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Fußball

Ath­le­tik­trai­ne­rin Eli­sa Kirch­ner wech­selt zu Bay­er 04 Leverkusen

Der nächs­te Dom­rei­ter wird Profi

Eli­sa Kirch­ner, die seit letz­tem Jahr für das Ath­le­tik­trai­ning des FC Ein­tracht Bam­berg ver­ant­wort­lich ist, wech­selt in den Pro­fi­be­reich zu Bay­er 04 Lever­ku­sen. Dies teil­te der Herbst­meis­ter der Bay­ern­li­ga mit.

Jakob Tran­zis­ka, Franz Hel­mer, Juli­an Kol­beck, Jörg Schmal­fuß – vier der tra­gen­den Säu­len des FC Ein­tracht Bam­berg aus der Sai­son 2021/​/​22, die in den ver­gan­ge­nen Mona­ten den Sprung in den Pro­fi­sport geschafft haben.
Und nun ver­mel­den die „Dom­rei­ter“ den nächs­ten Wech­sel in den Pro­fi­sport. Mit Eli­sa Kirch­ner, seit letz­tem Jahr für das Ath­le­tik­trai­ning des FC Ein­tracht Bam­berg ver­ant­wort­lich, wech­selt das nächs­te Talent aus der Armee­stra­ße in den Pro­fi­be­reich und schließt sich Bay­er 04 Lever­ku­sen an.

„Für mich ist das ein abso­lu­ter Traum und eine Rie­sen­chan­ce“, wird die 23jährige in der Pres­se­mit­tei­lung zitiert, die einen Abschluss als Mas­ter of Sci­ence in Sport­the­ra­pie und Leis­tungs­sport besitzt. „Als ich die­ses Ange­bot jetzt so kurz vor Weih­nach­ten bekom­men habe, war ich völ­lig über­rascht, weil ich damit nicht gerech­net hat­te. Umso mehr freue ich mich nun auf die neue Her­aus­for­de­rung im Umfeld eines Bundesligisten.“

Kom­plet­te Unter­stüt­zung erfährt „Eli“ dabei auch von Sei­ten der „Dom­rei­ter“. Abtei­lungs­lei­ter Sascha Dorsch: „Wir haben immer gesagt, dass wir jun­ge Talen­te för­dern und ent­wi­ckeln wol­len und uns über jeden freu­en, der den Sprung in den Pro­fi­sport schafft.
Eli hat hier bei uns in den letz­ten 18 Mona­ten viel bewegt und trotz ihres jun­gen Alters den rich­ti­gen Ton gefun­den und sich viel Respekt ver­schafft. Wir freu­en uns über die Chan­ce, die sie nun bekommt und wer­den gleich­zei­tig mit Juli­an Schmitt und dem Ath­le­tik­zen­trum Bam­berg die­sen Kurs fortsetzen.“

Im ers­ten Schritt wer­de sich die gebür­ti­ge Bam­ber­ge­rin in Lever­ku­sen im Frau­en-Bun­des­li­ga­be­reich und im Nach­wuchs­leis­tungs­zen­trum bewe­gen und dort ers­te Pro­fi­erfah­run­gen sammeln.

Der eine ist schon im Pro­fi­sport, die ande­re auf dem Weg dahin: Eli­sa Kirch­ner und Franz Hel­mer (Kickers Würz­burg) bei der Leis­tungs­dia­gnos­tik im Ath­le­tik­zen­trum Bam­berg. Foto: FC Ein­tracht Bamberg

Wohin der Weg geht? „Da lass ich mich über­ra­schen“, sagt Eli­sa Kirch­ner. „Ich lie­be es, mei­ne Lei­den­schaft für Trai­ning und Ath­le­tik zum Beruf machen zu kön­nen. Über ein Prak­ti­kum habe ich nun die Chan­ce bekom­men, in den Pro­fi­sport ein­zu­stei­gen. Fürs Ers­te will ich ler­nen und mich wei­ter­ent­wi­ckeln. Alles ande­re wird sich zeigen.“

„Dom­rei­ter“ mit sieb­tem Sieg in Folge 

FC Ein­tracht Bam­berg sichert sich die Herbstmeisterschaft

44 Punk­te aus 17 Spie­len in der Vor­run­de, nur 14 Gegen­to­re kas­siert und nun schon 11 Punk­te Vor­sprung auf Rang 3: Der FC Ein­tracht hat sei­ne beein­dru­cken­de Serie von 16 Spie­len ohne Nie­der­la­ge und sie­ben Sie­gen in Fol­ge gegen den ASV Neu­markt fort­ge­setzt und sich den Titel des „Herbst­meis­ters“ in der Bay­ern­li­ga Nord gesichert.

Dabei begann das Spiel gegen die Ober­pfäl­zer etwas ver­hal­ten, die „Dom­rei­ter“ brauch­ten eine gute Vier­tel­stun­de, dann spiel­ten sie ihr Pro­gramm wie schon seit Wochen mit enor­mer Sou­ve­rä­ni­tät und viel Spiel­freu­de vor den 386 Zuschau­ern auf der Sport­an­la­ge in Dörf­leins ab.

