Arbeiten für Einbau eines barrierefreien Pflasterstreifens beginnen am 23. Juni
Projekt „Barrierefreier Domplatz“: Ohne Stolperfallen zum Dom
Es ist ein großer Schritt für das Projekt „Barrierefreier Domplatz“: Ab kommendem Montag, dem 23. Juni, beginnen die Arbeiten für den Einbau eines barrierefreien Pflasterstreifens im Bereich vom Domplatz in die Domstraße und weiter bis zur Rückseite der Alten Hofhaltung, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Die Maßnahme stellt den dritten Bauabschnitt für die barrierefreie Umgestaltung des Domplatzes dar und wird durch das Bayerische Sonderprogramm „Innenstädte beleben“ gefördert. Vorausgegangen waren umfangreiche Tiefbaumaßnahmen im Bereich Domplatz und Domstraße. Die Erneuerung des Hauptkanals, die Erneuerung der Gas- und Wasserleitung sowie die Verlegung von Kabelschutzrohren zwischen Domplatz und Domstraße wurden mittlerweile abgeschlossen.
Die Pflasterarbeiten beginnen zunächst vor dem südlichen Ende der Neuen Residenz und wandern dann abschnittsweise quer über den Domplatz in die Domstraße. Während der Arbeiten im Bereich des Domplatzes bleiben die Verkehrsbeziehungen grundsätzlich aufrechterhalten, die Verkehrsführung wird dabei um das Baufeld herumgeschwenkt. Die Bushaltestelle Domplatz wird weiterhin bedient.
Dieser erste Teilabschnitt wird voraussichtlich zwei Wochen in Anspruch nehmen. Während des Heinrichsfestes finden keine Bautätigkeiten statt. Im Anschluss wird der Einbau des barrierefreien Pflasters am Beginn der Domstraße fortgesetzt.
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AGIL
Theater auf dem Domplatz: Totentanz
Der gemeinnützige museumspädagogische Verein AGIL e.V. zeigt das Freilufttheaterstück „Totentanz“ auf dem Domplatz. Autorin Tanja Kinkel hat die Textvorlage geschrieben und ein ungewöhnliches Theaterprojekt ins Leben gerufen.
Aufkommend im Mittelalter gibt es unterschiedliche Darstellungsformen sogenannter Totentänze. In dieser Kunstform tritt der Tod personifiziert auf, holt den Menschen aus dem Leben und konfrontiert ihn in kurzen Zwiegesprächen mit seiner eigenen Endlichkeit.
In „Totentanz“ von Tanja Kinkel ist es ähnlich, hinzukommt ein Chor, der die Wege des Todes durch 1000 Jahre Bamberger Stadtgeschichte begleitet. Diese Zeit war bestimmt von bedeutenden Bambergern wie Kaiser Heinrich II. und entscheidenden Ereignisse in jedem Jahrhundert. Der Tod als großer Gleichmacher zwingt dabei alle in seinen Reigen, er macht keinen Unterschied zwischen Religionen, Alter und sozialer Stellung.
Für die Rolle des Todes konnte AGIL den Schauspieler Felix D‘Angelo und für die Inszenierung Regisseurin Nina Lorenz gewinnen. Spielort ist die Kulisse des Domplatzes und der Alten Hofhaltung, die mit zehn Stationen als Wandeltheater bespielt wird. Premiere der Uraufführung ist am 1. November, 15 Uhr, weitere Termine sind am 2. und 3. November, jeweils auch um 15 Uhr.