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Hallstadt

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Ers­ter Spa­ten­stich des Clean­tech Inno­va­ti­on Parks

Die Gesell­schaf­ter der Clean­tech Inno­va­ti­on Park GmbH haben in Hall­stadt den ers­ten Spa­ten­stich des künf­ti­gen Inno­va­ti­ons­zen­trums am ehe­ma­li­gen Miche­lin-Pro­duk­ti­ons­stand­ort unter­nom­men. Dort soll bald an Mobi­li­täts­kon­zep­ten, Antriebs­sys­te­men und grü­nen Tech­no­lo­gien geforscht wer­den. Bau­be­ginn für das Inno­va­ti­ons­zen­trum soll Ende August sein, sobald die Abbruch­ar­bei­ten abge­schlos­sen sind.

Der Clean­tech Inno­va­ti­on Park in Hall­stadt soll Unter­neh­men, Hoch­schu­len und For­schungs­ein­rich­tun­gen ein Umfeld bie­ten, sich zu ver­net­zen und an Zukunfts­tech­no­lo­gien zu for­schen. Im Mit­tel­punkt der For­schungs­ak­ti­vi­tä­ten ste­hen die The­men Clean Ener­gy, nach­hal­ti­ge und res­sour­cen­ef­fi­zi­en­te Pro­duk­ti­on, künst­li­che Intel­li­genz und Digi­ta­li­sie­rung und lebens­lan­ges Lernen.

Rund 20 Mil­lio­nen Euro sol­len in das etwa 8.000 Qua­drat­me­ter gro­ße Bau­pro­jekt Clean­tech Inno­va­ti­on Park flie­ßen, des­sen Grund­stein am 7. Juni auf dem ehe­ma­li­gen Gelän­de des Miche­lin­werks in Hall­stadt gelegt wur­de. Die Finan­zie­rung wer­den die drei Gesell­schaf­ter Miche­lin, die Stadt Hall­stadt und der Bam­ber­ger Land­kreis tra­gen. Ende 2023 soll das Inno­va­ti­ons­zen­trum den Betrieb aufnehmen.

„Wir sind sehr froh, dass der Clean­tech Inno­va­ti­on Park jetzt For­men annimmt“, sag­te Peter Kel­ler, Geschäfts­füh­rer der Clean­tech Inno­va­ti­on Park GmbH. „Ers­te Pro­jek­te aus den Berei­chen KI und Digi­ta­li­sie­rung, E‑Mobilität, Res­sour­cen­ef­fi­zi­enz und Maschi­nen­bau sind in Vor­be­rei­tung. Auch das The­ma Was­ser­stoff bezie­hen wir, von den Fer­ti­gungs­pro­zes­sen von Brenn­stoff­zel­len bis zur Schaf­fung einer Fort­bil­dungs­in­fra­struk­tur, umfang­reich mit ein. So kön­nen wir mit der Fer­tig­stel­lung des Gebäu­des auch die ers­ten Pro­jekt­part­ner begrüßen.“

Zu den gro­ßen Trei­bern künf­ti­ger Ver­bund­pro­jek­te mit Pra­xis­nä­he zäh­len unter ande­rem ver­schie­de­ne Fraun­ho­fer-Insti­tu­te und die Uni­ver­si­tä­ten Bam­berg, Bay­reuth und Nürnberg-Erlangen.

Hall­stadt, der Land­kreis Bam­berg und Bay­ern ver­spre­chen sich von die­sem Inno­va­ti­ons­zen­trum für Unter­neh­men unter­schied­li­cher Grö­ße, Hoch­schu­len, For­schungs­ein­rich­tun­gen und Start-ups eine Stär­kung der wirt­schaft­li­chen Leis­tungs­fä­hig­keit der gesam­ten Regi­on. Denn die nord­baye­ri­sche Auto­mo­bil- und Zulie­fe­rer­in­dus­trie steht vor gro­ßen struk­tu­rel­len Her­aus­for­de­run­gen. Des­halb soll der Clean­tech Inno­va­ti­on Park eine Keim­zel­le grü­ner Zukunfts­tech­no­lo­gien werden.

„Wir sehen den Clean­tech Inno­va­ti­on Park als neu­tra­le Inno­va­ti­ons­platt­form“, sag­te Prof. Dr. Ing. Frank Döp­per von der Uni­ver­si­tät Bay­reuth, „sowie als Leucht­turm­pro­jekt und Inno­va­ti­ons­mo­tor für die Regi­on und dar­über hin­aus. Er schafft Ver­net­zungs­struk­tu­ren zwi­schen Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und Gesellschaft“,

Ers­te Pro­jek­te festgelegt

Das Inno­va­ti­ons­zen­trum ist der eigent­li­che Ort für For­schungs- und Ent­wick­lungs­pro­jek­te von Unter­neh­men und Hoch­schu­len. Sechs Werk­hal­len bie­ten Raum, um Zukunfts­tech­no­lo­gien zu ent­wi­ckeln und markt­fä­hig zu machen. Dabei liegt dem Inno­va­ti­ons­zen­trum ein nut­zer­ori­en­tier­tes Kon­zept zugrun­de. Das bedeu­tet, dass sich die Art der Nut­zung danach rich­tet, was die Ver­bund­part­ner dort ent­wi­ckeln und erfor­schen wollen.