Den Auf­takt des Heim­sie­ges mach­te der seit Wochen in Top­form spie­len­de Marc Reisch­mann in der 28. Minu­te, als er eine Flan­ke von Tobi­as Linz zum 1:0 ver­wer­te­te. Rol­len­tausch dann zehn Minu­ten spä­ter, als Marc Reisch­mann Tobi­as Linz bedien­te und der Bam­ber­ger Außen­bahn­spie­ler mit sei­nem star­ken lin­ken Fuß den Ball aus 12 Metern Tor­ent­fer­nung in die Maschen drosch.


„Ich bin mega­s­tolz auf mei­ne Mannschaft“

Auch nach dem Pau­sen­pfiff setz­ten die „Dom­rei­ter“ ihr Spiel fort und erzwan­gen sich Tor­chan­cen im Minu­ten­takt. Bam­bergs Coach Jan Gern­lein brach­te im Lau­fe der zwei­ten Halb­zeit mit Luis Schnei­der, Simon Koll­mer, Luc­ca Leist­ner, Sebi Val­dez und Phil­lipp Hack fünf fri­sche Kräf­te aufs Feld, ohne dass es einen Bruch im Spiel der Gast­ge­ber gab, im Gegen­teil, der FC Ein­tracht schraub­te das Tem­po noch einen Gang höher. Felix Popp blieb es dann mit sei­nem bereits fünf­ten Sai­son­tor vor­be­hal­ten, in der 68. Minu­te auf 3:0 zu stel­len, als er sich nach einem Eck­ball von Simon Koll­mer in die Luft schraub­te und den Ball unhalt­bar ins Netz setz­te. Zehn Minu­ten vor Spie­len­de nutz­te Luca Lje­v­sic einen Feh­ler im Auf­bau­spiel der Gäs­te, zog Rich­tung Tor und erziel­te mit einem sat­ten Rechts­schuss den 4:0 Endstand.

„Es ist über­ra­gend, was die Jungs heu­te und die kom­plet­te Vor­run­de gezeigt haben. Wir haben heu­te wie­der ein­mal Geduld bewie­sen, unser Spiel durch­ge­zo­gen und fol­ge­rich­tig den sieb­ten Sieg in Serie ein­ge­fah­ren. Tabel­len­ers­ter am Ende der Vor­run­de und das mit einem jun­gen Team, das sein Herz Woche für Woche auf dem Platz lässt und es immer wie­der schafft, den Fokus auf die Auf­ga­ben zu rich­ten. Ich bin mega­s­tolz auf mei­ne Mann­schaft, jetzt fei­ern wir auch mal eine gran­dio­se Vor­run­de und ab mor­gen läuft die Vor­be­rei­tung auf die Rück­run­de“, bilan­zier­te der Bam­ber­ger Coach Jan Gern­lein das Spiel und die Vorrunde.

Fuß­ball

Spiel­ab­brü­che: Baye­ri­sche Zah­len bestä­ti­gen deutsch­land­wei­ten Anstieg nicht

In der Sai­son 2021 /​/​2022 wur­den 911 Fuß­ball­par­tien in Deutsch­land wegen Gewalt- und/​oder Dis­kri­mi­nie­rungs­vor­fäl­len abge­bro­chen. Noch nie zuvor gab es so vie­le Spiel­ab­brü­che in einer Sai­son. In baye­ri­schen Ligen blie­ben die Zah­len aller­dings auf einem nied­ri­ge­ren Niveau und lagen deut­lich unter­halb des Durch­schnitts. Die Grün­de dafür sind aller­dings nicht voll­stän­dig klar.

Seit 2014 erhebt der Deut­sche Fuß­ball-Bund (DFB) auf Basis der Online-Spiel­be­rich­te der Unpar­tei­ischen ein Lage­bild des Ama­teur­fuß­balls. Wie der Baye­ri­sche Fuß­ball­ver­band (BFV) bekannt­gab, gab es bun­des­weit noch nie so vie­le Spiel­ab­brü­che in einer Sai­son wie in der Spiel­zeit 2021 /​/​2022. In Bay­ern habe sich die­se Ent­wick­lung aller­dings nicht bestätigt.

„Den­noch ist jeder Spiel­ab­bruch einer zu viel“, sag­te Chris­toph Kern, Prä­si­dent des BFV. „Klar ist, dass wir auch wei­ter­hin unse­re strik­te Null-Tole­ranz-Poli­tik fah­ren. Gewalt, Belei­di­gun­gen und Dis­kri­mi­nie­run­gen in jed­we­der Form haben auf unse­ren Fuß­ball­plät­zen nichts zu suchen.“

Sowohl die Gesamt­an­zahl der Spiel­ab­brü­che als auch ihr Anteil von 0,075 Pro­zent an allen erfass­ten natio­na­len Spie­len bedeu­ten Höchst­stän­de seit Beginn der Daten­er­he­bung. Im Online-Spiel­be­richt fül­len die Schieds­rich­te­rIn­nen unter „Vor­komm­nis­se“ aus, ob es wäh­rend eines Spiels zu einer Gewalt­hand­lung oder zu einer Dis­kri­mi­nie­rung kam. Ent­ge­gen des bun­des­wei­ten Anstiegs sol­cher Vor­fäl­le bewe­gen sich die Zah­len in Bay­ern aber auf kon­stant nied­ri­ge­rem Niveau im Ver­gleich zu Vor-Coro­na-Spiel­zei­ten. Ein Anstieg zeich­net sich nicht ab.

