vbw-Energiepreisindex für Oktober 2025
Rückläufige Energiepreise als Ausdruck wirtschaftlicher Schwächephase
Der Energiepreisindex der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ist im Oktober erneut leicht zurückgegangen. Gegenüber dem Vormonat sank der Index um 1,2 Prozent auf 108,0 Punkte, wie die vbw mitteilt.
„Der Trend bei den Energiekosten geht in die richtige Richtung. Gleichzeitig muss uns bewusst sein, dass der Rückgang der Energiepreise auch auf die sinkende Nachfrage durch die wirtschaftliche Schwäche zurückzuführen ist“, sagt vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.
Von einer nachhaltigen Wende in der Energiepolitik könne noch keine Rede sein. Der Index liege immer noch um 29,1 Prozent höher als im Vor-Corona-Jahr 2019. „Die Kosten für Energie verharren auf einem belastenden Niveau für unsere Unternehmen. Derartig hohe Kosten können wir uns aufgrund der akuten Struktur- und Konjunkturkrise nicht leisten.“
Der Teilindex für Primärenergie notierte im Oktober 2025 bei 96,2 Punkten. Im Vergleich zum Vormonat September ging der Index um 2,9 Prozent zurück. „Verantwortlich für das Minus waren insbesondere die um 8,0 Prozent niedrigeren inländischen Erzeugerpreise für Braunkohle sowie ein Rückgang der Einfuhrpreise für Erdöl und Steinkohle um 4,1 Prozent beziehungsweise 2,0 Prozent“, erläutert Brossardt.
Entgegen dem allgemeinen Trend stieg der Teilindex für Sekundärenergie im Oktober leicht an. „Verglichen mit dem September lag er um 0,3 Prozent höher, und zwar bei 119,8 Punkten. Grund dafür ist ein Anstieg der Erzeugerpreise für Flüssiggas und Fernwärme um 6,1 Prozent beziehungsweise 0,8 Prozent. Die Erzeugerpreise für leichtes Heizöl und Diesel gingen gegenüber September hingegen um 3,4 Prozent bzw. 0,4 Prozent zurück“, so Brossardt.
Aus Sicht der vbw braucht der Wirtschaftsstandort dringend ein deutlich wettbewerbsfähigeres Energie- und Strompreisniveau. „Unsere Unternehmen leiden weiterhin unter den hohen Belastungen durch teure Energie. Eine schnelle und spürbare Entlastung der Industrie – insbesondere bei den Strompreisen – ist dringend nötig, um die bereits voranschreitende De-Industrialisierung zu stoppen. Die beschlossene Einführung eines Industriestrompreises im kommenden Jahr ist ein wichtiger Schritt. Dieser muss aber wirksam und praxistauglich ausgestaltet werden, um seine entlastende Wirkung zu entfalten. Unverzichtbar bleibt auch eine dauerhafte Absenkung der Stromsteuer für alle Branchen auf das europäische Mindestniveau“, sagt Brossardt.
Basisjahr für den vbw Energiepreisindex ist 2021 (2021=100). Weitere Erläuterungen zum vbw-Energiepreisindex sind hier zu finden.
vbw-Energiepreisindex für das dritte Quartal 2025
Energiepreise sinken leicht
Der Energiepreisindex der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. lag im dritten Quartal 2025 bei 110,1 Punkten und ist damit gegenüber dem vorherigen Quartal um 1,2 Prozent gesunken, wie die vbw mitteilt.
„Trotzdem sind die Energiepreise für die bayerische Wirtschaft nach wie vor auf zu hohem Niveau. Im Vergleich zum Durchschnitt des Jahres 2019 – dem letzten Jahr vor der Corona-Krise – liegen die Preise immer noch um fast ein Drittel höher“, sagt vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.
Der Teilindex für Primärenergie lag im dritten Quartal 2025 mit durchschnittlich 100,4 Punkten um 3,2 Prozent niedriger als im zweiten Quartal 2025. „Während die Einfuhrpreise für Erdgas (-7,9 Prozent), Steinkohle (-3,0 Prozent) und Erdöl (-1,4 Prozent) zurückgingen, verteuerte sich die in Deutschland erzeugte Braunkohle erneut merklich, um 8,0 Prozent“, erläutert Brossardt.
Anders als der Gesamtindex stieg der Teilindex für Sekundärenergie im dritten Quartal 2025 gegenüber dem vorherigen Quartal leicht um 0,5 Prozent auf durchschnittlich 119,7 Punkte. Während die Erzeugerpreise für Flüssiggas um 8,3 Prozent zurückgingen, legten die Preise für importierten Strom deutlich um 13,7 Prozent zu. Auch die Preise für Diesel (+1,2 Prozent), Fernwärme (+0,7 Prozent) und leichtes Heizöl (+0,3 Prozent) gingen leicht in die Höhe. „Besorgniserregend ist zudem, dass der Strompreisindex mit durchschnittlich 112,0 Punkten noch immer um 34,6 Prozent über dem Niveau von vor der Corona-Pandemie lag“, sagt Brossardt.
