Ausstattungs-Offensive beim Technischen Hilfswerk
Neue Fahrzeuge und Einsatz-Ausstattung für THW in Bamberg und Forchheim
Die Investitions- und Ausstattungs-Offensive beim Technischen Hilfswerk (THW) setzt sich weiter fort. Nachdem schon in der letzten Wahlperiode wichtige Weichenstellungen zugunsten der Einsatzorganisation des Bundes gestellt wurden und in großem Umfang in Liegenschaften und Fuhrpark investiert wurde, führt die derzeitige Koalition in Berlin die Unterstützung für das THW konsequent fort. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hatte vor zwei Wochen erst eine umfassende Stärkung des THW beschlossen.
„Die Beschlüsse im Haushaltsausschuss sind ein wichtiges Signal an die haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte“, betont der Haushaltspolitiker MdB Andreas Schwarz. „Wir werden die Modernisierung des Zivil- und Bevölkerungsschutzes mit hohem Tempo fortsetzen. Nicht nur, um die Zeitenwende konsequent umzusetzen, sondern auch, um bei Notfällen, Krisen und Naturkatastrophen jederzeit handlungs- und einsatzfähig zu sein und Gefahren wirksam abwehren zu können.“
Ausstattung für besseren Schutz
Im laufenden Jahr wurden schon über 577.000 Euro in Beschaffungen und neue Ausrüstung für die THW-Ortsverbände Bamberg, Forchheim und Kirchehrenbach investiert – unter anderem für Fahrzeuge, Bekleidung und neue Handfunkgeräte.
„Drei Fahrzeuge im Wert von ca. 415.000 Euro für das THW in Bamberg und in Kirchehrenbach, das ist eine spürbare Verstärkung des Zivil- und Bevölkerungsschutzes bei uns vor Ort“, freut sich Andreas Schwarz. „Diese Beschaffungen kommen unmittelbar bei den Haupt- und Ehrenamtlichen im THW an und verbessern die Rahmenbedingungen für den ehrenamtlichen Einsatz. Das war uns in der SPD wichtig – wer sich engagiert und vielleicht sogar für andere in Gefahr bringt, der braucht gute Ausrüstung und Ausstattung. Bisher wurden in diesem Jahr über 250 Fahrzeuge ausgeliefert, bis Jahresende werden es 380 Fahrzeuge bundesweit sein. Und mindestens 50 weitere folgen im Jahr 2026, wobei noch nicht alle bereits auf konkrete Ortsverbände verteilt sind.“
Dazu erhalte das THW in der Region neue Dienstbekleidung im Wert von gut 162.000 Euro. Das ist Andreas Schwarz besonders wichtig. Die Helferinnen und Helfer, die sich ehrenamtlich in ihrer Freizeit für das THW engagieren, müssten ordentlich ausgestattet sind. „Sie müssen über eine Ausrüstung verfügen, die sie schützt und mit der sie optimal in den Einsatz gehen können“, so der Abgeordnete weiter. Bundesweit wurde für die 668 Ortsverbände Bekleidung im Wert von 24,5 Mio. Euro beschafft.
Außerdem konnten in diesem Jahr 4.000 neue Handfunkgeräte an das THW übergeben werden, davon 80 Stück im Bereich der Regionalstelle Bamberg. Mit dem Beschluss der Koalition im Haushaltsausschuss zum Bundeshaushalt 2025 können noch in diesem Jahr knapp 12.000 weitere Handfunkgeräte beschafft werden, um die Ausstattung zu modernisieren und die Einsatzfähigkeit zu verbessern.
Selbstbewirtschaftungs-Mittel sorgen für Ausbau der Kapazitäten vor Ort
„Bei diesen Positionen handelt es sich lediglich um die zentral vom THW durchgeführten Beschaffungen“, so Andreas Schwarz. Hinzu kommen zahlreiche Anschaffungen, die direkt durch die Ortsverbände vor Ort erfolgen.