Die Grün­de der baye­ri­schen Zah­len sind nicht voll­stän­dig klar

In der Sai­son 2021 /​/​2022 kam es bay­ern­weit zu 68 Spiel­ab­brü­chen. Das sind 0,033 Pro­zent aller Spie­le. In der letz­ten Vor-Coro­na-Sai­son 2018 /​/​2019 lag der Wert der Spiel­ab­brü­che mit 0,029 Pro­zent nied­ri­ger. In der zurück­lie­gen­den Spiel­zeit haben die Schieds­rich­te­rIn­nen ins­ge­samt 449 Stö­run­gen (Gewalt und/​oder Dis­kri­mi­nie­rung) gemel­det, das heißt in 0,22 Pro­zent aller erfass­ten Spie­le. Im Umkehr­schluss bedeu­tet das, dass in Bay­ern in der abge­lau­fe­nen Spiel­zeit 99,78 Pro­zent der 207.219 erfass­ten Par­tien voll­kom­men stö­rungs­frei ver­lau­fen sind.

„Den sehr uner­freu­li­chen deutsch­land­wei­ten Trend bei den Spiel­ab­brü­chen kön­nen wir glück­li­cher­wei­se in Bay­ern nicht bestä­ti­gen“, sag­te Chris­toph Kern. „Fakt ist aber: Jede und jeder Ein­zel­ne muss grund­sätz­lich alles dafür tun, dass es erst gar nicht zu einem Spiel­ab­bruch kommt.“

Die Grün­de, aus denen es im baye­ri­schen Fuß­ball nicht so vie­le Spiel­ab­brü­che wie bun­des­weit gibt, sind indes nicht voll­stän­dig klar. „War­um wir in Bay­ern die­sen Trend der­zeit nicht ver­zeich­nen, lässt sich pau­schal nicht beur­tei­len. Wir sind durch­aus der Auf­fas­sung, dass die seit Jah­ren in Bay­ern eta­blier­ten Maß­nah­men wir­ken. Wir haben eine kon­se­quen­te sport­ge­richt­li­che Auf­ar­bei­tung im Ein­zel­fall­ver­fah­ren, eine extrem brei­te Palet­te an Sank­ti­ons­mög­lich­kei­ten, die auch Bewäh­rungs­stra­fen oder ver­pflich­ten­de Besu­che von Anti-Gewalt-Trai­nings umfasst. 

Auch haben wir ein bay­ern­weit effi­zi­en­tes und ste­tig wei­ter­ent­wi­ckel­tes Kon­flikt­ma­nage­ment, Fair-Play-Pro­jek­te und Schu­lun­gen, die im Ide­al­fall prä­ven­tiv wir­ken. Und vor allem gibt es sehr kla­re Vor­ga­ben und Schu­lun­gen, die ein hohes Maß an ein­heit­li­chem Vor­ge­hen der Schieds­rich­te­rIn­nen bewir­ken. Es wäre aber schlicht nicht ehr­lich, zu behaup­ten, dass wir damit die Zah­len im Detail erklä­ren könn­ten. Dafür gibt es ein­fach zu vie­le Fak­to­ren, die in einer kon­kre­ten Situa­ti­on zu einem Spiel­ab­bruch füh­ren kön­nen. Und auch die bes­ten Maß­nah­men kön­nen nicht alles ver­hin­dern. Auch das gehört zur Wahrheit.“

Dom­rei­ter ver­tei­di­gen Tabellenführung

Spit­zen­spiel: FC Ein­tracht Bam­berg besiegt SC Eltersdorf

Im Spit­zen­spiel der Bay­ern­li­ga Nord hat der FC Ein­tracht Bam­berg den Tabel­len­drit­ten SC Elters­dorf besiegt. Vor hei­mi­schem Publi­kum gewan­nen die Bam­ber­ger am 24. Sep­tem­ber mit 2:0.

Es ist lan­ge her, dass „Oh, wie ist das schön“-Gesänge durch das Bam­ber­ger Fuchs-Park-Sta­di­on hall­ten. Ver­dient hat­te sich die Mann­schaft von Trai­ner Jan Gern­lein im aus­ver­kauf­ten Bam­ber­ger Sta­di­on die­se Ova­tio­nen aber alle­mal. Nach dem sou­ve­rä­nen 3:1 gegen Donaus­tauf haben die Bam­ber­ger nun auch den Ex-Regio­nal­li­gis­ten SC Elters­dorf 2:0 geschla­gen. Damit hat der FCE sei­ne Tabel­len­füh­rung vor DJK Geben­bach auf fünf Punk­te ausgebaut.