Prof. Dr.-Ing. Jörk Fran­ke von der Fried­rich-Alex­an­der-Uni­ver­si­tät Erlan­gen-Nürn­berg sag­te bei der Grund­stein­le­gung: „Für Groß­pro­jek­te mit Unter­neh­men benö­ti­gen wir Werk­hal­len und Labo­re in ent­spre­chen­der Grö­ße und Aus­stat­tung. Hier­für bie­tet der Clean­tech Inno­va­ti­on Park die per­fek­te infra­struk­tu­rel­le Voraussetzung.“

Auch Prof. Dr. Ute Schmid von Ange­wand­ten Infor­ma­tik der Uni­ver­si­tät Bam­berg und Lei­te­rin einer Fraun­ho­fer Pro­jekt­grup­pe möch­te den Stand­ort als Platt­form nut­zen. „Der Clean­tech Inno­va­ti­on Park bie­tet eine her­vor­ra­gen­de Mög­lich­keit zum Wis­sens­trans­fer zwi­schen Hoch­schu­len und Unter­neh­men. Die Uni­ver­si­tät Bam­berg bringt sich hier ins­be­son­de­re mit inter­dis­zi­pli­nä­ren Pro­jek­ten im Bereich Künst­li­che Intel­li­genz und Ver­mitt­lung von Digi­ta­li­sie­rungs­kom­pe­ten­zen ein, um für Unter­neh­men der Regi­on digi­ta­le, intel­li­gen­te und nach­hal­ti­ge Pro­duk­ti­on erleb­bar, ver­ständ­lich und anwend­bar zu machen.“

Aktu­ell sind eini­ge poten­zi­el­le Pro­jek­te in der Aus­schrei­bung. „Wir sind sehr zuver­sicht­lich, dass auf­grund unse­res Schwer­punkts der grü­nen Zukunfts­tech­no­lo­gien vie­le Akteu­re aus unter­schied­li­chen Berei­chen den Weg nach Hall­stadt fin­den wer­den“, sag­te Geschäfts­füh­rer Peter Keller.

Revi­ta­li­sie­rung des ehe­ma­li­gen Michelin-Standorts 

Start­schuss für den Clean­tech Inno­va­ti­on Park

Der Clean­tech Inno­va­ti­on Park in Hall­stadt nimmt kon­kre­te For­men an. Der Rei­fen­her­stel­ler Miche­lin, die Stadt Hall­stadt und der Land­kreis Bam­berg haben den Gesell­schafts­ver­trag zur Revi­ta­li­sie­rung des ehe­ma­li­gen Miche­lin-Stand­orts Hall­stadt unterzeichnet.

Mit der Unter­zeich­nung des Gesell­schafts­ver­trags wur­de die Zusam­men­ar­beit bei der Revi­ta­li­sie­rung des ehe­ma­li­gen Pro­duk­ti­ons­stand­or­tes des Rei­fen­her­stel­lers nun auch for­mell besiegelt.

Zum Geschäfts­füh­rer der neu gegrün­de­ten Clean­tech Inno­va­ti­on Park GmbH wur­de Peter Kel­ler ernannt. Kel­ler war seit 30 Jah­ren in ver­schie­de­nen Funk­tio­nen bei Miche­lin tätig und beglei­tet den Trans-for­ma­ti­ons- und Revi­ta­li­sie­rungs­pro­zess für Miche­lin seit der Ankün­di­gung der Werk­schlie­ßung 2019. Die Gesell­schaf­ter der Clean­tech Inno­va­ti­on Park GmbH in Hall­stadt sind Miche­lin, die Stadt Hall­stadt, ver­tre­ten durch Bür­ger­meis­ter Tho­mas Söder, und der Land­kreis, ver­tre­ten durch Land­rat Johann Kalb. Für Miche­lin unter­zeich­ne­ten Chris­ti­an Metz­ger, der­zei­ti­ger Direk­tor des Wer­kes, und Chris­toph Nos­sol, Pro­ku­rist der Michelin-Reifenwerke.


Keim­zel­le für grü­ne Zukunftstechnologien

„Die Unter­zeich­nung des Gesell­schafts­ver­trags erfolgt auf den Tag genau ein Jahr, nach­dem in Hall­stadt der letz­te Miche­lin-Rei­fen vom Band gelau­fen ist“, sagt Chris­ti­an Metz­ger. „Das ist ein sehr kur­zer Zeit­raum, wenn man bedenkt, was ein sol­cher Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess mit sich bringt und wie viel Über­zeu­gungs­ar­beit nötig ist. Nach 50 Jah­ren Miche­lin schla­gen wir nun ein neu­es Kapi­tel für Regi­on und Stadt auf. Ein Kapi­tel, in dem Inno­va­ti­ons­kraft, Nach­hal­tig­keit und die Schaf­fens­kraft der Men­schen hier die Haupt­rol­le spie­len. Damit stär­ken wir lang­fris­tig die wirt­schaft­li­che Leis­tungs­fä­hig­keit der gesam­ten Region.“