Um die Möglichkeiten dafür zu verbessern, hatte sich die SPD-Bundestagsfraktion erfolgreich dafür eingesetzt, die sogenannten Selbstbewirtschaftungs-Mittel im Haushalt 2025 um insgesamt über 10 Millionen Euro zu erhöhen. „Das sind Mittel, die unmittelbar den Ortsverbänden zugutekommen und investiert werden können – in neue Ausrüstung, in Wartung und Ersatzteile, aber auch in Aus- und Fortbildung. So können wir die Fähigkeiten und Kapazitäten bei uns im Wahlkreis Bamberg-Forchheim gezielt ausbauen“, erläutert Andreas Schwarz.
„Das THW leistet einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft – ob bei Hochwasserlagen, internationalen Hilfseinsätzen oder im Rahmen der Amtshilfe bei Feuerwehr- und Rettungseinsätzen. Deshalb ist es mir ein zentrales Anliegen, das THW tatkräftig zu unterstützen“, meint der SPD-Abgeordnete abschließend.
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Bundesregierung
Zukunftspaket Ehrenamt bringt Verbesserungen für Engagierte und Vereine
Mit dem am 10. September vom Bundeskabinett beschlossenen Entwurf des Steueränderungsgesetzes 2025 beginnt die Umsetzung der ersten Maßnahmen des im Koalitionsvertrag vereinbarten Zukunftspakts Ehrenamt, teilt der SPD-Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz mit.
Ziel sei es, die Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement spürbar zu verbessern und bürokratische Hürden abzubauen.
„Ob im Sportverein, bei der Freiwilligen Feuerwehr, in sozialen Initiativen oder in der Nachbarschaftshilfe: Das Ehrenamt verdient nicht nur Wertschätzung, sondern auch konkrete Unterstützung“, erklärt Andreas Schwarz und ergänzt: „Mit dem Zukunftspakt Ehrenamt schaffen wir Verbesserungen, von denen auch die Engagierten und Vereine in Oberfranken profitieren.“
Zu den im Steueränderungsgesetz 2025 beschlossenen Maßnahmen gehörten die Erhöhung der Ehrenamtspauschale von 840 auf 960 Euro und die Erhöhung der Übungsleiterpauschale von 3.000 auf 3.300 Euro. Die Haftungsprivilegierung für ehrenamtlich Tätige wird vereinheitlicht und ebenfalls auf 3.300 Euro angehoben.
Die Änderungen sollen jeweils zum 1. Januar 2026 in Kraft treten.
Zusätzlich profitieren gemeinnützige Vereine von höheren steuerlichen Freigrenzen und vereinfachten Nachweispflichten, was ihre Arbeit deutlich erleichtert: Die Einnahmen-Grenze, ab der gemeinnützige Organisationen ihre Mittel zeitnah verwenden müssen, wird von derzeit 45.000 auf 100.000 Euro pro Jahr ausgeweitet. Die Freigrenze aus wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb für gemeinnützige Vereine soll von 45.000 auf 50.000 Euro pro Jahr steigen. Schließlich soll – damit zusammenhängend – die Einnahmen-Grenze, ab der Vereine und andere gemeinnützige Körperschaften eine Aufteilung ihrer Aktivitäten in verschiedene Sphären vornehmen müssen, ebenfalls von aktuell 45.000 auf 50.000 Euro steigen.
„Die Maßnahmen aus dem Steueränderungsgesetz sind aber nur der Anfang“, betont der SPD-Abgeordnete Schwarz. „Im Rahmen des Zukunftspakts Ehrenamt sind weitere Schritte zur Entlastung und Förderung des Engagements geplant.“ Dazu gehört insbesondere der gezielte Abbau bürokratischer Belastungen, u. a. durch Vereinfachungen des Vereins- und Datenschutzrechts, die viele Initiativen und Vereine im Alltag ausbremsen. Ein weiterer zentraler Baustein ist der Ausbau der wichtigen Arbeit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt.
Der Beschluss des Bundeskabinetts kommt passend zum Start der „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ (12. bis 21. September). Die Aktionswoche des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement will die Vielfalt und Bedeutung des Ehrenamts und bürgerschaftlichen Engagements sichtbar machen.