Aus Sicht der vbw muss die Politik dringend Fakten schaffen, um die voranschreitende Deindustrialisierung des Wirtschaftsstandorts zu stoppen. „Ohne einen global wettbewerbsfähigen Strompreis ist die Zukunftsfähigkeit unseres Standorts ernsthaft in Gefahr. Dazu gehört die Einführung eines Industriestrompreises für die energieintensive Industrie ebenso wie die dauerhafte Absenkung der Stromsteuer für alle Branchen. Gleichzeitig muss der Ausbau der erneuerbaren Energien und der Stromnetze nicht nur beschleunigt, sondern auch besser miteinander synchronisiert werden“, so Brossardt.
Basisjahr für den vbw-Energiepreisindex ist 2021 (2021=100). Weitere Erläuterungen zum vbw-Energiepreisindex sind hier zu finden.
vbw-Energiepreisindex für das zweite Quartal 2025
Internationale Handelskonflikte reduzieren die Energienachfrage
Im zweiten Quartal 2025 lag der Energiepreisindex der vbw – Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e.V. bei 111,4 Punkten. Gegenüber dem ersten Quartal ging der Index um 10,6 Prozent zurück. Verglichen mit dem Vorjahresquartal lag der Index um durchschnittlich 10,5 Prozent niedriger, wie die vbw mitteilt.
„Nach einer leichten Aufwärtsbewegung im ersten Quartal 2025 hat sich die wirtschaftliche Entwicklung international, aber auch in Deutschland in den vergangenen Monaten wieder abgeschwächt. Die außenwirtschaftlichen Turbulenzen aufgrund der erratischen Außenwirtschaftspolitik der Trump-Regierung machen sich deutlich bemerkbar“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.
In der Folge sei auch die Nachfrage nach Energieprodukten zurückgegangen. Trotz des Rückgangs würden die Energiepreise am Standort Bayern zu hoch bleiben. „Im Vergleich zum Durchschnitt des Vor-Corona-Jahres 2019 lag der vbw Energiepreisindex im zweiten Quartal 2025 nach wie vor um fast 30 Prozent höher. Klar ist: Es ist noch ein weiter Weg, um wieder zu wettbewerbsfähigen Energiepreisen zu kommen.“
Der Teil-Index für Primärenergie lag im zweiten Quartal 2025 um durchschnittlich 15,5 Prozent niedriger als im ersten Quartal 2025. Während die Preise für beispielsweise Erdgas (-18,0 Prozent) und Erdöl (-15,8 Prozent) deutlich zurückgingen, stiegen die Preise für in Deutschland erzeugte Braunkohle erneut leicht an (+2,5 Prozent). Auch der Teil-Index für Sekundärenergie ging gegenüber dem Vorquartal zurück (-5,8 Prozent). Besonders der Preis für Flüssiggas (-20,0 Prozent) sank deutlich. Die Preise für Fernwärme bewegten sich hingegen kaum (-0,3 Prozent).
Aus Sicht der vbw braucht der Wirtschaftsstandort ein weit niedrigeres Energie- und Strompreisniveau. „Die hohen Energiekosten sind seit Jahren einer unserer größten Standortnachteile. Sie belasten unsere Unternehmen im globalen Rennen um Innovation und Wettbewerbsfähigkeit massiv. Es wird Zeit, dies zu ändern und wieder zu alter Stärke zu finden. Die von der Bundesregierung angekündigten Maßnahmen zur Reduzierung der Energiepreise gilt es nun schnellstmöglich umzusetzen. Auch beim Ausbau der erneuerbaren Energien und Netze müssen wir deutlich schneller werden. Fakt ist: Wir müssen unseren Standort von innen stärken, um im globalen Wettbewerb nach außen zu bestehen“, sagt Brossardt abschließend.
Energiepreisindex Februar 2025
Energiekosten unverändert auf hohem Niveau
Der Energiepreisindex der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ist im Februar 2025 im Vergleich zum Vormonat um 0,7 Prozent auf 126,2 Punkte zurückgegangen. Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft appelliert, die Senkung der Stromsteuer rasch umzusetzen.
„Der vbw Energiepreisindex zeigt trotz leichtem Rückgang deutlich, dass die Energiekosten noch immer auf einem zu hohen Niveau liegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist der Index um 3,4 Prozent angestiegen. Die Unternehmen in Bayern kämpfen inmitten der schwierigen Konjunktur- und Strukturlage weiterhin mit dem zu hohen Niveau der Energiepreise. Umso wichtiger ist es, dass die wachstumsfördernden und standortsichernden Maßnahmen, die im Koalitionsvertrag festgelegt worden sind, jetzt zügig umgesetzt werden“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.