Mit dem Clean­tech Inno­va­ti­on Park soll in Hall­stadt ein leis­tungs­fä­hi­ges Inno­va­ti­ons­zen­trum für gro­ße und klei­ne Unter­neh­men, Hoch­schu­len, For­schungs­ein­rich­tun­gen und Start-ups ent­ste­hen, um gemein­sam und pra­xis­nah an Mobi­li­täts­kon­zep­ten, Antriebs­sys­te­men und grü­nen Spit­zen­tech­no­lo­gien der Zukunft zu arbei­ten. Ziel ist eine Keim­zel­le für grü­ne Zukunfts­tech­no­lo­gien, die den Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess der nord­baye­ri­schen Auto­mo­bil­in­dus­trie und die Wei­ter­ent­wick­lung in Rich­tung einer nach­hal­ti­gen Mobi­li­tät för­dern sol­len. „Das sind genau die Fel­der, die wir zusam­men mit der Stadt, dem Land­kreis und wei­te­ren Gesprächs­part­nern iden­ti­fi­ziert haben. Wir möch­ten Wis­sen­schaft und Wirt­schaft noch stär­ker ver­net­zen“, sagt Peter Keller.


Ein Pro­jekt mit Strahl­kraft für die gan­ze Region

„Der Clean­tech Inno­va­ti­on Park ist für unse­re Regi­on eine gro­ße Chan­ce. Hier brin­gen wir Wirt­schaft und Wis­sen­schaft zusam­men, gestal­ten den lau­fen­den Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess der Auto­mo­bil­bran­che aktiv mit und schaf­fen Arbeits­plät­ze. Eine nach­hal­ti­ge Öko­lo­gie stel­len wir klar in den Fokus des weg­wei­sen­den Zukunfts­pro­jek­tes. Zusam­men mit unse­ren Part­nern wird es uns gelin­gen, die­ses Jahr­hun­dert-pro­jekt für unse­re Stadt zum Erfolg wer­den zu las­sen“, so Hall­stadts Bür­ger­meis­ter Tho­mas Söder.

„Das ist ein gro­ßer Wurf für die gesam­te Regi­on. Ich freue mich sehr, dass der Kreis­tag mit gro­ßer Mehr­heit ‚Ja‘ gesagt hat zu die­sem Drei­er­bünd­nis, mit dem der Land­kreis Bam­berg, Miche­lin und die Stadt Hall­stadt ein Inno­va­tions-Öko­sys­tem schaf­fen wer­den.“ So ord­ne­te Land­rat Johann Kalb „eine der wich­tigs­ten Ent­schei­dun­gen des Kreis­ta­ges zu Bam­berg in die­ser Wahl­pe­ri­ode“ ein. „Die neue Clean­tech Inno­va­ti­on Park GmbH wird durch die Zusam­men­ar­beit von Wirt­schaft und Wis­sen­schaft zum Motor der Trans­for­ma­ti­on der Auto­zu­lie­fer­indus­trie in der Regi­on Bam­berg wer­den. Unser Ziel ist es, Arbeits­plät­ze der Zukunft hier bei uns zu sichern: ein wich­ti­ger, rich­ti­ger, ein muti­ger Schritt!“

Als „ent­schei­den­den Bei­trag zur zukunfts­fä­hi­gen Wei­ter­ent­wick­lung der Regi­on Bam­berg“ bezeich­ne­te Staats­mi­nis­te­rin Mela­nie Huml die Gesell­schafts­grün­dung. „Ich dan­ke den drei Ver­trags­part­nern für Ihr Enga­ge­ment und wün­sche uns allen, dass der Clean­tech Inno­va­ti­on Park ein durch­schla­gen­der Erfolg wird. Der Grund­stein für ein Leucht­turm­pro­jekt mit enor­mer Strahl­kraft ist gelegt. Die end­gül­ti­ge Rea­li­sie­rung wird zwar noch ein gemein­schaft­li­cher Kraft­akt, doch bin ich zuver­sicht­lich, dass er uns gelingt. In enger Zusam­men­ar­beit mit der Betrei­ber­ge­sell­schaft wer­de ich mich wei­ter mit Nach­druck für den Clean­tech Inno­va­ti­on Park ein­set­zen“, betont Huml.


Pla­nung und der Bau­start eines Innovationszentrums

Die nächs­ten Schrit­te auf dem Gelän­de der Clean­tech Inno­va­ti­on Park GmbH sind der Rück­bau von Bestands­ge­bäu­den im ers­ten Halb­jahr 2022 sowie die gleich­zei­ti­ge Pla­nung und der Bau­start eines Inno­va­ti­ons­zen­trums. Die ers­ten Unter­neh­men und For­schungs­pro­jek­te sol­len sich in der ers­ten Jah­res­hälf­te 2023 auf dem Gelän­de ansie­deln und in gemein­sa­men Pro­jek­ten ihre Arbeit aufnehmen.

Bis zu 20 Mil­lio­nen För­de­rung für Inno­va­ti­ons­pro­jek­te auf ehe­ma­li­gem Michelin-Gelände

Aiwan­ger: “Clean­tech-Park soll Vor­bild für die indus­tri­el­le Trans­for­ma­ti­on werden”

Die Plä­ne, auf dem Gelän­de des ehe­ma­li­gen Miche­lin-Rei­fen­werks einen Clean­tech-Park mit zukunfts­fes­ten Arbeits­plät­zen zu errich­ten, errei­chen ein neu­es Sta­di­um. „Ich sehe, dass alle Part­ner an einem Strang zie­hen und kon­kre­te Pla­nun­gen ansto­ßen. Die Erfolgs­aus­sich­ten sind viel­ver­spre­chend und wir rech­nen damit, die Pro­jek­te noch stär­ker för­dern zu kön­nen“, erklär­te Wirt­schafts­mi­nis­ter Hubert Aiwan­ger am Mon­tag bei einem Besuch in der Region.