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Bundesregierung
Andreas Schwarz bleibt zuständig für Verteidigungshaushalt
Die SPD-Bundestagsfraktion hat den Bamberg-Forchheimer Bundestagsabgeordneten Andreas Schwarz als ständigen Stellvertreter in den Haushaltsausschuss entsandt. Er bleibt dort weiterhin Berichterstatter für den Verteidigungsetat.
„Ich danke meiner Fraktion für das Vertrauen“, betont der Abgeordnete. Als Berichterstatter für den Verteidigungshaushalt trage er Verantwortung für die Einsatzbereitschaft und Ausstattung unserer Bundeswehr.
„Eine gut aufgestellte Truppe ist essenziell für unsere nationale Sicherheit. Mir ist wichtig, dass die bereitgestellten Mittel zielgerichtet, effizient und transparent eingesetzt werden. Die parlamentarische Kontrolle spielt dabei eine zentrale Rolle. Ich werde mich weiterhin mit ganzer Kraft für unsere Soldatinnen und Soldaten einsetzen“, erklärt Andreas Schwarz.
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Neues Raumkonzept vereint Kundenservice und Sicherheit
Wiedereröffnung der VR Bank-Filiale Strullendorf nach Geldautomatensprengung
Nach intensiven Monaten der Planung und umfangreichen Baumaßnahmen öffnet die VR Bank Bamberg-Forchheim ihre modernisierte Filiale in Strullendorf wieder für den Publikumsverkehr. Anlass für die Neugestaltung war ein Vorfall, der die Region tief bewegt hat: die Sprengung eines Geldautomaten in der Nacht zum 12. Juli 2024.
Die Tat reiht sich in eine bundesweit hohe Zahl von Geldautomatensprengungen ein, die vor allem in ländlichen Regionen stattfinden. In Strullendorf hatte die Explosion erhebliche bauliche Schäden zur Folge.
Abschrecken lassen will sich die VR Bank Bamberg-Forchheim durch die Attacke nicht. Für den Wiederaufbau der Filiale in Strullendorf und für die Sicherung aller Standorte hat die VR Bank Bamberg-Forchheim einen Millionenbetrag investiert.
In Strullendorf wird die VR Bank ab kommendem Montag, 28. April, wieder für Ihre Kunden da sein. Am morgigen Samstag, 26. April, findet von 11–16 Uhr die Wiedereröffnung mit einer kleinen Feier statt. „Damit wollen wir den Menschen vor Ort auch unseren Dank aussprechen. Die Solidarität, das Verständnis und die Unterstützung, die uns während der Renovierungsphase entgegengebracht wurden, waren außergewöhnlich“, so Thomas Schwarz, Vorstand der VR Bank Bamberg-Forchheim.
„Mit viel Herzblut, klarem Konzept und großem Engagement aller Beteiligten haben wir die Gelegenheit genutzt, gezielt zu modernisieren, um unseren Kundinnen und Kunden ein neuartiges Service- und Beratungserlebnis zu bieten”, erläutert Vorstand Thomas Schwarz das Filialkonzept.
So wurden nicht nur die beschädigten Bereiche instandgesetzt, sondern ein Raumkonzept entworfen, dass auf Beratungsservice und Kundenerlebnis setzt, aber auch den neuesten Sicherheitsstandard vorweist. „Dies spiegelt unseren Anspruch wider, Tradition mit Innovation und Sicherheit zu verbinden – und dabei stets den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen“, so Schwarz.
Mit der Wiedereröffnung unterstreicht die VR Bank Bamberg-Forchheim ihr Bekenntnis zur Präsenz in der Fläche und zur persönlichen Nähe vor Ort – auch in Zeiten zunehmender Digitalisierung.
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Landschaftsmotive und Stadtansichten
VR Bank stellt Kunstkalender 2025 vor
Die VR Bank Bamberg-Forchheim hat den Kunstkalender 2025 vorgestellt. In diesem wird ein Mix aus Landschaftsmotiven und Stadtansichten aus dem Fusionsgebiet der Bank gezeigt. Geschaffen wurden die Werke in verschiedenen Techniken wie Aquarell, Acryl und Kohlezeichnung.
