Browse Tag

Eröffnungsfeier

DSD wählt frän­ki­sche UNESCO-Welt­erbe­stadt als Aus­tra­gungs­ort für zen­tra­le Eröffnungsfeier

Bun­des­wei­te Eröff­nung des Tags des offe­nen Denk­mals® 2026 in Bamberg

Die bun­des­weit zen­tra­le Eröff­nungs­fei­er des Tags des offe­nen Denk­mals fin­det in die­sem Jahr am 13. Sep­tem­ber auf dem Maxi­mi­li­ans­platz in Bam­berg statt, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Die Deut­sche Stif­tung Denk­mal­schutz (DSD) gab als bun­des­wei­te Koor­di­na­to­rin des größ­ten Kul­tur­events Deutsch­lands die Ent­schei­dung beim gest­ri­gen Pres­se­ter­min im Bam­ber­ger Brü­cken­rat­haus bekannt. Geras Ober­bür­ger­meis­ter Kurt Dan­nen­berg über­reich­te den Staf­fel­stab aus Gera, Eröff­nungs­stadt 2025, per­sön­lich an Andre­as Star­ke, den Ober­bür­ger­meis­ter der frän­ki­schen UNESCO-Welt­erbe­stadt. Damit wird die Eröff­nung des Tags des offe­nen Denk­mals erst­mals seit zehn Jah­ren wie­der in Bay­ern gefeiert.

Die Deut­sche Stif­tung Denk­mal­schutz bringt zahl­rei­che Ange­bo­te für Denk­mal­freun­de mit, dar­un­ter einen inter­ak­ti­ven Markt der Mög­lich­kei­ten mit Akteu­ren der Denk­mal­pfle­ge sowie ein viel­sei­ti­ges Büh­nen­pro­gramm mit hoch­ka­rä­ti­gen Gäs­ten. Cha­rak­te­ris­tisch für die Eröff­nungs­stadt des bun­des­wei­ten Events sind auch die soge­nann­ten Schau­bau­stel­len der DSD, bei denen Besu­che­rin­nen und Besu­cher akti­ven Denk­mal­schutz an aus­ge­wähl­ten För­der­ob­jek­ten der Stif­tung erle­ben dür­fen. Punk­tu­el­le För­de­run­gen sol­cher Maß­nah­men durch die DSD im Rah­men der Eröff­nung sind als Kom­pli­ment für das öffent­li­che und pri­va­te Enga­ge­ment der Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner zu verstehen.

Iko­ni­sche Denk­ma­le wie der Bam­ber­ger Dom, das Brü­cken­rat­haus oder die Alte Hof­hal­tung ste­hen exem­pla­risch für die Viel­falt erhal­tens­wer­ter Bau­wer­ke in Bam­berg. Die Bam­ber­ger Alt­stadt wur­de 1993 auf­grund ihrer außer­ge­wöhn­li­chen his­to­ri­schen Stadt­land­schaft auf die UNESCO-Welt­erbe­lis­te auf­ge­nom­men und zählt zu den größ­ten Flä­chen­denk­ma­len Deutsch­lands. Das über 1.000-jährige Bam­berg ist ein her­vor­ra­gend erhal­te­nes Bei­spiel für eine auf früh­mit­tel­al­ter­li­cher Grund­struk­tur ent­wi­ckel­te mit­tel­eu­ro­päi­sche Stadt. Am Tag des offe­nen Denk­mals erhal­ten Inter­es­sier­te die ein­zig­ar­ti­ge Mög­lich­keit, sonst nicht zugäng­li­che Orte und Alt­be­kann­tes mit neu­em Blick zu ent­de­cken. Unter dem bun­des­wei­ten Mot­to „Netz­WER­KE: Denk­ma­le und Infra­struk­tur“ wer­den auch in Bam­berg vie­le Denk­ma­le ihre Pfor­ten öff­nen und Initia­ti­ven ihre Arbeit vorstellen.