„Im Zuge der High­tech Agen­da Bay­ern plus und ande­ren För­der­töp­fen schnü­ren wir ein Gesamt­pa­ket von bis zu 20 Mil­lio­nen Euro, um den Clean­tech-Park gemein­sam mit allen Part­nern anzu­schie­ben. Ich rech­ne fest damit, dass wei­te­re Finan­zie­rungs­part­ner gefun­den wer­den. So kann hier vor­bild­haft gezeigt wer­den, wie der indus­tri­el-le Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess gelingt“, sag­te der Staatsminister.

Land­rat Johann Kalb freu­te sich sehr, „dass sich unser Stell­ver­tre­ten­der Minis­ter­prä­si­dent, Wirt­schafts­mi­nis­ter Hubert Aiwan­ger, per­sön­lich für die­ses Pro­jekt ein­setzt. Wir erle­ben einen exis­ten­ti­el­len Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess in der Auto­mo­bil­in­dus­trie. Der Clean­Tech-Inno­va­ti­on-Park ist dabei für unse­re Regi­on ein Schlüs­sel, die­sen Pro­zess zukunfts­si­cher gestal­ten zu kön­nen. Poli­tik, Unter­neh­men und Wis­sen­schaft arbei­ten sehr inten­siv und mit gro­ßem Gestal­tungs­wil­len an einem gemein­sa­men Kon­zept. Wir sind bereit, erheb­li­che Inves­ti­tio­nen zu täti­gen. Ohne eine maß­geb­li­che finan­zi­el­le För­de­rung durch den Frei­staat Bay­ern kön­nen wir die Mam­mut­auf­ga­be aber nicht bewäl­ti­gen. Des­halb bedan­ke ich mich schon jetzt sehr herz­lich für die Unterstützung.“

Wie Chris­ti­an Metz­ger, Miche­lin-Werk­lei­ter, erklär­te, muss­te das Unter­neh­men nach fast 50 Jah­ren die Pro­duk­ti­on im Rei­fen­werk ein­stel­len: „Ein ein­schnei­den­des Ereig­nis für unse­re Mit­ar­bei­ter, aber auch für die Regi­on. Also haben wir umge­dacht – aus der Not wol­len wir eine Tugend machen. Auf dem Gelän­de wol­len wir jetzt gemein­sam mit Part­nern eine Keim-zel­le für grü­ne Mobi­li­tät und Inno­va­ti­on ent­ste­hen las­sen: einen Clean­tech Inno­va­ti­on Park. Wir wol­len so ein Leucht­turm­pro­jekt für den Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess der deut­schen Auto-bran­che sein und damit die Regi­on stär­ken und neue Arbeits­plät­ze schaffen.“

Kon­kret soll die regio­na­le Wirt­schaft mit einem Gesamt­pro­jekt mit bis zu 20 Mil­lio­nen Euro geför­dert wer­den. Bereits geneh­migt sind der Tech­no­lo­gie­trans­fer­ma­na­ger von Bay­ern Inno­va­tiv, die För­de­rung des Ener­gie­nut­zungs­plans für das KWK-Kraft­werk auf dem Miche­lin-Gelän­de sowie Ver­bund­pro­jek­te in der Regi­on und die Son­der­för­de­rung Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­se im Regionalmanagement.

Hall­stadt setzt auf die Nähe zur Uni­ver­si­tät Bam­berg und den Inno­va­ti­ons­wil­len der Indus­trie, um sich für die Zukunft auf­zu­stel­len. „Um Inno­va­tio­nen vor­an­zu­brin­gen, wird es immer wich-tiger, über den Rand des eige­nen Unter­neh­mens zu bli­cken. Hier vor Ort sol­len des­halb For­schung und Wirt­schaft Hand in Hand die Inno­va­tio­nen der Zukunft gestal­ten: Die Part­ner kön­nen hier Pro­to­ty­pen bau­en und die­se zur Markt­rei­fe ent­wi­ckeln“, erklär­te Peter Kel­ler, Michelin-Projektleiter.

Staats­mi­nis­te­rin Mela­nie Huml beton­te die Bedeu­tung für die Regi­on: „Bei uns in der Regi­on Bam­berg sind vie­le Tau­send Arbeits­plät­ze direkt oder indi­rekt vom Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess der Auto­mo­bil­bran­che betrof­fen. Vom klei­nen Hand­werks­be­trieb bis hin zum „Glo­bal Play­er“ – die gesam­te Zulie­fe­rer-Bran­che muss sich neue Geschäfts­fel­der erschlie­ßen. Wenn wir den Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess erfolg­reich bewäl­ti­gen wol­len, dann ist eines ganz beson­ders wich­tig: Wir müs­sen den Weg gemein­sam mit den Beschäf­tig­ten gehen. Des­halb nimmt das Schwer­punkt­feld ‚lebens­lan­ges Ler­nen‘ eine zen­tra­le Rol­le ein.“