Für viele einzelne Energieträger zeichnet sich ein vergleichbarer Trend ab wie beim Gesamtindex. Während die Preise im Februar gegenüber dem Vormonat leicht zurückgingen, liegen sie im mittelfristigen Vergleich deutlich erhöht. Hierzu erläutert Brossardt: „Der Index für Primärenergie notierte im Februar 2025 bei 124,4 Punkten. Im Vergleich zum Vormonat Januar lag der Index damit um 1,0 Prozent niedriger. Im Vergleich zum Durchschnitt des Vor-Corona-Jahres 2019 lag der Index hingegen, mit einem Plus von +55,7 Prozent, um über die Hälfte höher. Der Preisindex für Sekundärenergie ging im Februar 2025 im Vergleich zum Januar um 0,4 Prozent zurück. Mit 128,1 Punkten lag dieser, wie die anderen Indizes auch, jedoch weiterhin auf einem zu hohen Niveau. Im Vergleich zum Durchschnitt des Vor-Corona-Jahres 2019 lag der Index um 46,1 Prozent höher.“
Aus Sicht der vbw ist das Energiepreisniveau einer der drängendsten Belastungsfaktoren für den Wirtschaftsstandort. „Die Energiekosten sind einer unserer großen Standortnachteile. Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Senkung der Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß, die Reduzierung der Übertragungsnetzentgelte und die Einführung eines Industriestrompreises für energieintensive Unternehmen begrüßen wir sehr. Um die Zukunft des Standorts zu sichern und damit auch den Wohlstand und die Beschäftigung zu erhalten, sind diese Maßnahmen unerlässlich. Zudem müssen wir den Ausbau aller erneuerbaren Energien und der Netze noch entschiedener vorantreiben“, so Brossardt. Der vollständige vbw-Energiepreisindex und weitere Erläuterungen dazu sind hier zu finden.
Umbau des Energiesystems stagniert in weiten Teilen
vbw fordert Bekenntnis der neuen Bundesregierung zur Energiewende
Der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat das 13. Monitoring der Energiewende veröffentlicht, welches zeige, dass der Umbau des deutschen Energiesystems in weiten Teilen stagniere. In beinahe allen Bereichen verfehle der Ausbaufortschritt weiterhin die vorgegebenen Ziele.
„Die Energiewende kommt nicht voran, bleibt einmal mehr hinter den Erwartungen zurück. Erneut können wir keine Verbesserungen im Vergleich zum Vorjahr erkennen. Das ist alarmierend“, kommentiert vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.
Im Monitoring der Energiewende wird Zwischenbilanz in vier Kategorien – Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit, Energieeffizienz /erneuerbare Energien und Umweltverträglichkeit – gezogen. Als Maßstab der Bewertungen dienen die selbstgesteckten Ziele von Bund und Freistaat. Laut aktuellem Monitoring kämen insbesondere der Ausbau der erneuerbaren Energien und der Netzausbau nur schleppend voran, zeitgleich verharrten die Energiepreise auf einem höheren Niveau als vor der Energiepreiskrise. „Die Preis-Ampel steht auf Dunkelrot. Das schadet unserem Standort und ist eine der Ursachen für die zunehmende Deindustrialisierung. Hier muss dringend gegengesteuert werden“, fordert Brossardt und ergänzt, es gäbe keinen Anlass, sich über eine bessere Bewertung bei den Treibhausgas-Emissionen zu freuen, wenn das maßgeblich auf einen Produktionsrückgang der energieintensiven Industrien als Folge der Konjunkturkrise zurückzuführen sei. Ein Erfolg sei die Energiewende dann, wenn diese Unternehmen mit bezahlbarer, nachhaltiger Energie versorgt seien.
Trotz aller grundlegenden Versäumnisse sieht die vbw auch positive Entwicklungen. So liege der Photovoltaik-Ausbau in Reichweite der ambitionierten jährlichen Zubauziele. „Bei Windkraft und beim Ausbau der Energienetze hinken wir aber weit hinter den Zielen hinterher. Zwar gehen die Planungen endlich schneller voran, echte strukturelle Verbesserungen sind aber weiterhin nicht zu erkennen“, erklärt Brossardt.