Dabei gab es kein lan­ges Abtas­ten im Fuchs-Park-Sta­di­on, son­dern, vor allem in den ers­ten 10 Minu­ten, wenig Spiel­kon­trol­le auf bei­den Sei­ten. Lang­sam aber erspiel­te sich der FCE ein Über­ge­wicht und deu­te­te sei­ne Gefähr­lich­keit im schnel­len Umschalt­spiel an.

In der 32. Minu­te war es dann so weit. Phil­ipp Hack zog nach Dop­pel­pass mit Tobi­as Linz nach innen, leg­te sich den Ball vor und schoss ihn aus 18 Meter genau ins obe­re Tor­eck. Der Jubel über Tref­fer war noch nicht ganz ver­klun­gen, als der 19-jähr­ge Pett­stadter bereits nachlegte.

Dies­mal war es Mar­co Schmitt, der einen Ball­ge­winn in der eige­nen Hälf­te blitz­schnell in einen Traum­pass auf Phil­ipp Hack umwan­del­te. Der SC Elters­dorf bekam kei­nen Zugriff mehr und Hack netz­te allein vor Elters­dorf Tor­wart Akbakla zum 2:0 ein.

Star­ke Bam­ber­ger Vor­stel­lung bis zum Abpfiff

Nach dem Sei­ten­wech­sel fiel fast das 3:0. Der form­star­ke David Lang lief auf das SCE-Gehäu­se zu und ehe ihn sein Gegen­spie­ler bedräng­te und von den Bei­nen hol­te. Schieds­rich­ter Eli­as Tie­de­ken, in Sum­me ein sehr guter Lei­ter, ent­schied aber auf Weiterspielen.

In der Fol­ge­zeit beru­hig­te sich das Spiel und der SC Elters­dorf hat­te mehr Spiel­an­teil. Wirk­lich zwin­gen­de Chan­cen konn­ten sich die Mit­tel­fran­ken aber kaum erspie­len. Es waren viel­mehr die Bam­ber­ger, die durch die ein­ge­wech­sel­ten Offen­siv­spie­ler Timm Stras­ser und Luis Schnei­der die Chan­cen hat­ten, das Spiel vor­zei­tig zu entscheiden.

So blieb es bis zum Abpfiff bei einer star­ken Vor­stel­lung der Heim­mann­schaft, die nun ent­spannt in das kom­men­de spiel­freie Wochen­en­de gehen kann.

Zufrie­den zeig­te sich Bam­bergs Trai­ner Jan Gern­lein nach dem Spiel. „Wir wuss­ten um die indi­vi­du­el­le Qua­li­tät von Elters­dorf und woll­ten die­se so gut es geht ein­däm­men. Das ist uns sehr gut gelun­gen. Nach vor­ne haben wir dann mehr­fach rich­tig gute Offen­siv­ak­tio­nen set­zen kön­nen, die letzt­end­lich zu einem ver­dien­ten Sieg geführt haben. Das war heu­te bock­stark von eins bis sech­zehn. Da kann ich kei­nen ein­zel­nen Spie­ler her­aus­he­ben, die haben sich heu­te alle Best­no­ten verdient.“

Bam­ber­ger Ver­ein dabei

Ers­te baye­ri­sche Inklu­si­ons­meis­ter­schaft im Fußball

Der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band hat die Grup­pen für die ers­te baye­ri­sche Inklu­si­ons­meis­ter­schaft aus­ge­lost. Hers­bruck im Nürn­ber­ger Land wird am 9. Okto­ber Gast­ge­ber des baye­ri­schen Inklu­si­ons­fuß­balls und der Pre­mie­re im Frei­staat sein. Mit dabei ist auch eine Bam­ber­ger Mannschaft.

20 Inklu­si­ons­teams aus ganz Bay­ern, unter ande­rem vom 1. FC Nürn­berg, vom TSV 1860 Mün­chen oder vom FC Ingol­stadt 04, tra­gen am 9. Okto­ber die ers­te baye­ri­sche Inklu­si­ons­meis­ter­schaft im Fuß­ball aus. Das gab der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band (BFV) am 10. Sep­tem­ber bekannt. Im Rah­men des Zweit­li­ga-Heim­spiels des 1. FC Nürn­berg gegen Armi­nia Bie­le­feld, End­stand 1:0, im Max-Mor­lock-Sta­di­on wur­den am 9. Sep­tem­ber vor mehr als 26.000 Zuschaue­rin­nen und Zuschau­ern die Grup­pen der Meis­ter­schaft aus­ge­lost. Gast­ge­ber des ein­tä­gi­gen Tur­niers ist der SV 1928 Alten­sit­ten­bach in Hers­bruck bei Nürn­berg. Mit der 1. und 2. Inklu­si­ons­mann­schaft des FV 1912 gool­kids ist auch ein Ver­ein aus Bam­berg dabei.

