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Förderprogramm

Städ­ti­sches För­der­pro­gramm stieß auf Interesse

Rege Nach­fra­ge nach Lastenfahrrädern

15.000 Euro hat die Stadt Bam­berg in die­sem Jahr zur Unter­stüt­zung für Allein­er­zie­hen­de und Fami­li­en beim Kauf von Las­ten­rä­dern und Las­ten­pe­del­ecs bereit­ge­stellt. Jetzt konn­te Umwelt­re­fe­rent Jonas Glü­sen­kamp mit­tei­len, dass die För­der­sum­me kom­plett aus­ge­schüt­tet wurde.

Der Erwerb von 15 Las­ten­pe­del­ecs, also Räder mit Elek­tro-Unter­stüt­zung, und eines rein mit Mus­kel­kraft betrie­be­nen Las­ten­fahr­rads, wur­den unterstützt.

„Auch, wenn zuwei­len gern ande­res behaup­tet wird: Las­ten­fahr­rä­der lie­gen voll im Trend. Die Fami­li­en, die För­der­an­trä­ge gestellt haben, sind sehr dank­bar für die Hil­fe. Wir för­dern damit eine öko­lo­gi­sche, also natur- und kli­ma­freund­li­che Mobi­li­tät. Denn jeder Weg, der nicht mit einem Auto mit Ver­bren­nungs­mo­tor zurück­ge­legt wird, ist ein Bei­trag zum Kli­ma­schutz“, beton­te Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsenkamp.


Fort­set­zung geplant

„Was mich beson­ders freut: Dank der Erhö­hung der För­der­sum­me durch den Stadt­rat im Ver­gleich zum ver­gan­ge­nen Jahr muss­ten wir kein Los­ver­fah­ren durch­füh­ren, son­dern konn­ten alle for­de­rungs­fä­hi­gen Anträ­ge posi­tiv beantworten.“

Abge­lehnt wur­den aus­schließ­lich Anträ­ge, die nicht dem För­der­zweck ent­spra­chen. „Selbst­ver­ständ­lich wol­len wir das erfolg­rei­che Pro­gramm fort­set­zen“, beton­te Glü­sen­kamp. Auch 2022 sol­len sich wie­der Allein­er­zie­hen­de und Fami­li­en aus Bam­berg mit min­des­tens einem Kind und maxi­mal einem Kraft­fahr­zeug bewer­ben kön­nen. „Wir wer­den recht­zei­tig infor­mie­ren, sobald wie­der neue För­der­an­trä­ge gestellt wer­den kön­nen“, ver­sprach Glüsenkamp.

Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­um för­dert Jugendtreffs

För­der­pro­gramm „Kli­ma­an­pas­sung in sozia­len Einrichtungen“

Pas­send zum Kin­der­tag am 1. Juni hat Bun­des­um­welt­mi­nis­te­rin Sven­ja Schul­ze im Rah­men des För­der­pro­gramms „Kli­ma­an­pas­sung in sozia­len Ein­rich­tun­gen“ einen war­men Geld­re­gen ver­teilt. Einer der Nutz­nie­ßer ist die Stadt Bam­berg, die für die Jugend­treffs JUZ Mar­ga­re­ten­damm, Ost und Gau­stadt 49.100 Euro bekommt.

Die Über­ga­be der För­der­be­schei­de fand in unge­wohn­tem Rah­men statt. Bert­ram Felix, Finanz­re­fe­rent der Stadt Bam­berg, traf in der Zoom-Kon­fe­renz nicht nur auf die Bun­des­um­welt­mi­nis­te­rin. Dem vir­tu­el­len Tref­fen wohn­ten unter ande­rem auch Bun­des­ar­beits­mi­nis­ter Huber­tus Heil und Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter Andre­as Schwarz bei. 

Glü­sen­kamp: „Schritt in die rich­ti­ge Richtung“

„Extrem­wet­ter­er­eig­nis­se wie Hit­ze sind für Kin­der- und Jugend­ein­rich­tun­gen eine enor­me Her­aus­for­de­rung. Mit dem För­der­pro­gramm will ich hel­fen, Kli­ma­be­las­tun­gen mit kon­kre­ten Maß­nah­men abzu­mil­dern“, erklär­te die Minis­te­rin. Dabei gehe es ihr dar­um, nicht nur Kin­der und Jugend­li­che bes­ser vor gro­ßer Hit­ze oder Stark­re­gen zu schüt­zen, son­dern auch für die Beschäf­tig­ten erträg­li­che­re Arbeits­be­din­gun­gen zu schaf­fen. Stolz ver­kün­de­te sie, dass das För­der­pro­gramm rege nach­ge­fragt wor­den sei. Nach dem Start Ende Okto­ber 2020 sei­en inner­halb von sechs Wochen über sechs­hun­dert Anträ­ge ein­ge­reicht worden.

„Um städ­ti­sche Lie­gen­schaf­ten ans Kli­ma anpas­sen, ist das ein Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung. Die För­de­rung zu hun­dert Pro­zent kommt der Stadt Bam­berg sehr gele­gen“, kom­men­tiert Bür­ger­meis­ter Jonas Glü­sen­kamp die För­der­zu­sa­ge. Die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels auf kom­mu­na­ler Ebe­ne zu schul­tern, bezeich­ne­te Felix als „zen­tra­le Her­aus­for­de­rung für die Stadt Bam­berg“. Dass die Stadt bei die­ser Auf­ga­be jetzt vom Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­um nach­hal­tig unter­stützt wer­de, freue ihn sehr. Der Finanz­re­fe­rent bedank­te sich bei Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­tem Andre­as Schwarz für sei­ne inten­si­ve Unterstützung.

Mit dem Geld wird ein Kli­ma­an­pas­sungs­kon­zept für die drei Jugend­treffs erstellt. Die in die Jah­re gekom­me­nen Gebäu­de wer­den fach­lich begut­ach­tet mit dem Ziel, sie für die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels fit zu machen und damit bes­se­re Rah­men­be­din­gun­gen für all die­je­ni­gen zu schaf­fen, die dar­in zusam­men­kom­men. Geplant ist fer­ner, die im Kon­zept genann­ten Maß­nah­men bau­lich umzu­set­zen. Schwer­punk­te sind dabei der som­mer­li­che Wär­me­schutz und Maß­nah­men zur Bewäl­ti­gung von Stark­re­ge­n­er­eig­nis­sen. Auch dafür wer­den Mit­tel im Rah­men der För­der­kam­pa­gne „Kli­ma­an­pas­sung in sozia­len Ein­rich­tun­gen“ beantragt.