Der Kunstkalender der VR Bank Bamberg-Forchheim hat eine lange Tradition, die auch in diesem Jahr fortgeführt wird. Für das Jahr 2025 konnte die Kunstschule Eckental unter Leitung von Frau Beate Waschneck-Unbehaun als Künstler gewonnen werden.
Präsentiert wird in diesem Jahr ein farbenfroher Mix aus Landschaftsmotiven der Fränkischen Schweiz sowie Stadtansichten von Bamberg und Forchheim. Diese beeindruckenden Werke wurden in verschiedenen Techniken wie Aquarell, Acryl und Kohlezeichnung geschaffen. „Der Kunstkalender der VR Bank ist seit Jahren ein fester Bestandteil in den Haushalten unserer Kundinnen und Kunden“, weiß Joachim Hausner, Vorstandsvorsitzender der VR Bank Bamberg-Forchheim eG. „Wir freuen uns sehr, dass es uns mit der Kunstschule Eckental und der Druckerei Streit wieder gelungen ist, einen Kalender zusammenzustellen, der mit regionalen Motiven durch das Jahr begleitet und gleichzeitig insgesamt neun regionalen Künstlern die Möglichkeit bietet, ihre Werke zu präsentieren.“
Erhältlich ist der Kunstkalender ab sofort kostenlos in allen Filialen der VR Bank Bamberg-Forchheim.
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Deutlichere Erhöhung des Handwerkskammerbeitrags
Vollversammlung mit Zeichen für die Zukunftsstrategie
Die Vollversammlung der Handwerkskammer für Oberfranken hat grundlegende Weichen für die Zukunft gestellt. Neben der Feststellung des 50,21 Millionen Euro umfassenden Haushaltsplans 2025 hat sie sich mit der Verabschiedung des aktualisierten Politischen Positionspapiers der HWK einen Rahmen für die politische Arbeit im kommenden Jahr gegeben und eine ab 2025 greifende Erhöhung des Handwerkkammerbeitrags beschlossen.
Die Erhöhung sei gemäß Darstellung der HWK notwendig, um die Eigenmittel für die vor der HWK liegenden Investitionen in ihre Bildungszentren nachweisen zu können.
Handwerkskammerpräsident Matthias Graßmann ging in seinem Bericht auf die instabile politische Lage ein. Er forderte die Vollversammlung als Vertretung des oberfränkischen Handwerks auf, kühlen Kopf und Ruhe zu bewahren und die Versprechen, für die das Handwerk steht, gerade jetzt einzulösen. „Wir sind die stabilste Kraft der Wirtschaft, wir sind die Branche, die schwierige Zeiten am besten meistern kann. Wer also, wenn nicht wir, soll Stabilität vermitteln?“ Das Handwerk stehe für Kontinuität und die Fähigkeit, Herausforderungen anzugehen und zu meistern. „Diese Botschaft müssen wir jetzt aussenden. Die Menschen dieses Landes brauchen diese Sicherheit. Und für uns ist es wichtig, dass das Handwerk positiv und als stark wahrgenommen wird“, so Graßmann.