Für Robert Bartsch, Inklu­si­ons-Mana­ger und Lei­ter des inklu­si­ven För­der­krei­ses gool­kids, ist die Inklu­si­ons­meis­ter­schaft ein gro­ßer Mei­len­stein für die Akzep­tanz des inklu­si­ven Fuß­balls, auch weil der gan­ze BFV dahin­ter stün­de. „Hier bie­tet sich erst­ma­lig die tol­le Chan­ce, inklu­si­ve Mann­schaf­ten aus ganz Bay­ern zu tref­fen und sich mit ihnen zu mes­sen. Dabei steht der Sieg aber nur auf den ers­ten Blick im Fokus. Viel wich­ti­ger ist es, dass nun auch unse­re Sport­le­rIn­nen ihren eige­nen und vor allem fai­ren Wett­be­werb bekom­men.“ Für 2023 ver­su­che man zudem, ein ent­spre­chen­des Tur­nier nach Bam­berg zu holen.

Bay­ern­wei­ter inklu­si­ver Treffpunkt

BFV-Vize­prä­si­dent Jür­gen Pfau, Robert Ilg, 1. Bür­ger­meis­ter von Hers­bruck, Andre­as Kur­zer Vor­stand der Lebens­hil­fe Nürn­ber­ger Land, Chris­ti­an Stingl, Vor­stand beim SV Alten­sit­ten­bach, Tino Ger­hard, Inklu­si­ons-Kapi­tän des SVA, Nafi­ye Kara, Inklu­si­ons-Spie­ler­ver­tre­te­rin des SVA, Lui­sa Richert von den Club-Frau­en, und Club-Spie­ler Tay­l­an Duman los­ten die Inklu­si­ons­teams in vier Grup­pen aus.

„Es freut mich sehr“, sag­te Jür­gen Pfau, „dass wir eine der­ar­tig gro­ße Büh­ne für die Aus­lo­sung der ers­ten baye­ri­schen Inklu­si­ons­meis­ter­schaft im Fuß­ball bekom­men konn­ten. Das ist enorm wich­tig, denn es gibt vie­le Fuß­bal­le­rIn­nen mit Han­di­cap, die Spaß und Freu­de am Spiel haben. Wir hof­fen, im Zuge die­ses Tur­niers zukünf­tig noch mehr Men­schen mit Han­di­cap an den Ball brin­gen zu können.“

Auch Anar­gi­ros Tsopou­ridis, Ideen­ge­ber und Koor­di­na­tor der Inklu­si­ons­meis­ter­schaft und Abtei­lungs­lei­ter für Inklu­si­ons­fuß­ball beim SVA, freu­te sich über die gelun­ge­ne Aus­lo­sung. „Inklu­si­ons­fuß­ball moti­viert Men­schen mit und ohne Behin­de­rung. Ein­mal mehr bie­tet der 1. FC Nürn­berg mit uns und dem BFV hier­zu eine wich­ti­ge Platt­form für Ver­ei­ne und Gesell­schaft. Gemein­sam kön­nen wir Wert­schät­zung und Aner­ken­nung erleb­bar machen und als Nor­ma­li­tät prä­sen­tie­ren und zusätz­li­che Mög­lich­kei­ten von inklu­si­ven Treff­punk­ten bay­ern­weit schaffen.“

Die Grup­pen der Inklusionsmeisterschaft

Grup­pe A: FV 1912 gool­kids Bam­berg, TSV 1860 Mün­chen, Lebens­hil­fe Werk­statt Mün­chen, TSV Met­ten, SpVgg Etzelskirchen.

Grup­pe B: DJK Spar­ta Noris Nürn­berg, Die Brügg’nbauer Nürn­berg, SV Nie­der­roth, EBK Olching, SpVgg Ramspau.

Grup­pe C: 1. SC Grö­ben­zell, Regens-Wag­ner Zell, FV 1912 gool­kids Bam­berg 2, FC Bay­ern Alzen­au, 1. FC Nürnberg

Grup­pe D: OBA Mün­chen 1, OBA Mün­chen 2, Bana­nen­flan­ke Lands­hut, Elf Freun­de FC Ingol­stadt, SV 1928 Alten­sit­ten­bach e.V.

Gespielt wird im „Sechs gegen Sechs“ auf dem Klein­feld. In jeder Mann­schaft müs­sen min­des­tens genau­so vie­le oder mehr Spie­le­rIn­nen mit Beein­träch­ti­gung spie­len, wie ohne Beein­träch­ti­gung. Eine Mann­schaft kann aller­dings auch voll­stän­dig aus Spie­le­rIn­nen mit Beein­träch­ti­gung bestehen.

Nach 2:0 Vorsprung

Ein­tracht Bam­berg ver­schenkt Sieg gegen SpVgg Weiden

„Am Ende müs­sen wir ergeb­nis­ori­en­tier­ter sein und nicht ver­su­chen, noch schö­nen Fuß­ball zu spie­len.“ So zitiert eine Mit­tei­lung des Ver­eins Trai­ner Jan Gern­lein nach dem Spiel des FC Ein­tracht Bam­berg gegen die SpVgg SV Wei­den aus der Ober­pfalz. Was war passiert?

Die ers­te Halb­zeit lang beherrsch­te der FC Ein­tracht Bam­berg die Haus­her­ren der SpVgg SV Wei­den fast nach Belie­ben. Vor einer Kulis­se von mehr 1.200 Zuschaue­rin­nen und Zuschau­ern folg­ten die Bam­ber­ger Dom­rei­ter den Match­plan des Trai­ner­teams und lie­ßen Ball und Geg­ner laufen.

