sowie die Unterstützung bei Fragen und Problemen mit sehr guten Noten.
Auch Ergebnisse für die Informatik liegen im Ranking vor. „Die Studierendenurteile in der Informatik zeigen: Wir sind keine Massenuniversität hier in Bamberg. Das bietet für Studierende enorme Vorteile, was sich auch in den Bewertungen im CHE-Ranking niederschlägt“, sagt Prof. Dr. Daniela Nicklas, Inhaberin des Lehrstuhls für Informatik.
So wird etwa die Studienorganisation inklusive dem einfachen Zugang zu Lehrveranstaltungen und einer angemessenen Teilnehmendenzahl von den Studierenden besonders positiv bewertet. Zudem heben die Studierenden die persönliche Betreuung und Unterstützung durch die Lehrenden positiv hervor.
Geographie punktet bei Gestaltung der Studiengänge
Das Institut für Geographie zeigt sich unterdessen zufrieden mit den Ergebnissen bei den Fakten zu Studium und Forschung. „Wir sind im bundesweiten Vergleich ein recht kleines Institut. Dennoch können wir unseren Studierenden einiges bieten. Wir freuen uns vor allem über die positive Bewertung der Kontakte in die Berufspraxis unserer Studiengänge“, sagt Prof. Dr. Marc Redepenning, geschäftsführender Direktor des Instituts für Geographie. „Denn hier zeigt sich, dass der in den letzten Jahren eingeschlagene Weg in der praxisnahen Ausgestaltung der Studiengänge Früchte trägt und entsprechend gewürdigt wird.“ Aktuell arbeitet das Institut daran, dass gerade der Studieneinstieg in Zukunft noch besser unterstützt wird und ändert die Prüfungsordnung.
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Spitzennoten für die Uni Bamberg
CHE Ranking 2022
Im aktuellen CHE Hochschulranking schneiden Bamberger Studiengänge erneut sehr gut ab. Vor allem die Fächer Erziehungswissenschaft, Germanistik und Psychologie bekamen Bestnoten.
Das CHE Ranking ist das detaillierteste und umfassendste Ranking deutscher Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Für das Ranking befragt das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) Studierende zu Themen wie etwa Lehrangebot, Studien- und Betreuungssituation oder Studienorganisation. Außerdem erhebt es Daten zu Lehre und Forschung.
Erstmals wurden Studierende auch zum Einsatz digitaler Lehre befragt. Für die Universität Bamberg konnten 2022 die Fächer Erziehungswissenschaft, Germanistik und Psychologie neu bewertet werden, die in mehreren Kategorien Spitzenplätze belegen.
In der Studierendenbefragung sticht besonders die Bamberger Psychologie hervor, die in neun Kategorien die Spitzengruppe erreicht. Die Germanistik punktet vor allem bei der Betreuung durch die Lehrenden sowie die Unterstützung im Studium und kann hier Spitzenplätze belegen. Die Erziehungswissenschaft sichert sich in den Bereichen Studium und Nachwuchsförderung Spitzenplatzierungen. In allen Fächern loben die Studierenden die Ausstattung der Bibliothek.
„Die Geistes- und Kulturwissenschaften sowie die Humanwissenschaften sind zentraler Bestandteil des Bamberger Studienangebotes“, erklärt Prof. Dr. Stefan Hörmann, Vizepräsident für Lehre und Studierende. „Die zahlreichen positiven Bewertungen im CHE Ranking zeigen, dass Studieninteressierte an der Universität Bamberg ein überzeugendes Angebot vorfinden.“
Neun Spitzenplatzierungen für die Bamberger Psychologie
In neun Kategorien belegt das Fach Psychologie bei der Studierendenbefragung Plätze in der Spitzengruppe. So loben die Studierenden etwa die studienbegleitenden und fachlichen Unterstützungsangebote oder die Hilfe bei der Vernetzung mit anderen Studierenden.
„Bereits seit der ersten Erhebung für das CHE Ranking schneidet die Bamberger Psychologie jedes Mal exzellent ab“, sagt Prof. Dr. Jascha Rüsseler, Inhaber der Professur für Kognitions- und Emotionspsychologie. „Die aktuelle Bewertung zeigt erneut unsere konstant hervorragenden Studienbedingungen.“
Rüsseler freut sich außerdem darüber, dass die Psychologie bei den in diesem Jahr zum ersten Mal bewerteten digitalen Lehrelementen sehr gut abschneidet: „Die Lehre der Zukunft beinhaltet digitale Elemente. Die positiven Erfahrungen, die wir damit bereits in der pandemiebedingten Onlinelehre sammeln konnten, setzen wir nun sinnvoll in der Präsenzlehre ein.“
Germanistik erzielt Topnoten bei der Unterstützung im Studium
Insbesondere im Bereich der Betreuung der Studierenden punktet die Bamberger Germanistik bei der Befragung. Hier bewerteten die Studierenden vor allem das soziale Klima zwischen Studierenden und Lehrenden, die didaktischen Fähigkeiten der Dozierenden und deren Bereitschaft auf Verbesserungsvorschläge einzugehen mit sehr guten Noten. „Das ist zweifellos ein Bereich, der uns Lehrenden sehr am Herzen liegt“, so Prof. Dr. Stefanie Stricker, Professorin für Deutsche Sprachwissenschaft.
Eine Person schreibt in ihrer Bewertung des Fachs etwa: „Der Großteil der Dozenten in Bamberg ist sehr hilfsbereit, offen und engagiert, vielen ist die Leidenschaft für ihr Fach anzumerken.“ Auch das breite und interdisziplinäre Lehrangebot sowie die gesamte Studienorganisation und Unterstützung im Studium bewerten die Studierenden überaus positiv. „Wir freuen uns sehr, dass wir ein weiteres Mal Topergebnisse erzielen konnten, insbesondere auch im Vergleich mit ungleich größeren Germanistik-Instituten“, erläutert Stricker.
In mehreren Kategorien spitzenmäßig: Bamberger Erziehungswissenschaft
„Wir sind als Fachgruppe sehr zufrieden mit dem Ergebnis des diesjährigen CHE Rankings“, sagt Prof. Dr. Frithjof Grell, geschäftsführender Direktor des erziehungswissenschaftlichen Instituts. In der Studierendenbefragung liegt die Bamberger Erziehungswissenschaft in zahlreichen Kategorien über dem Durchschnitt aller Hochschulen und belegt Spitzenplätze bei Studium und Nachwuchsförderung. „Im Bereich der Lehre konnten wir das gute Ergebnis vom letzten Ranking nochmals verbessern.“
So bewerten die Studierenden etwa die inhaltliche Breite des Lehrangebots, die kleinen Lerngruppen, die gute Betreuung und die Qualität der Lernmaterialien sehr positiv. Außerdem schätzen die Studierenden das soziale Klima zwischen ihnen und den Lehrenden. In den erhobenen Daten im Bereich Forschung zeichnet sich zudem eine weitere Erhöhung der Promotionsrate ab. Im deutschlandweiten Vergleich liegt die Bamberger Erziehungswissenschaft hier in der Spitzengruppe und beweist damit ihr Engagement in der Nachwuchsförderung.
Das Centrum für Hochschulentwicklung bewertet jährlich ein Drittel der untersuchten Fächer neu. Im Jahr 2022 wurden die Fächer der Ingenieurwissenschaften, der Sprach- und Kulturwissenschaften sowie Psychologie untersucht.