Gleichwohl werde die intensive politische Arbeit fortgesetzt und die politischen Botschaften dabei noch deutlicher formuliert. Als Grundlage dafür dient das Politische Positionspapier, das die Voll-versammlung in aktualisierter Form verabschiedet hat. Graßmann versprach dabei: „Wir werden im Wahlkampf als deutliche Stimme wahrnehmbar sein – parteipolitisch neutral, auf die Sachthemen fokussiert.“
Ein Schwerpunkt der politischen Arbeit der vergangenen Monate war die Finanzierung der Beruflichen Bildung und vor allem der Investitionen in die Überbetrieblichen Bildungsstätten (ÜBS) durch Bund und Land. Denn: Bisher übernimmt der Staat lediglich bis zu 75 Prozent der Kosten. Dies führt dazu, dass die Handwerkskammer für die Modernisierung ihrer Bildungszentren in Bamberg (Neubau), Bayreuth und Coburg nach aktuellen Schätzungen rund 40 Millionen Euro an Eigenmitteln aufbringen werden muss. „Dieser Betrag kann nicht aus den von uns erwirtschafteten Überschüssen und der Rücklage finanziert werden“, erklärte der HWK-Präsident. Daher hat der Vorstand der Vollversammlung die Erhöhung der Handwerkskammerbeiträge vorgeschlagen. Einer Empfehlung, der das Gremium mit einer Änderung folgte: Eine deutliche Mehrheit setzte durch (gegen sechs Stimmen), dass der Grundbetrag nun auf 210 anstatt wie ursprünglich vorgesehen 195 Euro erhöht wird. Hintergrund: Die Handwerkskammer hat zuletzt 2010 die Beiträge erhöht. Setzt man hier nur die Preissteigerungen der vergangenen 15 Jahre an, müsste der Grundbeitrag fast auf 250 Euro erhöht werden. Festgelegt wurde im Zuge der Erhöhung der Beiträge auch, dass die Einnahmen aus den erhöhten Beitragszahlungen ausschließlich für die Investitionen in die Bildungszentren genutzt werden. Entsprechend nahm die Vollversammlung den Beschlussvorschlag an, dass ab 2025 bei einem Beitragsvolumen von mehr als 14 Millionen Euro jedes Jahr mindestens 2,2 Millionen Euro (erwartete Mehreinnahme durch die Erhöhung) in die eigens für die Baumaßnahmen geschaffene, zweckgebundene Rücklage für Grundstücks‑, Bau- und Ausstattungsmaßnahmen übertragen werden.
Deutlich höherer Haushaltsansatz
Der veränderte Handwerkskammerbeitrag fließt bereits in den Haushaltsplan 2025 ein, den die Vollversammlung einstimmig beschloss. Insgesamt umfasst die Planung ein Volumen von 50,21 Millionen Euro, wobei der Verwaltungshaushalt 39,92 Millionen Euro einnimmt. Mehr als die Hälfte der Ausgaben im Verwaltungshaushalt werden für die Bildungszentren aufgebracht (51 Prozent), weitere neun Prozent für die Berufsbildung. Diesen Ausgaben stehen Einnahmen gegenüber, die zu 42 Prozent durch die Kammer selbst erwirtschaftet werden. Dabei schlägt sich die noch immer sehr hohe Nachfrage nach den Meisterschulen der Handwerkskammer nieder, die zum Teil bis zu drei Jahre im Voraus ausgebucht sind.
Der Vermögenshaushalt wird 2025 mit 10,29 Millionen Euro angesetzt. Wichtigste Posten darin sind die Ausgaben für Baukosten (3,45 Millionen Euro, darunter zwei Millionen Euro für den Neubau des BZ Bambergs) und für sogenannte ergänzende Ausstattungen (2,72 Millionen Euro, vor allem Digitalisierung der Werkstätten).
Zuversicht durch Zukunftsfähigkeit
In den Zahlen für den Haushaltsplan 2025 steckt viel Zuversicht und Zukunftsfähigkeit. „Wir setzen darauf, dass sich das Handwerk insgesamt weiter stabil entwickelt“, sagt Hauptgeschäftsführer Reinhard Bauer. Ebenso darauf, dass die Politik künftig zumindest im bisherigen Umfang fördert. „Auch wenn in der aktuellen politischen Lage nicht absehbar ist, welche Entscheidungen getroffen werden, sind wir zuversichtlich. Schließlich haben uns die Mandatsträger aller Parteien ihre Unterstützung signalisiert.“
Zuversicht – das ist auch die Haltung, die die bundesweite Imagekampagne des Handwerks mit der neuen Staffel 2024 bis 2029 transportieren wird. Eine Haltung, die das Handwerk absolut glaubwürdig vertreten kann. Denn Zuversicht, so die Ableitung der Agentur, sei mehr als naiver Optimismus, sondern immer eine begründete Perspektive. „Die Zuversicht speist sich aus den Attributen des Handwerks: Es ist unverzichtbar, meistert jede Herausforderung, ist innovativ und vielfältig.“ Daher wird die Kampagne ab 2025 unter dem Motto „Wir können alles, was kommt“ überzeugt, unerschrocken und mit einem klaren Blick und Drang nach vorne auftreten.