Bereits nach fünf Minu­ten belohn­te sich die Mann­schaft dafür und Björn Schön­wies­ner erziel­te aus 18 Metern die 1:0 Füh­rung. Viel kann man den Bam­ber­gern in der Fol­ge­zeit nicht vor­wer­fen – außer dass sie kei­ne wei­te­ren Tref­fer nachlegten.

So fiel erst nach dem Sei­ten­wech­sel das 2:0. Wie­der war es Björn Schön­wies­ner. Nach einem Pfos­ten­schuss von Luca Lje­v­sic reagier­te der Stür­mer am schnells­ten und drück­te den Ball aus fünf Metern über die Linie.

Die­se Füh­rung hät­ten die Bam­ber­ger wahr­schein­lich bis zum Schluss ver­tei­digt. Dann schlug aber das Ver­let­zungs­pech zu. Außer­dem begann die Mann­schaft, wie vom Trai­ner kri­ti­siert, nicht ergeb­nis­ori­en­tiert genug zu spie­len. So muss­te Bam­bergs Innen­ver­tei­di­ger Felix Popp in der 55. Minu­te ver­letzt vom Feld. Und damit kam ein Bruch ins Bam­ber­ger Spiel. Die Defen­siv­ak­tio­nen wur­den hek­ti­scher und unrunder.

Das nutz­te die SpVgg Wei­den, die, ange­peitscht von der Kulis­se ihres Publi­kums, auf­dreh­te und sich vie­le Chan­cen erspiel­te. Am Ende nahm Ste­fan Püh­ler den Bam­ber­gern den sicher geglaub­ten Sieg aus der Hand. Zwei Tref­fer in der 64. und in der 86. Minu­te des erst kurz vor­her ein­ge­wech­sel­ten 16-Jäh­ri­gen besie­gel­ten das Unentschieden.

„Das ist schon bit­ter, kei­ne Fra­ge“, sag­te Jan Gern­lein zum spä­ten Aus­gleich. „Auf der ande­ren Sei­te: Wir sind nun neun Spie­le in Fol­ge unge­schla­gen und freu­en uns auf drei Heim­spie­le in Fol­ge. Nächs­ten Sams­tag gegen Cham wer­den die Kar­ten neu gemischt.“

Nach heu­ti­ger Regens­bur­ger Niederlage

FC Ein­tracht Bam­berg über­nimmt Tabellenführung

Mit dem gest­ri­gen 2:1‑Sieg beim TSV Aub­stadt über­nimmt der FC Ein­tracht Bam­berg nach dem 6. Spiel­tag die Tabel­len­füh­rung in der Bay­ern­li­ga Nord. Er pro­fi­tiert dabei von der gest­ri­gen Nie­der­la­ge von Donaus­tauf gegen den SC Elters­dorf ges­tern und der heu­ti­gen Nie­der­la­ge der Regens­bur­ger in Ammerthal.

„Wir haben es am Ende mehr gewollt!“ bilan­zier­te Bam­bergs Übungs­lei­ter Jan Gern­lein die Par­tie der „Dom­rei­ter“ gegen den TSV Abts­wind. Und die­ser Wil­le war auch not­wen­dig, denn die ers­ten 45 Minu­ten gin­gen klar an die Haus­her­ren aus Abts­wind. Der FC Ein­tracht leis­te­te sich unge­wohnt vie­le Feh­ler im Spiel­auf­bau und ließ sich auch durch das star­ke Pres­sing der Unter­fran­ken immer wie­der zu unnö­ti­gen Ball­ver­lus­ten ver­lei­ten. „Hier waren wir ein­fach nicht wach und konn­ten unser geplan­tes Spiel aus dem Defen­siv­ver­bund her­aus nicht so umset­zen wie wir das geplant hat­ten.“ Bes­ser mach­ten es der TSV Abts­wind, der immer wie­der mit Tem­po in die Bam­ber­ger Hälf­te spiel­te und sich die eine oder ande­re Chan­ce erar­bei­te­te. Eine davon nutz­te Nic­las Staudt in der 28. Minu­te zum ver­dien­ten 1:0‑Führungstreffer für sei­ne Far­ben. Ein Zuspiel fast von der Grund­li­nie konn­te er aus kür­zes­ter Distanz nut­zen und einnetzen.

