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Erba-Park

Ober­bür­ger­meis­ter Star­ke traf sich mit der Anwohnerschaft

Die Gestal­tung des Erba-Parks beginnt sofort

Der Bam­ber­ger Stadt­rat hat in der Voll­sit­zung am Mitt­woch den Weg für die Gestal­tung des Erba-Parks frei­ge­macht. Mit der nun erfolg­ten Auf­trags­ver­ga­be begin­nen ab sofort die Bau­ar­bei­ten auf dem Are­al an der Krack­hardt­stra­ße, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

„Wir freu­en uns, dass es nun kon­kret wird“, sagt Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke bei einem Besuch der Bau­stel­le. „Der Erba-Park wird ein wich­ti­ger Nah­erho­lungs­raum für unse­re Stadt – grün, offen und nutz­bar für alle.“ Star­ke beton­te, dass die Pla­nung ganz eng mit der Anwoh­ner­schaft abge­stimmt wor­den ist. 

Der neue Stadt­park wird im Rah­men des För­der­pro­jekts Mit­Mach­Kli­ma des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Kli­ma­schutz der Stadt Bam­berg rea­li­siert. Ziel ist es, die ehe­ma­li­ge Brach­flä­che öko­lo­gisch auf­zu­wer­ten, einen Begeg­nungs­raum zu schaf­fen und die Auf­ent­halts­qua­li­tät zu erhö­hen. „Mit dem Erba-Pocket-Park ver­bes­sern wir das Mikro­kli­ma ent­schei­dend und schaf­fen hier einen begrün­ten Treff­punkt für alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger“, erklär­te Bür­ger­meis­ter und Umwelt­re­fe­rent Jonas Glüsen­kamp. „Ich freue mich sehr, dass nun dank des Pro­jekts Mit­Mach­Kli­ma ein tol­les Pro­jekt zur Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­li­tät in der Stadt Bam­berg umge­setzt wird.“

Zu Beginn wird der bestehen­de Bau­zaun erwei­tert, um aus­rei­chend Platz für die anste­hen­den Arbei­ten zu schaf­fen. Anschlie­ßend wird die gesam­te Flä­che vor­be­rei­tet: Die obers­te Boden­schicht wird abge­tra­gen, Pflanz­gru­ben wer­den aus­ge­ho­ben und für die zu pflan­zen­den Bäu­me mit hoch­wer­ti­gem Pflanz­sub­strat gefüllt. Hier­für muss kurz­fris­tig tem­po­rär ein neu­es, klei­ne­res Hauf­werk ent­ste­hen, das bin­nen cir­ca vier bis sechs Wochen beprobt und ent­sorgt wer­den soll. Danach wird Ober­bo­den aufgetragen.


Vor­schlä­ge der Bür­ger­schaft berücksichtigt

Stell­plät­ze müs­sen für die Bau­maß­nah­me vor­aus­sicht­lich nicht gesperrt wer­den. Die Zufahrt für das Bau­feld erfolgt über die öffent­li­che Wege­ach­se zwi­schen bei­den Bau­fel­dern. Die­se muss des­halb für die Dau­er der Bau­maß­nah­men gesperrt wer­den. Die Vor­schlä­ge aus der Bür­ger­schaft lau­te­ten im Wesent­li­chen: Begeg­nen, Begrü­nen und Beschat­ten. „Das haben wir berück­sich­tigt“, erklär­te der Ober­bür­ger­meis­ter an Ort und Stel­le beim Baubeginn.

Im nächs­ten Schritt folgt die Anla­ge von Wege­ver­bin­dun­gen und Auf­ent­halts­flä­chen sowie die Instal­la­ti­on von Park­mö­beln und Aus­stat­tungs­ele­men­ten. Die Bepflan­zung des Gelän­des ist für Okto­ber 2025 vor­ge­se­hen. Die Fer­tig­stel­lung und damit der Abschluss aller Arbei­ten ist für Dezem­ber 2025 geplant.

Abschied mit Umweltpreis

Erba-Park: Sai­son-Abschluss der Bienen-InfoWabe

Am Wochen­en­de begeht die Bie­nen-Info­Wa­be im Erba Park ihren Sai­son­ab­schluss. Höhe­punkt des Tages ist die Ver­lei­hung eines Umweltpreises.