Tochterunternehmen erzielen Gewinne
Dass das Handwerk sich diese Haltung und Zuversicht leisten kann, bestätigten beide Grußwortredner der Vollversammlung. Der Landrat des Landkreises Forchheim Dr. Hermann Ulm, betonte die starke Rolle des Handwerks in der Region Forchheim, Forchheims Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein die intensive Partnerschaft der Kommune mit dem Handwerk und der Handwerksorganisation vor Ort.
Neben einem kurzen Abriss über die Tätigkeiten der HWK in den vergangenen fünf Monaten durch Hauptgeschäftsführer Reinhard Bauer, standen die Sachstandberichte zu den Tochterunternehmen GTO (Gewerbe-Treuhand Oberfranken Steuerberatungsgesellschaft mbH) und IFGO GmbH auf der Tagesordnung. Beide Unternehmen arbeiten erfolgreich und führen Gewinn an die Handwerkskammer ab. Bei der GTO nutzt die Rosenschon und Partner GmbH Steuerberatungsgesellschaft (ROP), die die Hälfte der Anteile hält, das bei der Restrukturierung bis 31. Dezember 2024 eingeräumte Ankaufsrecht.
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Aufnahme in „100-Top-of-the-Table“
Auszeichnung für Andreas Schwarz
Der Bundestagsabgeordnete für Bamberg und Forchheim, Andreas Schwarz, wurde für seine Arbeit im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages mit einer ungewöhnlichen Auszeichnung bedacht. Er wurde am heutigen Freitag in die Reihe „100-Top-of-the-Table“ von Table.Media aufgenommen.
Da Andreas Schwarz im Haushaltsausschuss als Chefberichterstatter für den Etat des Verteidigungsministeriums zuständig ist, befasst sich der Abgeordnete Tag für Tag ganz praktisch mit der von Kanzler Scholz ausgerufenen Zeitenwende in der Sicherheitspolitik.
Für diese Arbeit wurde Andreas Schwarz nun von der Redaktion des Security.Table, der führenden journalistischen Fachredaktion in Deutschland für Geostrategie, Verteidigung, Rüstung und Cyberabwehr, als einer der entscheidenden Köpfe in der Kategorie „Politik“ ausgewählt.
Am heutigen Freitag wurde Andreas Schwarz daher in die Reihe „100-Top-of-the-Table“ von Table.Media aufgenommen.
„Ich freue mich sehr über die Auszeichnung. Sie zeigt mir, dass der beharrliche Einsatz für eine ausreichende und zielgerichtete Finanzierung unserer Verteidigung in Fachkreisen wahrgenommen wird“, so Andreas Schwarz. „Wir machen die Zeitenwende, die Kanzler Scholz ausgerufen hat, real und vor allem: finanzierbar! Bei meiner Arbeit geht es mir nicht um Aufrüstung, sondern um eine solide Sicherheitspolitik für unser Land, die angesichts der Bedrohung aus Russland unabdingbar ist.“
Table.Media wurde 2019 vom früheren Tagesspiegel-Herausgeber Sebastian Turner gegründet. Table Media erstellt seit 2021 tägliche Newsletter zu verschiedenen Politikfeldern, die wochentags per E‑Mail verschickt werden. Neben China und Europa gibt es solche Newsletter zur Bildungspolitik, Forschungspolitik, internationalen Klimapolitik, Außen- und Sicherheitspolitik, Nachhaltigkeitspolitik und Afrika. Das Security.Table Professional Briefing von Table.Media ist der Newsletter zu sicherheits- und verteidigungspolitischen Themen wie Geostrategie, Verteidigung, Rüstung und Cyberabwehr.