Auch für Bür­ger­meis­ter Tho­mas Söder ste­hen die Arbeits­plät­ze im Mit­tel­punkt: „Gemein­sam mit dem Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um kön­nen wir mit unse­rem inno­va­ti­ven Kon­zept dau­er­haft Arbeits­plät­ze schaf­fen und signi­fi­kant Vor­tei­le für alle Berufs­grup­pen – vom Hand­wer­ker bis zum Aka­de­mi­ker – bie­ten. Wir sind der Staats­re­gie­rung für ihre Unter­stüt­zung bei die­sem weg­wei­sen­den Pro­jekt dank­bar. Nun geht es dar­um, die Deckungs­lü­cke in der Finan­zie­rung zu schlie­ßen. Der Clean­tech Inno­va­ti­on Park wird auf dem Gelän­de an der Michelin­stra­ße als klei­ner Cam­pus erleb­bar sein, auf dem auch eine nach­hal­ti­ge Öko­lo­gie im Fokus steht. Eine park­ähn­li­che Struk­tur wird zusam­men mit einer durch­dach­ten Begrü­nung die Auf­ent­halts­qua­li­tät für alle Mit­ar­bei­ter sowie Bür­ge­rin­nen und Bür­ger steigern.“

Initia­ti­ve von Sozi­al­re­fe­rent Glü­sen­kamp und BRK

„Lol­li­tests“ für Klein­kin­der am Paradiesweg

Der BRK-Kreis­ver­band bie­tet seit Diens­tag die­ser Woche am Test­zen­trum Para­dies­weg regel­mä­ßig so genann­te Lol­li­tests für Kin­der unter sechs Jah­ren an. Dabei kön­nen die Tests ohne gro­ßen Auf­wand im vor­de­ren Mund­raum durch­ge­führt werden.

Bei sei­nem gest­ri­gen Besuch lob­te Bür­ger­meis­ter Jonas Glü­sen­kamp die schnel­le Umset­zung der Idee durch den BRK-Kreis­ver­band: „Ich habe mit eini­gen Akteu­ren über ein zusätz­li­ches Testan­ge­bot für klei­ne Kin­der gespro­chen. Es gab eini­ge Beden­ken, aber das Rote Kreuz hat zuge­schla­gen und ein Ange­bot unter­brei­tet. Das Testan­ge­bot für Fami­li­en ist ein wich­ti­ges Zusatz­an­ge­bot in der Stadt.“


„Kin­der sind offen und unbefangen“

„Ohne Ehren­amt wäre ein sol­ches Enga­ge­ment nicht mög­lich“, stell­te Klaus Otto, Kreis­ge­schäfts­füh­rer des Kreis­ver­ban­des, fest. Wäh­rend der Pan­de­mie sei­en bis­her 11.000 zusätz­li­che Ehren­amts­stun­den ange­fal­len. Otto dank­te sei­nen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern für ihren Ein­satz und Bür­ger­meis­ter Glü­sen­kamp für die unkom­pli­zier­te Bear­bei­tung des neu­en BRK-Ange­bots. Chris­toph Treu­bel vom BRK hat bereits ers­te Erfah­run­gen sam­meln kön­nen: „Die Kin­der sind offen und unbe­fan­gen, was die Tests anbe­trifft. Die Eltern sind erleich­tert dar­über, dass es zusätz­lich zu den kin­der­ärzt­li­chen Tes­tun­gen nun ein wei­te­res ver­bind­li­ches Ange­bot für Klein­kin­der gibt.“

„Lol­li­tests“ sind am Para­dies­weg 1 regel­mä­ßig immer mitt­wochs von 17 bis 18.30 Uhr sowie zu den regu­lä­ren Öff­nungs­zei­ten diens­tags und don­ners­tags von 19 bis 21 Uhr, frei­tags von 18 bis 21 Uhr sowie sonn­tags von 9 bis 11 Uhr und 18 bis 20 Uhr mög­lich. Über­dies bie­tet der Kreis­ver­band eine wei­te­re Test­mög­lich­keit für Kin­der unter sechs Jah­ren sonn­tags von 13.30 bis 15 Uhr in der Main­stra­ße 28 in Hall­stadt an. Die Anmel­dung mit dem Namen des Kin­des erfolgt unter https://kinder-test-bamberg.de/, zu den regu­lä­ren Öff­nungs­zei­ten unter https://test-bamberg.de/. Für den kos­ten­lo­sen Test sind eine aus­ge­druck­te und unter­schrie­be­ne Ein­ver­ständ­nis­er­klä­rung, ange­bo­ten zum Down­load auf der Home­page, sowie ein Aus­weis mit­zu­brin­gen. Eine Schnupf­na­se ist kein Hin­der­nis für eine Tes­tung, wohl aber Sym­pto­me wie bei­spiels­wei­se Fieber.

Stadt Hall­stadt

Rund 570 PoC-Schnell­test durchgeführt

Die Schnell­test­sta­tio­nen in Hall­stadt sind gut ange­lau­fen. Bei den ers­ten sechs Ter­mi­nen wur­den rund 570 Point-of-care (PoC) – Schnell­tests durch­ge­führt. „Hier gilt mein aus­drück­li­cher Dank allen frei­wil­li­gen Hel­fe­rin­nen und Hel­fern und der BRK-Orts­grup­pe Hall­stadt. Nur durch ihren selbst­lo­sen Ein­satz kön­nen wir das Test­kon­zept so pro­fes­sio­nell umset­zen“, lobt Tho­mas Söder, der Bür­ger­meis­ter der Stadt Hallstadt.