Um endlich den Zielpfaden zu entsprechen, brauche es aus Sicht der vbw erstens ein klares Bekenntnis der neuen Bundesregierung zu zentralen Zielen einer Energiewende. „Der Ausbau von erneuerbaren Energien und Netzen muss massiv beschleunigt werden und die bisherige Dauer von Planungs‑, Genehmigungs- und Bauprozessen erheblich verkürzt werden“, fordert Brossardt. Zweitens müssten die Energiekosten umfassend gesenkt werden, damit der Standort endlich wieder international wettbewerbsfähig werde. „Der Brückenstrompreis für die energieintensive Industrie ist überfällig und die dauerhafte Absenkung der Stromsteuer auf das europäische Mindestniveau für die gesamte Wirtschaft ebenso“, fordert Brossardt.
Drittens fordert die vbw die neue Bundesregierung auf, mehr für die Versorgungssicherheit zu tun. „Unser Stromverbrauch in Deutschland wird in den nächsten Jahren weiter steigen. Wir brauchen daher bis 2030 ausreichend Backup-Kapazitäten. Das wird vorübergehend nur mit Gaskraftwerken erreicht werden können. Phänomene wie die ‚Dunkelflaute‘ dürfen unserer Industrie nicht die Schweißperlen auf die Stirn bringen. Zukünftig gilt es, diese Gaskraftwerke dann schrittweise auf Wasserstoff umzustellen“, fordert Brossardt und fügt abschließend hinzu: „Als Bayerische Wirtschaft setzen wir bei der Energiewende auf ein hohes Umsetzungstempo und eine konsequente energiepolitische Aufholjagd. Das erwarten wir von der neuen Bundesregierung.“ Das 13. Monitoring der Energiewende der vbw steht hier zum Download bereit.
Stadtwerke Bamberg
Grüne Wärme aus der Regnitz für Handwerkskammer und Haushalte
Die Stadtwerke Bamberg wollen im Bamberger Süden zwei Flusswärmepumpen bauen, die das Wasser der Regnitz als Energiequelle nutzen. So sollen 2.000 Haushalte im Bamberger Süden und ein neues Bildungszentrum der Handwerkskammer für Oberfranken klimaneutral mit grüner Wärme versorgt werden.
Für die beiden Großwärmepumpen soll in der Südflur zwischen der Regnitz und dem neuen HWK-Bildungszentrum ein Heizwerk errichtet werden, wie die HWK aktuell mitteilt. Laut einer Machbarkeitsstudie der Stadtwerke Bamberg und des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) können die Wärmepumpen insgesamt 90 Prozent des benötigten Wärmebedarfs liefern. Dafür sollen pro Sekunde 300 Liter Wasser aus der Regnitz entnommen und flussabwärts mit leicht geringerer Temperatur wieder in den Fluss eingeleitet werden. Das neue Heizwerk in der Südflur soll im Herbst 2027 in Betrieb gehen.
Zur Abdeckung von Spitzenlasten wollen die Stadtwerke allerdings auf eine weniger umweltverträgliche, weil Kohlendioxid produzierende Weise Energie produzieren und zusätzliche Hackschnitzelkessel nutzen. In diesen sollen Holzabfälle aus benachbarte städtischen Wäldern verbrannt werden. Insgesamt wollen die Stadtwerke eine Heizleistung von zehn Megawatt erzeugen.
Investitionen in die Energiegewinnung
Beim neuen Wärmewende-Projekte im Bamberger Süden gehen die Stadtwerke aktuell von Gesamtinvestitionen im mittleren zweistelligen Millionenbereich aus. Die Summe soll auch aus Fördermitteln des Bundes finanziert werden.
Die Flusswärmepumpen im Bamberger Süden ist bereits das zwei Quartiersprojekt, mit dem die Stadtwerke Bamberg die Wärmewende vorantreiben wollen. Vor wenigen Wochen hat der Energiedienstleister auf dem Bamberger Konversionsquartier Lagarde ein Wärmesystem für 1.200 Alt- und Neubauwohnungen sowie Gewerbeflächen in Betrieb genommen, das zu 70 Prozent mit regenerativen Energien betrieben wird.
Hier hatten die Stadtwerke insgesamt 13,5 Millionen Euro Fördermittel vom Bund und der Regierung von Oberfranken akquirieren können. Durch den Einsatz von erneuerbaren Energien sollen die Heizkosten weitestgehend von Preisentwicklungen fossiler Brennstoffe und künftiger CO2-Preise entkoppelt und für die Bevölkerung langfristig günstig gehalten werden.
Großwärmepumpen: Potenzial für die Wärmewende
Die Zahl der Großwärmepumpen in Deutschland ist laut HWK-Mitteilung überschaubar, doch das Potenzial enorm. Nach einer aktuellen Studie der Münchner Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) könnten 20 Prozent der Kommunen, vor allem entlang der großen Flüsse, mit dieser Technik einen Großteil ihres Wärmebedarfs decken. Theoretisch hätte die Technik außerdem das Potenzial, den Wärmebedarf aller Haushalte und Gewerbe in Bayern zu decken.