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„Jesus will eine Kirche der Gleichberechtigten“
Hauptamtliche zu sehr im Vordergrund
Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick warnt davor, die Kirche auf die Rolle der Päpste, Bischöfe, Priester und Hauptamtlichen zu reduzieren, teilt das Erzbistum Bamberg mit. Hauptamtliche hätten sich zu sehr in den Vordergrund gespielt, Jesus wolle jedoch eine Kirche der Gleichberechtigten.
„Wir haben uns zu sehr in den Vordergrund gespielt, das war aber gegen die Intention Jesu“, sagte Schick in seiner heutigen Predigt zum Don-Bosco-Fest in Forchheim. Es müsse in der Kirche Ämter und Verantwortlichkeiten geben. „Aber die Kirche ist Gemeinschaft aller Getauften. Jesus will eine Kirche der Gleichberechtigten, vor allem im Einsatz für seine Sache.“
Der heilige Don Bosco habe neben den Priestern und Ordensleuten immer alle Getauften im Blick gehabt: „Sie sollten sich als Christen für die Kinder und Jugendlichen, besonders die benachteiligten und schutzbedürftigen, interessieren und engagieren.“ Die Kirche, die Don Bosco im Blick hatte, sei die wahre Kirche und sie dürfe nicht untergehen, „weil sie für unsere Gesellschaft, Menschheit und Schöpfung so viel Heilsames und Gutes wirkt“.
Drastische Drohung Jesu gelte heute wie immer
Sie halte den Glauben und das Vertrauen auf den guten Gott aufrecht. Das sei gerade in schwierigen Zeiten des Lebens und der Geschichte wichtig. „Wir erleben es auch jetzt in der Pandemie: Wir brauchen Vertrauen und Hoffnung, damit wir die Krise überwinden können. Die Verkündigung des Evangeliums, die Gottesdienste sowie das seelsorgliche und karitative Wirken der Kirche sind unerlässlich.“
Der Missbrauchsskandal sei ein Tsunami, besonders für die Kirche. Die Sorge um Kinder und Jugendliche, ihre Entwicklung und Bildung sei der Kirche von Jesus selbst aufgetragen. In ihr müssten sie einen sicheren Ort finden, um sich frei zu entfalten, sagte Schick und betonte: „Wer Kinder missbraucht, dem gehört ein Mühlstein um den Hals und im Meer versenkt. Diese drastische Drohung Jesu gilt heute wie immer.“
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Berufsorientierung mal anders
Der Traumjob-Check für die Region
Unter dem Titel Next.Stop.Traumjob unternimmt Bloggerin Anna-Lena Braun eine Reise durch zwanzig Berufe in Unternehmen der Region Bamberg-Forchheim und checkt sie auf ihr Traumjob-Potential.
Sie stoppt dazu bei verschiedenen Unternehmen, trifft auf passionierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen sie über die Schultern schaut. Die ersten Berufe auf ihrer Reiseroute liegen bereits hinter ihr.
Während Bloggerin Lena gewöhnlich einen Reiseblog betreibt und in ferne Länder reist, führt sie ihre Jobreise Next.Stop.Traumjob nach Bamberg und Forchheim. Dabei taucht sie in zwanzig verschiedenste Berufsbilder ein. Bei ihren Unternehmens-besuchen, die unter Einhaltung von Corona-Maßnahmen stattfinden, führt Lena Gespräche mit Mitarbeitenden und packt selbst mit an. Beispielsweise durfte sie als Tierpflegerin Waschbären füttern und im Arbeitsfeld IT & Software Hololens-Brillen für die Medizintechnik ausprobieren. Sie erzählt begeistert: „Jeder Job ist anders – so wie wir Menschen auch alle anders sind. Da den richtigen Traumjob zu finden ist nicht einfach.“ Ihre Eindrücke über den Berufsalltag dokumentiert sie in Videos, Bildern und Texten, welche anschließend auf Social-Media-Kanälen und auf einem eigens eingerichteten Blog veröffentlicht werden.