Eine zen­tra­le Teststation

Künf­tig wird die Stadt eine zen­tra­le Schnell­test­sta­ti­on in Hall­stadt öff­nen. Der Hin­ter­grund: Die PoC-Schnell­tests kön­nen nur in einem gewis­sen Tem­pe­ra­tur­fens­ter gela­gert und aus­ge­wer­tet wer­den. Bei­des ist in der Schnell­test­sta­ti­on in Dörf­leins auf Dau­er schwie­rig. „Wir müs­sen falsch posi­ti­ve oder falsch nega­ti­ve Ergeb­nis­se unbe­dingt ver­hin­dern. Daher ist die kor­rek­te Durch­füh­rung der Tests uner­läss­lich“, erklär­te Lars Frey­er von der BRK–Ortsgruppe Hall­stadt, der der Stadt bera­tend zur Sei­te steht. Infol­ge­des­sen wer­den ab Sonn­tag, 11. April, alle Wunsch­ab­stri­che in Hall­stadt auf dem alten Feu­er­wehr­ge­län­de, Main­stra­ße 28, durch­ge­führt. Die Öff­nungs­zei­ten blei­ben unver­än­dert: mitt­wochs von 16 bis 19 Uhr und sonn­tags von 13 bis 16 Uhr.


40 Frei­wil­li­ge Helfer*innen

Die 40 ehren­amt­li­chen Helfer*innen sind immer noch mit gan­zem Ein­satz bei der Sache. „Wir wol­len einen Bei­trag zur Ein­däm­mung der Coro­na-Pan­de­mie leis­ten und hel­fen, wo immer es mög­lich ist“, fasst Manu­el Reit­ber­ger, einer der Frei­wil­li­gen, zusam­men. Die­sen Grund­ge­dan­ken spü­re man bei jedem Ter­min. Inzwi­schen hat jede*r eine fes­te Posi­ti­on über­nom­men – Anmel­dung, Tes­ten, Aus­wer­ten et cete­ra. Ent­spre­chend ihrer Auf­ga­be legen die Frei­wil­li­gen bei jedem Ter­min ihre Schutz­aus­rüs­tung an, bevor sie kon­zen­triert an die Arbeit gehen. Immer wie­der gibt es wert­vol­le Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge von Sei­ten der Helfer*innen. So erfolgt die Anmel­dung bei­spiels­wei­se voll­stän­dig digi­ta­li­siert und erspart den zu tes­ten­den Per­so­nen bezie­hungs­wei­se den Ehren­amt­li­chen unnö­ti­ge Schreib­ar­beit. Es ist nicht mehr nötig, vor­ab das ent­spre­chen­de For­mu­lar aus­zu­fül­len und mitzubringen.


Wie geht es weiter?

Mit­te März Über­trug das Land­rats­amt Bam­berg den Kom­mu­nen die Orga­ni­sa­ti­on und Durch­füh­rung der Schnell­test­sta­tio­nen und leg­te land­kreis­weit ein­heit­li­che Öff­nungs­zei­ten fest. Dar­an hält die Stadt Hall­stadt bis auf Wei­te­res fest. „Imp­fun­gen und Schnell­tests kön­nen den Weg zurück in die Nor­ma­li­tät ebnen. Wir hel­fen in Hall­stadt dank unse­rer Ehren­amt­li­chen mit“, sagt Bür­ger­meis­ter Tho­mas Söder.


Die Fak­ten im Überblick


Wann wird getestet?

Mitt­wochs von 16 bis 19 Uhr

Sonn­tags von 13 bis 16 Uhr

Wo wird getestet?

Altes Feu­er­wehr­ge­län­de
 Main­stra­ße 28, Hallstadt

Wer darf sich in Hall­stadt ein­mal pro Woche tes­ten lassen?

Alle Hallstadter*innen und Dörfleinser*innen

Kei­ne Alters­be­gren­zung (bei Min­der­jäh­ri­gen Ein­ver­ständ­nis eines Erziehungsberechtigten)

Aus­schließ­lich sym­ptom­freie Personen


Was muss mit­ge­bracht werden?

Ausweisdokument


Wie läuft der Test ab?

Anmeldung/​Registrierung

(der anschlie­ßen­de Test erfolgt anonymisiert)

Abstrich im vor­de­ren Nasenbereich

War­te­zeit: 15 Minuten

(drau­ßen vor den Hallen)

Ergeb­nis und Bestätigungsformular

Clean­tech Inno­va­ti­on Park Hallstadt 

Baye­ri­sches Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um und Bay­ern Inno­va­tiv unter­stüt­zen Trans­for­ma­ti­on in der Auto­mo­bil­re­gi­on Bamberg

Das Baye­ri­sche Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um und Bay­ern Inno­va­tiv unter­stüt­zen die Trans­for­ma­ti­on in der Auto­mo­bil­zu­lie­fe­rer-Regi­on Bam­berg. Im neu­en Clean­tech Inno­va­ti­on Park Hall­stadt sol­len Unter­neh­men, Hoch­schu­len, For­schungs­ein­rich­tun­gen und Start-ups zu einem nach­hal­ti­gen Öko­sys­tem her­an­wach­sen. Der neue Tech­no­lo­gie­trans­for­ma­ti­ons­ma­na­ger hat sei­ne Arbeit auf­ge­nom­men, wor­über sich auch Land­rat Johann Kalb für den Land­kreis Bam­berg und Bür­ger­meis­ter Tho­mas Söder sei­tens der Stadt Hall­stadt freuen.