Derzeit erschweren aber sehr komplexe Genehmigungsprozesse für Flusswasserwärmepumpen in Bayern die flächendeckende Nutzung von Flusswasserwärme. Insbesondere die wasserrechtliche Genehmigung stellt einen sehr aufwendigen Prozess dar.
Für das Genehmigungsverfahren des Bamberger Vorhabens haben das Bayerische Umweltministerium, das Wasserwirtschaftsamt Kronach sowie die Untere und Obere Naturschutzbehörde ihre Unterstützung jedoch zugesichert. Sie möchten speziell den Bamberger Genehmigungsprozess als zuständige Behörden begleiten, um Erkenntnisse für zukünftige vergleichbare Projekte zu gewinnen.
Hochwasserlage
Lisa Badum: Die Macht der fossilen Lobby brechen
Lisa Badum, Forchheimer Bundestagsabgeordnete der Grünen, hat sich zur Hochwasserlage in Zentral- und Osteuropa geäußert. Auch nahm sie die Gegner der Energiewende ins Visier.
Eine Mitteilung von Lisa Badum zitiert die Bundestagsabgeordnete mit den Worten: „Mal wieder Hochwasser. Mal wieder werden einige danach zum Tagesgeschäft zurückkehren wollen. Die Parteitaktik von Söder und Co. bleibt weiterhin, Grüne zum Hauptgegner zu erklären und so zu tun, als seien Klimaschutz und Hochwasserschutz die größten Gefahren unserer Zeit. Das Gegenteil ist der Fall. Kein Klimaschutz ist die größte Gefahr. Klimaschutz ist Menschenschutz.“
Österreich, Polen, Tschechien und Rumänien müssen derzeit große Zerstörungen durch Fluten und Wassermassen ertragen. „Überflutete Dörfer, zerstörte Infrastruktur und Tote“, so Badum weiter, „all das sind die dramatischen Konsequenzen von Extremwetterereignissen, welche durch die menschengemachte Veränderung des Klimas immer häufiger auftreten.“
Jetzt sei es an der Zeit für mutige politische Entscheidungen für ein nachhaltiges, klimaresilientes Europa. Stattdessen boome das fossile Gasgeschäft weltweit und vielerorts entsteht neue fossile Infrastruktur für den Handel von Fracking-Gas. Und mit Friedrich Merz hat sich nun ein Gegner der Energiewende zum Kanzlerkandidaten der Union gekürt.
„Leider arbeitet die schmutzige fossile Lobby gezielt gegen die Energiewende an, um auf Kosten unserer Zukunft Milliardengewinne zu scheffeln“, sagt Lisa Badum abschließend. „Darum müssen wir die Macht der fossilen Lobby jetzt endlich brechen.“
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Energiewende
In einigen Jahren: Bamberg und Zapfendorf bauen Windkraft aus
Bamberg und Zapfendorf haben einem Projektentwickler Grundstücke für den Bau von Windkraftanlagen zur Verfügung gestellt. Bis der Bau beginnen kann, wird es aber noch einige Jahre dauern.
Interkommunale Zusammenarbeit bei der Energiewende: Die Bürgerspitalstiftung Bamberg und der Markt Zapfendorf stellen Grundstücke für Windenergieanlagen zur Verfügung, wie das Rathaus mitteilte. Die entsprechenden Verträge mit dem Unternehmen „Umweltgerechte Kraftanlagen“ (UKA) aus Straubing haben nun Oberbürgermeister Andreas Starke, Zapfendorfs Bürgermeister Michael Senger und Georg Konrad von UKA geschlossen. „Wir leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbau erneuerbarer Energie vor Ort“, sagte Starke bei der Unterzeichnung im Bamberger Rathaus. „Mit der Bereitstellung von Flächen für Windkraft verleiht die durch die Stadt Bamberg treuhänderisch verwaltete Bürgerspitalstiftung der Energiewende spürbaren Aufwind.“
Auf den Forst- und Landwirtschaftsflächen der Bürgerspitalstiftung im Landkreis Bamberg liegen große Teile der Wind-Vorranggebiete Nr. 123 Sassendorf-West und Nr. 460 Unteroberndorf-Ost. Der Regionale Planungsverband Oberfranken-West räumt der Windenergie auf diesen Gebieten Priorität vor anderen Nutzungen ein. Mit der Unterschrift von Andreas Starke werden die Flächen nun der Firma UKA vertraglich zur Nutzung überlassen, um Windenergieanlagen einschließlich der erforderlichen Infrastruktur zu bauen und zu betreiben.