Als Gast­ge­ber der bun­des­wei­ten Eröff­nung des Tags des offe­nen Denk­mals ist Bam­berg ein posi­ti­ves Bei­spiel akti­ver Denk­mal­pfle­ge: Mit der 2003 gegrün­de­ten Stif­tung Welt­kul­tur­er­be Bam­berg unter­stützt die Stadt pri­va­te Eigen­tü­mer und Kul­tur­pro­jek­te nach­hal­tig. Wis­sen­schaft­li­che Exzel­lenz bie­tet seit 2012 der eigen­stän­di­ge Lehr­stuhl für Denk­mal­pfle­ge an der Uni­ver­si­tät Bam­berg, ergänzt durch das Kom­pe­tenz­zen­trum für Denk­mal­wis­sen­schaf­ten und Denk­mal­pfle­ge (KDWT).

„Mit unse­rer rei­chen Denk­mal­land­schaft, der hohen Betei­li­gung der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sowie der lang­jäh­ri­gen Erfah­rung in der Ver­mitt­lung von Bau­kul­tur bie­tet Bam­berg idea­le Vor­aus­set­zun­gen für die bun­des­wei­te Eröff­nungs­ver­an­stal­tung. Wir sind stolz, hier Gast­ge­ber sein zu dür­fen, und freu­en uns auf vie­le Besu­che­rin­nen und Besu­cher am 13. Sep­tem­ber 2026“, betont Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke. Ein beson­de­rer Höhe­punkt für die­ses Jahr: Gleich zwei Denk­mä­ler euro­päi­schen Ran­ges – die ehe­ma­li­ge Abtei­kir­che St. Micha­el und das Schloss Gey­ers­wörth – wer­den nach umfas­sen­den Gene­ral­sa­nie­run­gen wie­der­eröff­net. Die Abtei­kir­che und ande­re Berei­che der ehe­ma­li­gen Klos­ter­an­la­ge wer­den am Tag des offe­nen Denk­mals präsentiert.


Tag des offe­nen Denkmals

Der Tag des offe­nen Denk­mals ist die größ­te Kul­tur­ver­an­stal­tung Deutsch­lands. Seit 1993 wird sie von der Deut­schen Stif­tung Denk­mal­schutz (DSD), die unter der Schirm­herr­schaft des Bun­des­prä­si­den­ten steht, bun­des­weit koor­di­niert. Die DSD ist für das Kon­zept des Akti­ons­tags ver­ant­wort­lich, legt das jähr­li­che Mot­to fest und stellt ein umfas­sen­des Online-Pro­gramm sowie zahl­rei­che kos­ten­lo­se Wer­be­me­di­en zur Ver­fü­gung. Sie unter­stützt die Ver­an­stal­ter mit bun­des­wei­ter Pres­se- und Öffent­lich­keits­ar­beit sowie einem brei­ten Ser­vice­an­ge­bot. Der Tag des offe­nen Denk­mals ist der deut­sche Bei­trag zu den Euro­pean Heri­ta­ge Days. Mit die­sem Tag schafft die pri­va­te Stif­tung gro­ße Auf­merk­sam­keit für die Denk­mal­pfle­ge in Deutsch­land. Vor Ort gestal­tet wird der Tag von unzäh­li­gen Ver­an­stal­tern – von Denk­mal­ei­gen­tü­mern, Ver­ei­nen und Initia­ti­ven bis hin zu haupt­amt­li­chen Denk­mal­pfle­gern –, ohne die die Durch­füh­rung des Tags des offe­nen Denk­mals nicht mög­lich wäre. Der Tag des offe­nen Denk­mals ist eine geschütz­te Mar­ke der Deut­schen Stif­tung Denkmalschutz.

Die App zum Tag des offe­nen Denk­mals® kann ganz­jäh­rig genutzt wer­den, um Neu­es über die DSD zu erfah­ren. Ab August wer­den in jedem Jahr die Events und Denk­ma­le, die Teil des größ­ten Kul­tur­events Deutsch­lands sind, zu fin­den sein. Rou­ten­pla­nung, Favo­ri­ten­lis­te und eine über­sicht­li­che Kar­te run­den die Pla­nung des per­sön­li­chen Akti­ons­tags ab.