Der neue Tech­no­lo­gie­trans­fer­ma­na­ger soll vor Ort das Kon­zept des Clean­tech Inno­va­ti­on Parks wei­ter­ent­wi­ckeln, Netz­werk­struk­tu­ren auf­bau­en und hin­sicht­lich ver­schie­de­ner För­de­run­gen beraten.

Die Auto­mo­bil­bran­che ist gemes­sen am Umsatz der mit Abstand bedeu­tends­te Indus­trie­zweig in Deutsch­land. Gleich­zei­tig ist es genau die Indus­trie, die sich inmit­ten des Kli­ma­wan­dels und der Gesund­heits­kri­se in einer weit­rei­chen­den Trans­for­ma­ti­on befin­det. So auch in der tra­di­ti­ons­rei­chen Auto­mo­bil­re­gi­on Bam­berg in Ober­fran­ken. Auf dem ehe­ma­li­gen Gelän­de des Miche­lin-Rei­fen­werks soll des­halb ein „Clean­tech Inno­va­ti­on Park Hall­stadt“ ent­ste­hen. Das Pro­jekt soll Unter­neh­men und For­schungs­ein­rich­tun­gen zusam­men­füh­ren, die den Wan­del aktiv ange­hen wol­len. „Wir wol­len zum Leucht­turm­pro­jekt für den her­bei­ge­sehn­ten Struk­tur­wan­del wer­den. Das rund 88.000 Qua­drat­me­ter gro­ße Gelän­de, auf dem bis Ende 2020 Auto­rei­fen gefer­tigt wur­den, bie­tet eine per­fek­te Infra­struk­tur, um gemein­sam wich­ti­ge Inno­va­ti­ons­fel­der zu bear­bei­ten und zu einem nach­hal­ti­gen Öko­sys­tem her­an­zu­wach­sen“, so Peter Kel­ler, der das Pro­jekt lei­tet. Das 2020 gemein­sam von Miche­lin, dem Land­kreis Bam­berg und der Stadt Hall­stadt gestar­te­te Pro­jekt soll in den nächs­ten bei­den Jah­ren umge­setzt wer­den und neue Geschäfts­fel­der am Stand­ort ansiedeln.


Das Baye­ri­sche Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um beglei­tet das Pro­jekt seit Beginn an. Wirt­schafts­mi­nis­ter Hubert Aiwan­ger: „Hier in der Regi­on Bam­berg haben wir jetzt die gro­ße Chan­ce für einen umfas­sen­den Tech­no­lo­gie­trans­fer. Das bedeu­tet die kon­kre­te Mög­lich­keit, dass die gan­ze Regi­on ihr wirt­schaft­li­ches Pro­fil schärft und Unter­neh­men ihre Geschäfts­mo­del­le stär­ken und aus­bau­en kön­nen. Das sichert bestehen­de Arbeits­plät­ze und schafft lang­fris­tig auch neue. Ich bin sehr zuver­sicht­lich, dass der Clean­tech Inno­va­ti­on Park den gesam­ten Stand­ort fit für die Zukunft macht. Wir haben des­halb alle regio­na­len Part­ner von Beginn an bei die­sem Pro­zess unter­stützt. Ich bedan­ke mich aus­drück­lich bei allen für ihr her­aus­ra­gen­des Enga­ge­ment und kann ver­si­chern, dass sie auch künf­tig jeder­zeit Hil­fe aus dem Baye­ri­schen Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um erwar­ten können.“


Bay­ern Inno­va­tiv stellt Transformationsmanager

Bay­ern Inno­va­tiv unter­stützt aktiv den Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess in der tra­di­ti­ons­rei­chen Auto­mo­bil­re­gi­on Bam­berg mit sei­nen pro­fes­sio­nel­len Ange­bo­ten rund um das Inno­va­ti­ons­ma­nage­ment – von der Pro­dukt­idee bis zur Markt­ein­füh­rung. Ab sofort steht allen inter­es­sier­ten Fir­men und Insti­tu­ten vor Ort ein erfah­re­ner Inno­va­ti­ons­ma­na­ger der Bay­ern Inno­va­tiv GmbH als Ansprech­part­ner zur Ver­fü­gung. Chris­toph Hei­nen, Mana­ger im Spe­zia­li­sie­rungs­feld Mobi­li­tät, bie­tet allen Inter­es­sen­ten den direk­ten Zugang zum Bay­ern Inno­va­tiv-Eco­sys­tem rund um For­schung, Tech­no­lo­gie­trans­fer, Inno­va­ti­on und För­der­pro­gram­me. Im Fokus steht der Auf­bau von Netz­wer­ken zwi­schen Wirt­schaft und Wis­sen­schaft unter Ein­bin­dung baye­ri­scher und natio­na­ler Initia­ti­ven und die Koope­ra­ti­ons­ver­mitt­lung geeig­ne­ter Part­ner. Eben­so unter­stützt Chris­toph Hei­nen bei der Iden­ti­fi­zie­rung geeig­ne­ter Koope­ra­ti­ons­pro­jek­te und bei der Ein­bin­dung wei­te­rer regio­na­ler und über­re­gio­na­ler Initia­ti­ven. Als För­der­lot­se navi­giert er außer­dem zu tech­no­lo­gie­ori­en­tier­ten För­der­pro­gram­men des Frei­staats, des Bun­des und der Euro­päi­schen Uni­on und beglei­tet bei Bedarf auch in der Antragsphase.