Bis zu sieben Windräder – in ein paar Jahren
Unterstützung bringt die Entscheidung der Bürgerspitalstiftung Bamberg auch für die Gemeinde Zapfendorf. Diese nimmt zur Entwicklung der gemeindlichen Flächen im Vorranggebiet denselben Projektentwickler.
„Der Markt Zapfendorf will gemeinsam mit der Bürgerspitalstiftung der Stadt Bamberg seinen Beitrag zur Energiewende leisten“, sagte Michael Senger. „Wir freuen uns auf gute und konstruktive Zusammenarbeit beim Ausbau erneuerbarer Energie in der Region Bamberg“, so seinerseits Georg Konrad bei der Vertragsunterzeichnung.
Der Abschluss der Nutzungsverträge ist der erste Schritt auf dem Weg zur Windkraft im Vorranggebiet. Jetzt kann die Projektfirma die erforderlichen Genehmigungen für die Windkraftanlagen beantragen. „Wichtig ist dem Markt Zapfendorf, die Bürgerinnen und Bürger zu informieren und direkt zu beteiligen“, sagte Michael Senger über das weitere Vorgehen. „Eine Erweiterung des Vorranggebietes in Richtung der Ortschaften ist aber nicht angedacht.“
In den beiden Wind-Vorranggebieten könnten bis zu sieben Windräder entstehen. Bis zur Umsetzung und zum Start des Baus der Windenergieanlagen wird es allerdings noch einige Jahre dauern.
Klima- und Energieagentur
Energiewende: Solarflächenkataster Bamberg
Seit Anfang letzten Jahres unterhält das Klima- und Umweltamt der Stadt Bamberg online ein Solarflächenkataster. Anhand einer interaktiven Stadtkarte kann man sich anzeigen lassen, wie wirtschaftlich und energetisch sinnvoll Photovoltaik und Solarthermie auf dem eigenen Dach sein könnte.
Im Rahmen des Pariser Klimaabkommens hat die Staatengemeinschaft 2015 Klimaschutzziele beschlossen, mit denen die globale Erwärmung auf unter 2 Grad gehalten werden soll. Seither haben in diesem Sinne Länder der EU und ihre Kommunen – bekanntermaßen mal mehr, mal weniger erfolgreich – entsprechende Beschlüsse gefasst, um einen eigenen Beitrag zu diesem Klimaschutzabkommen zu leisten.
In der Stadt Bamberg und dem Landkreis wurde bereits 2008 eine Klimaallianz gegründet, die daran arbeitet, dass die beiden Kommunen bis zum Jahr 2035 sämtliche der lokal verbrauchten Energie aus erneuerbaren Energieträgern gewinnen. Ein Weg dorthin kann der Ausbau von Photovoltaikanlagen sein. Um diesen voranzutreiben, hat das Klima- und Umweltamt Bambergs zusammen mit dem Landkreis Bamberg ein Solarkataster eingerichtet.
Unter www.solarkataster-bamberg.de kann man das interaktive Online-Werkzeug finden. Hat man seinen Wohnort in der Stadt oder im Landkreis angeklickt, gelangt man auf eine sehr detaillierte Darstellung der Straßen und vor allem Gebäude von beispielsweise Bamberg. Ähnlich wie auf Kartenanzeigen von Online-Suchmaschinen kann man dann seinen exakten Wohnort, also sein Wohngebäude, suchen und wiederum anklicken. „Auch soll das Solarkataster Menschen in den Stand versetzen“, sagt Thomas Klostermann, Sachgebietsleiter „Nachhaltigkeit und Umweltschutz“ im Klima- und Umweltamt, „das energetische und wirtschaftliche Potenzial ihrer Dachfläche realistisch einschätzen zu können.“
Von den Dächern, die in Bamberg dafür geeignet sind, sind laut Energieatlas Bayern etwa 45 Prozent Dächer von Wohngebäuden, sieben Prozent öffentlich, und etwa 30 Prozent wirtschaftlich genutzte Gebäude. „Hinzu kommen Solarflächen, die über Parkplätzen aufgestellt werden könnten – um diese Möglichkeiten wollen wir das Kataster noch erweitern.“
Zusätzlich kann man im Solarflächenkataster einen Filter aktivieren, der Auskunft gibt, ob das betreffende Gebäude unter Denkmalschutz steht. Ein Faktor, der bei der Energiewende in der so gut wie vollständig denkmalgeschützten Altstadt Bambergs allerdings schnell zum Problem werden kann.
Wir haben mit Thomas Klostermann über das Kataster und seine Hintergründe gesprochen.
Herr Klostermann, welche langfristigen Auswirkungen könnte der Klimawandel auf Bamberg haben?
