Pressemitteilung zum dualen Studium an bayerischen Hochschulen
vbw erfreut über stärksten Zuwachs an dual Studierenden seit zehn Jahren
Zur Veröffentlichung der aktuellen Studierendenzahlen in Bayern durch Bayerns Netzwerk für dual Studierende, “hochschule dual”, zeigt sich die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. erfreut über den bemerkenswerten Anstieg der dual Studierenden im Wintersemester 2025//2026 um sieben Prozent von 9.252 auf 9.914.
„Die Hochschulen verzeichnen das stärkste Wachstum seit zehn Jahren. Diese Entwicklung zeigt, dass die Unternehmen im Freistaat trotz schwieriger Wirtschaftslage und Strukturkrise in den Nachwuchs investieren. Das duale Studium ist und bleibt ein Erfolgsmodell, die dual Studierenden sind als Fachkräfte von morgen unverzichtbar für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe“, betont vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt und ergänzt: „Die jungen Leute schätzen die Planbarkeit und finanzielle Sicherheit während ihrer Ausbildung. Die Unternehmen binden die Nachwuchstalente für die eigene Fachkräftesicherung früh an sich. Vom dualen Konzept profitieren alle Beteiligten.“
Erstmals seit dem Wintersemester 2019//20 stieg auch die Studierendenzahl im Verbundstudium wieder an, und zwar um 473 Personen und damit auf 43 Prozent der insgesamt dual Studierenden. 55 Prozent wählten ein Studium mit vertiefter Praxis, zwei Prozent der Studierenden entschieden sich für ein duales Masterstudium. Der Blick auf die Wahl der Studiengänge zeigt, dass das Feld Technik und IT mit einem Anteil von fast 56 Prozent weiterhin am gefragtesten ist. Danach folgen die Studiengänge im Sozial- und Gesundheitswesen mit 22 Prozent und die Wirtschaftswissenschaften mit 13 Prozent. Brossardt erklärt: „Studierende profitieren gerade im MINT-Bereich von der praxisnahen und gleichzeitig akademischen Ausbildung. So sind sie beim Eintritt in die Erwerbstätigkeit bereits gut mit den betrieblichen Abläufen vertraut. Durch die enge Orientierung am Arbeitsmarkt warten auf dual Studierende speziell in MINT-Fächern nach dem erfolgreichen Abschluss gute Karriereperspektiven. Denn auch wenn die aktuelle wirtschaftliche Lage dämpfend auf den Arbeitsmarkt wirkt, bleibt die Suche nach qualifizierten Beschäftigten aufgrund des demografischen Wandels langfristig eine Herausforderung.“
Auch die Zahl der Praxispartner im dualen Studium bleibt auf hohem Niveau. Insgesamt verzeichnet „hochschule dual“ über 3.390 Kooperationen der Hochschulen mit Unternehmen, Behörden und Einrichtungen. Brossardt betont: „Das duale Studium ist wichtig für unsere Standortqualität. Darum müssen die Kapazitäten an den Hochschulen für duale Studiengänge weiter auf diesem hohen Level gehalten werden. Insbesondere das duale Masterstudium muss weiter gestärkt werden, denn es wird von Unternehmen zunehmend zur Personalentwicklung genutzt.“
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Erstmals über 9.000 Studierende
Duales Studium bleibt Erfolgsmodell
Anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Studierendenzahlen in Bayern durch “hochschule dual” betont die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. die Rolle des dualen Studiums als Erfolgsmodell in Bayern.
Die bayerischen Hochschulen verzeichnen für das laufende Wintersemester 2024 /2025 einen Zuwachs von fünf Prozent und erreichen damit erstmals über 9.000 dual Studierende. „Die Zahl steigt seit nunmehr 19 Jahren kontinuierlich an und die aktuelle Konjunktur- und Strukturkrise konnte sie bisher zum Glück auch nicht eintrüben. Die Studierenden schätzen die Praxisorientierung und finanzielle Sicherheit während des Studiums“, vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt führt aus. „Die Unternehmen können die Nachwuchstalente frühzeitig an sich binden und so ihren Fachkräftebedarf sichern, denn das duale Konzept unterstützt den reibungslosen Übergang vom Studium ins Arbeitsleben. Von dem Konzept profitieren alle Beteiligten.“
Entsprechend wächst auch die Zahl an dualen Studiengängen im Freistaat. Am beliebtesten sind mit 5.352 Studierenden Technik- und IT-Studiengänge, gefolgt vom Sozial- und Gesundheitswesen mit 1.798 dual Studierenden und den Wirtschaftswissenschaften mit 1.131 dual Studierenden. Brossardt erklärt: „Studierende profitieren gerade im naturwissenschaftlich-technischen Bereich von der praxisnahen und gleichzeitig akademischen Ausbildung. So sind sie beim Eintritt in die Erwerbstätigkeit mit den betrieblichen Abläufen vertraut. Durch die enge Orientierung am Arbeitsmarkt haben die dual Studierenden speziell in MINT-Fächern gute Karriereperspektiven.
Auch die Zahl der Praxispartner im dualen Studium verbleibt auf hohem Niveau. Insgesamt verzeichnet “hochschule dual“ 3.550 Praxispartner-Kooperationen mit den Hochschulen. „Das duale Studium trägt mit seiner bedarfsgerechten Ausrichtung und einem hohen Anteil an MINT-Studiengängen gezielt zur Wettbewerbsfähigkeit unseres Standortes bei“, so Brossardt weiter. Eine große Chance für die Zukunft biete der weitere Ausbau dualer Masterstudiengänge, denn sie seien ein wertvolles Personalentwicklungsinstrument.