„Um Inno­va­tio­nen vor­an­zu­brin­gen, wird es immer wich­ti­ger, über den Rand der eige­nen Bran­che zu bli­cken. Unse­re Netz­wer­ke füh­ren des­we­gen bewusst Exper­ten aus unter­schied­li­chen Berei­chen zusam­men“, so Dr. Rai­ner Seß­ner, Geschäfts­füh­rer der Bay­ern Inno­va­tiv GmbH. „Unser Tech­no­lo­gie­trans­fer­ma­na­ger wird den Clean­tech Inno­va­ti­on Park Hall­stadt mit dem baye­ri­schen Inno­va­tions-Eco­sys­tem ver­bin­den und wich­ti­ge Impul­se für eine erfolg­rei­che Trans­for­ma­ti­on des Auto­mo­bil­stand­orts Bam­berg geben.“

„Wir freu­en uns sehr über die Unter­stüt­zung durch Herrn Hei­nen. Wir haben in den letz­ten 18 Mona­ten gemein­sam mit dem Land­kreis Bam­berg und der Stadt Hall­stadt eine sehr gute Basis für unser Kon­zept zur Revi­ta­li­sie­rung des Stand­or­tes und zum Auf­bau des Clean­tech Inno­va­ti­on Park Hall­stadt vor­be­rei­ten kön­nen. Die Unter­stüt­zung des Frei­staats Bay­ern und Bay­ern inno­va­tiv und des Tech­no­lo­gie­trans­fer­ma­na­gers ist der nächs­te wich­ti­ge Schritt Rich­tung Ziel: den Struk­tur­wan­del in unse­rer Regi­on auf die Stra­ße brin­gen. Wir freu­en uns auf die Zusam­men­ar­beit“, sagt Chris­ti­an Metz­ger, Stand­ort­lei­ter Miche­lin Hallstadt.


Land­rat Johann Kalb bekräf­tigt: „Wir arbei­ten mit Hoch­druck gemein­sam an der kon­zep­tio­nel­len Umset­zung des Clean­tech Inno­va­ti­on Park Hall­stadt. Das Pro­jekt wird ein Schlüs­sel für die Trans­for­ma­ti­on der Auto­mo­bil­zu­lie­fe­rer in der Regi­on wer­den. Umso mehr freu­en wir uns, dass uns das Baye­ri­sche Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um und die Bay­ern Inno­va­tiv GmbH hier unter­stüt­zen. Mit Herrn Hei­nen als Tech­no­lo­gie­trans­for­ma­ti­ons­ma­na­ger vor Ort ist der ers­te wich­ti­ge Schritt zur Rea­li­sie­rung getan.“

„Für den Wirt­schafts­stand­ort Hall­stadt ist die nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung des Miche­lin-Gelän­des und die Ansied­lung des Clean­tech Inno­va­ti­on Parks von gro­ßer Bedeu­tung. Wir freu­en uns, dass Chris­toph Hei­nen von Bay­ern Inno­va­tiv uns künf­tig unter­stüt­zen wird. Zusam­men mit Miche­lin und dem Land­kreis haben wir bereits ers­te gute Kon­zep­te erar­bei­tet, die nun in die Umset­zung gehen“, ergänzt Hall­stadts Bür­ger­meis­ter Tho­mas Söder.


Über den Clean­tech Inno­va­ti­on Park Hallstadt

Auf dem Gelän­de des Miche­lin-Stand­orts Hall­stadt bie­tet sich die ein­ma­li­ge Chan­ce, alle ambi­tio­nier­ten Akteu­re der Regi­on unter einem gemein­sa­men Dach inter­dis­zi­pli­när zusam­men­zu­brin­gen. Im ange­dach­ten Clean­tech Inno­va­ti­on Park Hall­stadt sol­len füh­ren­de For­schungs­ein­rich­tun­gen und Unter­neh­men der Auto­mo­bil­zu­lie­fer­indus­trie und aus dem Bereich Clean­tech zu einem nach­hal­ti­gen Öko­sys­tem her­an­wach­sen. Zusam­men mit wei­te­ren Schnitt­stel­len-Part­nern kön­nen sie die Inno­va­ti­ons­fel­der aktiv bear­bei­ten, die die Regi­on dau­er­haft stär­ken wer­den: neue Mobi­li­täts­kon­zep­te, Antriebs­sys­te­me und grü­ne Spit­zen­tech­no­lo­gien. Das Pro­jekt befin­det sich aktu­ell in der Kon­zep­ti­ons­pha­se – eine gro­ße Chan­ce für alle inter­es­sier­ten Part­ner, sich mit ihren The­men- und Tech­no­lo­gie­fel­dern rund um Mobi­li­tät von Mor­gen und Clean­tech ein­zu­brin­gen, Pro­to­ty­pen zu bau­en und die­se zur Markt­rei­fe zu entwickeln.