Die Bam­ber­ger Bie­nen-Info­Wa­be (BIWa) und ihr Bie­nen­gar­ten sind ein Infor­ma­ti­ons- und Bil­dungs­zen­trum im Bie­nen­weg des Erba-Parks, das seit 2016 Anlauf­punkt für die The­men Bie­nen, Honig und Imke­rei ist. Im Inne­ren befin­den sich zahl­rei­che Expo­na­te, Medi­en und Mate­ria­li­en, die dem Publi­kum die Bie­nen­welt näher­brin­gen sollen.

Am 17. Sep­tem­ber ver­an­stal­tet die BIWa ihren Sai­son­ab­schluss, wenn ab 15:30 Uhr der För­der­kreis „Bie­nen­le­ben Bam­berg e. V.“ zur Sai­son-Abschluss­fei­er ein­lädt. Dabei besteht die Mög­lich­keit, sich bei Sekt und Snacks zu Bie­nen, Honig, Imke­rei und Natur bera­ten zu las­sen. Für die musi­ka­li­sche Beglei­tung sorgt die Grup­pe „Bau­klöt­ze stau­nen“ von Patrik Lum­ma und Rein­hard Sures.

Außer­dem ver­leiht die BIWa den Bie­nen­stadt-Bam­berg-Umwelt­preis. Die vier Nomi­nier­ten haben sich in jeweils beson­de­rer Wei­se für die Bam­ber­ger Bie­nen­welt ein­ge­setzt. Dabei han­delt es sich um Andre­as Märtl­bau­er, von der Bam­ber­ger Kreis­grup­pe des LBV (Lan­des­bund für Vogel- und Natur­schutz in Bay­ern) und Josef Schrö­der aus Lich­ten­fels. Wei­ter­hin sind zwei Orga­ni­sa­tio­nen nomi­niert, näm­lich die Sola­wi – Soli­da­ri­sche Land­wirt­schaft Bam­berg und die OBA-Natur­schutz­grup­pe der Lebens­hil­fe Bam­berg.
Mit die­ser Ver­an­stal­tung schließt die Bie­nen-Info­Wa­be für die­ses Jahr ihre Türen. Die nächs­te Sai­son star­tet am Oster­sonn­tag 2024. An jedem drit­ten Sonn­tag April bis Sep­tem­ber gibt es dann erneut Ver­an­stal­tun­gen. Der Bie­nen­gar­ten hin­ge­gen ist ganz­jäh­rig öffent­lich zugänglich.

Ver­an­stal­tungs­tipp

Laven­del- und Honig­mes­se im Bienengarten

Am Sonn­tag, 19. Juni, fin­det die Laven­del- und Honig­mes­se im Bie­nen­gar­ten an der Bie­nen-Info­Wa­be im Erba-Park statt. Von 14 bis 18 Uhr kann sich das Publi­kum unter ande­rem über die vio­lett blü­hen­de Gar­ten­pflan­ze informieren.

Bie­nen schät­zen die anspruchs­lo­se Laven­del­pflan­ze für ihre Pol­len und ihren Nek­tar. Die Pflan­ze aus dem Mit­tel­meer­raum eig­net sich tra­di­tio­nell als mit Nähr­stof­fen unter­stüt­zen­de Begleit­pflan­ze für Rosen und Stau­den. Ihr inten­si­ver Duft ver­treibt Läu­se und ihre meist har­ten Sti­le hal­ten Schne­cken ab. Ver­schie­de­ne Sor­ten­far­ben aus regio­na­len Gar­ten­be­trie­ben zeigt die Laven­del- und Honig­mes­se im Bie­nen­gar­ten 2022. Eini­ge davon sind dau­er­haf­te Gäs­te im Bam­ber­ger Bie­nen­gar­ten, der jeder­zeit öffent­lich zugäng­lich ist, ande­re sind neu hin­zu gekommen.

Wer zum Laven­del in den unter dem Regio­nal­sie­gel „Genuss­la“ geim­ker­ten Bam­ber­ger Lagen­ho­nig inves­tiert unter­stützt die Initia­ti­ve „Bienen-leben-in-Bamberg.de“, die die Ver­an­stal­tung erst­mals zusam­men mit dem För­der­kreis Bie­nen­le­ben Bam­berg e. V. ausrichtet.

Besu­che­rin­nen und Besu­cher erhal­ten aber auch ohne Kauf­ab­sich­ten eine per­sön­li­che Bera­tung zum Laven­del an den Schau­bee­ten am Bie­nen­weg im Erba-Park.