Thomas Klostermann: Durch den menschengemachten Klimawandel besteht auch für Bamberg konkret die Gefahr, dass sich die Durchschnittstemperaturen um mehrere Grad erhöhen. Durch die steigenden Temperaturen bestehen gesundheitliche Risiken, gerade für vulnerable Gruppen wie ältere oder ganz junge Menschen, und sie verändern unsere Natur und damit unsere Lebensgrundlage in hohem Maße. Darüber hinaus kosten die Anpassungsmaßnahmen, die an den Klimawandel geleistet werden müssten, viel Geld. Das betrifft zum Beispiel den Forstumbau: Bäume, die nicht besonders klimaresilient gegenüber heißen Temperaturen sind, müssen ersetzt werden. Ähnliches gilt für Begrünungen in der Stadt.
Stadt und Landkreis haben es sich in einer Klimaallianz zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2035 100 Prozent der lokal verbrauchten Energie aus erneuerbaren Energieträgern aus der Region zu beziehen. Wie weit ist die Stadt mit diesem Vorhaben?
Thomas Klostermann: Ich sage es einmal so: Wir haben es geschafft, dass wir auf einem guten Weg sind, dieses Ziel zu erreichen, aber wir haben noch viel zu tun. Gerade beim PV-Ausbau auf Dachflächen besteht noch enormes Potenzial. Insgesamt sind etwa 300.000 Megawattstunden möglich. Derzeit nutzen wir einen Anteil von 4,5 Prozent der Dachflächen für PV. Das sind etwa 13.000 Megawattstunden.
Woran liegt der Rückstand?
Thomas Klostermann: Wir haben in Bamberg zum Beispiel die Herausforderung, dass wir einen sehr großen denkmalgeschützten Bereich haben, der Einschränkungen mit sich bringt beim Ausbau von PV auf Dachflächen. Dadurch ist nicht alles an Potenzial ausschöpfbar. Etwa 30 Prozent der für PV-Anlagen nutzbaren Dachfläche liegen in denkmalgeschützten Bereichen und bedürfen einer besonderen Genehmigung.
30 Prozent? Wenn man im Solarkataster den entsprechenden Filter aktiviert, liegt fast über der ganzen Altstadt ein rötlicher Denkmalschutz-Schleier.
Thomas Klostermann: Es ist tatsächlich nicht in jedem Fall möglich, PV-Anlagen auf Dächern anzubringen. Es ist aber auch nicht automatisch ausgeschlossen, dass ausgebaut werden könnte. Die rote Färbung hat den Hintergrund, den Leuten keine falschen Hoffnungen zu machen. Wir haben diesen Filter eingebaut, damit man sich frühzeitig bei den zuständigen Behörden, also beim Bauordnungsamt, informieren kann, ob ein Ausbau aus Denkmalschutzsicht realistisch ist.
Welchen Anteil an der lokal erzeugten erneuerbaren Energie könnte Solarenergie liefern?
Thomas Klostermann: Den gesamten Strombedarf der Stadt könnten wir damit natürlich nicht decken. Aber das Ziel ist, zusammen mit dem Landkreis, das Potential von Solarenergie auf Dächern, Balkonen, Parkplätzen und Freiflächen weitgehend auszuschöpfen. Da sprechen wir von etwa 30 bis 40 Prozent bilanziell, wenn man Stadt und Landkreis zusammennimmt.
Ist das bis 2035 noch schaffbar?
Thomas Klostermann: Ich bin zuversichtlich, dass wir das erreichen können, aber dafür sind erhebliche Anstrengungen nötig, zum Beispiel mehr Ressourcen in den Ausbau von PV-Anlagen zu stecken. Auch müssen wir mehr darüber nachdenken, wie wir die Menschen besser darin unterstützen können, sich eine eigene PV-Anlage auf dem Dach zu installieren.
Im April hat die Regierung von Oberfranken den Haushalt der Stadt Bamberg für das Jahr 2024 bewilligt mit dem Zusatz, dass die Haushaltslage sehr angespannt sei. Ist genug Geld da für den PV-Ausbau?
Thomas Klostermann: Im aktuellen Haushalt sind etwa 750.000 Euro für PV-Anlagen auf öffentlichen Dachflächen eingeplant worden. Es ist also ein Thema, das den Stadtrat umtreibt. Ob diese Summe ausreicht, hängt davon ab, wie die nächsten Jahre aussehen. Es ist aber ein erster Schritt in die richtige Richtung.
Reicht das Geld, um auch den privaten Ausbau mit PV-Anlagen zu fördern?