„Nun freu­en wir uns auf ein tol­les Top-Spiel am Samstag“

Mit die­sem Stand ging es dann auch in die Pau­se, aus der die Bam­ber­ger dann wie ver­wan­delt zurück­ka­men. Wesent­lich grif­fi­ger gin­gen die „Dom­rei­ter“ nun ins Spiel, kamen in die Zwei­kämp­fe und gewan­nen die­se auch zumeist und zogen ihr gewohn­tes Kom­bi­na­ti­ons­spiel auf dem engen Geläuf in Abts­wind auf. Das Spiel fand nun vor­wie­gend in der Hälf­te der Haus­her­ren statt, deut­lich war den Bam­ber­gern der Wil­le anzu­mer­ken, das Spiel noch zu dre­hen, was ihnen auch kur­ze Zeit spä­ter gelang. Nach einer Frei­stoß­flan­ke von Phil­ipp Hack aus dem Halb­feld grätsch­te Felix Popp ener­gisch in den Ball und bug­sier­te die­sen über die Tor­li­nie. Die Erleich­te­rung der Spie­ler und Fans war spür­bar. Aller­dings woll­ten sich die Bam­ber­ger mit der Punk­te­tei­lung nicht zufrie­den geben. Angriff um Angriff wur­de nun auf das Abts­win­der Tor vor­ge­tra­gen, das von der Heim­elf wacker ver­tei­digt wur­de. Ehe es in der 87. Minu­te dann Johan­nes Geb­hart war, der die „Dom­rei­ter“ erlös­te. Eine Flan­ke Rich­tung Fünf­me­ter­raum nahm er gekonnt mit, setz­te sich ener­gisch gegen zwei Ver­tei­di­ger durch und drück­te den Ball mit letz­tem Ein­satz über die Linie. Über­schäu­men­der Jubel auf der einen Sei­te, Nie­der­ge­schla­gen­heit auf der ande­ren. Und so blieb es auch bis zum Schluss­pfiff, die Bemü­hun­gen der Abts­win­der, das Spiel noch ein­mal zu dre­hen, ver­lie­fen im Sand.

„Das war heu­te vor allem in den ers­ten 45 Minu­ten kein gutes Spiel von uns“, fass­te Jan Gern­lein die Par­tie zusam­men. „Abts­wind ist eine sehr kom­pak­te Mann­schaft, die uns gut zuge­stellt hat und den engen Platz geschickt aus­ge­nutzt hat. Umso mehr freut mich der Wil­le der Jungs, die nach dem Sei­ten­wech­sel alles in die­se Par­tie gelegt haben. Nun freu­en wir uns auf ein tol­les Top-Spiel am Sams­tag im Fuchs-Park-Sta­di­on gegen den SC Feucht!“ Der FC Ein­tracht mit der neu gewon­ne­nen Tabel­len­füh­rung im Rücken trifft auf den Viertplatzierten.

Vor­sor­ge für Sai­son 2022/​2023

Fuß­ball-Ver­band akti­viert Corona-Paragrafen

Im Ange­sicht der immer noch herr­schen­den pan­de­mi­schen Lage und der Qua­ran­tä­ne­pflicht bei einer Coro­na-Infek­ti­on hat der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band (BFV) sei­nen soge­nann­ten Coro­na-Para­gra­fen aktiviert.

Mit dem Coro­na-Para­gra­fen des BFV kön­nen Mann­schaf­ten die Ver­schie­bung ange­setz­ter Spie­le bei Covid-Infek­tio­nen bean­tra­gen. Wie der BFV am 27. Juli bekannt­gab, hat der Ver­band den Para­gra­fen für die Sai­son 2022 /​/​2023 aktiviert.

BFV-Vize­prä­si­dent und Lei­ter der „Coro­na-Taskfor­ce“ Robert Schraud­ner nann­te die Qua­ran­tä­ne­pflicht bei Anste­ckung mit dem Covid-Virus als Grund für die Akti­vie­rung des Coro­na-Para­gra­fen. „Auf­grund der Tat­sa­che, dass die staat­li­che Anord­nung bei einer Infek­ti­on unver­än­dert eine Qua­ran­tä­ne von min­des­tens fünf bis maxi­mal zehn Tagen fest vor­schreibt, ist die Vor­aus­set­zung für die Akti­vie­rung der von uns geschaf­fe­nen und eta­blier­ten Rege­lun­gen gege­ben. Mit dem Beschluss ist es den Ver­ei­nen mög­lich, bei Nicht-Errei­chen der Mann­schafts­stär­ke auf­grund von Coro­na-Fäl­len Spie­le abzu­sa­gen.“ Grund­vor­aus­set­zung dafür sei die Vor­la­ge aner­kann­ter posi­ti­ver Test-Nachweise.

Der Coro­na-Para­graf gilt bei Frau­en- und Männer‑, Junio­rin­nen- und Junio­ren­mann­schaf­ten der Bay­ern­li­gen. In die­sen Spiel­klas­sen kön­nen Mann­schaf­ten die Ver­schie­bung von Par­tien bean­tra­gen, wenn sie die Norm­zahl der vor­ge­schrie­be­nen Spie­le­rin­nen und Spie­ler zuzüg­lich vier Ersatz­spie­le­rin­nen und ‑spie­ler nicht erreichen.

Neu­zu­gang FC Ein­tracht Bamberg

Björn Schön­wies­ner kommt aus Aubstadt

Der FC Ein­tracht Bam­berg hat einen Neu­zu­gang für die Offen­si­ve ver­pflich­tet. Vom Regio­nal­li­gis­ten TSV Aub­stadt wech­selt Björn Schön­wies­ner nach Bam­berg, wo der 29-jäh­ri­ge Stür­mer bereits seit län­ge­rem wohnt.