Aufzeigen der Vielseitigkeit der regionalen Wirtschaft
Next.Stop.Traumjob ist eine Kampagne der Regionalmanagement Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim GmbH (kurz WiR.), welche vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert wird. Sie unterstützt bei der Berufsorientierung und zeigt die Vielseitigkeit der regionalen Wirtschaft mit ihren attraktiven Unternehmen auf. Next.Stop.Traumjob beweist, dass die Region Bamberg-Forchheim spannende Berufe und Karrieremöglichkeiten bietet. „Egal ob Automotiv, Medizintechnik, Logistik, Gesundheitswirtschaft, IT oder Medien – der Mix aus traditionellen und neuen Branchen hält für jeden etwas Passendes bereit“, erläutert Viktor Naumann, Geschäftsführer der WiR.
Weitere klassische wie auch exotische Berufe liegen auf Lenas Route noch vor ihr. Wer sie auf ihrer Reise begleiten möchte, kann dem Instagram- oder Youtube-Kanal @next.stop.traumjob folgen oder die Webseite https://www.nextstoptraumjob.wir-bafo.de/ besuchen.
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Landschaftsimpressionen und markante Bauwerke
VR Bank-Kunstkalender zeigt Motive aus dem Fusionsgebiet
Im Kunstkalender 2022 präsentiert die frisch fusionierte VR Bank Bamberg-Forchheim eG Landschaftsimpressionen und markante Bauwerke ihres vergrößerten Geschäftsgebiets. Die Motive vereinen die Region Bamberg-Forchheim mit der Heimat der Vereinigten Raiffeisenbanken Gräfenberg-Forchheim-Eschenau-Heroldsberg.
Die beiden Genossenschaftsbanken sind seit Mitte Oktober juristisch eine gemeinsame Bank. Der technische Zusammenschluss erfolgt am kommenden Wochenende, 12./13. November.
Die Originalbilder sind zurzeit im Kundenzentrum der Volksbank Forchheim in der Hauptstraße 39 ausgestellt. Der Kirchehrenbacher Erich Müller, seit über 40 Jahren freischaffender Maler und Bildhauer, hat die Schönheiten der Region in eindrucksvollen Aquarellbildern umgesetzt. Neben der Burgruine Neideck auf dem Titelblatt sind im Kalender markante Bamberger Motive wie Gabelmann, Aufseßhöflein und Altenburg zu sehen, außerdem das Levi-Strauss-Museum Buttenheim, Kirche und Pfarrhaus von Litzendorf, das Nürnberger Tor in Forchheim, ein Blick auf die Martinskirche und die Stadt Forchheim, das Walberla, Kirchehrenbach, Fachwerkhäuser in Gräfenberg, das Weiße Schloss und die Pfarrkirche von Heroldsberg sowie eine Ortsimpression von Eschenau.
Stadt- und Landschaftsmotive aus der Region
„Wir freuen uns, unseren Kundinnen und Kunden mit dem Kunstkalender die Attraktionen unserer schönen Umgebung zu zeigen“, berichtet Gregor Scheller, Vorstandsvorsitzender der VR Bank Bamberg-Forchheim eG, mit Blick auf das druckfrische Werk. Die Forchheimer Druckerei Streit hat den Kalender in einer Auflage von rund 10.000 Exemplaren gedruckt. Er ist in allen Filialen der VR Bank kostenlos erhältlich. Als Förderer von Kunst und Kultur ist es der Bank gleichzeitig wichtig, Künstlern aus der Region die Möglichkeit zu bieten, ihre Werke zu präsentieren.
Ausstellung der Kalenderbilder in der Volksbank Forchheim
Die Bilder des Kunstkalenders sind bis 7. Januar 2022 in der Schalterhalle der Volksbank Forchheim zu sehen. Bei Interesse können die Bilder käuflich erworben werden. Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten besucht werden: Montag bis Freitag von 8.30 bis 12.30 Uhr sowie Montag und Donnerstag 13.30 bis 18.00 Uhr und Dienstag und Freitag 13.30 bis 16 Uhr.