Thomas Klostermann: Aktuell gibt es seitens der Stadt keine finanzielle Förderung für privaten PV-Ausbau. Den Ausbau von erneuerbaren Energien auf dem Dach zu fördern, ist eigentlich auch nicht wirklich nötig, denn die Anlagen sind in den meisten Fällen wirtschaftlich und rentieren sich durch Einsparungen schnell. Ich halte es eigentlich sogar für wichtiger, dass es im Vorfeld ein gutes Beratungsangebot gibt. Außerdem kann das Solarflächenkataster Aufschluss darüber bieten, wie viel Kosten und CO2 man einspart – je nachdem, wie viele Module auf dem Dach man installiert und wie das Strom-Verbrauchsverhalten ist.
Wie kann man die Leute besser erreichen: Über die finanzielle oder die Umweltschutz-Seite eines PV-Ausbaus?
Thomas Klostermann: Ich möchte die Leute natürlich lieber über die Umweltschutz-Seite erreichen und den Aspekt stark machen, dass es um unsere anteilige Verantwortung an den Klimaschutzzielen geht. Letztlich muss der Klimaschutz aber Hand in Hand laufen mit dem wirtschaftlichen Nutzen. Auch so kann man viele Menschen erreichen.
Wie weit ist das Thema zur Bevölkerung vorgedrungen?
Thomas Klostermann: Wir haben das Kataster erst letztes Jahr dem Stadtrat vorgestellt und wollen es bei den Menschen, die es noch nicht kennen, öffentlich noch bekannter machen. Die Nutzerzahlen sind aber schon recht hoch.
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BUND Naturschutz Bamberg
Vorträge zur Energiewende: Energiesparen und Ausbau Erneuerbarer
Zu Klimaschutz und Energiewende veranstaltete der BUND Naturschutz (BN) Bamberg mit der VHS Bamberg-Land in den vergangenen Wochen eine Vortragsreihe in der KUFA. Die grüne Bundestagsabgeordnete Lisa Badum, Michael Remy, Energiereferent des BN, Michael Fiedeldey, Geschäftsführer Stadtwerke Bamberg, und Buttenheims Bürgermeister Michael Karmann gaben Auskunft zur Thematik.
Lisa Badum erinnerte in ihrem Vortrag an die schwierige Situation, die sich der Bundesregierung bei Amtsantritt stellte. Zum jahrelangen Rückstand bei der Energiewende und der sich zuspitzenden Klimakrise kam noch die Energiekrise durch den russischen Angriffskrieg hinzu. Zum Ausbau erneuerbarer Energien für die Energiewende habe die Bundesregierung, so Badum weiter, aber bereits gute Rahmenbedingungen geschaffen. „Erneuerbare stehen jetzt im überragenden öffentlichen Interesse. Windkraft und Photovoltaik werden mehr Fläche eingeräumt, die Bedingungen für Photovoltaik-Dachanlagen wurden verbessert, Planungsverfahren beschleunigt und Beteiligungsmöglichkeiten für Kommunen und Bürger gestärkt“, sagte Badum in der KUFA.
Erich Spranger vom BN Bamberg, der durch die Veranstaltungen führte, hob indes das Tempo auf Bundesebene im Strombereich hervor, mahnte aber zugleich eine dringend notwendige Verkehrswende an.
Energiewende im Landkreis
„100 Prozent Erneuerbare für Bayern sind möglich, aber anspruchsvoll“, machte Michael Remy in seinem Vortrag deutlich. Notwendig hierfür seien eine deutliche Energieeinsparung und ein starker Zubau von Photovoltaik, Windkraft und Energiespeichern. Auch die Stromverteilnetze müssten dringend ausgebaut werden. Durch die zunehmende Verwendung von Strom im Wärme- und Verkehrsbereich werde dieser eine Schlüsselrolle in der Energiewende einnehmen. So begrüßte es Remy, dass in Bayern 1,8 Prozent der Landesfläche als Windvorranggebiete ausgewiesen werden.
Michael Fiedeldey ging in seinem Vortrag auf das Lagarde-Projekt und sein Mobilitäts- und Energiekonzept ein. Durch Geothermie, Abwasserwärmenutzung und Photovoltaik werde eine Energieeigenversorgung von mehr als 70 Prozent erreicht. Dieses Konzept möchten die Stadtwerke als Vorlage für andere Quartiere sowohl in der Sanierung als auch beim Neubau nutzen. Auch bei der Stromerzeugung haben die Stadtwerke einiges vor: Im Landkreis ist beispielsweise geplant, mehrere Photovoltaik-Anlagen und Windparks zu bauen.
Die Aktivitäten der Gemeinde Buttenheim stellte Michael Karmann vor. Dazu zählen die Förderung der E‑Mobilität, der Ausbaus von Radwegen, die Verwendung von LED-Beleuchtung in der Gemeinde und Photovoltaik-Projekte. Für ein neues Baugebiet sei die Wärmeversorgung durch Erdsonden vorgesehen und auf den Höhen des Juras plane man nördlich von Tiefenhöchstadt ebenfalls Windräder zu bauen.