Der 1,85 Meter gro­ße Links­fuß Björn Schön­wies­ner wur­de beim TSV Groß­bar­dorf aus­ge­bil­det und hat für die Rhön-Grab­fel­der mehr als 250 Bay­ern­li­ga­spie­le absol­viert. Vor einem Jahr wech­sel­te Schön­wies­ner nach Aub­stadt in die Regio­nal­li­ga, wo er auf 21 Ein­sät­ze kam und drei Tore erziel­te. Ab der kom­men­den Sai­son wird er für den FC Ein­tracht Bam­berg spie­len, wie der Ver­ein mitteilte.

FC Ein­tracht-Coach Jan Gern­lein freut sich, vor allem über die Erfah­rung, die Björn Schön­wies­ner in das jun­ge Team der Dom­rei­ter mit­bringt. „Björn ist ein sehr fle­xi­bler Offen­siv­spie­ler, der ver­schie­de­ne Posi­tio­nen abde­cken kann. Er kennt die Bay­ern­li­ga aus dem Eff-Eff und bringt dazu auch noch Regio­nal­li­ga-Erfah­rung mit, die er in einer sehr guten Mann­schaft gesam­melt hat. Da bekom­men wir schon gute Qua­li­tät. Außer­dem passt Björn auch mensch­lich per­fekt zu uns. Die Ver­pflich­tung ist ein­fach ein inter­es­san­tes Gesamtpaket.“

Auch FCE-Fuß­ball­ab­tei­lungs­lei­ter Sascha Dorsch hält die Ver­pflich­tung für einen Glücks­griff.
„Nach dem Weg­gang von Lukas Schmitt­sch­mitt ist Björn genau der erfah­re­ne und rou­ti­nier­te Spie­ler, den wir suchen. Er kann gera­de unse­ren jün­ge­ren Spie­lern in der Offen­si­ve Halt geben. Außer­dem ver­voll­stän­digt er die Ach­se zu Kett­ler und Reisch­mann. Wir freu­en uns sehr, einen neu­en Team­lea­der zu bekommen.“

Björn Schön­wies­ner selbst ist glück­lich, dass der Trans­fer in sei­ne Wahl­hei­mat geklappt hat. „Ich will mei­ne gan­ze Erfah­rung ein­brin­gen und dem jun­gen Team hel­fen, wie­der eine gute Rol­le in der Bay­ern­li­ga zu spielen.“

Mit­tel­fris­tig kön­ne sich der Neu­zu­gang auch vor­stel­len, in ande­rer Posi­ti­on im Ver­ein tätig zu sein und die Pro­fes­sio­na­li­sie­rung des Klubs voranzutreiben.

Baye­ri­scher Fußball-Verband

Dr. Chris­toph Kern ist neu­er BFV-Präsident

Dr. Chris­toph Kern ist neu­er Prä­si­dent des Baye­ri­schen Fuß­ball-Ver­ban­des (BFV). Auf dem 26. Ordent­li­chen Ver­bands­tag in Bad Gög­ging erhielt der 39-Jäh­ri­ge 137 der 257 gül­ti­gen Stim­men und wur­de zum Nach­fol­ger von Rai­ner Koch gewählt, der nach 18 Jah­ren – wie bereits im Früh­jahr 2022 ange­kün­digt – nicht mehr für das Amt kan­di­diert hatte.

Wie der BFV am Sonn­tag, 26. Juni, bekannt­gab, setz­te sich Chris­toph Kern gegen die bei­den Mit­be­wer­ber Robert Schraud­ner (BFV-Vize­prä­si­dent, Bezirks­vor­sit­zen­der Ober­bay­ern, 97 Stim­men) sowie Chris­ti­an Bern­kopf (Spiel­lei­ter Lan­des­li­ga Süd­ost, 23 Stim­men) durch. Damit steht er als ins­ge­samt sieb­ter Prä­si­dent in der 76-jäh­ri­gen His­to­rie an der Spit­ze des BFV. Für die kom­men­den vier Jah­re wird er den größ­ten der 21 Lan­des­ver­bän­de des Deut­schen Fuß­ball-Bun­des leiten.

Sei­ne Funk­tio­närs­lauf­bahn hat­te Chris­toph Kern 2015 als Bei­sit­zer im Bezirks-Schieds­rich­ter-Aus­schuss Schwa­ben begon­nen. Bereits ein Jahr spä­ter stieg er zum Bezirks-Schieds­rich­ter-Obmann auf. Nach­dem Johann Wag­ner aus gesund­heit­li­chen Grün­den sei­nen Rück­zug von der Spit­ze des Fuß­ball-Bezirks Schwa­ben ange­kün­digt hat­te, trat der 39-jäh­ri­ge Jurist am 1. Mai 2021 zunächst kom­mis­sa­risch den Bezirks­vor­sitz an und gehört seit­dem dem Ver­bands-Vor­stand an.

Auf dem schwä­bi­schen Bezirks­tag in Neu­säß bestä­tig­ten die Dele­gier­ten Kern im April 2022 im Amt. Bereits 1997 hat­te Kern sei­ne Schieds­rich­ter­aus­bil­dung beim BFV absol­viert. Seit­dem war war er für den SSV Wild­polds­ried als Unpar­tei­ischer im Einsatz.

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